FOLGE ENGADGET


Wer schon immer mal wissen wollte, was eigentlich genau in einer DSLR Kamera so vor sich geht, wenn man den Auslöser drückt, dem empfehlen wir das neue Video der Slow Mo Guys. Mit 10.000 Frames pro Sekunde zeigen sie, was genau bei schnellsten Belichtungszeiten vor sich geht, wie diese sich tatsächlich unterscheiden und warum die Vorstellung, dass ein Bild ein Schnappschuss von einer Zeit ist, gar nicht stimmt, da sich jedes Bild aus minimal voneinander unterschiedenen Zeitmomenten zusammensetzt. Video nach dem Break.

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Es ist schon eine ganze Weile im Gespräch, dass Google Accounts für Kinder unter 13 einführen will. Hinweise dafür gab es in YouTube und zuletzt bei PlayServices. Zumindest auf Handys, die Kinder ja heutzutage gerne mit sich rumschleppen, wäre ein wenig mehr Eltern-Übersicht auch wirklich nicht schlecht. Und jetzt, in der neuen Beta-Version des Chrome Browsers für Android, finden sich genauere Hinweise in den "Strings", die auf eine konkrete Umsetzung dieses Features hinweisen. Eltern überwachen dann den Account, können sich aber auch dazu entschließen es nicht zu tun, SafeSearch ist natürlich angeschaltet und es gibt die Möglichkeit, dass beide Eltern Zugriff über ihre Accounts auf den Kinder-Account haben. Wir vermuten das Ganze wird am Ende recht ähnlich funktionieren wie die "Supervised User" Accounts, die es auf Chrome schon eine Weile gibt und auf Deutsch mal "überwachte", mal "betreute" User heißen, wären aber neugierig darauf, ob es z.B. vorgefertigte Sammlungen von Webseiten für bestimmte Altersgruppen gibt.

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Schon eine Weile versucht Facebook im relativ lausige implementierten Umfeld genauer Ortserkennung und -Empfehlung aufzuräumen. Zuletzt gab es für Places eine aufgehübschte Übersicht über die Umgebung, die man sich vielleicht einmal, dann nie wieder angesehen hat. Jetzt soll das alles anders werden und die Funktion wird über iOS (Android wird folgen) reaktiviert, denn schließlich schlummern in solchen Empfehlungen solide Anzeigen-Dollars. Bislang ist es aber eher ein ausführlicher Test, denn nur spezielle User sind dafür freigeschaltet, aber zusätzlich gibt es an einigen Orten in New York auch noch spezielle FB-Beacons, die die Ortsbestimmung noch exakter machen. Place Tips werden oben im Newsfeed auf dem Präsentierteller angezeigt, um sie zu deaktivieren muss man tief in die Facebook-Einstellungen tauchen. Dafür aber liefern sie Posts und Fotos von Freunden, Updates der zugehörigen Webseiten und Events an dem Ort. Wir können uns vorstellen, dass die bislang eher mäßigen Freundesempfehlungen für Orte in Facebook damit einen gewissen Auftrieb bekommen, aber da die Zielgruppe von Facebook ja ständig etwas älter wird, könnte das Feature auch in Kürze schlicht das perfekte Menu im nächsten Altersheim zeigen. Video nach dem Break.

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Amazon, die vor kurzem erst ihre neuen Serien-Anwärter, eine Kooperation mit Woody Allen, ja sogar eigene Kinofilmprojekte vorgestellt haben, ist immer auf Expansionskurs. Mit den neuen Quartalszahlen (29,3 Milliarden Dollar Umsatz bei immerhin 214 Millionen Dollar Gewinn) wird jetzt auch bekannt, was die massive Investition auf dem Video-Streaming-Markt kostet. 1,3 Milliarden Dollar haben sie in 2014 insgesamt in das Videogeschäft investiert. Es ist nicht klar, ob sich das, trotz Prime-Preiserhöhung, wirklich absehbar rentiert, denn, wie immer, gibt es keine verlässlichen Zahlen von Prime Kunden. Natürlich sind die Ausgaben von Prime Video auch nicht der Löwenanteil der Prime Kosten, aber über den Versand selbst hört man nur, dass er Milliarden gekostet hat.

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Überraschung. Microsoft hat sich laut Wall Street Journal entschlossen bei Cyanogen einzusteigen, die vor kurzem einem Aufkauf durch Google nicht zugestimmt haben. Einem Bericht von Bloomberg zufolge soll Cyanogen dann eine Version entwickeln, die die Microsoft Services gleich mitliefert. Wir könnten uns vorstellen, dass Microsoft so die Nokia X Serie wiederbelebt. Ein eigenes Android gegen Google, mit dem sie ihr Smartphone-Portfolio etwas aufbessern könnten. Die Investition in Cyanogen ist allerdings nicht so massiv, dass man jetzt Angst haben müsste, ein "freieres" Android, das immerhin 50 Millionen Nutzer hat, verschwindet. Von den 70 Millionen Neuinvestition in Cyanogen ist MIcrosoft nur ein kleiner Teil. One Plus, eins der großen Smartphone-Projekte, das ganz auf Cyanogen als Ersatz für Googles Android setzte, hat allerdings quasi im gleichen Atemzug verlauten lassen, dass sie jetzt am 12. Februar ihre eigene Version von Android unter dem Namen "OxygenOS" vorstellen.

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Letzten Oktober hat sich eine der größten Plattformen für Bilder, Imgur, dazu entschlossen, das animierte GIF-Format zu verbessern. GIFV nennt sich das eher videobasierte Format und nutzt dabei WebM und MP4. So können sie ein GIF, das üblicherweise 50MB groß wäre auf bis zu 3,4MB runterbrechen. Alle GIFs, die auf Imgur seitdem hochgeladen werden, wurden auf dieses Format konvertiert. Jetzt geht es einen Schritt weiter und die Seite bietet einen Videokonverter an, dem man nur die URL eines Videos füttern muss, um daraus ein "animiertes GIF" zu machen, ähnlich wie es andere Seiten für normale GIFs schon anbieten, auch wenn der Prozess etwas länger dauert. Für social Media Sites laufen die so produzierten GIFVs recht einfach, wenn man sie auf die eigene Webseite einbinden will, ist ein wenig Gefussel gefragt, auch wenn Imgur einem natürlich das HTML für diverse Einsatzbereiche vorformatiert. Mal eben ein blinkendes Bildchen in eine E-Mail einbinden funktioniert allerdings so nicht wirklich, wir können aber auch darauf verzichten. Uns fehlt da jetzt nur noch der Sound.

PS: Wer auf sein übliches GIF-Format nicht verzichten will, für den gibt es, etwas verborgen, auch noch die Möglichkeit genau das runterzuladen. Geht man zum "Direct Link" der von Imgur angeboten wird, dann zeigt sich ganz unten versteckt ein Download-Link. Aber ehrlich, 45MB sind selbst für die schönste Ninja-Katze ohne Ohren in Fullscreen etwas viel.

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Mit neuen Möglichkeiten im Dashboard will Tumblr seinen Userinnen und Usern fortan ermöglichen, Text besser zu formatieren und somit besser aussehen zu lassen. Das bedeutet: Nicht mehr ausschließlich das GIF steht im Vordergrund der Plattform, sondern auch der Text wird wichtiger. Endlich. Wie viele verdammte Katzen kann man denn auch ertragen, wenn auch auch einen schönen Artikel über die putzigen Mitbewohner schreiben könnte? Eben.

Nicht nur der Text soll besser aussehen, auch das Zusammenspiel aus Buchstaben und Bildern schlüssiger funktionieren und vor allem freier kombinierbar sein. Das ist erst der Anfang einer ganzen Reihe von Veränderungen, die zukünftig im Tumblr-Backend auf einen warten. Das Yahoo-Unternehmen selbst spricht von "real crafty shit". Warten wir das doch einfach mal ab.

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Keine Hektik, das Galaxy J1 ist wirklich nichts Besonderes. Mit einer Bildschirm-Größe von lediglich 4,3" wäre es aber zum Beispiel für all diejenigen interessant, die mit großen Screens für die Hosentasche nach wie vor hadern (Wir hören euch, wir lieben euch). Das J1 ist eher so ein "HandyHandy". 1,2 GHz schneller Doppelprozessor, 512 MB RAM, 4 GB Speicher, 5 Megapixel auf der Kamera und ein 1.850 mAh starker Akku. Mehr als 150 Euro dürfte das nicht kosten, Details gibt es jedoch dazu noch nicht. Ist auch nicht so wild. Weil - bitte probiert es selbst aus - Samsungs Website mich über 9.000 Kilometer weit bis zum nächsten Händler schicken will, der das J1 auf Lager hat. Ist lieb gemeint.

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In den kommenden Wochen wird Microsofts Wolke OneDrive visuell ansprechender mit euren dort abgelegten Fotos umgehen. Speichern kann und soll man die Schnappschüsse dort ja schon lange, das funktioniert auch bestens, nur die Darstellung ist eher, naja, nicht so hip. Sobald das Update freigeschaltet ist, lassen sich Fotos in Alben organisieren, das Layout wird überarbeitet, Collagen automatisch erstellt. Eben all das, was zu einer vermeintlich zeitgemäßen Fotoverwaltung so dazugehört. Eure Bilder werden außerdem von Bing untersucht und mit Tag-Vorschlägen versehen ("Hund", "Katze", "Maus").

Das Update wird zunächst in der Web-Ansicht und für iOS zur Verfügung gestellt, Android und Windows Phone folgen.

Microsoft will auch mit Windows 10 Fotos und deren Darstellung mit einer neuen Gallerie-App verstärkt in den Blick nehmen.

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