FOLGE ENGADGET


Wer sich über die aktuellen Meldungen freut, dass immer mehr große Internetfirmen Adobes Flash-Software eine Absage erteilen - jüngst: Google liefert ab 2017 keine Flash-Werbung mehr aus - sollte sich diese Kurve anschauen: Sie zeigt, wie viele Prozent der laut Alexa 10.000 größten Websites des Internets noch Flash-Inhalte ausliefern. Und wenn man dieser Kurve traut, dann hat sich das Flash-Problem bis 2017 eh von allein ergeben.

Wohlgemerkt: Eine der wichtigsten Quellen für Flash ist immer noch Online-Werbung. Viele Website-Betreiber haben zur Grafikdarstellung und Animation längst auf HTML5 umgestellt. Sobald die letzten Online-Werbefirmen auf Flash verzichten, dürfte die obige Kurve noch rapider sinken.

Nach dem Break das letzte Flash-Jahr Monat für Monat.

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Die letzten Trutzburgen des gepflegten, von giergetriebenen App-Store-Lotterieteilnehmern Alleingelassenwerdens fallen. Die Untappd-App überwacht nicht nur, welches Bier man trinkt, sondern übermittelt das auch an die Freunde, natürlich mit Trink-Standort. Jetzt wird dieses perfide Stück sozialen Trinkens in der neusten Version noch um ein Suff-zu-Drittanbieter-Geld-Modul erweitert: Hat man genug an einem Ort getrunken, kann man direkt aus der App ein Uber-Taxi zur nächsten Trinkstätte bestellen.

Warum das überhaupt einen Post wert ist? Ist es nicht verwunderlich, dass nicht viel mehr Apps längst solche Drittanbieter-Dienstleistungen anbieten? Im Alltag begegneten mir bislang vor allem Bezahldienste und eine breitere Unterstützung von Apple-Apps wie Wallet. Dabei sollten die (bei Apple zum Beispiel seit iOS 8 freigeschalteten) Schnittstellen zwischen Apps doch ganz tolle Möglichkeiten bieten - und sei es, dass Dienst A einen Dienst B dafür bezahlt, im App-Kunden zu vermitteln (z.B. Uber bezahlt Untappd für jede vermittelte Fahrt).

Kennt ihr solche Apps, die mit anderen Apps auf eurem Handy interessante Dinge bereden?

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Zeke Kossove vom Exploratorium in San Francisco hat für die Jungs vom YouTube-Kanal Tested ein kleines Experiment vorgeführt, das Ignoranten wie uns unterhaltsam ein wenig Physik nahebringen soll: Ein Ping-Pong-Ball wird von einer improvisierten Vakuum-Kanone auf rund 800 km/h beschleunigt und bläst dann glatt ein Loch in eine Cola-Dose. Wie das funktioniert, wird herrlich hüftsteif im Video nach dem Break erklärt.

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Die Schrift-Experten von Hoefler & Co haben einen Font entwickelt, der sich besonders gut für ProgrammiererInnen eignen soll. Im Bild oben erkennt man gut, warum: Die Kursiv-Form von Operator Mono unterscheidet sich deutlich von der regulären Form, alle Zeichen sind Monospace, also gleich weit voneinander entfernt, und es fehlen Ligaturen, außerdem sind alle Zeichen und Buchstaben eindeutig, 1 und I, die Klammern, 0 und O unterscheiden sich deutlich.
Leider kostet dieser doch sehr hübsche Font auch ordentlich Geld: 180 Euro pro Lizenz. Dafür müssen JavaScript-ProgrammiererInnen in Deutschland durchschnittlich zweieinhalb Stunden arbeiten...
Wie Operator Mono funktioniert und entwickelt wurde, erzählen Hoefler & Co auf ihrer Website.

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Großer Fortschritt für die Hersteller autonom fahrender Autos: Die US-Bundesbehörde für Straßen- und Fahrzeugsicherheit, die National Highway Traffic Safety Administration (NHTSA), hat mitgeteilt, dass sie Googles selbstfahrende Autos rechtlich als "der Fahrer" anerkennen werde. Damit ist der Weg ein für die Abschaffung von Sicherheitsauflagen, die einem Alltagseinsatz von autonomen Autos noch im Wege stehen, bisschen freier.

Details nach dem Break.

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Das Jet Propulsion Laboratory der NASA hat noch viel mehr Retro-SciFi-Poster vorgelegt, mit denen wir uns schon mal auf den Weltraumtourismus von Morgen Übermorgen einstimmen können, dessen Traumdestinationen zuvor natürlich noch von der US-Weltraumagentur erschlossen werden müssen - außer der "Oase des Weltalls", der guten alten Erde, die eines fernen Tages zum exotischen Ausflugsziel des Exoplanet Jetsets avancieren soll. Mit der Gestaltung der Space-Reisebüro-Motive hat die NASA die Agentur Invisible Creature beauftragt, die die Werbung von Übermorgen auch als Poster oder Kalender feilbietet.

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Das Feld der zauberwürfellösenden Roboter ist gerade mächtig in Bewegung und legt Zeitrekorde am laufenden Band vor. Letzten November stand die offizielle Bestzeit für die Lösung des klassischen Rubik's Cube noch bei 2,39 Sekunden, vor zwei Wochen wurde die Marke auf 1,019 Sekunden gesenkt, aber auch diese Roboterhöchstleistung hält sich nicht lange an der Spitze: Offiziell und mit Guinness-Segen hat gerade die Maschine der US-Bastler Jay Flatland und Paul Rose die Sekundengrenze geknackt, aber auch ihre 0,9 Sekunden wurden neulich schon mal unterboten, als der Bot Sub1 aus Adam Beers Werkstatt in flotten 0,887 Sekunden einen Würfel sortierte, was allerdings noch nicht amtlich bestätigt wurde. Videos nach dem Break.

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Auch die Slow Mo Guys haben manchmal handfestere Jackass-Gelüste aber sie kennen ihre Grenzen und lassen im Zweifelsfall robuste Profis vor die Kamera, in diesem Fall den Stuntman Daniel Gruchy, der dann solange an einer Mausefalle züngelt, bis das Teil zuschnappt und die Slow Mo Guys das Spektakel mit 2000 fps filmen können. Fazit: Es fließt kein Blut, aber schön ist der Anblick trotzdem nicht. Video nach dem Break.

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Das letzte mal, als uns ein Blechkamerad der Firma Golf Laboratories unterkam, blieb irgendwie unklar, ob der Roboter wirklich etwas als Golfer taugt, dieses mal ist die Sache wohl recht eindeutig: Bei den Phoenix Open in Scottsdale, Arizona, gelang dem LDRIC (Launch Directional Robot Intelligent Circuitry) ein Hole-in-one, der fernsehgerecht und lückenlos von Kameras dokumentiert wurde. Video nach dem Break.

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Hier kommt die nächste Konvergenzkapriole: Die LED-Birne, die auch Mücken und andere stechfreudige Plagegeister anlockt und elektrisch verbrutzelt. Dazu kombiniert ZappLight ein 9-Watt-LED-Leuchtmittel mit einem elektrischen Mückenkiller, der Insekten per UV-Licht anlockt, um ihnen tödliche Stromstöße zu verpassen. Die Zusatzfunktion soll dann ein weiteres Watt konsumieren, das Kombigerät ist in den USA für rund 20 Dollar zu haben. Marketing-Video nach dem Break.

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