FOLGE ENGADGET


Die britische Rechenzentrenfirma BladeRoom Group hat Klage gegen Facebook eingeräumt: Das soziale Netzwerk habe ihr modulares Rechenzentren-Design geklaut und beim Bau eines Facebook-Rechenzentrums im schwedischen Luleå verwendet. Die Firma gibt an, 2011 bei Facebook vorgesprochen und ihr modulares Designprinzip - günstige, vorgefertigte Bauteile - vorgestellt zu haben.

Nicht genug, dass Facebook sich das Designprinzip zueigen gemacht hat. BladeRoom Group schreibt in der Klageschrift vom Montag, dass "Facebooks Missetat vielleicht niemals ans Tageslicht gekommen wäre, wenn [das Unternehmen] beim Diebstahl von BRGs geistigem Eigentum Schluss gemacht hätte. Aber Facebook ging einen Schritt weiter und trieb andere dazu an, BRGs geistiges Eigentum zu verwenden, indem es die Initiative dazu gründete, das 'Open Compute Project'."

Facebook habe damit gegen Handelsgeheimnisse verstoßen und einen Vertrag mit BRG gebrochen. Eine Jury solle bitteschön über den Fall entscheiden, Facebook Schadensersatz zahlen und eine richterliche Anordnung alle Nachahmer stoppen.

Wer ein Bauchgefühl dafür entwickeln will, was an der Sache dran ist, lese das etwas längere IT-World-Stück zum Fall. Spoiler: IT World glaubt nicht, dass BRG mit der Klage durchkommt und begründet das implizit ganz lustig...

(Bild: BladeRoom Group; Modular Datacenter Deployment)

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Die südkoreanische "Business Korea" hat - sehr interessant! - mit Vertretern von Samsung und LG über die Zukunft von Glas gesprochen. Und beide hätten 2016 als das Jahr bezeichnet, in dem zum ersten Mal Mobilgeräte mit bieg-, roll- und -faltbaren Bildschirmen auf den Markt kommen dürften - eine Bestätigung der bereits 2014 vorgeschlagenen Zeitplans.
  • LG arbeitet derzeit an transparenten Bildschirmen, wie sie zum Beispiel in Heads-up-Displays verwendet werden könnten um damit umständliche Projektoren-Spiegel-Prismenlösungen wie bei Google Glass überflüssig zu machen. Allerdings soll ein Marktstart noch außer Sicht sein.
  • Samsung wiederum arbeite an faltbaren Bildschirmen und rechnet mit dem ersten solchen Produkt im nächsten Jahr.
Überlegung: Faltbares Glas hört sich für mich nach Versionen von Klapphandys an (und die sind ja gerade in Asien noch superpopulär). Spontan fällt mir eine Tablet-Tastatur-Kombi ein mit einem Touchdisplay unten und einem nach oben ragenden Displaybereich. Habt Ihr bessere Ideen?

Mobileburn.com weist ganz richtig darauf hin, dass die beiden Firmen mitnichten die einzigen Hersteller und Entwickler neuer Gläser sind - sondern nur die, die damit am offensten umgehen.

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Eine Ameisenfarm zum Anlegen, ein schneller Blick auf das Wunder des Lebens. Die "Ant Watch" mag zwar wenig Ameisen-freundlich sein, dafür wirft sie viele Fragen auf: Wie schnell vergeht die Zeit, wenn man ein paar Ameisen beim vergeblichen Roboten zuschaut? Was ist Zeit für eine Ameise, das ewige Jetzt? Würdigen Ameisen unwürdige Wortspiele (z.B. Armeisenbanduhr(ich habe Euch gewarnt))?

Keine blasse Ahnung, ob die Uhr nur ein Witz sein soll. Aber angeblich bekommt man sie mit Ameisen und Sand vorinstalliert für 60 Dollar als Plastik- und für 150 Dollar als Holzversion. Und alle vier Monate gibt's nen Ameisennachschub umsonst per Post.

Video nach dem Break.

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Nennt sie nicht Metro. Nennt sie nicht Modern oder Universal. Nennt Apps, die auf mobilen und stationären Windows-Stationen laufen einfach Windows-Apps. Das stellte Microsoft-Entwickler Don Box letzte Woche auf der WinHEC-Konferenz in einer Präsentation klar.

Hoffentlich hat Windows ewige Namenssuche nach der richtigen Bezeichnung für das, was da auf Windows-Rechnern, -Tablets, -Spielkonsolen, -Handys und -Raspberrys laufen soll, endlich ein Ende.

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Wie fährt es sich in Mercedes-Benz' selbststeuerndem Luxusauto F 015 Luxury In Motion? Unsere US-Kollegin Nicole Lee durfte in dem SciFi-Vehikel auf dem früheren Marinestützpunkt Alameda einige Runden drehen. Ihr ernüchterndes Fazit: Es war „irgendwie nicht besonders beeindruckend."

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Wie die französische Staatsanwaltschaft eben bekannt gegeben hat, brachte der Copilot das Flugzeug des Germanwings-Flugs 4U9525 wohl vorsätzlich zum Absturz. Der Pilot hatte das Cockpit verlassen und konnte dieses während des Sinkflugs nicht mehr betreten. Aber wie kann ein Pilot einen anderen aussperren?

Das Video nach dem Break erklärt, wie die Verriegelung der Cockpit-Tür des Airbus A320 funktioniert: Kabinenseitig gibt es ein Terminal zur EIngabe von Codes und die Kommunikation per Bord-Telefon. Im Cockpit befindet sich ein dreistufiger Hebel (siehe oben) und ein „Escape panel". Eine per „Lock" verriegelte Tür ist für fünf Minuten gesperrt. Die Piloten können sie, wenn von außen eine Anfrage kommt, manuell entriegeln.

Um im Notfall, wenn die Piloten nicht reagieren, dennoch ins Cockpit zu gelangen, muss man sich per Zahlencode identifizieren. Dann ertönt für dreißig Sekunden ein Signal um anzuzeigen, dass sich die Tür gleich automatisch entriegelt. Allerdings nur für kurze fünf Sekunden. Diese Notfall-Entriegelung kann im Cockpit durch einen Tastendruck blockiert werden. Wie die FAZ schreibt, ist genau dies bei einem Flug der Linie Linhas Aéreas de Mocambique passiert. Auch hier kam es zu einem Sinkflug und sieben Minuten später stürzte das Flugzeug mit 34 Menschen an Bord ab.

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SONY DSC

Microsoft hat in einem Blogeintrag konkretisiert, auf welchen Geräten Office kostenlos verfügbar sein wird. Ausschlaggebend ist die Bildschirmgröße: Die Gratis-Büro-Software läuft auf Geräten mit maximal 10,1 Zoll. Microsoft begründet die Entscheidung damit, dass solche Geräte im Allgemeinen nicht professionell genutzt werden. Wer ein neueres Surface besitzt, kommt also nicht in den Genuss des kostenlosen Office - wobei dieses als Basisversion sowieso nur eingeschränkte Funktionalität bietet.

Samsung, Dell und andere Hersteller werden die Office-App später in diesem Jahr auf ihren neuen Android-Geräten vorinstallieren, wie es in dem Blogeintrag weiter heißt. Auch Skype und der Cloud-Speicher OneDrive sollen in dem Paket dabei sein.

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Die Crowdsourcing-Plattform Kickstarter hat für erfolgreich finanzierte Projekte die Präsentationsseite „Spotlight" eingeführt. Spotlight ersetzt die ursprüngliche Seite und verschiebt den Fokus auf die Zeit nach der Finanzierungsphase. Die Geschichte des Projekts erscheint neu in der gestrafften Form einer Zeitachse, und die Projektgründer können prominente Links auf andere Webseiten wie Shops setzen und die Seite laufend updaten. Wie Spotlight aussieht, seht ihr im Video nach dem Break, mehr dazu hinter dem Quelle-Link.

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Apple plant angeblich, dieses Jahr drei neue iPhone-Modelle herauszubringen: das iPhone 6s (4,7 Zoll), das iPhone 6s Plus (5,5 Zoll) und das nur 4 Zoll große iPhone 6c. Die oben abgebildeten iPhone 5s und iPhone 5c waren die letzten Apple-Telefone mit 4-Zoll-Display.

Wie die DigiTimes - nicht die allerverlässlichste Quelle - weiter schreibt, bieten Zulieferern zufolge alle Modelle NFC, Fingerabdrucksensor und Gorilla Glass-Displays. Auch über die Prozessoren will die taiwanische Gerüchteküche schon informiert sein: Im günstigeren iPhone 6C soll ein A8-Chip stecken, während sowohl im 6S als auch im 6S Plus ein neuerer A9-Chip arbeitet.

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