FOLGE ENGADGET


Meint DHL das ernst? Ab April will das Logistikunternehmen auch Packstationen für Privathäuseer anbieten: In einfacher Ausführung für Einparteien-, in riesiger Ausführung für Mehrparteienhäuser.

Warum ich einen Aprilscherz für möglich halte: Glaubt man DHLs Ankündigung, können zusätzlich zu den Briefkästen in einem Mehrfamilienhaus dann auch noch extragroße, abschließbare Briefkästen aufgestellt werden - auf die freilich nur die DHL-Boten Zugriff hätten. Denn diese Stationen sollen auch eine Paketschnittstelle zwischen Hausbewohner und Bote sein: Versandfertige Pakete soll man in der Station ablegen und von den Boten mitnehmen lassen können.

DHL meint das ernst. Auf der Website wird groß Werbung dafür gemacht. Es gibt sie in allen Größen und Formen im Paketstation-Konfigurator. Das System funktioniert über einen elektronischen Chip-Schlüssel, der online per Registrierung bei DHL freigeschalten werden muss. Kostet einmal 99 Euro für die kleine und 229 Euro für die große Version. Ein Briefkastenschlitz kostet 80 Euro, ein veränderter Türanschlag (von rechts nach links) 30 Euro, die Montage 300 Euro extra. Insgesamt kommt man so auf eine Einparteien-Version für 694 Euro oder einmalig 250 Euro + 11 Euro monatlich. Puha.

Ist natürlich ganz schön frech. Wer so ein Ding hat, wird nie wieder einen anderen Paketdienst nutzen können (und jedes Mal bestraft, wenn er/sie ein Paket eines anderen Herstellers geliefert bekommt.

Was haltet ihr davon?

Wie findet Ihr die DHL-Paketstation

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Es dürfte eines der Highlights des Jahres werden. Der Xbox-Blockbuster Halo bekommt seinen heiß ersehnten fünften Teil. Nun wurde bekannt gegeben, dass Halo 5 voraussichtlich am 27. Oktober dieses Jahres für die Xbox One erscheinen wird. Dafür hat Microsoft einen neuen Werbespot produziert, der seit gestern gesendet wird (hinterm Break). Der Franchise Halo zählt zu den erfolgreichsten für die Xbox. Ende 2012 erschien der aktuelle Part Halo 4.

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Cleopatra ist eine Schildkröte mit einigen gesundheitlichen Einschränkungen. Ihr Panzer ist aufgrund schlechter Ernährung löchrig, instabil und schlecht ausgewachsen. Das birgt viele Risiken, denn gerade im sozialen Leben, klettern Schildkröten gerne auf ihre Artverwandtschaft, was im Falle von Cleopatra schlimm ausgehen könnte. Der Student Roger Henry von der Colorado Technical University hat daher für die Schildkröte einen maßgeschneiderten Panzer aus Kunststoff an einem 3D-Drucker angefertigt. Der soll so lange getragen werden, bis sich die natürliche Panzerung von Cleopatra wieder regeneriert hat. Derweil wird die Gute hoffentlich kein Opfer von Super Mario-Powerfans, die notorisch auf den roten Panzer springen oder diesen gar beim Kartrennen über die Piste schleudern wollen.

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Gute Nachricht für Musikliebhaber und PlayStation-Besitzer. Ab heute startet für PS3 und PS4 in 41 Ländern der neue Musikservice für Sonys Konsole, der durch den Branchenriesen Spotify realisiert wird. Wie bei Spotify für andere Plattformen auch, gibt es eine Gratisversion (mit Werbung und eingeschränkten Features) und ein Abomodell. Bisherige User können sich über ihre gewohnten Accounts einloggen. Spannendes Feature. Heavy Gamer (aber nicht nur die) können während ihrer Sessions ihre Lieblingsmusik oder Playlist "in-Game" hören. Auch einzelne Tracks können dabei ausgewählt werden. Denn jeder Spieler weiß, selbst die ausführlichsten Spielesoundtracks sind schnell müde gehört. Hierzulande kann man sich zunächst nur für den Service registrieren lassen. Den Link findet ihr hinter der Quelle.

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Wie die Webseite Digitimes berichtet, plant Microsoft noch in diesem Jahr, offensiv gegen Googles Chromebooks anzukämpfen. Das will man mit Windows 10-Laptops erreichen, die einen Kampfpreis von 149-179 Dollar haben werden. Damit schielt Microsoft, so wie Google, vor allem auch auf den Bildungsbereich und das Einstiegssegment. Das 149$ teure Modell soll mit einem Rockchip-Prozessor kommen. Das 179$ teure Variante mit einem Intel Bay-Trail-T-CR-Prozessor. Ab Mitte des Jahres sollen die ersten Chromebook-Konkurrenten auf den Markt kommen.

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Die Darpa, der akademische Arm der amerikanischen Streitkräfte, will das Militär neu erfinden, die Details erzählt eine zum Wochenende veröffentlichte, sehr interessante Präsentation über das noch klevere Töten und Nicht-getötet-Werden.

Die unter dem Punkt "Komplexe Militärische Systeme neu denken" beschriebenen Forschungsfelder sprechen für sich: Die Dominanz im elektromagnetischen Spektrum sichern; Luftüberlegenheit in umstrittenen Gebieten halten; "robuste Fähigkeiten" im Weltall sichern, "maritime Agilität" steigern und Kriegsmaschinen-Vorreiter in "Advanced Hypersonics" werden und letztlich: eine verbesserte Positionierung, Navigation und Timing (PNT) auch ohne GPS hinbekommen.

Sie will die Informationsexplosion mit Big Data meistern, vertrauenswürdige Informationssysteme bauen und sich Scifi-Wissenschaften wie Bio- und Neuro-Technologie, synthetische Biologie, Quantenphysik und "Deep Mathemathics" aneigenen.

Nach dem Break ein Wort zu GPS ohne GPS.

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NVIDIA arbeitet offenbar an einer neuen Version seines Gaming-All-In-One Shield. Nach der Vorstellung des Tablets-Pendants mit externem Controller hätte man durchaus davon ausgehen können, dass der Hersteller die Idee des eigenständigen Klappgeräts aufgegeben hat, aber das ist offenbar nicht der Fall. Bei den Zertifizierungsbehörden für Bluetooth und WiFi ist ein neues Modell aufgetaucht.

Dass Prototypen zertifiziert werden, muss noch nicht zwingend bedeuten, dass das Gerät auch tatsächlich in den Handel kommen wird.

Mittlerweile gibt es drei Shield-Geräte. Den Handheld, der mittlerweile Shield Portable heißt, das Tablet und auch eine Set-Top-Box. Das erste Shield kam im Sommer 2013 in den Handel und kostete 300 US-Dollar.

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Was macht eine Firma nach der Entwicklung eines Smartphones? Na klar, eine Drohne! Das Rätsel zum neuen Produkt von OnePlus hat sich aufgeklärt. Im April wird die DR-1 vorgestellt. Das hat der Carl Pei, der Gründer des Unternehmens auf Reddit selbst während einer AMA-Session (Ask Me Anything) bestätigt. Was, wie, wo, und vor allem weshalb? Konkreter wurde Pei nicht. Dass es sich um eine Hoax handelt, schließen wir mal aus.

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(Bild: r4vi, Flickr)

Die Veranstalter von zwei der größten Musikfestivals, Coachella und Lollapalooza, haben für die 2015er-Saison die Selfie Sticks verboten. Damit befindet man sich in guter interessanter Gesellschaft, aber so richtig hip sind die Handystangen ja eh nicht mehr. Beachtenswert ist die Entscheidung aber doch. Mittlerweile sieht man die Sticks regelmäßig im Straßenbild, besonders von Touristen werden sie gerne verwendet. Und auf ein Festival zu fahren, ist ja irgendwie auch Urlaub, der mindestens so matschig werden kann wie der Camping-Trip. Es bleibt abzuwarten, ob es von europäischen Festivals ähnliche Ansagen vor dem Sommer geben wird.

Lollapalooza findet dieses Jahr erstmalig auch in Deutschland statt, im September in Berlin.

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Der Chef von LeTV, Jia Yueting, bereitet den Marktstart des Smartphones X900 vor, doch bei so einer Marketing-Kampagne fragt man sich dann doch, ob der noch alle Tassen im Kopf hat. Es gibt Dinge, über die macht man keine Witze. "Crowdsourced, freedom vs arrogance, tyranny" steht im Anzeigentext, also "Crowdsourcing, Freiheit vs. Arroganz und Tyrannei". Dazu ein stilisierter Hitler, dessen Armbinde nicht das Hakenkreuz, sonder das Apple-Logo zeigt. Dagegen war die widerliche Sexismus-Scheiße von OnePlus fast schon komisch.

Apple verletze die Interessen seiner Nutzer und ersticke Innovation, schreibt Yueting im sozialen Netzwerk Weibo weiter. Das kann man so sehen, das kann man diskutieren, nur: Wer das will, sollte sich nicht selbst bis in alle Ewigkeit disqualifizieren.

Das hat wohl auch Herr Yueting mittlerweile begriffen und das Bild auf Weibo getauscht. Aus Hitler wurde ein grimmig dreinblickender König. Manchmal ist doch ganz gut, dass das Internet nichts vergisst.

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