FOLGE ENGADGET

Vor nicht einmal vier Wochen vermeldete Archos zwei neue Smartphones der Helium-Serie, jetzt kommt ein weiteres Telefon dazu: das 50d Helium. Ab Mitte Juli soll es für 150 Euro in Deutschland erhältlich sein. Und wie es so ist im hart umkämpften Android-Einsteiger-Markt, sind die Unterschiede wirklich marignal. Anstatt eines Mediatek-Prozessors wird hier ein Snapdragon 410 verbaut, das 5"-Display löst mit 720p auf, die Hauptkamera kommt auf 13 Megapixel, die vordere auf 5.

Das 50d Helium verfügt über LTE, bietet Platz für zzwei SIM-Karten, hat 1 GB RAM und 8 GB internen Speicher. Genau wie die anderen beiden Neulinge der Helium-Familie, läuft auch auf diesem Telefon Android 5.1 aka Lollipop. Vielleicht das beste und interessanteste Detail an diesem Telefon. Ah, nee! Zwei Rückcover zum Wechseln gibt es noch dazu.

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Für 109 Euro bietet Ultrasone noch diesen Monat einen Kopfhörer an, der – so die offizielle Story – vor allem auf Reisen zum Einsatz kommen soll. Fragwürdige Argumentation. Denn tatsächlich addressiert der Hersteller mit dem GO ein Problem von Ultrasone: Die Kopfhörer klingen zwar sehr überzeugend, sind aber auch entsprechend groß. Mit dem GO schrumpft Ultrasone das Design. Gute Sache. Man will ja nicht immer "einen Helm aufhaben" unterwegs. Oder?

133 Gramm ist GO leicht/schwer/wie auch immer. Die Konstruktion ist aus Kunststoff, lediglich die Blenden auf den Ohrmuscheln aus Aluminium. Trotz kleiner Abmaße verfügt GO über die S-Logic-Technik, also die dezentrale Anordnung der Schallwandler. Das sorgt für ein räumlicheres Hören bei geringerer Lautstärke. Android-Nutzer können dank einer eigenen App außerdem die Freisprech/Fernbedienungs-Kombi personalisieren.

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sphericam 2

Tragen wir lebenstollen Basejumper und Stachelschweinjäger statt Würfelkameras demnächst ikosaederförmige 360-Grad-Kameras auf unseren verzierten Helmen?

Ein tschechisches Designteam denkt ja und stellt seine Sphericam 2 vor, ein 1400 Dollar teures, Tennisball-großes Stück eloxiertes Aluminium mit 6 Kameralinsen.

Teuer? Überlegt mal, schreibt Roadtovr.com, was 4 GoPro Hero4s kosten, oder das 16-GoPro-Array Google Jump! Allerdings: Videoaufnahmen mit nur 30 FPS sind halt doch viel zu wenig für eine VR-Anwendung - und das ist ja der eigentliche Zweck solcher Kameras: 360-Grad-Videos und VR - man denke nur mal an die Pornobranche...

Aber es gibt Hoffnung, zumindest für die Sphericam 2: Denn der Grund für die schlechte Framerate ist, dass der Würfel das Stitching der sechs Teilbilder zu einem 360-Grad-Bild gleich selbst vornimmt. Kann man das einem Computer überlassen (und warum nicht), könnte das Gerät vielleicht auch schneller aufnehmen. Laut den Designern dann mit 60 FPS bei 2,4 Gbps und 12 Bit Farbe.

Demo nach dem Break.

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Ich fand das eine ganz schöne Idee: Die Cube-Lampe von Enevu, eine würfelförmige, kleine LED-Lichtquelle zum überall abstellen. Spritzwassersicher, mit Haken und verschiedenen Leuchtfarben. Passt in den Zelthimmel, neben die Tastastur oder als Marker von Gegenständen, die man nicht verlieren sollte. Leider ist er ein wenig teuer: 30 Dollar, dafür derzeit noch kostenloser, weltweiter Versand.

Der Cube strahlt mit 100, 20 oder 1 Lumen, läuft jeweils 3, 11 oder 100 Stunden - alle Specs und der Werbeclip nach dem Break.


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Donald Trump hat es mit seinen Äußerungen über Mexikaner nicht nur zu einer beliebten Piñata-Figur geschafft, sondern wohl auch vermehrt die Aufmerksamkeit von Hackern auf sich gezogen. Das jedenfalls könnte man hinter der Meldung von Krebsonsecurity vermuten, die von diversen Banken gehört haben, dass eine Reihe von Kreditkartenbetrügen auf Nutzung von Kreditkarten in Trump Hotels zurückgehen. Die offizielle Meldung der Trump Organization bestätigt dies weder, noch verneint sie es explizit. Allerdings scheinen die Hacks bisweilen sogar bis zum Februar zurückzugehen, was eine direkte Reaktion nicht sonderlich wahrscheinlich macht und Kreditkartenbetrüger lieben Hotelketten. Obendrein ist der erste Schockzustand unter der mexikanischen Community in den USA ja mittlerweile fast in Freude umgeschlagen, wie man an Äusserungen wie der von America Ferrera (Ugly Betty) erkennt, die sich über Trump freut, weil er im Alleingang einen Sieg für die Demokraten nächstes Jahr wahrscheinlicher gemacht hat.

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Es ist soweit. Die IP-Adressen sind leer, fast, jedenfalls jetzt sehr knapp geworden. ARIN, die US-Vergabestelle für diese Adressen mit denen man konstant im Internet unter der gleichen Adresse erreichbar ist, konnte eine erste Anfrage jetzt nicht mehr bearbeiten, weil sie schlichtweg nicht genug Adressen auf Lager haben. Ein paar kleinere Chargen der beliebten IPv4 Adressen sind noch zu haben, die jetzt mittels eines "Unmet Requests policy" Programms verteilt werden, aber dann ist auch schnell Ende. Die 4 Milliarden sind weg, war abzusehen. Wird also Zeit, dass endlich komplett auf IPv6 umgestiegen wird, das dürfte dann wieder eine ganze Weile reichen.
340.282.366.920.938.463.463.374.607.431.768.211.456. Das können die meisten unter uns nicht mal aussprechen.

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Vor kurzem machte Amazon bekannt, dass Autoren, die über das Kindle Unlimited Programm laufen, in Zukunft pro gelesener Seite, nicht mehr pro geladenem Buch bezahlt werden. Das hat natürlich für Aufruhr gesorgt, denn plötzlich ist Buchstreaming wirklich vergleichbar geworden mit Musikstreaming. Eine Seite soll ca. einen halben Cent bringen. Klar sind Autoren von Kinderbüchern, Kochbüchern und Ähnlichem, was nicht gerade viel Text produziert oder rasant geblättert wird, nicht gerade begeistert und einige Indie-Autoren, die bislang auf Amazon akzeptabel hinzuverdient haben, überlegen die Branche zu wechseln. Musik würden wir ihnen nicht empfehlen, denn beispielsweise bei Apple Music liegt der Betrag mit 0,2 Cent pro gestreamtem Stück noch unter einer Seite und in den meisten Fällen dürfte die Produktion eines Musikstücks etwas länger dauern, als die einer Buchseite.

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Freunde von Chemiebaukästen wissen: das Spannendste ist nicht, wenn sich unerwarteterweise die Farben verändern, sondern, wenn etwas in die Luft fliegt. Das weiß auch die BBC und hat in einer Serie von miteinander verknüpften interaktiven Videos jetzt ein Spiel zusammengestellt, in dem man nach Belieben Chemikalien mixen kann, um den ganz großen Bang zu finden. Am besten ihr legt gleich los, im Video nach dem Break, denn nichts ist bei diesem Wetter entspannender als Dinge in ausgefeilter Dokumentarfilmschönheit explodieren zu sehen.

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Es mag bei der derzeitigen Krise in Griechenland wie eine Randnotiz klingen, aber man kann es ruhig auch als eins der Anzeichen sehen, wie strikt die Geld-Kontrolle in Griechenland geworden ist. Käufe über den Apple App Store funktionieren derzeit in Griechenland ebensowenig wie Käufe via Paypal oder auf Amazon. Das Problem: es darf kein Geld über die Grenzen, damit sind griechische Kreditkarten ausgeschlossen als Finanzmittel. Wer in Griechenland beispielsweise seine Abos auf diese Weise finanziert sitzt jetzt erst mal auf dem Trockenen. Nicht mal Einkäufe von 99 Cent Musikstücken gehen mehr und manche können nicht mal mehr Apps Updaten (weil neue Payment-Methoden nicht verifiziert werden können). Schlimmer natürlich für all die Firmen, die beispielsweise auf Infrastruktur aus dem Ausland setzen.

Foto von Thomas Berg

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