FOLGE ENGADGET


Crocs hat einen neuen, besonders leichten Schuh, der sich Norlin nennt. Und damit die Leichtigkeit auch so richtig rüberkommt, haben sie in Tokyo einen fake Popup-Store aufgebaut, mit dem man seine Schuhe über eine Drohne geliefert bekommt. Ist das schön? Kein Schuhverkäufer muss sich mehr die Sohlen ablaufen, um eure speziellen Wünsche zu erfüllen! Win-Win. Kaufen kann man in dem Store allerdings nix, auch wenn das Konzept durchaus auf reale Shops übertragbar wäre, die allerdings dann nicht wirklich etwas gewinnen würden, denn Drohnen können schlichtweg keine Schuhkartons übereinander stapeln und große Verkaufsfläche kostet im Allgemeinen mehr als Mindestlöhne. Video nach dem Break.

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Der Zirkus rings um die Mehrwertsteuer online geht weiter. Nun hat der europäische Gerichtshof auch noch den letzten Bastionen in Europa, die, aus welche fadenscheinigen Gründen auch immer, das E-Book für ein Buch hielten, einen Riegel vorgeschoben. Auch Luxemburg und Frankreich müssen jetzt den normalen Umsatzsteuersatz erheben. Bislang galten dort die ermäßigten Sätze (3% in Luxemburg, 5,5% in Frankreich). Das E-Book ist also offiziell kein Buch mehr. Weil, jetzt wird's schräg, das elektronische Buch kein physischer "Träger" ist und man zum Lesen so etwas wie ein Zusatzgerät braucht. (Ja, auch bei Schallplatten, CDs, DVDs ist das eigentlich so, Schwamm drüber). Wir vermuten, es ist für diese Entscheidung mit keinem Physiker geredet worden. Wie auch immer, das elektronische Buch gehört jetzt also zu den geistigen, nicht materiellen Dingen und ist als solches nicht mehr mit weniger Mehrwertsteuer gesegnet. Wir vermuten auch der Passus des Mehrwertsteuergesetzes, in dem steht, dass "die Einräumung, Übertragung und Wahrnehmung von Rechten, die sich aus dem Urheberrechtsgesetz ergeben" einen ermäßigten Mehrwertsteuersatz bedingen, ist irgendwie überlesen worden. Denn war es nicht so, dass wir keinesfalls das "Buch" kaufen, sondern nur die Wahrnehmungsrechte des Lesens? Oder dürfen wir aus der Entscheidung des europäischen Gerichtshofes jetzt schließen, dass dem nicht mehr so ist und können unser E-Book jetzt nach Lust und Laune nutzen, z.B. zum Nachdrucken? PS: erst vor kurzem hatte Amazon, Apple usw. die Mehrwertsteuer von der luxemburgischen auf die jeweils in den einzelnen Ländern geltenden umstellen müssen. Nach der Preiserhöhung im Januar wird sich jetzt an den Preisen hierzulande also nichts weiter ändern (siehe Schaubild).

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Es gibt relativ viele Möglichkeiten, die kommende Apple Watch mit ihren verschiedenen Armbändern und Uhr-Farben zum eigenen Smartwatch-Traum zu kombinieren. Bevor man jetzt aber schon in den Stress gerät, sich alles irgendwo zusammenzuclicken, um eine halbwegs informierte Entscheidung treffen zu können und am nächsten Montag nach dem Apple-Event schnell zuzugreifen, darf man auf MixYourWatch.com (die mit Apple nichts zu tun haben) seine Wunschuhr im Browser schon mal herzaubern. Bei uns hatte die Seite allerdings den gegenteiligen Effekt: am Ende waren wir dann doch vom generell zu kastigen Format der Uhr enttäuscht, egal mit welchem Material und Armband.

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Wir haben schon viele Umsetzungen kinetischer Energie in Strom zum Aufladen von Gadgets in Extremsituationen gesehen, aber was uns PornHub da andrehen will, ist neu. Das Wankband will die auf dem Gif oben abgebildete typische Handbewegung für Stromversorgung nutzen. Einen Betatest für das Wankband, in dem ein kleiner Ball auf und ab rollt, gibt es auch schon. Wir können uns weniger anstrengende Varianten vorstellen an Strom zu kommen. Video (unbedenklich) nach dem Break.

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Egal wie sehr man sich die Zukunft herbeisehnt, es gibt sie noch, die Funklöcher. Ich hätte z.B. eins mitten in meiner Erdgeschoss-Wohnung anzubieten (o2, fragt nicht). Libon, ein VoIP-Service von Orange, will jetzt Abhilfe schaffen. Und soll mit jedem Netzwerk-Anbieter funktionieren. Natürlich muss dafür eine WiFi-Verbindung des Telefons als Ersatz für den Mobilfunkempfang herhalten. Das Feature, das sich Reach Me nennt, wird zuerst in der Android-Version der Lieben App freigeschaltet werden. Wir bleiben dran (Launch des Features ist leider nicht mit einem Datum versehen) und berichten dann, ob wir damit das heimische Funkloch wirklich stopfen können.

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Eine der Neuerungen, die im Trubel rings um die neuen Galaxy S6 und Galaxy S6 Edge vielleicht ein wenig untergegangen ist, ist die Verwendung eines neuen Standards für Speicher. Statt eMMC 5.1 verwenden die Speicher in den neuen Samsung Smartphones jetzt UFS 2.0 und erreichen damit Geschwindigkeiten von 350MB/s beim Lesen von Daten, 150MB/s beim Schreiben. Phonearena hat die beiden jedenfalls einem Androbench-Test unterzogen und die Ergebnisse sprechen für sich. Momentan kann kein anderes Smartphone mithalten.

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Acer hat seine neue Chromebox angekündigt und bringt gleich etwas für Freunde vieler Pixel mit. Es werden Auflösungen von 2K (2048x1536) und 4K (3840x2160) unterstützt. Damit das wirklich läuft ist die Minimalversion mit 4GB RAM bestückt, es gibt aber auch eine 8GB Variante. Zusätzlich zum Intel Core i3 4030U Dual-Core Prozessor sollte das durchaus flüssig laufen. Der Rest: Gigabit Ethernet, Bluetooth 4.0, 802.11a/b/g/n SD-Slot und 4 USB 3.0 Anschlüsse sowie HDMI und DisplayPort.

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Wir hatten es ja auf dem MWC gehört, Google will ein eigenes Mobilfunknetzwerk aufziehen. Als MVNO mit Sprint und T-Mobile in den USA an Bord. Damit die Pläne nicht zu groß werden scheint es so, jedenfalls nach Berichten des Wall Street Journal, dass nur Nexus 6 Handys in den Genuss des Netzwerkes kommen sollen. Das besondere am Google-eigenen Netz wäre, dass sie besonders stark auf das Zusammenspiel von WiFi und Mobilfunk setzen sollen. Ein Launch wird in den kommenden Wochen schon erwartet. Für uns klingt das alles nach einem gut verkauften Beta-Test. Also wundert uns auch nicht die Spekulation, dass vielleicht doch die neuen Chromebook Pixel im Netzwerk mitspielen könnten.

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Objekterkennung ist irgendwie nie so richtig zur Killerapp geworden, egal wer sich aus welchen Gürnden daran versucht hat (Google Goggles, Amazon Dash etc.). Jetzt will Shazam im Spiel mitmischen, vielleicht gibt dies der Szene ja etwas Aufschwung. Mit gut gefüllten Kassen soll die Erweiterung von Shazam um Bildererkennung dazu führen, dass man - so die Beispiele die gegeben wurden - mit Blick auf Cerealienpackungen eine Antwort über die Nährwerte bekommt, oder halt von Packungen zum Einkauf kommt. Braucht man das? Wenn es auf solche Features beschränkt ist, sicherlich nicht und wir bezweifeln auch, dass shazammen als Verb für solche Tätigkeiten taugen wird. Aber wir lassen uns gerne überraschen.

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Was viele Fans des "Monument Valley"-Spiels nicht wissen: Für die Entwickler, Ustwo, war das erfolgreiche Spiel für iOS und Android nur eine Art Zeitvertreib. Eigentlich beschäftigt sich das Unternehmen mit ganz anderen Dingen. Zum Beispiel mit dem Auto der Zukunft. Gemeinsam mit "Car Design Research" ist man dabei, ein neues Design für die immer größeren werdenden Display am Lenkrad auf Herz und Nieren zu prüfen und schließlich marktreif zu machen. Im Zentrum des Projekts steht Fokus: Man sieht immer nur die Informationen, die man gerade benötigt. Weniger Ablenkung, mehr Konzentration auf das Wesentliche. Kann helfen beim Fahren.

Steht man an der Ampel, wird der Füllstand des Tanks oder des Akkus angezeigt, gibt man Gas, wird ei Geschwindigkeit etc. dargestellt. Legt man den Rückwärtsgang ein, springt automatisch die Kamera an, die beim Einparken helfen soll. Dazu kommen Benachrichtigungen, die wichtige Informationen zur Umgebung und/oder zum Wetter abbilden.

Die Code-Basis der Software lässt sich auf GitHub laden und weiterentwickeln.

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