FOLGE ENGADGET


Was lange währt, scheint nächstes Jahr tatsächlich gut zu werden. Nachdem Canonical mit dem Crowdfunding-Projekt für ein eigenes Ubuntu-Telefon scheiterte, suchte man sich Hardware-Partner, entwickelte die Software weiter und ist nun am Start. Dang! Wer sind die Hersteller der Hardware? Meizu aus China (das hätte man sich denken können) und bq aus Spanien. Das bedeutet, dass sich in Asien vielleicht sogar etwas bewegen könnte in Punkto Aufmerksamkeit. Zwischen 200 und 400 Dollar sollen die Geräte kosten.

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Boeing arbeitet an einem eigenen Smartphone. Echt, das ist doch ein alter Hut!, aber offensichtlich ist die Entwicklung komplexer und zeitaufwendiger als gedacht. Boeing arbeitet also immer noch an einem Smartphone. Und holt sich nun BlackBerry mit ins Boot, um die geforderten Sicherheits-Features umzusetzen. Mit genau denen kennt sich der im Wandel begriffene kanadische Smartphone-Hersteller ja eh aus, gerade jetzt, wo die Übernahme der deutschen Software-Firma Secusmart ein knappes halbes Jahr nach der Ankündigung nun endlich in trockenen Tüchern ist.

Boeing also muss und will als Großkonzern und vor allem Rüstungsunternehmen größten Wert auf Sicherheit legen. Neben Verschlüsselung und vermeintlicher Abhörsicherheit soll das Telefon jedoch auch eine Art Selbstzerstörungs-Mechanismus bekommen. Leider ohne echte Explosionen. Dafür aber mit komplexer und unwiderruflicher Datenlöschung, die dann ausgelöst wird, wenn das Telefon in falsche Hände gerät. Die Details - leider! - gehen uns mal wieder nichts an. So lässt sich im Moment auch nicht klären, ob es sich hierbei einfach um eine ausgefuchste Fernsteuerung handelt oder das Handy tatsächlich selbst die "Selbstzerstörung" in Gang setzt.

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Medion nutzt die Zeit "zwischen den Jahren", um bei Aldi ein weiteres Tablet in die Regale zu stellen. Das Lifetab S8312 ist mit einem 8"-Display mit voller HD-Auflösung ausgestattet und läuft mit einem 1,7 GHz schnellen Achtkernprozessor. 2 GB RAM, 16 GB Speicher (erweiterbar), 5 Megapixel auf der hinteren Kamera, 2 Megapixel auf der vorderen und eine versprochene Akkulaufzeit von zehn Stunden werden für 179 Euro angeboten. Auf dem Lifetab, das außerdem über einen SIM-Slot und 3G-Modem verfügt, läuft Android 4.4. Hinzu kommen die üblichen Schnittstellen: WiFi (2,4 GHz und 5 GHz - a/b/g/n), Bluetooth 4.0, GPS und Infrarot, so dass das Tablet auch als häusliche Fernbedienung fungieren kann. Das Display ist speziell beschichtet, um Fingerabdrücke zu vermeiden.

Der Verkauf des Lifetab S8312 beginnt am 29. Dezember bei Aldi Süd.

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Google wird im Januar auf den Ara-Entwicklerkonferenzen in Mountain View und Singapur zwei neue Module für das modulare Smartphone Project Ara vorstellen: eines mit einem Tegra-K1-Prozessor von Nvidia und eines mit dem PXA1928 von Marvell, einem vierkernigen, 64-bittigen Cortex A53.

For the AP modules, we have been working with our friends at Marvell and NVIDIA to create two separate reference designs and form factor module prototypes around their PXA1928 and Tegra K1 processors, respectively, using a Toshiba UniPro bridge ASIC to connect to the on-device network. You can anticipate seeing these as part of the reference designs in our upcoming MDK v0.20 release. (The Rockchip AP with native UniPro that we blogged about previously is coming along nicely and will be ready in time for our Spiral 3 prototype in the Spring.)

Beide Module passen zur Spiral-2-Prototypenserie des Project Ara und stellen laut Google zwei Referenzdesigns mit unterschiedlichen Formfaktoren dar: wohl ein größeres, teureres mit dem Nvidia-Chip, ein kleineres, grünstigeres mit dem von Marvell. Tom's Hardware vermutet, dass es sich beim Tegra um die Denver-Version handeln könnte und damit beide Module von Nvidia und Marvell die ARMv8-Architektur nutzen würden. Software-Entwickler müssten ihre Programme damit auf nur einen Befehlssatz optimieren.

Und auch mit einem Rockchip-Module geht es voran, heißt es bei Google - im Frühjahr 2015 wird man es wohl im Rahmen der Vorstellung der Spiral-3-Prototypenserie zu Gesicht bekommen. Danach soll Project Ara dann als fertiges, und möglicherweise erstes modulares Smartphone an den Markt gehen, "aber das ist noch nicht sicher".

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Ich habe gestern auf Spiegel Online in einem Artikel vom Einkauf eines 4K-Monitors abgeraten: Gerade unter Windows, gerade mit älteren Anwendungen, gerade im Multi-Monitor-Betrieb ist 4K eine leidvolle Erfahrung. Selbst der Kabelkauf war für mich eine Tortur: Wo bekommt man bitteschön 2160p-fähige DP-Kabel her, warum kosten die 20 Euro aufwärts und warum gibt es überhaupt so wenige gute und so dermaßen viele schlechte Kabel? Ein Computer-Anfänger wäre wohl nicht über diese Hürden gekommen.

Was sind Eure Erfahrungen mit 4K-Monitoren?


Bevor es nach dem Break mit meinen Erfahrungen weiter geht, würde ich gerne von Euch wissen: Ist 4K schon bei Euch angekommen? Wie funktioniert es bei Euch? Und in den Kommentaren unten bitte: Wie habt Ihre eventuelle 4K-Probleme gelöst?

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Auto-Awesome ist schon lange ein beliebtes Feature, mit dem Google+ versucht bei den Nutzern, die ansonsten dem social Network eher die kalte Schulter zeigen, doch noch anzukommen. Jetzt wird das bislang nur für Fotos und animierte GIFs zuständige Tool für automatische Verbesserungen der Qualität auch auf Videos ausgebreitet. Wie immer kommen sowohl Android- als auch Desktop-Videos in den Genuss. Ein Vergleich (in eher mauer Qualität) nach dem Break zeigt, dass man selbst aus sehr niedrig auflösenden Videos noch etwas rausholen kann.

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Und auch die guten alten Chromebooks kommen jetzt in den Genuss einen konstant belauschen zu dürfen. Das von Android bekannte "Ok, Google", das automatisch eine Suche startet ist im Dev-Channel aufgetaucht, wenn man die entsprechenden Flags aktiviert (so heissen die etwas verborgeneren Browser-Settings bei Chrome). Bislang ist das noch ein experimentelles Feature, aber es funktioniert schon recht passabel. Jetzt kommt dann bald wohl die Zeit, wo in der Wohnung diverse Geräte Suchanfragen gleichzeitig starten, wenn man den Namen unseres Masters erwähnt. Und es ist definitiv an der Zeit, dass man das Schlüsselwort selber einstellen kann. Genaueres zur Aktivierung im Quelle-Link.

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Rahul Dewan hat über Jahre bei Apple an der Entwicklung des iPad und iMac mitgearbeitet, jetzt hat er eine App veröffentlicht, die einem endlich eine der Funktionen gibt, die man von einem iPad schon immer erwartet hat. Es mit dem Kabel an den Rechner anschließen und als ganz normalen zweiten Monitor nutzen. Ohne Verzögerung, ohne WiFi, ohne Schnickschnack. Die Installation braucht eine App auf dem Mac, eine auf dem iPad und schon kann es losgehen und das iPad ist endlich der Ort den man nebenher für den ganzen Kleinkram verwenden kann. VIdeo nach dem Break.

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Die Sony-Hacks beschäftigen selbst den Commander in Chief. In einer Pressekonferenz hat Barack Obama die "Entscheidung", die Satire "The Interview" in der es unter anderem eine Todesszene des nordkoreanischen Führers gibt, nicht herauszubringen ganz offen einen Fehler genannt. Er warnte davor, das eine Gesellschaft sich nicht der Einschüchterung hingeben sollte und wies noch darauf hin, dass, wenn eine Satire schon zu so etwas führt, bei einer Dokumentation oder Nachrichten die Lage noch viel schlimmer wäre und am Ende gar Selbstzensur herauskäme. Völlig unamerikanisch, so der Präsident. Aber wenn Sony sein Versprechen wahr macht, den Film doch noch zu zeigen, ist das White House pleased. Whistleblower sind aber nach wie vor tabu.

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