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Das Ende der Welt hat die Marketing-Abteilung von Mophie ja schon äußerst unterhaltsam heraufbeschworen, nun kommt ein Produkt, was iPhones nicht nur mit Akku-leistung versorgt, sondern auch schützt: und zwar vor Wasser. Das H2PROTM – über den Namen müssen wir nochmal reden, liebe Marketing-Abteilung – hat einen 2.750 mAh starken Akku und ist außerdem wasserdicht: dank IP68-Zertifizierung. Das Display wird dabei von einer speziellen Folie geschützt, die sich blendend mit Apples Fingerabdrucksensor verstehen soll. Vorbestellungen werden ab sofort entgegen genommen, geliefert werden soll noch im Mai. Das Case gibt es aktuell nur für das iPhone 6. Kostenpunkt: 130 US-Dollar.

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Effizientere Batterien müssen her, in jeder Größenordnung. Und wie Autohersteller Tesla, der neuerdings auch Batterien für den Hausgebrauch verkauft, will sich auch Swatch-CEO Nick Hayek bei der Entwicklung von Akkus offensichtlich nicht auf Uhren beschränken. In einem Interview mit der schweizerischen Handelszeitung sagte der Chef des weltgrössten Uhrenkonzerns, dass Swatch nächstes Jahr mit einer „revolutionären Batterie" auf den Markt kommen werde - nicht nur für Uhren, sondern auch für Automobile. Dabei arbeite sein Unternehmen mit der hauseigenen Forschungsfirma Belenos und der Batterieherstellerin Renata zusammen. „Wer eine Batterie auf den Markt bringt, mit der man eine smarte Uhr ein halbes Jahr nicht aufladen muss, der hat einen Wettbewerbsvorteil", so Hayek. Zum Vergleich: Die Akkulaufzeit der Apple Watch oder der Moto 360 beträgt etwa einen Tag. Auch Swatch plant, bald eine eigene Smartwatch in den Handel zu bringen.

[Bild: Fabrice Coffrini/AFP/Getty Images]

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Beim US-amerikanischen Low Cost Carrier jetBlue gibt es nicht nur eine WiFi-Grundversorgung gratis (Highspeed kostet extra), wer ein Amazon-Prime-Abo hat, kann sich zukünftig über Video-Streaming freuen. Kein schlechter Deal. Als Prime-Kunde kann man schon sehr bald auch dann Filme und Serien schauen, wenn man keine neun Dollar für das "schnelle" Internet während des Flugs ausgeben will. Wer bei einem anderen Streaming-Anbieter einen Vertrag hat, der muss die benötigte Bandbreite erst freischalten. Die Prime-Inhalte kommen direkt von Amazons Servern, via Satellit. Wenn das mal gut geht.

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Nicola Pugno besprüht Spinnen in Graphen und Nanotubes. Das musste mal gesagt werden. Der Materialforscher am Department of Civil, Environmental and Mechanical Engineer der University of Trento, Italien, hat in seinem Labor für Bio-inspirierte- und Graphen-Nanomechanikwas für ein Titel! eine Idee umgesetzt, die im Verborgenen doch so nahe lag: Spinnen produzieren mit ihrer Seide eines der widerstandsfähigsten Materialien der Natur und Menschen mit Graphen eines der stärksten der Welt. Warum also nicht beide kombinieren?

Pugno schnappte sich also laut New Scientist ein paar Spinnen und duschte sie mit verschieden starken Graphenlösungen. Einige überlebten die Dusche nicht, andere stellten nutzlose Netze her. Aber ein paar der Spinnen produzierten darauf hin enorm verbesserte Graphen-Spinnweben. Nächster Schritt: Herausfinden, warum das so ist.

Aber dass man auf Pugnos Erfindergeist auch weiterhin setzen kann, beweist er mit einer spannenden Anwendung seiner neuen Ultra-Spinnseide: Man könnte riesige Netze darauf herstellen, die fallende Flugzeuge auffangen könnten, zitiert ihn der New Scientist.

(Bild: Carbon nanotubes being spun to form a yarn / Csiro / CC BY 3.0)

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Der dänische Designer Benjamin Nordsmark muss ein sadistischer Morgenmuffel sein. Anders kann ich mir seinen den weißen Elefanten im Schlafzimmer ignorierenden Erklärtext zu seinem Labyrinth Table nicht erklären. Er schreibt - zusammengefasst: Dieser Tisch zeigt, wie einem wohlbekannten Objekt eine weitere Dimension verliehen werden kann, indem man ein kleines Universum in ihm erschafft. Dann geht es noch ein wenig um Kindheit und Plastiksoldaten, Nostalgie und Höhlenerforschung.

Sein Tisch ist ein Labyrinth, das von einer Glasplatte abgedeckt ist. Die sechs Männchen lassen sich durch eine Magnetvorrichtung durch's Labyrinth steuern. Ein Entkommen gibt es nicht. Selbst die sprichwörtliche Flucht nach oben ist ihnen durch eine Glasdecke verwehrt.

Ich kann mir das gut vorstellen: Entweder als sadistische Übung am Freitagabend oder als masochistische Übung am Montagmorgen. Wie auch immer, ich nehme Nordsmarks harmlose Erklärung nicht hin!

Video vom Labyrinth in Aktion nach dem Break.

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Samsung Galaxy S6 Edge - Samsung vs. Sony - 01

Nicht jedes Samsung Galaxy S6/S6 Edge hat die gleiche Kamera, hat SamMobile erfahren. Wahrscheinlich um Lieferschwierigkeiten zu umgehen, verbaut Samsung mal Sonys IMX240-, mal den hauseigenen Isocell-Bildsensor.

Auf Anfrage beteuerte Samsung, dass das aber keinen Unterschied in der Bildqualität machen sollte. Ob die verschiedenen Chips in verschiedenen Regionen eingesetzt werden, oder warum überhaupt unterschiedliche Hardware benutzt wird, darüber schweigt sich Samsung aber aus.

Das Galaxy S6 und S6 Edge nutzen Kamerasensoren von unterschiedlichen Herstellern. Wie die Technik in all unseren Produkten erfüllen sie unsere strikten globalen Qualitäts- und Leistungsstandards.

SamMobile hat die beiden Sensoren allerdings schon vergleichen. Ihr Urteil: Die IMX240-Bilder hätten lebendigere, wärmere Farben und mehr Tiefe. Bei weniger Licht würde Samsungs Isocell-Sensor aber farbtreuere Bilder machen.

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Kleines schrecklich verführerisches Spiel gefällig? Curvytron vereint das schlimmste an Snake, dem Tron-Rennen und MS Paint zu einem Multiplayer-Browsergame. Man kann nur rechts und links steuern, Power-ups einsammeln und möglichst lange überleben. Das dauert typischerweise ein paar Sekunden, dann beginnt die nächste Partie. Ich habe Euch gewarnt.

Außerdem hat The Verge noch einen Hinweis auf Snake Rewind, das neue Spiel von Snake-Erfinder Taneli Armanto für Android, iOS und Windows Phone.

(Oh, lese geradeund erspiele mir das Wissen, dass das eine schamlose Open-Source-Kopie von Curvefever ist!)

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Giacomo Carmagnola Glitch Art

Pixel Sorting ist eines der spannenderen Werkzeuge aus den Photoshop-Schubladen der Glitchart-Künstler. Und Giacomo Carmagnola beherrscht es einfach ein bisschen besser als die anderen. Er nimmt sich Fotografien und Malereien aus dem Kunstkanon und verbessert sie mit seinen Glitch-Techniken.
Dazed hat sich ein paar seiner besseren Werke herausgesucht und zu einer hübschen Galerie zusammengefasst. Schnell anschauen, bevor man Glitch nicht mehr sehen kann.

Achso, und wie Pixel Sorting funktioniert, zeigt ein Video nach dem Break.

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Das Konzept sprechender Puppen ist erstaunlich alt, erste Patente für entsprechende - kaum praxistaugliche - Techniken wurden bereits in den 1820ern angemeldet. 1890 brachte Supererfinder Thomas Edison dann tatsächlich sprechende Puppen auf den Markt, die auf seiner Phonographie-Technik basierten, wobei Wachs- oder Zinnzylinder als Tonträger zum Einsatz kamen. Mit Hilfe des 3D-Scan-Systems IRENE-3D wurden nun einige der noch erhaltenen, aber längst mehr direkt spielbaren Walzen wieder hörbar gemacht und die Ergebnisse sind - tscha - bemerkenswert. Was damals aus den Puppen klang, etwa Twinkle, twinkle little star, Hickory, dickory, dock, Now I lay me down to sleep oder Little Jack Horner, konnte Kinder eigentlich nur schwer verstören, kein Wunder also, dass Edisons sprechenden Puppen kein großer Erfolg vergönnt war.

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Infografik: Mehr Fotos dank Smartphone-Boom? | Statista

Ihr kennt sicherlich diese Überlegung: Durch die rasant ansteigende Anzahl von Smartphones im Alltag werden auch erheblich viel mehr Bilder geschossen. Das Institut für Demoskopie Allensbach hat mal nachgefragt. Und wenn ihr mich fragt, ist das Ergebnis erstaunlich - wenn auch ganz und gar nicht erfüllend.

Also: Parallel zum Smartphone-Absatz, will die Kurve oben sagen, steigt auch die Anzahl der Leute an, die "mindestens ein Mal pro Woche fotografieren". Die hat sich bei einer Verfünffachung der verkauften Smartphones seit 2008 nur verdoppelt: Statt damals 12 Prozent machen heute 25 Prozent aller Befragten ein Mal oder mehr pro Woche ein Bild.

Das sagt natürlich vielirgendwas über die Verbreitung von Smartphone-Fotografie in der Bevölkerung aus, aber wenig über eine angebliche Bilderflut. Außerdem gebe ich zu bedenken, dass ein ganz simpler Effekt eine riesige Auswirkung auf so eine Umfrage haben kann: Viele Leute werden ganz einfach nicht wissen, dass das Selfie, das sie gerade mit Whatsapp oder iMessage verschickt haben, ja auch ein Foto ist. Also: Wer weiß, wie Smartphone- und Fotoboom tatsächlich zusammen hängen.

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