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Kameras in Smartphones sind schon längst die beliebtesten und wichtigsten Bildermacher. Weiß auch Lenovo und zeigt auf dem MWC mit dem Vibe Shot ein Smartphone, das nicht nur besonders gute Bilder machen soll, sondern das auch wie eine Kompaktkamera aussieht. Chassis aus Aluminium, Gorilla Glass vorne und hinten und ein Design, das, naja, einer Sony TX nicht gerade unähnlich ist.

Die Kamera verfügt über einen 16-Megapixel-Sensor, das Objektiv ist sechsteilig, optische Bildstabilisation ist an Bord, der Blitz soll dank drei Farben die Motive besonders realistisch ausleuchten. Damit genau das im richtigen Moment aufgenommen werden kann, sorgt ein Infrarot-Sensor für schnelles Scharfstellen. Ein dezidierter Kameraknopf erinnert an die Hauptfunktion des neuen Geräts, die Lautstärkewippe kann zum Zoomen genutzt werden. Die vordere Kamera des Smartphone löst mit 8 Megapixeln auf.

Die Fähigkeiten des Kamerasensors werden durch umfangreiche Software-Features unterstützt. Der Smart-Modus nimmt den Nutzerinnen und Nutzern die meiste Arbeit ab, kommt aber mit einigen Features, die man so nicht unbedingt kennt. Neben Gesichtserkennung werden auch andere Dinge automatisch erkannt, die Einstellungen der Kamera dann sofort automatisch angepasst. Will man sein Mittagessen fotografieren (warum auch immer), erkennt das Vibe Shot die Kategorie "Essen". Der Pro-Modus auf der anderen Seite bietet umfangreiche manuelle Einstellungsmöglichkeiten.


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Ein Nachtrag zur gestrigen Vorstellung des Galaxy S6 von Samsung. Auf dem neuen Smartphone sind Skype, OneDrive und OneNote von Microsoft vorinstalliert, in einem Ordner direkt auf dem Start-Bildschirm. Damit bestätigen sich die Gerüchte der letzten Wochen, zumindest zum Teil. Denn auch wenn Samsung den Käuferinnen und Käufern des S6 115 GB Speicher in Microsofts Wolke spendiert – und sich damit weiter von Googles Ökosystem entfernt – sucht man die Office-Programme vergeblich auf dem S6.

Die vorinstallierten Microsoft-Apps sind Teil einer strategischen Partnerschaft, die beide Firmen eingegangen sind. Ein langer Rechtsstreit, bei dem es um ausstehende Lizenzgebühren von Samsung an Microsoft für Android-Patente ging, wurde erst kürzlich beigelegt.

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Mozilla rechnet sich nach wie vor Chancen aus, den Smartphone-Markt mit dem hauseigenen Firefox OS von hinten aufrollen zu können. Beim derzeit stattfindenden Branchentreff MWC wurde eine strategische Partnerschaft mit LG (aha!) und einigen Mobilfunk-Providern (u.a. Telefónica) angekündigt, die das Betriebssystem auf Klapp-Handys, Slidern und ganz einfachen Touchscreen-Telefonen etablieren soll. 2016 werden die ersten Geräte erwartet, für die man das OS anpassen und weiter vereinfachen will. Smarte Features, verbunden mit der Einfachheit von "HandyHandys".

Bis es soweit ist, wird zunächst die Reichweite von Firefox OS erhöht. Dank eines Deals mit dem Mobilfunker Orange sollen in den kommenden zwölf Monaten insgesamt 17 ENdgeräte in bis zu 40 Ländern in den Handel gelangen, vor allem in Afrika und dem Mittleren Osten.

Und auch das 25-Dollar-Smartphone ist noch nicht vom Tisch. Von Alcatel OneTouch kommt das hier abgebildete Klif, das ebenfalls von Orange in Umlauf gebracht werden wird. Kombiniert mit einem speziellen Datentarif kostet das Telefon rund 40 Dollar. Alcatel kann sich das leisten: Kliff ist ein Pixi 3.

Wie gut Firefox OS läuft, sprich wie viele Geräte (es sind ja längst nicht mehr nur Telefone) aktuell tatsächlich aktiv genutzt werden, verrät Mozilla nicht. Mit neuen Features wie der Unterstützung von mehrkernigen Prozessoren, NFC und Sicherheits-Updates, soll das System weiterentwickelt werden.

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Haier steigt in das Business der vernetzten Geräte ein. Mit zwei Smart Watches und einem Halsband für Tiere. Das ist mal ein anderer Dreh.

Die Uhr für Kinder - empfohlen für Zwei- bis Achtjährige - ist wasserfest (30 m), hat einen 0.96" großen bzw. kleinen OLED-Screen und verfügt - wichtigstes Feature - über eine Telefonfunktion. Über eine spezielle SOS-Taste können die Kleinen eine Notruf an bis zu drei definierte Nummern absetzen. Eltern wiederum können mit Hilfe einer iOS- und Android-App einen bestimmten Radius festlegen, in dem sich die Kinder frei bewegen können. Wird dieser Radius verlassen - GPS! - erhalten die Eltern eine Nachricht. Ein Babyphone ist ebenfalls integriert. Wir kennen das Prinzip eines solchen Trackers bereits von LG, Haier überträgt es jedoch noch auf eine andere Zielgruppe.

Die gleiche Uhr gibt es in einem weniger bunten Design auch für Senioren. Mit den gleichen Features. So haben Angehörige und Betreuer die Möglichkeit, die alten Herrschaften zu überwachen. Während dies nicht nur aus datenschutzrechtlichen, sondern auch aus ethischen Gründen - gilt für Jung und Alt - problematisch ist, wird sich beim GPS-Tracker für Tierhalsbänder wohl niemand beschweren. Gleiches Prinzip, gleiche Features: Mikrofon, Lautsprecher, App-Unterstützung. Hunde haben einfach keine Lobby in unserer Welt.

Voraussichtlich ab Mai werden die Produkte in Europa erhältlich sein, die Preise werden noch bekanntgegeben.

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AKG zeigt auf dem MWC in Barcelona mit dem N20 neue InEars, die nicht nur gut klingen sollen, sondern vor allem die lästige Zweiteilung der Zubehör-Welt angehen: Dinge für das iPhone einerseits und den "ganzen Rest" andererseits. Zwar funktioniert jeder Kopfhörer an jedem Smartphone, bei der integrierten Fernbedienung wird es aber kritisch. Das Vor und Zurück für die Musik, die Annahme von Telefonaten: Apple hat ein Zertifizierungsprogramm für diese Funktionen (MFi), das oft zu Inkompatibilitäten und somit zu zwei Versionen des gleichen Produkts führt. Mit dem N20 zeigt AKG, dass es auch anders geht. Der Hersteller lässt wissen, dass die 3-Knopf-Fernbedienung die erste überhaupt ist, die einerseits von Apple durchgewunken wurde, also mit allen iOS-Geräten funktioniert, gleichzeitig aber auch mit allen Android-Geräten.

Klanglich versprechen die N20 angemessene Geräuschdämmung, tiefe Bässe und eine präzise Musikwiedergabe. Das Chassis ist aus Edelstahl, das Kabel flach und somit weniger anfällig für Knoten. 129 werden die N20 kosten. Ausprobieren kann man sie jenseits des MWC aber leider erst im Sommer: Vor Juni werden in InEars nicht im Handel aufschlagen.

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Samsung Pay heißt der neue Service für mobiles Bezahlen, mit dem sich das Unternehmen gegen Apple, Google und die gesamte weitere Konkurrenz in Stellung bringen will. Der Dienst soll im kommenden Sommer an den Start gehen und verbindet mehrere technische Standards, um das Bezahlen mit dem Handy an möglichst vielen Kassensystemen zu garantieren.

Samsung Pay funktioniert mit NFC, unterstützt aber auch "Magnetic Secure Transmission", kurz MST. Was verbirgt sich dahinter? MST gaukelt den Terminals, die nicht NFC-fähig sind, vor, dass eine Kreditkarte durchgezogen wurde. Eine Wischgeste vom unteren Rand des Displays des S6 oder S6 Edge öffnet die Bezahl-App. Hat man die Karte ausgewählt, mit der man bezahlen möchte, wird die Transaktion mit einem Check des Fingerabdrucks auf dem Homebutton bestätigt. Ist dies geschehen, hält man das Telefon an das Kartenterminal und ein entsprechendes Signal simuliert das Durchziehen der Karte.

Samsung hat diese Technologie von LoopPay adaptiert, einem Unternehmen, das kürzlich übernommen wurde. Unklar bleibt, wie sich das System gegenüber Karten verhält, die mit eigenen Chips ausgestattet sind. Was hingegen klar ist, ist dass auch Samsung Pay auf Tokens beim Bezahlvorgang setzt, einem System, das auch bei Apple Pay eine entscheidende Rolle spielt und allen großen Playern wie Visa und Mastercard unterstützt wird. Mit beiden Kreditkartenunternehmen kooperiert Samsung für den eigenen Bezahldienst genauso wie mit US-amerikanischen Banken wie Citi, JPMorgan Chase oder der Bank Of America.

Samsung Pay soll zunächst in Südkorea und den USA, wenig später dann jedoch auch in Europa und China gestartet werden.

Welches System am Ende erfolgreicher ist, bleibt abzuwarten.

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Mit nicht einem, sondern gleich zwei Flaggschiff-Smartphones startet Samsung in das Jahr 2015, einem Jahr, in dem das koreanische Unternehmen beweisen muss, ob es verloren gegangenen Boden wieder gutmachen kann. Hallo Galaxy S6 und Galaxy S6 Edge.

Beide Telefone sind aus Aluminium gefertigt, die Vorder- und Rückseite mit Gorilla Glass 4 ausgestattet. Beide haben ein 5,1" großes Super-AMOLED-Display mit Quad-HD-Auflösung und werden von Samsungs eigenen Prozessor angetrieben. Der Achtkern-Chip taktet mit 2,1 GHz und 1,5 GHz Geschwindigkeit. 3 GB RAM sind verbaut. Die beiden Telefone unterstützen LTE-Kategorie 6 und kommen am 10. April in den Handel.

Details? Videos und mehr Infos hinter dem Break.


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Samsungs Pressekonferenz auf dem MWC beginnt bald - um 18:30 Uhr geht's los. Das Galaxy S6 und das Galaxy S6 Edge wurden schon sehr fleißig geleakt und angeteasert, aber wer weiß, es könnte uns auch die eine oder andere Überraschung erwarten. Den Livestream könnt ihr bei uns nach dem Break mitverfolgen. Und wie bei HTC gilt auch hier: Viel Vergnügen, die Zusammenfassung und erste Hands-Ons der neuen Produkte dann später auf diesem Kanal.

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Wieder ein Produkt mehr auf dem immer noch stark wachsenden Markt der Fitness-Tracker: HTC Grip. Wurde also nichts mit Petra. Das Armband, dessen Design ganz offenkundig vom Nike Fuelband inspiriert ist, ist mit GPS ausgestattet, verfügt über einen P-OLED-Touchscreen und tut das, was man von einem smarten Armreifen erwartet: Schritte zählen! Die Daten werden an "Record Fitness"-App übertragen, ein Programm für iOS und Android von Under Armour, dem Unternehmen, mit sich HTC in Sachen Fitness vor wenigen Monaten offiziell zusammengetan hat. Andere smarte Geräte, wie zum Beispiel Pulsmesser, können ebenfalls Daten an diese App übermitteln, so dass sich ein mehr oder weniger aussagekräftiges Bild zur persönlichen Gesundheit bildet.

HTC Grip kostet 200 US-Dollar und ist bis auf weiteres auch nur für die USA angekündigt.


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HTC hat heute nicht nur das neue Smartphone M9 vorgestellt, sondern auch den ersten eigenen Fitness-Tracker (mehr dazu in einem separaten Artikel) und Vive, eine VR-Brille, die gemeinsam mit Valve entwickelt wurde. Eine erste Version - für Entwickler - soll schon in wenigen Wochen zur Verfügung gestellt werden, Endkunden sollen sich zu einem späteren Zeitpunkt - noch in diesem Jahr - von den versprochenen Qualitäten überzeugen können.

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