FOLGE ENGADGET


Gesundheits-Tracker sind scheinbar nicht nur am Handgelenk angesagt, auch unterm Hintern gibt es eine solide Nachfrage: Das vernetzte Sensor-Kissen Darma räumt jedenfalls bei Kickstarter zum Kampagnenauftakt ordentlich ab, die angepeilte Summe von 40.000 Dollar wurde nach rund einer Stunde erreicht und die 100.000-Dollar-Marke dürfte schon am ersten Tag geknackt werden (nach 21 Stunden waren es bereits 97.000 Dollar). Darma funktioniert dabei auf die übliche Art und Weise, die Sitzunterlage überprüft mit seinen ein Millimeter dünnen Sensoren konstant Bewegungen, Herzschlag und Atmungsmuster des darauf Sitzenden und leitet die Daten via Bluetooth 4.0 an die zugehörige iOS App weiter, die periodisch zum Aufstehen ermuntert und Haltungstipps gibt. Darma ist derzeit bei Kickstarter für 129 Dollar plus 25 Dollar für den internationalen Versand zu haben. Video nach dem Break.

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Auf Twitter fand neulich ein bizarres Roboterduell statt, bei dem sich zwei von Künstlern geschaffene Antwortsysteme gegenseitig mit Bildern fütterten: @badpng und @pixelsorter reagieren auf Fotos in eingehenden Tweets, indem sie mit bearbeiteten Versionen der Bilder antworten, wobei sie verschiedene Glitch-Mechanismen nutzen, etwa ein absichtlich schadhaftes PNG Encoding. Letzte Woche kam dann @pixelsorter-Urheber Way Spurr-Chen auf die Idee, seinen Bot in eine Endlosschleife mit seinem Kollegen @badpng zu schicken, was innerhalb weniger Minuten eine lustige Bildevolution hervorbrachte: The Eternal Robot Love Story of @badpng and @pixelsorter.

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Windows 10 steht vor der Tür, da kann ein wenig Traditionspflege eigentlich nichts schaden, tut es aber trotzdem, denn der Windows 95 Backpack ist eine optische Zumutung der Extraklasse, gegen die sich Travelboy und Kittybeutel richtiggehend elegant zurückhaltend ausnehmen. Bemerkenswert ist dabei wohl, dass das Interface Design ganz alter Schule ziemlich perfekt zum zeitgeistigen Glitch Look passt. Wer es braucht: Der Windows-95-Rucksack ist für 52 Dollar plus 10 Dollar für den internationalen Versand zu haben.

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Nachwuchsdesigner Jang Woo-seok hat eine Maus ausgetüftelt, die wir tatsächlich gerne einmal ausprobieren würden: Die Brush Mouse soll durch ihr Bürstendesign schwitzige und unentspannte Klickhände verhindern. Dass das Konzept obendrein als besonders leicht zu reinigen und für seine vermeintliche Leichtbauart angepriesen wird, ist wohl etwas viel des Marketing-Guten, aber das tut der erfrischenden Idee ja keinen Abbruch. In den Videos nach dem Break gibt´s dann zwei verschiedene Prototypen der Brush Mouse.

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13 Jahre hat das Prinzip der spielerischen Elektroschock-Bestrafung vom Kunstprojekt zum Produkt gebraucht: 2001 machte die (tatsächlich schmerzhafte) Pong-Variante Painstation Furore, heute ist das Selbstdisziplinierungs-Armband Pavlok in trockenen Crowdsourcing-Tüchern bei Indiegogo (45.000 von 50.000 Dollar sind beisammen und die Aktion läuft noch einen Monat). Angefangen hat Pavlok-Erfinder Maneesh Sethi übrigens mit einer menschlichen Assistententin, die ihm Watschen bei zu exzessiver Facebook-Nutzung verpasste, das fertige Disziplin-Armband kann dann aber zum Erreichen mehr oder weniger beliebiger Ziele genutzt werden, der Strafmechanismus wird dabei mittels einer App definiert und im Zweifelsfall mit Hilfe "befreundeter" Pavlok-Mitnutzer durchexerziert. Bei Indiegogo ist Pavlok für 129 Dollar plus 25 Dollar für den internationalen Versand zu haben. Video nach dem Break.

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Microsoft hat die Präsentation des neuen Windows gestern nicht gestreamt, aber derweil ein offizielles Video des Events online gestellt: Windows-Manager Terry Myerson und PC/Tablet/Phone-Chef Joe Belfiore erklären vergleichsweise unaufgeregt und damit thematisch passend (außer der Namenswahl gab es keine großen Überraschungen) das neue Startmenü, Interface-Details und was Windows 10 auf Touchscreen-Geräten kann. Video nach dem Break.

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Die "intelligente Yoga-Matte" war wohl überfällig, mehr Zeitgeist als in diese Sensor-gespickte Turnunterlage lässt sich jedenfalls kaum in ein Produkt quetschen. Und natürlich heißt das Ding SmartMat und natürlich wird erstmal mit einer Crowdsourcing-Kampagne Geld gesammelt. Und auch funktional erfüllt die Matte die Erwartungen exakt, Drucksensoren überwachen den/die Yoga-Treibende/n und funken die Ergebnisse ans Smartphone, das dann je nach Programm Feedback gibt (per Audio oder Grafik). Die gesammelten Übungsdaten lassen sich selbstverständlich vielfältig aufarbeiten und mit der Yoga-Gemeinde teilen, Yoga-Apps von Drittentwicklern sind natürlich auch willkommen. Bei Indiegogo kann man sich eine SmartMat ab 247 Dollar sichern, der reguläre Verkaufspreis soll dann 2015 happige 477 Dollar betragen. Video nach dem Break.

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Microsoft hat gerade vor Journalisten das neue Windows enthüllt - und bislang nur mit dem Namen überrascht: Windows 10 (statt: Windows Threshold, Windows, Windows TH, Windows X, Windows One oder sogar Windows 9, wie The Verge aufzählt).

Unsere Kollegen von Engadget US sind live vor Ort, besucht ihren Livestream. Was sie aber bislang mitschreiben konnten, dürfte niemanden vom Hocker reißen: Das Startmenü ist ein wenig nützlicher, genauso das Prompt, ein User Interface, das sich an den Eingabemodus (Touch, Maus) anpasst,... Mal abwarten, was sich noch so entwickelt. Und eben: Es gibt nur mehr ein Windows, das auf allen Geräten läuft:

Windows 10 passt sich zukünftig an das jeweilige Gerät an, das Nutzer verwenden – von der Xbox bis zu PCs, Smartphones und Tablets. Damit ermöglicht Windows 10 eine konsistente Nutzererfahrung auf allen Windows Devices. Windows 10 läuft zukünftig auf einer noch nie dagewesenen Bandbreite an Geräten, vom „Internet der Dinge" bis hin zu unternehmenseigenen Rechenzentren weltweit. Microsoft bietet Anwendern mit der nächsten Windows Generation zudem eine konvergente App-Plattform für Entwickler mit einem einheitlichen App-Store. Das macht es Entwicklern leicht, zukünftig nur eine einzige Applikation für die verschiedenen Gerätetypen zu schreiben und zu veröffentlichen.

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Die Jungs von Akihabara News zeigen als Nachtrag/Schlusswort zur Tokyo Game Show 2014 ein kurzes Filmchen, das die Gefühlslage ausgewrungener Bürohasen beim Heimwanken nach einem aufreibenden Tag vor dem Monitor perfekt ausdrückt, auch wenn der Hasendarsteller in diesem Fall wohl schlicht und ergreifend seinen Mümmlerfrust ob der Event-Zumutung in Alkohol ertränkt hat. So oder so: ein herzerfrischendes Video nach dem Break.

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