FOLGE ENGADGET



Das amerikanische Verteidigungsministerium will in den nächsten zehn Jahren Satelliten ins All schicken, die länger als bisher ein einziges Ziel im Blick halten können. Das erklärte Michael Vickers, der amerikanische Staatssekretär des Verteidigungsministeriums mit Spezialgebiet Aufklärung auf einer Rüstungskonferenz in Washington, D.C. - Video nach dem Break.

"Zum ersten Mal wollen wir in Sachen weltweite Erfassung wirklich dauerhafte Überwachungsmöglichkeiten aus dem All ermöglichen [...], also wirklich in der Lage sein, ständig ein Gebiet für wirklich lange Zeit an zu starren[.]"

Sobald das verwirklicht sei, sei das eine "richtig, richtig wichtige Sache", mindestens ebenbürtig mit allem, was sie in den letzten 50 Jahren hinbekamen. "Aber das zu verwirklichen dauert über zehn Jahre."

Vickers erklärte nicht, was das Pentagon vor habe. Eine Möglichkeit ist ein erweitertes Netzwerk vieler kleiner Satelliten und anderer Überwachungsmethoden. Traditionell ist das Problem der Überwachung aus dem Weltraum, dass geostationäre Satelliten zu weit weg von der Erde sind - und nur schwerlich frei im Orbit navigieren können (Treibstoffmangel). Und dass Satelliten mit einem erdnäheren Orbit bestimmte Bereiche der Erde nur sehr kurz überfliegen und somit ein bestimmtes Ziel nicht "im Auge behalten" können. Bislang wurden dazu Satelliten in verschiedenen Orbits zusammengeschaltet, etwa beim Raketenstart-Detektorsystem SBIRS.

(Bild: Der deutsche Spionagesatellit SAR-Lupe / Marshall80 / GNU Free Documentation License, Version 1.2)

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Es gibt Firmen und Büros, die verbieten Facebook am Arbeitsplatz. Das könnte sich, wie wir wissen, ändern. Laut dem Wall Street Journal plant Facebook bereits für den 1. Januar eine eigene Plattform, die sich auf die Bedürfnisse von Kommunikationen am Arbeitsplatz spezialisieren will. Unter dem Arbeitstitel "Facebook at Work" sollen produktive Gruppenkommunikation und Chats unter Mitarbeitern ermöglicht werden. Wie viel der Service kosten soll ist weiterhin unklar, es könnte allerdings sein, dass der Dienst vorerst umsonst ist, um eine Userbase aufbauen zu können. Der Markt für Arbeitskommunikation ist im Moment spannend. Microsoft hat die Services Skype und Lync für bessere Firmenkommunikationen zusammen geführt. Auch der Neuling Slack wurde kürzlich auf eine eine Milliarde Dollar bewertet. Ob man neben den privaten Daten nun auch noch empfindliche Firmeninformationen dem Zuckerberg-Imperium überlassen will, muss dann jeder für sich selbst entscheiden.

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Bug oder Feature? Der XDA Developer JMUT hat bei seinem neuen Google Nexus 6 ein interessantes Hardwaredetail gefunden. Hinter dem Lautsprecher auf der Frontseite versteckt sich eine kleine LED, die rot, grün und blau leuchten kann. Nichts Neues mögen einige denken, allerdings sollte das Smartphone gar keine LED haben, zumal Android Lollipop Licht-Notifikationen gar nicht unterstützt und die Lampe auch erst über einen komplizierten Root aktiviert werden kann. Wieso also verbaut Motorola eine LED und macht die wieder aus? Plant Google doch noch Blinklichtnachrichten für die Zukunft? Oder hat man auf bestehende Bauteile gesetzt und dann festgestellt, dass eine Lampe zu viel verbaut gewesen ist?

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Wenn die Weihnachtssaison beginnt und alle Hersteller versuchen, ihre Produkte auf die Gabentische der Welt zu bringen, darf auch mit härteren Bandagen gekämpft werden. Microsoft bewirbt das Lumia 830 im direkten Vergleich zum iPhone. Hier treffen die Sprachassistenten Cortana und Siri aufeinander und ziemlich frech will Cortana wissen, was das neue iPhone denn so alles kann. Scheinbar nicht viel, aber: "Es ist OK, im Winter ein bisschen fetter zu werden." Uncharmant? Clip nach dem Break.

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Google wird einem Onlinebericht zufolge alle vier Glass Basecamps in London, Los Angeles, San Francisco und New York schließen. Bislang steht eine offizielle Stellungnahme von Google noch aus. Ein Google-Ansprechpartner hatte allerdings Glass-Fan Spencer Kleyweg bestätigt, dass es keine Kundentermine mehr zu buchen gebe (auch wenn das auf der Website noch beworben wird). Und Googles Glass-Community-Managerin Becca Samson sagte Kleyweg: Man kaufe Glass online, da brauche es keine Stores mehr. Eine andere Erklärung wäre natürlich: Glass ist am Ende, da braucht es auch keine Stores mehr. Die Entwickler und Programmierer rennen davon - und sogar Sergey Brin sei schon ohne Glasses gesehen worden!

Wer noch mal sehen will, wie die Glass Basecamps aussahen: Der "Business Insider" hat ein paar hübsche Fotos.

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Was wäre, wenn Internetseiten echt wären. Eine hypothetische Frage, aber die Webseite Doghouse Diaries hat einige der bekanntesten mit einfachen Comics visualisiert. Facebook bleibt dabei eine Art Stalking-Wiese. Be Twitter ruft man in den Wald und keiner hört's. Aber wie ist es mit Pinterest, 4chan, Tumblr und Co.? Findet es heraus, die komplette Grafik hinter dem Break.

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Apple engagiert sich seit langer Zeit für die Initiative (RED), die sich der AIDS-Hilfe widmet. Dieses Jahr zum Welt-AIDS-Tag, der wie immer am 1. Dezember stattfinden wird, kooperiert Cupertino mit 25 App-Produzenten, um neuen oder exklusiven Content zur Kampagne herauszubringen. Darunter bekannte Namen wie Angry Birds, FIFA 15, Farmville oder djay. Alle Einnahmen dieser speziellen Releases (auch In-App-Purchases) gehen an (RED). Apple hat darüber hinaus bekannt gegeben, dass sie einen Teil ihrer Einnahmen vom Cyber Monday (auch am 1.12.) spenden werden. Im Laufe der langjährigen Kooperation wurden bereits über 65 Mio. Dollar für den Kampf gegen AIDS angenommen.

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Reddit-Autor Jrockilla will auf der E-Zigarette eines Chefs eine Malware entdeckt haben. Die sei angeblich wohl schon im Werk fest in das Ladegerät einprogrammiert gewesen. Details über die Funktionsweise der Malware oder das E-Cig-Produkt nennt Jrockilla nicht - und auch sonst mangelt es dem Post an jeglichen Details. Aber so viel ist klar: USB-Hardware jeder Farbe und Form ist ein Sicherheitsrisiko. Und mit BadUSB ist klar, dass die Know-how-Schwelle dermaßen niedrig ist, dass man mal flux die halbe USB-Population mit Schadcode auf Hardware-Ebene infizieren könnte. Was hilft? USB-Kondome - oder gleich aus defekten E-Zigaretten-Akkus einen USB-Lader mit USB-Kondomschutz bauen: Video nach dem Break.

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Nach dem Honor 6 platziert die Huawei-Marke heute das zweite Smartphone auf dem deutschen Markt: das Honor 3C. 140 Euro kostet das 5"-Gerät. Was bekommt man dafür? HD-Auflösung auf dem Screen, also 720p, mit sehr ordentlichen 69 Prozent bei der "Screen to Body Ratio", also dem Verhältnis zwischen Display-Fläche und Rahmen, zwei Slots für SIM-Karten im micro-Format, 2.300 mAh Kapazität im Akku, 8 und 5 Megapixel auf den Kameras. Ausgeliefert wird das Honor 3C mit Android 4.2, hängt also deutlich hinterher. Merken wird man das kaum, denn auf dem neuen Smartphone kommt Huaweis Android-Skin Emotion UI 2.0 zum Einsatz.

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Herrschaften, wie um alles in der Welt kann man denn einem Headset einen derartig langen Namen geben. Wir bitten schon vorab um die Vine-Videos aus dem Mediamarkt. Egal, zum Wesentlichen. In zwei Versionen kommt das neue Headset in den Handel. Kabelgebunden über USB und drahtlos via Bluetooth. Obacht jedoch, wenn ihr das Headset mit der PS4 oder der aktuellen Xbox One nutzen wollt. Während des in der drahtlosen Variante an der PlayStation lediglich den Bluetooth-Adapter braucht, erfordert die kabelgebundene Variante an der Xbox einen speziellen Headset-Adapter. Da klatschen PC-Gamer doch direkt in die Hände. Und wie klingen die beiden Neulinge? Laut und kräftig, laut Hersteller. Verantwortlich dafür sind 50mm-Treiber. Unterstützt wird außerdem der "Scout Mode", bei dem eher leise Sound-Effekte der Spiele nach vorne gedrückt werden. Bonus: Die Ohrmuscheln leuchten. IN einer Farbe eurer Wahl. Der Akku der drahtlosen Version soll 16 Stunden halten. Wir wünschen gute Unterhaltung.

Die Tactic3D Rage V2.0 Headset sind ab sofort erhältlich und kosten 80 bzw. 100 Euro.

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