FOLGE ENGADGET


Apple gibt sich ja traditionell eher mal humorlos und prüde, wenn es um die Zulassung von Apps geht, weshalb diese Geschichte eigentlich nicht sonderlich bemerkenswert wäre, wenn sie nicht auf diesem unwiderstehlich zeitgeistigen Wortspiel basieren würde: Eine gleichnamige App sollte Apples Smartwatch zum Furzkissen und damit zur Fart Watch machen, aber solche Albernheiten will der Konzern im Zusammenhang mit seinem neuen Parade-Gadget partout nicht tolerieren und begründet die App-Ablehnung dann auch humorlos bis zur Selbstparodie: We noticed that your Apple Watch app is primarily a fart app. We do not accept fart apps on Apple Watch. Saualbernes Video nach dem Break.

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General Electric hat ein System entwickelt, das Eisenbahnschienen effizient von Dreck, Wasser und Eis befreien und so Fahrten bei extrem miesen Wetterbedingungen zuverlässiger machen soll. Der Advanced Rail Cleaner (ARC) wird an der Frontachse der Lok montiert und bläst mit Überschallgeschwindigkeit Druckluft über den Schienenstrang, wobei die Steuer-Software das System punktgenau aktiviert, wenn die Antriebsräder Grip verlieren. Laut GE hat ARC seine Praxistauglichkeit endgültig bei Fahrten über eine besonders hügelige und für besonders mieses Wetter berüchtigte Eisenbahnstrecke durch die Ardennen im Südosten Belgiens bewiesen. Video nach dem Break.

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Seit gestern buhlt ein Kickstarter-Projekt um Aufmerksamkeit und Geld, das die lästige Akku-Aufladerei von Smartphones so richtig schön bequem machen will: Der 5.000 mAh-Zusatzakku der Firma Rubix mit dem vor Selbstbewusstsein strotzenden Namen On dockt sich mittels Magnet-Kupplung ans iPhone 6 (Versionen für 6 Plus, Galaxy S6/Edge sollen auf dem Fuß folgen) und lädt das Gerät dann kabellos nach dem Qi-Standard. Hört sich alles nach einer sicheren Crowdsourcing-Nummer an, aber der Schwarm zeigt in diesem Fall tatsächlich mal Intelligenz (Mindestens 89 Dollar für ein wenig Extrabequemlichkeit? Magnet-Kopplung klingt aber auch nach Extragewicht?) und hält sich mit der Unterstützung des Projekts vornehm zurück. Video nach dem Break.

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Am Wochenende musste der offizielle E-Sport-Wettbewerb zur aktuellen Halo-Version The Master Chief Collection abgebrochen werden, weil das Game, das vor rund einem halben Jahr veröffentlicht wurde, immer noch zu buggy ist. Veranstalter und Entwickler 343 Industries (eine Tochter der Microsoft Studios) musste eingestehen, dass die Netzwerkfähigkeiten des Spiels einfach zu viele Zicken machen und gelobte ganz bald Abhilfe zu schaffen - Wenn der Mausarm das E-Sport-Äquivalent zum gemeinen Muskelriss ist, muss man diesen Fall wohl mit einem Fußballturnier vergleichen, das wegen Pfusch am Stadionbau abgebrochen werden muss: Ganz schön peinlich.

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Das prestige- und preisträchtigste Tennisturnier, die Lawn Tennis Championships aka Wimbledon, verbietet Zuschauern die Nutzung von Selfie-Sticks, die ja bereits aus vielen Museen rund um den Globus, aus einigen britischen Fußballstadien und weiteren Orten wie Musikfestivals verbannt wurden. Das nervige Trend-Gadget habe einfach ein zu großes "Belästigungs-Potential", erklärte ein Wimbledon-Sprecher den Schritt gegenüber der Sunday Times.

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Hai Lam, einer der besten E-Sportler der Vereinigten Staaten steigt wegen einer Verletzung aus dem aktiven Sport aus. Wie er im Blog seiner League-of-Legends-Mannschaft Cloud9 mitteilt, könne er seine Handgelenksverletzung nicht mehr ignorieren - ein Repetitive Strain Injury Syndrom, wie es zum Beispiel durch übermäßiges Arbeiten an Maus und Tastatur entstehen kann.

Außerdem, erklärt er weiter, sei die Mannschaftsmoral sehr schlecht. Vielleicht ist das eine Sache, die er in seiner neuen Rolle als Chief Gaming Officer (CGO) von Cloud9 verbessern kann.

An sich interessieren mich solche E-Sport-Nachrichten nicht. Aber weil ich selbst unter meiner Schreibtischarbeit leide und ständig auf meine Handgelenke (besonders das der Maushand) achten muss, will ich zur Diskussion stellen, wie das besser geht: Ständig am Computer sein und keinen körperlichen Schaden davon zu tragen. Ich habe durch eine halbwegs ergonomische Tastatur und das Antrainieren von Tastaturkürzeln deutlich die Belastung meiner Hände reduzieren können. Ich habe einen ergonomischen (teuren) Bürostuhl, angehobene Bildschirme und mache regelmäßig Bewegungs- und Augenpausen.

Aber mal ehrlich: Besser tippen oder spielen kann ich damit nicht. Es wäre mal Zeit für Hardware, die Ergonomie- und Performance-Belange unter einen Hut bringt - oder habt ihr schon einen Tipp?

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Ein Drohnen-Startupund hier geht es wirklich um sich selbst steuernde Drohnen und nicht um ferngesteuerte Copter hat einen Vorschlag, wie große Gebiete schnell aufgeforstet werden könnten: Mit Drohnen, die massenhaft Seed-Bombs aus der Luft abwerfen.

Jedes Jahr werden 26 Milliarden Bäume abgeholzt, während nur 15 Milliarden neue Bäume gepflanz werden, rechnet der Independent vor. Gelingt das Drohnen-Projekt von BioCarbon Engineering, könnte das ein großes Aufforst-Plus darstellen - wenn denn wirklich das großzahlige Pflanzen von Bäumen das Problem an der Sache ist...

Nach dem Break, wie die Sache funktioniert - und zwei Videos.

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Die Europäische Kommission fördert mit 4 Millionen Euro ein dreijähriges Forschungsprojekt zur Entwicklung eines Hilfsroboters für Demenzkranke. Das erste Pilotprojekt wird in Westirland von der School of Nursing and Midwifery an der NUI Galway entworfen, das zweite in Stockport, UK, das dritte in Italien. Zusammen soll im Rahmen dieses Projekt Marios ein Service-Bot entstehen, der auf dem bereits erprobte Kompai-Bot der französischen Entwickler Robosoft basiert. Projekt Mario soll "die schwierigen Herausforderungen der Einsamkeit, Isolation und Demenz von älteren Personen" überwinden.

Kompaï von Robosoft, schrieb Kollege Waldt hier vor fast genau fünf Jahren, ist der neue beste Rentner-Freund. Kompaï ist ein persönlicher Bot-Assistent, der in erster Linie sprachgesteuert funktioniert - und mit der ihm eigenen Monotonie in der Stimme antwortet. So richtig vom Hocker hauen seine Fähigkeiten allerdings nicht: Einkaufsliste, Kalender, MP3-Player und Video-Konferenzgerät. Damit unterscheidet sich der Bot vom Smartphone eigentlich nur dadurch, dass er seinem Herrn und Gebieter brav nachdackelt, wenn dies denn gewünscht ist.

Kompaï-Video nach dem Break.

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Ein Orchester aus ZX Spectrum-Heimcomputer, die alle nur Beep können und zwar vernetzt. Diese zehnminütige Minidoku "The Mahler Project" ist wirklich nicht das übliche Huhu-ein-alter-Computer-macht-Töne, sondern eine wirklich hübsch erzählte Geschichte mit spannenden Momenten, Überraschungen und einem süßem Höhepunkt.

Das ganze war eine Veranstaltung von Geek Out!, einem Event am Museum of the History of Science, Oxford. Das Video wurde kürzlich auf einer Demo-Party in Slowenien vorgestellt.

Video nach dem Break.

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Ich bereite mich gerade auf einen kleinen Maus-Vergleich vor: Eine ergnomische Alltagsmaus mit Videospiel-Präzision. Gibt's nicht, wollt ihr sagen? Wer weiß.

Jedenfalls hab ich mich beim Klicken durch die Maus-Einstellungen endlich mal um die Mausrad-Blätterrichtung gekümmert. Auf meinem Macbook scrolle ich schon natürlich invertiert: Doppelfinger nach oben und das Blatt scrollt nach unten, so als ob man es weg schöbe.

Aber meine Maus am Windows-PC rollte all die Jahre konventionell: Mausrad in Richtung des Körpers drehen, um nach unten zu scrollen.

Ich hab also die mir praktischer erscheinenden Scroll-Vorgaben meines Macs auf meine PC-Maus übertragen - aber auch nach ein paar Tagen Dauernutzung will sich die Gewöhnung nicht einstellen. Liegt das an mir, liegt das an der Maus?

Deshalb meine Frage an Euch: Wie handhabt Ihr das?

Wie scrollt dein Mausrad?



(Bild: Blake Patterson / Inside the Microsoft Arc Mouse / CC BY 2.0)

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