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Zehn Länder, die YouTube nicht so mögen



Der Videoservice YouTube ist nicht überall der Gleiche. Hier in Deutschland sucht man vergeblich nach Musikvideos. In anderen Ländern wie Lybien und Türkei geht es eher im politische Belange. Dieses Video stellt eine Top 10 aller Länder zusammen, in denen YouTube teils oder ganz geblockt sind.

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EU will Pauschalabgabe auf alle Geräte mit Speicher vereinheitlichen



Vor kurzem erst hat sich die ZPÜ hierzulande wieder in Erinnerung gerufen, in dem sie einen Brief an die großen Hersteller von Smartphones, Tablets usw. verschickt hat, in dem sie dazu auffordert, dass ihre Forderung (siehe Bild) nach höheren Abgaben, über die sie gerade in Verhandlung mit den Branchen-Vereinen ist, endlich durchgesetzt wird. Jetzt legt die EU nach. In einer Entschliessung fordert sie Pauschalabgaben zum Ausgleich für Privatkopien für alle Länder gemäß einer einheitlichen Regelung. Bislang haben 5 Länder (unter anderem UK und Irland) überhaupt keine Pauschalabgaben, die Pauschalabgaben der Länder die welche haben, unterscheiden sich gravierend. 600 Millionen Euro fließen zur Zeit pro Jahr über Pauschalabgaben in die Töpfe der Urheber. Die Gutmenschen der EU wollen all das zusätzlich auf eine öffentlichere Basis stellen, die Nutzer besser informieren, Statistiken heranziehen, die die Höhe der Abgaben gut begründen etc. Gegnerische Organisationen bezeichnen die tendenziöse Auswertung dieser Statistiken allerdings als "Folter". Da die Abgaben in Deutschland nicht gerade niedrig im Vergleich zu anderen europäischen Ländern sind, dürfte sich vermutlich bei einer Durchsetzung der EU-Forderung für die Preise hierzulande im Durchschnitt nicht wirklich viel ändern. Die Abgaben die wir jetzt schon zahlen, haben wir euch der Einfachheit halber mal unten aufgeführt.

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Youtube vs. Gema im Datavis: 61,5 % der beliebtesten Videos sind in Deutschland gesperrt


OpenDataCity haben ein sehr anschauliches Datavis zur Gema/Youtube-Problematik gebastelt, das zeigt, dass in Deutschland 61,5 Prozent der 1000 beliebtesten Videos von Youtube mit dem Gema-Sperrvermerk ausgestattet wurden und demnach ohne den Umweg über Proxies nicht zu sehen sind. Egal wem man dafür die Schuld geben möchte, ist das doch eine recht heftige Quote, interessant ist aber auch, warum Youtube die Videos sperrt: 8,4 Prozent der Sperrungen beruhen auf tatsächlich bestehenden Rechtsproblemen, bei immerhin 53,1 Prozent geht Youtube davon aus, dass es welche geben könnte. Die App mit Vergleichen zu Sperrungen in anderen Ländern (die allerdings nicht unbedingt mit Rechteverwertern zu tun haben) gibt es nach dem Quelle-Link.

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Gema klagt gegen YouTube wegen Sperrhinweis



Wie die Wirtschaftswoche heute schreibt, hat die Gema wie angedroht beim Landgericht München eine Unterlassungsklage gegen YouTube eingereicht. Es geht um den bei gesperrten YouTube-Videos eingeblendeten Hinweis: "Leider ist dieses Video in Deutschland nicht verfügbar, da es Musik enthalten könnte, für die die Gema die erforderlichen Musikrechte nicht eingeräumt hat". Gema-Chef Harald Heker bezeichne den Text als "reine Stimmungsmache". Die Google-Tochter sperre mehr Videos als von der Gema gefordert. Die Gema verlangt je Musikvideoabruf 0,375 Cent, YouTube hingegen will "eine prozentuale Summe, da sonst alle unwirtschaftlichen Videos von der Plattform weichen müssten". Vor gut zwei Wochen hatte die Gema die Verhandlungen mit YouTube für gescheitert erklärt und angekündigt, eine Schiedsstelle beim Deutschen Patent- und Markenamt anzurufen.

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YouTube gegen GEMA: 1:1


Bei der neusten Entscheidung des Landsgerichts Hamburg im Fall GEMA vs. YouTube, bei dem es um lächerliche 12 Musikstücke ging, ist man sich nicht ganz sicher ob da jemand einen Erfolg zu verbuchen hat. Eine Einigung zwischen den Rechteverwaltern und dem Internetriesen bezüglich GEMA-Abgaben ist nach wie vor nicht in Sicht, die GEMA aber erhofft sich wohl nach der Entscheidung, etwas mehr Druck. Zwar ist laut Gericht YouTube nicht verantwortlich für die hochgeladenen Stücke, aber sie reagieren auf Anfrage mit der Löschung auch nicht schnell genug, sind also auf Grund der sogenannten Störer-Haftung in Zugzwang, entschied das Gericht und müssen zusätzlich zu Content-ID, das die Inhalte bislang auf Basis eines musikalischen Fingerabdrucks nach GEMA-Inhalten scannt, obendrein einen Wortfilter installieren, der auch Live-Versionen von Musik von YouTube nehmen soll. Dagegen hatte sich YouTube bislang geweigert, weil es dazu führen dürfte, dass auch ähnlich wie Musikstücke benannte Videos verschwinden. Videos die "Lieder die wie Brücken sind" heißen sollte man also in Zukunft lieber "Lieder die wie Krücken sind" nennen. YouTube hat sich zu dem Urteil noch nicht geäussert, außer, dass sie mit der GEMA wieder verhandeln wollen, die Bitkom ist besorgt, da ihnen die Wortfilter zu weit gehen, die GEMA bezeichnet es als großartigen Erfolg.

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