FOLGE ENGADGET

Spätestens Ende 2016 will Dropbox die Dateien deutscher Kunden auch in Deutschland speichern bzw. lagern. Das geht aus einem Bericht der Wirtschaftswoche hervor. Die dafür benötigte Infrastruktur befände sich bereits im Aufbau, sagte Dennis Woodside, COO des Unternehmens, gegenüber dem Magazin. Ein eigenes Rechenzentrum in Deutschland plant Dropbox jedoch nicht. Aktuell speichert Dropbox sämtliche Daten bei Amazon. 2014 eröffnete der Online-Händler eine eigene Server-Farm in Deutschland, um besser auf Datenschutzbedenken und -vorgaben deutscher Unternehmen reagieren zu können.

Und Unternehmen sind auch das entscheidene Stichwort bei Dropbox' Strategie. Das neue Angebot richtet aus ausschließlich an Geschäftskunden. Dass Dropbox auch hier die Amazon-Infrastruktur nutzen wird, scheint logisch. Private Nutzerinnen und Nutzer jedoch sollen auch zukünftig nicht wählen können, in welchem Land ihre Daten gespeichert werden.

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House of Cards

Bei den Underwoods hängt der Haussegen bekanntlich schief. So verwundert es nicht, dass Frank im neuen House of Cards-Trailer seine Noch-Ehefrau Claire mit markigen Vorwürfen überhäuft ("you have no idea what it means to have nothing") und sie für die Zerstörung der gemeinsamen Zukunft verantwortlich macht ("we had a future, until you started destroying it"). Am 4. März geht die die Erfolgsserie in die vierte Runde, und auch Season 5 hat Netflix schon angekündigt, allerdings ist Showmacher Beau Willimon dann nicht mehr dabei. Video nach dem Break.

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Bloomberg liegt ein Strategiepapier von Amazon vor, in dem der Online-Händler seine Ambitionen skizziert, wie man das Transport- und Logistik-Geschäft klassischer Frachtführer wie UPS, FedEx und DHL Schritt für Schritt selbst in den Hand nehmen will. Dass Amazon diesbezüglich Ambitionen hat, wird schon seit geraumer Zeit diskutiert. Um den Transport von Gütern innerhalb Nordamerikas zu optimieren, betreibt Amazon in Ohio bereits ein eigenes Verteilerzentrum in Ohio mit angeschlossenem Flugfeld, eine eigene Flugzeug-Flotte befände sich ebenfalls im Aufbau. Die von Bloomberg ausgewerteten Unterlagen belegen jedoch, dass Amazon viel größere Pläne hat. Das Projekt mit Namen "Dragon Boat" beinhaltet nicht nur den Transport innerhalb der USA. Dragon Boat beginnt in Fernost, direkt in den Fabriken, in denen viele der Produkte hergestellt werden.

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Seit gestern ist Apple Music offiziell auf den Multiroom-Systemen von Sonos verfügbar. Der Beta-Test ist somit erfolgreich abgeschlossen. Sonos gibt an, dass sich mehrere hunderttausend Nutzer am seit dem 15. Dezember laufenden Test beteiligt hätten. Ob die Zahl der Abonnenten von Apple Music signifikant steigen werden, bleibt abzuwarten. Spannend ist auch, ob in den vergangenen knapp zwei Monaten zumindest einige der "bekannten Probleme" (wie das so ist in Beta-Phasen) behoben wurden: Integration von Android-Tablets, Limitierung der Anzeige von Suchergebnissen, die Bearbeitung von Playlisten oder auch die zeitverzögerte Anzeige von neu hinzugefügter Musik.

Wir haben aktuell keinen Zugriff auf ein Sonos-System. Wenn ihr uns und die anderen Engadget-Leser aufklären könnt und wollt: nur zu.

Als Apple Music im Juni ans Netz ging, blieben Sonos-Nutzer zunächst außen vor. Das kam nicht gut an, Sonos versprach die Integration jedoch noch vor Jahresende.

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Von LG selbst stammt dieses GIF, das im Vorfeld der Vorstellung des G5 am 21. Februar in Barcelona einiges davon über den Haufen wirft, was dem kommenden Flaggschiff-Smartphone bislang angedichtet wurde. Fakt ist: Das G5 bekommt ein "Always On"-Display, zeigt also Informationen wie Datum, Uhrzeit und die Anzahl eingegangener Nachrichten auch dann an, wenn das Telefon gar nicht entsperrt ist. Das ist technisch keine Revolution, bei Motorola-Smartphones ist es schon seit 2013 mit an Bord. Und doch scheint das G5 anders zu werden, als angenommen.

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Tesla plant, ein Elektrovehikel zum vergleichsweise günstigen Preis von 35.000 Dollar auf die Straße zu bringen. Im Quartalsbericht des Unternehmens ist nun zu lesen, dass der Elektroautopionier das Model 3 am 31. März dieses Jahres vorstellen wird. CEO Elon Musk zufolge wiegt der Billig-Tesla deutlich weniger als die Oberklassenlimousine Model S und ist einfacher zu produzieren. Gegen Ende des Jahres 2017 sollen die ersten Fahrzeuge an die Kunden ausgeliefert werden. Wer das angeblich rekordverdächtig windschnittige Model 3 schon im kommenden Jahr kaufen will, wird allerdings mehr als die angepeilten 35.000 Dollar bezahlen müssen. Musk hat angekündigt, dass zuerst nur „relativ teuer ausgestattete Versionen" ausgeliefert werden.

Update: Das Model 3 kann für 1000 Dollar in Tesla Stores ab dem 31. März und online ab dem 1. April reserviert werden. [Bild: AP Photo/Paul Sancya]

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Der britische Astronaut Tim Peake umkreist derzeit mit der Internationalen Raumstation die Erde und hat gerade ein beeindruckendes Zeitraffervideo getwittert, das ein ordentliches Gewitter über dem Mittelmeer mit außergewöhnlich heftiger Blitztätigkeit aus der Über-Vogelperspektive zeigt. Das Filmchen wirkt auf den ersten Blick etwas wie eine Animation, es wurde aber von der ISS aus aufgenommen, als sie von Nordafrika kommend die Türkei überflog. Video nach dem Break.

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Wie die Schweizer Aargauer Zeitung berichtet, sollen über viele Jahre Beamte der Schweizer Bundesverwaltung aktiv Artikel bei Wikipedia nicht nur korrigiert, sondern auch manipulativ umgeschrieben haben. Vor allem, wenn es um Fakten rund um Vorratsdatenspeicherung ging, sollen Beamte großzügig in die Kosmetikschatulle gegriffen haben. Aber auch Erwähnungen über den NDB, den schweizerischen Geheimdienst, sollen davon betroffen sein. Das wusste offenbar auch Wikipedia und hat in den letzten Jahren den IP-Adressblock der Bundesverwaltung schon einige Male gesperrt. Anonym und unpassend, seien die Änderungen gewesen, so die Betreiber der Online-Enzyklopädie. Seit 2003 sollen mehr als 5.000 Wikipedia-Artikel von den Manipulationen betroffen gewesen sein.

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Einige Zeit wurde nun spekuliert, welcher Anbieter die erste exklusive Video-On-Demand-Serie aus Deutschland bringen wird. Nicht Netflix ist es geworden, sondern Amazon Prime. Gestern wurde in München die neue Amazon Originals Serie "Wanted" angekündigt. Mit dabei: Schauspieler Matthias Schweighöfer, der außerdem die Regie führen wird und zusammen mit seiner Produktionsfirma Pantaleon die Serie Anfang 2017 herausbringen will. In der Serie geht es um einen Berliner Projektmanager, der von einem Hackerangriff betroffen ist und plötzlich sich und seine Familie in Gefahr sieht. „Diese außergewöhnliche Kooperation mit Matthias Schweighöfer, einem der gefragtesten Schauspieler und Regisseure im deutschsprachigen Raum, hebt Deutschlands beliebtesten Video-Streaming-Service Amazon Prime auf ein ganz neues Level", wird der Geschäftsführer Christoph Schneider von Amazon Video Deutschland in der offiziellen Pressemitteilung zitiert. Diese findet ihr in voller Länge hinter dem Break. Ob parallel Til Schweiger gerade mit Netflix für ein Nick-Tschiller-Spinoff an einem Tisch sitzt? Überraschen würde das niemanden mehr. Ob die deutschen Serien mit den amerikanischen mithalten können? Die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt.

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Ab heute Abend läuft der Marvel-Film Deadpool in den Kinos und noch bevor irgendwelche Kassenergebnisse bekannt sind, scheint schon festzustehen, dass es ein Sequel geben wird. Das berichtet zumindest der Hollywood Reporter, der zudem schreibt, dass das gleiche Team um Hauptdarsteller Ryan Reynolds und Regisseur Tim Miller wieder mit am Start sein wird. Fox erwartet für das erste Wochenende Einspielergebnisse von rund 65 Mio. Dollar und im Vergleich zu anderen Franchises wie X-Men und Avengers, handelt es sich bei Deadpool um einen zynischen, kleinkinduntauglichen Charakter mit rabenschwarzem Humor. So will Marvel offenbar sicher stellen, die erwachsene Zielgruppe nicht dauerhaft zu verprellen. Ob Deadpool allerdings der erhoffte Erfolg wird, muss sich erst noch zeigen. Ein generationsübergreifender Straßenfeger wie Star Wars wird der Film nämlich eher nicht.

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