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Wem gestern bei der Google I/O ein wenig die Überraschungen fehlten, dem kann das ATAP Team weiter helfen, die auch für Project Tango und Project Ara zuständig sind. Project Jacquard macht aus Stoff einen Touchscreen, der zwar noch nicht wirklich bereit ist in Sweatshirts eingebaut zu werden, weil die Komponenten dafür noch etwas zu groß sind, aber ansonsten schon alle Funktionalitäten hat, die man als angehender Hosentrommler mit Smartphone-Bedienungsaspirationen so haben mag. Die Kommunikation findet über WiFi statt und könnte uns eine Eingabemöglichkeit geben, die natürlich auch im Smart Home Erleichterung bringen dürfte, da man nicht ständig den digitalen Schalter sucht. Bemerkenswert ist vor allem aber, dass der Stoff, anders als alles ohne Forcetouch, Velocity hat, d.h. die Stärke des Drucks wird auch gemessen. Brilliant für Musikinstrumente z.B.

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Es kommt wie es kommen musste. Periscope wird langsam zu einer hoffähigen App. Das Britische Museum macht jetzt den großen Kulturschritt nach vorne und nutzte die App gestern für eine "virtuelle" Führung durch ihre neueste Austellung: "defining Beauty". Ein Thema, dem man sonst auf Periscope nicht sonderlich oft begegnet. Die dreißig Minuten lassen sich aber glücklicherweile auch auf dem YouTube und Facebook Account des umtriebigen social Media Museums nachholen. Der vermutlich etwas fadenscheinige Thrill einer Live-Führung ist dann allerdings weg.

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Es gibt neben Smart Watches auch noch die klassischen Wearables, die sich ganz auf Fitness konzentrieren und Acer ist mit seiner Liquid Leap Serie noch voll im Geschäft. Die drei neuen von denen wir schon gehört hatten, Liquid Leap Active, Liquid Leap Curve und Liquid Leap Fit sind jetzt offiziell. Nur Leap Fit besitzt einen Herzratenmonitor, die anderen konzentrieren sich auf andere Dinge. Wann genau sie erscheinen und zu welchem Preis wird wohl erst auf der Computex nächste Woche bekanntgegeben.

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Wir beobachten schon seit Jahren mit Spannung die Entwicklungen bei Metaio, jetzt haben sie das große Los gezogen und sind von Apple aufgekauft worden. Wir können nur hoffen, dass dies ein Anzeichen dafür ist, dass Apple - ähnlich wie Microsoft - die Virtual Reality Welten zugunsten von Augmented Reality überspringt. Apple gibt zum Aufkauf von Metaio keinen Kommentar ab, wir hoffen aber, dass sie die Firma mit dem nötigen Kapital ausstatten, um den AR-Bereich bei Apple voranzubringen, denn Microsofts Hololens haben sie zur Zeit schlicht nichts entgegenzusetzen.

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In einer Dressurreiten-Kür mit Pferden dürfte Cheetah immer noch alt aussehen, aber zumindest kann der eigenwillige Lastenroboter jetzt selbständig Hindernisse erkennen und bis zu einer beachtlichen Höhe auch überspringen. Es soll der erste Vierbeiner-Bot sein, der dazu fähig ist. In dieser Größe sicherlich. Für mehr Stilpunkte, würde uns aber auch ein Trabmodus des Roboters freuen, denn bei der Vorstellung eines derart laufenden Bots auf freiem Feld gruselt uns immer noch ein wenig. Da Cheetah, wird er erst mal vom MIT in die Welt entlassen, voraussichtlich eher militärische Dienste leistet, ist das aber vielleicht auch gewollt. Video nach dem Break.

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Während Android Wear und Apple Watch den Smart Watch Sektor unter sich auszumachen scheinen, gib es eine große Alternative, die allen trotzt. Pebble. Die neue Pebble Time stemmt sich gegen den Trend der energiefressenden OLED-Displays und Zwangsbindung an ein Betriebssystem und schafft es dank E-Paper Farbdisplay dennoch nicht in verschwommenen Grauwerten zu verblassen. Ja selbst Sonnenlicht kann ihr nichts anhaben und sie braucht nicht mal darauf zu verzichten, wie es sich eigentlich für eine richtige Uhr gehört, ständig die Uhrzeit anzeigen zu können. Mit einer Woche Batterielaufzeit lässt sie die Konkurrenz im Regen stehen und hat nicht die geringsten Probleme mit iOS und Android klar zu kommen und obendrein bietet sie mit ihrer Möglichkeit über Smarte Armbänder die Funktionalität in Zukunft noch zu erweitern.

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Mit knapp 3 Stunden war die diesjährige Google I/O Keynote nicht mal die längste. Aber obwohl es schlagartig von Feature zu Feature ging, blieben die ganz großen Überraschungen aus. Man hat das Gefühl, Google entwickelt sich mehr und mehr zu einer Firma, die ihre Kunden und ihre kleinen Sorgen in den Fokus rücken möchte, statt ständig verrückte Projekte aus dem Hut zu ziehen. (Google Glas wurde nicht mal erwähnt).

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Wer mit Gmail ständig an E-Mail-Überfütterung leidet und mit dem Interface nicht ganz klar kommt, hatte zuletzt mit Inbox eine deutlich spaßigere Alternative - wenn man denn eine Inbox-Einladung bekommen hatte. Offensichtlich ein Experiment, das sich gelohnt hat, denn jetzt stellt Google Inbox allen Gmail-Nutzern zur Verfügung. E-Mails auf "Snooze" stellen, scheint wohl ein Hit gewesen zu sein. Die Integration mit Keep ist auch nicht schlecht und auch das Material Design macht etwas her, jedenfalls auf dem Smartphone, im Browser ist die Darstellung dann doch ein klein wenig zu großzügig.

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Mit Jump wird jetzt auch klar, warum die Google I/O dieses Jahr in Screens getaucht ist, die fast nach Imax riechen. Google plant Virtual-Reality-Filme für alle zu ermöglichen. Ein spezielles Kameraset kann man sich selber bauen, die Baupläne soll es auch geben. Aber wer bei 16 Kameras, die alle miteinander synchronisiert arbeiten sollen, seine persönlichen Bastel-Fähigkeiten etwas ausgereizt sieht, der kann sich auch via GoPro ein Kamera-Array kaufen. Der spezielle Assembler, die Software, die aus den einzelnen Videos eine zusammenhängende VR-Umgebung machen soll, wird zunächst nur ausgewählten Entwicklern zur Verfügung stehen, später aber dann wohl auch den VR-YouTube-Stars der nächsten Generation, denn ansehen soll man die VR-Videos dann natürlich via YouTube, vermutlich mittels Cardboard, das übrigens jetzt auch mit iOS funktionieren soll. Video nach dem Break.

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