FOLGE ENGADGET


Cirque du Soleil, ETH Zürich und die Verity Studios haben sich zusammengetan, um einen märchenhaften Kurzfilm zu produzieren, der offiziell SPARKED heißt, obwohl der Traum des Lampenmachers irgendwie besser passen würde: Im Video tanzt ein Drohnenballet in Lampenschirm-Kostümierung dem einsamen Handwerker ordentlich eins vor bzw. auf der Nase herum, was man dann zauberhaft oder einfach nur albern finden kann, jedenfalls soll es den technischen Stand der Bühnenunterhaltung repräsentieren. Video nach dem Break.

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Filmchen von der möglichst sinnfreien (sprich: testfernen) Zerstörung möglichst neuer Parade-Gagdets sind längst ein fester Bestandteil der YouTube-Kultur, natürlich inklusive obligatorischer SloMo-Passagen. Smartphones auf dem Grill, im Mixer, auf Beton zerschmissen und großkalibrig beschossen - alles schon x-mal gesehen. Konsequenterweise zelebrieren die Jungs von RatedRR Apples neues StatusPhone mit einem Best of iPhone kaputt: Das 6er-Modell wird ersäuft, zerschossen, gemixt und zum großen Finale dann in flüssigem Stickstoff gefrostet und mit dem Vorschlaghammer zerhaut. Wir wünschen gute Unterhaltung mit den Videos nach dem Break.

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Die Künstlerin Marion Balac hat dann die nächste entzückende Bildersammlung aus Street View extrahiert: Auf den Screenshots sind überlebensgroße Statuen zu sehen, deren Gesichter von Googles übereifriger Gesichtserkennungs-Software verpixelt wurden. Bei den meisten Standbildern handelt es sich um Gottheiten oder Heilige (wobei uns allerdings gerade die Vegas-Sphinx besonders gut gefällt), weshalb die Serie auf den Titel Anonymous Gods hört - Nice.

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YouTube-Nutzer Joe Myers hat ein erstaunliches Filmchen produziert, in dem Frösche gebannt aufs Display eines Smartphones glotzen, das ein Video mit Würmer zeigt, die offensichtlich besonders lecker rumschlängeln. Zur Entstehungsgeschichte erfährt man leider nichts, trotzdem oder gerade deshalb ist das Verhalten der wachsenden Froschschar vor dem Screen schlicht und ergreifend faszinierend: Video nach dem Break.

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Forscher am Dartmouth College haben eine Android App ausgetüftelt, die durch Auswertung der Nutzungsdaten ganz normaler Smartphones (also ohne Extra-Sensorik etwa von Fitnesstrackern) verblüffend korrekte Schlüsse auf das Allgemeinbefinden, den Stresslevel und sogar die studentischen Leistungen ermöglicht. Soweit jedenfalls das Ergebnis eines Tests mit 48 Studenten, die für 10 Wochen die App StudentLife auf ihren Android-Geräten installiert hatten. Die App registriert Daten wie Bewegungs-, Schlaf- und Kommunikationsmuster und folgert daraus etwa die Häufigkeit und Intensität von Sozialkontakten. Zukünftig könnten ähnliche Apps Nutzer warnen, wenn ihr Stresslevel bedenklich steige oder sich eine Depression anbahne, so die Forscher in ihrer Auswertung des Experiments (pdf). [Foto: cc by Evil Erin]

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Adobe verstärkt seine Anstrengungen, sich auch in der Welt mobiler Geräte als Bildbearbeitungs-Primus zu halten, mit der Übernahme der Firma Aviary, die mobile SDKs (Software Development Kits) für Foto/Bild-Editor produziert, die plattformübergreifend (iOS, Android, Windows, HTML5) genutzt werden können. Was sich Adobe die Verstärkung seiner Creative Cloud kostet lässt, wird nicht verraten.

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Die Australian Broadcasting Corporation meldet, dass der japanische Baukonzern Obayashi bis 2050 einen Weltraumaufzug bauen will, wobei in der Meldung irgendwie unterschlagen wird, dass Obayashi schon vor zwei Jahren entsprechende Pläne angekündigt hat, trotzdem ist der Bericht ob aktueller Aussagen des Projektmanagers Yoji Ishikawa bemerkenswert: Demnach hält Obayashi mit seinen Weltraumlift-Plänen "Universitäten in ganz Japan" auf Trab, um das nötige Trägerseil aus Kohlenstoffnanoröhren mit insgesamt 96.000 km Länge zu realisieren - derzeit kriegt gerade mal ein 3 cm langes Stück hin. Derweil arbeitet ein Team der Universität Kanagawa schon an der Gondel, mit der 30 Passagiere in einer Woche auf eine Plattform in geostationärer Umlaufbahn (in rund 36.000 km Höhe) düsen sollen. Trotz dieser konzentrierten Anstrengungen in Japan meint Obayashi-Manager Ishikawa, dass sein Konzern den Weltraumlift mitnichten im Alleingang bauen könne, dazu bräuchte es vielmehr eine internationale Organisation, die noch zu gründen wäre.

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Im Juli hatte Panamas Ex-Machthaber Manuel "Ananasgesicht" Noriega die Spielefirma Activision wegen seines Auftritts in Call of Duty: Black Ops II verklagt, weil er seine Persönlichkeitsrechte verletzt sieht. Nun hat sich Activision erstmals öffentlich in der Sache geäußert und erklärt, dass man die Klage für "frivol" halte, dass sie ein Angriff auf die freie Meinungsäußerung darstelle, weil Noriega ja eine Person der Zeitgeschichte sei, und dass man New Yorks Ex-Bürgermeister Rudy Giuliani ins Anwaltsteam geholt habe um die Klage abzuweisen. Ob Activision mit dieser Argumentation durchkommt, bleibt allerdings abzuwarten, denn obwohl Noriega bereits Frankreich wegen Geldwäsche rechtskräftig verurteilt wurde und derzeit in Panama ein weiterer Prozess (in dem es unter anderem um Mord geht) vorbereitet wird, könnte man seine klischeeartige Bösewichtrolle in Black Ops II durchaus als übertrieben beurteilen, siehe: Video nach dem Break.

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Vor ein paar Monaten gab es ja schon eine Teilankündigung von BlackBerrys kommendem Smartphone Passport und dazu jede Menge Getuschel - zur Erinnerung: es ging um das QuadratPhone - diese Woche soll das Gerät nun in die Läden kommen und kurz davor verriet BlackBerry-Chef John Chen dem Wall Street Journal dann auch mal den Preis: 599 Dollar sollen es in den USA sein, hierzulande dürfte es ein ähnlicher Betrag in Euro werden.

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