FOLGE ENGADGET


Castrol hat für Marketingzwecke ein Szenario realisieren lassen, dessen Sinn, Zweck und Produkt-Zusammenhang zwar am Ende etwas schwammig bleiben, aber dafür wurde hier kein Aufwand gescheut, um virtuelle und gewohnte Realität miteinander zu verflechten zu verknäulen: Am Ende sitzt ein professioneller Renn/Trickfahrer hinterm Steuer seines Wagens und fährt diesen mittels der Bilder, die er auf seiner Oculus-Rift-VR-Brille wahrnimmt, die natürlich noch mit Game-artigen, dynamischen Elementen und Hindernissen aufgepeppt werden. Das Szenario erfordert eine Menge ziemlich aufwendiger - wenn auch nicht utopischer - Technik-Stunts, insbesondere was die Übertragung der Kopf- und Lenkradbewegungen sowie das Hantieren mit Bremse und Gangschaltung in die digitale Realität und die Erzeugung der passenden Bilder für die Datenbrille in Echtzeit betrifft. Der besondere Thrill für den solchermaßen sinnestraktierten Fahrer ist im resultierenden Video leider nicht wirklich nachvollziehbar und schon gar nicht, welche Rolle das zu bewerbende Motoröl im Reality-Kuddelmuddel spielen soll. Videos nach dem Break.

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Ein Chinese namens Geng Ming behauptet, dass sein Lumia 920 ihm mehr oder weniger das Leben gerettet hat: Als eine Wand über ihm zusammenbrach (warum auch immer), habe er sich instinktiv sein Lumia 920 vors Gesicht gehalten und damit das Schlimmste verhindert. Bei der Aktion gab das bereits leicht angejahrte, ehemalige Flaggschiff-Modell dann seinen Geist auf, aber angesichts der Gratis-PR musste Microsoft natürlich irgendwie öffentlichkeitswirksam für Ersatz sorgen, was allerdings nur mittelprima funktioniert hat: Statt eines Lumia 930 gab es das Mittelklassegerät Lumia 640 XL, das der Beschenkte denn auch konsequent verdrießlich in die Kamera hält - einfach nur blödes Timing, oder blöde PR-Abteilung?

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Die dänische Site Mobilsiden hat eine interessante Infografik erstellt, die Übersicht in die Frage bringt, wieviel Platz das Display jeweils auf der Vorderseite gängiger Smartphone-Modelle einnimmt - und im Umkehrschluss natürlich auch wieviel Platz noch vom Rahmen samt Dingen wie Knöpfen, Lautsprecher oder Objektiv belegt wird. Gefühlt würde man nun ob des anhaltenden Trends zu fast rahmenlosen Geräten erwarten, dass sich im Ranking nach Display-Rahmen-Verhältnis mehr oder weniger eine klare Zeitleiste ergibt, aber weit gefehlt: Das meiste Display quetscht nämlich Sharps AQUOS Crystal auf die Geräteoberfläche (hier sind satte 78,5 Prozent Screen) und auf dem zweiten Platz findet sich ausgerechnet der Modellnachfolger AQUOS Crystal 2 (77,2 Prozent). Anschließend kommt noch einmal ein brandaktuelles Gerät, das OPPO R7 Plus mit 76,6 Prozent Display-Fläche, aber dann geht es knüppeldick in die Vergangenheit: LG G2 (76,1 Prozent) vor dem LG G3 (75,3 Prozent) ... Bestplatziertes Galaxy-Modell ist übrigens das Note 4 (74,3 Prozent) vor dem Galaxy S6 Edge (71,7 Prozent) und die Apple-Überraschung wartet dann am Ende der Liste mit dem iPhone 6 Plus (67,9 Prozent) und dem iPhone 6 (65,3 Prozent) - wer hätte das gedacht? Das ganze Ranking gibt´s nach dem Break.

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Nachwuchsdesigner Pierre Cerveau hat ein Handy-Konzept ausgetüftelt, das uns - genau wie neulich ein ähnlicher Entwurf - ausgesprochen gut gefällt und die Frage aufwirft: Wieso gibt es nicht schon längst ein Kickstarter-Projekt für so einem Dumbphone mit Wählscheibe? Es müsste nicht mal den markenrechtlich problematischen Look eines Uralt-Macs haben, wie in Cerveaus Fantasie vom Macintosh Phone, das allerdings zugegebenermaßen den Designnerv der Generation Datasette ziemlich gut trifft.

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Hier kommt der nächste Roboter mit Babyhirn, der nicht durch detaillierte Programmierung sondern durch Lernen per Versuch und Irrtum schlauer bzw. fähiger werden soll: Der schnuckelige Blechkamerad aus den Labors der University of California hört auf den aktuell ziemlich gemein passenden Namen BRETT (Berkeley Robot for the Elimination of Tedious Tasks) und beschäftigt sich gerade mit dem Zusammenbau einfachster Duplo-Gebilde und anderem Kleinkinderkram, wobei BRETT derzeit noch unsäglich lange für die Bewältigung einer Aufgabe benötigt (10 Minuten mit exakten Anweisungen und satte 3 Stunden auf sich allein gestellt), aber wie üblich bei Bots mit Deep-Learning-Ambitionen setzen die Wissenschaftler große Hoffnungen aufs neuronale Vernetzungswachstum, durch das BRETT in ein paar Jahren dramatische Fortschritte machen soll. Bis dahin ist BRETT einfach nur putzig anzuschauen, im Video nach dem Break.

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Die letzten, offiziell vom Unicode Consortium gekürten Emojis werden derzeit noch massenkompatibel implementiert - nicht zuletzt das Stinkefinger-Icon - aber das Unicode-Subkomitee für Emojis denkt schon an die nächste Erweiterung der Zeichensammlung, die voraussichtlich Mitte 2016 erscheinen wird. Dazu wurde jetzt eine Kandidatenliste mit 38 Symbolbildchen veröffentlicht, die es vielleicht in die Version 9.0 des Unicode Standard schaffen könnten, darunter Selfie, Achselzucken, Croissant und eine Art Disco-Männchen aber auch einige wirklich überfällige Zeichen, allen voran Rolling on the floor laughing, Facepalm und - Daumen drücken - Speck.

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Obwohl die Dinge für die Besatzung der Internationalen Raumstation zuletzt nicht immer rund liefen, scheint die Crew nach wie vor zu Scherzen aufgelegt, jedenfalls las die Astronautin Samantha Cristoforetti gestern zum Handtuchtag, mit dem an den Autoren Douglas Adams erinnert wird, ein wenig aus Per Anhalter durch die Galaxis vor - und selbstverständlich hatte sie dabei auch so ziemlich das Nützlichste für Weltraumreisende überhaupt, ein Handtuch, dabei. Video nach dem Break.

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Apples Über-Designer Jony Ive (korrekt: Sir Jonathan Paul Ive) wurde gerade vom Senior Vice President zum Chief Design Officer befördert, ein Posten, den es im Konzern bislang nicht gab und der uns zugegebenermaßen auch neu ist, aber der CDO hat sich wohl auch erst in den letzten Jahren etabliert. Wie Ive jetzt gegenüber dem Telegraph erklärte, geht sein neuer Titel auch mit einer neuen Organisationsstruktur einher, die ihn von der Verantwortung für den täglichen Design-Kleinkram entbindet, zukünftig werden dafür im Bereich User Interfaces Alan Dye und im Bereich Industrial Design Richard Howarth zuständig sein.

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Wenn Dinge mit Beinen rennen, hängt ihre Maximalgeschwindigkeit letztlich von der Schrittfrequenz ab(die Schrittweite, der zweite Geschwindigkeitsfaktor, ist je nach Größe schnell ausmaximiert): Je schneller die Beine von vorn nach hinten und wieder zurück bewegt werden können, desto schneller bewegt sich das ganze System voran.

imgEin paar Forscher vom Biomimetic Millisystems Lab der UC Berkeley ("Biometrische Millisysteme"!) haben sich das als Herausforderung genommen und einen der - ihnen zufolge - schnellstschreitenden Roboter entwickelt: 54 Gramm schwer, 4,9 Meter pro Sekunde (17,6 Km/h). Die sechs Beinchen des Roboters bewegen sich 45 Mal die Sekunde hin und her: viel zu schnell für viele Materialien. Die Beine sind deshalb aus Fieberglas statt Gummi, die Gelenke aus Ripstop-Nylon statt PET-Film. Mit neuen Materialien und Fertigungsmethoden könnte der Roboter noch viel schneller rennen, darauf deuten Geschwindigkeitsuntersuchungen hin. Die wirklich interessante Frage ist aber natürlich: Wie fühlt sich das an, wenn das über einen drüber läuft?

Video nach dem Break.

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Multicopter sind sperrig und fragil - eine schlechte Mischung, die an Eiffeltürme, die ISS und Partybikes erinnert. Der Monocopter (man könnte auch Copter sagen) Sprite soll das ändern: Ein wasserdichter Zylinder mit wegklappbaren Rotorblättern und einer geschützten Kamera.

Sprite soll so schnell verstaubar sein und wenn er einmal abschmiert, steht der Rotor in einer halben Sekunde still, anstatt sich in die Erde oder das beobachtete Vieh zu bohren.

Video und Details nach dem Break.

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