FOLGE ENGADGET


Falls ihr es nicht wisst. Mobile Browser sind gerne bereit euch komprimierte Daten zu schicken, damit euer Datenvolumen nicht ganz so arg abgenutzt wird. Google ist das aber nicht genug, sie wollen auch Desktops jetzt schlankere Daten liefern, um die Webseiten anzuzeigen. Mit Data Server (einem Google Chrome-Plugin, das noch im Beta-Stadium ist) kann man das jetzt testen. Klar, dann laufen wirklich alle Webseiten über Google, was manchem aufgrund der Ängste um die persönliche Privatsphäre nicht ganz so recht sein mag und normalerweise hat man auf Desktops auch nicht gerade ein Problem mit mehr Daten. Falls ihr aber zu denjenigen gehört, die ihre Handyverbindung gelegentlich via Hotspot für den Rechner nutzen, oder sonst auf einem Tarif sitzt, bei dem Datenmengen eine Rolle spielen, kann Data Saver seinem Namen alle Ehre machen. SSL-Seiten und Seiten im Inkognito Modus werden aber nach wie vor unkomprimiert und ohne Zugriff von Google geliefert.

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Ihr habt ein paar hundert Terabytes, die ihr gerne im Netz auslagern wollt? Kein Problem. Amazon Cloud Drive hat gestern die Preise für Cloud-Speicher ins bodenlose gesenkt. Jedenfalls in den USA, hierzulande gibt es noch die üblich gestaffelten Preise, aber wir denken es wird über kurz oder lang ein universelles Angebot. Für endloses Foto-Speicher sind jetzt 11,99 Dollar fällig, für Endlos-Speicher komplett 59,99. Jeder mit einer halbwegs brauchbaren Upload-Geschwindigkeit dürfte sich jetzt überlegen, ob der lieber das investiert, oder etwa selber noch eine Festplatte für zu Hause kauft. Wir sind gespannt wie die Konkurrenten, allen voran Google, auf diesen Kampfpreis reagieren wird.

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Kann man mehr mit dem neuen Force Touch Trackpad im MacBook und MacBook Pro machen, als schnell Videos vorspulen? Ja. Die App Inklet hat sich dem neuen Trackpad schon jetzt angepasst und erlaubt einem das click-simulierende Wunder-Ding wie ein gewöhnliches Graphik-Tablet zu nutzen. Je stärker man mit dem Stift auf das Trackpad drückt, desto fester werden die Linien. Wer als digitaler Zeichner einsteigen will, kann also erst mal auf die teureren Lösungen verzichten. Wir sind gespannt ob noch weitere App-Bereiche einen Nutzen in diesem Force Touch Ding finden.

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Die große Neuerung des Traktor Kontrol S8 Controllers war: Bildschirme und keine Trackwheels mehr. Natürlich aber war er für DJs auch ein wenig groß, um mitgenommen zu werden. Jetzt hat Native Instruments scheinbar nachgelegt und einen kleineren Controller entwickelt, den Kontrol D2, der wie ein einzelnes Deck (ähnlich dem X1) eingesetzt werden kann und dennoch die meisten Features des S8 zu behalten scheint. Der Bildschirm, der sich auch für Remix-Decks eignet, das Touchelement, um die Tracks genauer zu synchronisieren und natürlich die vier Fader. Genaueres ist noch nicht zu erfahren, denn bislang ist dieser Teaser alles was wir zu sehen bekommen, der Kontrol D2 scheint aber keine eigene Soundkarte zu besitzen. Man kann ihn im Video nach dem Break schon mal im Einsatz bei einem WMC Stream mit Uner, MK und Dubfire sehen.

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Die britische Rechenzentrenfirma BladeRoom Group hat Klage gegen Facebook eingeräumt: Das soziale Netzwerk habe ihr modulares Rechenzentren-Design geklaut und beim Bau eines Facebook-Rechenzentrums im schwedischen Luleå verwendet. Die Firma gibt an, 2011 bei Facebook vorgesprochen und ihr modulares Designprinzip - günstige, vorgefertigte Bauteile - vorgestellt zu haben.

Nicht genug, dass Facebook sich das Designprinzip zueigen gemacht hat. BladeRoom Group schreibt in der Klageschrift vom Montag, dass "Facebooks Missetat vielleicht niemals ans Tageslicht gekommen wäre, wenn [das Unternehmen] beim Diebstahl von BRGs geistigem Eigentum Schluss gemacht hätte. Aber Facebook ging einen Schritt weiter und trieb andere dazu an, BRGs geistiges Eigentum zu verwenden, indem es die Initiative dazu gründete, das 'Open Compute Project'."

Facebook habe damit gegen Handelsgeheimnisse verstoßen und einen Vertrag mit BRG gebrochen. Eine Jury solle bitteschön über den Fall entscheiden, Facebook Schadensersatz zahlen und eine richterliche Anordnung alle Nachahmer stoppen.

Wer ein Bauchgefühl dafür entwickeln will, was an der Sache dran ist, lese das etwas längere IT-World-Stück zum Fall. Spoiler: IT World glaubt nicht, dass BRG mit der Klage durchkommt und begründet das implizit ganz lustig...

(Bild: BladeRoom Group; Modular Datacenter Deployment)

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Die südkoreanische "Business Korea" hat - sehr interessant! - mit Vertretern von Samsung und LG über die Zukunft von Glas gesprochen. Und beide hätten 2016 als das Jahr bezeichnet, in dem zum ersten Mal Mobilgeräte mit bieg-, roll- und -faltbaren Bildschirmen auf den Markt kommen dürften - eine Bestätigung der bereits 2014 vorgeschlagenen Zeitplans.
  • LG arbeitet derzeit an transparenten Bildschirmen, wie sie zum Beispiel in Heads-up-Displays verwendet werden könnten um damit umständliche Projektoren-Spiegel-Prismenlösungen wie bei Google Glass überflüssig zu machen. Allerdings soll ein Marktstart noch außer Sicht sein.
  • Samsung wiederum arbeite an faltbaren Bildschirmen und rechnet mit dem ersten solchen Produkt im nächsten Jahr.
Überlegung: Faltbares Glas hört sich für mich nach Versionen von Klapphandys an (und die sind ja gerade in Asien noch superpopulär). Spontan fällt mir eine Tablet-Tastatur-Kombi ein mit einem Touchdisplay unten und einem nach oben ragenden Displaybereich. Habt Ihr bessere Ideen?

Mobileburn.com weist ganz richtig darauf hin, dass die beiden Firmen mitnichten die einzigen Hersteller und Entwickler neuer Gläser sind - sondern nur die, die damit am offensten umgehen.

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Eine Ameisenfarm zum Anlegen, ein schneller Blick auf das Wunder des Lebens. Die "Ant Watch" mag zwar wenig Ameisen-freundlich sein, dafür wirft sie viele Fragen auf: Wie schnell vergeht die Zeit, wenn man ein paar Ameisen beim vergeblichen Roboten zuschaut? Was ist Zeit für eine Ameise, das ewige Jetzt? Würdigen Ameisen unwürdige Wortspiele (z.B. Armeisenbanduhr(ich habe Euch gewarnt))?

Keine blasse Ahnung, ob die Uhr nur ein Witz sein soll. Aber angeblich bekommt man sie mit Ameisen und Sand vorinstalliert für 60 Dollar als Plastik- und für 150 Dollar als Holzversion. Und alle vier Monate gibt's nen Ameisennachschub umsonst per Post.

Video nach dem Break.

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Nennt sie nicht Metro. Nennt sie nicht Modern oder Universal. Nennt Apps, die auf mobilen und stationären Windows-Stationen laufen einfach Windows-Apps. Das stellte Microsoft-Entwickler Don Box letzte Woche auf der WinHEC-Konferenz in einer Präsentation klar.

Hoffentlich hat Windows ewige Namenssuche nach der richtigen Bezeichnung für das, was da auf Windows-Rechnern, -Tablets, -Spielkonsolen, -Handys und -Raspberrys laufen soll, endlich ein Ende.

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Wie fährt es sich in Mercedes-Benz' selbststeuerndem Luxusauto F 015 Luxury In Motion? Unsere US-Kollegin Nicole Lee durfte in dem SciFi-Vehikel auf dem früheren Marinestützpunkt Alameda einige Runden drehen. Ihr ernüchterndes Fazit: Es war „irgendwie nicht besonders beeindruckend."

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