FOLGE ENGADGET


Das Entsperren von Smartphones per Fingerabdruck-Scan ist inzwischen alltäglich geworden, während die aus SciFi-Filmen populäre Iris-Erkennung bisher Theorie bzw. Gerücht blieb. Nun zeigt Fujitsu auf dem Mobile World Congress aber immerhin den funktionierenden Prototyp eines Smartphones mit Iris-Scanner, mit dem das Entsperren durch einen Blick in die Kamera möglich wird. Dabei kommt eine eigens entwickelte Technik zum Einsatz, bei der das Auge unter anderem mit Infrarot-LEDs beleuchtet wird, damit die Frontkamera ein aussagekräftiges Bild bekommt, das dann mit einer biometrischen Software von Delta ID analysiert wird. Und wenn die Weiterentwicklung der Technik nach Plan verläuft, will Fujitsu das System auch tatsächlich nächstes Jahr auf den Markt bringen. Video nach dem Break.

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An Filmchen in Slow Motion werden wir uns wohl noch eine ganze Weile nicht satt gesehen haben, wobei es allerdings bei der Motivwahl langsam eng wird, nachdem etwa bereits Objekte so gut wie jeglicher Konsistenz in Superzeitlupe explodiert sind. Einen netten Dreh in der Kategorie Abgeschossen hat jetzt SmarterEveryDay gefunden: Ein Bogenschütze schießt immer kleinere Objekte im Flug ab, von der handtellergroßen Holzscheibe über Golfball und Pfefferminzdrops bis hin zur wirklich winzig kleinen Aspirin-Tablette. Die Stunts gibt es ab Minute 01:10 im Video nach dem Break, die Aspirin ab Minute 04:00.

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Dass Lenovo Laptops mit der vorinstallierten Adware Superfish ausgeliefert hat, ist ein echtes PR-Debakel für den PC-Hersteller, das obendrein auch noch saftige Prozesskosten und Schadensersatzzahlungen nach sich ziehen könnte - Warum nur? bzw. Wofür nur hat der Konzern sich das angetan? Dieser Frage ist Forbes nachgegangen und will dabei herausgefunden haben, dass Lenovo für die Installation von Superfish 200.000 bis 250.000 Dollar kassiert haben soll. Was dann angesichts eines Konzerngewinns von rund 253 Millionen Dollar im letzten Quartal irgendwie ein mieser oder jedenfalls verdammt riskanter Deal gewesen wäre. [Foto: cc by Jerry Feist]

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Auf dem Mobile World Congress gibt es reichlich neue Virtual-Reality-Brillen zu bestaunen und unsere Kollegen vor Ort haben sich die Geräte dann auch prompt mal umgeschnallt. Da ist zum einen die Vive VR, die HTC gemeinsam mit Valve entwickelt hat, die durch die Vorderseite mit den markant platzierten Sensoren etwas bulkig wirkt und sich auch so anfühlt. Derweil ist Samsung schon einen Schritt weiter mit der etwas umständlich Gear VR Innovator Edition for Galaxy S6 and S6 edge genannten zweiten Version der eigenen VR-Brille, die - logisch - für die Nutzung mit den gerade vorgestellten Flaggschiff-Smartphones ausgelegt ist und im Vergleich zur ersten Gear-VR-Generation um etwa 15 Prozent geschrumpft wurde. Gear VR 2 (wie wir es der Einfachheit halber mal nennen wollen) soll dann zusammen mit Galaxy S6/egde im April für rund 200 Dollar zu haben sein.

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Im Rahmen des Mobile World Congress hat Googles Senior Vice President Sundar Pichai bestätigt, dass der Suchmaschinenkonzern an einem eigenen Bezahlsystem tüftelt - was angesichts der Erfolge von Apple Pay und der Ankündigung von Samsung Pay fast schon überfällig scheint. Googles Bezahlplattform wird Android Pay heißen aber wohl keine eigene Brieftaschen-App sondern eine ins OS integrierte Funktion, auf die Drittentwickler aufbauen können - Abwarten.

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Als seinerzeit die erste microSD mit 128 GB Speicher präsentiert wurde, war man schon beeindruckt, wie massiv man sein Smartphone mit Files bestücken kann. Aber: Speicher wird irgendwann immer zu wenig und für diejenigen hat SanDisk eine neue Lösung parat. Die microSDXC UHS-I Premium Edition mit sage und schreibe 200 GB. Das soll laut Angaben von SanDisk aber nicht auf Kosten der Geschwindigkeit gehen, denn es werden 90 MB die Sekunde versprochen, was in etwa 1.200 Fotos die Minute entspricht. Heißt, könnte reichen. Weh tut aber noch ein bisschen der Preis. 400 Dollar (ca. 357 Euro) wird die microSD kosten, was noch ein bisschen weh tun könnte. Aber ganz heimliche Quellen haben uns verraten, dass im Speicher-Business die Preise durchaus fallen könnten. Nämlich spätestens wenn das nächste Limit erreicht werden wird. Dürften dann 256 GB sein, oder?

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BlackBerry war bislang, was das Veröffentlichen von eigenen Softwarelösungen für andere OS anbetraf, recht zurückhaltend. BBM und spezielle Services für Unternehmen wurden bislang angeboten. Nun bringt BlackBerry die BlackBerry Experience Suite, die erste Sammlung an Apps, die sowohl für Android, iOS, wie auch Windows Phone veröffentlicht wird. Einige Features spielen nur im Hintergrund, die aber für mehr Sicherheit und eine bessere Trennung von Arbeits- und Privatumgebungen sorgen sollen. Andere kennt man von BlackBerry 10-Smartphones. Wie zum Beispiel BlackBerry Hub, Universal Search und ein Keyboard soll auch dabei sein. Video nach dem Break.

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Sensoren für Fahrräder gibt es mittlerweile einige. Ein spezielles für BMX allerdings noch nicht. Das ändert sich mit dem gerade auf IndieGogo gepitchten Bikesensor Iddo, der neben Distanzen und Geschwindigkeiten auch Tricks und Sprünge tracken und analysieren kann. Mit dem grimmigen Metalloutfit wirkt er schon mal ziemlich extremsportig, ein 9-Achsensensor misst die Tricks und die Airtime des Fahrers. Klar gibt es eine Smartphone-App dazu. Preise gehen ab 159 Euro los. Ausgeliefert werden soll im September dieses Jahres. Video nach dem Break.

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Xiaomi aus China kannten wir bislang von günstigen Smartphones. Nun hat die Firma eine Action-Kamera vorgestellt, die Yi, die 399 Yuan (umgerechnet 57 Euro) kostet und den Einstiegs-GoPros ein Konkurrent sein möchte. Filme werden in 1080p und 60fps aufgenommen. Über 64 GB Speicher verfügt die Kamera und kostet in etwa halb so viel wie eine vergleichbare GoPro. Die Xiaomi Yi ist mit 72 Gramm auch ziemlich leicht, so dass sie ohne weiteres an eine Katze geschnallt werden kann. Weitere Specs: WiFi, 16 MP Stills, ein Sensor von Sony, 155 Grad Weitwinkel, 3D-Rauschunterdrückung und digitale Bildstabilisierung. Erstmal gibt es die Cam nur in China. Wir hoffen aber, dass auch der Teile der Restwelt das Teil nutzen werden können.

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Amazons Entertainment-Lautsprecher mit Sprachsteuerung "Echo" macht einen großen Sprung nach vorne. Der Internet-Riese verteilt nämlich seit einiger Zeit Beta-Entwickler-Kits für die zylindrische Boombox. Es wird also eigene Apps für den Speaker geben. Noch ist nicht wirklich bekannt, was alles möglich sein soll. Ob es um mehr Sprachinteraktion geht oder vielleicht auch um Games oder um die Sprachkontrolle eines andere Mobil-Devices. Das werden wir dann sehen. Programmierer können sich hinter dem Quelle-Link für das Programm anmelden.

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