FOLGE ENGADGET


Wie einige bereits gehört haben dürften, gibt es bald einen neuen Top Gun-Film. Das 80er-Kampfjet-Epos, das Tom Cruise zum Star machte, bekommt tatsächlich ein Sequel: "Top Gun 2 - Danger Zone" wird nun produziert. Wie der Produzent David Ellison gegenüber der Webseite Collider bekannt gab, wird der alte Haudegen Cruise allerdings nicht gegen andere Jets und Piloten kämpfen, sondern ganz zeitgemäß gegen fliegende Drohnen und andere hochmoderne Waffen. Es geht also auch um das Ende einer Ära, einer Generation von Helden, die heute durch ferngesteuerte Roboter abgelöst werden. Mit 55 sollte man auch lieber den Garten jäten als eine F14 fliegen. Wir sind gespannt, was der 55-jährige Top-Scientologe für eine Figur abgeben wird.

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Facebook hat ein Nachwuchsproblem. Teenies nutzen den Service kaum noch und lungern lieber auf Snapchat und anderen Plattformen ab. So hat Facebook auch versucht, Snapchat vor einiger Zeit für drei Milliarden Dollar zu kaufen, ohne Chance. Um aber den Bezug zur jungen Zielgruppe nicht zu verlieren, testet Facebook zur Zeit einen neuen iOS-Fotouploader, der – wen überrascht's – zahlreiche Features und Bildbearbeitungen hat, die der Snapchat-App, sagen wir, ähnlich sind. So können Snapchat-typische Textzeilen oder Emoticons auf geschossene Fotos gepanscht werden. Bleibt nur die Frage, wann die Features offiziell ausgerollt werden.

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Ein passionierter FIFA-Spieler mit dem Namen Mario Thissen hatte offenbar eine besonders wichtige Konsolen-Partie mit dem FC Bayern München am laufen. In der 90. Minute bekam er einen spielentscheidenden Elfmeter, den er mit dem WM-Star Mario Götze absolvierte – und vergeigte. Die Folge: Thissen flippte aus und zerstörte seinen Controller. Das reichte aber nicht und der Gamer blaffte auch noch Mario Götze über Facebook an, dass er doch bitte den Controller ersetzen soll. Die Reaktion des jungen Fußballmillionärs kam prompt und er versprach für Ersatz zu sorgen. Quasi von Mario zu Mario:

"Hallo Mario,
in der 90. Minuten einen Elfer zu verschießen, das ist mehr als bitter. Da ist man auf jeden Fall sehr frustriert, kann ich nachhvollziehen. Was war mit Thomas Müller los? 😂😂 Aber wirf doch nicht einfach deinen Controller in die Ecke, der kann nichts dafür. 😉
Ich mach Dir mal ein kleines Paket fertig, beim nächsten mal mach ich das Ding dann rein, versprochen! FC Bayern München. Gruss Mario!

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Könnte ja sein, dass man plötzlich was zu feiern hat: Schlüssel ins Schloss, Hand auf den Nothaltknopf und - der Emergency Party Button ist nur eine von mehreren sehr praktischen Alltagsverbesserungen, die Bastler Brian Gaut (aka Plasma2002) in den letzten Jahren gebaut hat (sein Katzenabwehrsystem Blender Defender ist auch nicht schlecht). Videos nach dem Break.

Sieben Jahre ist das schon her. Aber weil jetzt erst bei Reddit aufgetaucht ist, hat sich doch noch was Neues getan: Ein Freund hat ein Bild von einem interessanten Apparatus Gauts aufgetan: Eine Vorrichtung, die man über den Joystick des Greifarm-Automaten auf Jahrmärkten streift und die sich merkt, welche Bewegungen man bei der letzten Spielrunde ausführte. So kann man nach und nach die Greifarmsteuerung optimieren - ohne, naja, zu mogeln. Fantastische Idee. Bild siehe oben.

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Das National Museum of Computing (TNMOC) in Bletchley Park (Enigma) sucht händeringend nach Menschen, die noch wissen, wie man einen "BBC Micro" repariert: Einen frühen 8-Bit-Computer der Firma Acorn, der vor allem in britischen Schulen die Bildung digitalisieren sollte.

Im TNMOC stehen rund 80 dieser Computer und rotten - falls sie nicht hinter Glas stehen - in einem Vorführ-Klassenzimmer als Ausstellungsstück vor sich ihn. Im letzten Jahr saßen allein 4500 Schüler in diesem Klassenzimmer an diesen Computern; auf jedem Computer wurden 78.000 Tastenanschläge gezählt - kein Wunder, dass sie jetzt ein bisschen Pflege brauchen.

Das Museum fordert deswegen zur Unterstützung auf: Wir brauchen mehr Leute, um die Beeps am Leben zu halten.

Video nach dem Break.

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Ich darf vorstellen: NGC 6153, ein nur 4.000 Lichtjahre entfernter Nebel, aufgenommen vom Weltraumteleskop Hubble. Man könnte ihn als ätherisches Blubbergeheimnis beschreiben, als ektoplasmatisches Mischgewebe oder schwülstigen Milchunfall. Aber das würde ihm Unrecht tun. NGC 6153 sind die Überreste eines Sterns mit ungefähr einer Sonnenmasse. Der Nebel ist besonders Neon- und Argon-, Kohlenstoff-, Sauerstoff- und Chlor-reich, von diesen Elementen gibt es dort drei Mal so viel wie in unserem Sonnensystem - und er hat fünf mal so viel Stickstoff wie die Sonne.
Warum? Vielleicht, weil er diese Elemente selbst hergestellt hat, spekuliert die ESA. Wahrscheinlicher sei aber, dass er sich aus einer Wolke mit dieser Elementverteilung herausformte.

NGC 6153 (SIMBAD-Eintrag) wurde 1883 von dem Astronom Ralph Copeland im südlichen Sternbild Skorpion entdeckt

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Vergangenes Wochenende fand das bekannte Goodwood Festival statt, das Autoliebhaber und Rennfans der ganzen Welt versammelt. Während des Rennspektakels wurde vom Stuntman Tony Grant in einem Nissan Juke Nismo RS ein besonderer Weltrekord aufgestellt: die schnellste Meile auf zwei Rädern. Grant schaffte die Meile in 2:10 Minuten und war somit eine halbe Minute schneller als beim Vorgängerrekord von 2011, den er aber auch schon selber aufgestellt hat. Wer nun denkt: "Geradeaus fahren kann jeder" sollte sich das Video nach dem Break anschauen. Spektakulär, wie der Nissan um die Kurven heizt.

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Auch wenn Technik und Geräte immer schneller werden, die Latenz ist und bleibt eine der Hürden, die Hardware- und Softwaremacher permanent zu überwinden versuchen. Nun ist ein Video aufgetaucht, das zeigt, wie Google mit der Thematik umgeht, nämlich mit dem Chrome TouchBot, eine Art Roboterfinger, der Touchscreen-Interaktionen simuliert und so Latenzen bei Android- und Chrome OS-Geräten darstellbar macht. Seht den TouchBot in Aktion nach dem Break.

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Morgen stellt Meizu das neuste Flaggschiff in China vor: das MX5 Nun sind aber im Vorhinein bereits Fotos wie auch Specs zum Android-Smartphone geleakt. Auf dem ersten Blick ist das MX5 dem Vorgänger MX4 recht ähnlich. Allerdings fällt der ovale Menü-Button auf. Beim MX4 war er noch rund und ähnelte mehr dem des iPhones. Das 5,5 Zoll große Smartphone verfügt voraussichtlich über ein 1080p-Display und einen MT6795T Helio X10-Prozessor von Mediatek, der mit acht Cortex-A53 CPU-Kernen ausgestattet ist. Außerdem gibt es 3GB RAM, 16GB interner Speicher, 20,7 MP-Kamera hinten und 5 MP vorne. Als OS gibt es vom Band Android 5.0.2 Lollipop und für die Stromversorgung sorgt eine 3.150 mAh-Batterie. Ob eine microSD-Erweiterung dabei ist, ist noch nicht bekannt. Bleibt aber zu hoffen, damit der interne Speicher nicht zu früh an die Grenzen seiner Kapazitäten angelangt.

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Rasenmähen ist für die einen Meditation, für andere nervige Pflicht, wiederum andere machen sich aus der Gartenarbeit einen Spaß. Klar gibt es mittlerweile automatische Rasenmäher-Bots, aber wie Staubsauger-Bots sind sie behäbig und man weiß irgendwie nie so recht, wann sie mit ihrer Arbeit eigentlich fertig sind. Dieser findige Bastler hat einen herkömmlichen Rasenmäher mit einer Fernsteuerung und Motor ausgestattet. Der Antrieb stammt von einem elektrischen Rollstuhl, verfügt also über die nötige Portion Antriebspower. Sonst kann man von der Veranda wie mit jedem anderen RC-Auto auch, den Garten beackern. Seht ein Video zu dem Hack nach dem Break.

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