FOLGE ENGADGET


Britische Forscher haben eine selbsterhaltende Nanomembran-Toilette entwickelt, die aus Exkrementen reines Wasser, Gas und elektrischen Strom gewinnen kann. Die Toilette nutzt dazu eine Nanomembran, die Wasserdampf und Feststoff voneinander trennt.

Das Wasser kann wiederverwendet werden (es ist steril); der Feststoff wird in Gas und Energie aufgetrennt. Laut Abwasserexpertin und Toiletten-Entwicklerin Alison Parker sollte bei dem Prozess genug Energie übrig bleiben, um ein Handy zu laden.

Die Entwickelung der Toilette begann schon vor Jahren. Derzeit wird sie in Ghana, unterstützt von der Bill und Melinda Gates Foundation, im Feldversuch getestet. Sie ist nur einer von mehreren Versuchen, die Toilette neu zu erfinden. Die ForscherInnen versprechen sich gesundheitliche, wirtschaftliche und ökologische Vorteile für die Nutzer in strukturschwachen Regionen. Wie das aussieht und funktioniert: in den Videos nach dem Break.

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Click above to view the full version [h/t penny stocks].
Die Jungs vom Penny Stocks Lab haben eine nette Datenvisualisierung erstellt, die sozusagen in Echtzeit die Gewinne globaler Technikkonzerne zeigt - wobei es sich natürlich um Durchschnittswerte handelt, die aus den letzten Quartalsberichten abgeleitet wurden, aber die Zahlen geben doch einen recht guten Eindruck von den Dimensionen des Geldstroms, den die Firmen generieren - der allerdings manchmal auch unter negativen Vorzeichen läuft, wie bei Twitter und Yelp, die Tag und Nacht beeindruckende Verluste anhäufen. In einer zweiten, genauso sehenswerten Visualisierung werden dann noch die parallel rauschenden Datenströme gezeigt, also wie viele Tweets gerade abgesetzt, wie viele Videos bei YouTube hochgeladen oder wie viele Suchanfragen von Google verarbeitet werden: Diese Grafik gibt´s nach dem Break.

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Geht es nach Evan Blass, dann ist das das kommende Flaggschiff von HTC, das One M10. Mit der Vorstellung wird im Frühjahr gerechnet, nicht auf dem MWC. HTC orientiert sich beim Design offenbar nicht an den M-Modellen der vergangenen Jahre, sondern vielmehr am allerorts als iPhone-Klon bezeichneten A9.

Beim mäßig scharf abfotografierten Prototypen (da wird man fast schon nostalgisch!) fällt auf, dass HTC nicht nur auf den Schriftzug des Unternehmens auf der Vorderseite verzichtet, sondern auch auf die Stereo-Lautsprecher. Hat es sich ausgeboomt? Scheint so. Heißen muss das gar nichts. Genau wie die vermeintliche Ähnlichkeit zum iPhone. Für ein Android-Smartphone ist das fast schon ein beherztes Alleinstellungsmerkmal. Während es aktuell gefühlt 386 gleichaussehende Android-Telefone gibt, gibt sich das M10 erfreulich minimal und ... anders.

Dem M10 – Code-Name "Perfume", wird ein 5.1" großes AMOLED-Display mit 2.560 x 1.440 Pixeln nachgesagt. Als Prozessor soll ein Snapdragon 820 zum Einsatz kommen (dessen Vorgänger, der 810, hatte im One M9 zu unerfreulichen Hitze-Problemen geführt), das OS ist natürlich Android 6. Von der Akkulaufzeit abgesehen, dürfte sich die Frage "Daumen hoch, Daumen runter" vor allem an der verwendeten Kameratechnik entscheiden. Setzt HTC weiterhin auf die fragwürdige Ultrapixel-Technik? Bzw.: Haben die Ingenieure diesen guten Ansatz mittlerweile technisch endlich in den Griff bekommen und den Schrott-Sensor von Toshiba gegen etwas Brauchbares getauscht? Die Hoffnung stirbt zuletzt.

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Auch wenn der ehemalige Nokia-Dienst HERE Maps mittlerweile der deutsche Autoindustrie gehört, wird die ÖPNV-Integration weltweit ausgebaut. Der Anbieter lässt wissen, dass in mittlerweile mehr als 1.000 Städte die Linienführung von Bussen und Bahnen zur Verfügung steht. Wenn die benötigten Informationen zur Verfügung gestellt werden, können so natürlich nicht nur die Stationen und Haltestellen recherchiert werden, sondern auch die Abfahrtszeiten.

Zu den Neuzugängen zählen z.B. Städte in Kanada, den USA, Frankreich Spanien, Italien, Brasilien, Venezuela und Chile.

HERE weist außerdem darauf hin, dass die Darstellung des exakten Linienverlaufs deutlich verbessert wurde. Die Karten von mehr als 200 Städten können bereits von der genaueren Anzeige profitieren, zum Beispiel in Brasilien, Russland und den USA. In Berlin wird das Straßenbahn-Netz jetzt detailgetreu auf den Karten abgebildet.

Um das verbesserte Material nutzen zu können, müssen unter iOS oder Androids Updates in der App eingespielt werden.

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Fit Pay wirbt seit gestern auf Kickstarter um die Aufmerksamkeit von Pebble-Nutzern, vor allen von denen, die mit ihrer Smartwatch gerne per NFC bezahlen wollen. Die benötigte Technik steckt im Armband, das sich mit allen Pebble-Time-Modellen nutzen lässt. Benötigt wird lediglich die korrespondierende App. Armband und Service hören auf den Namen Pagaré.

Das Band gibt es ab 49 US-Dollar, hierbei handelt es sich um das übliche Early-Bird-Sonderangebot, im Fall von Pagaré auf 1.500 Exemplare limitiert. Wer bislang noch keine Pebble besitzt, kann Uhr und Armband auch im Paket kaufen. Pagaré beinhaltet auch einen USB-Stecker, über den das Armband, aber auch die Uhr direkt ohne Ladeschale aufgeladen werden können. 120.000 US-Dollar will Fit Pay auf Kickstarter einsammeln. Die Kampagne läuft noch knapp einen Monat, die Auslieferung soll im Juli 2016 beginnen.

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Wo geht all das rare Mobile-Datenvolumen nur hin? Natürlich in den Konsum von Videos. Durchschnittlich 55 Prozent des weltweiten mobilen Datenvolumens sind Video-Daten, hat Netzwerk-Hersteller Cisco berechnet. 36 Prozent gehen für Internet-Surfen und VoIP drauf und nur 8 Prozent für Audio-Streaming. File-Sharing spielt quasi keine Rolle.

Und in den nächsten fünf Jahren soll sich die Situation noch verschärfen: viel mehr Video, viel weniger Surfen & VoIP.

Wird Zeit, dass der mobile Datenverkehr hinsichtlich Netzneutralität und Fairness ebenso scharf von den Endkunden (also: uns!) kontrolliert und eingefordert wird, wie beim Festnetz-Internet.

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Wie zählt man Bäume in einem Wald? Wie misst man ihre Veränderung? Und was stellt man dann mit dem neuen, ungewöhnlich detaillierten Wissen an? Das US-Unternehmen Treemetrics setzt dazu auf eine kombinierte Sensor- und Software-Lösung, mit der sie anhand von Satelliten- und Drohnenbildern, Lidar-Scans und selbsterstellten Waldbildern Forst- und Rodungspläne erstellt und deren Ausführung anhand von Maschinen-Überwachung kontrolliert.

Das macht sie schon eine Weile lang so - und nach dem Break gibt es ein interessantes, wenn auch drei Jahre altes Video. Aber trotzdem entstehen immer wieder wunderschöne Bilder, wie das obige für die European Space Agency. In voller Pracht: hier.

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Es gibt viele 3D-Scanner, aber wahrscheinlich keinen, der für Hände spezialisiert ist. Industriedesigner Pieter Smakman aus Delft hat deswegen aus einem Raspberry Pi, 32 Kameras und Laser-Pointern einen ringförmigen 3D-Scanner gebaut, durch den man eine Hand räumlich abtasten lassen kann.

"Dieses Modell eröffnet eine ganz neue Möglichkeiten", schreibt Smakman in einer Projektbeschreibung. "Ich denke an 3D-gedruckte Armbänder, personalisierte medizinische Instrumente - das ist ein lang-ersehntes Werkzeug für alle, die Produkte entwickeln wollen, die mit der menschlichen Hand interagieren." Mit dem Scanner könnte man Handgelenk-Schienen und Profi-Sportgerät herstellen, aber auch einfach Hände genau vermessen. Video nach dem Break.

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Wer mehrere Instagram-Konten betreuen muss, dem blieb bislang nichts anderes übrig, als sich regelmäßig in der App erst ab- und dann wieder anzumelden. Lästig, zumal praktisch kein gut funktionierendes Workaround, ob auf dem Handy oder am Rechner, zur Verfügung steht. Jetzt schaltet das Facebook-Unternehmen dieses Feature frei.

Um den Account-Wechsel nutzen zu können, muss nicht einmal ein Update eingespielt werden. Version 7.15 – ab 2. Februar zur Verfügung gestellt – beinhaltet die neue Funktion bereits. In den Konto-Einstellungen können neue Konten einfach hinzugefügt werden. Unter welchem Konto man aktuell agiert, soll über ein Profilbild prominent ersichtlich sein. Instagram will das neue Feature noch diese Woche freischalten. Getestet hat man die Funktionalität bereits seit November letzten Jahres, unter iOS und Android. Das neue Feature ist auf diese beiden Plattformen begrenzt. Windows-Phone-User bleiben außen vor, zumindest zunächst.

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Muss wohl eine langweilige Woche gewesen sein in der Autolackiereri von David Anderson und Mathew Hine auf der Isle of Man. Sie frisierten einen handelsüblichen Days Strider (13 km/h) mit einem 80-PS, Vierzylinder, wassergekühlten Suzuki-Rennmotor, möbelten das Chassis und Gestänge auf und schraubten Go-Kart-Reifen an. Erfolgreich: In der neusten Ausgabe des Guinness Buch der Rekorde steht das Gefährt unter "schnellster Rolle der Welt".

Aber ist das überhaupt noch ein Roller? Eine relevante Frage, welche die Juroren von Guinness mit "Ja" beantworteten. Den Regularien zufolge müsse das Gefährt "von außen betrachtet wie ein traditioneller Motorroller aussehen", aber der Motor darf modifiziert oder ersetze werden, wie es einem gefällt.

Die Rekordfahrt fand übrigens schon im August 2014 statt (173 Stundenkilometer über eine Viertelmeile), aber erst jetzt wurde der Rekord offiziell anerkannt. Video nach dem Break.

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