FOLGE ENGADGET


2012 präsentierte Google seine Datenbrille Glass noch mithilfe von vier Fallschirmspringern - von ganz weit oben, mit dem Vorgeschmack der Welteroberung auf der Zunge. Der ist mittlerweile bekanntlich etwas bitter geworden, der Verkauf der Brille wurde eingestellt. Raus aus den Gadget-Regalen - rein ins Lager und die Fabriken, heißt die neue Devise. Das weltweit umsatzstärkste Logistikunternehmen DHL ist dabei: Im Rahmen eines Pilotprojektes in einem Distributionszentrum in den Niederlanden haben Lagerarbeiter Google Glass und die Datenbrille Vuzix M100 getestet.

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Erinnerungen können täuschen. Diese Erkenntnis ist nicht neu, verblüffend ist allerdings, wie einfach wir uns laut einer britischen Studie angeblich manipulieren lassen. Die Wissenschaftler wählten sechzig Teilnehmer aus, die im Alter von elf bis vierzehn Jahren keine Vorstrafen oder Erfahrung mit der Polizei vorzuweisen hatten. Angehörige wurden aufgefordert, detailliert ein bewegendes Ereignis zu beschreiben, das die Studienteilnehmer als Teenager erlebt hatten.

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Der Xbox-One-Controller hat bekanntlich Probleme bei der Verbindung mit der Spielkonsole. Wie Softwareentwickler Larry Hryb aka Major Nelson in seinem Blog mitteilt, soll ein Firmware-Update die Verbindungszeit nun von fünf auf zwei Sekunden beschleunigen. Außerdem soll es auch die Stabilität verbessern - um welche Aspekte es dabei geht, führt er nicht weiter aus. Wie ihr als Teilnehmer des Xbox-Preview-Programms das Update durchführen könnt, beschreibt Major Nelson weiter unten in seinem Blogeintrag.

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Nette Idee, die uns zwei kernige Bartträger in einem kurzen Filmchen präsentieren: die Coolbox, eine schlaue Werkzeugbox, die so ziemlich alles bietet, was auf der Baustelle gefragt ist - Platz für Werkzeuge (logo), zwei USB-Ports, LED-Licht, integrierte Steckerleiste, Bluetooth-Lautsprecher, Tablet-Ständer und natürlich einen Flaschenöffner. Auf der Crowdsourcing-Plattform Indiegogo bitten die beiden Herren um Unterstützung, für 179 US-Dollar seid ihr mit einer Coolbox dabei. Der dicke Wermutstropfen: Der internationale Versand kostet weitere 99 US-Dollar. Gestern startete die Kampagne, das Ziel von 50.000 US-Dollar ist bereits erreicht.

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Aufgepasst Hollywood, hier kommt Oculus: Story Studio, die neu gegründete Film-Abteilung des Facebook-Unternehmens, arbeitet offensichtlich bereits fleißig an mehreren Filmen. Der erste Kurzfilm aus der Virtual-Reality-Schmiede heißt „Lost" und wurde am Sundance Festival uraufgeführt. Er handelt von einer Roboterhand, die in einem düsteren Wald nach ihrem Körper sucht. Außerdem produziert Story Studio derzeit „Dear Angelica", „Bullfighter" und „Henry" sowie zwei weitere, noch namenlose Werke. Um was sich diese fünf Kurzfilme drehen? Keine Ahnung, aber ihr seid alle herzlich eingeladen, eurer Fantasie in dieser Galerie mit Oculus-Filmpostern freien Lauf zu lassen.

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Das erste Update für Firefox 35 ist schon da? Ja, Mozilla korrigiert mit Firefox 35.0.1 acht Fehler. Drei davon beheben mögliche Absturzursachen beim Programmstart und der Nutzung von Godaddy-Webmail sowie der Erweiterung Enhanced Steam. Wenn ihr es genau wissen wollt: Das Changelog findet ihr hier. Wer Firefox 35.0.1 nicht per Autoupdate erhalten hat, kann das Update manuell unter dem Menüpunkt „Über Firefox" starten.

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Apple ist schuld, dass das Nexus 6 ohne Finderabruck-Sensor auskommen muss. Eigentlich hatte Motorola den Scanner fest eingeplant, wie The Telegraph berichtet. In einem Interview mit der britischen Zeitung erklärte der frühere Motorola-Chef Woodside (heute an der Spitze von Dropbox), dass sich das Motorola-Logo auf der Rückseite des Nexus 6 leicht nach innen wölbt, weil dort ein Finderabruck-Sensor eingeplant war. „Apple kaufte den besten Zulieferer. Für alle anderen gab es nur noch den zweitbesten Anbieter, und der war noch nicht so weit", so Woodside. Der Fingerabruck-Sensor hätte seiner Meinung nach allerdings auch keinen besonders großen Unterschied gemacht. Gut möglich, denn lange nicht jeder mag Apples TouchID, und sicher ist die Technik so oder so nicht.

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Auf dem Sundance Festival zeigte Oculus den selbstproduzierten Kurzfilm „Lost". Damit steigt das von Facebook übernommene Unternehmen um die VR-Brille Oculus Rift offiziell in das Filmgeschäft ein. Oculus hat angekündigt, mit einem hauseigenen „Story Studio" (Logo nach dem Break) die Möglichkeiten von Virtual Reality-Filmen ausloten zu wollen.

Kreativer Leiter des Studios ist Saschka Unseld, früher Director bei Pixar. Das Team soll sich aus einer „kleinen Gruppe ehemaliger Pixar- und Industrial Light and Magic-Mitarbeitern sowie Spieleentwicklern" zusammensetzen. Damit ist die Richtung klar - die Filme werden computeranimiert sein.

Unseld begrüßt den Vergleich von Story Studio mit Pixar, betont aber gleichzeitig einen wichtigen Unterschied: Nicht die Vorliebe für einen Stil, sondern das Werkzeug habe dazu geführt, dass Oculus voll auf CGI (Computer Generated Imagery) setze. Die Kameratechnik für 360-Grad-Aufnahmen in der realen Welt sei momentan noch nicht genug ausgereift. Mehr dazu erfahrt ihr hier bei unseren Kollegen von Engadget-US, die sich mit Oculus-Chef Brendan Iribe und Saschka Unseld unterhalten haben.

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Wasser und ein paar Mikroben - mit viel mehr rechneten die Forscher nicht, die sich durch das Schelfeis der Antarktis gebohrt hatten. Der äußere Rand der Eisfläche lag 850 Kilometer entfernt. Doch zwischen dem Meeresgrund und dem 740 Meter dicken Eispanzer wartete eine Überraschung: In der nur zehn Meter tiefen, lichtlosen Wasserschicht zogen rosa-transparente Fische und kleine Krebse ihre Runden.

Nach 45 Minuten hatte der röhrenförmige Roboter Deep-SCINI das Bohrloch durchquert. Er schickte mit seiner Kamera erste Bilder aus der ewigen Dunkelheit nach oben, die Begeisterung auslösten - siehe Video nach dem Break. Deep-SCINI (Submersible Capable of under Ice Navigation and Imaging) wurde von Wissenschaftlern der University of Nebraska-Lincoln entwickelt. Auch die NASA unterstützte den Bau des Geräts finanziell, weil sie sich Erkenntnisse für mögliche Missionen zum Jupitermond Europa erhofft. Es wird vermutet, dass sich unter der Wassereishülle von Europa ein tiefer Ozean verbergen könnte.

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Der Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) will auf der Autobahn A9 eine Teststrecke für selbstfahrende Autos einrichten. Laut Frankfurter Allgemeine Zeitung soll das Pilotprojekt "Digitales Testfeld Autobahn" noch dieses Jahr starten.

Dafür würde die Strecke im bayerischen Teil der A9 mit "zusätzlichen Angeboten der Kommunikation zwischen Straße und Fahrzeug wie auch von Fahrzeug zu Fahrzeug" ausgerüstet. Was genau damit gemeint ist, erklärt die FAZ leider nicht - dafür, welche Föhntechnik Dobrindt beherrscht: "Die deutsche Autoindustrie wird auch beim digitalen Auto Weltspitze sein können", sagte der Minister. "Die deutschen Hersteller werden sich nicht auf Google verlassen." Man arbeite mit der Wissenschaft, zum Beispiel mit der Fraunhofer-Gesellschaft zusammen, um eigene Plattformen zur Vernetzung und Kommunikation von Daten zu entwickeln.

Mehr Gehalt haben da schon die Einlassungen Strategy Analytics, besonders der Teil über die rechtlichen Voraussetzungen in Deutschland; die Kurzfassung auf "Autonomous Technology"-Blog:

A first step towards realizing this vision [of self-driving cars] was made back on April 17 [2014], when the good old international treaty called "Vienna Convention on Road Traffic" saw dramatic change in its Article 8 para. 1. Pushed mainly by representatives from Germany, Italy and France, the U.N. Working Party on Road Traffic Safety agreed to let drivers take their hands off the wheel of self-driving cars, as long as the system "can be overridden or switched off by the driver." In a nutshell: a driver must be present and able to take over the wheel at any time.

(Bild: Tage Olsin / A9 Ausfahrt 48 800 m from south / CC BY-SA 2.0)

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