FOLGE ENGADGET


Auch wenn der ehemalige Nokia-Dienst HERE Maps mittlerweile der deutsche Autoindustrie gehört, wird die ÖPNV-Integration weltweit ausgebaut. Der Anbieter lässt wissen, dass in mittlerweile mehr als 1.000 Städte die Linienführung von Bussen und Bahnen zur Verfügung steht. Wenn die benötigten Informationen zur Verfügung gestellt werden, können so natürlich nicht nur die Stationen und Haltestellen recherchiert werden, sondern auch die Abfahrtszeiten.

Zu den Neuzugängen zählen z.B. Städte in Kanada, den USA, Frankreich Spanien, Italien, Brasilien, Venezuela und Chile.

HERE weist außerdem darauf hin, dass die Darstellung des exakten Linienverlaufs deutlich verbessert wurde. Die Karten von mehr als 200 Städten können bereits von der genaueren Anzeige profitieren, zum Beispiel in Brasilien, Russland und den USA. In Berlin wird das Straßenbahn-Netz jetzt detailgetreu auf den Karten abgebildet.

Um das verbesserte Material nutzen zu können, müssen unter iOS oder Androids Updates in der App eingespielt werden.

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Fit Pay wirbt seit gestern auf Kickstarter um die Aufmerksamkeit von Pebble-Nutzern, vor allen von denen, die mit ihrer Smartwatch gerne per NFC bezahlen wollen. Die benötigte Technik steckt im Armband, das sich mit allen Pebble-Time-Modellen nutzen lässt. Benötigt wird lediglich die korrespondierende App. Armband und Service hören auf den Namen Pagaré.

Das Band gibt es ab 49 US-Dollar, hierbei handelt es sich um das übliche Early-Bird-Sonderangebot, im Fall von Pagaré auf 1.500 Exemplare limitiert. Wer bislang noch keine Pebble besitzt, kann Uhr und Armband auch im Paket kaufen. Pagaré beinhaltet auch einen USB-Stecker, über den das Armband, aber auch die Uhr direkt ohne Ladeschale aufgeladen werden können. 120.000 US-Dollar will Fit Pay auf Kickstarter einsammeln. Die Kampagne läuft noch knapp einen Monat, die Auslieferung soll im Juli 2016 beginnen.

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Wo geht all das rare Mobile-Datenvolumen nur hin? Natürlich in den Konsum von Videos. Durchschnittlich 55 Prozent des weltweiten mobilen Datenvolumens sind Video-Daten, hat Netzwerk-Hersteller Cisco berechnet. 36 Prozent gehen für Internet-Surfen und VoIP drauf und nur 8 Prozent für Audio-Streaming. File-Sharing spielt quasi keine Rolle.

Und in den nächsten fünf Jahren soll sich die Situation noch verschärfen: viel mehr Video, viel weniger Surfen & VoIP.

Wird Zeit, dass der mobile Datenverkehr hinsichtlich Netzneutralität und Fairness ebenso scharf von den Endkunden (also: uns!) kontrolliert und eingefordert wird, wie beim Festnetz-Internet.

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Wie zählt man Bäume in einem Wald? Wie misst man ihre Veränderung? Und was stellt man dann mit dem neuen, ungewöhnlich detaillierten Wissen an? Das US-Unternehmen Treemetrics setzt dazu auf eine kombinierte Sensor- und Software-Lösung, mit der sie anhand von Satelliten- und Drohnenbildern, Lidar-Scans und selbsterstellten Waldbildern Forst- und Rodungspläne erstellt und deren Ausführung anhand von Maschinen-Überwachung kontrolliert.

Das macht sie schon eine Weile lang so - und nach dem Break gibt es ein interessantes, wenn auch drei Jahre altes Video. Aber trotzdem entstehen immer wieder wunderschöne Bilder, wie das obige für die European Space Agency. In voller Pracht: hier.

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Es gibt viele 3D-Scanner, aber wahrscheinlich keinen, der für Hände spezialisiert ist. Industriedesigner Pieter Smakman aus Delft hat deswegen aus einem Raspberry Pi, 32 Kameras und Laser-Pointern einen ringförmigen 3D-Scanner gebaut, durch den man eine Hand räumlich abtasten lassen kann.

"Dieses Modell eröffnet eine ganz neue Möglichkeiten", schreibt Smakman in einer Projektbeschreibung. "Ich denke an 3D-gedruckte Armbänder, personalisierte medizinische Instrumente - das ist ein lang-ersehntes Werkzeug für alle, die Produkte entwickeln wollen, die mit der menschlichen Hand interagieren." Mit dem Scanner könnte man Handgelenk-Schienen und Profi-Sportgerät herstellen, aber auch einfach Hände genau vermessen. Video nach dem Break.

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Wer mehrere Instagram-Konten betreuen muss, dem blieb bislang nichts anderes übrig, als sich regelmäßig in der App erst ab- und dann wieder anzumelden. Lästig, zumal praktisch kein gut funktionierendes Workaround, ob auf dem Handy oder am Rechner, zur Verfügung steht. Jetzt schaltet das Facebook-Unternehmen dieses Feature frei.

Um den Account-Wechsel nutzen zu können, muss nicht einmal ein Update eingespielt werden. Version 7.15 – ab 2. Februar zur Verfügung gestellt – beinhaltet die neue Funktion bereits. In den Konto-Einstellungen können neue Konten einfach hinzugefügt werden. Unter welchem Konto man aktuell agiert, soll über ein Profilbild prominent ersichtlich sein. Instagram will das neue Feature noch diese Woche freischalten. Getestet hat man die Funktionalität bereits seit November letzten Jahres, unter iOS und Android. Das neue Feature ist auf diese beiden Plattformen begrenzt. Windows-Phone-User bleiben außen vor, zumindest zunächst.

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Muss wohl eine langweilige Woche gewesen sein in der Autolackiereri von David Anderson und Mathew Hine auf der Isle of Man. Sie frisierten einen handelsüblichen Days Strider (13 km/h) mit einem 80-PS, Vierzylinder, wassergekühlten Suzuki-Rennmotor, möbelten das Chassis und Gestänge auf und schraubten Go-Kart-Reifen an. Erfolgreich: In der neusten Ausgabe des Guinness Buch der Rekorde steht das Gefährt unter "schnellster Rolle der Welt".

Aber ist das überhaupt noch ein Roller? Eine relevante Frage, welche die Juroren von Guinness mit "Ja" beantworteten. Den Regularien zufolge müsse das Gefährt "von außen betrachtet wie ein traditioneller Motorroller aussehen", aber der Motor darf modifiziert oder ersetze werden, wie es einem gefällt.

Die Rekordfahrt fand übrigens schon im August 2014 statt (173 Stundenkilometer über eine Viertelmeile), aber erst jetzt wurde der Rekord offiziell anerkannt. Video nach dem Break.

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LED-Würfelleuchten gibt es schon eine Weile - aber nur als Bastel- oder Experimentgeschichte. Die Gebrüder Au wollen das ändern: Ihr transparenter Glaswürfel Tittle besteht aus 512 bunten LEDs, deren Muster und Farbkombinationen man nach Belieben über eine Handy-App programmieren kann. Über ein Mikrofon kann Tittle im Takt der Musik pulsieren und dank Internet-Anbindung 3D-Emoticons von Freunden weit weg darstellen.

Erscheint diese Jahr im September, ist 18 × 18 × 21,5 Zentimeter groß und kostet in der Vorbestellphase 200 Dollar, 350 Dollar zur Veröffentlichung.

Videos nach dem Break.

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Gut anderthalb Wochen vor der Pressekonferenz in Barcelona, ist die Katze aus dem Sack. Das ist das Samsung Galaxy S7 Edge. Die Bilder bestätigen das, was ohnehin schon vermutet wurde. Beim Design bleibt sich Samsung treu, das neue Smartphone weist kaum Veränderungen gegenüber der 6er-Generation auf. Keine schlechte Entscheidung.

Ausgestattet mit dem neusten Exynos-Prozessor oder einem Snapdragon 820 – je nach Land –, 4 GB RAM und einer 12-Megapixel-Kamera (mit einem Britecell-Sensor aus eigener Entwicklung), soll das reguläre S7 ein 5,2"-Display und die Edge-Variante ein 5,5"-Display haben. Beide Modelle setzen auf USB Type-C. Zudem scheint der "Kamera-Knubbel" auf der Rückseite deutlich flacher auszufallen.

Ein weiteres Bild hinter dem Klick.

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Dass die App Facebook für Smartdevices nicht sonderlich energieffizient ist, wird schon seit langem diskutiert. Vor allem Android-User beschweren sich über drastisch kürzere Batterielaufzeiten. Aber wie schlägt sich die Facebook-App auf iOS? Dieser Frage ging der englische Guardian nach. Getestet wurde die App auf einem iPhone 6s Plus und das Ergebnis überrascht auch hier. Denn anders als die meisten denken, arbeitet die Facebook-App nämlich ständig, auch wenn sie gar nicht in Benutzung ist. Dass das an der Batterie saugt, kann man sich denken. Die Tester haben herausgefunden, dass im Falle eines iPhone 6s Plus, die Akkuleistung um 15 Prozent gesteigert werden kann, wenn die App zuvor gelöscht wurde. Das ist in der Tat beachtlich und gleichzeitig wird empfohlen, Facebook einfach über den Browser wie Safari zu nutzen. Das hilft vor allem auch diesbezüglich, dass Facebook durch die App nicht das gesamte Smartphone mit Kontakten, SMS und Co. auslesen kann. Aber damit konnte man bis dato die wenigsten User von der Nichtnutzung der App überzeugen. Die Sache mit dem Akku könnte in der Tat vielleicht mehr Leute dazu bringen, die App einer Deinstallation zu unterziehen. Muss ja nicht jeder alles wissen.

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