FOLGE ENGADGET


Wir haben ein wenig Angst vor der Idee, dass man Bluetooth Geräte in Zukunft über das Internet steuern können soll, auch wenn Chrome sowieso selbst schon Zugang zum Internet der Dinge bekommt, denn - bei aller Liebe zum smarten Kühlschrank - die Dinge im smarten Zuhause sind jetzt schon oft ein Sicherheitsrisiko.

Das hält aber die Gruppe die für die Standards von Bluetooth zuständig ist, nicht davon ab, eine neue Version, 4.2, anzukündigen, die genau das verspricht: aus dem Browser auf Bluetooth-Kisten zugreifen. Die Umsetzung wird wie üblich noch eine Weile dauern, aber die ersten Tests laufen wohl schon, denn die Spezifikationen sind schon aus dem Oktober.

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OK Go sind allgemein dafür bekannt, die geekigsten Videos zu machen, das neuste für ihren Song "Upside Down & Inside Out" ist da keine Ausnahme. In einem Durchgang ohne Schnitt gedreht, testen sie die Tanzbarkeit der Schwerelosigkeit in einem Parabelflug.

Auf solchen Flügen ist man nicht ganz so schwerelos, wie im All sondern einem ständigen Wechsel zwischen Microgravitation und besonderer Schwere ausgesetzt, weshalb die Flüge von der NASA auch den Spitznamen "Vomit Comet" bekommen haben.

Der Titel für die beste Choreographie im Fast-All dürfte ihnen sicher sein und es muss sie eine enorme Anstrengung gekostet haben, das Video zu realisieren, auch wenn die russische Fluglinie S7 sie dabei wohl unterstützt hat.

Video nach dem Break.

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Die Firma PowerVision hat einen Quadrocopter mit außergewöhnlichem Formfaktor und dem sprechenden Namen PowerEgg angekündigt: Im Ruhezustand sieht die Drohne wie ein großes Roboter-Ei aus, die vier Rotorarme werden vor dem Einsatz dann herausgeklappt. Die PowerEgg-Kamera ist für ruckelfreie 4K-Aufnahmen kardanisch aufgehängt und ermöglicht 360-Grad-Videos, die Bedienung soll wortwörtlich kinderleicht sein. Viel mehr verrät PowerVision derzeit allerdings nicht, auch nicht welche "strukturellen und funktionalen Vorteile" das Ei-Design mitbringt, dagegen liegt die Sache psychologisch wohl auf der Hand: Roboter-Eier, die Rotoren rausfalten und losfliegen, wecken massive Robocalypse-Ängste. PowerEgg soll dann im Herbst für einen ungenannten Preis zu haben sein. Video nach dem Break.

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Das ist dann wohl saudumm gelaufen: Das Massively Multiplayer Online Game Dragon Nest hat es irgendwie geschafft, sämtliche Nutzerdaten der letzten zwei Jahre zu verbummeln. Was dahinter steckt (kein Backup?) möchte man sich gar nicht vorstellen, jedenfalls ging das Game am 31. Januar wegen Server-Kalamitäten offline und kam am 5. Februar zurück ins Netz - allerdings ist von den Nutzerprofilen nicht mehr viel übrig, was bei einem Entwicklungsspiel dieser Art natürlich besonders verdriesslich ist. Einziger Trost für Entwickler Eyedentity Games und Publisher Shanda Games International (der Dragon Nest Europe, DNE, verantwortet) ist wohl, dass keine Schadensersatzforderungen ins Haus stehen dürften, weil Dragon Nest kostenlos ist. Als mehr oder weniger befriedigenden Trost werden die Spieler derweil auf Level 80 von 100 gehievt, aber eben wirklich alle verbleibenden Nutzer, womit die Hardcore-Spieler am Ende besonders dumm dastehen.

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Der russische Erfinder Aleksei Garagashian hat in jahrelanger Arbeit ein neuartiges Amphibienfahrzeug ausgetüftelt, dessen Basis 1,6 Meter hohe und 60 cm breite Monsterreifen mit einem automatischen Pump/Ablasssystem sind, mit denen das Vehikel namens Sherp auch über gröbere Geländeschikanen kutschieren kann (mit komfortablen 70 cm Luft unterm Bodenblech), derweil die Riesen-Pneus dem Gefährt auf dem Wasser den nötigen Auftrieb geben. Das 1,3-Tonnen-Vehikel macht mit seinem 1,5-Liter-Turbodiesel bis zu 45 km/h an Land und 6 km/h auf dem Wasser, die Basisversion des Schwimmautos soll rund 58.000 Euro kosten. Video nach dem Break.

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Erinnert ihr euch noch an den widerstandsfähigen Krabbel-Roboter, den Wissenschaftler der UC Berkeley nach dem Vorbild von Kakerlaken bauten? Den flexibel gewölbten Panzer ihrer Konstruktion haben sie jetzt in mehrere Segmente unterteilt und damit eine beeidruckende Kompressionsfähigkeit erreicht: Bei einer Ausgangslänge von 18 cm und -höhe von 7,5 cm lässt sich "CRAM" um mehr als 50 Prozent auf 3,5 cm zusammenstauchen. Als nächster Schritt soll der Bot nun kleiner, schneller und noch pressbarer werden. Der Miniaturisierung sind dabei gedanklich keine Grenzen gesetzt, denn je nach Größe schweben den Forschern unterschiedliche Einsatzgebiete vor: Die Kakerlakenroboter könnten zunächst auf der Suche nach Verschütteten Trümmerberge durchschwärmen und später als hoch entwickelte Winzlinge menschliche Innereien durchforsten. Das Video nach dem Break zeigt einen Prototypen.

[Bild:Tom Libby, Kaushik Jayaram und Pauline Jennings, PolyPEDAL Lab, UC Berkeley]

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Mit Version 49 wird auch Google Chrome für Android sogenannte "Beacons" unterstützen. Beacons - auf Deutsch Leuchtfeuer - sind kleine Bluetooth-Sender, die mit Smartphones in der Nähe kommunizieren können. Ob Parkuhr, Museum oder Supermarktartikel - die Informationen zur Umgebung erreichen den Nutzer als Webseitenvorschläge, also URLs, gebündelt in einer Oberfläche. Dieses sogenannte „Physical Web" soll auch bewirken, dass nicht für jedes Ding und Ort die entsprechende App installiert sein muss. Befindet man sich beispielsweise in der Nähe eines Filmplakats, das Teil des Physical Web ist, zeigt Chrome dazu eine Webseite mit einem Trailer und Vorstellungen in der Nähe an. Oder wenn man an einer Bushaltestelle mit Beacon wartet, kann man schnell auf Verspätungsmeldungen zugreifen, ohne vorher die App der Verkehrsbetriebe zu öffnen.

Für die iOS-Version von Chrome liefert Google schon seit dem letzten September Unterstützung für das Physical Web. Videoeinführung nach dem Break.

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Rooster Teeth haben nach ihrer Echtleben-Version von Pac-Man eine noch einmal deutlich aufwendigere Real-Life-Inszenierung des Game-Klassikers Space Invaders realisiert: Die hallenfüllende Installation wurde wiederum von oben gefilmt, wobei die Alien-Flotte von nicht weniger als 60 Statisten dargestellt wird, die einer strengen Choreografie folgend, dem Spieler immer näherrücken und dabei mit Wasserbomben werfen, während der Spieler auf einem Rollwagen sitzend mit einer dicken Nerf-Knarre schießt. Video nach dem Break.

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„Urban Insects" ist ein Projekt der bulgarischen Architektin Yasena Popova, für das sie mit ihrer Nikon D5200 unter verschiedenste Vehikel kriecht, um deren Unterseite abzubilden, perspektivisch unverzerrt und in voller Länge. Dazu setzt sie zehn bis hundert Fotos zusammen und bearbeitet dann Hintergrund und Farben in Photoshop so, dass die Innereien schön ordentlich und sauber wirken. Angefangen hat sie 2012 mit einem Fahrrad. Dann wurden ihre Models immer größer, und mittlerweile ist sie bei einer 12.000-Tonnen-Lok angelangt (im Video oben zu sehen). Wie es jetzt weitergeht? "Vielleicht ein Panzer", sagt sie. "Mal sehen." Mehr Fahrzeuge könnt ihr im Video nach dem Break und in Popovas Fotosammlung begutachten.

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Vor exakt 163 Tagen präsentierte Gigaset seine ersten eigenen Smartphones, die ME-Serie. Danach dauerte es 76 Tage, also drei Monate, die zumindest ein Gerät dann auch tatsächlich verfügbar war. Heute, weitere 87 Tage später, wagt sich das zweite Modell auf den Markt.

So wird das nichts, Gigaset.

Nachdem das deutsche chinesische Unternehmen mit dem mittleren der drei MEs im November gestartet war, gibt es ab heute auch das ME Pro. Mit 5,5"-Display, 20-Megapixel-Kamera (inklusive optischer Bildstabilisation), einem Snapdragon 810 als Prozessor, einem 4.000 mAh starken Akku und Platz für zwei SIM-Karten. Auch an Bord: Sensoren für Fingerabdruck und UV-Einstrahlung sowie ein Herzfrequenzmesser. Gigaset ruft 550 Euro für das Smartphone auf. Und verrät weiterhin nicht, wann denn das 350 Euro teure ME Pure, das Einsteiger-Modell des Trios, erhältlich sein wird.

Nein, so wird das wirklich nichts, Gigaset.

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