FOLGE ENGADGET


Der australische Spieleentwickler Ben Porter hatte eine gute Idee für einen schwierigen Wettbewerb. Über Twitter rief er dazu auf,
Und nur drei Tage später meldet sich Alex Yoder mit einem ebensolchen Spiel zurück: Ausprobieren könnt ihr Tiny Twitch hier.

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So, Freunde des OS-Bashings. Die bittere Wahrheit hat sich seit Jahrtausenden nicht geändert: Altes Windows-Versionen regieren die Welt der mit dem Internet verbundenen Computer. Auf 60 Prozent all dieser Computer läuft noch immer Windows 7. Gerade hat Windows 8.1 (nach Jahren!) das hoffnungslos veraltete, unsichere und auch mit keiner modernen Hardware mehr verbindbare Windows XP überholt. und Mac OS X? Keine 5 Prozent Marktanteil. Und das wird auch erstmal so bleiben...

Für mich ist das auch eine gute Idee: Zu viel Fortschritt ja auch nur in der Scifi hin ;)

[Bild: Net Applications; Screenshot vom 1. Juli 2015]

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Alle jubeln über die Abschaffung der Roaming-Gebühren, übersehen aber, dass gleichzeitig die Netzneutralität in der Europäischen Union ein klein wenig aufgeweicht wurde - oder nicht?!

Zwar schreibt die Europäische Kommission in einer Pressemitteilung, dass die neue Regelung - "ein Kompromiss zum Telekommunikations-Binnenmarkt" - die Netzneutralität im EU-Gesetz verankert, also "dass keine Online-Inhalte blockiert oder verlangsamt werden" dürfen, dass alle Europäer Zugang zum offenen Internet und allen Inhalts- und Dienstanbietern haben müssen und zwar über ein "hochqualitatives, offenes Internet" und dass "aller Datenverkehr gleich behandelt" werden müsse.

Allerdings heißt es gleich im nächsten Absatz der Pressemitteilung, dass "innovative Dienste", die viel Bandbreite oder hohe Datenzuverlässigkeit brauchen (IPTV, Telemedizin) die übrige Netzqualität nicht einschränken dürfen. Heißt: Sie dürfen nur angeboten werden, wo es genug Kapazitäten für den alltäglichen Internetgebrauch gibt. Was "innovative Dienste" sind was "genug Kapazitäten", das bleibt alles offen. Und so geht das in dem Dokument auch immer weiter: Was sich zunächst nach mehr Netzneutralität anhört, ist wohl eher ein wenig definiertes Wischiwaschi, das wohl nach und nach vor Gericht konkretisiert werden wird. Kurz: Nicht zu früh freuen!

Andre Meister von Netzpolitik hat sich die Probleme mal einzeln vorgenommen. Ich empfehle aber auch einen Blick in die Pressemitteilung zum Selber-Gefühle-Entwickeln.

[Bild: Backbone Campaign / Rolling Rebellion Sparks in Seattle to Defend Internet & Stop the TPP / CC BY 2.0]

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Infografik: Apple Music & Co: Für wen lohnt sich ein Abo? | Statista

Laut Bundesverband der Musikindustrie (BVMI) sind 2,5 Millionen Deutsche bereits Kunde eines kostenpflichtigen Streaming-Dienstes, weitere 8 Millionen streamen kostenlos. Aber lohnt sich das überhaupt, 10 Euro im Monat für Apple Music, Spotify und wie sie alle heißen?

Das Statistikportal Statista hat anhand von Daten aus der Musikindustrie nachgerechnet, für wen sich ein Musik-Streamingabo lohnt. Man könnte es so zusammenfassen: für praktisch niemanden. Man könnte auch sagen: Für ein paar wenige Firmen.

Die Sache ist so: Der Bundesverband Musikindustrie hat berechnet, dass jeder Musikkäufer im Jahr 2014 durchschnittlich 60 Euro für Musik ausgab. Ein Streaming-Abo kostet das Doppelte. Nur für Intensivkäufer lohne sich also so ein Abo, schließt Statista-Autor Felix Richter: "Diese machen allerdings nur 4 Prozent der Bevölkerung aus."

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Wer wie ich mit dem Gedanken spielt, mal ein paar Jahre im Weltraum zu verbringen (Jahreszeit: egal), dem möchte ich diese wenig ermunternde SpaceCOT-Studie zum Abkühlen ans Herz legen:

Um die Bedingungen auf der Internationalen Raumstation zu simulieren "müssen die sechs Probanden 28 Stunden lang liegen bleiben, den Kopf zwölf Grad niedriger als die Beine. Zeitweise leben und schlafen sie in kohlendioxidangereicherter Umgebungsluft."

Der erhöhte Kohlendioxidgehalt in der Luft hat Auswirkungen auf das menschliche Gehirn und die Augen. 70 Prozent der Astronauten, so das Deutsche Luft- und Raumfahrtzentrum in einer Pressemitteilung, leiden unter Sehbeeinträchtigungen nach mehrmonatigen Langzeitmissionen.

Die Studie wird Wissenschaftlern des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) und des amerikanischen National Space Biomedical Research Institute (NSBRI) mit sechs freiwilligen Probanden (seltsamerweise alle männlich) durchgeführt. Ich vermute, sie legen ihnen vor der Studie die EVA-Handschuh-Horrorgeschichten der NASA vor, um sich ein wenig weniger schlecht behandelt zu fühlen...

Die tatsächlich interessante Pressemeldung nach dem Break.


[Bild: DLR / CC BY 3.0]

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Die Gema ist vor Gericht YouTube unterlegen: Das Landgericht München I hat am Dienstag eine Schadensersatzklage der Gema abgewiesen, schreibt zum Beispiel die "Süddeutsche". Das Gericht stellte fest, dass die Google-Tochter YouTube nur ein Host-Provider ist und damit nicht für Inhalte ihrer NutzerInnen nicht unmittelbar verantwortlich für deren Inhalte ist, also auch keine Nutzungsgebühren an die Gema zahlen muss.

Heißt das, dass YouTube jetzt die lästigen (aber berechtigten) Gema-Blocknachrichten entfernen wird (zum Beispiel beim erfolgreichsten Video bisher)? Heise.de hat von Google erfahren: kurzfristig wohl nicht.

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Mark Zuckerberg's original Facebook profile

Facebook-Geschäftsführer Mark Zuckerberg hat verraten, wie es mit seinem Internetersatz seiner sozialen Plattform weitergehen soll: In einer Frage- und Antwortrunde in seinem Facebook-Profil beschrieb er etwa sein Fernziel: "Man wird an etwas denken können und die Freunde werden unmittelbar diese Erfahrung miterleben können." Bis es aber so weit ist, arbeite man an Künstlicher Intelligenz (intelligentere Services seien nützlicher für die Kunden), Virtueller Realität (die nächste große Computing- und Kommunikationsplattform) und an Internet.org (das grundlegendste Werkzeug, damit man die Vorteile des Internets genießen kann."

Nach dem Break: Was das alles heißen soll.

[Bild: Niall Kennedy / Mark Zuckerberg's original Facebook profile / CC BY NC 2.0]

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Nichts da mit Ende der Massenüberwachung. Das FISA-Überwachungsgericht hat am Montag klar gestellt, dass die Massenüberwachung durch die National Security Agency (NSA) zunächst ungehindert weitergehen werde. Das Urteil des Gerichts, das die Überwachung nach dem Ende des Patriot Act für Unrecht erklärte, sei nicht verbindlich und außerdem nicht korrekt, erklärte FISA-Richter Michael W. Mosman in seiner Verordnung(PDF). Der US-Kongress habe nach dem Ende des Patriot Act (und dem Inkrafttreten des Freedom Acts) eine 180-tägige Übergangsfrist eingeräumt, in der die Überwachung weitergehen solle. Die Obama-Regierung stehe hinter dieser Auffassung, teilte ein Sprecher des Justizministeriums laut "New York Times" mit.

Das Urteil ist aus hiesiger Sicht eh nur ein Kuriosum: Die von verschiedenen Bürgerrechtsorganisationen und Politikern bemängelte Massenüberwachung ist die massenhafte Überwachung der amerikanischen Staatsbürger - und natürlich nicht die des Auslandes (wie das übrigens auch in der deutschen BND-Debatte gemacht wird). Was da jetzt also eine FISA - das Gericht, das darüber entscheiden soll, was die Überwacher überwachen dürfen und dabei eh immer "Ja" sagt - sagt, hat eher symbolischen Wert als Nicht-Amerikaner: Es zeigt an, wie weit die Überwachungsdiskussion in den USA vorangeschritten ist (trotz aller Rückschritte gefühlt: Viel weiter als zum Beispiel in Deutschland.).

(Bild: EFF / NSA-1B / CC BY 2.0)

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Mehdi Sadaghhdar ist ein passionierter Elektrobastler, der gerne hin und wieder eine gewischt kriegt ("Manche behaupten, ich sei ein Idiot.") und dieses Hobby in seinem Blog Electro Boom auslebt. In seinem letzten Post erklärt Sadaghhdar, wie man mittels einem Dutzend handelsüblicher AA-Batterien einem Auto Starthilfe geben kann - jedenfalls indirekt und wenn ein Lötkolben zur Hand ist und wenn man auch gerne eine gewischt kriegt. Macht das bloss nicht nach: Video nach dem Break.

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