FOLGE ENGADGET


Google hat bereits 2012 ein Patent auf interaktive Interface-Spielzeuge angemeldet, das jetzt erst bekannt wurde: Dabei geht es um Puppen oder Kuscheltiere, die "aufwachen" wenn bestimmte Stichwörter fallen, um sich der der sprechenden Person "zuzuwenden", Augenkontakt herzustellen und entweder in einen Dialog zu treten oder aber einen Befehl/Wunsch an dritte Geräte weiterzumelden. Der vernetzte Teddy würde demnach immer alles mithören und analysieren, um am Ende auf Kinderwunsch den Fernseher, das Licht (oder den Herd?) anzustellen. Das beruhigende/gute an diesem Patent ist wohl, dass Google soweit keine konkreten Pläne hat, es in die entsprechende Produkte umzusetzen.

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Studenten der niederländischen Uni Leiden haben eine kleine Dada-Installation namens Tender ausgetüftelt, die zeitgeistiges Balzverhalten aufs Korn nimmt: Ein rohes Steak rotiert um eine Achse und wischt/swiped bei jeder Umdrehung einmal über ein Smartphone, auf dem die Tinder App 6Tin läuft - zur Erinnerung: bei Tinder bedeutet ein Swipe nach Links übers Profilfoto Desinteresse, ein Swipe nach Rechts signalisiert Flirtwilligkeit. Das willige Stück Fleisch wird nächste Woche im Radion Amsterdam bei der Veranstaltung Habitat präsentiert, Video nach dem Break.

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Die Erbsenzähler vom Guinness Buch der Rekorde haben dem Kanadier Catalin Alexandru Duru nach einem gut 276 Meter weiten Flug über den Lake Quareua (nicht oben im Bild) den längsten Flug mit einem Hoverboard bescheinigt. Was in Sachen Entfernung keine Diskussion sein sollte (der vorherige Rekord lag bei 50 Metern), allerdings kann man sich durchaus fragen, ob Durus selbstgebautes Vehikel ein Hoverboard darstellt: Das Gerät scheint so etwas wie ein Quadrocopter-Bord zu sein, womit es dann ein Flug- und kein Schwebebord wie das Hendo wäre - was natürlich irgendwie kleinkarierte SciFi-Haarspalterei ist, aber bei sozusagen amtlich besiegelten Weltrekorden auch irgendwie angebracht. Video nach dem Break.

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Die Fortsetzung der Mad-Max-Serie nach 30 Jahren Dornröschenschlaf scheint allseits Mashup-Gelüste zu wecken: Nachdem der Fury-Road-Trailer bereits mit seinem Pendant von Star Wars gemixt wurde, kommt jetzt eine Version mit Mario-Kart-64-Elementen. Für Mario Kart: Fury Road zeichnet Nachwuchsfilmemacher Kris Sundberg verantwortlich, der seinen Game/Film-Mix angenehm zurückhaltend angelegt hat: Video nach dem Break.

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- jedenfalls vom Weltraum aus betrachtet: In der Satelliten-Ansicht von Google Maps scheint das Star-Trek-Raumschiff neben einem Fußballplatz im chinesischen Fuzhou zu parken und das war wohl auch die Intention von Liu Dejian, notorischer Trekkie und Chef der Firma Netdragon Websoft, als das 160-Millionen-Dollar-Hauptquartier der Firma geplant wurde. Den Google-Maps-Blick aufs Netdragon-Gebäude gibt´s hier, im Video nach dem Break ist es aus der Bodenperspektive zu sehen.

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Da wir uns eher selten mit dieser speziellen Art von Schlager befassen, glaubten wir erst, es sei ein Schreibfehler, dass in der aktuellen Meldung zum Eurovision Song Contest Australien auf Platz 3 ist. Aber scheinbar wurde der lustigste Kontinent aufgrund hoher Einschaltquoten in den letzten 30 Jahren eingemeindet. Die Vorhersage, die Bings Predictive Engine macht, sieht nunmehr Italien auf Platz 1, nicht mehr, wie die Süddeutsche noch meldet, Schweden. Verwirrend? Hier noch mal die genauen Plätze:

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Wir müssen zugeben, irgendwie sieht dieses motorisierte Surfbrett im Video ganz bezaubernd aus. Immerhin 28km/h ist es schnell und schafft mit einer Batterieladung eine halbe Stunde. Da sollte man vermutlich vorher den Surfausflug gut planen. Die Geschwindigkeit muss man per Hand und Fernbedienung regulieren, also auch die sollte man nicht aus den Augen verlieren. Die schlechte Nachricht: leider ist das Wakejet Cruise der schwedischen Firma Radinn so teuer, dass man es sich wohl eh nicht leisten können wird, oder vielleicht lieber einen Kleinwagen dafür kauft. 20.000 Dollar.

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Es ist soweit. Der erste Vodka bekommt Bluetooth. Schon die letzte Version der Flaschen kam mit einem Laufband, das lustige Sprüche angezeigt hat, jetzt ist die Flasche zusätzlich bluetooth-fähig und lässt sich über eine App auch mit eigenen Sprüchen einfach bespielen und sogar finden. Letzteres ganz wichtig, wenn man beispielsweise die erste Flasche schon leer hat und jetzt verzweifelt im eigenen Dunst nach der nächsten sucht.

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Der Yandex Browser setzt den Trend von besonders auf die Privatssphäre konzentrierten Browsern fort, erinnert uns allerdings auch ein wenig an Vivaldi. Der Suchmaschinenbetreiber aus Russland setzt mit dem eigenen Browser besonders auf seinen Stealth-Modus, in dem Tracking, Drittanbietercookies und ähnliches abgeschaltet werden. Werbung und Pop-Ups gehören auch dazu. Das Feature wurde zusammen mit Adguard entwickelt und als Quelltext via GitHub veröffentlicht. Die Ähnlichkeiten mit Vivaldi: auch der Yandex Browser nutzt die Chrome-Engine und greift sogar auf den Chrome Schlüsselbund und die Erweiterungen zu. Ähnliche Erweiterungen (wie bspw. Ghostery) werden allerdings nicht übernommen. Auch hier werden Tabs einer Webseite zusammengefasst und das Interface passt sich visuell der jeweiligen Webseite an. Die Tab-Leiste ist allerdings (etwas gewöhnungsbedürftig) unten angesiedelt. Die Geschwindigkeit des Browsers ist mal rasant, mal etwas langsam und wir haben noch nicht herausgefunden, woran das liegen mag. Als Putinlover kann man natürlich auch als Startseite Yandex.ru nutzen. Ein wenig skeptisch bleiben wir dennoch.

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Laut einem Bericht von Ars Technica soll Android M möglicherweise eine eigene API für Fingerabdrücke bekommen. Natürlich haben einige Hersteller von Android Smartphones das schon selber gebaut, aber die Integration in Android dürfte für eine viel stärkere Verbreitung sorgen. Schon das Nexus 6 sollte damals einen Fingerabdrucksensor bekommen, aber Apple hatte dies wohl vereitelt, weil sie die einzig vernünftige Hersteller-Firma aufgekauft hatten. Google I/O ist nicht mal mehr eine Woche entfernt, dort werden wir wohl endgültig erfahren, was sich alles an Neuerungen in Android M verbergen wird.

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