FOLGE ENGADGET


Ich bin mir extrem unsicher, was ich von Stesco halten soll: Ein Adapter, um zwei iPhones zu einem Stereoskop zu vereinen, passt auf Stative und Selfie-Sticks.

Das funktioniert so: Die Stesco-App stellt eine Verbindung zwischen den beiden iPhones her und löst gleichzeitig die Video- oder Bildaufnahme aus. Durch den Abstand der beiden ansonsten parallelen iPhone-Linsen können dann 3D-Bilder für Rot/Grün-Anaglyphen-Brillen, 3D-Fernseher, Oculus Rift, Google Cardboard oder andere 3D-Methoden herausgerechnet werden.

Stesco gibt es in zwei Ausführungen: Für das iPhone 6 und das iPhone 5/5s. Es wiegt gerade einmal 21 Gramm und ist aus ABS-Kunststoff gefertigt.


Stesco haben drei Freunde entwickelt: Amir Malul, Adam Rachel Emainu und Mikael Prous aus Tel-Aviv. Demnächst wollen sie Crowdfunding machen, sagt ein Sticker über dem Werbevideo - nach dem Break.

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Unser Kollege Nick Summers von Engadget US hat sich auf dem Mobile World Congress am Stand von Monohom das Runcible vorführen lassen. Ihr erinnert euch? Runcible sieht aus wie ein Flohmarkt-Fund, ein Erbstück, bestimmt nicht wie ein supermodernes Gadget. Aber auf ihm läuft Firefox OS - und sonst nicht viel. Als Anti-Smartphone soll es die Nutzungsgewohnheiten auf den Kopf stellen und den ständigen Strom von Notifications uns Nudges verringern. Das Runcible kann trotzdem NFC, Bluetooth, W-Lan und LTE, hat ein Display, eine Kamera und ist modifizierbar und wartbar. Benutzt werden soll es aber als Kompass, Taschenuhr, als Eine-Funktion-zu-jeder-Zeit - mit Kratzern und Macken und Sprüngen und Rissen, die man schätzt und nicht, wie beim Smartphone, zu verhindern und zu verbergen versucht.


Runcible hat die Unterstützung des japanischen Netzbetreibers KDDI und wird somit sehr wahrscheinlich auch in Japan auf den Markt kommen. Hoffentlich wird es aber auch andere Firmen der Welt beeinflussen, etwas weniger Technik frontal zu verkaufen, sondern den technischen Aspekt eines Geräts immer weiter zu verbergen und ihn zur zweiten Natur werden zu lassen.

Unsere Kollegen von Engadget Japan haben übrigens ein Video des Runcible veröffentlicht - für Euch nach dem Break!

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Von der Sonnenseite des Kickstarter-Universums ist ja andauernd die Rede, aber zum ganzen Bild gehören neben Kampagnen, die an mangelndem Zuspruch scheitern, auch solche wie die der Firma Triggertrap: im Crowdsourcing überaus erfolgreich aber am Ende trotzdem ein Satz mit X. Wie das passieren konnte? Die britische Firma benötigte 50.000 Pfund für die Entwicklung eines Fernauslöser-System, konnte dann aber sogar 290.000 Pfund einsammeln (rund 400.000 Euro), weshalb man sich voller Elan an die Perfektionierung des funktionstüchtigen Prototypen machte. Dabei ging dann allerdings alles schief, was schief gehen konnte, so dass Triggertrap nun sein Scheitern eingestehen musste: Neben der Erläuterung der Pannen, die das Projekt in Summe scheitern ließen, legt Triggertrap auch eine Abrechnung (Grafik nach Break) zur Verwendung des Kickstarter-Kapitals vor, Fazit: 80 Prozent des Geldes ist futsch, 20 Prozent werden zurückgezahlt.





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Der 2013-Geschäftsbericht des US-Auto- und vielleicht Batterieherstellers Tesla hat eine interessante Passage zum Problem des Auto-Hackings. Im Kapitel "Risiken für unser Geschäft und unsere Branche" heißt es:

Wenn unsere Auto-Kunden unsere Autos personalisieren oder die Nachlade-Infrastruktur mit Anschlussmarkt-Produkten verändern, könnte das Auto nicht richtig funktionieren, was unser Geschäft schädigen könnte.

Weil "Automobil-Enthusiasten" die Autos hacken könnten, um ihre Leistung zu verändern ("modify" heißt es im Bericht, nicht "enhance"), könnte das Sicherheitssystem beeinträchtigt werden. Auch könnte die Fahrersicherheit durch nachträglich installierte Teile verringert werden, etwa durch Sitzerhöhungen, welche die Schutzfunktion des Airbags vermindern. Manche Kunden hätten schon Reifen und Radmäntel ausgewechselt, andere große Lautsprechersysteme eingebaut, welche die elektrischen Systeme beeinflussen könnten.

Weiter nach dem Break.

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Das Spiel Throw Trucks With Your Mind setzte von vorne herein auf Gedankensteuerung als Controller und das zahlt sich offensichtlich aus: Das Game, das unter anderem mit dem Geld aus einer Kickstarter-Kampagne entwickelt wurde, ist laut den Kollegen von Slashgear die bislang schlüssigste Anwendung für Neuro-Headsets, sprich: Erstaunlich flüssiges Gameplay mit einem MindWave Mobile von NeuroSky auf dem Kopf. Soweit man es nachvollziehen kann, tatsächlich ein ganz neuer Schnittstellenspaß: Video nach dem Break.

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So lecker und bunt wie in Japan ist schneller Mobilfunk nirgends: NTT DoCoMo bewirbt sein LTE-Angebot jedenfalls gerade mit einer Teigtaschen-Kanone, die durchs Drücken eines großen roten Premium-4G-LTE-Knopfs in Gang gesetzt wird und in einer Kettenreaktionskonstruktionen á la Rube Goldberg die Teigtaschenherstellung auf 2,244 Sekunden beschleunigt, spektakulärer Flug durch die Flammenwand inklusive. Was dieser Stunt mit der Funktionsweise oder den Nutzungsmöglichkeiten von LTE zu tun hat, übersteigt leider unser europäisches Verstellungsvermögen. Video nach dem Break.

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Unsere Kollegen von Engadget US haben die - gerade auf der Games Developer Conference vorgestellte - Nvidia-Set-Top-Box Shield bereits in den Händen gehalten: die 200-Dollar-Android-TV-Settop-Box mit Spielefokus. Ihn ihr arbeitet ein Tegra X1-Prozessor mit jeweils vier Cortex A57 und A53, eine Maxwell-Grafikeinheit mit 256 Shader-Units und 1 GHz, 3 GB LPDDR4-Speicher und insgesamt 16 GB internen Speicher, der per microSD und über zwei USB-3.0-Ports ausgebaut werden kann. Weiter im Text & Videos nach dem Break.

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Deutschlands Mobilfunkmarkt - nein, nicht wächst, sondern schrumpft. Wie die Bundesnetzagentur mitgeteilt hat, ist die Zahl der Mobilfunkanschlüsse im vierten Quartal 2014 gegenüber dem Vorjahr um 2,3 Prozent auf 112,6 Millionen zurückgegangen.* Die Entwicklung seit 1993 gibt es nach dem Break.

Spannend ist auch die neue Branchenstruktur: Nach dem Zusammenschluss von Telefónica/O2 und E-Plus gibt es einen neuen Mobilfunkriesen in Deutschland mit 42,1 Millionen Anschlüssen - die Telekom verzeichnet mit 39 Millionen und Vodafone mit 31,5 Millionen deutlich weniger aktive SIM-Karten. Laut Statista.de ist Quartal 4/14 für die Telekom das erste Vierteljahr mit rückläufigen Anschlusszahlen seir Frühjahr 2012.

Gründe für die Entwicklung werden leider keine genannt. Aber es lässt sich gut spekulieren: So verschmelzen Firmenhandys und Privathandys miteinander und es gibt gute Gründe gegen ein Zweithandy, wie man das früher ja so machte: günstigere Mobilfunkpreise, höhere Smartphone-Tarife und überhaupt: das Smartphone. Habt Ihr andere Ideen?

*Es werden auch Sim-Karten für die automatische Kommunikation von Maschinen mit Maschinen (M2M) mitgezählt - das sind zum Beispiel Wettermessstationen, die ihren Status per Mobilfunk übermitteln.

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Das Grand S3 von ZTE lässt sich mit den Augen entsperren. Die Technik soll laut ZTE die Sicherheit des Smartphones erhöhen und ist für Smartphone-Hersteller hochattraktiv, weil sie keine zusätzliche Hardware benötigt. Sie stammt von der Firma EyeVerify und heißt Eyeprint ID. Unser Kollege Nick Summers hat den Augen-Scanner auf dem Mobile World Congress in Barcelona ausprobiert.


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Xiaomi will in Europa über die Webseite Mi.com das mit umgerechnet 13 Dollar sehr günstige Mi Band und Accessoires verkaufen, beispielsweise Ladestationen oder Kopfhörer. „Mi.com wird anders sein als in den asiatischen Märkten, weil wir keine Telefone verkaufen werden", sagte Vizepräsident Hugo Barra laut cnet auf dem Mobile World Congress in Barcelona. In den USA plant Xiaomi ebenfalls, einen Online-Shop ohne Smartphones und Tablets zu eröffnen. Ob der Mi Store in Europa wie in den USA noch in diesem Jahr starten wird, ist nicht bekannt.

Xiaomi verdankt seinen rasanten Erfolg technisch zugkräftigen Smartphones, die günstig im Internet verkauft werden. Gleichzeitig hat der Konzern sein Angebot immer weiter ausgeweitet und baut mittlerweile auch Media-Boxen, Game-Controller oder neuerdings eine Action-Cam.

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