FOLGE ENGADGET


So, jetzt bitte erst die Synapsen anschnalle, bevor ihr auf diesen Link klickt. Solange ihr einen WebGL-fähigen Browser habt, dürftet ihr den Polygon-Shredder sehen, der "viele Würfel nimmt und sie in Konfetti verwandelt", so zumindest die Selbstbeschreibung. Man könnte eher sagen: Der eure Sehrinden nimmt und sie in Konfetti verwandelt. Unbedingt anklicken bei hoher Rechenkraft: Die Einstellung für "INSANE"-viele Konfetti, oder zumindest für "einige".

Und wem das nicht reicht: Es gibt schon spektakuläre Varianten davon mit Solitaire-Karten, Fell, Comic-Männchen, Super-Marios, Geld und, ähem, Explorer-Fehlermeldungen.


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Was passiert, wenn wir ein Jahr lang keine Cracks von Einzelspieler-Computerspielen veröffentlichen? Das will die chinesische Cracking-Gruppe 3DM herausfinden und gibt ein Jahr lang die Veröffentlichung entsprechender Cracks auf. Konkrete Gründe nannte 3DM-AnführerIn "Bird Sister" nicht. "Wir hatten gerade ein internes Treffen. Zum chinesischen Neujahr wird 3DM keine Einzelspieler-Spiele mehr cracken", zitiert sie das Szene-Blog Torrentfreak.

Der Crack-Stop ist eine interessante Ansage einer Cracking-Gruppe, die erst vor ein paar Tagen verkündete, dass Software-Cracks schon in zwei Jahren Geschichte sein werden. Der neuartige Kopierschutz von Denuvo, der das Reverse-Engineering und Debugging anderer Kopierschutz- und DRM-Programme verhindert, sei unknackbar, sagte 3DM neulich nach dem Scheitern am Spiel "Just Cause 3".

Bei anderen Szene-Mitgliedern kam diese Ansage nicht sonderlich gut an. Gründe nach dem Break.

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LED-Würfelleuchten gibt es schon eine Weile - aber nur als Bastel- oder Experimentgeschichte. Die Gebrüder Au wollen das ändern: Ihr transparenter Glaswürfel Tittle besteht aus 512 bunten LEDs, deren Muster und Farbkombinationen man nach Belieben über eine Handy-App programmieren kann. Über ein Mikrofon kann Tittle im Takt der Musik pulsieren und dank Internet-Anbindung 3D-Emoticons von Freunden weit weg darstellen.

Erscheint diese Jahr im September, ist 18 × 18 × 21,5 Zentimeter groß und kostet in der Vorbestellphase 200 Dollar, 350 Dollar zur Veröffentlichung.

Videos nach dem Break.

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Die Financial Times berichtet, dass Google intensiv an einer neuen Smartphone-kompatiblen VR-Brille arbeitet. Das passt ins Bild. Die benötigten Experten hat das Unternehmen ja bereits eingestellt. Die neue Brille soll jedoch deutlich ausgereifter sein als Google Cardboard.

Mit dem neuen Produkt nehme Google vor allem Samsungs Gear VR ins Visier (sic). Neben einem widerstandsfähigeren Gehäuse aus Kunststoff sollen auch die Sensoren und Linsen besser sein. Ein eigener Prozessor ist ebenfalls nicht ausgeschlossen, auch wenn die Berechnungen "zum Großteil im Smartphone erledigt werden sollen". Die neue Brille soll mit deutlich mehr Smartphone-Modellen kompatibel sein und als Nexus-Gerät vermarktet werden.

Ob Google die Brille schon auf der I/O-Entwicklerkonferenz zeigen will, ist nicht bekannt. Sinn machen würde es. Im Herbst soll die Auslieferung beginnen.

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Canonical hat die Vorstellung des Ubuntu-Tablets, dem Aquaris M10 von BQ, im Vorfeld des Mobile World Congress bestätigt. Dass es dieses Tablet gibt, wissen wir bereits, dank der Pressemeldung ist nun aber auch die technische Ausstattung final bekannt. Das 10,1" große Display löst mit 1.920 x 1.200 Pixeln auf, als Prozessor kommt der MT8163A von MediaTek zum Einsatz, ein Vierkern-Chip. RAM: 2 GB, interner Speicher: 16 GB. Erfreulich ist der große Akku, der eine Kapazität von 7.280 mAh aufweist. Die Kameras bieten acht bzw. fünf Megapixel.

Das Aquaris M10 ist das erste Tablet überhaupt, das mit Ubuntu als OS läuft. Das Interface kennt man bereits aus der Smartphone-Welt. In Verbindung mit externem Monitor, Tastatur und Maus soll aus dem Tablet jedoch ein vollwertiger Linux-PC werden. Wenn die Entwickler mitspielen. Denn ähnlich wie bei Microsofts Continuum müssen neue "universal apps" so programmiert werden, dass sie auch auf dem großen, externen Display gut funktionieren. Bei Microsoft ist die Auswahl aktuell noch sehr bescheiden. Dass das bei Ubuntu anders sein wird, darf bezweifelt werden.

Das Tablet soll im 2. Quartal 2016 in den Handel kommen. Den Preis werden Canonical und BQ dann wohl in Barcelona auf dem MWC nachreichen.

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Apple hat Reparatur-Partnern per E-Mail angekündigt, sich auf ein Austauschprogramm der Grafikkarte des Mac Pro einzustellen. Betroffen sind Rechner, die zwischen Februar und April 2015 hergestellt wurden. Die Grafikeinheit dieser Rechner kann Darstellungsfehler und sonstige Probleme verursachen. Konkreter:
  • verzerrte oder falsche Videoanzeige auf externen Displays
  • keine Videoanzeige auf dem Display, obwohl der Rechner angeschaltet ist
  • Der Rechner kann einfrieren oder plötzlich neu starten
  • Der Computer startet nicht
Der Austausch der Grafikkarte erfolgt kostenlos und soll innerhalb von wenigen Arbeitstagen bewältigt werden. Offiziell hat Apple das Programm noch nicht angekündigt.

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Im Guardian ist zu lesen, dass die Londoner Stadtverwaltung Google davon überzeugen will, das selbstfahrende Auto aus Mountain View demnächst auch in der britischen Hauptstadt auf die Straße zu schicken: testweise. Die stellvertretende Bürgermeisterin Isabel Dedring – zuständig für alle Verkehrs-Belange in der von Luftverschmutzung und endlosen Staus geplagten Metropole, gab zu Protokoll, dass Vertreter ihrer Behörde bereits Gespräche mit Google geführt hätten.

"Es [die selbstfahrenden Autos] muss doch auch in den großen Städten funktionieren, warum beginnen wir also nicht schon jetzt, es zu testen?"

Laut Dedring sei Google mit Pilotversuchen aktuell auf die USA fokussiert, es gäbe jedoch Überlegungen, die Autos auch in anderen Ländern auf die Straße zu bringen. "Die Verhandlungen befinden sich noch in einer sehr frühen Phase. Wir haben jedoch großes Interesse daran, Versuche hier in London durchzuführen, sollte sich Google dazu entscheiden, das Programm auszuweiten."

Die britische Regierung will mit 20 Millionen Pfund insgesamt sechs Forschungsprojekte für autonome Fahrzeuge unterstützen. Googles Autos werden in den USA aktuell in drei Städten getestet.

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Die neuen Ghostbusters bekommen gleich zum Filmstart ihr eigenes Lego-Set. In einer Bildergalerie bei Facebook zeigt das Spielzeugunternehmen die fünf Protagonistinnen, das Auto, ein Ghostbuster-Motorrad, einen Geist und etliches Plastik-Equipment. Der "LEGO Ghostbusters Ecto-1&2" sei ab Sommer dieses Jahres erhältlich.

Seltsam: Die Stoßstange, der Kühlergrill, die Abschleppösen und die Rückspiegel sehen ganz schön nach Billigplastik und nicht nach Lego-Qualität aus.

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Wir hören ja schon länger vom künstlichen Chamäleon, einfach auch deshalb, weil am Ende dieser Forschung ein ganz toller Tarnanzug für die mobilen Kriegseinsätze steht. Wissenschaftler an der Sun Yat-Sen University in Guangzhou, China, haben jetzt ein Modell entwickelt, dass dabei nicht auf Transparenz setzt, sondern auf kleine elektronische Module die wie ein Bildschirm wirken. Die Elektronik setzt auf eine Mischung kleinen Goldblasen und Silbergel, die eine bislang schwer zu verwirklichende Menge an Farben realisieren können soll. Die "plasmonischen Zellen" könnte man theoretisch auch in Displays einsetzen, wofür sie aber eigentlich zu langsam reagieren.

Als Spass ließen es sich die Forscher nicht nehmen, ein Chamäleon nachzubauen, das über Kameras die Umgebung nach zu reproduzierenden Farben abscannt. Video nach dem Break.

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