FOLGE ENGADGET


Nicht zuletzt der Trend zu 4K-Filmen erhöht dieser Tage den Erfolgsdruck bei der Weiterentwicklung von Videokompressions-Verfahren und dabei zeigt Google wiederum Ehrgeiz den dominierenden Videocodecs H.264 und H.265 (aka HEVC) mit seiner konzerneigenen (Open-Source-)Entwicklung Konkurrenz zu machen. Dabei geht es um den Nachfolger von Googles VP9-Codec, der schlicht VP10 heißt und der Konkurrenz in Sachen Kompression wiederum um eine Dimension überlegen sein soll, wonach VP10 doppelt so effizient sein müsste wie H.265, sprich: Nur halb so große Files wie der Platzhirsch produzieren sollte. Damit nicht genug, versprach der zuständige Google-Manager James Bankoski gerade auch noch, dass VP10 eine Verbesserung der Bildqualität (schärfer, kontrastreicher und farbechter) bieten wird - allerdings erst Ende 2016.

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YouTuber Poehavshiy hat ein sehenswertes Filmchen gepostet, das zeigt wie 2000 Schuss Munition in einem Spezialofen unschädlich gemacht werden, was naturgemäß ein heftiges Feuerwerk im Popcorn-Stil abgibt. Das Video nach dem Break lässt in Puncto Auflösung zu wünschen übrig, aber es vermittelt auch so einen recht lebhaften Eindruck der Knaller-Hölle, die in der Entsorgungs-Brennkammer herrscht.

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Nachdem wir neulich schon die Galerie der Maschinenträume bestaunt haben, die die psychedelische Sicht eines neuronales Netzwerks auf unsere Welt darstellt, kommen nun Forscher aus Tübingen mit einem Algorithmus ums Eck, der scheinbar beliebige Fotomotive in typische Werke berühmter Künstler verwandeln kann. Die Software scheint problemlos neue Kandinskys, Van Goghs, Munchs oder Picassos zu produzieren, auch wenn dies jeweils mit einer Stunde Rechenzeit verbunden ist, weshalb der Stunt nicht gar so schnell aufs Smartphone kommen wird. Aber den Tübinger Forschern geht es mit ihrer Arbeit (pdf) auch nicht um den nächsten Foto-Filter-Hit, sondern darum zu demonstrieren, wie Bildanalyse-Software Inhalt und Stil eines Bildes unterscheiden kann.

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Im Rahmen des letzten Galaxy-Events kündigte Samsung auch kurz die Gear S2 an und verriet, dass die neue runde Smartwatch auf der IFA debütieren wird, und seitdem ist der Konzern dann im Teaser-Modus und dies auch noch kurz vor offiziellem IFA-Start: Die Gear S2 soll ein 1,2-Zoll-Display haben, mit 11,4 Millimetern eher stattlich als zart ausfallen und unter Tizen OS mit einer 1-GHz-CPU arbeiten, ließ Samsung im Vorfeld der Berliner Messe durchsickern. Die runde Smartwatch soll demnach außerdem NFC an Bord haben, optional auch 3G beherrschen und in verschiedenen Designs kommen.

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Dass Apple am nächsten Mittwoch nicht nur neue iPhones, sondern auch eine überarbeitete Version der Settop-Box Apple TV präsentieren wird, wurde ja an dieser Stelle schon als todsicherer Tipp gehandelt, jetzt legt Variety noch einen drauf und berichtet, dass der Konzern auch Produzent eigener TV-Inhalte werden will, womit man dann in diesem Bereich in einer Liga mit Netflix, Hulu und Amazon spielen würde. Federführend soll dabei Online-Manager Eddy Cue sein, der bereits Gespräche mit den maßgeblichen Hollywood-Firmen führen soll. Ob uns dann demnächst Original Apple Series ins Haus stehen oder ob es der Konzern Spielfilm-Produktionen anpeilt, sagt Variety allerdings nicht - Abwarten.

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Eine Smart Watch, die mit Googles Android Wear läuft, ist ganz schnell eine ganz schöne Schlunze, wenn man die Uhr zwar toll, sein iPhone aber noch toller findet und unter keinen Umständen aufgeben will. Das ändert sich heute, zumindest für die Besitzer ausgewählter Android-Uhren. Google hat Android Wear für iOS veröffentlicht.

Davon profitieren kann man im Moment nur, wenn man eine LG Watch Urbane (Luxus-Edition hin oder her) besitzt. Ebenfalls unterstützt wird die Huawei Watch (finale Vorstellung am kommenden Mittwoch in Berlin) und die Zen Watch 2 von Asus (auch noch nicht auf dem Markt). Ältere Uhren kommen nicht in den Genuss zu kommen, zumindest offiziell. Das hat mit dem Pairing-Prozess zu tun, für den die aktuellste Version von Android Wear benötigt wird.

So lassen sich nun so ziemlich alle Features unter iOS nutzen, die man bereits aus dem Zusammenspiel von Uhr und Android-Telefon kennt. Google-Services sind integriert (eine seprate Installation der jeweiligen iOS-Apps ist nicht nötig), außerdem werden Benachrichtigungen von anderen iPhone-Apps auf der Uhr gezeigt. Was allerdings noch nicht funktioniert, ist die native Unterstützung von Drittanbieter-Apps.

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Adam Spiers von der Uni Yale hat ein Navigations-Gadget ausgetüftelt, das dem Nutzer haptisch den Weg weist: Das Gerät besteht aus einem handlichen Kubus, dessen obere Hälfte sich in die gewünschte Richtung bewegt. Der Navi-Würfel namens Animotus soll eine Alternative zu Vibrations-Geräten in Schuhen, Handschuhen oder Gürteln darstellen, die laut Spiers viele Nutzer auf Dauer enervieren, ähnliches gelte für akustische Systeme, die insbesondere für blinde Nutzer oft irritierend seien, weil sie von den Umgebungsgeräuschen ablenken, die für die situative Orientierung elementar sind. Video nach dem Break.

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American Hacker zeigt in einem Video, wie man sich mit einfachsten Mitteln eine bionische Hand aus Pappe, Bindfaden und Strohhalmen baut, deren Finger sich durchs Ziehen am entsprechenden Faden steuern lassen. Einen ernsthaften praktischen Nutzen hat die solchermaßen ferngesteuerte Papphand eher mal nicht, aber als Kostüm-Gimmick dürfte sie gute Dienste tun - mal abgesehen davon, dass die tendenziell kostenlose Bastelei ein feiner Feierabendspaß sein dürfte: Video nach dem Break.

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Die Nerds von der Royal Institution haben ein unterhaltsamen Chemieunterricht-Filmchen über Stickstofftriiodid produziert: Der extrem labile Stoff explodiert schon bei kleinsten Erschütterungen oder zartesten Berührungen und erzeugt dabei ansehnliche rote Rauchwolken. Die Royal Institution zeigt das Phänomen formschön in Zeitlupenaufnahmen und erklärt nebenbei, warum Stickstofftriiodid so dünnhäutig ist. Video nach dem Break.

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Am 1. September soll der dänische Astronaut Andreas Mogensen zur internationalen Raumstation ISS fliegen, wo er unter anderem ein Fernsteuerungs-Experiment durchführen soll: Wenn alles glatt läuft, wird Mogensen am 7. September die Kontrolle über das Robotergefährt Centaur im ESA-Technikzentrum im niederländischen Noordwijk übernehmen. Dabei geht es nicht nur darum, den Rover durch die Gegend zu lenken, Mogensen soll mit den Roboterarmen des Rovers auch Aufgaben erledigen, die eine gehörige Portion Feingefühl erfordern, etwa das Einstöpseln eines kleinen Metallstiftes in eine Buchse mit einem sechstel Millimeter Spielraum, wozu die Centaur-Sensoren dem Astronauten haptisches Feedback vermitteln werden. Die entsprechenden Signale müssen dabei über Relay-Satelliten einen Weg von rund 90.000 km Länge zurücklegen, weshalb die Übung durch verzögertes Feedback noch erschwert wird.

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