FOLGE ENGADGET


Der Stadtstaat Singapur will im Jahr 2015 ein Stadtviertel mit fahrerlosen Taxis ausstatten. Die autonomen Fahrzeuge sollen in gemächlichem Tempo wie Golfwagen durch die Straßen ruckeln und Personen über kurze Distanzen zu Bahnhöfen oder anderen Verkehrsknoten transportieren. Das Ziel ist herausfinden, ob autonome Fahrzeuge zu weniger Stau führen und die Stadt attraktiver für Fußgänger und Fahrradfahrer machen könnten, erklärte Lam Wee Shann vom Verkehrsministerium Singapur an einer Veranstaltung des Instituts für Technologie Massachusetts (MIT).

Wie die MIT Review schreibt, bemüht sich das extrem dicht besiedelte Singapur sehr, den Privatverkehr zu verringern. So müssen Autobesitzer eine Gebühr bezahlen, die ungefähr dem Preis eines Autos entspricht, und die City-Züge transportieren Passagiere außerhalb der Stoßzeiten kostenlos, inklusive Frühstückgutschein.

Die ersten autonomen Taxis konnten die Singapurer in diesem Herbst testen: An ausgewählten Tagen kurvten fahrerlose Buggies mit Touchscreen statt Lenkrad durch einen öffentlichen Park: Video nach dem Break.

ALLES LESEN 0 KOMMENTARE


Gegen IMSI-Catcher, stille SMS und all das Arsenal, das gerne zur Handyüberwachung eingesetzt wird, gibt es bislang mehr oder weniger nur eine Möglichkeit: Handy ausschalten. Das Programm SnoopStitch von SR Labs, das gestern auf dem CCC Kongress vorgestellt wurde, gibt einem jetzt eine Möglichkeit mehr. Es erkennt diese falschen Basisstationen und warnt einen. Es braucht dafür allerdings bislang ein relativ populäres Android-Smartphone mit Qualcomm (die Liste findet ihr im Quelle-Link) und ein reines Android ROM. Obendrein sammelt die App dafür aber auch noch Daten der Überwachung als Karte, die einen darüber unterrichtet, wie das Funkzellen-Überwachungs-Wetter gerade ist. Mehr über SS7 Unsicherheiten gibt's im Talk auf der 31C3-Seite.

2 KOMMENTARE


Die derzeitigen Wirtschaftsprobleme scheinen Russland nicht von Megaprojekten abzuhalten. Für ca. 160 Millionen Euro wollen sie an der Moskauer Universität ein DNS-Archiv aller Lebewesen sammeln, das schon 2018 fertiggestellt werden soll. Auch schon ausgerottete Arten sollen gesammelt werden und neben den Daten wollen sie zusätzlich auch noch gefrorene Samples aufbewahren. Ob Russland dann mit diesem Projekt wirklich 2018 fertig ist, können wir derzeit nur schwer beurteilen, denn die Quelle, RT News, ist nicht immer die verlässlichste.

0 KOMMENTARE


Die Webseite Gizmochina hat Details zum Nachfolger des populären Budget-Androiden Redmi Note von Xiaomi veröffentlicht. Demnach wird auch das nächste Redmi Note einen 5,5-Zoll-Display bieten, allerdings mit einer höheren Auflösung von 1920 x 1080 Pixeln. Beim Prozessor soll es sich um einen Snapdragon 615 oder Mediatek 675264 handeln - beides Achtkernprozessoren mit 64Bit. Der interne Speicher verdoppelt sich auf 16GB, der Arbeitsspeicher liegt bei 2GB RAM. Auf der Rückseite befindet sich eine 13 Megapixel-Kamera, vorne eine mit 5 Megapixeln. Das Redmi Note 2 soll mit Android 4.4 KitKat mit MIUI 6 laufen.

Laut der ungenannten Quelle steht der Launch kurz bevor: Xiaomi soll das Redmi Note 2 zwischen dem 21. und dem 28. Januar vorstellen. Offiziell bestätigt wurden diese Gerüchte bisher allerdings nicht.

0 KOMMENTARE


Starbug, aka Jan Krissler hat auf dem diesjährigen CCC Kongress, 31C3, einen ziemlichen Coup geliefert. Mit einem Foto von einer Pressekonferenz hat er es geschafft, den Fingerabdruck von Ursula Von Der Leyen nachzubauen. Wir wissen nicht ob Von Der Leyen ein iPhone mit Fingerabdruck-Kontrolle nutzt, aber auch an anderen Stellen kann bald jeder biometrische Impressionen unserer Verteidigungsministerin hinterlassen. Der Vortrag mit dem schönen Titel "Ich sehe, also bin ich... du" ist im Archiv als Stream zu finden in dem er auch präsentiert, wie man selbst Iris-Scans umgehen kann, von Selfie-Bildern einen Keylogger bauen könnte und liefert obendrein alles Wissenswerte zur Unsicherheit von biometrischen Daten.

0 KOMMENTARE


Auch Thunderbolt ist offensichtlich gefährdet. Trammell Hudson zeigt auf dem Chaos Communication Congress morgen, wie sich die Firmware von MacBooks über die Bootfähigkeit von Thunderbolt so manipulieren lässt, dass der Schädling selbst einen Austausch von Festplatte überlebt, weil er sich in die Firmware einschreibt. Ein Reset der Firmware würde danach auch nicht mehr funktionieren, da es dafür nach Infektion einen Schlüssel braucht. Einen Patch für dieses Problem will Hudson auch gleich vorstellen. So dass hoffentlich aus der bislang eher theoretischen Sicherheitslücke, die Zugriff zum Rechner erfordert, keine all zu bedrohliche wird.

1 KOMMENTAR


Zum Samsung Galaxy S6 gab es schon einige Leaks: Hier die technischen Details, da Spekulationen um den genauen Zeitpunkt der Enthüllung und dann das angebliche Foto vom Alu-Gehäuse. Eine chinesische Webseite zeigt nun ein weiteres Bild: Zu sehen ist eine gelbe Vorderseite - laut Übergizmo ist sie aus Kunststoff - die für eine bunte Farbpalette spricht Wie auch immer, sollte Samsung das Galaxy S6 tatsächlich schon auf der CES vorstellen, wissen wir bald mehr. Die Riesen-Techmesse öffnet zwischen dem 6. und 9. Januar ihre Tore, wobei die Keynote von Samsung-CEO BK Yoon - die erste der CES 2015 - schon am Montag, den 5. Januar stattfindet.

2 KOMMENTARE


Viele Asiaten verstecken sich im Alltag hinter Schutzmasken. Der Grund ist meistens die miserable Luftqualität oder eine Erkältung, entweder die eigene oder die der Mitpendler und -arbeiter. Dabei geht ein Teil der Mimik verloren, was Simone Rebaudengo und Paul Adams mithilfe von LEDs und Arduino ändern möchten. Das Konzept der beiden Designer heißt „Unmask", kann aber nur vier Zustände darstellen - neutral, lächelnd, überrascht und küssend - und schickt uns sofort in ein Uncanny Valley. Dann doch lieber mehr Unschärfe im Alltag, aber seht selbst im Video nach dem Break.

ALLES LESEN 0 KOMMENTARE


Alle Jahre wieder veröffentlicht Amazon einen Weihnachtsreport und feiert sich dort naturgemäß selbst. So berichtete der Online-Gigant gestern, dass Amazon Prime - das 49-Euro-Upgrade für Gratis-Versand, -Streaming und anderen Schnack - weltweit mehr als 10 Millionen Neukunden gewinnen konnte. Harte Zahlen finden sich ansonsten kaum, aber immerhin erfahren wir, dass es sich um ein „Rekordwachstum" handle. Dafür überschüttet uns Amazon mit sogenannten „Holiday Fun Facts", darunter auch die Bestseller der Weihnachtssaison 2014. Hier eine kleine Auswahl:
  • Kindle Books: The Burning Room by Michael Connelly; Gray Mountain by John Grisham; Gone Girl by Gillian Flynn
  • MP3: That's Christmas To Me by Pentatonix; 1989 by Taylor Swift; Sonic Highways by Foo Fighters
  • Movies: Guardians of the Galaxy (3D Blu-ray + Blu-ray + Digital Copy +DVD); Maleficent (2-Disct Blu-ray + DVD + Digital HD)
  • Video Games: Call of Duty: Advanced Warfare; Just Dance 2015; Super Smash Bros
  • Cameras: GoPro Headstrap Mount + Quick Clip; GoPro HERO4 SILVER; Accessories Kit for GoPro Hero4
  • Computers: Acer C720 Chromebook (11.6-inch, 2GB); ASUS Chromebook 13-inch with Gigabit WiFi (16GB, 2GB); HP 11-2010nr 11.6-inch Chromebook (Snow White)
  • Outdoors: Lifestraw Personal Water Filter; Emergency Mylar Thermal Blankets; Zippo A-Frame Hand Warmer
Der Streik an einigen deutschen Standorten hatte laut dpa kaum Auswirkungen auf die Auslieferung, schreibt heise. Die Gewerkschaft Verdi hingegen sehe den Versandhändler auch wegen des deutlich höheren Aufwands "empfindlich getroffen".

2 KOMMENTARE


Erinnert ihr euch noch an unseren enthusiastischen Testbericht zum Ascend P7 (siehe Bild)? Das war erst im vergangenen Juli, und doch scheint Huawei bereits wieder mit Vollgas am Nachfolgemodell P8 zu arbeiten, wenn man der chinesischen Webseite CNMO Glauben schenken darf. Dort sind erste Bilder vom ultradünnen Metallgehäuse des neuen Huawei-Smartphones aufgetaucht - wenn die Google-Übersetzung nicht täuscht, wird der Rücken allerdings auch diesmal wieder von Glas bedeckt sein.

Angeblich wächst das Display leicht von 5- auf 5,2-Zoll an und bietet eine Full-HD-Auflösung von 1920 x 1080 Pixeln. Im Innern sollen sich ein Octa-Core-Prozessor Kirin 930, 3GB RAM und 32GB interner Speicher verbergen. Ein Fingerabdrucksensor wird wohl ebenfalls mit dabei sein und der ganze Spaß im März 2015 für 2999 Yuan (etwa 400 Euro) auf den Markt kommen.

0 KOMMENTARE