FOLGE ENGADGET


Mit knapp 3 Stunden war die diesjährige Google I/O Keynote nicht mal die längste. Aber obwohl es schlagartig von Feature zu Feature ging, blieben die ganz großen Überraschungen aus. Man hat das Gefühl, Google entwickelt sich mehr und mehr zu einer Firma, die ihre Kunden und ihre kleinen Sorgen in den Fokus rücken möchte, statt ständig verrückte Projekte aus dem Hut zu ziehen. (Google Glas wurde nicht mal erwähnt).

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Wer mit Gmail ständig an E-Mail-Überfütterung leidet und mit dem Interface nicht ganz klar kommt, hatte zuletzt mit Inbox eine deutlich spaßigere Alternative - wenn man denn eine Inbox-Einladung bekommen hatte. Offensichtlich ein Experiment, das sich gelohnt hat, denn jetzt stellt Google Inbox allen Gmail-Nutzern zur Verfügung. E-Mails auf "Snooze" stellen, scheint wohl ein Hit gewesen zu sein. Die Integration mit Keep ist auch nicht schlecht und auch das Material Design macht etwas her, jedenfalls auf dem Smartphone, im Browser ist die Darstellung dann doch ein klein wenig zu großzügig.

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Mit Jump wird jetzt auch klar, warum die Google I/O dieses Jahr in Screens getaucht ist, die fast nach Imax riechen. Google plant Virtual-Reality-Filme für alle zu ermöglichen. Ein spezielles Kameraset kann man sich selber bauen, die Baupläne soll es auch geben. Aber wer bei 16 Kameras, die alle miteinander synchronisiert arbeiten sollen, seine persönlichen Bastel-Fähigkeiten etwas ausgereizt sieht, der kann sich auch via GoPro ein Kamera-Array kaufen. Der spezielle Assembler, die Software, die aus den einzelnen Videos eine zusammenhängende VR-Umgebung machen soll, wird zunächst nur ausgewählten Entwicklern zur Verfügung stehen, später aber dann wohl auch den VR-YouTube-Stars der nächsten Generation, denn ansehen soll man die VR-Videos dann natürlich via YouTube, vermutlich mittels Cardboard, das übrigens jetzt auch mit iOS funktionieren soll. Video nach dem Break.

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Androids Play Store soll jetzt endlich auch Features für Kinder bekommen. Besser gesagt für Eltern, die das Stromern von Kindern im Play Store besser in den Griff bekommen wollen. Ein spezieller Family Store wird es ermöglichen, Apps nach Alter der Kinder auszuwählen, spezielle Charaktere bekommen ihre eigenen Seiten und es wird auch immer angegeben, ob Apps auf Werbung zurückgreifen oder nicht. Obendrein werden auch im Rest des Play Stores kinderfreundliche Apps durch einen Stern markiert. Was für wen tauglich ist, soll nicht von Google selbst, sondern von unabhängigen Firmen ausgetüftelt werden. Das Programm sollte in den nächsten Wochen im Play Store auftauchen.

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Bislang gab es zwar die Möglichkeit, Karten in Google Maps offline zu speichern, aber die Features waren dann recht begrenzt und die Speicherung war auch eher umständlich. Im Laufe dieses Jahres sollen die Möglichkeiten aber massiv erweitert werden, so soll die Suche nach Orten auch offline funktionieren, wenn man einmal eine Map gespeichert hat und es soll auch Reviews zu Orten, Öffnungszeiten und ähnliche Infos geben. Wichtiger aber vermutlich: Auch die Navigations-Features funktionieren in Zukunft offline, inklusive der Ansagen wann man Abbiegen soll. Wann genau Maps mehr Offline-Features bekommt wurde auf der Google I/O allerdings nicht bekannt gegeben.

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Google Photos - auch das wurde gerüchteweise schon vorher bekannt - wird eine völlig neue App. Die Bilder sind wesentlich aufgeräumter sortiert und mit einfachen Pinch- und Zoom-Gesten wechselt man von Tages- zu Monats- und Jahres-Ansichten. Freunde, Orte etc. bekommen eigene Bereiche, die ähnlich in Zeiten aufgeteilt werden. Die Daten werden alle Online gesichert, sollen aber im Interface dennoch sehr schnell verfügbar sein.

Wie schon berichtet gibt es auch Features, die früher AutoAwesome vorbehalten waren. Alben, Filme, Geschichten, Animationen oder Collagen lassen sich so auf Knopfdruck erstellen und Google macht auch Vorschläge, was man mit dem Material am besten machen könnte. Sharing wird auch von Grund auf verbessert, via Google+ war das bisher ja relativ anstrengend. Jetzt stehen einem alle üblichen Optionen, die sonst bei Sharing in Android auch verfügbar sind, offen, und man kann auch einfach einen Link für mehrere Fotos direkt generieren. Dazu gibt es Backups für Fotos und Video ohne Speicherplatzlimit, jedenfalls für Fotos bis 16 Megapixel und Videos bis 1080p. Apps für Android, iOS und Websites werden heute freigeschaltet.

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Google Now soll in Android M um einiges verbessert werden, weil es wesentlich mehr Natural-Language-Kapazitäten bekommt und Kontexte besser versteht. So soll man z.B. in Zukunft mit einem Tap auf den Homebutton in einer E-Mail über einen Kinofilm direkt Infos zu diesem wie Links zum Trailer bekommen, und wenn man via SMS über ein Restaurant redet, das Restaurant erkannt werden und gleich auch eine Erinnerung für das Essen bereithalten. Diese Art Tap auf den Home-Button funktioniert übrigens auch in Chrome, wo Zusatzinfos eingeblendet werden. Natural Language kommt auch bei Spracherkennung in Apps zum Einsatz, so lassen sich z.B. Pronomen statt Namen nutzen, wenn man gerade Musik hört und Google weiß dennoch, dass der Künstler über den man gerade redet "Skrillex" ist.

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Wir hatten schon von Brillo gehört, aber jetzt gibt es etwas mehr Info. Die wichtigste: Brillo, das System fürs Internet of Things, das auf sehr kleinen Geräten mit wenig Speicher laufen soll, ist in seiner Basis Android. Damit kann Brillo natürlich mit jedem Android Gerät reden, obendrein kann der Kommunikations-Layer, Weave, via WiFi, Bluetooth LE und weiteren Kanälen mit dem Gerätepark kommunizieren. In Zusammenarbeit mit Nest entwickelt dürfte das - vor allem weil die Kommunikation mit Smartphones via Android extrem erleichtert werden könnte - dann vielleicht einen weiteren Schub für das SmartHome geben. Aber wollen wir wirklich mit dem Ofen reden? Bis zum dritten Quartal, in dem Developer Brillo dann auch schon mal testen können, ist ja noch was hin.

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Android Wear soll ein paar oft verlangte Updates bekommen. Es ist allerdings nicht ganz klar wann. Die Features: Gestenkontrolle in Apps z.B. durch Schütteln des Arms, Emojis direkt auf den Screen malen und ein "Always-On" Feature, das einem z.B. ermöglicht, eine Uhr ständig laufen zu lassen (auf einer Uhr! Sensation!). Zusätzlich können auch Apps, die Interaktionen oder zeitkritische Informationen zeigen, im Vordergrund gehalten werden, z.B. wenn man ein Taxi gerufen hat. Auf ein neues Android-Wear-Gerät warten wir noch, haben die Hoffnung für diese Google I/0 aber aufgegeben. Dafür aber gab es schon mal eine Ansage, dass es mittlerweile 4.000 Apps gibt, die speziell für Android Wear entwickelt wurden.

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Es könnte die wichtigste Nachricht von Googles I/O sein, falls es sich bewahrheitet. Android M soll die Batterielaufzeit über einen speziellen Schlafmodus für Apps, genannt Doze, auf das Doppelte verbessern. Zumindest im Standby-Modus. Jedenfalls funktionierte das bei einem Nexus 9. Zusammen mit USB Type-C-Support soll es so auch gleich noch zu viel schnellerem Aufladen kommen. Verbesserungen gerade bei der Batterie dürften wirklich essentiell sein, aber die sind uns auch schon öfter versprochen worden und am Ende hat man - auch dank der Leistungsentwicklung der Smartphones - dann doch nicht viel davon gemerkt.

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