FOLGE ENGADGET


Für Serien ist eine langfristige Planung eher unwahrscheinlich. Netflix macht es aber möglich. Hatten sie vor kurzem erst House Of Cards noch vor dem Serienstart um eine Staffel verlängert, bescheren sie jetzt der Crew von Orange Is The New Black Freudentänze. Gleich drei weitere Staffeln soll es nach der Vierten im Juni noch geben. Mit Jenji Kohan als Showrunner, ob die einzelnen Schauspielerinnen so lange überleben weiß allerdings niemand. Man darf hoffen, dass diese Art der längerfristigen Serienplanung dank Netflix vielleicht Schule macht.

In Deutschland fragt man sich zur Zeit allerdings eher, ob Netflix vielleicht zur Feier des Gilmore Girls Revivals nicht vielleicht auch mal die Original-Serie ins Programm nehmen könnte, jetzt wo man sie ja via VPN nicht mehr vom US-Server streamen kann.

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Laut einer Analyse von Canalys (reale Verkaufszahlen gibt es nach wie vor von den meisten nicht) hat Apple trotz Aufholjagd von Samsung mit der Gear S2 im Jahr 2015 zwei Drittel des SmartWatch-Marktes für sich gewinnen können. 5 Millionen sollen sie zu Weihnachten abgesetzt haben, 6 waren es laut Schätzungen im Launchquartal. Mit über 12 Millionen verkauften smarten Uhren kann man also schon erster sein.

Huawei soll übrigens jetzt der bestverkaufendste Android Wear SmartWatch Hersteller sein. Wie sehr die Zahlen allerdings durcheinander purzeln, wenn nur Schätzungen von Analysten zur Verfügung stehen, kann man an der letzten Schätzung von Gartner sehen, die noch im Januar mit Verkäufen von 30 Millionen Smartwatches für 2015 gerechnet haben, statt wie Canalys mit 18.

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Laut einer Entscheidung des Landgerichts Potsdam dürfen Mobilfunkbetreiber in Deutschland nicht mehr mit einem "unbegrenzt" bei Tarifen werben, wenn sie Datengeschwindigkeiten ab einem bestimmten Volumen drosseln. Die Verbraucherzentralen hatten gegen E-Plus wegen eines BASE-Tarifs geklagt und nun Recht bekommen. 56 Kbit/s sind eher so etwas wie Nichts, so die Richter.

So gut das jetzt klingen mag, da BASE und E-Plus als Marken und Tarife eh im Zuge der Umstrukturierung von o2 abgeschafft werden, dürfte man von diesen Tarifen eh nie wieder hören. Schön vielleicht, dass es man in Zukunft dann etwas weniger angemogelt wird beim Abschluss eines Handyvertrages.

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Seitdem Edward Snowden auf Twitter ist, konnte er gut 1,8 Mio. Follower einsammeln und auf seinem Account ist immer was los. Kürzlich erst ließ er sich von der Community das deutsche Wort "Politikverdrossenheit" erklären. Da Snowden aber auch ein belesener und intelligenter Mensch ist, teilt er ab und dann mal einen Lesetipp. "If you're a hardware hacker or maker, this might be the coolest reference book of the year", heißt es von ihm über The Essential Guide to Electronics in Shenzhen. Und in der Tat gab es so ein Kompendium bis dato noch nicht. Hier findet jeder Shenzhen-Besucher, der der chinesischen Sprache nicht mächtig ist, eine ausführliche Anleitung zu der Elektronik-Metropole. Denn jedes Einzelteil, das je in einem Computer, Smartphone, TV, Mixer oder Staubsauger verbaut wurde, wird man hier finden. Dafür muss man sich aber auskennen. Wissen, wie die gesuchten Produkte heißen und auch wie man am besten Preise aushandelt. Eine ausführliche Karte gibt es ebenfalls. Seht ein Video nach dem Break.

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Wie diverse amerikanische Medien berichten, sollen Amazon, Apple und Google für die Streaming-Rechte der populären NFL-Football-Sendung "Thursday Night Football" mitbieten. Erstmalig würden dann auch Silicon-Valley-Giganten im größten Sport der USA mitmischen. Denn Sportereignisse über Amazon Prime oder YouTube Red zu streamen klingt nur konsequent und zeitgemäß. Geld haben Apple, Google und Amazon bekanntlich auch. Da der neue Fernsehmarkt der Ära Netflix und Co. vor allem auch ein globaler ist, fragt man sich, was in Zukunft noch kommen wird. Wird Google bei den Bundesligarechten demnächst mit ARD/ZDF und Sky an einem Tisch sitzen und welche Auswirkungen könnte so eine finanzielle Gemengelage auf den Sport haben (Stichwort: Übertragungsrechte in England)? Im Vorfeld des anstehenden Super Bowl, der am Sonntag stattfindet, wird die Debatte bestimmt noch für einiges an Gesprächsstoff sorgen. Man darf also gespannt sein, wie die Verhandlungen ausgehen.

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Um Musik am Computer zu machen, arbeitet ein Großteil der Produzenten mit Controllern wie Maus, MIDI-Keyboard und ähnlichem. Selbstverständlich kann man aber auch mit Kommandozeilen, heißt mit Textbefehlen Musik spielen, was aber die allerwenigsten machen und als "Live Coding" bislang nur in kleinen Elektronik-Circuit-Bending-Szenen Beachtung findet. Wie virtuos man Songs coden kann, beweist Sébastien Rannou in seinem neuesten Video, der den Song "Aerodynamic" von Daft Punk in akribischer Präzision nachgeschrieben hat. Rannou will damit auf das kreative Potential von Programmieren hinweisen. Und wer das Gleiche nachmachen will oder gar eigene Songs texten will, der kann mit Sonic Pi, einer kostenlosen Live-Coding-Synthesizer-Software umgehend anfangen. Damit wurde auch das Daft-Punk-Cover gespielt. Unbedingt auschecken. Video nach dem Break.

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Die amerikanische Schauspielerin und Synchronsprecherin Nancy Cartwright würde man auf der Straße vielleicht nicht auf dem ersten Blick erkennen, dennoch ist sie ein Weltstar, spricht sie doch seit Jahrzehnten Bart Simpson von den Simpsons, aber auch andere Charaktere aus Springfield wie Nelson Munz, Todd Flanders oder Ralph Wiggum. Nancy Cartwright hat sich nun einen ziemlich frühen Tesla Model X geschossen. Der zwölfte Model X überhaupt, der vom Band gelaufen ist, um genau zu sein. Das musste auf Film festgehalten werden. Die Schauspielerin ist dabei vor allem vom Autopiloten angetan. Wie begeistert man doch sein kann. Seht ihr Hands-On-Video nach dem Break.

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Googles Abteilung DeepMind arbeitet seit einiger Zeit an einer Künstlichen Intelligenz für das asiatische Brettspiel Go. Anders als beim Schach sind die Kombinationsmöglichkeiten so groß, dass man bislang nicht in der Lage war, eine passende Software-Intelligenz zu schreiben, um gegen Menschen antreten zu können. Ende Januar ist AlphaGo, so der Name der AI, bereits gegen den europäischen Meister Fan Hui angetreten – und hat (es fällt mittlerweile schwer von Überraschung zu reden) gewonnen. Nun soll das nächste Level angegangen werden. Im März wird niemand anderes als der südkoreanische Großmeister Seedol Lee gegen AlphaGo spielen. Lee gilt als der beste Spieler der Welt und YouTube wird die Spiele im Livestream am 9., 10., 12., 13. und 15. März übertragen. Genau 20 Jahre nach dem Triumph von DeepBlue gegen Schachweltmeister Garri Kasparow könnte sich die also Geschichte wiederholen. Auf wessen Seite man steht, muss dann jeder selbst entscheiden.

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"6 Degrees of Separation" sagt euch was? Die - etwas überalterte - These, dass wir nur 6 Menschen von jedem anderen entfernt sind. D.h. über unsere Freunde und deren Freunde usw. sind wir irgendwie auch mit Mark Zuckerberg eng verbunden. Man nennt es auch das Kleine-Welt-Phänomen. Nun: Facebook kann diese Verbindungen sehr einfach berechnen, da die Plattform ja vor allem aus Verbindungen von Freunden besteht.

Und ihre letzte Rechnung sagt, es sind nicht 6, sondern nur 3,57 Menschen bis zum entferntesten User auf Facebook. Da wir unsere eigenen "Freunde" schon oft gar nicht kennen, eigentlich kein Wunder. Wie gut man selbst vernetzt ist, sieht man übrigens auf der Facebook-Seite im Quelle-Link. Zumindest wenn man selbst auf Facebook ist.

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Es scheint klar, dass nach einer Offerte von 5,5 Milliarden Dollar Foxconn den Zuschlag beim Bieterwettbewerb um Sharp bekommt. Der größte Mitbieter, INCJ, ein Investmentfonds, der auch von der japanischen Regierung unterstützt wurde, um die Firma in Japan zu halten, ist wohl schon bei der Hälfte ausgestiegen.

Laut Bloomberg übernähme Terry Gou von Foxconn den CEO-Posten und sicherlich wäre Foxconn, die eh schon die Geräte zusammenbauen in denen vor allem Sharps-Displays verarbeitet werden (Apple, Sony, Amazon, Microsoft etc.) ein passender Käufer. Der unaufhaltsame Aufstieg von Foxconn zum größten Rückgrat der Mobilfunkindustrie hält scheinbar an, bleibt zu hoffen, dass die stellenweise eher - vorsichtig formuliert - unangenehme Arbeitspraxis sich bei so viel Fokus wenigstens langsam verbessert.

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