FOLGE ENGADGET


Flexible Displays scheinen immer kurz vor dem Marktstart zu stehen. Seit Jahren schon rollen LG, Samsung oder Sony in vielversprechenden Videos Bildschirme zusammen, aber bisher verhinderten Probleme mit der Versiegelung die Massenproduktion. Technology Review sieht nun einen Hoffnungsschimmer am Horizont aufziehen: Zwei Start-ups seien auf dem besten Wege, mit neuer Technik die Serienherstellung zu ermöglichen. Die Firma Kateeva will demnach noch dieses Jahr Produktionsmaschinen liefern, die mit einem neuen Tintenstrahldruckverfahren Schutzbeschichtungen deutlich schneller auf OLEDs aufbringen können als bisherige Methoden. Und die finnische Firma Canatu soll eine Technik entwickelt haben, die Touchscreens besonders biegsam macht. Wir mögen es dennoch nicht so richtig glauben, und auch der im Artikel zitierte Experte dämpft die Erwartungen: Die ersten richtig flexiblen Bildschirme dürften sich nur eingeschränkt biegen lassen.

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Mit 580 Gramm und Maßen von 172 x 117 Millimeter ist der neue Beamer von LG erfreulich klein. Die Auflösung liegt bei 1.280 x 800 Pixeln, der Bildkontrast bei 100.000:1. Interessant sind die Schnittstellen, die verbaut sind. Dank WiDi, Miracast und HDMI landen Inhalte problemlos auf dem Gerät. Geht es um Audio, kann Sound via Bluetooth auch an kompatible Geräte weitergeschickt werden, also zum Beispiel an den portablen Lautsprecher, wenn man denn unbedingt einen Film in den Himmel projizieren will beim spätsommerlichen Wiesen-Picknick.

Ob der MiniBeam etwas für den persönlichen Bedarf ist oder nicht, kann man auf der IFA ausprobieren, wo das Gerät erstmals in Europa zu sehen geben wird. In unseren Breitengraden soll der Beamer dann auch zeitnah erhältlich sein.

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Die schlaue Armbanduhr TrueSmart von Omate versprach im letzten Jahr das, worüber andere Hersteller immer noch grübeln. Das kam offenbar sehr gut an, die neue Uhr des Herstellers geht aber wieder den klassischen Weg. Omate X, so heißt die Uhr, ist für jedwede Smartness auf das Smartphone angewiesen. Via Bluetooth verbindet sich X mit iOS- und Android-Geräten und spielt so genau die Informationen auf dem 1,54" großen Touchscreen aus, die man erwartet: Benachrichtigungen aller Art. Dank Sprachsteuerung lassen sich jedoch immerhin auch einige Aktionen ausführen. Das Chassis ist aus Aluminium, der 400 mAh starke Akku soll die Uhr eine Woche lang am Laufen halten. 130 US-Dollar soll X kosten, den ganzen September über lässt sich sich vorbestellen und soll dann im Oktober ausgeliefert werden.

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SoundCloud ist ein klassisches Beispiel dafür, dass Erfolg im Netz nicht mit prall gefüllten Bankkonten gleichzusetzen ist. Das Berliner Unternehmen schafft es nach wie vor nicht, den Service angemessen zu monetarisieren. Immer wieder muss nachfinanziert werden. Und je erfolgreicher man wird, desto mehr Aufmerksamkeit bekommt man. Mittlerweile werden DJ-Sets und andere Uploads zu Hauf gelöscht: Urheberrechtsprobleme. Mit den großen Labels ist man bereits im Gespräch über Lizenzierungen. Jetzt soll Werbung den Schlamassel richten.

Wie das genau aussieht, weiß im Moment noch keiner. Das berichtet die New York Times.

Denn zumindest in den USA will SoundCloud tatsächlich damit beginnen, Musik zu lizenzieren und Tantieme an die Rechteinhaber auszuzahlen. Um dies zu finanzieren, wird - ähnlich wie bei Spotify in der Umsonst-Variante - Werbung zwischen den Songs eingespielt. Welche Konto-Arten das betrifft - auch Soundcloud hat unterschiedliche Modelle - ist nicht bekannt.

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Nacktscanner sind umstritten, nicht nur wegen möglicher Verletzungen der Intimsphäre. Sicherheitsexperten meldeten immer wieder Zweifel am Nutzen der Geräte an - sie seien mühelos auszutricksen. Eine Studie von Wissenschaftlern der Universitäten von Kalifornien, Michigan und der John Hopkins-Uni bestätigt dieses Urteil nun eindrücklich: Das Team entdeckte, dass eine Waffe am Rückgrat bei der Kontrolle nicht mehr auffällt, wenn sie mit einem Teflon-Tape abgedeckt wird. Auch Plastiksprengstoff schmuggelten die Forscher erfolgreich durch den Scanner. Ein weiterer Trick: Liegt eine Waffe seitlich eng am Körper an, hebt sie sich von den Konturen des Körpers nicht mehr ab und ist somit nicht mehr zu erkennen. Ebenso gelang es, Malware in die Scanner einzuschleusen. Die einzig gute Nachricht ist, dass das in den Tests verwendete Modell Rapiscan Secure 1000 mittlerweile auf Flughäfen ersetzt wurde.

[Photo credit: Michael Fein/Bloomberg via Getty Images]

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Die klassische Werbung ist tot. Sagen die, die sie produzieren und platzieren: Die Anzeige im Print, das Banner auf Websites sind Mechanismen und Werbeträger, die nicht mehr die gewünschten Ergebnisse bringen. Werber und ihre Kunden, also die Unternehmen, wollen Artikel. Bzw. Werbung, die genauso aussieht wie Artikel. Sich gut einbettet in das Layout des Mediums und so vom Großteil der Leser als redaktioneller Inhalt wahrgenommen wird. Dieser "branded content" oder "Advertorial" wird dann an einer beliebigen Stelle als Werbung ausgezeichnet, oft gut versteckt und sehr klein. Das ist presserechtlich eine Grauzone und für die Leser eigentlich nicht akzeptabel.

Ian Webster - eigentlich bei Google - hat nun für Chrome und Firefox ein PlugIn programmiert, das Artikel nach genau diesen kleinen Werbe-Hinweisen durchsucht und, so die Suche denn erfolgreich war, einen expliziten Hinweis prominent auf der Website platziert. Damit immer alle wissen, was hier gerade durchläuft: redaktionelle Inhalte oder solche, die nur so aussehen.

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Google hat einen Transparenzbericht zur Löschung von Suchergebnissen veröffentlicht. Er zeigt, dass der Suchgigant täglich über eine Million Löschanträge wegen illegaler Inhalte erhält. Alleine in der letzten Woche sollte Google acht Millionen Links entfernen. Ein dramatischer Anstieg - vor ein paar Jahren waren es nur einige Dutzend Löschersuche pro Jahr. Heute kommen die Aufforderungen en masse von der Musik- und Filmindustrie, und sie werden von spezialisierten Anwälten oder Firmen gestellt. Hier listet Google die Organisationen mit den häufigsten Meldungen im letzten Monat auf, gemeinsam mit weiteren Details zu den URLs, deren Löschung aus der Suche beantragt wurde.

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Ob die beiden Neulinge aus LGs L-Serie auch in Deutschland in den Handel kommen werden, ist im Moment noch nicht wirklich ausgemacht. Fakt ist jedoch, dass LG Design, Features und Software des G3 für immer mehr Geräte nutzt und so im Smartphone-Portfolio zumindest mittelfristig ordentlich aufräumt. Bello und Fino laufen beide mit Android 4.4.2 und sind mit der vom G3 bekannten Android-Skin ausgestattet. Auch die Bedienknöpfe finden sich wie beim G2 und G3 auf der Rückseite. Hinzu kommen einige nützliche Software-Features: Touch & Shoot, Gesture Shot und Knock Code. Für beide Smartphones wird es außerdem QuickCircle Cases geben.

Fino hat einen 4,5" großen Screen (800 x 480 Pixel, 207 ppi), 1 GB RAM, 4 GB Speicher und eine 8-Megapixel-Kamera (vorne: VGA-Auflösung). Der Akku ist 1,900 mAh stark. Bello verfügt über ein 5"-Display (854 x 480 Pixel, 196 ppi), 1 GB RAM, 8 GB Speicher und ebenfalls eine 8-Megapixel-Kamera, jedoch mit Autofokus. Die Frontkamera bringt 1 Megapixel mit. Der Akku ist 2.540 mAh stark.

Beide Smartphones laufen mit Quadcore-Prozessoren: 1,2 bzw. 1,3 GHz schnell.

In Mittelamerika soll es die Telefone zuerst geben. Ausgewählte Länder in Europa und Asien, aber auch Russland sollen folgen. Beide Geräte funken nicht im LTE-Netz. Zu den Preisen äußert sich LG aktuell noch nicht.

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Wer sich darauf freut, Call of Duty: Advanced Warfare auf der Wii U zu spielen, den müssen wir leider enttäuschen: Activision hat sich dagegen entschieden. Das teilte Michael Condy, Mitgründer von Sledgehammer Games und CoD:AW-Entwickler, auf Twitter einem Fan mit. Sie seien momentan auf XboxOne, PS4 und PC konzentriert. In den vergangen zwei Jahren gab es CoD auch für die Wii U, aber offensichtlich lohnt sich das nicht mehr. Auch Ubisoft gab vor kurzem bekannt, für die Wii U keine Erwachsenenspiele mehr herauszubringen.

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