FOLGE ENGADGET


Eine Smartwatch für Kinder. Warum nicht. 60 Dollar teuer, robust, spritzwassergeschützt und mit Touchscreen, Mikrofon und einer 640x480-Kamera ausgerüstet. Also: Macht Fotos, nimmt Videos und Töne auf, zeigt die Zeit an und kommt außerdem noch mit ein paar Spielen. Welche Elternteile werden nicht sofort denken: Das braucht mein Kind?! Vor allem, wenn das Werbevideo noch so toll wortspielt: "Sie kann nicht nur toll die Zeit anzeigen, sondern immer wieder eine wunderbare Zeit bescheren."

Aber auf der Habenseite: Die Kamera ist ein Feature, das anderen Smartwatches ja noch abgeht. Hier ist sie ganz clever gelöst - sie zeigt namlich nicht orthogonal vom Display weg, sondern zeigt von der Seite paralall zum Display und horizontal orthogonal vom Arm weg. Das heißt: Man kann auf's Display schauen und gleichzeitg ein Motiv, das vor einem ist, aufnehmen. Solange man die Uhr (laut Video) am rechten Arm trägt. Die Kidizoom-Smartwatch ist also eine Linkshänder-Uhr?!

Videos nach dem Break.

ALLES LESEN 0 KOMMENTARE


Unsere Kollegen von Engadget US haben auch schon den just vorgestellten neuen iMac mit 5K-Display testen können. 5,120 x 2,880 Pixel, sind das eine gute Argument, über den Preis hinweg zu sehen. "Ich übertreibe nicht, wenn ich sage, dass es nichts vergleichbares gibt", sagt Reviewerin Dana Wollman. Uns so fällt dann auch ihr Test aus: Fantastisches Display, hohe Performance, attraktives Design und guter Klang. "Dieser iMac mit Retina-Display ist der beste All-in-one-Desktop, den man derzeit kaufen kann. Und ja, der Preis von 2.499 Dollar scheint fair, gemessen am hervorragenden Display."
Und genau das scheint Apple auch zu schaffen zu machen: man kann den iMac nicht als sekundäres Display benutzen. Soll das Apple Mac Pro (den gibt's ja auch noch!) abhalten, den iMac als Superdisplay dazu zu kaufen? Was sich Apple dabei gedacht hat? Hat jemand eine plausible Idee?

0 KOMMENTARE


"Hallo, mein Name ist Patrick", nuschelt Patrick mit einer Zahnbürste im Mund, "und das ist die Goodwell Zahnbürste." Ein "moderner Werkzeugkasten für deinen Mund, wie es ihn noch nicht auf dem Markt gibt". Es folgt eine Montage von Grinsenden Menschen, die sich ohne Zahnpaste mit einer beschlauften, seltsamen Zahnbürste die Zähne bürsten.

Die Goodwell Zahnbürste ist ein Crowd-finanziertes Open-Source-Projekt. Sie hat austauschbare Aufsätze (Bürste, Interdentalreiniger, Zungenschaber), ein abschraubbares Hinterteil (für Zahnstocher oder Medikamente oder Streichhölzer), kommt mit einem waschbaren Container und ist auch noch recyclebar. Aber, bevor sich hier jemand aus Langweile mit Zahnpasta weh tun will: sie ist auch mit einem "total open source" Datatracker aufrüstbar, um Zahnputzbewegungen zu tracken - oder besser: überhaupt Dinge zu tracken. Denn die Goodwell-Zahnbürste soll mehr als eine Zahnbürste sein, viel mehr eine Plattform. Uff.
(Übrigens: Ein Mensch soll 300 Zahnbürsten in seinem Leben verbrauchen, sagt Patrick. 300? Bei einem Durchschnitt von sagen wir mal 80 Jahren Zahnbürstennutzung wären das alle drei Monate eine neue Zahnbürste. Alle drei Monate? Und so jemandem soll man die Zukunft des Zähneputzens überlassen?)

Erklärvideo nach dem Break.

ALLES LESEN 2 KOMMENTARE


Vor ziemlich genau einem Monat hatten wir schon mal einen Pibot: Einen humanoiden Roboter, der ein Flugzeug steuern kann und diese Aufgabe am Simulator auch soweit ganz gut meistert. Jetzt hat Reuters den südkoreanischen Wissenschaftern, die das Konzept ausgetüftelt haben, einen Besuch abgestattet und konnte dabei zwei weitere Pibot-Modelle beim simulierten Flugzeuglenken beobachten, wobei uns der Blechkamerad in Spielzeuggröße besonders gut gefällt, der mit seinen orangen Greifarmen beherzt Kippschalter umlegt. Im weiteren erklären die Pibot-Macher auch, dass die Piloten-Bots eines Tages Flugmissionen übernehmen sollen, die für Menschen zu riskant wären, zum Beispiel in atomar verstrahlten Zonen wie dem Gelände des havarierten Reaktors in Fukushima. Video nach dem Break.

ALLES LESEN 0 KOMMENTARE


Halloween wirft seine dunklen Marketingschatten voraus und produziert dabei wirklich unheimliche Denkwürdigkeiten, ganz vorne bei: Die Ikea-Niederlassung in Singapur, die den Grusel-Event mit erweiterten Abendöffnungszeiten zelebriert und diese in einem TV-Spot ankündigt, der die berühmt-berüchtigte Tretroller-Fahrt von Danny aus Shining ins schwedische Möbelhaus verlegt und damit unfreiwillig sagt: Gruseliger als Late Night Shopping bei Ikea geht es nicht! Video nach dem Break.

ALLES LESEN 0 KOMMENTARE


Halloween naht und damit die leidige Frage nach dem richtigen Aussehen im falschen Moment. Der britische Designer Steve Wintercroft hat die alte Idee von der Polygonmaske mit einer Schnitt- und Faltanleitung bei Etsy zum Geschäft gemacht. Sein Vorteil ist Vielfalt: Kürbis, Fuchs, Eule, Löwe, Bär, Katze, Chihuahua, Hase, Schädel, Sturmtruppe, Gesicht, Beagle, Hund, Schwein, Vogel, Diamant, Stern, noch mal Bär, Vogel. Und der Preis mag zwar für eine paar Din-A4-Blätter Falzpläne teuer erscheinen, aber... 6-7 Euro, um sich einen Gedanken weniger machen zu müssen? Auch ok.

0 KOMMENTARE


Irgendwie hat sich die Meinung durchgesetzt, dass demnächst schon autonome Autos die Straße selbständig entlangfahren könnten, zum Wohl der Umwelt, der Städte und Menschen. Warum eigentlich, fragt das Slate-Magazin - und findet reichlich Gründe, warum es mit dem Google Driverless Car wohl nichts wird in naher Zukunft.
Der Dreh des Artikels ist natürlich die große Frage: Ist euch eigentlich bewusst, wie extrem kompliziert vernünftiges Autofahren ist?! Allein das Kartenwissen, das für eine autonome Fahrt nötig sei, übersteige alles, was bisherige Karten hergäben. Und dann ist da noch das Problem der flexiblen Reaktion auf neue Probleme - und dafür seien derzeitige Software-Systeme einfach nicht intelligent genug.
Ein wirklich interessanter Artikel, der ein paar massive Probleme anschneidet, über die man sich viel zu wenig Gedanken macht - und die wohl die eigentliche Herausforderung für alle EntwicklerInnen von autonomen Autos sind. Oder habt Ihr eine bessere Idee?

(Bild: Steve Jurvetson / Google Robocar Racetrack Ride / CC BY 2.0)

3 KOMMENTARE


Die US-Musikerin Taylor Swift hat versehentlich acht Sekunden weißes Rauschen als Track 3 ihres neues Albums zu iTunes hochgeladen - ein iTunes-Fehler, vermutet der Independent. Aber offenbar wird dieses neue Album so sehr erwartet, dass dieser Track 3 sogleich die kanadischen iTunes-Charts erklomm. Jeder der für 1,29 Kanadische Dollar und voller Vorfreude diesen Track 3 kaufte, ist jetzt in Besitz eines exklusiven Stück weißen Rauschens: Swift lies das fehlerhafte Stück wieder von iTunes löschen, dort führte es aber selbst nach der Löschung noch die Charts an. Sammlerwert?
Ein Statement der Avantgarde-Pop und Noise-Künstlerin steht bislang aus. Aber CBC.ca hat viele Netzreaktionen gesammelt.

0 KOMMENTARE


Bei Quora funktioniert gerade eine harmlose Frage ganz gut: Wenn Du ein Traumteam aus IngenieurInnen und ein unbegrenztes Budget hättest und etwas tolles bauen müsstest (es könnte alles sein), was würdest du vorschlagen?
Und die Antworten rauschen ein, manche von sehr qualifizierten, manche von unqualifizierten Postern. Und die meisten sind echt interessant - auch aus den Gründen, warum sie wohl nicht funktionieren könnten.
Mein Liebling: Isaac Gaetzs Versuch, das Fahrstuhlschacht-Paradigma aufzubrechen mit Fahrstuhlbatterien, die sich auch horizontal bewegen können. Aber auch sonst: Eine interessante Idee nach der anderen, genau austariert zwischen Spinnerei und Tauglichkeit.

0 KOMMENTARE


Was ist los bei Google? Ist ein autonomes Fahrzeug versehentlich in das Rechenzentrum abgebogen? Die App-Status-Übersicht zeigt Probleme bei Gmail, Calender, Talk, Drive, Sites, Groups, Console und Hangouts. Aktueller Stand um 10:19: "Das Problem sollte gelöst sein. Wir entschuldigen uns für die Unannehmlichkeiten und danken für die Geduld und die Unterstützung. Blablabla." Eine Erklärung, was zu der "Service-Unterbrechung" (eine Stufe unter "Service-Ausfall") führte und wo, steht derzeit noch aus. Google hat derweil erklärt, sich nicht zu Gründen und Reichweite der Ausfälle zu äußern.

0 KOMMENTARE