FOLGE ENGADGET


Ralph Theodor hat schon mal ein wenig orakelt und ein Video vorgelegt, das seine Ideen für das nächste Betriebssystem von Apple vorlegt. Und wir geben zu: vieles davon würden wir uns wirklich wünschen. Farbpaletten für iOS 9, mit dem man alles etwas persönlicher gestalten kann. Ein Nachtmodus, Videohub für alle Streaming-Apps. Suchoptionen und viel mehr in den Settings, Widgets auf dem Lockscreen, Siri der man beibringen kann, wie Wörter die sie nicht versteht, buchstabiert werden. Und selbst so einfache Dinge wie: alle Apps auf einmal schließen. Das Video (nach dem Break) ist etwas lang, aber lohnt sich, allein um festzustellen, was man eigentlich alles so vermisst. Der Homescreen im Apple Watch Look gehört nicht dazu. Habt ihr Vorschläge, was ihr euch von iOS 9 wünschen würdet? Dann rein damit in die Kommentare, auch wenn es noch viel zu früh scheint.

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Wir alle wissen: Kameras auf Laptops und Smartphones sind nicht unbedingt das sicherste, wenn es um Überwachung geht. Und nein, diese Lämpchen daneben zeigen ich immer an, ob die Kamera an ist. Nicht zuletzt wegen den Snowden Enthüllungen und dem gesteigerten Interesse für die letzten Reste von Privatsphäre, die man im Digitalen noch haben kann, boomt die Verwendung von Aufklebern auf der Kamera. Nur wenn man die Kamera dann eben doch mal braucht, muss man erst den Kleber abfusseln, dann putzen, kurzum: das ist alles zu umständlich. Von Soomz gibt es aber jetzt praktische Sets mit je fünf kleinen Chrome-Klappen namens Blink, die man bei Bedarf eben einfach auf oder zu schieben kann. Problem gelöst. Perfektes Geschenk für sicherheitsbewusste Freunde, hübsch designt ist es obendrein und man fragt sich so im Stillen: warum gibt es das jetzt erst?

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An der Northwestern University of Everston in Illinois haben Forscher herausgefunden, dass Blu-Ray Disks durch ihre Struktur Licht so gut einfangen, dass man - überträgt man die Technologie auf Solarzellen - die Effizienz von Panels um 22 Prozent erhöhen könnte. Die kleinen Nanometer großen Einkerbungen, die nahezu zufällig auf der Oberfläche verteilt sind, sind dafür verantwortlich. Bislang ist das eben in Nature Communications veröffentlichte Papier nur ein Beweis, weniger der Schritt hin zu einem wirklichen Produkt. Scheinbar aber soll man selbst alte Blu-Ray Scheiben für die Herstellung verwenden können.

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Es kommt wie es kommen muss. Bittorrent hat verkündet, dass sie jetzt auch eine erste eigene Serie produzieren. Children of the Machines soll sie heißen und wird wohl im Herbst 2015 erscheinen. Androiden erobern die Welt, Menschen müssen sie retten, so der auf den ersten Blick ziemlich banale Plot. Der Producer Marco Weber, der auch schon The 13th Floor gemacht hat, bezeichnet sie als maßgeschneidert für die "technikversierte, männerdominierte" Zielgruppe, zitiert aber auch Mad Men und Breaking Bad als Inspiration. Was immer das heißen soll. Wir hoffen jedenfalls wenigstens von Sexbots verschont zu bleiben, die das Plakat zur Serie irgendwie andeutet. 8 Folgen wird es geben und man kann sie wohl umsonst mit Werbung sehen, oder für 4,95 ohne, Fans dürfen sich sogar eine Bonusvariante für 9,95 leisten.

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Weshalb Nintendo so ein Smartphone- und Tablet-Verweigerer ist, war uns nie klar. Eigentlich wären die Spiele, angefangen von den frühesten Gameboy Hits, perfekt für das schnelle Spiel zwischendurch. Und die Emulatoren auf Android, die findige Hacker tagein tagaus zu basteln scheinen, sprechen Bände. Nintendo aber hält sich streng an das Konzept Hardware und Software zu kontrollieren, mit dem neu aufgetauchten Patent könnte sich das aber zumindest für Gameboy ändern. Das Patent schlägt Methoden vor, wie Gameboy-Emulationen selbst auf eher schwachen Geräten perfekt laufen und dürften selbst für das letzte Low-End Smartphone noch genug sein. Das klingt natürlich auch nach einem drohenden Ende für andere Emulatoren, aber noch sind wir wirklich nicht überzeugt, dass Nintendo den Markt auf Android, iOS und Windows Phone für sich entdeckt.

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Es gibt endlose Methoden Einbrecher zu fangen. Eine der Seltsamsten dürfte von Applied DNA Sciences kommen. Eine Nebelmaschine, die - wenn sie durch einen Einbruch ausgelöst wird - wiedererkennbare DNS auf den Dieb, seine gestohlenen Waren und eigentlich alles streut, womit der Nebel in Kontakt kommt. Sollte man später dann bei einem Verdächtigen einen DNS-Test machen, kann man mit 100%iger Sicherheit sagen, dass er am Tatort war. Ein Wunschtraum für alle Polizisten, die denken CSI wäre einfach nicht futuristisch genug. Bräuchte man jetzt nur noch in Dosenform für den Taschendieb am besten gleich mit Pfefferspray gemischt.

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Es gibt eine Regierungserklärung des Bundeslandes Bayern. Darin sind ein paar Dinge interessant, vor allem die Strategie mit digitalen Daten umzugehen. Bis 2020 soll ein flächendeckendes freies WLAN entstehen. Wir haben ähnliche Projekte und Versprechungen auch schon in anderen Ländern gesehen, bislang ist es aber nie sonderlich weit gekommen. Vor allem die Störerhaftung steht dem im Weg. D.h. die Tatsache, dass jemand, der ein WLAN für andere öffnet, für deren Missbrauch verantwortlich ist. Das soll über eine Bundesratsinitiative von Bayern angegangen werden. WLAN Hotspots an 60 Behörden und staatlichen Stellen sollen im Jahr 2015 eingerichtet werden und vor allem ausgehend vom Land die Versorgung so sicher gestellt werden. Ob am Ende nur ländliche Räume mit freiem WLAN versorgt werden, oder auch Städte ist ein wenig unklar.

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Nein, nicht zur CES, sondern auf einem einzelnen Event wird Windows 10 in Gänze vorgestellt werden. Laut The Verge soll Microsoft dort die Pläne für Smartphones, Tablets und weit mehr vom Betriebssystem präsentieren, als bisher bekannt ist. Möglicherweise auch einiges über Xbox One. Wir können uns jetzt schon mal darauf freuen, dass das Betriebssystem Unterstützung für FLAC und MKV erhält, wie gestern durchsickerte.

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So haben wir noch nie ein Streichholz brennen sehen: Seit 1983 wählt die Abteilung für Strömungsmechanik der Amerikanischen physikalischen Gesellschaft (APS) einmal im Jahr die beeindruckendsten Visualisierungen ihrer Zunft aus. Dabei sind für die Jury vier Aspekte entscheidend: Neuheit, wissenschaftliche Bedeutung, Visualisierungstechnik und Schönheit. Der Wettbewerb hat zwei Preiskategorien mit jeweils drei gleichwertigen Gewinnern: Die ersten drei Videos nach dem Break haben den prestigeträchtigeren Milton van Dyke Award gewonnen, letztere drei den Gallery of Fluid Motion Award.

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