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Jawbone startet in der kommenden Woche den Verkauf des neuen Fitness-Trackers UP2 in Deutschland. UP2 ist der direkte Nachfolger des UP24, kostet mit einem Listenpreis von 120 Euro immerhin zehn Euro weniger als sein Vorgänger, ist 45% kleiner und überzeugt durch eine deutlich bessere Verarbeitung und wird somit – hoffentlich – länger halten, als das UP24. Die Sollbruchstellen des alten Trackers (Akku im gesamten Gehäuse, wackliger Knopf) hat Jawbone zumindest ersetzt. Bedient wird UP2 lediglich über Berührungen der Oberfläche.

Wer mit dem UP3 liebäugelt, muss sich hingegen noch ein wenig gedulden. Der mit Bioimpedanz-Sensoren ausgestattete Tracker soll laut Jawbone im Juli in Deutschland in den Handel kommen und 180 Euro kosten.

Jawbone hatte den UP3 bereits im November 2014 vorgestellt; die Auslieferung verzögerte sich jedoch aufgrund von Herstellungsproblemen immer wieder. Wer auch die zusätzlichen Sensoren des UP3 und die so gesammelten extra Informationen zum Ruhepuls verzichten kann, fühlt sich beim UP2 gleich wie zu Hause.

Der Verkauf am 2. Juni startet zunächst über Jawbones eigenen Online-Shop sowie die Apple Stores in Deutschland. Wenig später sollen Amazon, Saturn, Gravis, Media Markt etc. folgen.

Beide neuen Tracker liegen in der Redaktion seit heute als Testgeräte vor, mehr Infos und Erfahrungen demnächst auf diesem Kanal. Wenn ihr Fragen habt, am besten via Twitter.

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Microsoft und Dolby haben eine Partnerschaft für Windows 10 bekannt gegeben, die vor allem ein besseres Audio-Processing im neuen Windows-Browser Edge in den Fokus nimmt. Der Browser setzt von Beginn an auch Dolby-Technik, um Ton besser wiederzugeben. Da die Technik jedoch systemweit zur Verfügung steht, können auch andere Apps – auch die von Drittanbietern – auch die Algorithmen zugreifen und so eine vermeintlich bessere Audioqualität liefern. Voraussetzung ist ein x86-System.

Interessant dürfte diese Neuigkeit vor allem für diejenigen sein, die Audio- und Videostreaming im Browser nutzen. Ob die Verbesserung der Klangqualität tatsächlich messbar sein wird, bleibt abzuwarten.

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Yeah, das wird richtig geil. Die NY Times berichtet, das Jawbone den erfolgreichen Mitbewerber im Fitness-Tracker-Geschäft Fitbit verklagt. Das Verfahren hat nichts Patenten zu tun, sondern vielmehr mit dem angeblichen Versuch von Fitbit, massiv Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Jawbone abzuwerben. Bedingung: Am letzten Arbeitstag noch schnell vertrauliche Informationen von den Jawbone-Servern zu sichern und ins neue Büro mitzubringen. Sollte sich dieser Vorwurf bestätigen, dann ist das natürlich verwerflich und nicht gutzuheißen. Pikant ist aber der Zeitpunkt: Fitbit hat gerade den Börsengang angekündigt.

Jawbone gibt an, diverse Fälle dieser "industriespionage" dokumentieren zu können. Das Verfahren wurde gestern an einem kalifornischen Gericht beantragt.

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Mit einem zweiten Display, das in das Chassis integriert ist, will Lenovo gleich zwei Fliegen mit einer Smart-Watch-Klappe schlagen: Das Recht auf Privatsphäre einerseits und die Darstellungsbegrenzungen, die kleine Displays wie auf Uhren eben mit sich bringen. Anschnallen, jetzt kommt Science Fiction.

Die Uhr – vorgestellt auf der aktuell in Peking stattfindenden Tech World Konferenz von Lenovo – erinnert im aktuellen Prototypen-Design sehr an Motorolas Moto 360 – keine Überraschung –, ist jedoch mit einem zweiten Display im Armband ausgestattet. Dieser Screen ist zwar faktisch noch kleiner als das runde Haupt-Display, soll mit Hilfe "optischer Reflexionen" die dort angezeigten Inhalte jedoch 20 Mal größer darstellen, als es das Display tatsächlich hergibt. Science Fiction eben. Um das Display zu aktivieren, muss man lediglich seinen Arm heben und Augenkontakt mit dem Screen herstellen.

Und was soll es dort zu sehen geben? Karten, Bilder (eine Art 3D-Ansicht dank des Beschleiunigungssensors inklusive) und sogar Videos. Da das DIsplay nur anspringt, wenn man es selbst aktiviert, eignet es sich natürlich auch für die Art von Benachrichtigungen etc., die man lieber für sich behalten will. Android Central berichtet, dass die Uhr mit einer speziellen Android-Version läuft. Und einen Namen hat sich auch schon: Magic View.

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9To5Mac berichtet, dass Apple mit der Einführung von iOS 9 auch den Star eines Google-Now-Konkurrenten plant. Der Service heißt in der Entwicklungsphase "Proactive" und soll Informationen aus Apps, dem Adressbuch und dem Kalender mit Hilfe der eigenen Karten-App und natürlich Siri zu einem persönlichen Assistenten machen. Google liegt hier aktuell deutlich vor Apple. Zwar bietet das Benachrichtigungs-Zentrum von iOS schon jetzt sporadisch Informationen, die über Termine etc. hinausgehen – zum Beispiel die Entfernung vom Büro nach Hause – viel mehr ist jedoch aktuell noch nicht drin. Der neue Service soll in iOs 9 prominent platziert werden.

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Die Macher von Mail Pilot, einem meiner Meinung nach ziemlich in den and gesetzten E-Mail-Client für OS X und vor allem iOS, bringen demnächst einen Dienst an den Start, der sich zwischen euch, den Userinnen und Usern, und allen Newsletter-Anbietern, Spammern und Scammern stellen will. Die Idee dahinter scheint schlüssig: Will man Newsletter abonnieren, dann macht man das zukünftig nicht mehr mit der eigenen E-Mail-Adresse, sondern mit einer von Throttle generierten. Dieser Account greift alle Mailings ab und liefert sich gebündelt einmal pro Tag aus. So vergeudet man keine Zeit mit dem Lesen vermeintlich nutzloser Informationen, sondern schaut zukünftig konzentriert und fokussiert, ob es etwas Nützlich dort zu entdecken gibt.

Vorteil: Die Anbieter bekommen nie eure echte Adresse, können so also diese Informationen auch nicht verkaufen und euch zum Spam-Opfer machen. In einem Web-Interface können darüber hinaus bestimmte Einstellungen vorgenommen werden, Dinge mehr oder weniger anonym abbestellt oder bis in alle Ewigkeiten geblockt werden. Je nach Features-Umfang reicht das Preis-Modell von umsonst bis 10 US-Dollar pro Monat. Wer sich angesprochen fühlt, kann ab sofort seine E-Mail (sic!) für eine Einladung zum Test hinterlassen.

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Lenovo bringt Mitte Juni zwei neue Laptops in Umlauf. Das erste, das Z51, – oben im Bild – ist mit 15"-Display und voller HD-Auflösung, Dolby-Sound und auf Wunsch auch AMD-Grafikkarte vor allem an Film- und gaming-Fans adressiert. Schnelles Wifi im a/c-Standard soll für ruckelfreies Streaming sorgen, so es die heimische Netzwerk-Verbindung denn hergibt. Speicher-seitig gibt es entweder 256 GB SSD oder eine Hybrid-Festplatte mit bis zu 1 TB Kapazität. Wer es ganz wild mag, kann auch eine RealSense-Kamera von Intel dazu buchen. Die ermöglicht nicht nur dreidimensionale Spiele, sondern auch das entsprechende Scannen, spezielle Gestensteuerung usw. Los gehtÄs bei 599 Euro.

Das IdeaPad 100 ist mit einem Einsteigerpreis von gerade mal 299 Euro deutlich günsitger, setzt auf einen Bay-Trail-Prozessor und ist mit einer Festplatte mit einer Kapazität von bis zu 500 GB ausgestattet. Der Akku hingegen hält maximale vier Stunden. Immerhin liefert Lenovo auch hier ein 15"-Display.

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Ab kommenden Dienstag, das ist der 2. Juni, verkauft der chinesische Durchstarter Xiaomi, seine Produkte auch in Deutschland: online und quick & dirty. Das betrifft explizit nicht die Smartphones, sondern lediglich Zubehör und Accessoires. Also den hauseigenen Fitness-Tracker Mi Band, Kopfhörer und das Ladegerät Mi Power Bank. Toll oder meh? Ein Anfang ist immerhin gemacht, zumal der Start des europäischen Logistik-Unterfangens ja eigentlich schon vorher ... egal. Willkommen und hallo, lasst uns doch mal Steuernummern tauschen.

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Eine Kamera, 97.000 Bilder und die Gesichtserkennungs-Funktion von Google Picasa, die 457 Individuen auf den an 159 Nachmittagen aufgenommenen Fotos identifiziert. Das ist das Rohmaterial, aus dem der dänsiche Künstler Simon Høgsberg sein Grocery Store Project entwickelte.

Das Ergebnis ist ein Netz aus 2067 Bildern der identifizierten Personen vor einem Supermarkt in Kopenhagen: Auf einem Bild ist eine kleine Personengruppe zu sehen, vertikal und horizontal werden an verschiedenen Tagen geschossene Fotos der identifizierten Personen arrangiert. Die Installation ist per Maus und Tastatur erforschbar - und eröffnet eine ganz seltsame Unheimlichkeit und Nähe.

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dr_pompom_2_web

Daniel Rozin stellt "interaktive Kunst her", technische Spielereien mit Kunstansatz. Ein besonderes Faible hat er für physische Bildmanipulationen: mechanische und Software-Spiegel, Videomalerei, Glasskulpturen und seine "Proxxi"-Bilder, die je nach Abstand ein anderes Motiv zeigen.

Einer seiner meistverwendeten Ansätze ist die Aufnahme einer Person mit dem Xbox-3D-Scanner Kinect - und die Manipulation "untechnischer" Materialien, so dass sie wie ein Spiegel ein Teilbild der Person wiedergeben.

Für die "Descent With Modification"-Ausstellung der Bitforms-Galerie in New York (noch bis 1. Juli 2015) hat er nun seinen Fellspiegel "PomPom Mirror" entwickelt - Video nach dem Break.

dr_penguins_3-wDas ist natürlich ganz hübsch - aber nichts im Vergleich zu der Kolonie von Spielzeugpinguinen, die sich nach einem Bildinput der gespiegelten Person entweder mit ihrem weißen Bauch entgegen stellen oder sich abwenden und ihren schwarzen Rücken zeigen.

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