FOLGE ENGADGET


Könnte ja sein, dass man plötzlich was zu feiern hat: Schlüssel ins Schloss, Hand auf den Nothaltknopf und - der Emergency Party Button ist nur eine von mehreren sehr praktischen Alltagsverbesserungen, die Bastler Brian Gaut (aka Plasma2002) in den letzten Jahren gebaut hat (sein Katzenabwehrsystem Blender Defender ist auch nicht schlecht). Videos nach dem Break.

Sieben Jahre ist das schon her. Aber weil jetzt erst bei Reddit aufgetaucht ist, hat sich doch noch was Neues getan: Ein Freund hat ein Bild von einem interessanten Apparatus Gauts aufgetan: Eine Vorrichtung, die man über den Joystick des Greifarm-Automaten auf Jahrmärkten streift und die sich merkt, welche Bewegungen man bei der letzten Spielrunde ausführte. So kann man nach und nach die Greifarmsteuerung optimieren - ohne, naja, zu mogeln. Fantastische Idee. Bild siehe oben.

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Das National Museum of Computing (TNMOC) in Bletchley Park (Enigma) sucht händeringend nach Menschen, die noch wissen, wie man einen "BBC Micro" repariert: Einen frühen 8-Bit-Computer der Firma Acorn, der vor allem in britischen Schulen die Bildung digitalisieren sollte.

Im TNMOC stehen rund 80 dieser Computer und rotten - falls sie nicht hinter Glas stehen - in einem Vorführ-Klassenzimmer als Ausstellungsstück vor sich ihn. Im letzten Jahr saßen allein 4500 Schüler in diesem Klassenzimmer an diesen Computern; auf jedem Computer wurden 78.000 Tastenanschläge gezählt - kein Wunder, dass sie jetzt ein bisschen Pflege brauchen.

Das Museum fordert deswegen zur Unterstützung auf: Wir brauchen mehr Leute, um die Beeps am Leben zu halten.

Video nach dem Break.

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Ich darf vorstellen: NGC 6153, ein nur 4.000 Lichtjahre entfernter Nebel, aufgenommen vom Weltraumteleskop Hubble. Man könnte ihn als ätherisches Blubbergeheimnis beschreiben, als ektoplasmatisches Mischgewebe oder schwülstigen Milchunfall. Aber das würde ihm Unrecht tun. NGC 6153 sind die Überreste eines Sterns mit ungefähr einer Sonnenmasse. Der Nebel ist besonders Neon- und Argon-, Kohlenstoff-, Sauerstoff- und Chlor-reich, von diesen Elementen gibt es dort drei Mal so viel wie in unserem Sonnensystem - und er hat fünf mal so viel Stickstoff wie die Sonne.
Warum? Vielleicht, weil er diese Elemente selbst hergestellt hat, spekuliert die ESA. Wahrscheinlicher sei aber, dass er sich aus einer Wolke mit dieser Elementverteilung herausformte.

NGC 6153 (SIMBAD-Eintrag) wurde 1883 von dem Astronom Ralph Copeland im südlichen Sternbild Skorpion entdeckt

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Vergangenes Wochenende fand das bekannte Goodwood Festival statt, das Autoliebhaber und Rennfans der ganzen Welt versammelt. Während des Rennspektakels wurde vom Stuntman Tony Grant in einem Nissan Juke Nismo RS ein besonderer Weltrekord aufgestellt: die schnellste Meile auf zwei Rädern. Grant schaffte die Meile in 2:10 Minuten und war somit eine halbe Minute schneller als beim Vorgängerrekord von 2011, den er aber auch schon selber aufgestellt hat. Wer nun denkt: "Geradeaus fahren kann jeder" sollte sich das Video nach dem Break anschauen. Spektakulär, wie der Nissan um die Kurven heizt.

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Auch wenn Technik und Geräte immer schneller werden, die Latenz ist und bleibt eine der Hürden, die Hardware- und Softwaremacher permanent zu überwinden versuchen. Nun ist ein Video aufgetaucht, das zeigt, wie Google mit der Thematik umgeht, nämlich mit dem Chrome TouchBot, eine Art Roboterfinger, der Touchscreen-Interaktionen simuliert und so Latenzen bei Android- und Chrome OS-Geräten darstellbar macht. Seht den TouchBot in Aktion nach dem Break.

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Morgen stellt Meizu das neuste Flaggschiff in China vor: das MX5 Nun sind aber im Vorhinein bereits Fotos wie auch Specs zum Android-Smartphone geleakt. Auf dem ersten Blick ist das MX5 dem Vorgänger MX4 recht ähnlich. Allerdings fällt der ovale Menü-Button auf. Beim MX4 war er noch rund und ähnelte mehr dem des iPhones. Das 5,5 Zoll große Smartphone verfügt voraussichtlich über ein 1080p-Display und einen MT6795T Helio X10-Prozessor von Mediatek, der mit acht Cortex-A53 CPU-Kernen ausgestattet ist. Außerdem gibt es 3GB RAM, 16GB interner Speicher, 20,7 MP-Kamera hinten und 5 MP vorne. Als OS gibt es vom Band Android 5.0.2 Lollipop und für die Stromversorgung sorgt eine 3.150 mAh-Batterie. Ob eine microSD-Erweiterung dabei ist, ist noch nicht bekannt. Bleibt aber zu hoffen, damit der interne Speicher nicht zu früh an die Grenzen seiner Kapazitäten angelangt.

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Rasenmähen ist für die einen Meditation, für andere nervige Pflicht, wiederum andere machen sich aus der Gartenarbeit einen Spaß. Klar gibt es mittlerweile automatische Rasenmäher-Bots, aber wie Staubsauger-Bots sind sie behäbig und man weiß irgendwie nie so recht, wann sie mit ihrer Arbeit eigentlich fertig sind. Dieser findige Bastler hat einen herkömmlichen Rasenmäher mit einer Fernsteuerung und Motor ausgestattet. Der Antrieb stammt von einem elektrischen Rollstuhl, verfügt also über die nötige Portion Antriebspower. Sonst kann man von der Veranda wie mit jedem anderen RC-Auto auch, den Garten beackern. Seht ein Video zu dem Hack nach dem Break.

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Die Eigenbeschreibung von T.brush, einer momentan auf Kickstarter laufenden Zahnbürsten-Kampagne, zeigt einen hohen Anspruch: "The Damn Coolest Electric Toothbrush in the World" soll sie sein. Und ja, mit Mode, Trend oder Individualität konnten Zahnbürsten bis dato selten punkten. Hier soll aber jeder Kunde auf seine Kosten kommen. So kommt T.brush unter anderem im Retro-Look, mit Polka-Dots, in sanftem Rosa für die Dame oder auch in Neon für die jungen EDM-Raver. Doch Farbe ist nicht alles. Angeblich soll durch eine neuartige Batterie, die Bürste bis zu 70 Prozent länger funktionieren als die Konkurrenz und mit Hilfe eines speziellen Case kann auch via USB die Batterie mit neuer Energie versorgt werden. Bis zu zwei Wochen ohne Steckdose soll T.brush funktionieren. Das könnte dann auch für den Camping-Trip reichen. Seht ein Video zu dem Produkt nach dem Break.

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(Bild: Roman Harak / Flickr)
Koryolink heißt das Handynetz in Nordkorea, an dem man bislang nicht vorbeikam, wenn man mobil telefonieren wollte. Betrieben wird dieses Netz von Orascom Telecom, einem ägyptischen Unternehmen. Der nordkoreanische Staat hält eine Minderheitsbeteiligung. Und hat – offenbar hinter dem Rücken von Orascom, auch wenn das eigentlich schwer vorstellbar ist – jetzt ein zweites Netz live geschaltet.

Das ist insofern interessant, als dass die Ägypter sowie sehr unzufrieden sind mit der Marktentwicklung (2,4 Millionen aktive Verträge) und auch ziemlich genervt, weil die erzielten Umsätze faktisch nichts wert sind und man etwaige Gewinne sowieso faktisch nicht aus Nordkorea heraus transferieren kann.

Die Nachricht zum zweiten Mobilfunknetz ist dem aktuellen Quartalsbericht von Orascom zu entnehmen. Eine offizielle Stellungnahme seitens Nordkoreas gibt es dazu nicht.

Dafür aber offenbar bereits Gespräche, die beiden Netze zusammenzuführen. Die Vermutung liegt nahe, dass der Staat dann die volle Kontrolle übernehmen würde. Das mobile Internet kann über Koryolink ohnehin praktisch nur von Touristen genutzt werden. Mit unterschiedlichem Erfolg. Services werden mal unterstützt, dann wieder blockiert. Oder aber das Netz bricht vollkommen zusammen.

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Wenn Apple Music morgen startet, dass schauen Sonos-User erstmal in die Röhre. Bzw. hören ihre Musik weiterhin über eine der zahllosen Anbieter, die Sonos schon jetzt für die drahtlosen Lautsprecher bereitstellt. Dass die Integration von Apple Music gesetzt ist, gilt als sicher. Nur wann, das mochte bislang niemand so recht zu sagen. Dass beide Unternehmen bereits daran arbeiten, wissen wir seit der vergangenen Woche, als Ian Rogers von Apple freimütig darüber twitterte. Sonos hat jetzt gegenüber The Verge den Zeitrahmen festgezurrt: Noch vor Ende des Jahres soll es soweit sein. Na also!



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