FOLGE ENGADGET


Laut dem koreanischen Maeil Business Newspaper wird Samsung für den Großteil der Chips für die nächste iPhone-Generation verantwortlich sein. Der Bericht besagt, dass 75 Prozent aus Korea stammen sollen. Samsung ist eine der wenigen Firmen, die Apples großen Bedarf an Highend-Prozessoren decken kann. 2014 hat Apple seine Chips noch bei TSMC herstellen lassen. Damit geht die jahrelange komplizierte Beziehung von Apple und Samsung weiter. Geschäftspartner auf der einen, Konkurrenten auf dern anderen Seite. So ganz voneinander lassen können offenbar beide nicht.

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Für über 15 Milliarden US-Dollar übernimmt Hutchinson das britische Mobilfunknetz von o2. Hutchinson, ein Großinvestor mit Sitz in Hongkong, besitzt bereits einen Mobilfunkanbieter in Großbritannien. "3" ist sowohl in England also auch in einigen anderen europäischen Ländern, aber auch in Asien vertreten. Mit dem Zukauf von o2 wird Hutchinson zum größten Mobilfunk-Anbieter in England. Bislang hatte "EE" diese Position inne, der Zusammenschluss von Orange und T-Mobile. Abgeschlagen bleibt Vodafone.

Wer sich in England also zukünftig einen Mobilfunkvertrag zulegen möchte, kann sich nur noch zwischen drei Mitbewerbern entscheiden. Sämtliche anderen Anbieter sind MVNOs, die auf die bestehenden Netze aufsatteln. Diese Beschneidung des Wettbewerbs ist vielleicht schlecht für die Preise, für die Service-Qualität kann es aber auch Gutes bedeuten. Ein Selbsttest im vergangenen Dezember in London im Netz von EE zeigte die Stärken eines Netzzusammenschlusses. LTE in der gesamten Stadt, in Kellern, Hinterhöfen etc. In Deutschland experimentiert o2 zur Zeit genau mit diesem Zusammenschluss von zwei Netzen.

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Was macht eigentlich HomeKit, Apples Software, um die heimischen vier Wände smarter zu machen und all die cleveren Glühbirnen, Garagentore, Thermostate etc. miteinander auf dem iPhone zu verzahnen? Anfang Juni 2014 als Teil der Entwickler-Preview auf iOS 8 vorgestellt, wurden auf der CES zwar einige Gadgets gezeigt, die mit Apples SDK arbeiten, die Auslieferung dauert jedoch bis zum Frühjahr oder sogar Sommer. Dafür verantwortlich seien vor allem Versäumnissen auf Seiten Apples. Das berichtet Recode.

Ähnlich wie bei Zubehör für das iPhone und iPad, müssen die neuen Bestandteile des smart home rigirose Tests durchlaufen, wenn sie von Apple tatsächlich zertifiziert werden und das bekannte Logo "Made For iPhone" tragen sollen, was sich wiederum in deutlich besseren Marktchancen niederschlägt. Dieses Lizenzprogramm läuft erst seit November, Chip-Hersteller kennen die genauen Spezifikationen seit Ende Oktober. Broadcom als einer der größten Zulieferer hat das Zusammenspiel zwischen Hard- und Software noch nicht voll im Griff, die Produktion läuft langsam an und hat noch längst nicht die nötige Skalierung erreicht. Die Gadgets, die es auf der CES zu sehen gab, waren in der Regel Prototypen mit nicht aktuellen Komponenten.

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Bei der Handelskette Saturn ist die "etwas andere Smart Watch" Withings Activité Pop ab heute für 149 Euro erhältlich. Die Pop ist sozusagen die geldbeutelfreundlichere Version der Activité, die für 350 Euro aus hochwertigeren Materialen gefertigt wird. Was die Features angeht, unterscheiden sich beide Modelle nicht voneinander. Die Uhren sind vor allem klassische Armbanduhren, sind wasserdicht und verfügen über eine Akkulaufzeit von acht Monaten. Das zweite, kleinere Zifferblatt zeigt die von euch zurückgelegten Schritte an, außerdem wird der Schlaf überwacht. Via Bluetooth werden diese Daten an iOS-Geräte übertragen (eine AndroidVersion soll Ende Februar endlich folgen). Die App von Withings ist eine Art Gesundheits-Hub, in der die Daten vieler Withings-Produkte aggregiert werden. Die Activité Pop war erst zur CES vorgestellt worden.

Ich konnte die Activité bereits ausführlich testen und bin sehr angetan. Auch wenn es bei der App noch einiges nachzubessern gibt.

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Keine Kompromisse, keine Unterstützung für geschlossene und/oder restriktive Ökosysteme: Der Librem 15 von Purism ist der erste Laptop, der komplett auf Open-Source-Software setzt, zumindest zu, naja, sagen wir mal 99,5 Prozent. Als Betriebssystem ist eine spezielle Version von Trisquel GNU/Linux installiert, auf dem die entsprechenden Apps laufen, die ebenfalls Open Source sind. Auch die Hardware-Treiber sind nicht proprietär. Einzig beim BIOS muss Purism Zugeständnisse machen, bedingt durch den Prozessor. Der kommt von Intel, ist ein i7 und läuft zum Teil mit nicht offener Software. Die technische Ausstattung des Laptops dürfte bereits in der Grundausstattung für die meisten Belange vollkommen ausreichen. Festplatte mit 500 GB Speicher, 4 GB RAM, 3 x USB 3.0, HDMI, 720p-Webcam und ein DVD-Laufwerk finden sich hier. Das 15.6" große Display ist in voller HD-Auflösung oder auch in 4K verfügbar. Purism verspricht die vollwertige Tastatur lokalisiert für zahlreiche Sprachen anzubieten. Mit 1.649 US-Dollar ist der Rechner dann aber doch recht teuer.

Die Crowdfunding-Community hat das nicht davon abgehalten, das Projekt zu finanzieren. Schon im April soll die erste Charge geliefert werden.

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Man soll ja eigentlich nicht zu früh gratulieren, aber erstens sind 24 Stunden nicht gerade viel und zweitens ist das iPad eh schon lange eine Erfolggeschichte. Morgen vor fünf Jahren, am 27. Januar 2010, stellte Steve Jobs die erste Generation des Apple-Tablet der Öffentlichkeit vor, rund zwei Monate später, am 3. April, kam die WiFi-Variante in den USA in den Handel, am 28. Mai 2010 in Deutschland.

In den USA verkaufte Apple am ersten Tag der Verfügbarkeit rund 300.000 Exemplare, 1 Million Tablets gingen innerhalb der ersten vier Wochen über die Ladentheken. Mittlerweile wurden weit mehr als 200 Millionen iPads verkauft. Das erste iPad wog 680 Gramm (730 Gramm, wenn man 3G wollte) und verfügte lediglich über 1.024 x 768 Pixel auf dem 9,7" großen Display. Kameras suchte man vergebens. Der Rest ist Geschichte.

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Der Teleporter fehlt uns irgendwie noch in dieser Welt. Auch wenn gelegentlich ein Wissenschaftler-Team mal verkündet, dass sie jetzt ein Photon von Platz A nach Platz B transportiert haben, sind wir doch Lichtjahre von dem Transporter-Raum der Enterprise entfernt. Am Hasso Plattner Institut will man aber mit Scotty wenigstens in einer Kunstform schon mal Kinderträume wahr werden lassen. Das System aus zwei MakerBot Replicator 2X Maschinen scannt auf einer Seite das Objekt ein, druckt es beim Empfänger aus und damit es nicht solche Probleme wie beim doppelten Kirk gibt, wird das eingescannte Objekt gleich Schicht für Schicht nach dem Scannen zerstört. Amüsant und wirklich einsetzbar nur in in einer Phantasie-Kunst-Welt, in der Originale wirklich noch etwas zählen, aber 3D-Drucke schon als Kunst durchgehen. Wir vergeben aber gerne Bonuspunkte für den Namen Scotty. Video nach dem Break.

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Ihr wolltet schon immer mal wissen, was die Torrent-Piraten gerade so treiben? The Pirate Cinema zeigt - nach vielen öffentlichen Installationen - jetzt den Videotraffic auf Torrent-Netzwerken in Videoschnippsel-Cutups auch online. Man sieht obendrein wer von wo an wen teilt. Die IP-Adressen sind aber anonymisiert. Ein eigentümlich pixelig wahnsinniger Einblick in die Welt der Video-Piraterie, der in seiner schrägen Kunstform fast schon besser ist, als die meisten der Originale.

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Aufatmen. Ihr habt von Thunderstrike gehört, der Schwachstelle in Apples Thunderbolt, die es ermöglicht die Firmware so zu manipulieren, dass man danach kompletten Zugriff auf den Rechner für immer erhält? In der neuen Beta von OS X 10.10.2 soll diese Lücke jetzt geschlossen sein, d.h. ein Fix für alle ist relativ bald zu erwarten. Bislang wurde die Methode, die einen direkten physischen Zugriff zum Rechner braucht, allerdings auch noch nicht im realen Leben beobachtet. Obendrein wurden drei Lücken geschlossen auf die das Google Project Zero Team aufmerksam gemacht hatte.

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Die Musikproduktions-Software Pro Tools wird es demnächst auch umsonst als Einsteiger-Version geben: Avid hat auf der Musikmesse NAMM Pro Tools First vorgestellt. Der Funktionsumfang ist gegenüber der Vollversion deutlich reduziert, dafür wird der Download kostenlos sein.

Insgesamt stehen 16 Audio-Tracks, 16 MIDI-Tracks und 16 Instrument-Tracks zur Verfügung, Videofunktionen gibt es im Gegensatz zu den anderen Versionen hingegen nicht. Außerdem will sich Avid demnächst für Kollaborationen auch in die Cloud wagen: Mit Avid Cloud Collaboration (ebenfalls in Pro Tools First enthalten) soll es möglich werden, über das Netz gemeinsam an Projekten zu arbeiten. Über den Veröffentlichungstermin schweigt sich Avid noch aus, bis dahin könnt ihr in dieser Tabelle die jetzt vier verschiedenen Pro Tools-Versionen miteinander vergleichen. Video nach dem Break.

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