FOLGE ENGADGET


Eine Smart Watch, die mit Googles Android Wear läuft, ist ganz schnell eine ganz schöne Schlunze, wenn man die Uhr zwar toll, sein iPhone aber noch toller findet und unter keinen Umständen aufgeben will. Das ändert sich heute, zumindest für die Besitzer ausgewählter Android-Uhren. Google hat Android Wear für iOS veröffentlicht.

Davon profitieren kann man im Moment nur, wenn man eine LG Watch Urbane (Luxus-Edition hin oder her) besitzt. Ebenfalls unterstützt wird die Huawei Watch (finale Vorstellung am kommenden Mittwoch in Berlin) und die Zen Watch 2 von Asus (auch noch nicht auf dem Markt). Ältere Uhren kommen nicht in den Genuss zu kommen, zumindest offiziell. Das hat mit dem Pairing-Prozess zu tun, für den die aktuellste Version von Android Wear benötigt wird.

So lassen sich nun so ziemlich alle Features unter iOS nutzen, die man bereits aus dem Zusammenspiel von Uhr und Android-Telefon kennt. Google-Services sind integriert (eine seprate Installation der jeweiligen iOS-Apps ist nicht nötig), außerdem werden Benachrichtigungen von anderen iPhone-Apps auf der Uhr gezeigt. Was allerdings noch nicht funktioniert, ist die native Unterstützung von Drittanbieter-Apps.

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Adam Spiers von der Uni Yale hat ein Navigations-Gadget ausgetüftelt, das dem Nutzer haptisch den Weg weist: Das Gerät besteht aus einem handlichen Kubus, dessen obere Hälfte sich in die gewünschte Richtung bewegt. Der Navi-Würfel namens Animotus soll eine Alternative zu Vibrations-Geräten in Schuhen, Handschuhen oder Gürteln darstellen, die laut Spiers viele Nutzer auf Dauer enervieren, ähnliches gelte für akustische Systeme, die insbesondere für blinde Nutzer oft irritierend seien, weil sie von den Umgebungsgeräuschen ablenken, die für die situative Orientierung elementar sind. Video nach dem Break.

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American Hacker zeigt in einem Video, wie man sich mit einfachsten Mitteln eine bionische Hand aus Pappe, Bindfaden und Strohhalmen baut, deren Finger sich durchs Ziehen am entsprechenden Faden steuern lassen. Einen ernsthaften praktischen Nutzen hat die solchermaßen ferngesteuerte Papphand eher mal nicht, aber als Kostüm-Gimmick dürfte sie gute Dienste tun - mal abgesehen davon, dass die tendenziell kostenlose Bastelei ein feiner Feierabendspaß sein dürfte: Video nach dem Break.

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Die Nerds von der Royal Institution haben ein unterhaltsamen Chemieunterricht-Filmchen über Stickstofftriiodid produziert: Der extrem labile Stoff explodiert schon bei kleinsten Erschütterungen oder zartesten Berührungen und erzeugt dabei ansehnliche rote Rauchwolken. Die Royal Institution zeigt das Phänomen formschön in Zeitlupenaufnahmen und erklärt nebenbei, warum Stickstofftriiodid so dünnhäutig ist. Video nach dem Break.

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Am 1. September soll der dänische Astronaut Andreas Mogensen zur internationalen Raumstation ISS fliegen, wo er unter anderem ein Fernsteuerungs-Experiment durchführen soll: Wenn alles glatt läuft, wird Mogensen am 7. September die Kontrolle über das Robotergefährt Centaur im ESA-Technikzentrum im niederländischen Noordwijk übernehmen. Dabei geht es nicht nur darum, den Rover durch die Gegend zu lenken, Mogensen soll mit den Roboterarmen des Rovers auch Aufgaben erledigen, die eine gehörige Portion Feingefühl erfordern, etwa das Einstöpseln eines kleinen Metallstiftes in eine Buchse mit einem sechstel Millimeter Spielraum, wozu die Centaur-Sensoren dem Astronauten haptisches Feedback vermitteln werden. Die entsprechenden Signale müssen dabei über Relay-Satelliten einen Weg von rund 90.000 km Länge zurücklegen, weshalb die Übung durch verzögertes Feedback noch erschwert wird.

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Großstädter in New York, Tokyo, London, Berlin, Seoul kennen das Gefühl jeden Tag. Schnell mit der U-Bahn zur Arbeit hetzen, noch eben nen Kaffee auf die Hand und hinein in die graue, kapitalistische Work-Existenz. Wenn ein Kaffee, der ja eigentlich in Ruhe daheim verzehrt gehört, schon während des Arbeitswegs hintergeschlungen werden muss, dann wenigstens mit ein bisschen mehr Liebe? Das dachte sich der südkoreanische Designer Wooseok Jang und hat den "Take Kiss Out"-Kaffeedeckel designt. Die perfekte Fusion aus Wärme, imaginiertem Miteinander und ein bisschen Peinlichkeit. Sich in der Öffentlichkeit charmant ein bisschen zum Affen zu machen, hat aber noch niemandem geschadet.

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Wenn Kanye West seine Präsidentschaftskandidatur 2020 bekannt gibt, Taylor Swift und Nicki Minaj wieder Frieden schließen, Justin Bieber mit neuer Frisur begeistert, dann ist mal wieder Zeit für den Video Music Award. Gestern Abend fanden die VMA 2015 statt und im Rahmen des Musikgroßevents gab es auch zwei neue Spots von Apple Music, die ihren Fokus auf den hauseigenen Playlist-Service setzen. Hauptdarsteller ist der gehypte Produzent und Künstler The Weeknd, aber auch John Travolta kommt hier zu seinem Auftritt. Seht beide Spots nach dem Break.

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Mäuse im Keller und keine Lust auf brutale Mausefallen oder gar Chemiekeulen? Findige Bastler haben mit Hilfe eines Raspberry Pi eine smarte und halbwegs pazifistische Mausefalle gebastelt. Im Prinzip handelt es sich um eine klassische Lockfalle. Mit ein paar zusätzlichen Finessen. Verläuft sich ein Tier in die Falle, wird zunächst das Tor sanft geschlossen und prompt ein Foto-Porträt des "Häftlings" gemacht. Nun wird der User per Mail informiert, dass die Falle zugeschnappt hat und per Foto mitgeteilt, wer da überhaupt in die Falle gelockt wurde. Nicht ganz unaufwendig, aber auch Mäuse haben ein bisschen Hightech verdient. Seht ein Demovideo nach dem Break. Eine ausführliche Bauanleitung zum Nachbasteln gibt es hinter dem Quelle-Link.

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Google testet seit einiger Zeit in den USA eine größere Flotte der selbstfahrenden Autos und in Austin kam es zu einem interessanten Zwischenfall zwischen einem Google-Auto und einem Radfahrer. Der Radfahrer wartete mit seinem Fixie an einer Kreuzung, allerdings im sogenannten Trackstand, heißt, er balancierte sein Bike im Stehen ohne jedoch seine Füße auf den Asphalt abzustellen. Diese ungewohnte Haltung hat offensichtlich das Auto irritiert. Es bremste plötzlich ab und bei jeder kleinen Bewegung des Radfahrers reagiert das Auto mit seltsamen Stotterern, promptem Anfahren und plötzlichem Bremsen. Googles Auto und seine Algorithmen schienen offenbar vom Phänomen "Fahrrad, das eigentlich fährt, aber dann doch nicht" überfordert gewesen zu sein. Google erklärte (voll legitim), dass die momentanen Tests genau für solche Fälle und Problemfindungen stattfinden. Also liebe Fixie-Fahrer, wenn ihr das nächste Mal ein Google-Auto seht: Vorsicht mit dem Trackstand.

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Forscher an der Stanford University haben sich intensiv mit der Flugtechnik von Schwänen auseinandergesetzt und diese analysiert. Denn wie den meisten schon in irgendwelchen Tierdokus gesehen haben müssten, fliegt ein Schwan bewegt sich zwar der ganze Körper, der Kopf hingegen scheint wie auf einer schnurgeraden, langgezogenen Linie zu schweben. Nun soll dieses Phänomen in Drohnen implementiert werden. Damit könnten Kameradrohnen bspw. noch geschmeidiger und stabiler für spektakuläre Luftaufnahmen sorgen. Die Forscher haben nämlich dank Zeitlupenaufnahmen und Computer-Modeling herausgefunden, dass der Schwanenkopf prinzipiell ähnlich funktioniert wie die Federung in einem Auto. Seht hinter dem Break zwei Videos zu dem interessanten Projekt.

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