FOLGE ENGADGET


Wir schreiben das Jahr 1981 und Sony hat einen Lauf sondersgleichen. Der Walkman ist der neue heiße Scheiß, die Zukunft verspricht rosige Zeiten. Neuanfang? Das damalige Management initiierte den "Sony International Logotype Design Contest", einen Wettbewerb, dessen Ergebnis ein neues Firmen-Logo sein sollte. Der Job wurde nicht an Werbeagenturen vergeben, sondern öffentlich ausgeschrieben, Kunden, Fans und Hobby-Designer konnten Entwürfe einreichen. Über 30.000 kamen damals zusammen, genommen wurde schlussendlich keiner. In der Chefetage des Konzerns war man sich einig: Alles nicht gut genug, bzw. besser, als das etablierte Logo.

Das Unternehmen schaltete schließlich eine Anzeige im US-amerikanischen Time Magazine, um sich bei allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern zu bedanken. Und zeigt dabei einige der Entwürfe, die es offenbar damals in die engere Wahl geschafft hatten. Diese Anzeige hat Greg Prichard jetzt ausgebuddelt. Sieht so aus, als hätten wir alle kollektiv Glück gehabt.

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Wir wussten bis eben noch nicht mal, dass es scheinbar einen florierenden Umsonstmarkt für Zifferblätter der smarten Android-Wear-Variante gibt. Scheint aber so zu sein und gefällt den Herstellern teuerer Markenuhren natürlich gar nicht. Reihenweise werden die Hersteller solcher Zifferblätter jetzt angemahnt von den original Herstellern der Uhren, die sie imitieren. Bislang ist allerdings noch niemand deshalb verklagt worden, aber wer gerne eine exotische Uhr am smarten Handgelenk hätte, der dürfte sich jetzt wohl beeilen müssen. Smartwatches, immer wieder für eine Überraschung gut.

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Auf der Suche nach einem leistungsstarken kleinen Zweit-Tablet für wenig Geld? Die 7-Zoll Variante des Kindle Fire HDX ist zur Zeit so stark im Preis gesenkt, dass man vermuten könnte, Amazon will seinen Overstock loswerden. Für nur 99 Euro, statt 229 ist die billigste Variante (16GB Wlan) jetzt zu haben und dürfte damit ein regelrechter Preisbrecher sein. Die teuerste Variante mit 64GB und LTE kostet nur noch 274 statt 404 Euro. Wie lange das Angebot halten wird, wissen wir nicht.

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Es ist schon lange gerüchteweise vermutet worden, aber jetzt hat Anandtech mal genauer nachgesehen und das Nexus 6 mit Full Disk Encryption, die ja grundsätzlich angeschaltet ist, und ohne auf Lollipop getestet. Die Ergebnisse sind für alle Nutzer eher langsamer Android Smartphones, die trotzdem auf die neue Sicherheit ihrer Daten gehofft haben, etwas ernüchternd. In den diversesten Schreib- und Lese-Tests schneidet Android mit Verschlüsselung auf dem Nexus 6 irgendwo zwischen 50% langsamer und 80% langsamer ab. Das dürfte leider viele Nutzer abschrecken. Selbst wenn wir noch nicht genau wissen, wie andere Geräte auf die Verschlüsselung reagieren, ist es doch recht wahrscheinlich, dass man auch dort mit großen Einbußen rechnen kann.

Foto von Brittney Bush Bollay

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Scheinbar sind die Video-Streaming Plattformen noch nicht billig genug. Amazon, die bislang ihr Videoangebot ja mit Prime bündeln, wollen laut einem Bericht der New York Post Anfang nächsten Jahres einen Service anbieten, der sich über Werbung finanziert. Ob das die komplette Finanzierung sein soll, oder man doch einen Betrag als Abo zahlen wird scheint bislang noch unklar, sicher ist nur, es wird nicht als ein Teil von Prime laufen. Es ist schwer zu sagen wie viele Nutzer von Prime bislang wirklich Instant Video mitgebucht haben, da selbst von den geschätzten 50 Millionen Prime-Nutzern weltweit wohl höchstens die Hälfte Instant Video nutzen. Netflix hingegen hat in den USA allein schon 33 Millionen Abonnenten.

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Es scheint doch einen Tablet-Markt neben Android, iOS und Windows zu geben. Jedenfalls wenn man sich die Finanzierung auf Indiegogo für das Jolla Tablet ansieht. 380.000 Dollar hatten sie anvisiert, mittlerweile stehen sie schon bei über 1,17 Millionen. Das Tablet, das mit Sailfish OS 2.0 kommen soll, wird während der Finanzierungphase für 209 Dollar angeboten. Das besondere: neben eigens für Sailfish programmierten Apps, werden auch Android Apps auf dem Tablet laufen. Die Spezifikationen sind: 64-Bit 1,8GHz Quad-Core, 2GB RAM, 32GB Speicher mit SD-Slot, 7,85-Zoll IPS Display mit einer Auflösung von 330ppi, 5 und 2 Megapixel Kamera. Eine Version mit SIM-Karte gibt es aber leider noch nicht. Video nach dem Break. Video nach dem Break.

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Mit der neuen Drohne für Sichselbstprofifilmer von 3D Robotics, der X8+, die, nicht unüblich in diesem Preissegment, ohne Kamera kommt, wird das automatische Filmen aus der Luft noch einfacher. Neben der Funktion einer Person folgen zu können und sie dabei immer in der Mitte des Videos zu halten, gibt es auch die Möglichkeit vorprogrammierte Pfade zu durchfliegen. Einen virtuellen Zaun kann man auch erstellen. Für 1.350 Dollar ist der Drohnen-Bot natürlich nicht ganz billig, ermöglicht einem aber obendrein eine gewisse Freiheit bei der Kamera, denn sie kann bis zu 350 Gramm Last aufnehmen. Video nach dem Break.

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Jetzt ist der Spiele PC in Konsolenform von Alienware (aka Dells Gamingcomputer-Abteilung) endlich da. Dell selber beschreibt den Minirechner als Next-Gen Konsole und wird auch gleich mit einem Xbox 360 Wireless Controller ausgeliefert. Andere sind aber auch nutzbar. Alle Varianten kommen mit einer GeForce GTX 860M Grafikkarte. Die Leistung der Chips beginnt bei moderaten Core i3 2,9GHz (mit 4GB RAM und 500GB Festplatte) für 549 Dollar und endet bei einem i7 3GHz mit 8GB und 2TB Festplatte. Alle Rechner laufen auf Windows 8.1 werden aber, da sie als Konsole gedacht sind, ohne Tastatur oder Mouse ausgeliefert und ihr bevorzugter Aufenthaltsort ist nicht auf dem Schreibtisch, sondern unter dem Fernseher. Deutsche Preise haben wir noch nicht gesehen und wissen auch nicht ob die Angebote ähnlich wie in den USA Umsonstspiele beinhalten werden.

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Mit großem Aufwand hat Microsoft die Exhumierung der "E.T. The Extraterrestrial"-Kopien für die Atari 2600-Konsole unterstützt und dokumentiert. Die Kopien wurden 1983 auf einer Müllkippe in Alamogordo in New Mexico verscharrt. Das Spiel selbst wurde oft als das "schlechteste Game aller Zeiten" bezeichnet, was allerdings eine leichte Übertreibung sein dürfte, denn schließlich wurden immerhin eine Million Exemplare verkauft, auch wenn gut fünf Millionen wegen mangelnden Interesses vernichtet werden mussten. Jetzt ist die komplette Doku mit dem Titel "Atari: Game Over" via Xbox Video zu sehen.

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Wissenschaftler der Unis Harvard und Yale haben gemeinsam mit Kollegen der Firma iRobot eine Roboterhand entwickelt, die fast alles in den Griff bekommt - egal ob eine 22 kg schwere Kuhglocke oder eine filigrane Pinzette. Und dass die iHY (wird "eye-high" ausgesprochen) sogar Überraschungstests meistert, hat sie laut Video nach dem Break an der DARPA ARM Challenge bewiesen. Nur: Warum die beeindruckende Vorführung mit einem veralteten Baseballschläger-Stresstest von 2012 endet, bleibt schleierhaft.

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