FOLGE ENGADGET


Anlässlich der Vorstellungen der Zahlen zum dritten Quartal des Geschäftsjahres hat Apple CEO Tim Cook erklärt, dass man in den letzten 9 Monaten insgesamt 29 Firmen übernommen habe - was angesichts des strikten Stillschweigens, dass sonst zum Thema gepflegt wird, schon glatt als Dampfplauderei gelten kann, so sind denn auch die meisten Übernahmen schlicht unbekannt. Die prominente Ausnahme des Geschäftsjahres ist natürlich Beats, dessen Kauf ja aber auch nicht zuletzt eine Image-Angelegenheit war. Des weiteren befinden sich unter den 29: der Spezialist für energieeffiziente Displays LuxVue, das Spracherkennungsunternehmen Novauris, der Ortsdatenbank-Spezialist Locationary sowie die Kartendienste BroadMap und HopStop. Bleiben noch 23 unbekannte Firmen - die allein in 9 Monaten geschluckt wurden.

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Die Agentur iStrategyLabs tüftelt gerne drollige Technikkonzepte aus, zuletzt hatten wir hier ihre Pizzabestellung mit einem Knopfdruck, nun haben sie einen Selfie-Spiegel ausgetüftelt, der vollautomatisch ein ordnungsgemäß fröhliches Foto von allen knipst, die vor ihn treten und dieses dann auch gleich bei Twitter postet. Der Fotospiegel hört auf den sinnigen Namen S.E.L.F.I.E. (für: Self Enhancing Live Feed Image Engine), hinter seiner Spiegelfläche lauert eine Kamera samt Smile Detection, die das Bild auslöst, was vor dem Spiegel durch einen Countdown von zwei LED-Reihen nachvollziehbar wird. Eigentlich merkwürdig, dass der Selfie-Spiegel noch nicht in jeder zweiten Kneipe hängt - merkwürdig und beruhigend. Video nach dem Break.

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Der Regisseur Christophe Thockler hat sich ein merkwürdig-verstörendes Video zu Lusines Track Arterial ausgedacht, in dem Blut über/durch alle möglichen Geräte läuft, wobei allerdings keine durchgehende Geschichte durchbrennender Maschinen erzählt wird, statt dessen fügen sich einzelne Einstellungen zu einer bedrückend-schönen Collage zusammen: Blut kocht auf heißen Bauteilen, Blut quillt aus Tasten, Blut läuft über Kondensatoren, Elektromotoren und Leiterplatten - Thockler bezeichnet diese merkwürdige Bildwelt als electrorganic ... Video nach dem Break.

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Letztes Jahr haben Studenten der Cornell University ein Konzept für ein vernetztes Pfefferspray namens PepGuard gezeigt, das beim Abdrücken nicht nur Reizgas versprüht, sondern auch ein Foto des Angreifers schießt und es via Bluetooth ans Handy sendet, von dem automatisch ein Notruf abgesetzt wird. Was dann ziemlich genau die Funktionsweise von "The Defender" ist, dem vernetzten Pfefferspray, das gerade bei Indiegogo innerhalb von zwei Tagen mehr 100.000 Dollar eingesammelt hat und damit in die Produktion gehen wird - wobei man gespannt sein darf, wie viel Geld noch in den verbleibenden 45 Tagen der Kampagne zusammenkommt, das 100.000-Dollar-Ziel wurde nämlich bemerkenswerterweise vor allem durch die Kategorie "Strategic Partner" erreicht, bei der man für 10.000 Dollar zum Defender-Vertriebspartner wird. Was lukrativ sein könnte, denn im Kaufpreis (bei Indiegogo 159 Dollar) ist nur ein Jahre Telefon-Support enthalten, der für die korrekte Weiterleitung der Notrufe sorgen soll und ab dem zweiten Jahr mit 15 bis 20 Dollar pro Monat zu Buche schlägt. Video nach dem Break.

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Das erste Lumia unter Microsofts alleiniger Regie ist ein ausgesprochenes Budget-Modell: Das Lumia 530 soll im August für "weniger als 100 Euro" zu haben sein, wofür es dann Specs ohne Überraschung gibt: quad-core 1,2 GHz Qualcomm Snapdragon 200 CPU, 4-Zoll-Display mit 854 x 480 Pixeln, 512 MB RAM, 4 GB Speicher, microSD-Slot, 5-Megapixel-Kamera auf der Rückseite (und nur diese) und Windows Phone 8.1. Passend zu den bunten, auswechselbaren Rückschalen kommt dann als Accessoire noch der Minilautsprecher Bang von Coloud, für den man 19 Euro berappen muss. Marketing-Video nach dem Break.

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Motorola hat zusammen mit der Firma VivaLnk ein "digitales Tatoo" entwickelt, mit dem das Entsperren des Moto X sich auf einen Schwenk des Smartphones über das "Tatoo" reduziert. Allerdings ist die Namensgebung des NFC-Gadgets gelinde gesagt irreführend: Es handelt sich nämlich schlicht um ein Pflaster, das "bis zu fünf Tage" am Arm (oder wo auch sonst man es hingeklebt haben mag) halten soll, Schwitzen und Duschen inklusive. Auf Dauer ist der kleine Bequemlichkeits/Lässigkeits-Gewinn zudem auch kostspielig, eine Zehnerpackung NFC-Pflaster kostet nämlich 10 Dollar. Video nach dem Break.

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In den USA geht heute Amazons erstes Smartphone heute in den Verkauf: mit Zweijahresvertrag soll das Fire Phone 200 Dollar kosten, ohne 650 Dollar, womit das Gerät sich prompt in die Konkurrenz der Flaggschiffklasse begibt, wahrscheinlich um glorreich zu scheitern - so jedenfalls das Resümee unserer US-Kollegen, die das Fire Phone in den letzten Tagen gründlich getestet haben. Weiter im Text und Video nach dem Break.

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Zum Jahresbeginn hat Samsung das werte CES-Publikum dieses TV-Monster bestaunen lassen: gewölbtes Display mit 105 Zoll Bildschirmdiagonale und 4K (5.120 x 2.160 Pixel) und dabei mit Ankündigung verblüfft, dass der Smart UN105S9 UHD TV kein Messestück ist, sondern "in der zweiten Jahreshälfte 2014" ein käufliches Produkt werden soll. Womit der Konzern streng genommen auch Wort gehalten hat, allerdings begrenzt das Preisschild von 120.000 Dollar den Kreis potentieller Käufer wohl recht deutlich - immerhin ist das Gerät bei weitem nicht der teuerste Fernseher.

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Kann uns ein 18-Zoll-Display mit 1200 x 810 Pixeln noch beeindrucken? Aber ja doch! Jedenfalls wenn es sich einrollen lässt, genauer gesagt auf eine Rolle mit nur 3cm Durchmesser. Den entsprechenden OLED-Prototyp hatte LG neulich schon mal auf Fotos gezeigt, aber erst jetzt in voller Aktionsschönheit beim Einrollen im Video - natürlich bei laufender Anzeige. Und in Sachen Größe/Auflösung soll das Roll-OLED in wenigen Jahren auch aufgeholt haben: "2017 werden wir ein flexibles und transparentes Ultra HD OLED-Display entwickelt haben, dass mehr als 60-Zoll misst," so LG-Manager In-Byung Kang. Video nach dem Break.

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Das Getuschel über Apples kommendes Flaggschiff-Modell, das allgemein als iPhone 6 tituliert wird, kulminiert langsam zum Gebrüll aus der Gerüchteküche: Das Wall Street Journal will erfahren haben, dass Apple eine Rekordbestellung bei seinen Zulieferern abgegeben hat, insgesamt sollen es "70 bis 80 Millionen" Geräte sein, wobei ein Teil mit 4,7-Zoll-Display kommt und ein anderer mit 5,5-Zoll-Display. Zum Vergleich erklärt das Wall Street Journal, dass zum Start von iPhone 5S und 5C nur "50 bis 60 Millionen" Geräte geordert wurden. Derweil haben andere Quellen, die sich natürlich genauso gut im Produktionsdschungel auskennen wollen, schon mal die fertige Gehäuserückseite ausfindig gemacht, wiederum andere Quellen wollen genaues zu den Display-Bestellungen erfahren haben: Demnach sollen Foxconn und Pegatron die 4,7-Zoll-Screens liefern und zwar schon im August, während Hon Hai Precision Industry die 5,5-Zoll-Screens fertigen soll, aber erst ab September liefern - was passgenau zu einer Reuters-Vorhersage vom Mai passen würde - Abwarten.

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