FOLGE ENGADGET


Forscher am Dartmouth College haben eine Android App ausgetüftelt, die durch Auswertung der Nutzungsdaten ganz normaler Smartphones (also ohne Extra-Sensorik etwa von Fitnesstrackern) verblüffend korrekte Schlüsse auf das Allgemeinbefinden, den Stresslevel und sogar die studentischen Leistungen ermöglicht. Soweit jedenfalls das Ergebnis eines Tests mit 48 Studenten, die für 10 Wochen die App StudentLife auf ihren Android-Geräten installiert hatten. Die App registriert Daten wie Bewegungs-, Schlaf- und Kommunikationsmuster und folgert daraus etwa die Häufigkeit und Intensität von Sozialkontakten. Zukünftig könnten ähnliche Apps Nutzer warnen, wenn ihr Stresslevel bedenklich steige oder sich eine Depression anbahne, so die Forscher in ihrer Auswertung des Experiments (pdf). [Foto: cc by Evil Erin]

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Adobe verstärkt seine Anstrengungen, sich auch in der Welt mobiler Geräte als Bildbearbeitungs-Primus zu halten, mit der Übernahme der Firma Aviary, die mobile SDKs (Software Development Kits) für Foto/Bild-Editor produziert, die plattformübergreifend (iOS, Android, Windows, HTML5) genutzt werden können. Was sich Adobe die Verstärkung seiner Creative Cloud kostet lässt, wird nicht verraten.

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Die Australian Broadcasting Corporation meldet, dass der japanische Baukonzern Obayashi bis 2050 einen Weltraumaufzug bauen will, wobei in der Meldung irgendwie unterschlagen wird, dass Obayashi schon vor zwei Jahren entsprechende Pläne angekündigt hat, trotzdem ist der Bericht ob aktueller Aussagen des Projektmanagers Yoji Ishikawa bemerkenswert: Demnach hält Obayashi mit seinen Weltraumlift-Plänen "Universitäten in ganz Japan" auf Trab, um das nötige Trägerseil aus Kohlenstoffnanoröhren mit insgesamt 96.000 km Länge zu realisieren - derzeit kriegt gerade mal ein 3 cm langes Stück hin. Derweil arbeitet ein Team der Universität Kanagawa schon an der Gondel, mit der 30 Passagiere in einer Woche auf eine Plattform in geostationärer Umlaufbahn (in rund 36.000 km Höhe) düsen sollen. Trotz dieser konzentrierten Anstrengungen in Japan meint Obayashi-Manager Ishikawa, dass sein Konzern den Weltraumlift mitnichten im Alleingang bauen könne, dazu bräuchte es vielmehr eine internationale Organisation, die noch zu gründen wäre.

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Im Juli hatte Panamas Ex-Machthaber Manuel "Ananasgesicht" Noriega die Spielefirma Activision wegen seines Auftritts in Call of Duty: Black Ops II verklagt, weil er seine Persönlichkeitsrechte verletzt sieht. Nun hat sich Activision erstmals öffentlich in der Sache geäußert und erklärt, dass man die Klage für "frivol" halte, dass sie ein Angriff auf die freie Meinungsäußerung darstelle, weil Noriega ja eine Person der Zeitgeschichte sei, und dass man New Yorks Ex-Bürgermeister Rudy Giuliani ins Anwaltsteam geholt habe um die Klage abzuweisen. Ob Activision mit dieser Argumentation durchkommt, bleibt allerdings abzuwarten, denn obwohl Noriega bereits Frankreich wegen Geldwäsche rechtskräftig verurteilt wurde und derzeit in Panama ein weiterer Prozess (in dem es unter anderem um Mord geht) vorbereitet wird, könnte man seine klischeeartige Bösewichtrolle in Black Ops II durchaus als übertrieben beurteilen, siehe: Video nach dem Break.

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Vor ein paar Monaten gab es ja schon eine Teilankündigung von BlackBerrys kommendem Smartphone Passport und dazu jede Menge Getuschel - zur Erinnerung: es ging um das QuadratPhone - diese Woche soll das Gerät nun in die Läden kommen und kurz davor verriet BlackBerry-Chef John Chen dem Wall Street Journal dann auch mal den Preis: 599 Dollar sollen es in den USA sein, hierzulande dürfte es ein ähnlicher Betrag in Euro werden.

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Einige Bastler aus England den Pi-Top entwickelt. Ein Laptop basierend auf einem Raspberry Pi, der vollständig am 3D-Drucker entstanden ist. Demnächst soll das Kit bei Kickstarter finanziert werden. Der Laptop hat ein 13,3 Zoll großen Monitor und neben Tastatur auch ein Trackpad. Vor allem für Maker soll das Projekt gedacht sein. Findet weitere Infos hinter den Quellen.

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Vor allem in Asien gibt es noch immer viele Menschen, die auf alte Formfaktoren bezüglich Telefonen setzen. Das alte Klapphandy ist eigentlich auch noch immer cool, zumal die 90er ja gerade ohnehin ein großes Revival feiern und Tasten finden wir seit jeher cool. LG hat mit dem Wine Smart ein Klappfon mit Android herausgebracht. Das Beste aus beiden Welten sozusagen. Neben dem neusten Android, hat es einen 1,2 GHz Prozessor, eine 8 MP-Kamera und erweiterbaren Speicher. Dafür, das kann man sich denken, fällt das Display mit 3,5 Zoll (480x320) ein bisschen kleiner aus. Wir wagen zu bezweifeln, dass es das Wine Smart auch hierzulande geben wird. Aber die Hoffnung stirbt zuletzt. Video nach dem Break.

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Die Regie-Ikone Oliver Stone dreht demnächst einen neuen Film und zwar den Streifen "The Snowden Files", der auf dem Buch "Time of the Octopus" von Anatoly Kucherena, dem Anwalt des Whistleblowers und ehemaligen NSA-Mitarbeiter Edward Snowden basiert. Nun soll auch der Hauptdarsteller bekannt sein. Joseph Gordon-Levitt, bekannt aus Inception und The Dark Knight Rises, soll Snowden verkörpern. Wir hätten ja lieber Ryan Gosling gesehen, aber Meister Stone wird schon wissen was er tut. Produzenten des Films sind Eric Kopeloff und Moritz Borman. Im Frühjahr 2015 sollen die Dreharbeiten beginnen.

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Ganz ohne Elektronik sondern mit Spiegeln und Optiken funktioniert Poppy 3D. Ein stereoskopischer Guckkasten, der aus flachen Smartphone-Fotos ein 3D-Erlebnis macht. Dazu wird das Smartphone, wie man es von Galaxy Gear VR und Co. kennt einfach in die Vorrichtung hineingeschoben. Poppy 3D wurde erfolgreich bei Kickstarter finanziert und ist nun u.a. bei Firebox zu haben. Kosten: ca. 63 Euro.

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Der Kaffee rumort im Magen, das Herz tastet das Zwerchfell ab und in den Beinen zieht ein Gewitter auf - die Augen sind starr, die Ohren flattern, nur der Unterkiefer malmt und mahlt und vergeudet all die praktische Koffein-Energie. Muss nicht sein, finden zwei Forscher aus Montreal und haben eine Methode zur "flexiblen, piezoelektrischen Energiegewinnung von Kieferbewegungen" vorgestellt (PDF-Paper). Sie stellen sich ein Headset vor, das über ein "piezoelektrisches Gummiband" Kieferbewegungen in speicherbare Energie umwandelt, bei ihrem Prototyp je nach Festgezurrtheit (derzeit) optimal 7 Mikrowatt. Das ist nicht viel. Aber: Da ist noch viel zu machen, argumentieren die Forscher. Mehr Piezo-Elemente, zum Beispiel. Und die Einsatzmöglichkeiten sind ja auch nicht Taschenlampe oder fliegende Fortbewegung, sondern eher Hörgeräte oder - klingeling - Mikro-Kommunikatoren!

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