FOLGE ENGADGET

Guillaume Rolland hat mit diesem SensorWake den Google Science Fair als eine der "Top 15 Erfindungen, die die Welt ändern können" gewonnen - und wendet sich nun an die Öffentlichkeit mit einer Bitte: Kauft alle alle meinen Wecker, der Euch mit dem Geruch von Croissants, Pfirsichen, Blumen und - nur für Frühkäufer - "Dollar & Ebenholz-Luxus" weckt.

SensorWake ist ein einfacher Wecker, der am Vorabend mit einer Geruchskartusche befüllt werden kann, die dann zur Weckzeit ihren Duft verströmt. Eine Kartusche kostet 7,5 Euro und soll 60 Weckvorgänge durchhalten. (Im Gegensatz etwa zu Scentee bedarf er keines Smartphones.)

Mithilfe von 100 Testpersonen hat Rolland herausgefunden, dass sein Duftwecker tatsächlich Menschen aufzuwecken vermag - in weniger als zwei Minuten in 99 Prozent aller Fälle, schreibt er. Und weiter: Für die 1 Prozent mit verstopfter Nase schaltete sich nach drei Minuten unerfolgreicher Weckerei ein Audio-Wecker hinzu.

Video nach dem Break.

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Wer diese Nachricht zum Beispiel per iMessage an ein iPhone sendet, versetzt es damit angeblich in den Tiefschlaf; iPhones mit Jailbreak schalten nach Erhalt zumindest in den Safe-Mode um. Bei Reddit hieß es deshalb in den letzten Stunden: Warum?

Für Reddit-Mitglied Sickestdancer98 ist das nichts Neues: eine altbekannte Schwachstelle der Banner-Notification im Umgang mit Unicode-Text. "Der Banner", schreibt er bei Reddit, "versucht kurz die eingehende Nachricht dazustellen und 'gibt dann auf', er crasht also. Ist das eine mögliche Sicherheitslücke? Vielleicht. Gab's das schon? Ungefähr seit iOS 6. Kann es gefixt/gepatcht werden? Das, meine Freunde, hängt ganz von Apple ab."

Ein Bug in der CoreText API, schrieb im August 2013 zum Beispiel schon einmal Ars Technica, der sowohl iOS als auch OS X betrifft.

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Der Welt vermessenstes Rücklicht soll es sein: Eine grob Hodensack-förmige, knautschbare, Klick-fähige Eiertaschenlampe zum Anhängen an den Fahrradsattel - Video nach dem Break.

Die Bike Balls sind eine Erfindung zweier Designer aus Toronto - Scott B. und Heather L. -, die ihre Namen nicht nennen wollen. Das ganze passt zur "Wir sind so schlecht, dass wir gut sind"-Kampagne die sie für ihr Produkt fahren, anstatt einfach nur stolz auf ihre ja tatsächlich irgendwie tolle schlechte Idee zu sein.

Achso, soll 20 Dollar kosten.

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Die NASA hat bekannt gegeben, mit welchen Instrumenten sie Europa, den eventuell Ozean-beherbergenden Jupitermond, vermessen will.

Neun Instrumente sollen es sein - volle Liste nach dem Break. Sie heißen: Pims, Icemag, Mise, Eis, Reason, E-Themis, Maspex, Uvs und Suda und zeichnen zum Beispiel Bilder, Magneto- und Spektrogramme auf. Was sie nicht können, ist in die Tiefe schauen, das sollen in Zukunft Unterwassersonden leisten - die aber dank der Europa-Mission von 2020 erheblich zielgerichteter und effizienter eingesetzt werden könnten. So zeichnet zum Beispiel Mise die Verteilung von organischer Materie, Salzen, Hydrate, Wassereis-Phasen und anderen Materialien auf - und könnte so die Einstichstelle zukünftiger Missionen festlegen.

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Microsoft hat am Dienstag Abmachungen mit zwanzig weiteren Herstellern von Android-Tablets bekannt gegeben: Nach Samsung, Dell und acht regionalen OEMS, so die MS-Pressemitteilung, werden nun auch LG, Sony, Haier, Positivo, Wortman und fünfzehn weitere Anbieter Office und Skype auf ihren Android-Tablets vorinstallieren.

Die komplette Liste gibt es nach dem Break. Die Hersteller aus Deutschland sind Axdia International, Ionik und Wortmann.

Und dabei soll es nicht bleiben: "Wir freuen uns darauf, in Zukunft Abmachungen mit noch mehr Partnern treffen zu können", schreibt Microsoft.

Microsoft führt damit einen spannenden Angriff auf Google weiter. Wenn jetzt auch noch klassische Google-Dienste wie Karten, Kalender und Video von zum Beispiel Microsoft angeboten werden, lohnt sich für OEMs immer mehr der Umstieg auf eine Android-Version ohne Googles Segen - was einer Schwächung von Googles Position im Mobile-Markt bedeuten würde.

Oder wie seht ihr das?

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Die Kartographen von Saab Vricon zeigen in einer Demo, wie es nach Google Earth und Konsorten mit 3D-Modellen der Welt weitergeht: als ziemlich hochauflösende stereoskopische Rekonstruktion aus Foto- und Sensordaten von Satelliten und anderen Aufklärungswerkzeugen im selben Aufwasch. Ihre Videos (leider nicht einbettbar) zeigen 3D-Flüge über sehr detaillierte Landschaften und Städte. Sie sagen:

"Für ein Vricon 3D-Datensatz der auf kommerziellen Satellitenfotos beruht, ist die absolute Genauigkeit 3 Meter SE90Was ist das?; die relative Genauigkeit ist noch viel höher. Noch höher ist die Genauigkeit, wenn anderes Fotomaterial zur Verfügung steht, typischerweise 0,3 Meter für Daten von Drohnensensoren."

Sieht beeindruckend aus. Wäre da nicht das Problem, dass diese Daten offenbar vor allem dem Militär angeboten werden und damit Kriegs- und Tötungswerkzeug sind. So zitiert das Unternehmen einen Soldaten mit der Aussage, dass Vricon "die hochpräzise Zielbestimmung viel zu einfach" mache. Was für ein Kompliment...

Schöne Bilder, schrecklicher Zweck.

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Screentendo ist ein hübsches Spielkonzept von Aaron Randall: Es baut aus einem beliebigen Screenshot ein Super-Mario-Level. Statt aber wirklich über Desktop-Icons und Mauszeiger springen zu können, generiert Screentendo aus den Kontrasten ein Steinmauer-Level - viel Spaß macht das nicht, dafür ist es interessant. Immerhin ist das ja eine sehr, sehr einfache Version dessen, was mit Augmented Reality dereinst möglich sein soll, zum Beispiel nämlich die Spielweltifizierung der Welt.

Video nach dem Break.

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Die Sparte IT & Security Solutions des Rüstungskonzerns Lockheed Martin brüstet sich mit ihren Dynamic-Signature-Biometrie-Produkten neuster Generation, die sogar die superpingelige NSA überzeugen sollen, jedenfalls testet der Abhördienst gerade das Identifikations-System Mandrake, das Nutzer unter anderem an Bewegungsprofilen ihrer Zeigefinger beim routinierten Swipe über den Touchscreen erkennt: "Die Fingerbewegung ist absolut einzigartig," erklärt ein Lockheed-Manager gegenüber Nextgov: "Handschrift ist zweidimensional und lässt sich noch nachahmen", aber eine Fingerbewegung habe unnachahmbare vier Dimensionen, womit dann die Parameter: Weg über die Oberfläche (x und y), Tempo und Druck gemeint sind. Ob die NSA Mandrake genauso begeistert: Abwarten.

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Die russische Weltraumbehörde Roskosmos hat alleine 2014 92 Milliarden Rubel (1,66 Mrd. Euro) verbummelt - durch Misswirtschaft aber auch durch Betrug und Korruption, so das Ergebnis eines aktuellen Rechnungshofberichts. Ein Großteil des Geldes soll dabei beim Bau des Weltraumbahnhofs Kosmodrom Wostotschny verschwunden sein und dies obwohl Präsident Putin für die Fertigstellung des Projekts 2014 zusätzliche 900 Millionen Euro zur Verfügung gestellt hatte - bei gleichzeitiger Kürzung des regulären Roskosmos-Budgets. Zu dem Rechnungshofbericht kamen zuletzt zwei gravierende Unfälle (bei denen eine Rakete samt Satellit und ein Weltraumtransporter verloren gingen), die der stellvertretende Ministerpräsident Russlands nun mit einer generell desolaten Lage der Weltraumbehörde in Verbindung brachte: Angesichts des moralischen Verfalls bei Roskosmos müsse man sich über die gehäuften Unfälle nicht wundern, erklärte Dmitry Rogozin, der gerade von Präsident Putin damit beauftrag wurde, den Bau des Kosmodrom Wostotschny zu überwachen - womit Roskosmos-Chef Oleg Ostapenko sein wichtigstes Projekt abgenommen wurde.

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Die Agentur-Spatzen haben schon mal eine Variante dieser Meldung von den Dächern gepfiffen, jetzt ist es offiziell: Microsoft bringt seinen Software-Assistenten mit Sprachsteuerung, Cortana, mittels jeweils eigenen Apps auch auf iOS- und Android-Geräte. Eine erste Version dieses Phone Companion soll es Ende Juni geben, wobei viele, aber (noch) nicht alle Cortana-Funktionen, die es auf Geräten mit Windows Phone gibt, zur Verfügung stehen werden. Sinn und Zweck der iOS- und Android-Versionen ist dabei nicht, Cortana als Anwendung weitere Verbreitung zu verschaffen (also in direkte Konkurrenz von Siri und Co. zu treten), sondern Geräte mit diesen Betriebssystemen mit Windows 10 zu vernetzen. Video nach dem Break.

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