FOLGE ENGADGET


Den Namen Matti Makkonen kennen die wenigsten. Dafür kennt fast jedes Kind seine wahrscheinlich wichtigste Erfindung: die SMS. Der Finne gilt als "Vater der SMS" und konzipierte und entwickelte die Möglichkeit, Textnachrichten über Mobilfunknetze zu senden und empfangen. Das geschah vor über 30 Jahren, im oft zitierten Jahr 1984. Wenn auch zur Zeit die SMS eine Krise durchmacht und von Chat-Apps wie WhatsApp und Co. an den Rand gedrängt wird – ohne SMS würde es wohl auch diese nicht geben und ein Tweet wäre nicht 140 Zeichen lang. Nun wurde bekannt, dass Matti Makkonen im Alter von 63 Jahren aufgrund einer Krankheit verstorben ist.

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Rock-Fans aufgepasst. Die australischen Megarocker AC/DC sind ab heute auch auf Streaming-Diensten wie Spotify, Rdio und Apple Music verfügbar. Gerade die großen Dino-Rocker zeigten sich in der Vergangenheit eigentlich bewusst konservativ und machten einen großen Bogen ums Streaming. Diese defensive Haltung scheint sich aber allmählich aufzulösen. Pink Floyd brachten ihre Alben letztes Jahr auf Spotify, nachdem aber erst eine Million "Wünsche" von Fans ausgesprochen werden mussten. Seit kurzer Zeit gibt es auch Led Zeppelin bei Streaming-Diensten und nun endlich auch die Band um den Gitarristen Angus Young. AC/DC fing erst vor drei Jahren an, Alben auf iTunes zu verkaufen, was schon eine amtliche News für Fans war. Nun kann man Hit-Alben wie Thunderstruck, Back in Black, Highway to Hell, Who Made Who und You Shook Me All Night Long auch den jüngsten Miley-Cirus-Hörern in die Playlist mogeln.

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Wir sind zugegebenermaßen keine Jahrmarktexperten, aber der Menschenschüttler Tourbillon der Firma ABC Rides kommt uns doch bemerkenswert vor, nicht zuletzt durch sein gradliniges Design in Form eines 20 Meter hohen Gyroskops bzw. Aerotrims. Das 180-Tonnen-Karussell wird bei ABC Rides in der aparten Produktkategorie Thrill Rides geführt, es dreht bis zu 24 Menschen den Magen um und soll nächstes Frühjahr in Paris Premiere feiern. Video nach dem Break.

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Roboter, die Leinwände oder Wände bemalen, haben wir schon des öfteren gesehen, aber der Kunstbot Mr. Head des japanischen Tüftler HYde JII gefällt uns trotzdem richtig gut, insbesondere weil es sich um einen zweckentfremdeten Staubsaugerroboter von Roomba handelt: Dieses iRobot-Exemplar macht dann nicht brav sauber, sondern spritzt auf seinen Zufallsbahnen fröhlich Farbe aus vier Tuben, wodurch abstrakte Klecksbilder entstehen. Video nach dem Break.

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NFC-Chip-Implantate sind mitnichten etwas bahnbrechend Neues, aber der Fall des britischen Teenagers Bryon Wake ist wohl dennoch bemerkenswert: Der 15jährige hat sich den Chip samt Glashülle und Injektionsnadel bei der US-Firma Dangerous Things bestellt und den Funkchip anschließend selbst subkutan injiziert. Damit kann Wake jetzt allen möglichen und unmöglichen Unsinn mit seinem Android-Smartphone anstellen, während seine Eltern "immer noch nicht sicher sind", was sie von ihrem Cyborg-Sprössling halten sollen - Erziehungsberechtigte aufgepasst: Chip-Implantate sind die neuen Tattoos.

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2014 hat Lego 77.000 Tonnen Öl verarbeitet, um 60 Milliarden Bausteine herzustellen, aber die dänische Firma will nicht ewig so weitermachen: Gerade wurde ein Programm angekündigt, um bis 2030 ganz auf fossile Rohstoffe verzichten zu können und zwar sowohl bei der Noppenklotzproduktion als auch bei sämtlichen Verpackungen. Dafür will Lego noch dieses Jahr ein Sustainable Materials Centre gründen, in dem 100 neue Mitarbeiter an umweltfreundlichen Plastikalternativen forschen sollen. Im Prinzip ist das natürlich ein begrüßenswerter Schritt, aber ob 2030 als Ausstiegsdatum eingefleischte Umweltschützer zufriedenstellt, bleibt abzuwarten. Im Video nach dem Break gibt´s dann nochmal das Lego-Bashing von Greenpeace wegen der traditionellen Bande der Spielzeugfrma mit dem Ölkonzern Shell.

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Die fies-kitschige 90er-TV-Serie Full House (die mit den Olsen Twins ...) soll ja nächstes Jahr ganz ernsthaft als Fuller House eine Neuauflage bei Netflix erleben und für alle, denen sich ob dieser Vorstellung schon mal die Nackenhaare aufstellen, hat YouTuber Merfish ein parodistisches Antiserum zusammengemasht: Das Full-House-Intro als Remake in der rauen Welt von Grand Theft Auto V. Als Erinnerungshilfe gibt´s das Filmchen auch im direkten Vergleich mit Original: Videos nach dem Break.

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Wissenschaftler aus Microsofts Forschungsabteilung haben ein Chat-System entwickelt, das Nutzern dabei helfen soll, witziger zu werden: Dazu analysiert die Software namens Cahoots den bisherigen Chat-Verlauf und schlägt dann irgendwie passende bzw. naheliegende Scherzbildchen und animierte GIFs vor, mit denen die Konversation aufgelockert werden könnte. Miaomiao Wen von Microsoft Research gab sich bei einer Vorstellung der Witzhilfe im Rahmen der International Conference on Computer Creativity überzeugt, dass "Computer Menschen definitiv helfen können, lustig zu sein", so hätten Tests mit Nutzern von Amazons Mechanical-Turk-Plattform gezeigt, dass Cahoots ein nützliches Tool sein könne. Ob und wie die Scherzkeks-Software in Microsoft-Produkte integriert wird, steht unterdessen noch in den Sternen.

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Allein im Sinne einer vielfältigen OS-Landschaft ist es begrüßenswert, dass Samsung sich um das Gedeihen des Linux-basierten Betriebssystem Tizen kümmert und nachdem wir anlässlich des Starts des globalen Tizen App Stores bereits ungeduldig gefragt hatten, wo denn nur die verdammten Tizen-Handys bleiben, berichtet Reuters nun von Plänen für "diverse" Smartphones mit Tizen in mehreren Preisklassen, die Samsung noch dieses Jahr bringen soll - hoffentlich nicht nur in Schwellenländern, nachdem sich das Z1 in Indien bereits solide eine Millionen mal verkauft hat.

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Jason Allemann von JK Brickworks hat einen Scanner/Printer gebaut, der Vorlagen mittels 1-Noppen-Plättchen - sozusagen den Pixeln der Lego-Welt - reproduziert. Dabei reduziert das Bricasso getaufte Gerät die Bilder auf neun Farben, in denen jeweils 50 1-Noppen-Plättchen in seine neun Pixel-Tanks passen. Etwas schade ist, dass die Möglichkeiten des Mindstorms-EV3-Farbsensors nur gepixelte Vorlagen zulassen, aber an einer Lösung dieses Problems dürfte Allemann bereits tüfteln, genau wie an einer 3D-Erweiterung des Konzepts. Video nach dem Break.

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