FOLGE ENGADGET


Letztes Jahr haben Studenten der Cornell University ein Konzept für ein vernetztes Pfefferspray namens PepGuard gezeigt, das beim Abdrücken nicht nur Reizgas versprüht, sondern auch ein Foto des Angreifers schießt und es via Bluetooth ans Handy sendet, von dem automatisch ein Notruf abgesetzt wird. Was dann ziemlich genau die Funktionsweise von "The Defender" ist, dem vernetzten Pfefferspray, das gerade bei Indiegogo innerhalb von zwei Tagen mehr 100.000 Dollar eingesammelt hat und damit in die Produktion gehen wird - wobei man gespannt sein darf, wie viel Geld noch in den verbleibenden 45 Tagen der Kampagne zusammenkommt, das 100.000-Dollar-Ziel wurde nämlich bemerkenswerterweise vor allem durch die Kategorie "Strategic Partner" erreicht, bei der man für 10.000 Dollar zum Defender-Vertriebspartner wird. Was lukrativ sein könnte, denn im Kaufpreis (bei Indiegogo 159 Dollar) ist nur ein Jahre Telefon-Support enthalten, der für die korrekte Weiterleitung der Notrufe sorgen soll und ab dem zweiten Jahr mit 15 bis 20 Dollar pro Monat zu Buche schlägt. Video nach dem Break.

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Das erste Lumia unter Microsofts alleiniger Regie ist ein ausgesprochenes Budget-Modell: Das Lumia 530 soll im August für "weniger als 100 Euro" zu haben sein, wofür es dann Specs ohne Überraschung gibt: quad-core 1,2 GHz Qualcomm Snapdragon 200 CPU, 4-Zoll-Display mit 854 x 480 Pixeln, 512 MB RAM, 4 GB Speicher, microSD-Slot, 5-Megapixel-Kamera auf der Rückseite (und nur diese) und Windows Phone 8.1. Passend zu den bunten, auswechselbaren Rückschalen kommt dann als Accessoire noch der Minilautsprecher Bang von Coloud, für den man 19 Euro berappen muss. Marketing-Video nach dem Break.

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Motorola hat zusammen mit der Firma VivaLnk ein "digitales Tatoo" entwickelt, mit dem das Entsperren des Moto X sich auf einen Schwenk des Smartphones über das "Tatoo" reduziert. Allerdings ist die Namensgebung des NFC-Gadgets gelinde gesagt irreführend: Es handelt sich nämlich schlicht um ein Pflaster, das "bis zu fünf Tage" am Arm (oder wo auch sonst man es hingeklebt haben mag) halten soll, Schwitzen und Duschen inklusive. Auf Dauer ist der kleine Bequemlichkeits/Lässigkeits-Gewinn zudem auch kostspielig, eine Zehnerpackung NFC-Pflaster kostet nämlich 10 Dollar. Video nach dem Break.

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In den USA geht heute Amazons erstes Smartphone heute in den Verkauf: mit Zweijahresvertrag soll das Fire Phone 200 Dollar kosten, ohne 650 Dollar, womit das Gerät sich prompt in die Konkurrenz der Flaggschiffklasse begibt, wahrscheinlich um glorreich zu scheitern - so jedenfalls das Resümee unserer US-Kollegen, die das Fire Phone in den letzten Tagen gründlich getestet haben. Weiter im Text und Video nach dem Break.

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Zum Jahresbeginn hat Samsung das werte CES-Publikum dieses TV-Monster bestaunen lassen: gewölbtes Display mit 105 Zoll Bildschirmdiagonale und 4K (5.120 x 2.160 Pixel) und dabei mit Ankündigung verblüfft, dass der Smart UN105S9 UHD TV kein Messestück ist, sondern "in der zweiten Jahreshälfte 2014" ein käufliches Produkt werden soll. Womit der Konzern streng genommen auch Wort gehalten hat, allerdings begrenzt das Preisschild von 120.000 Dollar den Kreis potentieller Käufer wohl recht deutlich - immerhin ist das Gerät bei weitem nicht der teuerste Fernseher.

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Kann uns ein 18-Zoll-Display mit 1200 x 810 Pixeln noch beeindrucken? Aber ja doch! Jedenfalls wenn es sich einrollen lässt, genauer gesagt auf eine Rolle mit nur 3cm Durchmesser. Den entsprechenden OLED-Prototyp hatte LG neulich schon mal auf Fotos gezeigt, aber erst jetzt in voller Aktionsschönheit beim Einrollen im Video - natürlich bei laufender Anzeige. Und in Sachen Größe/Auflösung soll das Roll-OLED in wenigen Jahren auch aufgeholt haben: "2017 werden wir ein flexibles und transparentes Ultra HD OLED-Display entwickelt haben, dass mehr als 60-Zoll misst," so LG-Manager In-Byung Kang. Video nach dem Break.

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Das Getuschel über Apples kommendes Flaggschiff-Modell, das allgemein als iPhone 6 tituliert wird, kulminiert langsam zum Gebrüll aus der Gerüchteküche: Das Wall Street Journal will erfahren haben, dass Apple eine Rekordbestellung bei seinen Zulieferern abgegeben hat, insgesamt sollen es "70 bis 80 Millionen" Geräte sein, wobei ein Teil mit 4,7-Zoll-Display kommt und ein anderer mit 5,5-Zoll-Display. Zum Vergleich erklärt das Wall Street Journal, dass zum Start von iPhone 5S und 5C nur "50 bis 60 Millionen" Geräte geordert wurden. Derweil haben andere Quellen, die sich natürlich genauso gut im Produktionsdschungel auskennen wollen, schon mal die fertige Gehäuserückseite ausfindig gemacht, wiederum andere Quellen wollen genaues zu den Display-Bestellungen erfahren haben: Demnach sollen Foxconn und Pegatron die 4,7-Zoll-Screens liefern und zwar schon im August, während Hon Hai Precision Industry die 5,5-Zoll-Screens fertigen soll, aber erst ab September liefern - was passgenau zu einer Reuters-Vorhersage vom Mai passen würde - Abwarten.

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Nach dem die Sensorbecher/Strohhalme DrinkSavy, die die "Vergewaltigungsdroge" GHB in Getränken anzeigen, 2012 eine erfolgreiche Indiegogo-Kampagne absolviert haben, kommt jetzt auf der gleichen Plattform ein handliches Gerät, das so gut wie alle gängigen Drogen in Drinks erkennen soll: pd.id (für Personal Drink ID) hat etwa die Größe eines Feuerzeugs und muss nur kurz ins zu prüfende Getränk gehalten werden, anschließend gibt es mittels zweier LEDs grünes bzw. rotes Licht fürs Trinken. Die Technik, zu der keine wirklich aussgekräftigen Details genannt werden, soll angeblich bereits seit Jahren etwa von der US-Drogenbehörde DEA eingesetzt werden, für pd.id wurde sie nur ordentlich geschrumpft. Das Drogen-im-Drink-Gadget kann auch mit dem Smartphone verbunden werden, über das man dann Details zum Getränk und unerwünschten Zusätzen erfährt. Bei Indiegogo kann das Gerät für 75 Dollar plus 15 Dollar Versandgebühren nach Europa vorbestellt werden. Video nach dem Break.

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Der britische Streaming-Service Blinkbox macht immer wieder bemerkenswerte Werbung für seine Dienste, mit denen Briten unter anderem Game of Thrones schauen können: Nach dem 12-Meter-Drachenschädel, der letztes Jahr am Strand von Dorset platziert wurde, hat man dieses Jahr ein YouTube-Video vom Golfplatz mit Drachen aufgepeppt: Statt schwarzer Schwäne kriegt es der Golfer nun mit den Fantasyviechern zu tun, wobei Blinkbox natürlich Gefahr läuft, Erwartungshaltungen in Sachen Drachen-Action zu wecken, die die Serie mitnichten erfüllen kann bzw. will. Video nach dem Break.

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Am 13. Februar 1997 wurde das Containerschiff Tokio Express vor der Küste Cornwalls von einer Monsterwelle gehörig durchgeschüttelt: erst hatte es 60 Grad Schlagseite Backbord, dann 40 Grad Schlagseite Steuerbord, wobei 62 Container verloren gingen. Kurz nach dieser Havarie wurden erste Lego-Teile an die Küste Cornwalls gespült und seitdem reißt der Zustrom nicht ab, denn einer der Container enthielt insgesamt 4,8 Million Lego-Teile, darunter ironischerweise viele mit maritimen Motiven wie etwa Schwimmwesten oder Harpunen, aber auch 353.264 Gänseblümchen und 33.941 Drachen. Seit 2013 werden die Funde von der Facebook-Gruppe Lego Lost At Sea dokumentiert, die auch mehr Fotos zum Plastikstrandgut hat.

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