FOLGE ENGADGET


Es gibt definitiv einen Trend zu modularen Gadgets. Nicht nur Smartphones wollen demnächst genau passend auf den jeweiligen Käufer zugeschnitten werden, sondern scheinbar jetzt auch DJ-Kopfhörer. Die Kopenhagener Marke AIAIAI hatte mit ihrem Kopfhörer TMA-1 durchaus schon einen Achtungserfolg aufgrund des ansprechenden Designs und der guten Soundqualität, jetzt machen sie daraus einen Kopfhörer den man sich selber vor dem Kauf zusammensetzen kann und dabei werden nicht nur optische Elemente (Bügel) oder funktionale wie Kabel und Pads für die Ohren austauschbar, sondern auch die Treiber (das was den Sound macht) selbst. Überraschung. Es kommen am Ende keine quietschbunten Kopfhörer heraus, sondern eben auf die besonderen DJ-Vorgaben angepasste, die dennoch im Design sehr ähnlich wirken. Erinnert ein wenig an eine Hochzeit von Motomaker und Project Ara.

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Spritzen jagen euch Angst ein? Das Start-Up VascuLogic hat vielleicht die Lösung: Ein Roboter, der die Nadel angeblich sicherer und effizienter setzt als jeder Mensch. Anders als Spritzenpflaster oder die Spritze ohne Nadel kann er nicht nur Wirkstoffe verabreichen, sondern auch Blut entnehmen. Die Robo-Prozedur wirkt gewöhnungsbedürftig und damit, zumindest auf Menschen ohne Spitzenphobie, erst mal eher beunruhigend, aber urteilt selbst im Video nach dem Break.

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Ihr wisst ja, IBM-Supercomputer Watson hat ein Kochbuch veröffentlicht. Kochen muss Mensch allerdings immer noch selbst, und genau das haben unsere US-Kollegen vor: Sie wollen in den kommenden Monaten alle 65 Rezepte ausprobieren! Engadget beim Langzeit-Kochbuchtest...uns beschleichen leichte Zweifel, aber wer weiß.

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In der Mode ist Unisex Trend, warum also nicht künstliche Fingernägel für Männlein und Weiblein? Nein danke? Dann seht euch dieses Video des MIT Media Laboratory an: Studenten haben ein winziges Trackpad namens Nailo entwickelt, das auf dem Daumennagel Platz findet. Das wirkt so naheliegend, dass selbst überzeugte Modeverweigerer schwach werden dürften. Denn lässiger (und diskreter) lässt es sich wohl kaum auf dem Computer durch ein Rezept scrollen, während man den Salat in der Sauce wendet. Um zum schicken Accessoire zu werden, muss der Bluetooth-Nagel allerdings noch etwas kleiner und stromsparender werden.

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Dieses Stoffhäschen von Disney Research bringt uns ins Grübeln: Es kommt aus einem neuartigen 3D-Drucker, sieht dabei aber aus wie eine Bastelarbeit, die mit ihrer komplexen Schichtung dem Material Filz nicht wirklich gerecht wird. Und weil das Video nach dem Break die Arbeit des Druckers 600 Mal verschnellert zeigt, dürfte die Herstellung auch etwa ähnlich lange gedauert haben wie von Hand. Für ein Proof of Concept reicht das natürlich aus, nur - zu welchen konkreten Anwendungen soll diese Technik führen? Ideen?

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Der wohl bekannteste Hersteller von 3D-Druckern für den Hausgebrauch, MakerBot, hat seit der Firmengründung 2009 Tausende Replicator verkauft und damit das Interesse der israelischen Firma Stratasys geweckt, die industrielle Abnehmer mit 3D-Druck-Geräten und -Materialien bedient. Zwei Jahre nach der 2013 beschlossenen Übernahme sieht die Zukunft nicht mehr so rosig aus, zumindest für viele Angestellte. Wie Motherboard schreibt, hat MakerBot jetzt zwanzig Prozent seiner Belegschaft entlassen - das sind etwa hundert Leute. Wie ein anonymer Angestellter Motherboard sagte, will der neue CEO Jonathan Jaglom die Belegschaft so „streamlinen" und besser in Stratasys integrieren. Im hauseigenen Blog hat MakerBot mittlerweile bestätigt, dass sie nicht nur die Belegschaft reduziert, sondern auch ihre drei Ladengeschäfte geschlossen haben:

"Today, we at MakerBot are re-organizing our business in order to focus on what matters most to our customers. As part of this, we have implemented expense reductions, downsized our staff and closed our three MakerBot retail locations. With these changes, we will focus our efforts on improving and iterating our products, growing our 3D ecosystem, shifting our retail focus to our national partners and expanding our efforts in the professional and education markets."


[Bild: Getty Images]

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Der JR-Maglev der japanischen Bahngesellschaft Central Japan Railway hat bei einer Testfahrt eine Geschwindigkeit von 590 km/h erreicht und damit den eigenen Weltrekord gebrochen. Vor zwölf Jahren raste die Magnetschwebebahn mit 581 km/h über die Yamanashi Test Line (YMTL). Der neue Rekord könnte schon am nächsten Dienstag überholt sein, denn dann plant JR Central die runde Zahl von 600 km/h zu knacken. Während der Versuchsfahrt am 16. April sollen 29 Ingenieure mit an Bord gewesen sein.

Für die aktuellen Rekordfahrten gibt es einen konkreten Anlass: Premierminister Shinzo Abe reist am 26. April in die USA, wo er in Kalifornien Gespräche über eine geplante Hochgeschwindigkeitsstrecke führen wird. JR Central will laut Wall Street Journal auch eine Bahnverbindung zwischen Washington und New York finanziell unterstützen, bei der die japanische Maglev-Technik zum Einsatz kommen soll. In Japan wird die Magnetschwebebahn voraussichtlich ab 2027 zwischen Tokio und Nagoya Fahrgäste transportieren. Die Höchstgeschwindigkeit soll dann allerdings 505 km/h nicht überschreiten. Das Video einer Fahrt desselben Zugmodells in Yamanashi vom vergangenen Jahr haben wir hinter den Break gestellt.

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Wie wir gestern schon feststellten, ist mal wieder Star Wars-Zeit: Dem offiziellen zweiten Trailer folgt auf dem Fuße ein Clip zur Neuauflage des Spiels Battlefront, das am 19. November für PC, PlayStation 4 und Xbox One in Deutschland erscheinen wird. In Star Wars Battlefront lassen sich bekannte Orte wie Hoth, Endor und Tatooine erkunden und bespielen und das natürlich auch mit den klassischen Vehikeln wie AT-AT, Millenium-Falke und Co. Die ziemlich beeindruckend daherkommende Grafik im Video soll laut Lead Level Designer Dennis Bränvall tatsächlich direkt aus dem Gameplay kommen und keine CGI sein. Austoben könnt ihr euch in diversen Modi und auf allen Seiten, von Multiplayerschlachten mit bis zu vierzig Mitspielern bis hin zum Solo ist alles dabei: Video nach dem Break.

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David Hasselhoff rettet mal wieder die Welt, beziwhungsweise singt den Titelsong "True Survivor" für den via Crowdfunding finanzierten Kurzfilm "Kung Fury" von Regisseur David Sandberg, der alles hat, was ein echter Actionklassiker braucht: Zeitreise, Nazimutanten, Sportwagen im Neonnebel, spacige Datenhandschuhe und tolle Hacks. Großartige Unterhaltung mit Rücksturz quer durch die Achtziger inklusive Ritt auf dem Dinosaurier: Das Video zum Song und der Filmtrailer nach dem Break.

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Das von Facebook aufgekaufte Unternehmen WhatsApp wächst und wächst: Firmenründer Jan Koum hat bekannt gegeben, dass es nun 800 Millionen aktive Nutzer monatlich gibt. Im vergangenen August waren noch 200 Millionen weniger aktiv - WhatsApp hat also ungefähr alle vier Monate 100 Millionen aktive User hinzugewonnen. Sollte es in diesem Tempo weitergehen, könnte sich der mobile Messenger-Service Ende dieses Jahres über eine Milliarde Nutzer freuen.

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