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Wir wussten's schon vor zwei Tagen: OnePlus' neues Produkt wird ein Quadcopter. Was wir nicht wussten: Sie ist winzig und kostet nur 20 Dollar - und nein, kein Aprilscherz.

Die DR-1 hat eine Spannweite von gerade einmal sieben Zentimeter- 4 Rotoren à 3 cm. Sie ist mit LEDs zur besseren Orientierung ausgestattet und bleibt für fünf bis acht Minuten in der Luft; Aufladen dauert 20 Minuten. Gesteuert wird sie über einen Controller mit zwei Daumen-Pads und Schalter für automatische Kippmanöver.

Die DR-1 istwar kein Dauerangebot. Es gab sie für 20 Dollar zu kaufen, auf der Website ist sie bereits als ausverkauft gelistet. Aber Betanews hat eine gute Idee: Es gibt ja auch den Mini-Quadcopter HJ 993 Super Mini 2.4G, und der kostet sogar nur 15 Dollar - und in Deutschland auch X andere zu ähnlichen Preisen und mit ähnlicher Leistung. Hm, war also wohl doch nur ein OnePlus-Aprilscherz?

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Samsung soll neuesten Gerüchten zufolge 8 Millionen biegbare Display-Panels für das Galaxy S7 bei Samsungs Bildschirmfirma Samsung Display bestellt haben. Was genau das für Panels sein sollen, wird leider nicht erklärt: Sprich, ob es um biegsame, faltbare Handys geht, um Compagnion-Gadgets (Armband) oder einfach nur um eine Variante des Edge-Ansatzes.

Die Gerüchte gehen weiter: Demnach soll Samsung die Produktionskapazitäten für flexible Displays hochschrauben wollen, verschiebe aber wegen einer Prozessumstellung und "interner Strukturänderungen" die zweite Ausbaustufe der OLED-Produktion. Samsung wolle dann Material und Produktion auf Polyimide (PI) umstellen, ein robustes, typisch gelb-oranges Trägermaterial. Samsung hatte in der Vergangenheit allerdings auch schon biegbares Glas als Träger in Aussicht gestellt.

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Google hat gestern im Chrome-Blog zwei neue günstige Chromebooks angekündigt: Das Haier Chromebook 11 und das Hisense Chromebook - beide kosten nur 149 Dollar und gibt es bei Amazon bzw. Walmart. Specs: 11,6 Zoll, 2 GB Ram, ARM-Quadcore mit 1,6 GHz, 16 GB eMMC-SSD, W-Lan (a/b/g/n/ac) und Bluetooth 4.0.

Von Asus kommt außerdem ein neues Convertible mit umklappbarer Tastatur, das Chromebook Flip für 249 Dollar: 1,5 cm hoch, 4 GB Ram und 16 GB SSD. ZDNet.de hat noch ein paar interessante Fakten zum Verbreitung von Chromebooks gesammelt, siehe Links.

Spannend ist auch Asus' neuer Chromebit, ein Stick-Computer, der per HDMI an einen Fernseher angeschlossen werden kann und dort im Gegensatz zum Chromstick als Chrome-OS-Rechner auftritt. Soll "weniger als 100 Dollar" kosten. Preise für Deutschland haben wir noch nicht gesehen.

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Anita Sarkeesians Videoreihe "Tropes vs. Women in Games" hat in den letzten Monaten viele Fragen über die Darstellung von Männer- und Frauenrollen in Videospielen aufgeworfen. Als Reaktion auf die teils heftige, teils völlig indiskutable Kritik, Anfeindungen und Drohungen stellte sie Anfang des Jahres ihren Plan für die nächsten Videos vor - zum Beispiel wollte sie auch starke weibliche Charaktere in Videospielen vorstellen.
Das Versprechen hat sie jetzt eingelöst und versucht darzustellen, was "Sword and Sworcery's"-Charakter The Scythian so stark macht.

Sehr interessant! Video nach dem Break.

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Unsere Kollegen haben sich Apples neues MacBook Pro mit Retina-Bildschirm genauer angeschaut. Schlüsselsatz: "Im Grunde ist es genau das von uns schon Ende 2013 getestete MacBook Pro, bis auf einen wichtigen Unterschied: Das neue druckempfindliche "Force Touch"-Trackpad. Darüber hinaus bringt das neue MBP erwartungsgemäße Spec-Upgrades mit einer schnelleren SSD, neuen Graphik- und CPU-Chips. Auch der Preis bleibt beim Alten. Wenn man sein altes MacBook Pro mochte, schreibt Kollegin Dana Wollman, wird man auch das neue mögen.

Aber: "Ich kann nicht versprechen, dass ihr auch das neue Touchpad mögen werden." Weiter nach dem Break.

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Die Produktionsfirma CinemaRaven hat ein Scherzfilmchen produziert, in dem Mitarbeiter Caolan McArthur den Homer Simpson gibt, der sich auf der Couch mit Junkfood vollstopft. Die entsprechende Originalszene stammt aus der Folge Lisa The Greek aus der dritten Simpsons-Staffel und ist gerade einmal 9 Sekunden lang, was schade ist, denn von dieser menschliche Homer-Inkarnation würde man gerne mehr sehen. Video nach dem Break.

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Mobilcom-Debitels Masche mit den SIM-Kartenpfand ist erneut kläglich vor einem Gericht gescheitert, berichtet das Juraforum.de. Demnach habe das Schleswig-Holsteinische Oberlandesgericht (OLG) die neuen, nach einem Urteil vom 3. Juli 2012 überarbeiteten Klauseln für Strafgebühren für nach Vertragsende nicht zurückgeschickte SIM-Karten für unwirksam erklärt:

Danach sollten Kunden 9,97 Euro Pfand zahlen, wenn sie ihre nicht mehr benötigte SIM-Karte nicht innerhalb von 14 Tagen zurückschicken. Auch diese Gebühr benachteilige den Kunden unangemessen, urteilte das OLG. Der Mobilfunkanbieter erbringe hier ebenfalls keine Leistung an den Kunden. [...]

Mobilcom-debitel hatte die Klauseln so überarbeitet, dass Kunden das "Pfand" zurück überwiesen wird, sollten sie die Karten auch nach Ablauf der 14-Tage-Frist zurückschicken.

Das OLG urteilte, dass auch die Klausel über die Pfandgebühr in der neuen AGB-Fassung unwirksam ist, weil sie den Kunden „entgegen den Geboten von Treu und Glauben unangemessen benachteiligt".


Das Unternehmen hätte "ersichtlich kein Interesse an der Rückerlangung der gebrauchten SIM-Karten", erklärte das Gericht. Die Karten würden sofort nach Rückerhalt vernichtet und entsorgt. Dadurch entstehe der Eindruck, "dass durch das SIM-Kartenpfand eine zusätzliche Zahlung der Kunden ohne zusätzliche Leistung des Mobilfunkanbieters erreicht werden soll", heißt es im Urteil des OLG vom 19. März 2015 (Aktenzeichen 2 U 6/14).

(Bild: MIKI Yoshihito / SIM Card. / CC BY 2.0)

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Die Antwort auf die Frage nach der "smarten Kleidung" steht noch immer aus. Aber in einer etwas poetischen Verpackung sieht diese Vier-gegen-Willi-Triggerpad-Idee gar nicht so schlecht aus: Jede helle Fläche auf diesem elektrifizierten Pulli triggert einen Klang, zusammen spielen sie Großstadt-Elektrotraurigkeit.

Was ihr nach dem Break im Video sehen könnt, ist ein Wearable-Tech-Projekt der in Berlin lebenden Künstlerin Ylenia Gortana und des New Yorker Musikers Birdmask. Der Pulli besteht aus 52 drucksensiblen, selbstgemachten Sensoren, die ihre Signale per Bluetooth an einen Rechner schicken.

Ist nicht Gortanas erstes solches Projekt. Vom Januar gibt es schon ein Video einer flötenden Jacke mit Ellbogensensorik.

Videos nach dem Break.

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