FOLGE ENGADGET


Nächste Woche erscheint auf der Plattform Steam der Film Zero Point. Ein Dokumentarfilm über Virtual Reality für das Oculus Rift, das in VR gefilmt wurde. Heißt, wenn man sich den Film anschaut, sieht man Szenarien wie die Gamingmesse E3 2013, eine Strandszene oder ein Militärtrainingscamp so als wäre man da. Ziemlich meta und spannend. Seht den Trailer, leider ohne VR ,nach dem Break. Weitere Infos zum Film hinter der Quelle.

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Google hat über den Android Developers Blog bekannt gegeben, dass auf Android Wear von nun an GPS-fähige Smartwatches wie die Sony SmartWatch 3 (es handelt sich momentan auch leider um das einzige Gerät) GPS-Daten senden können, ohne mit einem Smartphone gekoppelt sein zu müssen. Vor allem für Sport-Tracking eine sinnvolle Funktion, da nun das Telefon während des Sports da sein kann, wo es hingehört. Zu Hause. Was noch? Android Wear ermöglicht außerdem das Offline-Musikhören. Sounds können gespeichert werden und via Bluetooth-Kopfhörer gehört werden. Ab dem 3. November soll bei Google Play außerdem ein spezieller Bereich für Android Wear-Apps aufgemacht werden. Ab dann können Entwickler speziell für Wearables programmierte Apps auch für den Android-Marktplatz einreichen.

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Die 360fly ist eine Panorama-Kamera von EyeSee360. Nun ist das Gadget offiziell durch die FCC abgenickt worden, nachdem es erfolgreich über Crowdfunding finanziert wurde und kann ab 2015 verkauft werden. Die 360fly kann über WiFi und Bluetooth gekoppelt werden und nimmt entweder 360 Grad horizontal oder oder im vertikalen Fisheye mit 240 Grad auf. Mit der dazugehörigen Smartphone-App für iOS und Android kann das Telefon als Bildschirm so wie als Fernbedienung genutzt werden. Seht ein Video nach dem Break.

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Irre, aber auch irre tolle Idee. Auf Indiegogo läuft eine Kampagne für die Entwicklung von Hybrid Play, einem Sensor, der, aufgesteckt auf z.B. übliche Spielplatz-Infrastruktur wie Schaukeln, Drehräder, Rutschen etc. ermöglichen soll, Spiele auf dem Smartphone mit Bewegungen auf dem Spielplatz zu koordinieren. Ein Arduino Mikrocontroller mit Accelerometer, Gyroskop, Infrarot und Bluetooth soll das ganze mit den für Kinder nötigen Sicherheiten vor Wasser, Stößen und Schmutz ermöglichen. Wir sind extrem gespannt, denn mit 99 Dollar Einheitspreis könnte das wirklich etwas werden und verspricht definitiv den Wunsch vieler Eltern zu erfüllen, ihre smartphonesüchtigen Kinder wieder zurück nach draußen zu bekommen. Eigene Spiele dafür entwickeln, soll übrigens auch gehen, es wird sogar eine spezielle Software geben, mit der Kinder ihre eigenen Spiele entwickeln können. Die Grundidee ist es, Kinder nicht nur dazu zu bewegen wieder mehr körperlich zu spielen, sondern auch ein besseres Verständnis für Technologie zu entwickeln. Wir könnten uns allerdings auch vorstellen, dass die Kids auf dem Spielplatz dann doch noch mehr auf Smartphones fixiert werden. Video nach dem Break.

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Klingt wie eine verrückte Idee. Staatskasse sanieren auf Kosten der Internet-Datenströme. 50 Cent Steuer sollen auf jedes Gigabyte in Ungarn demnächst fällig werden. Das werde für die Nutzer nicht so schlimm sein, weil die Firmen die Steuer zahlen sollen, so die peinliche Ausrede. Damit dürfte aber dennoch klar sein: Internet in Ungarn wird zum Luxusgut. Und Flatrates kann man dort abschreiben. Kein Wunder, dass sich für die Demonstrationen am Samstag vor dem Wirtschaftsministerium schon Tausende angekündigt haben. Über 100.000 sind schon in der FB-Protestgruppe. Laut Schätzungen des Wirtschaftsministers soll die Steuer satte 65 Millionen Euro einbringen, andere schätzen den Betrag aber auf eher das 10-fache. Letzteres wäre ca. 100 Millionen Euro mehr, als der gesamte Internetsektor in Ungarn überhaupt an Einnahmen hat. Wir können uns kaum vorstellen, dass diese geplante Steuer, selbst wenn sie Obergrenzen einführt und so nicht zu der irren Belastung für den Internetsektor in Ungarn führt, sondern nur zu einer massiven, nicht irgendwie mit den eher internetfreundlichen Vorgaben der EU kollidiert.

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Alles App Store oder was? Bei einer Diskussion an der Perdue Universität hat der Chef von Googles Project Ara, dem modularen Smartphone, durchblicken lassen, dass es für das Smartphone im Baukasten-Steckprinzip einen eigenen Store nach dem Vorbild von Google Play geben wird. D.h. Anbieter könnten dort Hardwarekomponenten für das Gerät verkaufen und Google würde trotzdem etwas daran verdienen. Wir sind gespannt wie offen das Ganze sein wird, ob es auch jenseits dieser Plattform Verkäufe für Module geben darf und hoffen schon jetzt auf die absurdesten Add-Ons. Die wichtigste Frage aber: wie nennen wir das. Ein App Store ist es ja nicht. Add-Store klingt auch zu blöd. Ein kürzeres Wort für modulare Hardware-Bestandteile muss her. Mod ist schon vergeben. Video des Talks (nicht nur für Project Ara Enthusiasten) nach dem Break.

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Wer immer seine Zweifel daran hatte, wie ernst es Ello nun wirklich meint mit ihren Aussagen, nie Werbung haben zu wollen und die Daten der User nicht weiterzuverkaufen, kann jetzt beruhigt sein. Sie werden sich in eine sogenannte Public Benefit Corporation verwandeln, was bedeutet, dass sie sich einen Code auferlegen, der eingehalten werden muss, selbst wenn sie die Firma eines Tages verkaufen. In den drei Regeln mag hier und da ein wenig Luft sein, aber die Absicht, die im höchst populären Ello-Manifest für ein besseres soziales Netzwerk schon formuliert wurde, scheint halbwegs in Stein gegossen. Keine Werbung von Drittanbietern, keine User-Daten-Verkäufe an Dritte und bei einem Verkauf von Ello muss das auch berücksichtigt werden. Wisst ihr wer mir da sofort einfällt als Käufer? Google! Bei denen ist das mit den "Dritten" überhaupt kein Problem, ihr eigenes social Network, Google+, kommt ja eh auch ohne Anzeigen aus und mit den Daten könnten sie selber sicherlich einiges anfangen. Obendrein könnten sie für ihren Ruf als Datenkrake auch mal ein Projekt gebrauchen, das offiziell schwört mit den Userdaten sehr sensibel umzugehen und mehr für das soziale Ganze, als für den Gewinn arbeitet. Ob man es ihnen abkaufen würde, ist allerdings eine andere Frage. Die vorerst wichtigere News zu Ello ist sowieso: sie haben 5,5 Millionen Dollar Kapital von der Foundry Group in Boulder erhalten und können, trotz Ansturm, erst mal weiter wachsen. 1 Millionen User soll Ello jetzt schon haben. Laut CEO Budnitz stehen die Investoren übrigens bei Ello Schlange.

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Facebook hat nicht gerade Erfolg beim Versuch eine App nach der anderen aus dem Facebook-Universum auszuklinken. Sicher, sie können sich diverse Fehltritte wie Poke oder Slingshot leisten, bei anderen wie Paper geben sie sich nicht mal wirklich Mühe, die überhaupt weltweit zu launchen. Und auch Rooms, basierend auf der alten Idee der Chatrooms, wie sie in den Anfängen des Internet mal existierten, scheint mit einem, besser gesagt zwei, nein eigentlich drei eingebauten Hindernissen zu kommen.

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So schlecht es Amazon geht, so gut geht es Microsoft. Ja sogar die Sorgenkinder scheinen für Umsätze gut zu sein. Mit einem Umsatz von 23,20 Milliarden Dollar (in etwa die Größenordnung von Amazon) mit 25% Steigerung gegenüber dem Vorjahresquartal, machen sie nicht etwa eine halbe Milliarde Verlust, sondern 4,3 Milliarden Gewinn. Auch wenn das weniger ist, als im Vergleichsquartal stehen alle Zeichen positiv. Wie erwartet stiegen die Konsolen-Verkäufe dank Xbox One massiv um 102% auf 2,4 Millionen Einheiten. Selbst die Surface Umsätze verdoppeln sich dank Surface Pro 3 auf 908 Millionen, Smartphones steigen auf 2,6 Milliarden mit 9,3 verkauften Lumias. Letzteres ein sanfter Anstieg von 8,8 Millionen, aber sicherlich noch kein Anzeichen dafür, das Windows Phone (oder wie auch immer das jetzt heißt) es gegenüber Android und iOS geschafft hat. Office 356 ist um 25% auf 7 Millionen Abonnenten gewachsen und selbst bei den Lizenzen für Windows gab es, trotz Flaute auf dem PC-Markt und dem neuen Billig-PC-Segment, einen Anstieg von 10%. Wie schon bei Amazon angemerkt, dürfte aber das entscheidende Quartal das nächste sein, Microsoft hat aber definitiv nach diesem weniger Druck.

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Zugegeben, die Quartalsergebnisse der großen Internetfirmen, sind nicht jedermanns Sache. Aber auch wenn man keine Aktien drin hat, sind sie dieses Mal doch ein wenig überraschend. Und die Perspektive die sie aufzeigen, betrifft uns tatsächlich auch. Amazon z.B. ist bekannt dafür, eine Firma zu sein, die auf Gewinne nahezu verzichtet und lieber alles in den Aufbau der massiven weltweiten Marktmacht steckt. Normalerweise kommen sie im Quartal dann auf einen marginalen Gewinn haben dafür aber wieder den Prime-Spot im Lieferlastwagen weltweit, wollen aber wie man an den diversen Fire-Unternehmungen sehen kann, mehr, viel mehr. Auf den breiten Schultern des größten Retailers weltweit versuchen sie, das gesamte Ökosystem zu beherrschen. Von der Hardware, über den App Store, bis hin zu den Inhalten. Aber selbst mit einem gigantischen 20,58 Milliarden Dollar Umsatz haben sie nicht nur keinen Gewinn gemacht, sondern massive 437 Millionen Verlust. Nicht zuletzt dürfte das dem überteuren Ankauf (1 Milliarde Dollar) von Twitch geschuldet sein, das sie Google quasi aus den Händen gerissen haben. Ob sie im Streaming Video Bereich aber wirklich konkurrenzfähig sind, nur weil ihre Fire TV Box es in drei Ländern geschafft hat, im eigenen Store auf Platz 1 zu sein? Auch das Fire Phone macht nur Verluste. 170 Millionen Dollar sollen es sein. In den Finanzergebnissen wird Amazon selbst nicht müde die endlosen Verbesserungen aufzuzählen, die sie dieses Jahr an allen Ecken gemacht haben. 20% mehr Umsatz ist in diesen Zeiten ja auch bemerkenswert. Aber sollte Amazon es nicht schaffen im bekanntermaßen gigantischen Weihnachtsgeschäft dieses Jahr zumindest einen Großteil der Verluste wieder aufzufangen, dann dürften die Aktionäre wirklich nervös werden. Eher früher als später wird Amazon - so unsere Vermutung - doch gezwungen sein den ein oder anderen Geschäftsbereich aufzugeben oder zumindest radikal umzudenken. Wir vermuten es wird das Smartphone sein und prognostizieren einen Abschied vom High-End Sektor und eine weit sinnvollere Konzentration auf das unterste Ende von Android. Dort, wo man vielleicht sogar ein Smartphone, als Bonus für den Rest der Services, fast verschenken kann.

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