FOLGE ENGADGET


Das Silicon Valley-Startup Yardarm hat ein Zubehör für Schusswaffen von Polizisten ausgetüftelt. Sobald die Pistole abgefeuert wird, schickt es eine Meldung an die Zentrale. Dazu wird ein kleiner Bluetooth-fähiger Sensor auf die Waffe gesteckt: Er funktioniert zusammen mit einer Smartphone-App und trackt nicht nur Schüsse, sondern auch die Schussrichtung. Und der Sensor reagiert bereits, wenn die Pistole aus dem Holster gezogen wird. Zurzeit testet die Polizei im US-amerikanischen Santa Cruz das Gerät mit positiven Reaktionen: Es könnte nicht nur nachträglich Licht in Untersuchungen bringen, sondern auch schnelle Hilfe für Beamte bringen, die in einer gefährlichen Situation nicht mehr Alarm schlagen können.

[Image credit: AP / Eric Risberg]

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Der Europäische Gerichtshof hat entschieden, was eigentlich auch so klar sein sollte: Eingebettete Inhalte wie YouTube-Videos verstoßen nicht gegen das Urheberrecht. Die Kanzlei Knies & Albrecht, welche die Entscheidung erstritten hat, beschreibt auf ihrer Webseite den Beschluss des EuGH: Entscheidend ist demnach, dass beim Framing keine Wiedergabe für ein „neues Publikum" erfolgt und keine neue Technik verwendet wird. Im Video nach dem Break erklärt Anwalt Bernhard Knies persönlich, worum es bei dem Beschluss geht.

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Ohne jedes Trara hat gestern ein 57-jähriger Google-Manager den Höhenrekord von Felix Baumgartner gebrochen. Ein Helium-Ballon trug Alan Eustace in zwei Stunden in eine Höhe von 41 Kilometern. Anders als Baumgartner verzichtete Eustace dabei auf eine Kapsel. Er verbrachte etwa 30 Minuten oben, bevor er absprang und in einem Spezialanzug im freien Fall die Schallmauer durchbrach. Die Reise zurück zur Erde dauerte 15 Minuten. "Es war wunderbar", so Eustace. "Es war schön. Man konnte die Dunkelheit des Weltalls und die Schichten der Atmosphäre sehen."

Der Sprung ist Teil eines Forschungsprojekts der Paragon Space Development Corporation zur Erforschung der Stratosphäre, genannt "StratEx". Highlights im Video nach dem Break.

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Queen Elizabeth II geht mit der Zeit. Auch wenn sie sonst als, sagen wir, als Traditionalistin bekannt ist. Im Rahmen der Ausstellungseröffnung "The Information Age" im Londoner Science Museum veröffentlichte sie heute ihren ersten selbstverfassten Tweet. Dass das nicht am privaten Schreibtisch sondern mit viel Medienaufmerksamkeit an einem eigens dafür errichteten Pult mit royalem iPad stattfand, dürfte klar sein, ist ja auch die Queen. Der Tweet selber: orthographisch korrekt, ganz ohne Hashtags und einer Königin durchaus würdig.

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Ein aufgemotzter Toyota Supra hat in einer rekordverdächtigen Zeit in Bahrain ein Drag Race bestritten. Die legendäre Viertelmeile bestritt der von EKanoo Racing getunte Bolide in 6,05 Sekunden. Höchstgeschwindigkeit: 386 km/h. Das Besondere, der Motor ist ein Standard-Supra-Motor "2JZ" mit 6 Zylindern, der wohl aber mit einigen Turbos und anderen Schnellmachern ausgestattet sein dürfte. Seht das Video nach dem Break.

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Nächste Woche erscheint auf der Plattform Steam der Film Zero Point. Ein Dokumentarfilm über Virtual Reality für das Oculus Rift, das in VR gefilmt wurde. Heißt, wenn man sich den Film anschaut, sieht man Szenarien wie die Gamingmesse E3 2013, eine Strandszene oder ein Militärtrainingscamp so als wäre man da. Ziemlich meta und spannend. Seht den Trailer, leider ohne VR ,nach dem Break. Weitere Infos zum Film hinter der Quelle.

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Google hat über den Android Developers Blog bekannt gegeben, dass auf Android Wear von nun an GPS-fähige Smartwatches wie die Sony SmartWatch 3 (es handelt sich momentan auch leider um das einzige Gerät) GPS-Daten senden können, ohne mit einem Smartphone gekoppelt sein zu müssen. Vor allem für Sport-Tracking eine sinnvolle Funktion, da nun das Telefon während des Sports da sein kann, wo es hingehört. Zu Hause. Was noch? Android Wear ermöglicht außerdem das Offline-Musikhören. Sounds können gespeichert werden und via Bluetooth-Kopfhörer gehört werden. Ab dem 3. November soll bei Google Play außerdem ein spezieller Bereich für Android Wear-Apps aufgemacht werden. Ab dann können Entwickler speziell für Wearables programmierte Apps auch für den Android-Marktplatz einreichen.

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Die 360fly ist eine Panorama-Kamera von EyeSee360. Nun ist das Gadget offiziell durch die FCC abgenickt worden, nachdem es erfolgreich über Crowdfunding finanziert wurde und kann ab 2015 verkauft werden. Die 360fly kann über WiFi und Bluetooth gekoppelt werden und nimmt entweder 360 Grad horizontal oder oder im vertikalen Fisheye mit 240 Grad auf. Mit der dazugehörigen Smartphone-App für iOS und Android kann das Telefon als Bildschirm so wie als Fernbedienung genutzt werden. Seht ein Video nach dem Break.

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Irre, aber auch irre tolle Idee. Auf Indiegogo läuft eine Kampagne für die Entwicklung von Hybrid Play, einem Sensor, der, aufgesteckt auf z.B. übliche Spielplatz-Infrastruktur wie Schaukeln, Drehräder, Rutschen etc. ermöglichen soll, Spiele auf dem Smartphone mit Bewegungen auf dem Spielplatz zu koordinieren. Ein Arduino Mikrocontroller mit Accelerometer, Gyroskop, Infrarot und Bluetooth soll das ganze mit den für Kinder nötigen Sicherheiten vor Wasser, Stößen und Schmutz ermöglichen. Wir sind extrem gespannt, denn mit 99 Dollar Einheitspreis könnte das wirklich etwas werden und verspricht definitiv den Wunsch vieler Eltern zu erfüllen, ihre smartphonesüchtigen Kinder wieder zurück nach draußen zu bekommen. Eigene Spiele dafür entwickeln, soll übrigens auch gehen, es wird sogar eine spezielle Software geben, mit der Kinder ihre eigenen Spiele entwickeln können. Die Grundidee ist es, Kinder nicht nur dazu zu bewegen wieder mehr körperlich zu spielen, sondern auch ein besseres Verständnis für Technologie zu entwickeln. Wir könnten uns allerdings auch vorstellen, dass die Kids auf dem Spielplatz dann doch noch mehr auf Smartphones fixiert werden. Video nach dem Break.

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Klingt wie eine verrückte Idee. Staatskasse sanieren auf Kosten der Internet-Datenströme. 50 Cent Steuer sollen auf jedes Gigabyte in Ungarn demnächst fällig werden. Das werde für die Nutzer nicht so schlimm sein, weil die Firmen die Steuer zahlen sollen, so die peinliche Ausrede. Damit dürfte aber dennoch klar sein: Internet in Ungarn wird zum Luxusgut. Und Flatrates kann man dort abschreiben. Kein Wunder, dass sich für die Demonstrationen am Samstag vor dem Wirtschaftsministerium schon Tausende angekündigt haben. Über 100.000 sind schon in der FB-Protestgruppe. Laut Schätzungen des Wirtschaftsministers soll die Steuer satte 65 Millionen Euro einbringen, andere schätzen den Betrag aber auf eher das 10-fache. Letzteres wäre ca. 100 Millionen Euro mehr, als der gesamte Internetsektor in Ungarn überhaupt an Einnahmen hat. Wir können uns kaum vorstellen, dass diese geplante Steuer, selbst wenn sie Obergrenzen einführt und so nicht zu der irren Belastung für den Internetsektor in Ungarn führt, sondern nur zu einer massiven, nicht irgendwie mit den eher internetfreundlichen Vorgaben der EU kollidiert.

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