FOLGE ENGADGET


Hättet ihr gewusst, dass der 4. Mai als Star Wars Day zelebriert wird? Der aber neben dem planmäßigen Hochkochen der Merchandising-Gefühle zum Glück auch mit weniger fiesen Dingen begangen wird, zum Beispiel mit dem Zusammenstecken eines Super-Sternenzerstörers aus 3152 Lego-Teilen, um den Noppen-Destroyer anschließend von der Hallendecke fallen zu lassen und den Aufschlag bei 1000 fps zu filmen: Video nach dem Break.

PS: Immerhin verpackt der Star Wars Day sein Marketinganliegen mit Humor, der 4. Mai wurde nämlich als Verballhornung des Mottos May the Force be with you gewählt: May the fourth be with you ;)

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Gadget-Varianten in Gold und sonstiger Bling-Bling-Durchschnittsware locken ja keinen Neidhammel mehr hinterm Ofen hervor, also wie wär´s mal mit Marmor? So geht etwa die Marketing-Verheißung des Real Marble iPhone Case der Firma Native Union. Wobei man die Quadratur des Materialkreises verspricht, denn der Marmorsarg fürs iPhone 6 soll zwar aus richtigem Stein bestehen, der aber "dünn wie eine Oblate" geschnitten wurde und daher nicht besonders ins Gewicht fallen soll, was leider nicht in Gramm bzw. Kilogramm beziffert wird. Und dank einer Fiberglas-Schicht soll das Teil für 75 Euro nicht mal superempfindlich spröde sein.

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Auf Kickstarter wirbt gerade mit beachtlichem Erfolg (aus dem Stand wurden rund 145.000 Dollar eingesammelt) ein Hexacopter um Unterstützung, der keine revolutionären Funktionsneuheiten verspricht aber trotzdem irgendwie die Drohne neu erfinden will: Das reichlich unsexy CyPhy LVL 1 getaufte Fluggerät soll die inzwischen sattsam bekannte Kameradrohne durch intuitive Bedienung und sinnige Funktionalität zu einem Gadget für die Dummie-Massen machen. Hinter dem vollmundigen Versprechen steht CyPhy Works, die neue Firma von iRobot-Mitgründerin und Roomba-Miterfinderin Helen Greiner, die bislang nur Militärdrohnen entwickelt hat. Ob CyPhy LVL 1 die hochgesteckten Erwartungen erfüllen kann, bleibt naturgemäß abzuwarten, Optimisten können derzeit bei Kickstarter ein Exemplar für 445 Dollar (inklusive Kamera) vorbestellen. Video nach dem Break.

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Wenn alles glatt läuft, wird SpaceX morgen in die Gefilde der bemannten Raumfahrt vorstoßen - auch wenn dabei erstmal nur ein Dummy namens Buster seinen Plastikkopf hinhalten muss, damit das wiederum ganz neu konzipierte System im Falle eines erneuten Fehlschlages nur Sachschaden produziert. Denn ähnlich wie die SpaceX-Rakete Falcon 9 basiert die bemannte Version des Raumtransporters Dragon auf einem unerprobten Konzept, das auf Recycling setzt, um die Raumfahrtkosten drastisch zu senken. So hat Dragon V2, mit dem einmal bis zu sieben Astronauten ins All reisen sollen, ein neuartiges Rettungssystem, mit dem sich das Vehikel im Notfall von der Rakete lösen und die Passagiere wohlbehalten zur Erde zurückbefördern soll. Genau dieses Manöver wird dann morgen mit einem Teststart von Cape Canaveral erprobt und zwar ziemlich direkt nach dem Start in rund 1,5 km Höhe. Die Grafik des Manöverschemas findet sich nach dem Break.

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Aus der Hüfte hätten wir vermutet, dass das US-Militär schon lange mit kombinierten Nachtsicht- und Wärmebildbrillen ausgestattet ist, aber dem ist offensichtlich nicht so, denn gerade hat BAE Systems im Rahmen des Programms Enhanced Night Vision Goggle III einen fetten Vertrag über 434 Millionen Dollar abgeschlossen, um genau diesen Hybrid-Durchblick bis zur Schlachtfeldreife zu entwickeln. Dabei setzt BAE Systems auf ein System, bei dem die Sensoren am Gewehrlauf montiert sind und ihre Bilder per Bluetooth an die Datenbrille funken, auf der dann wahlweise Nachtsicht, Wärmebild oder die kombinierte Ansicht dargestellt wird.

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Unleash the Phones hat vor ein paar Tagen gemeldet, dass Microsoft zwei neue High-End-Smartphones in der Pipe hat, um Windows 10 und die Continuum-Strategie mit würdiger Hardware auszustatten, nun schwört auch The Verge Stein auf Bein, dass dieses Gerücht der Wahrheit entspricht: Demnach kommen zwei recht ähnliche Geräte mit den Code/Spitznamen Cityman und Talkman (eine Referenz an legendäre Nokia-Oldtimer), wobei das Topmodell Cityman mit 5,7-QHD-Screen, Qualcomm octa-core CPU, 3 GB RAM, 20-Megapixel-Kamera hinten, 5-Megapixel-Kamera vorne, Dreifach-LED-Blitz und microSD-Slot ausgestattet sein soll, Talkman soll mit 5,2-Zoll-Display und Qualcomm hexa core CPU eine etwas abgespeckte Version darstellen. Beide Modelle sollen dann zusammen mit Windows 10 für Smartphones, also wahrscheinlich im Herbst, kommen.

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Einerseits ist das "Bistro In Vitro" das erste Restaurant mit im Labor hergestellten Fleisch, mit sich robotisch windenden Synthmonstern und gestricktem Labor-Hackfleisch. Andererseits ist "Bistro In Vitro" eine spannende Fakeumentary vom holländischen Filmprojekt Submarine Channel.

Am Mittwoch geht das ganze Menü dieses fiktionalen Restaurants online. Dann werden wir herausfinden, wie sehr sich das Projekt am Rand der Wirklichkeit oder jenseits bewegt. Bis dahin gibt es nach dem Break gibts einen ersten, widerlich-wunderschönen Videoteaser und weitere Bilder.

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NoHoW Platform Overview

... viel schwieriger als Abnehmen ist nämlich, das Zielgewicht zu halten. Alte Diätregel, die beim Hype um Apps zur Selbstoptimierung gern unter den Bauchlappen den Teppich gekehrt wird. Deswegen hat die Europäische Kommission 4,9 Millionen Dollar an ein dänisches Konsortium vergeben, damit die ihr "NoHoW-System" weiter entwickeln, das mithilfe von Apps, Datenverarbeitung und Inputgebern (smarte Waage, smarte Fitnessgeräte) bei der individuellen Lebenskontrolle nach der Diätveränderung helfen soll.

Mehr noch: Im Rahmen des geförderten Programms sollen auch Verhaltensforschung betrieben, Motivation, emotionale Regulation und Stress-Management erforscht werden.

Das alles ist auch dringend nötig. Denn derzeit halten nur 5 bis 10 Prozent aller ehemals übergewichtigen ihr Wunschgewicht für mehr als fünf Jahre. Der Rest - Jojo - kehrt zurück zum Ausgangsgewicht oder höher.

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Bruno heißt dieser gerade auf Kickstarter finanzierte Mülleimer, der die Küche sauberer halten möchte. Nebst Sensoren und einer App, die einen daran erinnert, ob die Mülltüten ausgehen oder die Abfuhr ansteht, verfügt Bruno über einen integrierten Sauger. Schmutz muss nun nicht mehr aufwendig auf die Schüppe genommen werden. Einfach vor den Mülleimer fegen und automatisch werden Staub und Co. aufgesaugt. Das hat natürlich seinen Preis: 229 Dollar soll das Teil kosten. Dafür kann man sich auch ein paar Mal bücken, aber das ist auch wie immer Ansichtssache. Video nach dem Break.



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Forbes hat eine fantastische Idee von Appsters Marketingchef Mike Wehrs übernommen: Die Sache mit den Privatterminen im Apple Store beim Kauf einer Apple Watch? Das ist nur Cupertinos neuster Geniestreich, wie man aus Kunden Verkaufspartner macht.

Die Sache müsst Ihr Euch nicht im Ganzen durchlesen, die Argumentation ist ganz einfach: Die Watch ist ein neuartiges Gerät und wird von vielen Erstkäufern falsch benutzt werden. Deren schlechte Erfahrungen werden sich aber gemessen am Hype um die Uhr schnell herumsprechen, was sich negativ auf die Verkaufszahlen und den Ruf der Watch auswirken wird.

Wenn die erste Welle der Watch-Käufer nun zu einem Privattermin bestellt werden, dann damit sie dort lernen, mit der Watch umzugehen. "So schafft sich Apple einen inoffiziellen Vertreterstab, der die Kunde von dem Gerät verbreiten kann", sagt Wehr. "Man muss sie sich als inoffizielle Watch-Evangelisten vorstellen."

Wenn das wirklich so geplant war - und nicht nur eine Methode zur Abfederung der Distanz zwischen Nachfrage und Angebot -, dann wäre das ein ganz besonders schöner Fall von "Arbeitender Kunde", also wenn Konsumenten zu unbezahlten Mitarbeitern werden - oder schlimmer noch: zu Mitarbeitern, die dafür zahlen, dass sie mitarbeiten dürfen.

(Bild: Yasunobu Ikeda / Apple - Watch Sport / CC BY-SA 2.0)

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