FOLGE ENGADGET


BlackBerry, dank des quadratischen Smartphones Passbook in einer nicht mehr in ganz so großen Finanz- und Identitätskrise, hat gestern den (das?) BlackBerry Classic vorgestellt. Wir waren vorbereitet. Was wie ein klassischer BlackBerry Bold aussieht, wurde an den unterschiedlichsten Stellen grundsaniert. 3,5"-Touchscreen mit 720p-Auflösung, Snapdragon-Prozessor (1,5 GHz), 8 bzw. 2 Megapixel auf den Kameras, 3 GB RAM, 16 GB Speicher (erweiterbar auf bis zu 128 GB) und natürlich Blackberry 10.3 als Betriebssystem. Ein großer Sprung gegenüber dem letzten Bold-Modell, auch wenn die faktischen Spezifikationen recht bescheiden wirken. Damit ist die Zielgruppe des neuen Smartphones schnell ausgemacht: Diejenigen, deren alter Bold auseinanderfällt, aber auf die Tastatur nicht verzichten wollen, können jetzt upgraden. Prognose: Viele werden es nicht sein. Viel Glück trotzdem!

BlackBerry Classic ist ab sofort verfügbar. Preis: 429 Euro.

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In den Niederlanden wird derzeit ein Smart Fahrrad entwickelt, das speziell älteren Radfahrern mehr Sicherheit im Verkehr bieten soll, wofür dann Automobil-Sensorik aufs Zweirad übertragen wird. Konkret wird mit Radar und Kameras das Geschehen vor und hinter dem Rad beobachtet, um den Fahrer vor potentiellen Gefahrensituationen zu warnen, was durch Vibrieren in den Griffen oder über das Display am Lenker geschieht - dass es dieses überhaupt gibt, hört sich für uns allerdings nicht besonders sicherheitsorientiert an. So oder so: De intelligente fiets wird ganz amtlich im Auftrag des niederländischen Forschungsministeriums weiterentwickelt und soll in zwei Jahren marktreif sein - Abwarten. Den reichlich klobigen Prototyp gibt´s im Video nach dem Break zu sehen.

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Der Techno-Produzent Trevor Jackson hat sich für sein erstes Album nach 14 Jahren eine Distributions-Extravaganz ausgedacht, von der wir nicht recht wissen, ob wir sie großartig oder affektiert finden sollen: Das Album mit dem programmatischen Titel Format besteht aus 12 Tracks, die sich jeweils auf einem von 12 Medien befinden: Vinyl (7, 10 und 12"), CD, Mini CD, Kassette, USB-Stick, VHS, Mini Disc, DAT, 8-Spur-Kassette und - last but not least - klassisches Tonband. Was die limitierte Edition mit der Dead-Media-Sammlung, die im Februar kommt, kosten wird, scheint noch unklar, wer es weniger verwirrend mag, kriegt das Album aber auch einen Monat später auf CD oder Vinyl.

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Nettes Studentenprojekt des Ingenieurstudienganges an der San Jose State University: Eine Metallkugel rollt frei auf einer berührungsempfindlichen Platte, kugelt aber dank Sensorik, die zuverlässig für Ausgleichsbewegungen der Platte sorgt, nie über den Rand, nicht einmal wenn Platte oder Ball kräftig geschubst werden. Nice. Video nach dem Break.

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Wir haben zwar schon Tierprothesen aus dem 3D-Drucker gesehen, aber bestimmt keine so komplex konstruierten, wie die federnden Beinprothesen mit denen ein Hund namens Derby nun trotz seiner von Geburt an fehlgebildeten Vorderbeine durchs Hundeleben hüpfen kann. Das Glück im Unglück war in Derbys Fall, dass Frauchen Tara Anderson beim 3D-Drucker-Hersteller 3D Systems arbeitet und damit Zugriff auf Ressourcen und Expertise hat, von denen andere Hunde nur träumen können. Video nach dem Break.

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Automatisch startende Werbefilmchen persönlichen Feeds sind bei einem Teil der Nutzer so richtig unbeliebt, aber ein echter Bringer in Sachen Werbeumsatz, wie das Beispiel Facebooks zeigt, wo es seit letztem Jahr kommerzielle Clips mit Autoplay gibt. Was dann auch für Twitter ein starkes Argument wäre, die neulich erst eingeführte Einbindung von Werbevideos in persönliche Feeds mit der Autoplay-Funktion aufzubrezeln und die Werbekunden glücklich zu machen, die das Autogegniedel ob des höheren Aufmerksamkeitsfaktors lieben. Bei Twitter ist die Autoplay-Frage laut einem Bericht von AdWeek gerade zur Glaubensfrage geworden, über die firmenintern heftiger als üblich debattiert und gestritten wird - Abwarten.

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Taschen, die Mobilfunksignale blockieren, sind eine zweifelhafte bis sinnlose Angelegenheit, was aber nicht heißt, dass die Unterdrückung von Funksignalen generell für den Hugo wäre, das heimliche Auslesen von RFID-Chips in Reisepässen oder Kreditkarten zu verhindern, kann beispielsweise durchaus nützlich sein. Weshalb dann auch die Sicherheitsfirma Norton mit ihrem Namen für entsprechende Klamotten von Betabrand garantiert, die eine Jeans und eine Jacke mit RFID-geblockten Taschen anbietet. Schnäppchen sind die READY Jeans (151 Dollar) und der Work-It Blazer (138 Dollar) allerdings nicht und eine Lage Alufolie sollte es RFID-Zweifel auch tun.

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Auch Elon Musks Weltraumfirma SpaceX hat dieses Jahr schon explosive Rückschläge erlebt, übt sich aber weiter im Hochleistungs-Optimismus: Demnächst will man die hauseigene Falcon 9 punktgenau auf einem vergleichsweise winzigen Ponton landen lassen - das Manöver ist derart gewagt, dass SpaceX selbst die Erfolgschancen bei 50:50 sieht. Konkret soll die annähernd 70 Meter hohe Falcon 9 auf einem Floß landen, das gerade einmal 50 x 90 Meter misst, wozu die Rakete zunächst von 1300 m/s auf 250 m/s abgebremst werden soll, um sich anschließend in die richtige Landeposition zu navigieren und kurz vor dem Aufsetzen ein letztes Bremstriebwerk zu zünden, dass auf 2 m/s abbremst - Daumen drücken.

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Der klassische Zauberwürfel hat 3 x 3 = 9 Farbflächen pro Seite und kann trotzdem ordentlich Kopfzerbrechen bereiten, aber natürlich nicht den Routiniers, die sich längst auch an kompliziertere Rubik's-Cube-Varianten gewöhnt haben und 7x7x7-Würfel in Rekordzeit lösen. Womit sie dann wohl Kandidaten für das 13xMonster von Brando wären: der 13x13x13 Pillow IQ Brick wartet mit 169 Farbflächen pro Seite auf und misst dabei harmonischerweise 13 cm im Quadrat, was wohl alleine haptisch eine ganz eigene Herausforderung darstellt. Mit 320 Dollar (plus Versandkosten ...) kein billiges Vergnügen, dafür ist das Teil aber auch eine wirklich imposante Erscheinung.

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Die US Navy hat ein neues autonomes Vehikel zu Wasser gelassen, das wie ein Hai aussieht und sich auch nach Fischart bewegt. Der vermeintlich zu Aufklärungs/Spionagezwecken konstruierte Roboter wurde passend zur unheimlichen Erscheinung GhostSwimmer getauft und ist glücklicherweise etwas zu klein geraten, um uns endgültig in Robocalypse-Panik zu versetzen: Der Navy-Hai ist 1,5 Meter lang und wiegt 45 Kilo. Details zur Funktionsweise hat die Navy nicht verraten, nur dass GhostSwimmer im Rahmen des CRIC-Programms (Chief of Naval Operations Rapid Innovation Cell) unter dem Projektnamen Silent NEMO entwickelt wurde. Ein weiteres Grusel-GIF nach dem Break.

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