FOLGE ENGADGET


Im Guardian ist zu lesen, dass die Londoner Stadtverwaltung Google davon überzeugen will, das selbstfahrende Auto aus Mountain View demnächst auch in der britischen Hauptstadt auf die Straße zu schicken: testweise. Die stellvertretende Bürgermeisterin Isabel Dedring – zuständig für alle Verkehrs-Belange in der von Luftverschmutzung und endlosen Staus geplagten Metropole, gab zu Protokoll, dass Vertreter ihrer Behörde bereits Gespräche mit Google geführt hätten.

"Es [die selbstfahrenden Autos] muss doch auch in den großen Städten funktionieren, warum beginnen wir also nicht schon jetzt, es zu testen?"

Laut Dedring sei Google mit Pilotversuchen aktuell auf die USA fokussiert, es gäbe jedoch Überlegungen, die Autos auch in anderen Ländern auf die Straße zu bringen. "Die Verhandlungen befinden sich noch in einer sehr frühen Phase. Wir haben jedoch großes Interesse daran, Versuche hier in London durchzuführen, sollte sich Google dazu entscheiden, das Programm auszuweiten."

Die britische Regierung will mit 20 Millionen Pfund insgesamt sechs Forschungsprojekte für autonome Fahrzeuge unterstützen. Googles Autos werden in den USA aktuell in drei Städten getestet.

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Die neuen Ghostbusters bekommen gleich zum Filmstart ihr eigenes Lego-Set. In einer Bildergalerie bei Facebook zeigt das Spielzeugunternehmen die fünf Protagonistinnen, das Auto, ein Ghostbuster-Motorrad, einen Geist und etliches Plastik-Equipment. Der "LEGO Ghostbusters Ecto-1&2" sei ab Sommer dieses Jahres erhältlich.

Seltsam: Die Stoßstange, der Kühlergrill, die Abschleppösen und die Rückspiegel sehen ganz schön nach Billigplastik und nicht nach Lego-Qualität aus.

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Wir hören ja schon länger vom künstlichen Chamäleon, einfach auch deshalb, weil am Ende dieser Forschung ein ganz toller Tarnanzug für die mobilen Kriegseinsätze steht. Wissenschaftler an der Sun Yat-Sen University in Guangzhou, China, haben jetzt ein Modell entwickelt, dass dabei nicht auf Transparenz setzt, sondern auf kleine elektronische Module die wie ein Bildschirm wirken. Die Elektronik setzt auf eine Mischung kleinen Goldblasen und Silbergel, die eine bislang schwer zu verwirklichende Menge an Farben realisieren können soll. Die "plasmonischen Zellen" könnte man theoretisch auch in Displays einsetzen, wofür sie aber eigentlich zu langsam reagieren.

Als Spass ließen es sich die Forscher nicht nehmen, ein Chamäleon nachzubauen, das über Kameras die Umgebung nach zu reproduzierenden Farben abscannt. Video nach dem Break.

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Die schlimmste Befürchtung der Rechteinhaber von Filmen und Serien dürfte gerade wahr geworden sein. Nicht nur hat Torrents Time das Streamen von Torrents mittels Browserplugin vor ein paar Tagen noch ein Mal rasant populärer gemacht, sondern jetzt springen auch die ersten Torrent-Seiten auf den Zug auf. Die Piratebay dürfte die populärste sein und lässt einen jetzt direkt im Browser Filme und Serien streamen.

Illegal ist das natürlich trotzdem, weshalb die Seite auch gleich darauf hinweist, dass man dies wirklich nur mit einem verlässlichen VPN tun sollte.

Das Plugin ermöglicht neben Untertiteln und DNLA auch Chromecast und Airplay.

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Neulich erst machte das Siri Beatboxing Video aus Indien die Runde, jetzt ist es schon zum Volkssport geworden. HeartGrey aus HongKong dürfte aber in den kommenden Wochen schwer zu schlagen sein mit seiner Siri-Beatbox-Version, die seine Skrillex-Vorlieben vielleicht etwas sehr deutlich zeigt, aber an routinierter Professionalität kaum zu überbieten ist. Die Programmierer bei Apple sollten Siri selbst (ja, die kann auch beatboxen) mal ein paar neue Tricks beibringen.

Videos nach dem Break.

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Irgendwer hatte irgendwo (vermutlich auf Buzzfeed) verlauten lassen, dass Twitter die gewohnte, rückwärts chronologische Auflistung von Tweets in der Timeline möglicherweise, Gerüchten zu Folge, gegen einen Algorithmus eintauschen wolle (zumindest als Möglichkeit).

Da war natürlich die Hölle los und unter dem Hashtag #RIPTwitter haben sich viele gleich dafür ausgesprochen Twitter nun endgültig zu verlassen, diese Verräter an der heiligen Timeline, diese Sklaven des Algorithmus! Man munkelt sogar auf Ello hat es einen Besucheransturm gegeben.

Doch wie halbwegs nüchterne Beobachter gleich wussten, alles nur ein Sturm im Wasserglas. Jack Dorsey, der ungeliebte Twitter-Chef hat den Gerüchten gleich mal einen Rigel vorgeschoben, nein, ändert sich nicht.

Dass Twitter mit der Timeline eh schon rumspielt - ein Feature dass sich "while you were away" nennt - ist vielen in der Aufregung gar nicht aufgefallen, denn das soll jetzt scheinbar verbessert werden. Egal, jetzt ist wieder Frieden im Twitterverse, denn der Chef sagt: "Ich LIEBE real-time" und kann sich wieder den wichtigen Fragen des Lebens widmen, nämlich wie man Twitter in die Gewinnzone bringen könnte.

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Zunehmend übernehmen auch im Verkauf Maschinen die Jobs von Menschen. Das Verkaufspersonal in Modegeschäften dürfte dennoch so schnell nicht betroffen sein, weil Emotionen dort eine große Rolle spielen. Andererseits ist es so eine Sache mit Komplimenten, und vielleicht ist das ja der Grund, warum der „neutrale", aber emotionsbegabte Roboter Pepper in den Videos nach dem Break besser abschneidet als erwartet. Das Erfolgsmodell des japanischen Softbank-Konzerns teil schon vor der Anprobe sehr entschieden mit, ob ein Kleidungsstück zum Typ passt, erklärt, warum das so ist, und schlägt Alternativen vor. Voraussetzung ist, dass die Software die Daten des Kundens kennt. Denn Pepper ist zwar sensibel, aber eben doch kein genuiner Modeexperte.

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Was machen Google Ingenieure eigentlich in ihrer Freizeit? Ein Artikel von Max Braun auf Medium zeigt: sie bauen smarte Spiegel in ihr Badezimmer, weil es die einfach nicht gibt.

Das ganze basiert auf ein paar Android APIs und die Hardware scheint ständig zu wechseln, weil er noch herumexpierimentiert, was am besten passt. Das Ergebnis aber kann sich jetzt schon sehen lassen und wirkt sinnvoller als so viele smarte Dinge die produziert werden. Amüsant: zuletzt scheint er einen Amazon Fire TV Stick zu benutzen.

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AltspaceVR ist schon etwas länger unterwegs, aber jetzt auch für Nutzer der VR-Brille Gear von Samsung offen. HTC Vive ebenso und Oculus Rift soll auch noch folgen. Eine Umgebung ähnlich der von Second Life nur noch ein Stück virtueller, dank immersiver Brillen. Multi-Player Spiele, einfach mal so im virtuellen Raum treffen, oder YouTube und Twitch dort gemeinsam ansehen ist drin.

Wir würden ja gerne mal die Meditations-Klassen testen, die es dort geben soll, das scheint uns gut zum VR-Sport zu passen und passt auch dazu, dass man in AltspaceVR so viele Avatare ohne Arme sieht.

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Protzig, nervig, aber noch nicht so geldgierig und datenhungrig wie heute: Archive.org hat ein Malware-Online-Museum eröffnet, in dem ihr euch die Viren der 80er und 90er einfangen könnt. Keine Sorge - mit Mikko Hypponen versichert ein ausgewiesener Malware-Experte, dass es sich um zahnlose Tiger handelt, die ihr euch, auch dank des Emulators, gefahrlos auf eurem Browser angucken könnt. Einige Prachtsexemplare haben wir hinter den Break gepackt, aber noch schöner ist das alles natürlich im Vollbildmodus (der übrigens mit Safari nicht funktioniert).

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