FOLGE ENGADGET


Light kam schon im April ins Licht der Öffentlichkeit, jetzt haben sie dank neuer Finanzierungsrunde vermutlich auch Möglichkeit ihre Version von DSLR-Fotoqualität in Smartphones zu realisieren.

Das System beruht auf einem ganzen Array von Kameras (6-11) die zusammengenommen dann eben das perfekte Bild ergeben sollen. Realer Zoom dank "folded optics" von 70 bis 150 Millimeter, massive Pixelgröße bis 52 Megapixeln und mehr wird versprochen.

Bei ca. 60 Dollar Kosten wird so eine Kamera vermutlich nur bei experimentelleren und teuren Modellen zum Einsatz kommen und - wie wir ja alle wissen - Experimentierfreude ist auf dem Smartphonemarkt gerade nicht so das treibende Element.

Da unter anderem Foxconn in der Finanzierung mit dabei ist, rechnen wir aber schon damit, dass wir eine "Light"-Kamera nächstes Jahr in einem Android-Smartphone zu sehen bekommen.

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Die ersten Leaks rings um das kommende iPhone kommen und schon geht das große Rätselraten um. Angeblich zeugen schematische Zeichnungen und ein Prototyp von mehr Volumen beim (allen Erwartungen nach nur marginal aufgefrischten) neuen iPhone Modell.

Statt der eleganten 6,9 Millimeter sollen es nun 7,1 Millimeter werden! Beim 6s Plus gar 7,3 statt 7,1! Ist es die Integration von Force Touch, die dem iPhone die Hüfte vergoldet? Ist es die Sehnsucht nach mehr Stabilität ("bendgate") in diesen unsicheren Zeiten? Etwa gar eine größere Batterie?

Wenn Leaks sich schon über endlose Diskussionsstränge hinweg mit Spezifikationen im 10tel Millimeterbereich beschäftigen, dann weiss man jedenfalls, dass bald eine große Revolution vor der Tür steht.

BGR hat gar einen kompletten Artikel, der die Existenz dieser Verdickung mit einer noch viel wichtigeren Frage verbindet: wird der Kamerabuckel des iPhones dadurch vielleicht verschwinden? (Antwort, nein).

Force Touch mag auf irgendeine Weise ja interessant sein (mehr noch vermutlich, weil es Konsistenz im Interface vom Mac bis zum iPhone und iPad versprechen würde, weniger wegen einer Simulation von "Velocity"), aber wir sind uns immer noch nicht schlüssig, ob es letztendlich mehr von überhitzten Sommertemperaturen, einem gewissen Sommerlochgefühl, oder schlichtweg asymptotischem Nerdtum zeugt, wenn die "Leaks" zum kommenden iPhone sich so auf die zwei Zehntel Millimeter konzentrieren, die die Welt bewegen.

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Native Instruments hatte uns ja Ende März damit überrascht, ein neues Audioformat launchen zu wollen. Stems sind ab heute Realität. Unter Stems versteht Native Instruments eine Datei die in einer .mp4-Datei vier Stereo Audiospuren "versteckt". So lassen sich - je nachdem was die Produzenten sich als Spuren ausgedacht haben - z.B. die Beats komplett ausblenden, aus einem Vocal-Track ein Instrumental mixen oder eben ein Acapella.

Bei Beatport sind schon ab jetzt Stems zu kaufen, die natürlich etwas mehr kosten, als traditionelle MP3s oder Wav-Files, andere Downloadshops sollen folgen. Wer mag kann die Möglichkeiten des Remixes die die Files bieten dort auch schon mit einem eigenen Player, der die verschiedenen Spuren einzeln abspielbar macht, testen.

DJs die kreativ mit Stems arbeiten wollen, sind allerdings auf die dafür ausgerichteten Controller (D2, S8 ( F1) und die Software (Traktor Pro 2) von Native Instruments angewiesen.

Das Tool mit dem man selbst Stems erstellen können soll, ist bislang noch nicht öffentlich verfügbar, sollte aber bald kommen.

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Baijiu ist - für alle die es nicht wissen - eine Art chinesischer Vodka. Riecht stark, schmeckt stark, ist irre beliebt und kostet oft wenig. Die BBC berichtet nun, dass zwei Distillerien in der Region Liuzhou ihren Alkohol mit Sildenafil (aka Viagra) versetzt haben sollen.

Insgesamt 5.300 Flaschen dieses Extrablaumachers von verschiedenen Marken sind konfisziert worden und man kann nur rätseln welche abenteuerlichen Gedanken die Hersteller dazu getrieben haben mögen, ihr Gesöff damit zu versehen.

Eine der Marken, die von dem merkwürdigen Fall betroffen waren, wird aus dem chinesischen von Google mit "Kung Fu Wein Topf voll Gold" und wir haben nicht die geringste Ahnung, ob es sich um die oben abgebildeten Flaschen handelt.

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Laut Business Insider arbeitet Apple daran, Siri auf Telefonate antworten zu lassen. Und Nachrichten im Anrufbeantworter zu transkribieren. Letztes ein Feature, das man von Google Voice gut kennt und - oft eher wegen alberner Übersetzungsfehler - schätzen gelernt hat.

Google selbst hatte vor kurzem versprochen, in diesem Sektor jetzt 50% besser geworden zu sein. Wie genau das Feature bei Apple umgesetzt werden soll steht verständlicherweise noch in den Sternen, die Einführung soll allerdings auch frühestens mit iOS 10 im nächsten Jahr stattfinden. Wir stellen uns das so vor, dass Siri bspw. wenn gute Freunde anrufen, während man gerade wieder in einer Konferenz ist, dem Anrufer bestellt, doch nach der Konferenz der Telefonie eine neue Chance zu geben.

Weshalb der Ruf von Nachrichten auf den digitalen Anrufbeantwortern (z.B. Apples "visual Voicemail") so schlecht ist, während beispielsweise bei WhatsApp Sprachnachrichten als eine Art Killerfeature gehandelt werden, darf als eins der Mysterien dieser Zeit gelten, die auch Siri nicht lösen können wird.

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Keinen Bock gehabt auf Kickstarter, Vorbestellung, Warterei und Rumsitzen bei Zoll? Dann ist jetzt die richtige Gelegenheit, sich komfortable Sommerkleidung anzuziehen und auf Shopping-Tour zu gehen: Pebble Time kommt heute im deutschen Handel an. 250 Euro kostet die neue Uhr. Berlinerinnen und Berliner können ab morgen außerdem im ersten Popup-Store des Start-ups voll und ganz ins Pebble-Universum eintauchen.

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Nachdem sich eine russische Website am Wochenende bereits proaktiv um die Pressearbeit gekümmert hatte, kann Sony nun gemütlich den Schalter umlegen und die Verfügbarkeit des Xperia M5 und C5 Ultra für "ausgewählte Märkte" ankündigen.

Beide Smartphones verfügen über 13-Megapixel-Kameras auf der Vorderseite und sollen so mal wieder zum Killer-Tool für Selfie-Süchtige werden. Beim C5 Ultra bietet die Kamera auf der Rückseite ebenfalls eine 13-MP-Auflösung und kommt mit einem 6"-Display bei voller HD-Auflösung. Das zieht sich links und rechts zwar praktisch ohne Ränder bis an das Gehäuse des Smartphones, oben und unten jedoch sieht die Sache schon anders aus. So bringt es das 187 Gramm schwere Telefone auf eine stattliche Bauhöhe von 164,2 mm. Der Prozessor kommt von MediaTek, läuft mit 1,7 GHz und bietet acht Kerne. 2 GB RAM, Android 5.

Das M5 besitzt ein 5"-Display (ebenfalls HD), 3 GB RAM, ist spritzwassergeschützt und bringt auf der rückseitigen Kamera 21,5 Megapixel mit. Der Prozessor taktet mit 2 GHz und stammt ebenfalls von MediaTek.

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Zubehör für einen digitalen Sprachassistenten? Hersteller Satechi denkt, dass das Sinn macht und bringt den "Cortana BT Button" in den Handel, einen kleinen Bluetooth-Knubbel, mit dem sich Microsofts Cortana aktivieren lässt, ohne dabei einen Klick auf dem Rechner tätigen zu müssen. Außerdem schont man so den Akku seiner Windows-Geräte, weil die Zuhör-Funktion von Cortana deaktiviert werden kann.

A propos Batterie: Die des neuen Knopfs soll zwei Jahre durchhalten. Wo man den kleinen Helfer nun positioniert, ist so offen wie frei wählbar: am Schlüsselbund oder auch am Lenkrad des Autos sind denkbare Szenarien. Den dafür nötigen Klebestreifen hat der Knopf schon. In den USA soll der Button Ende August in den Handel kommen: 23 Dollar.

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Bitte helft mir. Ist Projekt Mirror jetzt ein riesiger Blödsinn, eine zwangsläufige Entwicklung oder eh ganz praktisch? Ein Aufsatz für Ein-Bildschirm-Handys, um sich selbst beim Selfie-Schießen mit der hochauflösenderen Kamera auf einem niedrig auflösenderen Extra-Bildschirm beobachten zu können. Oder, wie es das Projektvideo (diese Hintergrundmusik-Masche MUSS. STERBEN.) beschreibt: Wenn Leute sich selbst sehen, wenn man ein Foto von ihnen macht, sind sie weniger sie selbst, sondern können sich zusammenreißen und Selbstbewusstsein heucheln.

Nein, so im Klartext sagt das natürlich niemand im Video, aber... ach, warum Zweifel ich überhaupt noch. Lustige Idee, maßlose Selbstüberschätzung* und verstörende Bettelpräsentation. Oder was meint ihr?

Video nach dem Break.

* Ich würde mich mit Lästern zurück halten, wenn diese Leute nicht so widerlich ranschmeißerisch um Geld betteln würden. Und dazu zählt auch diese Hintergrundmusik. Das ist die "Ich will dein Geheeeeld"-Musik der Crowdfunding-Nervkasper, die nicht verstehen, dass eine Lustig-Sonnenschein-Kindergeburtstagsmusik nicht ausreicht, um davon abzulenken, dass sie nur unser Geld wollen.

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Statista hat eine interessante Studie zum weltweiten Tablet-Markt aufbereitet. Die Kurven sind eindeutig - aber was bedeutet das? Dass Apple und Samsung nach unten hin konvergieren und die "sonstigen" Tablet-Hersteller abheben - während die Tablet-Verkaufszahlen insgesamt bergab gehen?

Vielleicht ist es ja so einfach: Der Markt ist voller billiger und trotzdem funktionierender Tablets - misst man einfach nur die Anzahl der Geräte auf einem entwickelten Markt, kommt immer automatisch so eine Verteilung zustande. Dazu kommt: Der Lebenszyklus der Tablets ist viel länger als der von Smartphones, es tut sich wenig innovatives auf dem Markt und die Preise sind noch immer recht hoch - warum also wechseln?

Interessanter wäre eine Gegenüberstellung mit den Umsätzen mit Tablets und dem sekundären Markt der Apps, Gadgets und dem Zubehör.

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