FOLGE ENGADGET


Der Yandex Browser setzt den Trend von besonders auf die Privatssphäre konzentrierten Browsern fort, erinnert uns allerdings auch ein wenig an Vivaldi. Der Suchmaschinenbetreiber aus Russland setzt mit dem eigenen Browser besonders auf seinen Stealth-Modus, in dem Tracking, Drittanbietercookies und ähnliches abgeschaltet werden. Werbung und Pop-Ups gehören auch dazu. Das Feature wurde zusammen mit Adguard entwickelt und als Quelltext via GitHub veröffentlicht. Die Ähnlichkeiten mit Vivaldi: auch der Yandex Browser nutzt die Chrome-Engine und greift sogar auf den Chrome Schlüsselbund und die Erweiterungen zu. Ähnliche Erweiterungen (wie bspw. Ghostery) werden allerdings nicht übernommen. Auch hier werden Tabs einer Webseite zusammengefasst und das Interface passt sich visuell der jeweiligen Webseite an. Die Tab-Leiste ist allerdings (etwas gewöhnungsbedürftig) unten angesiedelt. Die Geschwindigkeit des Browsers ist mal rasant, mal etwas langsam und wir haben noch nicht herausgefunden, woran das liegen mag. Als Putinlover kann man natürlich auch als Startseite Yandex.ru nutzen. Ein wenig skeptisch bleiben wir dennoch.

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Laut einem Bericht von Ars Technica soll Android M möglicherweise eine eigene API für Fingerabdrücke bekommen. Natürlich haben einige Hersteller von Android Smartphones das schon selber gebaut, aber die Integration in Android dürfte für eine viel stärkere Verbreitung sorgen. Schon das Nexus 6 sollte damals einen Fingerabdrucksensor bekommen, aber Apple hatte dies wohl vereitelt, weil sie die einzig vernünftige Hersteller-Firma aufgekauft hatten. Google I/O ist nicht mal mehr eine Woche entfernt, dort werden wir wohl endgültig erfahren, was sich alles an Neuerungen in Android M verbergen wird.

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Ok, Frechheit, immer diese vorlauten Wissenschaftler, die alles besser können wollen. Oder, besser gesagt, die behaupten die Maschinen könnten das alles irgendwie effizienter. Eric Malmi und andere an der Universität von Aalto in Finland haben sich an Raps versucht. Die Struktur der Reimformen bis ins Detail untersucht und nach Fütterung ihres daraus entstandenen Algorithmus mit 10.000 Rap-Texten so verfeinert, dass sie mit ihrem Bot, genannt DeepBeat eine Reimdichte erzeugen können die selbst den bestreimenden Rapper um 21% übertrifft. Da mussten sie wahrscheinlich selber lachen, zumal ihre Reime selbst aus Zeilen anderer Rapper bestehen. Wen das ein wenig an Raplyzer erinnert, ja, das war auch von Malmi und dafür hat er schon einiges an Kritik einstecken müssen. Für alle leicht nerdigen Rapper sei aber die Analyse voll und ganz empfohlen, denn da lernt man einiges über die Technik von Raps.

Beispielbotrapschmonzette nach dem Break.

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Wir haben keine Ahnung warum man ein Mousepad mit Leuchten in 16.8 Millionen Farben braucht, das obendrein auch noch ca. 60 Euro kostet, aber vielleicht möchte man sich einfach auch nur als Magier am Rechner fühlen. Als Teil der Chroma-Familie lässt sich mit dem Razer Firefly sogar eine komplette Lightshow organisieren. Mittels SDK kann man das Mousepad übrigens natürlich auch mit dem Game-Geschehen synchronisieren.

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In Pittsburgh wurden erste Uber Autos aus dem "Uber Advanced Technologies Center" gesichtet. Zusammen mit Carnegie Mellon hatte Uber 2014 den Anfang gemacht, selbstfahrende Taxis entwickeln zu wollen. Die unterbezahlten Uber-Fahrer müssen weg, dann ist die Marge einfach größer. Die gesichteten Autos sollen aber keine selbstfahrenden sein, wie eine Sprecherin sagt, aber es sei ein "früher Forschungsversuch rings um Mapping, Sicherheit und autonome Systeme".

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Laut einem Bericht von The Intercept, basierend auf Snowden Dokumenten, haben die Geheimdienste der USA, Kanada, Großbritannien, Neuseeland und Australien versucht, die Verbindungen zwischen Smartphones und App Stores zu kapern und so Spyware auf Smartphones zu installieren. Mittels Man-In-The-Middle Attacken, die sich vor allem auf Schwachstellen in dem UC Browser konzentriert haben, soll die Aktion mit dem Namen IRRITANT HORN so, in scheinbar harmlose Downloads von Apps, Spyware eingeschmuggelt haben. Das Ziel waren (Aufgrund der dortigen Verbreitung des Browsers) vor allem Nutzer in Afrika und Asien, um dort neben klassischer Überwachung auch unter anderem Desinformation zu verbreiten. Betroffen waren aber auch App Stores in anderen Ländern.

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Google reagiert endlich auf die in den letzten Wochen ständig neu aufblitzenden Probleme mit Maps. Auf Mac-Logos pinkelnder Androidbot, Snowden im Weißen Haus und am schlimmsten vermutlich: die Suche nach "nigger house" führte auch dorthin. Es wurde gemunkelt, ob die letzten Katastrophen nicht vielleicht sogar auf einen Google Maps Hack hindeuteten, aber Google gibt jetzt zu, es lag am Algorithmus. Über Foren wurden solche Suchergebnisse in die Maps katapultiert und dem haben sie jetzt (oder in den nächsten Tagen) einen Rigel vorgeschoben. Ob wir in den nächsten Monaten keine Peinlichkeiten dieser Art mehr erleben wird abzuwarten sein. Das Weiße Haus gibt sich übrigens gelassen, denn die haben zur Zeit genug mit den Reaktionen auf Barack Obamas neuen Twitter-Account zu tun, @potus, der auch von einer Flut von Rassismus und sogar Morddrohungen in Mentions erzählen kann. Aber auch hier ist Gelassenheit angesagt. Wie Google Map Maker

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Am 8 Juni beginnt die Apple Worldwide Developer Conference, WWDC, und es wird Zeit die Gerüchte für iOS 9 vorzustellen. Üblicherweise erscheint ja das neue Betriebssystem inclusive Betas zu diesem Zeitpunkt. Die größte Überraschung dürfte sein, dass wir von all diesen neuen Features schon ein Mal gehört haben. Kurz vor der Vorstellung des letzten Betriebssystems. Doch was wird alles gehandelt als große Neuerungen?

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Über zu wenig Presse für ihr Dokudrama über GTA und Rockstar Games kann sich die BBC nicht beklagen: Harry Potter aka Daniel Radcliffe wird in die Rolle des Firmengründers Sam Houser schlüpfen, und der wiederum verklagt jetzt die BBC via Mutterunternehmen Take-Two Interactive wegen Markenverletzung. In einem Statement gegenüber IGN erklärt das Unternehmen, dass Rockstar Games mit dem „Game Changer" betitelten Film nichts zu schaffen habe. „Unser Ziel ist es zu verhindern, dass das Vorhaben der BBC - die innoffizielle Schilderung angeblicher Ereignisse um Rockstar Games - unsere Markenzeichen missbraucht", heißt es weiter.

Die Dreharbeiten zu Game Changer haben bereits begonnen, die Ausstrahlung soll noch in diesem Jahr erfolgen.

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In der britischen Stadt Reading fährt ein Bus, der nur mit Gas aus Kuhfladen betrieben wird. Die Briten nennen in „Poo Bus", also „Kacke-Bus", korrekt heißt er aber „Bus Hound". Auf den ersten Blick ist das verwirrend, schließlich kommt der Bus mit seinem schwarzweißen Muster wie Fleckvieh daher. Des Rätsels Löung: Der Name ist eine Hommage an das Team rund um das Raketenauto Bloodhound SSC.

Das Busunternehmen von Reading hat sich fest vorgenommen, den ersten Landgeschwindigkeitsrekord für Busse aufzustellen, der allerdings deutlich unter den anvisierten 1000 mph (ca. 1609 km/h) des Bluthundes liegen dürfte. Jetzt hat der Kackflitzer 123,57 km/h geschafft, und die BBC berichtet, dass er damit der schnellste Bus der Welt sei. Nicht nur unter seinesgleichen, sondern auch unter den „normalen" Bussen im Personennahverkehr. "Es war beeindruckend, als er vorbeifegte. Er klang wie ein Vulcan-Bomber - die Aerodynamik wurde nicht für 130 km/h entwickelt", beschreibt Chefingenieur John Bickerton die Rekordfahrt. Für einen Guinness-Weltrekord muss der Kackflitzer allerdings laut seinen Eigentümern 241km/h erreichen, also fast doppelt so schnell fahren. Video nach dem Break.

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