FOLGE ENGADGET


Google strukturiert die Führung um: Senior Vizepräsident Sundar Pichai erhält mehr Macht. Bisher zuständig für Teams Chrome, Android und Web Apps, übernimmt Pichai von CEO Larry Page laut ReCode nun auch die Abteilungen Forschung, Suchmaschine, Maps, Google+ sowie Werbung und Infrastruktur.

Page befürchte, dass Google mit der Zeit weniger innovativ werden könnte. Deswegen wolle er sich mehr auf aktuelle und neue Produkte, auf Energie und Finanzen oder auch Google X konzentrieren. Die Neuordnung bedeute aber nicht, das Pichai zum Nachfolger von Page aufgebaut werde. YouTube bleibt angeblich bei CEO Susan Wojcicki, in deren Garage Google gegründet wurde.

0 KOMMENTARE


Apple plant angeblich, Beats Music im kommenden Jahr in iTunes zu integrieren. Das berichtet das Wall Street Journal. Das WSJ betont zwar, dass diese Information nur aus einer einzigen Quelle stammt, ganz neu ist sie allerdings auch wieder nicht. So berichtete TechCrunch bereits vor einem Monat, dass Apple den Musikstreaming-Dienst schließen wolle. Apple dementierte - TechCrunch war nicht überzeugt. Das Wort "schließen" könne man so oder so interpretieren, Beats Music sei auf den neuen iPhones nicht vorinstalliert und auch bei der Vorstellung der Apple Watch kein Thema gewesen.

Außerdem berichtet das Wall Street Journal, dass die Musikverkäufe über den iTunes Store dieses Jahr um 13 oder 14 Prozent gefall seien - auch das ist keine Überraschung.

0 KOMMENTARE


Das Apple-Betriebssystem OS X Yosemite verbreitet sich geringfügig schneller als der Vorgänger Mavericks, berichten die Statistiker von Chitika. Demnach lief Yosemite sechs Tage nach dem Release auf 12,8 Prozent aller Macs in Nordamerika. Mavericks wurde im gleichen Zeitraum nach dem Release auf 12,4 Prozent der Apple-Rechner installiert.

Wie Chikita schreibt, könnte die leicht höhere Verbreitung auf die gestiegenen Mac-Verkaufszahlen zurückzuführen sein. Oder es liegt daran, dass Yosemite viele neue Features wie iCloud Drive, Continuity oder Mail Drop bietet, während sich Apple bei Mavericks auf nicht ganz so offensichtliche Verbesserungen, beispielsweise bei der Akkuleistung oder Video-Wiedergabe, konzentrierte. Fraglich, ob ein solch geringer Unterschied überhaupt begründet werden muss. Wie auch immer, warten wir ab, wie sich die Kurve weiter entwickelt.

[Bild: Chitika Research]

0 KOMMENTARE


Die Google-Tochter Nest hat die Smart-Home-Plattform Revolv übernommen. Auf der Webseite von Revolv taucht unter dem Firmennamen nun der Zusatz „A Nest Company" auf. Die Software von Revolv verbindet die Geräte diverser Hersteller untereinander - wie beispielsweise Sonos-Lautsprecher und Philips-Leuchten - und lässt diese per App steuern.

Mit diesem Schachzug hat Google den Hardware-Anbieter Nest im Bereich Software gestärkt und sich gleichzeitig ein Unternehmen einverleibt, das die Vernetzung des Zuhauses vorantreibt. Revolv wird seinen Service Altkunden zwar weiterhin anbieten, aber keine neue Nutzer zulassen. Zeitgleich mit der Übernahme hat Nest außerdem angekündigt, neue Partner an Bord zu nehmen: Unter anderem lässt sich das Nest-Thermostat jetzt auch mit der Smartwatch Pebble steuern.

0 KOMMENTARE


Mit den 10 Millionen iPhones, die Apple am ersten Wochenende verkaufte, kann es sich nicht messen, aber das Galaxy Note 4 läuft gut - wenn auch nicht so gut wie das Note 3: Die koreanische Seite News1 berichtet, dass Samsung bisher 4,5 Millionen Note 4 verkaufen konnte, während es beim Note 3 im gleichen Zeitraum eine halbe Million mehr waren. Offiziell bestätigt sind diese Zahlen allerdings nicht. In Korea und China ist das Note 4 schon seit einem Monat auf dem Markt, bei uns seit dem 17. Oktober. Falls ihr unser Hands-On verpasst haben solltet: bitte.

0 KOMMENTARE


Das Silicon Valley-Startup Yardarm hat ein Zubehör für Schusswaffen von Polizisten ausgetüftelt. Sobald die Pistole abgefeuert wird, schickt es eine Meldung an die Zentrale. Dazu wird ein kleiner Bluetooth-fähiger Sensor in die Waffe gesteckt: Er funktioniert zusammen mit einer Smartphone-App und trackt nicht nur Schüsse, sondern auch die Schussrichtung. Und der Sensor reagiert bereits, wenn die Pistole aus dem Holster gezogen wird. Zurzeit testet die Polizei im US-amerikanischen Santa Cruz das Gerät mit positiven Reaktionen: Es könnte nicht nur Licht in Untersuchungen bringen, sondern auch schnelle Hilfe für Beamte bedeuten, die in einer gefährlichen Situation nicht mehr Alarm schlagen können.

[Image credit: AP / Eric Risberg]

0 KOMMENTARE


Der Europäische Gerichtshof hat entschieden, was eigentlich auch so klar sein sollte: Eingebettete Inhalte wie YouTube-Videos verstoßen nicht gegen das Urheberrecht. Die Kanzlei Knies & Albrecht, welche die Entscheidung erstritten hat, beschreibt auf ihrer Webseite den Beschluss des EuGH: Entscheidend ist demnach, dass beim Framing keine Wiedergabe für ein „neues Publikum" erfolgt und keine neue Technik verwendet wird. Im Video nach dem Break erklärt Anwalt Bernhard Knies persönlich, worum es bei dem Beschluss geht.

ALLES LESEN 0 KOMMENTARE


Ohne jedes Trara hat gestern ein 57-jähriger Google-Manager den Höhenrekord von Felix Baumgartner gebrochen. Ein Helium-Ballon trug Alan Eustace in zwei Stunden in eine Höhe von 41 Kilometern. Anders als Baumgartner verzichtete Eustace dabei auf eine Kapsel. Er verbrachte etwa 30 Minuten oben, bevor er absprang und in einem Spezialanzug im freien Fall die Schallmauer durchbrach. Die Reise zurück zur Erde dauerte 15 Minuten. "Es war wunderbar", so Eustace. "Es war schön. Man konnte die Dunkelheit des Weltalls und die Schichten der Atmosphäre sehen."

Der Sprung ist Teil eines Forschungsprojekts der Paragon Space Development Corporation zur Erforschung der Stratosphäre, genannt "StratEx". Highlights im Video nach dem Break.

ALLES LESEN 0 KOMMENTARE


Queen Elizabeth II geht mit der Zeit. Auch wenn sie sonst als, sagen wir, als Traditionalistin bekannt ist. Im Rahmen der Ausstellungseröffnung "The Information Age" im Londoner Science Museum veröffentlichte sie heute ihren ersten selbstverfassten Tweet. Dass das nicht am privaten Schreibtisch sondern mit viel Medienaufmerksamkeit an einem eigens dafür errichteten Pult mit royalem iPad stattfand, dürfte klar sein, ist ja auch die Queen. Der Tweet selber: orthographisch korrekt, ganz ohne Hashtags und einer Königin durchaus würdig.

0 KOMMENTARE


Ein aufgemotzter Toyota Supra hat in einer rekordverdächtigen Zeit in Bahrain ein Drag Race bestritten. Die legendäre Viertelmeile bestritt der von EKanoo Racing getunte Bolide in 6,05 Sekunden. Höchstgeschwindigkeit: 386 km/h. Das Besondere, der Motor ist ein Standard-Supra-Motor "2JZ" mit 6 Zylindern, der wohl aber mit einigen Turbos und anderen Schnellmachern ausgestattet sein dürfte. Seht das Video nach dem Break.

ALLES LESEN 0 KOMMENTARE