FOLGE ENGADGET


Apple versucht bekanntlich spätestens mit der Apple Watch ein eigenes, größenwahnsinniges Wörtchen im Luxus- und Fashionsegment mitzureden. Daher wundert es nicht, dass zum 10. April drei neue Apple Watch Stores eröffnet werden. Das wurde nun offiziell bekannt. Zu finden sind die Läden in den Luxuskaufhäusern Selfridges (London), Galeries Lafayettes (Paris) und Isetan (Toyko). Ob weitere Läden eröffnen, wird wohl auch vom Erfolg der Stores abhängen. Die Smartwatch nebst hochwertigen Edelgütern zu positionieren, das scheint Cupertino indes wirklich ernst zu nehmen.

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Die Firma Festo aus Deutschland, die wir schon von ihren bionischen Kängurus kennen, hat eine Ameise entwickelt, deren Körper aus dem 3D-Drucker kommt und die gemeinsam fähig sind im Schwarm aufgaben zu erledigen, die für eine einzelne Cyborg-Ameise einfach zu schwer wären. Am Ende soll eine Palette von Arbeitern stehen, die uns abgeschlaffte Menschen in der Fabrik ersetzen können. Ameisen waren schon immer die besseren Arbeiter, selbst als sie noch nicht aus Chips und Plastik bestanden. Video der fleißigen Sechsbeiner, die auf der Hannover Messe präsentiert werden, nach dem Break. Und als Bonus noch die im Schwarm fliegenden bionischen Schmetterlinge, die ebenfalls präsentiert werden.

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Auch der Nachfolger des LG G3 wird mit Spannung erwartet und jetzt ist ein erstes mögliches Photo des G4 geleakt. Die Ähnlichkeiten sind allerdings sehr groß. Auf dem XDA Developer Forum aufgetaucht, zeigt es Android Lollipop, leichte Veränderungen bei der Kamera und dem Anschaltknopf. Was die Spezifikationen betrifft wird von einem leicht gebogenen Bildschirm gemunkelt, der auf den Bildern aber nicht wirklich zu erkennen ist. Obendrein zeigt sich in der Baseband Version ein Hinweis auf einen Snapdragon 610 Prozessor, den man nicht in dem Flaggschiff erwarten würde, was bedeuten könnte, dass es sich um ein Design-Modell handelt, das innen noch nicht mit den realen Chips bestückt ist, aber auch, dass wir eigentlich ein ganz anderes LG Modell sehen. Im April soll das LG G4 schon vorgestellt werden, wir wissen also bald mehr.

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Es ist soweit. Der populärste online DJ-Shop stellt seinen neuen Streamingservice jetzt für Android und iOS zur Verfügung. Zusätzlich zum Streaming elektronischer Musik diversester Spielarten gibt es auch Charts, Playlists von Künstlern, Party-Dates und sogar diverse Videostreams. Wie genau sich das für die Künstler lohnen soll, da der Service ja umsonst ist, ist uns nicht klar. Es ist allerdings nicht etwa der gesamte Katalog von Beatport zum Streamen bereit, sondern nur Auszüge. Wir vermuten Beatport nutzt zunächst seine Marktmacht, um sich als Platzhirsch zu etablieren und die Tracks die Künstler für den Service zur Verfügung stellen, sollen als Teaser für die Käufe dienen. Ob Beatport sich neben den weitaus größeren Anbietern im Streaming-Kosmos etablieren kann, bleibt abzuwarten.

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Falls ihr es nicht wisst. Mobile Browser sind gerne bereit euch komprimierte Daten zu schicken, damit euer Datenvolumen nicht ganz so arg abgenutzt wird. Google ist das aber nicht genug, sie wollen auch Desktops jetzt schlankere Daten liefern, um die Webseiten anzuzeigen. Mit Data Saver (einem Google Chrome-Plugin, das noch im Beta-Stadium ist) kann man das jetzt testen. Klar, dann laufen wirklich alle Webseiten über Google, was manchem aufgrund der Ängste um die persönliche Privatsphäre nicht ganz so recht sein mag und normalerweise hat man auf Desktops auch nicht gerade ein Problem mit mehr Daten. Falls ihr aber zu denjenigen gehört, die ihre Handyverbindung gelegentlich via Hotspot für den Rechner nutzen, oder sonst auf einem Tarif sitzt, bei dem Datenmengen eine Rolle spielen, kann Data Saver seinem Namen alle Ehre machen. SSL-Seiten und Seiten im Inkognito Modus werden aber nach wie vor unkomprimiert und ohne Zugriff von Google geliefert.

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Ihr habt ein paar hundert Terabytes, die ihr gerne im Netz auslagern wollt? Kein Problem. Amazon Cloud Drive hat gestern die Preise für Cloud-Speicher ins bodenlose gesenkt. Jedenfalls in den USA, hierzulande gibt es noch die üblich gestaffelten Preise, aber wir denken es wird über kurz oder lang ein universelles Angebot. Für endloses Foto-Speicher sind jetzt 11,99 Dollar fällig, für Endlos-Speicher komplett 59,99. Jeder mit einer halbwegs brauchbaren Upload-Geschwindigkeit dürfte sich jetzt überlegen, ob der lieber das investiert, oder etwa selber noch eine Festplatte für zu Hause kauft. Wir sind gespannt wie die Konkurrenten, allen voran Google, auf diesen Kampfpreis reagieren wird.

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Kann man mehr mit dem neuen Force Touch Trackpad im MacBook und MacBook Pro machen, als schnell Videos vorspulen? Ja. Die App Inklet hat sich dem neuen Trackpad schon jetzt angepasst und erlaubt einem das click-simulierende Wunder-Ding wie ein gewöhnliches Graphik-Tablet zu nutzen. Je stärker man mit dem Stift auf das Trackpad drückt, desto fester werden die Linien. Wer als digitaler Zeichner einsteigen will, kann also erst mal auf die teureren Lösungen verzichten. Wir sind gespannt ob noch weitere App-Bereiche einen Nutzen in diesem Force Touch Ding finden.

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Die große Neuerung des Traktor Kontrol S8 Controllers war: Bildschirme und keine Trackwheels mehr. Natürlich aber war er für DJs auch ein wenig groß, um mitgenommen zu werden. Jetzt hat Native Instruments scheinbar nachgelegt und einen kleineren Controller entwickelt, den Kontrol D2, der wie ein einzelnes Deck (ähnlich dem X1) eingesetzt werden kann und dennoch die meisten Features des S8 zu behalten scheint. Der Bildschirm, der sich auch für Remix-Decks eignet, das Touchelement, um die Tracks genauer zu synchronisieren und natürlich die vier Fader. Genaueres ist noch nicht zu erfahren, denn bislang ist dieser Teaser alles was wir zu sehen bekommen, der Kontrol D2 scheint aber keine eigene Soundkarte zu besitzen. Man kann ihn im Video nach dem Break schon mal im Einsatz bei einem WMC Stream mit Uner, MK und Dubfire sehen.

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Die britische Rechenzentrenfirma BladeRoom Group hat Klage gegen Facebook eingeräumt: Das soziale Netzwerk habe ihr modulares Rechenzentren-Design geklaut und beim Bau eines Facebook-Rechenzentrums im schwedischen Luleå verwendet. Die Firma gibt an, 2011 bei Facebook vorgesprochen und ihr modulares Designprinzip - günstige, vorgefertigte Bauteile - vorgestellt zu haben.

Nicht genug, dass Facebook sich das Designprinzip zueigen gemacht hat. BladeRoom Group schreibt in der Klageschrift vom Montag, dass "Facebooks Missetat vielleicht niemals ans Tageslicht gekommen wäre, wenn [das Unternehmen] beim Diebstahl von BRGs geistigem Eigentum Schluss gemacht hätte. Aber Facebook ging einen Schritt weiter und trieb andere dazu an, BRGs geistiges Eigentum zu verwenden, indem es die Initiative dazu gründete, das 'Open Compute Project'."

Facebook habe damit gegen Handelsgeheimnisse verstoßen und einen Vertrag mit BRG gebrochen. Eine Jury solle bitteschön über den Fall entscheiden, Facebook Schadensersatz zahlen und eine richterliche Anordnung alle Nachahmer stoppen.

Wer ein Bauchgefühl dafür entwickeln will, was an der Sache dran ist, lese das etwas längere IT-World-Stück zum Fall. Spoiler: IT World glaubt nicht, dass BRG mit der Klage durchkommt und begründet das implizit ganz lustig...

(Bild: BladeRoom Group; Modular Datacenter Deployment)

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Die südkoreanische "Business Korea" hat - sehr interessant! - mit Vertretern von Samsung und LG über die Zukunft von Glas gesprochen. Und beide hätten 2016 als das Jahr bezeichnet, in dem zum ersten Mal Mobilgeräte mit bieg-, roll- und -faltbaren Bildschirmen auf den Markt kommen dürften - eine Bestätigung der bereits 2014 vorgeschlagenen Zeitplans.
  • LG arbeitet derzeit an transparenten Bildschirmen, wie sie zum Beispiel in Heads-up-Displays verwendet werden könnten um damit umständliche Projektoren-Spiegel-Prismenlösungen wie bei Google Glass überflüssig zu machen. Allerdings soll ein Marktstart noch außer Sicht sein.
  • Samsung wiederum arbeite an faltbaren Bildschirmen und rechnet mit dem ersten solchen Produkt im nächsten Jahr.
Überlegung: Faltbares Glas hört sich für mich nach Versionen von Klapphandys an (und die sind ja gerade in Asien noch superpopulär). Spontan fällt mir eine Tablet-Tastatur-Kombi ein mit einem Touchdisplay unten und einem nach oben ragenden Displaybereich. Habt Ihr bessere Ideen?

Mobileburn.com weist ganz richtig darauf hin, dass die beiden Firmen mitnichten die einzigen Hersteller und Entwickler neuer Gläser sind - sondern nur die, die damit am offensten umgehen.

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