FOLGE ENGADGET

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Microsoft hat am Dienstag Abmachungen mit zwanzig weiteren Herstellern von Android-Tablets bekannt gegeben: Nach Samsung, Dell und acht regionalen OEMS, so die MS-Pressemitteilung, werden nun auch LG, Sony, Haier, Positivo, Wortman und fünfzehn weitere Anbieter Office und Skype auf ihren Android-Tablets vorinstallieren.

Die komplette Liste gibt es nach dem Break. Die Hersteller aus Deutschland sind Axdia International, Ionik und Wortmann.

Und dabei soll es nicht bleiben: "Wir freuen uns darauf, in Zukunft Abmachungen mit noch mehr Partnern treffen zu können", schreibt Microsoft.

Microsoft führt damit einen spannenden Angriff auf Google weiter. Wenn jetzt auch noch klassische Google-Dienste wie Karten, Kalender und Video von zum Beispiel Microsoft angeboten werden, lohnt sich für OEMs immer mehr der Umstieg auf eine Android-Version ohne Googles Segen - was einer Schwächung von Googles Position im Mobile-Markt bedeuten würde.

Oder wie seht ihr das?

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Die Kartographen von Saab Vricon zeigen in einer Demo, wie es nach Google Earth und Konsorten mit 3D-Modellen der Welt weitergeht: als ziemlich hochauflösende stereoskopische Rekonstruktion aus Foto- und Sensordaten von Satelliten und anderen Aufklärungswerkzeugen im selben Aufwasch. Ihre Videos (leider nicht einbettbar) zeigen 3D-Flüge über sehr detaillierte Landschaften und Städte. Sie sagen:

"Für ein Vricon 3D-Datensatz der auf kommerziellen Satellitenfotos beruht, ist die absolute Genauigkeit 3 Meter SE90Was ist das?; die relative Genauigkeit ist noch viel höher. Noch höher ist die Genauigkeit, wenn anderes Fotomaterial zur Verfügung steht, typischerweise 0,3 Meter für Daten von Drohnensensoren."

Sieht beeindruckend aus. Wäre da nicht das Problem, dass diese Daten offenbar vor allem dem Militär angeboten werden und damit Kriegs- und Tötungswerkzeug sind. So zitiert das Unternehmen einen Soldaten mit der Aussage, dass Vricon "die hochpräzise Zielbestimmung viel zu einfach" mache. Was für ein Kompliment...

Schöne Bilder, schrecklicher Zweck.

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Screentendo ist ein hübsches Spielkonzept von Aaron Randall: Es baut aus einem beliebigen Screenshot ein Super-Mario-Level. Statt aber wirklich über Desktop-Icons und Mauszeiger springen zu können, generiert Screentendo aus den Kontrasten ein Steinmauer-Level - viel Spaß macht das nicht, dafür ist es interessant. Immerhin ist das ja eine sehr, sehr einfache Version dessen, was mit Augmented Reality dereinst möglich sein soll, zum Beispiel nämlich die Spielweltifizierung der Welt.

Video nach dem Break.

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Die Sparte IT & Security Solutions des Rüstungskonzerns Lockheed Martin brüstet sich mit ihren Dynamic-Signature-Biometrie-Produkten neuster Generation, die sogar die superpingelige NSA überzeugen sollen, jedenfalls testet der Abhördienst gerade das Identifikations-System Mandrake, das Nutzer unter anderem an Bewegungsprofilen ihrer Zeigefinger beim routinierten Swipe über den Touchscreen erkennt: "Die Fingerbewegung ist absolut einzigartig," erklärt ein Lockheed-Manager gegenüber Nextgov: "Handschrift ist zweidimensional und lässt sich noch nachahmen", aber eine Fingerbewegung habe unnachahmbare vier Dimensionen, womit dann die Parameter: Weg über die Oberfläche (x und y), Tempo und Druck gemeint sind. Ob die NSA Mandrake genauso begeistert: Abwarten.

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Die russische Weltraumbehörde Roskosmos hat alleine 2014 92 Milliarden Rubel (1,66 Mrd. Euro) verbummelt - durch Misswirtschaft aber auch durch Betrug und Korruption, so das Ergebnis eines aktuellen Rechnungshofberichts. Ein Großteil des Geldes soll dabei beim Bau des Weltraumbahnhofs Kosmodrom Wostotschny verschwunden sein und dies obwohl Präsident Putin für die Fertigstellung des Projekts 2014 zusätzliche 900 Millionen Euro zur Verfügung gestellt hatte - bei gleichzeitiger Kürzung des regulären Roskosmos-Budgets. Zu dem Rechnungshofbericht kamen zuletzt zwei gravierende Unfälle (bei denen eine Rakete samt Satellit und ein Weltraumtransporter verloren gingen), die der stellvertretende Ministerpräsident Russlands nun mit einer generell desolaten Lage der Weltraumbehörde in Verbindung brachte: Angesichts des moralischen Verfalls bei Roskosmos müsse man sich über die gehäuften Unfälle nicht wundern, erklärte Dmitry Rogozin, der gerade von Präsident Putin damit beauftrag wurde, den Bau des Kosmodrom Wostotschny zu überwachen - womit Roskosmos-Chef Oleg Ostapenko sein wichtigstes Projekt abgenommen wurde.

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Die Agentur-Spatzen haben schon mal eine Variante dieser Meldung von den Dächern gepfiffen, jetzt ist es offiziell: Microsoft bringt seinen Software-Assistenten mit Sprachsteuerung, Cortana, mittels jeweils eigenen Apps auch auf iOS- und Android-Geräte. Eine erste Version dieses Phone Companion soll es Ende Juni geben, wobei viele, aber (noch) nicht alle Cortana-Funktionen, die es auf Geräten mit Windows Phone gibt, zur Verfügung stehen werden. Sinn und Zweck der iOS- und Android-Versionen ist dabei nicht, Cortana als Anwendung weitere Verbreitung zu verschaffen (also in direkte Konkurrenz von Siri und Co. zu treten), sondern Geräte mit diesen Betriebssystemen mit Windows 10 zu vernetzen. Video nach dem Break.

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Castrol hat für Marketingzwecke ein Szenario realisieren lassen, dessen Sinn, Zweck und Produkt-Zusammenhang zwar am Ende etwas schwammig bleiben, aber dafür wurde hier kein Aufwand gescheut, um virtuelle und gewohnte Realität miteinander zu verflechten zu verknäulen: Am Ende sitzt ein professioneller Renn/Trickfahrer hinterm Steuer seines Wagens und fährt diesen mittels der Bilder, die er auf seiner Oculus-Rift-VR-Brille wahrnimmt, die natürlich noch mit Game-artigen, dynamischen Elementen und Hindernissen aufgepeppt werden. Das Szenario erfordert eine Menge ziemlich aufwendiger - wenn auch nicht utopischer - Technik-Stunts, insbesondere was die Übertragung der Kopf- und Lenkradbewegungen sowie das Hantieren mit Bremse und Gangschaltung in die digitale Realität und die Erzeugung der passenden Bilder für die Datenbrille in Echtzeit betrifft. Der besondere Thrill für den solchermaßen sinnestraktierten Fahrer ist im resultierenden Video leider nicht wirklich nachvollziehbar und schon gar nicht, welche Rolle das zu bewerbende Motoröl im Reality-Kuddelmuddel spielen soll. Videos nach dem Break.

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Ein Chinese namens Geng Ming behauptet, dass sein Lumia 920 ihm mehr oder weniger das Leben gerettet hat: Als eine Wand über ihm zusammenbrach (warum auch immer), habe er sich instinktiv sein Lumia 920 vors Gesicht gehalten und damit das Schlimmste verhindert. Bei der Aktion gab das bereits leicht angejahrte, ehemalige Flaggschiff-Modell dann seinen Geist auf, aber angesichts der Gratis-PR musste Microsoft natürlich irgendwie öffentlichkeitswirksam für Ersatz sorgen, was allerdings nur mittelprima funktioniert hat: Statt eines Lumia 930 gab es das Mittelklassegerät Lumia 640 XL, das der Beschenkte denn auch konsequent verdrießlich in die Kamera hält - einfach nur blödes Timing, oder blöde PR-Abteilung?

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Die dänische Site Mobilsiden hat eine interessante Infografik erstellt, die Übersicht in die Frage bringt, wieviel Platz das Display jeweils auf der Vorderseite gängiger Smartphone-Modelle einnimmt - und im Umkehrschluss natürlich auch wieviel Platz noch vom Rahmen samt Dingen wie Knöpfen, Lautsprecher oder Objektiv belegt wird. Gefühlt würde man nun ob des anhaltenden Trends zu fast rahmenlosen Geräten erwarten, dass sich im Ranking nach Display-Rahmen-Verhältnis mehr oder weniger eine klare Zeitleiste ergibt, aber weit gefehlt: Das meiste Display quetscht nämlich Sharps AQUOS Crystal auf die Geräteoberfläche (hier sind satte 78,5 Prozent Screen) und auf dem zweiten Platz findet sich ausgerechnet der Modellnachfolger AQUOS Crystal 2 (77,2 Prozent). Anschließend kommt noch einmal ein brandaktuelles Gerät, das OPPO R7 Plus mit 76,6 Prozent Display-Fläche, aber dann geht es knüppeldick in die Vergangenheit: LG G2 (76,1 Prozent) vor dem LG G3 (75,3 Prozent) ... Bestplatziertes Galaxy-Modell ist übrigens das Note 4 (74,3 Prozent) vor dem Galaxy S6 Edge (71,7 Prozent) und die Apple-Überraschung wartet dann am Ende der Liste mit dem iPhone 6 Plus (67,9 Prozent) und dem iPhone 6 (65,3 Prozent) - wer hätte das gedacht? Das ganze Ranking gibt´s nach dem Break.

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Nachwuchsdesigner Pierre Cerveau hat ein Handy-Konzept ausgetüftelt, das uns - genau wie neulich ein ähnlicher Entwurf - ausgesprochen gut gefällt und die Frage aufwirft: Wieso gibt es nicht schon längst ein Kickstarter-Projekt für so einem Dumbphone mit Wählscheibe? Es müsste nicht mal den markenrechtlich problematischen Look eines Uralt-Macs haben, wie in Cerveaus Fantasie vom Macintosh Phone, das allerdings zugegebenermaßen den Designnerv der Generation Datasette ziemlich gut trifft.

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