FOLGE ENGADGET


Mozilla scheint eine neue Strategie bezüglich ihres Firefox OS für Smartphones einschlagen zu wollen. Laut Chris Beard heisst die neue Initiative "Ignite" und will vor allem auf mehr Features abzielen, nicht mehr, wie bisher, auf besonders billige Smartphones. Stand im Zentrum bis vor kurzem noch das 25$ Smartphone, soll es jetzt darum gehen, die Prinzipien von Mozilla (Offenheit, Sicherheit, etc.) mit dem "Erlebnis" Smartphone zu vereinen. So soll es "Ignite"-Builds für Android Geräte geben und es wird mehr Wert auf die Qualität der eigenen Smartphones gelegt. Obendrein sollen Android Apps auf Firefox OS zum Laufen gebracht werden. Ein weiterer Fokus soll auch die Implementierung von Internet Of Things sein. Der Brief, in dem all diese Dinge erwähnt werden, zeigt aber auch, dass der ausbleibende Erfolg von Firefox OS einiges an Enttäuschen produziert hat.

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Klar, Wasserkocher sind immer etwas zu voll und kochen so haufenweise Energie ins Nichts. Miito (ein Kickstarterprojekt aus Berlin) hat jetzt der Verschwendung den Kampf angesagt und dabei einen Wasserkocher entwickelt, der obendrein perfekt designt und ganz schön abstrakt daher kommt, da ihm der Wasserkocher fehlt. Statt dessen benutzt man das Gefäß in dem man z.B. den Tee trinken möchte und die Induktionsbasis heizt dann über einen Stab im Glas das Getränk auf. Man kann damit auch Suppen, Milch oder ganze Teekessel aufheizen. Ein Glas Tee wird so in 60 Sekunden (Abhängig vermutlich von der Dicke des Glasbodens) fertig und für Tee-Süchtige wie mich gibt es dazu wohl keine Alternative. Gekauft.

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Wir finden Selfie Sticks ja toll. Das dämlichste Gadget überhaupt und trotzdem eins der erfolgreichsten im letzten Jahr. Man kann sie überall kaufen, aber sieht sie lustigerweise nie irgendwo. Der digitale Krückstock für Narzissten, die vielleicht doch keine sein wollen. Pizza Hut (ulkigerweise gerade die Pizza Marke, die man auch nie jemand essen sieht) hat jetzt ein Video für alle Selfie-Stick-Abhängigen gemacht, das die Gefahren dieser modernen Plage perfekt inszeniert. Wir sind erschüttert.

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Gelegentlich hatten wir ja schon Polizei-Drohnen in den USA im Einsatz gesehen. Der Wilde Westen. Jetzt gibt es vom US Justice Department wohl erste Regeln wie Drohnen überhaupt eingesetzt werden dürfen (jenseits ihrer generellen Flugerlaubnis). Die erfreuliche Nachricht. Nicht mehr alles ist erlaubt. So dürfen Drohnen keine friedlichen Demonstrationen überwachen und dort wo Menschen eine begründete Erwartung auf Privatheit haben, muss auch ein Richter den Drohneeinsat erst freigeben. Menschen wegen ihrer Nationalität, Religion, sexuellen Orientierung oder Ethnie überwachen geht auch nicht. Obendrein muss über die Drohneneinsätze genaustens Buch geführt werden und die Logbücher sollen auch veröffentlicht werden. Der Drohnen-Polizeistaat ist also nicht unbedingt zu erwarten.

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Hardcore Pac-Man Fans werden sich daran erinnern, dass es dieses ominöse Level 256 gab. Plötzlich war der halbe Screen zerschossen und man wusste gar nicht mehr was zu tun ist um weiter zu kommen, auch wenn man mittlerweile natürlich auf YouTube den ein oder anderen Trick findet, mit dieser Stage umzugehen. Den hatte sogar Google in einem Doodle mal als Easteregg besungen. Jetzt kommt Bandai in Cooperation mit Hipster Whale mit einer iOS App die ganz auf dieser letzten Stage aufbaut und in der man gegen den Glitch-Storm kämpfen muss. Im Sommer soll das Spiel erscheinen.

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SpaceX, das Raumfahrtunternehmen von Tesla-Gründer Elon Musk, hat zwei spektakuläre Videos zum Startabbruchtest vom 6. Mai veröffentlich (wir berichteten). Das neuere der beiden zeigt die potentielle Rettung der Crew des Raumschiffs Dragon aus Sicht der Kapsel, wenn diese von der explodierenden Rakete wegschießt - vergleichbar mit einem Schleudersitz in einem Kampfflugzeug. Für den sogenannten "Pad Abort Test" wurde die Raumfähre nicht von einer Rakete in die Höhe transportiert, sondern startete mit eigenen Triebwerken. Der erste bemannte Raumflug mit der Dragon soll 2017 stattfinden. Videos nach dem Break.

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Massiver Einsatz von hartnäckigem Kleber ist bei Smartphones heute gang und gäbe. Sowohl das Samsung Galaxy S6 als auch das HTC One M9 gelten deswegen als schwer zu reparieren. Nicht so das LG G4: Die chinesische Seite mydrivers berichtet, dass sie das Telefon ohne große Probleme in seine Einzelteile zerlegen konnten. Von Vorteil sind natürlich die abnehmbare Rückseite und der austauschbare Akku, aber auch Kamera und Mainbord seien einfach zu entfernen. Unklar bleibt allerdings, ob sich der Touchscreen von einem zerbrochenen Frontglas trennen lässt. Diese Frage werden andere Sezierprofis klären müssen. Apropos: Auch das LG G3 erhielt gute Noten im Teardown.

[Bild: mydrivers]


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Kurz notiert: Das fröhliche Ratespielchen von how-old.net gibt es jetzt auch als Smartphone-App. Ihr erinnert euch - zwei Microsoft-Ingenieure haben eine Webseite kreiert, auf die man Portraitfotos hochladen kann, die dann nach Alter und Geschlecht analysiert werden. Mit teilweise, naja, verblüffenden Resultaten. Für Windows Phone kommt die App direkt von Microsoft selbst, Android- und iOS-Nutzer können auf Drittanbieter zurückgreifen. Hier die gibt's eine kostenlose iOS-Lite-Version, da für 99 Cent die entsprechende Vollversion und dort eine kostenlose Android-App.

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Das slowakische Büro Nice Architects hat eine kompakte, transportable Wohnpille ausgetüftelt, die einem Bewohner maximale Infrastruktur-Unabhängigkeit bieten soll - und anders als bei den zahllosen Konzepten dieser Art soll die Ecocapsule tatsächlich produziert und verkauft werden, einen Preis soll das ökologisch korrekte Wohnei aber erst Ende des Jahres bekommen, wenn auf Basis des funktionstüchtigen Prototyps ein Herstellungsplan ausgetüftelt sein soll. Ecocapsule reduziert Wohnen auf kuschelige/klaustrophobische 2,55 x 4,45 x 2,25 Meter (4,5 Meter bei ausgefahrenem Windrad), Energie wird von Solarzellen auf dem Dach (bis zu 600 W) und/oder dem Windrad (bis zu 750 Watt) erzeugt und mit dem 9744-Wh-Akku gespeichert, Wasser soll durchs Aufstellen von Kanistern gewonnen werden (die aber soweit nicht detailliert wurden). Zukünftig soll es für die 1,5 Tonnen schwere Ecocapsule auch ein passendes Chassis geben, damit es in Wohnwagenmanier durch die Gegend gefahren werden kann.

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Google hat bereits 2012 ein Patent auf interaktive Interface-Spielzeuge angemeldet, das jetzt erst bekannt wurde: Dabei geht es um Puppen oder Kuscheltiere, die "aufwachen" wenn bestimmte Stichwörter fallen, um sich der der sprechenden Person "zuzuwenden", Augenkontakt herzustellen und entweder in einen Dialog zu treten oder aber einen Befehl/Wunsch an dritte Geräte weiterzumelden. Der vernetzte Teddy würde demnach immer alles mithören und analysieren, um am Ende auf Kinderwunsch den Fernseher, das Licht (oder den Herd?) anzustellen. Das beruhigende/gute an diesem Patent ist wohl, dass Google soweit keine konkreten Pläne hat, es in die entsprechende Produkte umzusetzen.

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