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Es scheint so, als hätte sich Qualcomm den Erfolg seines Snapdragon 400 auf Smart Watches zu Herzen genommen und jetzt einen dezidierten Chip für Wearables entwickelt, den Snapdragon Wear 2100. 30 Prozent kleiner als das bisher in den meisten Smart Watchs verbaute System, 25% weniger Stromverbrauch und natürlich gibt es gleich zwei Versionen: eine mit und eine ohne LTE. Ob die Optimierungen schon reichen werden, um nicht am Ende eines Tages mit hecktischer Smart Watch Aktivität ohne Uhrzeit dazustehen, wird sich zeigen müssen.

Neben dem Snapdragon Wear 2100 hat Quaclomm aber auch noch drei neue Chips für Smartphones vorgestellt.

Der Snapdragon 425 mit vier Cortex-A53 Kernen und der etwas überalterten Adreno 308 GPU. Mit dem Snapdragon 435 gibt es acht der A53 Kerne mit bis zu 1,4Ghz und Adreno 505 CPU, die auf 1080p Bildschirmen mit 60FPS funktioniert und mit QuickCharge und LTE Cat 7 für 300Mbps Downloadgeschwindigkeit kommt.

Der letzte ist der Snapdragon 625 mit 14nm Prozessor, 8 A53 Kernen bis 2Ghz und LTE Cat 7, WiFi 802.11ac, 4K Video-Kapatibilität und Adreno 506 GPU, die Auflösungen bis 1.900 x 1.200 schafft.

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Bereitet euch schon mal auf die nächste Runde im Geschwindigkeitswahn der Smartphones vor, denn die neuen Qualcomm Snapdragon X16 Modems werden Gigabit LTE unterstützen. 1Gbps werden über vier Antennen realisiert und 10 LTE Streams die jeder 100Mbps realisieren. LTE Advanced Pro braucht es am anderen Ende dafür, das werden wir wohl nicht in allzunaher Zukunft sehen, obwohl die Telekom es in Nürnberg schon erfolgreich getestet hat. Das X16 funktioniert auch über LTE-LAA im 5 Ghz Spektrum, dem gleichen, das auch WiFi-Router nutzen.

In Korea realisiert KT zusammen mit Samsung obendrein ein Netz, das bis zu 1,17Gbps übertragen können soll, aber bislang ist es mit Smartphones noch nicht möglich, diese Geschwindigkeiten auch zu nutzen. In der zweiten Jahreshälfte sollen erste Geräte mit dem neuen Modem auftauchen, ob Smartphones tatsächlich dabei sind, ist ungewiss, denn sowohl der Preis, als auch die Größe und der Stromverbrauch könnten hier ein Hindernis sein, da der Geschwindigkeitsgewinn gegenüber 600 Mbit/s auch nicht so groß ist.

Da der Differenzierungsdruck unter den Flagschiffen der Smartphones allerdings so groß ist, würden wir es auch nicht ausschließen.

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Es scheint so, als würde Samsung mit dem neuen Galaxy S7 einen Schnellstart hinlegen wollen. Gerüchteweise soll es schon am Tag der Vorstellung, dem 21. Februar, in Vorverkauf gehen und am 11. März erhältlich sein. Und um das ganze extra schmackhaft zu machen, soll es für die Vorbesteller gleich noch ein Samsung Gear VR Headset dazu geben.

Die Preise sind zwar noch nicht bekannt, aber man schätzt, dass sie auf dem gleichen Niveau liegen wie die Vorgänger.

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Wir kennen das Spiel, besonders auf Android, die uralte SMS-Infrastruktur wird langsam aber sicher in andere Apps integriert. Googles Hangouts z.B. macht das schon seit Ewigkeiten, und Apple auch. Aber es gibt wohl noch genügend Menschen, die SMS nach wie vor ausserhalb ihrer Messenger benutzen und damit die nicht irgendwie doch noch dem Retro-Charme der 140 Zeichen erliegen, testet Facebook jetzt eine Integration der SMS-Funktionen in Messenger.

Merkwürdigerweise fahren sie ja mit der Zweigleisigkeit ihrer Messenger mit dem FB Messenger und Whats App ganz gut, auch wenn es zu den großen Rätseln der Industrie gehören dürfte, warum eine Firma wirklich zwei Marken auf diesem Sektor braucht, die obendrein inkompatibel sind.

Die SMS-Integration ist nicht ganz neu, denn Facebook hatte sie schon ein Mal "erfunden", damals aber wieder eingestellt, weil sich niemand dafür interessiert hat.

Eine weitere Funktion ist noch im Testlauf: mehrere Accounts auf einem Gerät. Angeblich für Familien, die sich Geräte teilen, aber die Dunkelziffer der Menschen, die auf Facebook mit mehreren Accounts unterwegs sind, halten wir da mittlerweile für relevanter. Wann genau, oder ob auch wirklich, die Features jenseits der Tests integriert werden ist noch nicht klar.

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Wir haben ein wenig Angst vor der Idee, dass man Bluetooth Geräte in Zukunft über das Internet steuern können soll, auch wenn Chrome sowieso selbst schon Zugang zum Internet der Dinge bekommt, denn - bei aller Liebe zum smarten Kühlschrank - die Dinge im smarten Zuhause sind jetzt schon oft ein Sicherheitsrisiko.

Das hält aber die Gruppe die für die Standards von Bluetooth zuständig ist, nicht davon ab, eine neue Version, 4.2, anzukündigen, die genau das verspricht: aus dem Browser auf Bluetooth-Kisten zugreifen. Die Umsetzung wird wie üblich noch eine Weile dauern, aber die ersten Tests laufen wohl schon, denn die Spezifikationen sind schon aus dem Oktober.

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OK Go sind allgemein dafür bekannt, die geekigsten Videos zu machen, das neuste für ihren Song "Upside Down & Inside Out" ist da keine Ausnahme. In einem Durchgang ohne Schnitt gedreht, testen sie die Tanzbarkeit der Schwerelosigkeit in einem Parabelflug.

Auf solchen Flügen ist man nicht ganz so schwerelos, wie im All sondern einem ständigen Wechsel zwischen Microgravitation und besonderer Schwere ausgesetzt, weshalb die Flüge von der NASA auch den Spitznamen "Vomit Comet" bekommen haben.

Der Titel für die beste Choreographie im Fast-All dürfte ihnen sicher sein und es muss sie eine enorme Anstrengung gekostet haben, das Video zu realisieren, auch wenn die russische Fluglinie S7 sie dabei wohl unterstützt hat.

Video nach dem Break.

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Die Firma PowerVision hat einen Quadrocopter mit außergewöhnlichem Formfaktor und dem sprechenden Namen PowerEgg angekündigt: Im Ruhezustand sieht die Drohne wie ein großes Roboter-Ei aus, die vier Rotorarme werden vor dem Einsatz dann herausgeklappt. Die PowerEgg-Kamera ist für ruckelfreie 4K-Aufnahmen kardanisch aufgehängt und ermöglicht 360-Grad-Videos, die Bedienung soll wortwörtlich kinderleicht sein. Viel mehr verrät PowerVision derzeit allerdings nicht, auch nicht welche "strukturellen und funktionalen Vorteile" das Ei-Design mitbringt, dagegen liegt die Sache psychologisch wohl auf der Hand: Roboter-Eier, die Rotoren rausfalten und losfliegen, wecken massive Robocalypse-Ängste. PowerEgg soll dann im Herbst für einen ungenannten Preis zu haben sein. Video nach dem Break.

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Das ist dann wohl saudumm gelaufen: Das Massively Multiplayer Online Game Dragon Nest hat es irgendwie geschafft, sämtliche Nutzerdaten der letzten zwei Jahre zu verbummeln. Was dahinter steckt (kein Backup?) möchte man sich gar nicht vorstellen, jedenfalls ging das Game am 31. Januar wegen Server-Kalamitäten offline und kam am 5. Februar zurück ins Netz - allerdings ist von den Nutzerprofilen nicht mehr viel übrig, was bei einem Entwicklungsspiel dieser Art natürlich besonders verdriesslich ist. Einziger Trost für Entwickler Eyedentity Games und Publisher Shanda Games International (der Dragon Nest Europe, DNE, verantwortet) ist wohl, dass keine Schadensersatzforderungen ins Haus stehen dürften, weil Dragon Nest kostenlos ist. Als mehr oder weniger befriedigenden Trost werden die Spieler derweil auf Level 80 von 100 gehievt, aber eben wirklich alle verbleibenden Nutzer, womit die Hardcore-Spieler am Ende besonders dumm dastehen.

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Der russische Erfinder Aleksei Garagashian hat in jahrelanger Arbeit ein neuartiges Amphibienfahrzeug ausgetüftelt, dessen Basis 1,6 Meter hohe und 60 cm breite Monsterreifen mit einem automatischen Pump/Ablasssystem sind, mit denen das Vehikel namens Sherp auch über gröbere Geländeschikanen kutschieren kann (mit komfortablen 70 cm Luft unterm Bodenblech), derweil die Riesen-Pneus dem Gefährt auf dem Wasser den nötigen Auftrieb geben. Das 1,3-Tonnen-Vehikel macht mit seinem 1,5-Liter-Turbodiesel bis zu 45 km/h an Land und 6 km/h auf dem Wasser, die Basisversion des Schwimmautos soll rund 58.000 Euro kosten. Video nach dem Break.

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