FOLGE ENGADGET


Roboter, die Leinwände oder Wände bemalen, haben wir schon des öfteren gesehen, aber der Kunstbot Mr. Head des japanischen Tüftler HYde JII gefällt uns trotzdem richtig gut, insbesondere weil es sich um einen zweckentfremdeten Staubsaugerroboter von Roomba handelt: Dieses iRobot-Exemplar macht dann nicht brav sauber, sondern spritzt auf seinen Zufallsbahnen fröhlich Farbe aus vier Tuben, wodurch abstrakte Klecksbilder entstehen. Video nach dem Break.

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NFC-Chip-Implantate sind mitnichten etwas bahnbrechend Neues, aber der Fall des britischen Teenagers Bryon Wake ist wohl dennoch bemerkenswert: Der 15jährige hat sich den Chip samt Glashülle und Injektionsnadel bei der US-Firma Dangerous Things bestellt und den Funkchip anschließend selbst subkutan injiziert. Damit kann Wake jetzt allen möglichen und unmöglichen Unsinn mit seinem Android-Smartphone anstellen, während seine Eltern "immer noch nicht sicher sind", was sie von ihrem Cyborg-Sprössling halten sollen - Erziehungsberechtigte aufgepasst: Chip-Implantate sind die neuen Tattoos.

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2014 hat Lego 77.000 Tonnen Öl verarbeitet, um 60 Milliarden Bausteine herzustellen, aber die dänische Firma will nicht ewig so weitermachen: Gerade wurde ein Programm angekündigt, um bis 2030 ganz auf fossile Rohstoffe verzichten zu können und zwar sowohl bei der Noppenklotzproduktion als auch bei sämtlichen Verpackungen. Dafür will Lego noch dieses Jahr ein Sustainable Materials Centre gründen, in dem 100 neue Mitarbeiter an umweltfreundlichen Plastikalternativen forschen sollen. Im Prinzip ist das natürlich ein begrüßenswerter Schritt, aber ob 2030 als Ausstiegsdatum eingefleischte Umweltschützer zufriedenstellt, bleibt abzuwarten. Im Video nach dem Break gibt´s dann nochmal das Lego-Bashing von Greenpeace wegen der traditionellen Bande der Spielzeugfrma mit dem Ölkonzern Shell.

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Die fies-kitschige 90er-TV-Serie Full House (die mit den Olsen Twins ...) soll ja nächstes Jahr ganz ernsthaft als Fuller House eine Neuauflage bei Netflix erleben und für alle, denen sich ob dieser Vorstellung schon mal die Nackenhaare aufstellen, hat YouTuber Merfish ein parodistisches Antiserum zusammengemasht: Das Full-House-Intro als Remake in der rauen Welt von Grand Theft Auto V. Als Erinnerungshilfe gibt´s das Filmchen auch im direkten Vergleich mit Original: Videos nach dem Break.

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Wissenschaftler aus Microsofts Forschungsabteilung haben ein Chat-System entwickelt, das Nutzern dabei helfen soll, witziger zu werden: Dazu analysiert die Software namens Cahoots den bisherigen Chat-Verlauf und schlägt dann irgendwie passende bzw. naheliegende Scherzbildchen und animierte GIFs vor, mit denen die Konversation aufgelockert werden könnte. Miaomiao Wen von Microsoft Research gab sich bei einer Vorstellung der Witzhilfe im Rahmen der International Conference on Computer Creativity überzeugt, dass "Computer Menschen definitiv helfen können, lustig zu sein", so hätten Tests mit Nutzern von Amazons Mechanical-Turk-Plattform gezeigt, dass Cahoots ein nützliches Tool sein könne. Ob und wie die Scherzkeks-Software in Microsoft-Produkte integriert wird, steht unterdessen noch in den Sternen.

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Allein im Sinne einer vielfältigen OS-Landschaft ist es begrüßenswert, dass Samsung sich um das Gedeihen des Linux-basierten Betriebssystem Tizen kümmert und nachdem wir anlässlich des Starts des globalen Tizen App Stores bereits ungeduldig gefragt hatten, wo denn nur die verdammten Tizen-Handys bleiben, berichtet Reuters nun von Plänen für "diverse" Smartphones mit Tizen in mehreren Preisklassen, die Samsung noch dieses Jahr bringen soll - hoffentlich nicht nur in Schwellenländern, nachdem sich das Z1 in Indien bereits solide eine Millionen mal verkauft hat.

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Jason Allemann von JK Brickworks hat einen Scanner/Printer gebaut, der Vorlagen mittels 1-Noppen-Plättchen - sozusagen den Pixeln der Lego-Welt - reproduziert. Dabei reduziert das Bricasso getaufte Gerät die Bilder auf neun Farben, in denen jeweils 50 1-Noppen-Plättchen in seine neun Pixel-Tanks passen. Etwas schade ist, dass die Möglichkeiten des Mindstorms-EV3-Farbsensors nur gepixelte Vorlagen zulassen, aber an einer Lösung dieses Problems dürfte Allemann bereits tüfteln, genau wie an einer 3D-Erweiterung des Konzepts. Video nach dem Break.

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Eigentlich war es überfällig, aber erst jetzt gibt es ein Foto von einem der Kamaraautos, die Apple im Dienst seines Maps-Dienstes auf die Straßen schickt - dabei hatte der Konzern neulich sogar die Regionen in den USA Irland und UK genannt, in denen die Vehikel unterwegs sein werden. So oder so zeigen die Jungs von Autoblog nun das Bild eines kamerastarrenden Dodge Caravan, der auch ganz ungeheimnisvoll mit Apple Maps beschriftet ist. Auf der entsprechenden Apple-Seite wird derweil versichert, dass Details wie Gesichter oder Nummernschilder vor einer Veröffentlichung ganz bestimmt verpixelt werden, dazu gibt es eine erweiterte Liste mit Orten, in denen die Maps-Vehikel in den kommenden Wochen unterwegs sein werden.

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Wie einige bereits gehört haben dürften, gibt es bald einen neuen Top Gun-Film. Das 80er-Kampfjet-Epos, das Tom Cruise zum Star machte, bekommt tatsächlich ein Sequel: "Top Gun 2 - Danger Zone" wird nun produziert. Wie der Produzent David Ellison gegenüber der Webseite Collider bekannt gab, wird der alte Haudegen Cruise allerdings nicht gegen andere Jets und Piloten kämpfen, sondern ganz zeitgemäß gegen fliegende Drohnen und andere hochmoderne Waffen. Es geht also auch um das Ende einer Ära, einer Generation von Helden, die heute durch ferngesteuerte Roboter abgelöst werden. Mit 55 sollte man auch lieber den Garten jäten als eine F14 fliegen. Wir sind gespannt, was der 55-jährige Top-Scientologe für eine Figur abgeben wird.

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Facebook hat ein Nachwuchsproblem. Teenies nutzen den Service kaum noch und lungern lieber auf Snapchat und anderen Plattformen ab. So hat Facebook auch versucht, Snapchat vor einiger Zeit für drei Milliarden Dollar zu kaufen, ohne Chance. Um aber den Bezug zur jungen Zielgruppe nicht zu verlieren, testet Facebook zur Zeit einen neuen iOS-Fotouploader, der – wen überrascht's – zahlreiche Features und Bildbearbeitungen hat, die der Snapchat-App, sagen wir, ähnlich sind. So können Snapchat-typische Textzeilen oder Emoticons auf geschossene Fotos gepanscht werden. Bleibt nur die Frage, wann die Features offiziell ausgerollt werden.

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