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Kategorie "Endlich geklärt": Um die Verkaufszahlen des Commodore 64 Heimcomputers gab es viele Gerüchte. Irgendetwas zwischen 12 und 30 Millionen Einheiten des Commodore 64 sollen zwischen 1982 und 1994 verkauft worden und das Gerät der meistverkaufte Computer weltweit gewesen sein.

Aber stimmt das? Natürlich ist diese Behauptung irreführend. In seiner Kategorie wurde der C64 oft verkauft - aber was für eine Kategorie ist das überhaupt? Was ist ein Heimcomputer? Ist ein Pad ein Heimcomputer - Allein über 200 Millionen iPads sind weltweit unterwegs; teilt man diese Zahl naiv durch sieben (1.-5. Generation plus iPad Mini 1. & 2. Gen.), sind das schon pro Pad-Version mehr Einheiten als der C64 je verkaufte.

Einen möglichen Sargnagel für die ganze Argumentation liefert jetzt das Pagetable-Blog ​- mit einer reichlich interessanten Herleitung. Kurzversion: Anhand der Seriennummer des C64 kann man ableiten, dass vom C64 12,5 Millionen Einheiten produziert wurden. (Und übrigens kommen die höchsten angeblichen Verkaufszahlen von Commodore-Gründer Jack Tramiel selbst.)

(Bild:
Robert Agthe, CC BY 2.0)

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Smartphones und Sonne ist eine schlechte Kombination: Entweder spiegelt die Glasoberfläche dermaßen, dass man nichts mehr lesen kann. Oder der Polarisationsfilter des Smartphones geht mit dem Polarisationsfilter der Sonnenbrille eine unheilige Allianz ein und verdunkelt den Bildschirm bis zur Unkenntlichkeit.

Nicht beim iPhone 6, hat Geek.com herausgefunden. Apple hat zwar schon einen verbesserten Polarisationsfilter angekündigt, aber die Tragweite dessen ging bislang unter. Jetzt zeigen Bilder von Geek.com, was für einen Unterschied die neue Folie ausmacht: Es ist der Unterschied zwischen einem in der Sonne lesbaren und unlesbaren Bildschirm.

Im Vergleich: Das HTC One M8 ist aufrecht mit Sonnenbrille kaum lesbar, das Galaxy S5 wird erheblich dunkler, das iPhone 6 bekommt einen Blaustich - aber der Text bleibt perfekt lesbar. Hält man die Geräte horizontal, verhalten sich alle etwas besser, bis auf das Galaxy S5, das etwas schwerer lesbar wird. (Warum ist das Relevant: Polarisierte Brillengläser setzen sich immer stärker gegen getönte durch, weil sie einen hohen Komfort (und spektakuläre Bilder) liefert.)

Übrigens war das eines der besten Features des alten, weißen Plastik-Macbooks: Man konnte die Hintergrundbeleuchtung des matten Displays in der Sonne ausschalten und es quasi wie ein E-Ink-Display nutzen: Extra lange Akkulaufzeit und superklarer Text (allerdings invertierte Farben...)

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Höher, schneller, weiter: Jede Geräte-Generation - nicht nur iPhones - kommt mit einem Mehr an allem. Geschwindigkeit, Prozessor, RAM, Kamera usw. EverythingApplePro nimmt den Verkaufsstart der beiden iPhone6-Modelle zum Anlass, ein durchaus sehenswertes Video zu veröffentlichen. Alle iPhone-Generationen, die Apple bislang veröffentlicht hat, nebeneinander aufgereiht, gegeneinander antretend. Anschalten, Ausschalten, Laden von Websites, Benchmarks. Die Ergebnisse sind dabei nicht immer so eindeutig, wie ihr vielleicht denkt. Viel Spaß mit dem Video.

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Ohne gleich das ganz große Fass aufzumachen zur Zukunft von Googles sozialem Netzwerk Google+: Neue Nutzer von Mountain Views Ökosystem können sich auch gegen ein Profil entscheiden. Das ist insofern interessant, als dass die Bedingungen im Netzwerk sowieso schon gelockert wurden. Keine Pflicht mehr, seinen Klarnamen zu verwenden, und die Umstellung auf einen allgemeinen Google-Knopf für das Login für alle Dienste von Google sind da nur zwei Beispiele. Gibt Google langsam auf? Ist das Netzwerk wirklich so unbeliebt und tot? Das vielleicht wichtigste Feature von Google+, die Fotogalerie, soll laut Bloomberg demnächst in eine eigene App ausgelagert werden. Wir beobachten das weiter.

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Samsung Deutschland hat am vergangenen Freitag das einmillionste Galaxy S5 in Deutschland verkauft. Im Flagship-Store in Frankfurt/Main bekam die glückliche Kundin gleich noch einen Gutschein im Wert von 500 Euro dazu. Eine Million S5? Klingt sehr ordentlich, der Zeitpunkt der Aktion am Tag des Verkaufsstarts der neuen iPhones aber mindestens ebenso schlau gewählt. Während die ja landauf, landab ausverkauft sind, kann man bei Samsung aktuell richtige Schnäppchen machen. Das hilft bestimmt.

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Es ist noch gar nicht lange her, da verdoppelte Microsoft den kostenlosen Speicherplatz in der hauseigenen Wolken-Lösung OneDrive von 7 auf 15 GB. Auch die maximale Dateigröße wurde entsprechend angepasst, jetzt steht bereits das nächste Update an. 30 GB Platz bietet Microsoft all denjenigen Usern, die auf ihren Endgeräten den automatischen Foto-Upload aktivieren, OneDrive also als primäre Ablage für Schnappschüsse und Co nutzen. Das Angebot gilt nur bis Ende September, die 15 GB Speicher lassen sich ausschließlich für Fotos nutzen.

Interessant an der Aktion ist vor allem die Begründung. Microsoft nennt explizit die neuen iPhones und die Umstellung auf iOS 8 als Motivation. Bei Updates in Apples Ökosystem müssen oft viele Dateien verschoben werden, um genug Platz zu schaffen für die neue Version des Betriebssystems. Profitieren von dem neuen Feature können jedoch alle User, auch die mit Windows Phone, Android und die, die vom Desktop Bilder sichern wollen.

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Autos mit Hybrid-Antrieb sind sinnvoll, aber langweilig? Das sieht Peugeot anders und zeigt mit dem Quartz Crossover, wie der Hase laufen, äh fahren könnte. Das kürzlich vorgestellte Konzept ist halb SUV, halb Sportwagen. Der konventionelle 270 PS starke Motor wird von zwei Elektromotoren mit je 114 PS unterstützt. Die Elektroantriebe können den Wagen jedoch auch eigenständig befeuern. 50 Kilometer taxiert Peugeot aktuell als maximale Reichweite, wenn auf Benzin verzichtet wird.

Wie so oft bei Konzepten ist es aktuell unklar, ob der Quartz Crossover jemals produziert werden wird.

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Der Pressesprecher von Google Deutschland (und Österreich und der Schweiz), Kay Oberbeck, findet relativ klare Worte zu einem Interview, das unser Innenminister de Maizière in der immer wieder willigen Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung gegeben hat. Die Behauptung, dass Google Nutzerprofile an Werbekunden verkauft, bezeichnet er ganz einfach als Unwahrheit.

"Der Sicherheit unserer Nutzer und dem Schutz ihrer Daten gilt unsere höchste Priorität. Die Behauptung, dass wir Nutzerprofile verkaufen oder an Werbepartner weitergeben würden, ist schlicht nicht wahr. Dass der Innenminister dennoch dahingehend Spekulationen anstellt, ist nicht nachvollziehbar."

Es ist nicht auszuschließen, dass de Maizière seine Informationen über Google eher aus der FAZ/FAS als von der Nachrichtenbeschaffungsabteilung des Bundesinnenministeriums bezieht, daher sei ihm das mal weniger als Lüge angelastet, sondern viel mehr als gefährliches Halbwissen.

Foto via Medien Bundeswehr.

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An der SRM Universität in Indien hat eine Gruppe von Studenten innerhalb nur eines Tages einen Quadcopter zu einem perfekten autonomen Überwachungstool umgerüstet, mit dem sie Gesichter in Gruppen von Menschen erkennen können, Photos schießen und die GPS Daten übermitteln. Wenn es uns eines Tages auf der Straße ähnlich ergeht wie dem Mann im Selbstversuch im Video nach dem Break, brauchen wir uns nicht wundern, denn offensichtlich ist diese Art von Überwachung schlichtweg einfach zu programmieren.

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Irgendein Designer bei Motorola scheint sich von der Apple Watch inspiriert zu fühlen. Für kurze Zeit war auf der Motorola-Seite eine goldene Moto 360 zu sehen. Auf Anfrage von Androidpolice gab es eine etwas mysteriöse Antwort: "Wir können Gold nicht spezifisch kommentieren, aber wir forschen immer nach neuen Materialien, um für Moto 360 in der Zukunft eine breite Auswahl an Stilen zu haben." Die Webseite wurde daraufhin berichtigt und die goldene Version entfernt. Entweder, weil sie wirklich in Kürze keine goldene Version zu zeigen haben, weil ein Leak mysteriöser und wirksamer erscheint, wenn man so tut als wolle man ihn verheimlichen oder weil sie wirklich denken, eine goldene Version wäre dann überraschender. Wir würden wetten, dass sie kommt. Irgendwann. Noch besser allerdings wäre es, wenn dieser schwarze Streifen da unten verschwinden könnte, denn gerade bei hellen Ziffernblättern, sieht der wirklich alles andere als gut aus.

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