FOLGE ENGADGET


TypeDetail zeigt "San Francisco", Apples neuer Standard-Font unter der Lupe.

Hintergrund: Apple hat zusammen mit dem WatchKit einen Font veröffentlicht, der "San Francisco" heißt und speziell für die Apple Watch entwickelt wurde. 9To5Mac berichtete, dass der Font der Apple Watch zum neuen Standard werden könnte. Aus Apples Sicht ist das durchaus sinnvoll: ein Font für alles. Praktisch jedoch bindet sich Cupertino damit viel Arbeit ans Bein. Der neue Font muss systemweit optimiert werden, für alle Sprachen. Und genau daran wird offenbar gerade gearbeitet. Die Tastatur des neuen 12"-MacBook ist jedenfalls bereits im neuen Font beschriftet. Ob Apple rechtzeitig zur Vorstellung von iOS 9 und OS X 10.11 fertig wird, sehen wir am 8. Juni zur Keynote mit Tim Cook und Co.

Detail: Apple hatte bereits 1984 einen San-Francisco-Font benutzt, eine Erpresserbrief-Gagschrift, die in frühen Mac-Demos und Firmenflyern benutzt wurde.

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Volkswagen macht ab sofort gegen Aufpreis die eigenen Autos ein wenig Smartphone-kompatibler:

Ab sofort ermöglicht App-Connect die Bedienung und Darstellung von Inhalten digitaler Endgeräte über das Radio- oder Navigationssystem. Dabei können sowohl Apps mit MirrorLinkTM übertragen werden, als auch Apps auf Basis der Plattformen Android AutoTM (Google) und CarPlayTM (Apple).

App-Connect ist ein Zusatzangebot, das für alle Fahrzeuge mit Radio Composition Media oder dem Radio-Navigationssystem Discover Media dazu bestellt werden kann.

Car-Net bietet diverse Dienstpakete:
  • e-Remote: mit Batterie-Management, programmierten Abfahrtszeiten, Klimatisierung, Fahrzeugstatus, Fahrdaten, Letzte Parkposition, Türen und Licht,
  • Guide & Inform: entweder mit Online-Verkehrsinformationen, Online-Sonderzielsuche, Online-Zielimport, Nachrichten, personalisierte Sonderziele, Wetter - oder zusätzlich mit Google Street View, Google Earth, Tankstellen, Parkplätze, Spracheingabe für Sonderziele und Fahrzeugstatusbericht,
  • MirrorLink: mit individuellen Zielvorschlägen (je nach Wetter, Uhrzeit, Position), Drive & Track (zeichnet Fahrten und Sprachnotizen auf), Fahrstil-Trainer, Multigeräte-Audio-Streaming, aus dem Fahrstil und der Strecke generierte Musik, Anruf-Assistent
Ganze Pressemeldung nach dem Break.

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Durch ein Add-On namens Aria, das man unter der Smartwatch anbringt, lassen sich bald Android Wear und Pebble Smartwatches mittels Gesten steuern. Ein kommendes Kickstarter Projekt soll das Add-On finanzieren. Tatsächlich liessen sich so, über Fingerbewegungen wie Tippen, Handöffnen und ähnliches sogar Apps auf Smartphones steuern, denn die Kontrolle wird über Bluetooth LE ermöglicht. Nur eine Apple Watch ist nicht vorgesehen. Dafür fehlen vermutlich die APIs. Das sieht alles recht praktisch und unkompliziert aus, zumal man dann nicht mit den Fingern auf dem Minitouchscreen rumwischen muss, aber soll auch sehr teuer werden Angeplant sind 169$ für Android Smartwatches und 69$ für Pebble. Ein SDK soll es auch geben. Video nach dem Break.

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Unser Verkehrsminister, Alexander Dobrindt, der ulkigerweise ja gelegentlich für Netze zuständig ist, holt die ganz große Vorhersage raus: Ab 2018 soll es in Deutschland keine Funklöcher mehr geben. In der Bild am Sonntag wird er zitiert mit: "Wer die Frequenzen erwirbt, muss sich verpflichten, in den Ausbau hoch leistungsfähiger Netze zu investieren und bis 2018 Autobahnen, Schienenstrecken und ländliche Regionen mit schnellem mobilen Internet zu versorgen." Kurzer Hintergrund: am Mittwoch werden wieder Mobilfunkfrequenzen versteigert (vor allem im 700 Megahertz Bereich) und man hofft auf einen kleinen Geldsegen und den Willen der Provider, die Funklöcher auch wirklich zu stopfen, wo es sich nicht rentiert, soll der Bund es dann ermöglichen. Der gesamte Erlös des erwarteten "Milliardenbetrages" der Digitalen Dividende II, soll dann auch wieder in den Netzausbau investiert werden.

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Mozilla scheint eine neue Strategie bezüglich ihres Firefox OS für Smartphones einschlagen zu wollen. Laut Chris Beard heisst die neue Initiative "Ignite" und will vor allem auf mehr Features abzielen, nicht mehr, wie bisher, auf besonders billige Smartphones. Stand im Zentrum bis vor kurzem noch das 25$ Smartphone, soll es jetzt darum gehen, die Prinzipien von Mozilla (Offenheit, Sicherheit, etc.) mit dem "Erlebnis" Smartphone zu vereinen. So soll es "Ignite"-Builds für Android Geräte geben und es wird mehr Wert auf die Qualität der eigenen Smartphones gelegt. Obendrein sollen Android Apps auf Firefox OS zum Laufen gebracht werden. Ein weiterer Fokus soll auch die Implementierung von Internet Of Things sein. Der Brief, in dem all diese Dinge erwähnt werden, zeigt aber auch, dass der ausbleibende Erfolg von Firefox OS einiges an Enttäuschen produziert hat.

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Klar, Wasserkocher sind immer etwas zu voll und kochen so haufenweise Energie ins Nichts. Miito (ein Kickstarterprojekt aus Berlin) hat jetzt der Verschwendung den Kampf angesagt und dabei einen Wasserkocher entwickelt, der obendrein perfekt designt und ganz schön abstrakt daher kommt, da ihm der Wasserkocher fehlt. Statt dessen benutzt man das Gefäß in dem man z.B. den Tee trinken möchte und die Induktionsbasis heizt dann über einen Stab im Glas das Getränk auf. Man kann damit auch Suppen, Milch oder ganze Teekessel aufheizen. Ein Glas Tee wird so in 60 Sekunden (Abhängig vermutlich von der Dicke des Glasbodens) fertig und für Tee-Süchtige wie mich gibt es dazu wohl keine Alternative. Gekauft.

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Wir finden Selfie Sticks ja toll. Das dämlichste Gadget überhaupt und trotzdem eins der erfolgreichsten im letzten Jahr. Man kann sie überall kaufen, aber sieht sie lustigerweise nie irgendwo. Der digitale Krückstock für Narzissten, die vielleicht doch keine sein wollen. Pizza Hut (ulkigerweise gerade die Pizza Marke, die man auch nie jemand essen sieht) hat jetzt ein Video für alle Selfie-Stick-Abhängigen gemacht, das die Gefahren dieser modernen Plage perfekt inszeniert. Wir sind erschüttert.

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Gelegentlich hatten wir ja schon Polizei-Drohnen in den USA im Einsatz gesehen. Der Wilde Westen. Jetzt gibt es vom US Justice Department wohl erste Regeln wie Drohnen überhaupt eingesetzt werden dürfen (jenseits ihrer generellen Flugerlaubnis). Die erfreuliche Nachricht. Nicht mehr alles ist erlaubt. So dürfen Drohnen keine friedlichen Demonstrationen überwachen und dort wo Menschen eine begründete Erwartung auf Privatheit haben, muss auch ein Richter den Drohneeinsat erst freigeben. Menschen wegen ihrer Nationalität, Religion, sexuellen Orientierung oder Ethnie überwachen geht auch nicht. Obendrein muss über die Drohneneinsätze genaustens Buch geführt werden und die Logbücher sollen auch veröffentlicht werden. Der Drohnen-Polizeistaat ist also nicht unbedingt zu erwarten.

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Hardcore Pac-Man Fans werden sich daran erinnern, dass es dieses ominöse Level 256 gab. Plötzlich war der halbe Screen zerschossen und man wusste gar nicht mehr was zu tun ist um weiter zu kommen, auch wenn man mittlerweile natürlich auf YouTube den ein oder anderen Trick findet, mit dieser Stage umzugehen. Den hatte sogar Google in einem Doodle mal als Easteregg besungen. Jetzt kommt Bandai in Cooperation mit Hipster Whale mit einer iOS App die ganz auf dieser letzten Stage aufbaut und in der man gegen den Glitch-Storm kämpfen muss. Im Sommer soll das Spiel erscheinen.

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SpaceX, das Raumfahrtunternehmen von Tesla-Gründer Elon Musk, hat zwei spektakuläre Videos zum Startabbruchtest vom 6. Mai veröffentlich (wir berichteten). Das neuere der beiden zeigt die potentielle Rettung der Crew des Raumschiffs Dragon aus Sicht der Kapsel, wenn diese von der explodierenden Rakete wegschießt - vergleichbar mit einem Schleudersitz in einem Kampfflugzeug. Für den sogenannten "Pad Abort Test" wurde die Raumfähre nicht von einer Rakete in die Höhe transportiert, sondern startete mit eigenen Triebwerken. Der erste bemannte Raumflug mit der Dragon soll 2017 stattfinden. Videos nach dem Break.

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