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Ob für langlebige Akkus, kugelsichere Westen oder ultraflache Leuchtmittel - Graphen gilt als Alleskönner und Wundermaterial der Zukunft. Wie ein Forscherteam der Uni Cornell nun entdeckt hat, können feinste Graphen-Blätter sogar in Kirigami geschnitten werden. Kirigami ist die Kunst, ein Blatt Papier so einzuschneiden und zu falten, dass ein dreidimensionales, dehnbares Objekt wie im Bild oben entsteht.

Natürlich sind die Kirigami-Konstruktionen der Uni Cornell extrem viel kleiner, aber dank des ein Atom dicken Supermaterials sind sie dennoch unglaublich fest: Sie bleiben auch perfekt und elastisch, nachdem sie 10.000 Mal auseinandergezogen und wieder zusammengeschoben wurden. Das Team geht deswegen davon aus, dass seine Kreationen bei flexiblen Transistoren oder medizinischen Maschinchen im Nanomaßstab zum Einsatz kommen könnten. Im Video nach dem Break erläutert Melina Blees vom Laboratory of Atomic and Solid State Physics die Arbeit ihres Teams.

[Bild: Joe Wilensky/Cornell Chronicle]

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Wissenschaftler haben vor kurzem auf dem über 18 Lichtjahre entfernten Himmelskörper LSR J1835+3259 Polarlichter entdeckt. Das verwunschene Lichtspiel lässt sich somit nicht nur auf der Erde oder dem Jupiter beobachten, sondern auch außerhalb unseres Sonnensystems. Vermutlich handelt es sich bei dem im Fachmagazin Nature beschriebenen Himmelskörper um einen Braunen Zwerg, der als solcher eine Sonderstellung zwischen Planeten und Sternen einnimmt. Wie die Polarlichter auf LSR J1835+3259 entstehen, ist noch nicht ganz klar, die Forscher vermuten aber, dass es sich ähnlich verhält wie beim Jupiter, wo Mond Io die Leuchterscheinungen beeinflusst. Ihre Schlussfolgerung: Die Entdeckung einer kräftige Aurora nahe eines magnetischen Pols rückt die sogenannten „failed stars" somit wieder näher zu den Planeten.

Das Video nach dem Break zeigt den Braunen Zwerg LSRJ 1835+3259. Er pulsiert aufgrund des Prozesses, der die kräftige Aurora entstehen lässt. Die Aufnahme entstand mithilfe der Radioteleskope der Anlage Very Large Array.

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Die Nasa hat erneut eine alte Cessna 172 einem Crashtest unterzogen. Das letzte Mal ließen die Wissenschaftler das Flugzeug aus 25 Metern Höhe auf eine Betonpiste krachen, diesmal wurde die Maschine auf eine Höhe von 30 Meter hochgezogen, um dann auf unbefestigtem Boden eine veritable Bruchlandung hinzulegen.

Auch bei diesem zweiten Test geht es um die Notfallsender an Bord. Die „emergency locator transmitter" (kurz ELT) genannten Geräte sind nach einem Absturz oft nicht mehr in der Lage, Notsignale zu senden und sollen verbessert werden. Mit der Landung im Dreck hat die Nasa die Testbedingungen nochmals deutlich verschärft - aber seht selbst im Video nach dem Break.

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Nach der Pressekonferenz zum Start von Windows 10 fand in der Berliner Microsoft-Niederlassung eine Art "Elefantenrunde" der PC-Hersteller statt. Eine illustre Runde mit Vertretern von Dell, Lenovo, Medion, Toshiba, Fujitsu und und und. Während man sich einig war, dass die PC-Verkäufe nicht wirklich zufriedenstellend sind, wurde das Tablet als möglicher Wachstumsfaktor identifiziert. Gerade im Unternehmensbereich seien hier im vergangenen Jahr schon beeindruckende Zuwächse gewesen. Die IDC sieht das anders.

Laut aktueller Studie gehen die Tablet-Verkäufe weiter zurück. 44,7 Millionen Geräte wurden im 2. Quartal 2015 verkauft. Ein Jahr zuvor waren es noch 48 Millionen. Für Apple und Samsung läuft es noch am besten. Player, die noch relativ neu auf dem Markt sind, können sogar Zuwächse verbuchen, Lenovo zum Beispiel. Ein Tablet jedoch wird einfach seltener durch ein neues Modell ersetzt, bleibt länger auf der Couch liegen und kann dort friedlich einstauben.

Ob Windows 10 hier etwas bewegen kann, bleibt abzuwarten.

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Der umstrittene Online-Fahrdienstvermittler Uber zeigt in seiner App angeblich mehr Taxis an, als wirklich unterwegs sind. Warum? Das hängt davon ab, wen man fragt, schreibt Motherboard. Ein Uber-Sprecher betonte zwar, dass Anzahl und Aufenthaltsort der Wagen „generell zutreffend" seien, einige Mitarbeiter aber widersprachen dieser Aussage. So sagte einer, dass es sich um einen Darstellungfehler handle, der beim Zoomen der Karten entstehe - ein anderer hingegen meinte, dass die dargestellten Autos nur als „Bildschirmschoner" und „visuelle Effekte" dienten und nicht die tatsächliche Situation in der vom Kunden anvisierten Umgebung zeigten. Dafür hätte Uber auch einen guten Grund: Ungenaue Karten lassen nicht nur die Kunden, sondern auch die Konkurrenz im Ungewissen über die Taxidichte.

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Es läuft nicht wirklich gut bei Samsung, vor allem bei Smartphones und Tablets. Die gerade veröffentlichten Quartalsergebnisse belegen 37,6 Prozent Gewinnrückgang in dieser Unternehmenssparte. 2,36 Milliarden US-Dollar kann Samsung aktuell auf der Habenseite verbuchen. Im Vergleichsquartal des vergangenen Jahres waren es noch 3,79 Milliarden. Auch für das restliche Jahr erwartet Samsung keine Trendwende. Keine Überraschung, immerhin steht im September die Präsentation der neuen iPhone-Generation an.

Genau deshalb hat sich Samsung einerseits dazu entschieden, neue Smartphones deutlich früher vorzustellen (sprich: vor der IFA). Um die Verkäufe anzukurbeln, will das Unternehmen außerdem das Galaxy S6 und das S6 edge demnächst preisgünstiger anbieten. Android-Smartphones fallen ohnehin wenige Monate nach der Markteinführung deutlich im Preis. Wenn der Hersteller jedoch selbst nachjustiert, kann das für Konsumenten nur eine gute Nachricht sein. Wenn man den am S6 interessiert ist. Und warum sollte man als technikaffiner Vieltelefonierer das nicht sein?!

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Sonys Quartalszahlen beweisen, dass sich das finanziell angeschlagene und immer noch in Umstrukturierungen befindliche Unternehmen gar nicht mal schlecht schlägt. Verantwortlich hierfür sind maßgeblich zwei Geschäftsbereiche: die PlayStation und die Bildsensor-Sparte. Bei den Smartphones hingegen scheint mittlerweile Hopfen und Malz verloren.

Drei Millionen PS4 hat Sony im zurückliegenden Quartal verkauft. 25,3 Millionen Geräte der aktuellen Konsolen-Generation wurden damit insgesamt abgesetzt. Laut Sony ist das nicht nur mehr als erwartet, sondern auch deutlich besser als Microsoft und der Xbox One

Dass es der Imaging-Sparte blendend geht, ist keine Überraschung. Mit Apple und Samsung hat man große Kunden im Smartphone-Bereich. Aber auch im hauseigenen Kamerageschäft läuft es gut: fünf Prozent Zuwachs und ein Gewinn von immerhin 174 Millionen US-Dollar können hier verbucht werden.

Und die Smartphones? 16,3 Prozent weniger Verkäufe im Vergleich zum Vorjahresquartal. Sony begründet dies mit einer strategischen Entscheidung, sich eher auf wenige Produkte zu konzentrieren, die umso profitabler sind.

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Um Angry Birds ist es ruhiger geworden - das letzte Mal hörten wir von Rovio, als der finnische Spieleproduzent einen Teil seiner Belegschaft entließ. Jetzt aber ist Angry Birds 2 eingeflogen und versucht unter dem Motto „Bigger. Badder. Birdier" an den Riesenerfolg anzuschließen. Das Spiel ist kostenlos im Google Play Store und im Apple App Store zu haben, die Moneten sollen dann über In-App-Käufe fließen.

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Ausgelegt für extrem schwierige Lichtverhältnisse, richtet sich die neue Canon ME20F-SH vielleicht an eine eher kleine Zielgruppe. Aber auch und gerade die ist auf Hardware angewiesen, die vom Dunkelrestaurant bis zum Winterquartier kanadischer Braunbären gute Resultate liefert. Das darf dann auch schon mal 30.000 Dollar kosten.

Der Clou: Dank des neu entwickelten 2,26 Megapixel Vollformat-CMOS-Sensor und einen DIGIC DV4 Bildprozessor sind auch Farbaufnahmen möglich. In der Regel sind bei solchen Kameras ob des Infrarotstrahlers nur Aufzeichnungen in Schwarzweiß zu bewerkstelligen. Der maximale ISO-Wert liegt bei - festhalten! - 4 Millionen. Da ist es dann vielleicht auch schon fast egal, dass Filme nur in 1080p aufgezeichnet werden können.

Der Preis für Deutschland steht aktuell noch nicht fest, der Vertrieb jedoch soll nur über ausgewählte Shops und Partner erfolgen. Macht wohl sinn.

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Ah, der Kampf der südkoreanischen Giganten. Wenn LG mal wieder ein Klapphandy auf den Markt wirft, kann Samsung natürlich nicht hinten anstehen. Hallo Galaxy Folder!

Android 5.1, LTE, 2 GB RAM und ein 3,8" großes Display mit 800 x 480 Pixeln, eine 8-Megapixel-Kamera und genug Kapazität im Akku geht das Galaxy Folder in Südkorea für rund 250 US-Dollar über die Theke. Irgendwie putzig. Aber die Marktforschung wird die Richtung gewiesen haben. Und wenn man den Großeltern hier in Deutschland so ein Handy kaufen und dafür die Senioren-Abteilung bei Saturn meiden könnte, wäre das schon ganz geil.

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