FOLGE ENGADGET


Mitte Mai gab es einen ersten, kurzen Trailer zum neuen Film über Steve Jobs. Jetzt bekommen Fans Nachschub. Michael Fassbender als Jobs ist vor allem deshalb so gut, weil er so gar nicht wie der Apple-CEO aussieht. Ob der Film aber lohnt, scheint nach dem Trailer irgendwie fraglich. Gerne lasse ich mich im Winter eines besseren belehren. Der Kinostart in Deutschland ist für den 12. November angesetzt.

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Garmin erweitert seine Fahrradabteilung um die Sicherheitsserie Varia, darunter den Varia Rearview Bike Radar, der auf dem Backtracker-Radar des Startups iKubu basiert, das Garmin neulich übernommen hat. Der Radar soll vor allem vor Gefahren im Rücken des Radlers warnen, er kommt im Herbst für 200 Dollar ohne bzw. für 300 Dollar mit Lenker-Display, hierzulande scheinen Preis und Verfügbarkeit noch nicht festzustehen. Dazu gibt es smarte Lichter, die ihre Leuchtleistung an Lichtverhältnisse, Wetter und aktuelle Geschwindigkeit anpassen (letzteres im Zusammenspiel mit dem Edge-GPS-System), Vorder- und Hinterlicht sollen mit einer Fernbedienung allerdings stolze 300 Dollar kosten. Video nach dem Break.

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Der australische Spieleentwickler Ben Porter hatte eine gute Idee für einen schwierigen Wettbewerb. Über Twitter rief er dazu auf,
Und nur drei Tage später meldet sich Alex Yoder mit einem ebensolchen Spiel zurück: Ausprobieren könnt ihr Tiny Twitch hier.

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So, Freunde des OS-Bashings. Die bittere Wahrheit hat sich seit Jahrtausenden nicht geändert: Altes Windows-Versionen regieren die Welt der mit dem Internet verbundenen Computer. Auf 60 Prozent all dieser Computer läuft noch immer Windows 7. Gerade hat Windows 8.1 (nach Jahren!) das hoffnungslos veraltete, unsichere und auch mit keiner modernen Hardware mehr verbindbare Windows XP überholt. und Mac OS X? Keine 5 Prozent Marktanteil. Und das wird auch erstmal so bleiben...

Für mich ist das auch eine gute Idee: Zu viel Fortschritt ja auch nur in der Scifi hin ;)

[Bild: Net Applications; Screenshot vom 1. Juli 2015]

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Alle jubeln über die Abschaffung der Roaming-Gebühren, übersehen aber, dass gleichzeitig die Netzneutralität in der Europäischen Union ein klein wenig aufgeweicht wurde - oder nicht?!

Zwar schreibt die Europäische Kommission in einer Pressemitteilung, dass die neue Regelung - "ein Kompromiss zum Telekommunikations-Binnenmarkt" - die Netzneutralität im EU-Gesetz verankert, also "dass keine Online-Inhalte blockiert oder verlangsamt werden" dürfen, dass alle Europäer Zugang zum offenen Internet und allen Inhalts- und Dienstanbietern haben müssen und zwar über ein "hochqualitatives, offenes Internet" und dass "aller Datenverkehr gleich behandelt" werden müsse.

Allerdings heißt es gleich im nächsten Absatz der Pressemitteilung, dass "innovative Dienste", die viel Bandbreite oder hohe Datenzuverlässigkeit brauchen (IPTV, Telemedizin) die übrige Netzqualität nicht einschränken dürfen. Heißt: Sie dürfen nur angeboten werden, wo es genug Kapazitäten für den alltäglichen Internetgebrauch gibt. Was "innovative Dienste" sind was "genug Kapazitäten", das bleibt alles offen. Und so geht das in dem Dokument auch immer weiter: Was sich zunächst nach mehr Netzneutralität anhört, ist wohl eher ein wenig definiertes Wischiwaschi, das wohl nach und nach vor Gericht konkretisiert werden wird. Kurz: Nicht zu früh freuen!

Andre Meister von Netzpolitik hat sich die Probleme mal einzeln vorgenommen. Ich empfehle aber auch einen Blick in die Pressemitteilung zum Selber-Gefühle-Entwickeln.

[Bild: Backbone Campaign / Rolling Rebellion Sparks in Seattle to Defend Internet & Stop the TPP / CC BY 2.0]

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Infografik: Apple Music & Co: Für wen lohnt sich ein Abo? | Statista

Laut Bundesverband der Musikindustrie (BVMI) sind 2,5 Millionen Deutsche bereits Kunde eines kostenpflichtigen Streaming-Dienstes, weitere 8 Millionen streamen kostenlos. Aber lohnt sich das überhaupt, 10 Euro im Monat für Apple Music, Spotify und wie sie alle heißen?

Das Statistikportal Statista hat anhand von Daten aus der Musikindustrie nachgerechnet, für wen sich ein Musik-Streamingabo lohnt. Man könnte es so zusammenfassen: für praktisch niemanden. Man könnte auch sagen: Für ein paar wenige Firmen.

Die Sache ist so: Der Bundesverband Musikindustrie hat berechnet, dass jeder Musikkäufer im Jahr 2014 durchschnittlich 60 Euro für Musik ausgab. Ein Streaming-Abo kostet das Doppelte. Nur für Intensivkäufer lohne sich also so ein Abo, schließt Statista-Autor Felix Richter: "Diese machen allerdings nur 4 Prozent der Bevölkerung aus."

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Wer wie ich mit dem Gedanken spielt, mal ein paar Jahre im Weltraum zu verbringen (Jahreszeit: egal), dem möchte ich diese wenig ermunternde SpaceCOT-Studie zum Abkühlen ans Herz legen:

Um die Bedingungen auf der Internationalen Raumstation zu simulieren "müssen die sechs Probanden 28 Stunden lang liegen bleiben, den Kopf zwölf Grad niedriger als die Beine. Zeitweise leben und schlafen sie in kohlendioxidangereicherter Umgebungsluft."

Der erhöhte Kohlendioxidgehalt in der Luft hat Auswirkungen auf das menschliche Gehirn und die Augen. 70 Prozent der Astronauten, so das Deutsche Luft- und Raumfahrtzentrum in einer Pressemitteilung, leiden unter Sehbeeinträchtigungen nach mehrmonatigen Langzeitmissionen.

Die Studie wird Wissenschaftlern des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) und des amerikanischen National Space Biomedical Research Institute (NSBRI) mit sechs freiwilligen Probanden (seltsamerweise alle männlich) durchgeführt. Ich vermute, sie legen ihnen vor der Studie die EVA-Handschuh-Horrorgeschichten der NASA vor, um sich ein wenig weniger schlecht behandelt zu fühlen...

Die tatsächlich interessante Pressemeldung nach dem Break.


[Bild: DLR / CC BY 3.0]

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Die Gema ist vor Gericht YouTube unterlegen: Das Landgericht München I hat am Dienstag eine Schadensersatzklage der Gema abgewiesen, schreibt zum Beispiel die "Süddeutsche". Das Gericht stellte fest, dass die Google-Tochter YouTube nur ein Host-Provider ist und damit nicht für Inhalte ihrer NutzerInnen nicht unmittelbar verantwortlich für deren Inhalte ist, also auch keine Nutzungsgebühren an die Gema zahlen muss.

Heißt das, dass YouTube jetzt die lästigen (aber berechtigten) Gema-Blocknachrichten entfernen wird (zum Beispiel beim erfolgreichsten Video bisher)? Heise.de hat von Google erfahren: kurzfristig wohl nicht.

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Mark Zuckerberg's original Facebook profile

Facebook-Geschäftsführer Mark Zuckerberg hat verraten, wie es mit seinem Internetersatz seiner sozialen Plattform weitergehen soll: In einer Frage- und Antwortrunde in seinem Facebook-Profil beschrieb er etwa sein Fernziel: "Man wird an etwas denken können und die Freunde werden unmittelbar diese Erfahrung miterleben können." Bis es aber so weit ist, arbeite man an Künstlicher Intelligenz (intelligentere Services seien nützlicher für die Kunden), Virtueller Realität (die nächste große Computing- und Kommunikationsplattform) und an Internet.org (das grundlegendste Werkzeug, damit man die Vorteile des Internets genießen kann."

Nach dem Break: Was das alles heißen soll.

[Bild: Niall Kennedy / Mark Zuckerberg's original Facebook profile / CC BY NC 2.0]

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