FOLGE ENGADGET


Die neue Version von uTorrent bietet bei der Installation an, Bitcoins zu minen - warum das eine sehr schlechte Idee für alle Beteiligten ist - und damit ein Hinweis darauf, dass hier nicht mit offenen Karten gespielt wird - wird gerade bei Hacker News hoch und runter diskutiert. Und wer etwas über die kalte, harte Wirklichkeit von Bitcoin-Mining erfahren will, sollte sich das auf jeden Fall mal anschauen.

Aber mir ist eine - nur entfernt damit verbundene - Idee von Kommentator BHouston ins Auge gesprungen - und seitdem lässt sie mich nicht mehr los. Bin gespannt, was Ihr davon haltet. BHousten schreibt:
[...] Ich frage mich, ob das eine neue Berechtigung ist, die Apps abfragen sollten -- die Erlaubnis, CPU-intensive Aufgaben durchzuführen.
Ist das nicht eine fantastische Idee? Nicht nur, weil Akkulaufzeit ein immer wichtigeres Thema wird. Sondern auch, weil CPU-Zeit wertvoller wird, sobald Kryptografie wichtiger wird: Und das wird es, zum [X]coin minen, zum Passwörter knacken, zum Entschlüsseln und Verschlüsseln, zum dezentralen Computen,... Wenn eine App "hohe CPU-Leistung" anfordert, aber ihr Zweck eigentlich nicht sonderlich CPU-lastig ist (Taschenlampe), könnte das als ein relativ allgemein verständlicher Hinweis funktionieren, dass eine App mehr will, als nur das, was sie vorgibt. Aber so eine Warnung würde auch schludrige EntwicklerInnen bestrafen, deren Apps durch Programmierfaulheit übermäßig auf Nutzers Geldbeutel und Akkuleistung einwirken.

Es könnte eh sein, dass so eine Berechtigung bald kommt, und zwar in der Form von "Diese App verbraucht zu viel Strom"-Warnungen. Windows und OS X haben so etwas zumindest bereits vorbereitet, indem sie anzeigen, welche Apps derzeit viel CPU-Zeit und damit den Akku beanspruchen. Wie es bei anderen Betriebssystemen ist, weiß ich nicht - Ihr?

1 KOMMENTAR


Nachdem das HTC One M9 offiziell vorgestellt wurde, gibt es zwei neue Promovideos für das Android-Flaggschiff aus Taiwan. Ist das eine eher Standard-Ware, macht der andere Spot auf viel Emotion. Mit dabei: mal wieder Robert Downey Jr., der in letzter Zeit immer wieder als HTC-Testimonial sein Taschengeld aufgebessert hat. Diesmal nur als Sprecher und nicht als Darsteller. Kann er aber auch (was man vom bestbezahlten Schauspieler der Welt durchaus erwarten darf). Die Message: Wir sind alle eins. Clips nach dem Break.

ALLES LESEN 0 KOMMENTARE


Noch ist das neueste Office 2016 für Mac nicht zu 100 Prozent fertig. Für Neugierige und Früheinsteiger hat Microsoft nun aber erstmalig eine Preview zum Download online gestellt. Dort kann man sich erste Eindrücke der neuen Versionen von Word, Excel, Power Point, Outlook und Co. verschaffen. Das finale Office 2016 für Apple-Rechner soll noch im Laufe dieses Jahres erscheinen. Den Download und weitere Infos findet ihr hinter der Quelle.

2 KOMMENTARE


Ausziehbare Esstische sind eigentlich so sexy wie eine Wärmflasche mit Angora-Bezug. Dass sie aber bei Besuch praktisch sein können, keine Frage. Die schwedische Möbeldesignerin Nathalie Dackelid hat mit Wooden Cloth ein neuartiges Konzept für einen Holztisch entwickelt. Wie der Name schon sagt, ist die aus Einzelteilen bestehende Tischplatte fast wie ein Tischtuch, das je nach Bedarf peu a peu in Länge gezogen werden kann. Nur die Sache mit dem Überhang scheint für den Alltag noch nicht so schlüssig. Man ist aber bekanntlich auch Gewohnheitstier.

ALLES LESEN 0 KOMMENTARE


Eigentlich hoffte man bis heute, dass nächste Woche neben der Apple Watch auch der neue hauseigene Musikstreamingdienst aus Cupertino gestartet wird. Nach der Übernahme von Beats Audio im vergangenen Jahr, ist es eigentlich nur eine Frage der Zeit. Nun berichten verschiedene Quellen, dass das neue iTunes/Beats Music wohl erst im Juni zum WWDC ausgerollt werden wird. Das könnte zeitgleich mit einem iOS-Update über die Bühne gehen.

0 KOMMENTARE


Keys, von den Machern des G-Tar, bringt einem durch leuchtende Tasten bei, wo man nun drücken muss, damit man endlich Rachmaninoffs Klavierkonzerte in den Griff bekommt. Das CoreMIDI Keyboard hat aber noch weitere Tricks auf Lager. So lassen sich über Gesten Parameter wie Vibrato steuern, oder auch mit einem Wisch die Oktaven wechseln. Und man kann es natürlich auch an alle anderen Apps anschließen, nicht nur die eigens dafür entwickelten Lern-Apps. Noch schöner aber, es lassen sich mehrere von den kleinen Tastaturen aneinander legen, die sich dann automatisch erkennen und wie eine größere funktionieren. Was genau DJs (im Video nach dem Break) von so einem Controller haben sollen, ist uns allerdings nicht ganz klar. Ich bin aber persönlich dennoch wild drauf, das Keyboard in unserem iPad Musikunterricht für Grundschüler einzusetzen, wenn es im Sommer für 88 Dollar erhältlich ist.

ALLES LESEN 0 KOMMENTARE


Crocs hat einen neuen, besonders leichten Schuh, der sich Norlin nennt. Und damit die Leichtigkeit auch so richtig rüberkommt, haben sie in Tokyo einen fake Popup-Store aufgebaut, mit dem man seine Schuhe über eine Drohne geliefert bekommt. Ist das schön? Kein Schuhverkäufer muss sich mehr die Sohlen ablaufen, um eure speziellen Wünsche zu erfüllen! Win-Win. Kaufen kann man in dem Store allerdings nix, auch wenn das Konzept durchaus auf reale Shops übertragbar wäre, die allerdings dann nicht wirklich etwas gewinnen würden, denn Drohnen können schlichtweg keine Schuhkartons übereinander stapeln und große Verkaufsfläche kostet im Allgemeinen mehr als Mindestlöhne. Video nach dem Break.

ALLES LESEN 1 KOMMENTAR


Der Zirkus rings um die Mehrwertsteuer online geht weiter. Nun hat der europäische Gerichtshof auch noch den letzten Bastionen in Europa, die, aus welche fadenscheinigen Gründen auch immer, das E-Book für ein Buch hielten, einen Riegel vorgeschoben. Auch Luxemburg und Frankreich müssen jetzt den normalen Umsatzsteuersatz erheben. Bislang galten dort die ermäßigten Sätze (3% in Luxemburg, 5,5% in Frankreich). Das E-Book ist also offiziell kein Buch mehr. Weil, jetzt wird's schräg, das elektronische Buch kein physischer "Träger" ist und man zum Lesen so etwas wie ein Zusatzgerät braucht. (Ja, auch bei Schallplatten, CDs, DVDs ist das eigentlich so, Schwamm drüber). Wir vermuten, es ist für diese Entscheidung mit keinem Physiker geredet worden. Wie auch immer, das elektronische Buch gehört jetzt also zu den geistigen, nicht materiellen Dingen und ist als solches nicht mehr mit weniger Mehrwertsteuer gesegnet. Wir vermuten auch der Passus des Mehrwertsteuergesetzes, in dem steht, dass "die Einräumung, Übertragung und Wahrnehmung von Rechten, die sich aus dem Urheberrechtsgesetz ergeben" einen ermäßigten Mehrwertsteuersatz bedingen, ist irgendwie überlesen worden. Denn war es nicht so, dass wir keinesfalls das "Buch" kaufen, sondern nur die Wahrnehmungsrechte des Lesens? Oder dürfen wir aus der Entscheidung des europäischen Gerichtshofes jetzt schließen, dass dem nicht mehr so ist und können unser E-Book jetzt nach Lust und Laune nutzen, z.B. zum Nachdrucken? PS: erst vor kurzem hatte Amazon, Apple usw. die Mehrwertsteuer von der luxemburgischen auf die jeweils in den einzelnen Ländern geltenden umstellen müssen. Nach der Preiserhöhung im Januar wird sich jetzt an den Preisen hierzulande also nichts weiter ändern (siehe Schaubild).

1 KOMMENTAR


Es gibt relativ viele Möglichkeiten, die kommende Apple Watch mit ihren verschiedenen Armbändern und Uhr-Farben zum eigenen Smartwatch-Traum zu kombinieren. Bevor man jetzt aber schon in den Stress gerät, sich alles irgendwo zusammenzuclicken, um eine halbwegs informierte Entscheidung treffen zu können und am nächsten Montag nach dem Apple-Event schnell zuzugreifen, darf man auf MixYourWatch.com (die mit Apple nichts zu tun haben) seine Wunschuhr im Browser schon mal herzaubern. Bei uns hatte die Seite allerdings den gegenteiligen Effekt: am Ende waren wir dann doch vom generell zu kastigen Format der Uhr enttäuscht, egal mit welchem Material und Armband.

ALLES LESEN 0 KOMMENTARE