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Sony will Google Glass mit einer eignenen schlauen Brille das derzeit eher laue Lüftchen aus den Segeln nehmen. Dabei handelt es sich streng genommen nicht um eine Brille, sondern um ein weißes Plastikgestell mit Microdisplay, Akku, Sensoren und Prozessor. Der Vorteil der noch wenig eleganten Konstruktion mit dem sperrigen Namen „SmartEyeglass Attach!": Sie lässt sich ohne große Umstände auf normale Brillen stecken.

Anders als Google Glass soll die Sony-Brille auch ohne Smartphone funktionieren. Und - was ich nicht weiß, macht mich nicht heiß - bei den Schlüsselspezifikationen wird keine Kamera erwähnt. Obwohl eine Linse zu sehen ist. Sony schreibt nur, dass die Nutzer die Brille auch mit anderen Geräten wie Action-Kameras verbinden können. Die Google- Brille stößt auf heftige Ablehnung, weil ihre Kamerafunktion es ermöglicht, Menschen unbemerkt zu filmen oder zu fotografieren.

Das Bild des 640x400er OLED-Microdisplays auf der rechten Seite soll dank eines Prismas wie ein 16-Zoll-Display in einer Entfernung von zwei Metern wirken. Links und rechts befinden sich zudem zwei klobige Bügelmodule, die hinter dem Kopf verbunden sind. In den beiden Bügeleinheiten sind unter anderem der Akku, ein Kompass, ein Beschleunigungssensor und ein Berührungssensor eingebaut. Das Gewicht des Brillenaufsatzes liegt bei ungefähr 40 Gramm.

Der erste große Auftritt soll SmartEyeglass Attach! auf der CES 2015 hinlegen. Die kommende Consumer Electronics Show findet vom 6. bis 9. Januar in Las Vegas statt.

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Wer für sein HTC Nexus 9 eine passende Tastaturhülle sucht, wird ab sofort im Google Play Store fündig. Das Nexus 9-Tastaturfolio ist in zwei Winkeln aufstellbar und haftet magnetisch an der Rückseite des Tablets. Die Tastatur wird kabellos über Bluetooth gekoppelt. Laut Herstellerangaben reicht eine einzige Akkuladung bis zu 5 Monate. Falls euch das Vergnügen happige 129 Euro wert ist, könnte es das Tastaturfolio mit etwas Glück gerade noch rechtzeitig unter den Weihnachtsbaum schaffen.

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Habt ihr eigentlich noch Gmail oder seid ihr schon Google Inbox verfallen? Falls letzteres der Fall ist und außerdem eine smarte Uhr mit Android Wear an eurem Handgelenk baumelt: Update-Zeit! Die neue Version von Inbox unterstützt das Uhren-OS, erlaubt also das Lesen, Antworten und Markieren von Mails direkt auf der Uhr.

sich das Update: Das Interface auf Tablets ist deutlich verbessert und beim Erstellen von Erinnerungen gibt es jede Menge smarte Hinweise.

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In der neuesten Beta-Version von Steam ist ein frisches Bild von Valves Steam Controller aufgetaucht. Die letzte Abbildung des geplanten Controllers stammt vom Juni - wir haben sie hinter den Break gestellt.

Im Großen und Ganzen gleicht das aktuelle Design der früheren Version mit Thumbstick und vier Hauptknöpfen. Allerdings befindet sich auf der linken Seite nun anstelle eines Touchpads ein analoges Vier-Wege-D-Pad. Wie Valve Time schreibt, könnte das neue D-Pad als flüssigere, vielfältigere Alternative zu einem Standard D-Pad mehr als nur die üblichen vier Richtungen bieten.

Vermutet wird, dass Valve das neue Design auf der Game Developers Conference im März vorstellt. Das Unternehmen hatte TechRadar gegenüber bestätigt, dass Steam Machine auf der GDC 2015 einen großen Auftritt haben wird.

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LG kommt 2015 mit einer neuen Version von webOS für die eigenen Smart TVs um die Ecke. Damit soll die Navigation durch die Menüs, aber auch das Starten von Apps deutlich schneller und smoother vonstatten gehen. Und schneller meint hier tatsächlich auch schneller. Schon das Anschalten des Fernsehers soll bis zu 60 Prozent flotter gehen, bei Apps, z.B.bei YouTube, sind 70 Prozent angesagt. Voraussetzung für das Update ist ein aktuelles Gerät. Genauer spezifiziert das Unternehmen dies leider nicht. Es könnte also ebenso sein, dass die neue Software auf bereits ausgelieferten Fernsehern gar nicht läuft und der Hersteller die Chance auf der CES nutzt, um neuen TVs ein unschlagbares Verkaufsargument zu verpassen. Sollte dies so sein, wird das die rund fünf Millionen Haushalte mit webOS-Fernseher von LG gar nicht freuen. So viele Geräte hat der Hersteller laut eigenen Angaben bislang nämlich verkauft.

Bei webOS und LG kommt natürlich außerdem diese Frage wieder ins Spiel.

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Es hat sich gelohnt. Zahlreiche iOS-Apps bekamen rund um den 1. Dezember, den Welt-Aids-Tag, ein spezielles rotes Logo, zum Teil exklusive Features, vor allem aber grünes Licht von den Entwicklern, das Geld aus den Verkäufen zu spenden, an Product Red, für den Kampf gegen Aids, vor allem in Afrika. Apple spendet regelmäßig und hat auch zahlreiche Zubehör-Artikel (in rot) im Angebot, mit der die Organisation unterstützt wird. Im zurückliegenden Quartal sind 20 Millionen US-Dollar zusammengekommen. Das berichtet Re/code und veröffentlicht dazu eine E-Mail von Apples CEO Tim Cook. Gute Sache.
"I'm thrilled to announce that our total donation for this quarter will be more than $20 million - our biggest ever - bringing the total amount Apple has raised for (PRODUCT) RED to over $100 million. The money we've raised is saving lives and bringing hope to people in need. It's a cause we can all be proud to support."

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Steve Jobs und Bill Gates werfen auf Wunsch schon seit geraumer Zeit als kleine Lego-Varianten einen freundschaftlichen Blick auf uns und unser Tun zu Hause, jetzt kann die Gang erweitert werden. Z.B. um Apples aktuellen CEO Tim Cook oder das Apfel-Genie der ersten Stunde Steve Wozniak. Keinen Bock aucf Apple? Eher social unterwegs und Fan des größten Donald-Duck-Impersonator im Silicon Valley? Mark Zuckerberg, Facebook-Chef, ist ebenfalls am Start. Und ja, Jony Ive ist auch am Start. Wer will, dass all die Herren an der Wand kuscheln, kann den Famous Frame dazu kaufen: den passenden Bilderrahmen.

Die Figuren kosten jeweils 12,90 €, der Bilderrahmen knapp 30 €.

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Wikipedia hat zum ersten Mal einen Jahresrückblick veröffentlicht - Video nach dem Break. Er nutzt ausschließlich Texte, Fotos und Videos, die auf Wikipedia erschienen sind - von der FIFA Fussball-Weltmeisterschaft bis zu den Wahlen in Indien, von der Ice Bucket Challenge bis zum Ebola-Ausbruch in Westafrika. Und ehrt damit, wie Katherine Maher, Chief Communications Officer Wikimedia Foundation, im Wikimedia Blog schreibt, gleichzeitig die Freiwilligen, die gemeinschaftlich zur Online-Enzyklopädie beigetragen haben:

More than anything, it celebrates those who come to Wikipedia to learn and understand the complexity of our world, and those who edit and contribute information so that others might do the same.

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Das brandneue und zugleich durch und durch traditionelle BlackBerry Classic ist bereits bei unserem New Yorker Kollegen Chris gelandet, so dass wir euch schon jetzt mit einer Reihe Fotos ohne Pressepolitur versorgen können. Chris ist vom Retro-Charme des Classic durchaus angetan und freut sich über die gute Qualität des 3,5-Zoll-Displays. Für Aussagen zur Tatstatur ist es noch zu früh - negativ aufgefallen ist sie bisher jedenfalls nicht. Ein ausführlicher Test folgt demnächst.

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Ja, ich nutze Netflix. Nein, ich bin nicht zufrieden. Das hat weniger mit der bescheidenen, bzw: der langweiligen Auswahl an Inhalten zu tun, sondern eher mit meiner DSL-Situation zu Hause. ZUM KOTZEN. Ich persönlich würde mir also einen Offline-Modus unbedingt wünschen. Wird aber nichts. "It's never going to happen", sagte Netflix-Manager Cliff Edwards gegenüber Tech Radar. Schade eigentlich. Denn die verheißungsvolle Welt der ständigen Verfügbarkeit aller nur denkbarer Inhalte steht und fällt eben mit der digitalen Infrastruktur. Wenn man da im "Funkschatten" lebt - das geht auch mitten in der Berliner City, in meinem Fall, dann kauft man eben weiter DVDs und Schallplatten.

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