FOLGE ENGADGET


Der 2013-Geschäftsbericht des US-Auto- und vielleicht Batterieherstellers Tesla hat eine interessante Passage zum Problem des Auto-Hackings. Im Kapitel "Risiken für unser Geschäft und unsere Branche" heißt es:

Wenn unsere Auto-Kunden unsere Autos personalisieren oder die Nachlade-Infrastruktur mit Anschlussmarkt-Produkten verändern, könnte das Auto nicht richtig funktionieren, was unser Geschäft schädigen könnte.

Weil "Automobil-Enthusiasten" die Autos hacken könnten, um ihre Leistung zu verändern ("modify" heißt es im Bericht, nicht "enhance"), könnte das Sicherheitssystem beeinträchtigt werden. Auch könnte die Fahrersicherheit durch nachträglich installierte Teile verringert werden, etwa durch Sitzerhöhungen, welche die Schutzfunktion des Airbags vermindern. Manche Kunden hätten schon Reifen und Radmäntel ausgewechselt, andere große Lautsprechersysteme eingebaut, welche die elektrischen Systeme beeinflussen könnten.

Weiter nach dem Break.

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Das Spiel Throw Trucks With Your Mind setzte von vorne herein auf Gedankensteuerung als Controller und das zahlt sich offensichtlich aus: Das Game, das unter anderem mit dem Geld aus einer Kickstarter-Kampagne entwickelt wurde, ist laut den Kollegen von Slashgear die bislang schlüssigste Anwendung für Neuro-Headsets, sprich: Erstaunlich flüssiges Gameplay mit einem MindWave Mobile von NeuroSky auf dem Kopf. Soweit man es nachvollziehen kann, tatsächlich ein ganz neuer Schnittstellenspaß: Video nach dem Break.

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So lecker und bunt wie in Japan ist schneller Mobilfunk nirgends: NTT DoCoMo bewirbt sein LTE-Angebot jedenfalls gerade mit einer Teigtaschen-Kanone, die durchs Drücken eines großen roten Premium-4G-LTE-Knopfs in Gang gesetzt wird und in einer Kettenreaktionskonstruktionen á la Rube Goldberg die Teigtaschenherstellung auf 2,244 Sekunden beschleunigt, spektakulärer Flug durch die Flammenwand inklusive. Was dieser Stunt mit der Funktionsweise oder den Nutzungsmöglichkeiten von LTE zu tun hat, übersteigt leider unser europäisches Verstellungsvermögen. Video nach dem Break.

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Unsere Kollegen von Engadget US haben die - gerade auf der Games Developer Conference vorgestellte - Nvidia-Set-Top-Box Shield bereits in den Händen gehalten: die 200-Dollar-Android-TV-Settop-Box mit Spielefokus. Ihn ihr arbeitet ein Tegra X1-Prozessor mit jeweils vier Cortex A57 und A53, eine Maxwell-Grafikeinheit mit 256 Shader-Units und 1 GHz, 3 GB LPDDR4-Speicher und insgesamt 16 GB internen Speicher, der per microSD und über zwei USB-3.0-Ports ausgebaut werden kann. Weiter im Text & Videos nach dem Break.

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Deutschlands Mobilfunkmarkt - nein, nicht wächst, sondern schrumpft. Wie die Bundesnetzagentur mitgeteilt hat, ist die Zahl der Mobilfunkanschlüsse im vierten Quartal 2014 gegenüber dem Vorjahr um 2,3 Prozent auf 112,6 Millionen zurückgegangen.* Die Entwicklung seit 1993 gibt es nach dem Break.

Spannend ist auch die neue Branchenstruktur: Nach dem Zusammenschluss von Telefónica/O2 und E-Plus gibt es einen neuen Mobilfunkriesen in Deutschland mit 42,1 Millionen Anschlüssen - die Telekom verzeichnet mit 39 Millionen und Vodafone mit 31,5 Millionen deutlich weniger aktive SIM-Karten. Laut Statista.de ist Quartal 4/14 für die Telekom das erste Vierteljahr mit rückläufigen Anschlusszahlen seir Frühjahr 2012.

Gründe für die Entwicklung werden leider keine genannt. Aber es lässt sich gut spekulieren: So verschmelzen Firmenhandys und Privathandys miteinander und es gibt gute Gründe gegen ein Zweithandy, wie man das früher ja so machte: günstigere Mobilfunkpreise, höhere Smartphone-Tarife und überhaupt: das Smartphone. Habt Ihr andere Ideen?

*Es werden auch Sim-Karten für die automatische Kommunikation von Maschinen mit Maschinen (M2M) mitgezählt - das sind zum Beispiel Wettermessstationen, die ihren Status per Mobilfunk übermitteln.

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Das Grand S3 von ZTE lässt sich mit den Augen entsperren. Die Technik soll laut ZTE die Sicherheit des Smartphones erhöhen und ist für Smartphone-Hersteller hochattraktiv, weil sie keine zusätzliche Hardware benötigt. Sie stammt von der Firma EyeVerify und heißt Eyeprint ID. Unser Kollege Nick Summers hat den Augen-Scanner auf dem Mobile World Congress in Barcelona ausprobiert.


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Xiaomi will in Europa über die Webseite Mi.com das mit umgerechnet 13 Dollar sehr günstige Mi Band und Accessoires verkaufen, beispielsweise Ladestationen oder Kopfhörer. „Mi.com wird anders sein als in den asiatischen Märkten, weil wir keine Telefone verkaufen werden", sagte Vizepräsident Hugo Barra laut cnet auf dem Mobile World Congress in Barcelona. In den USA plant Xiaomi ebenfalls, einen Online-Shop ohne Smartphones und Tablets zu eröffnen. Ob der Mi Store in Europa wie in den USA noch in diesem Jahr starten wird, ist nicht bekannt.

Xiaomi verdankt seinen rasanten Erfolg technisch zugkräftigen Smartphones, die günstig im Internet verkauft werden. Gleichzeitig hat der Konzern sein Angebot immer weiter ausgeweitet und baut mittlerweile auch Media-Boxen, Game-Controller oder neuerdings eine Action-Cam.

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Sony hat ein Konkurrenzprodukt zu Amazons sprachgesteuertem Echo-Lautsprecher vorgestellt, das nach dem Stichwort Okay Speaker auf Zuruf Nachrichten abruft, Mails, die Wettervorhersage oder den täglichen Terminplan vorliest und Funktionen wie das Stellen von Weck/Alarmzeiten ausführt. Darüber hinaus punktet der Smart Bluetooth Speaker BSP60 mit Effekten wie dem Ausfahren seiner "Ohren", bunten Beleuchtungstricks und nicht zuletzt dem Herumrollen auf seinen kleinen Rädern, was an Rolly erinnert und niedliche Interaktion verspricht. Der BSP60 soll im Sommer für rund 300 Euro zu haben sein.

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Musikwissenschaftler David Teie komponiert Musik für Katzen. Seine "artspezifischen Melodien" richten sich nach dem Herzschlag der Tiere und werden von Zwitschern oder beruhigendem Schnurren begleitet. Eine aktuelle Studie der University of Wisconsin in Madison hat nun die Wirkung der artgerechten Musik an 47 Katzen getestet und bestätigt. Bach und Fauré ließen die Vierbeiner kalt, die Katzenmusik hingegen soll starke Reaktionen hervorgerufen haben, die vom Inspizieren des Lautsprechers bis zum Anschmusen gingen. Wir haben unserer Redaktionskatze die Samples vorgespielt - ohne Erfolg, Madame zeigte dem Lautsprecher die kalte Schulter. Aber vermutlich sind die drei Sound-Beispiele (Spook's Ditty, Cozmo's Air und Rusty's Ballad) für einen Test schlicht zu kurz.

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Auf der Game Developer Conference 2014 hat Sony die Virtual-Reality-Brille für die PlayStation 4 offiziell vorgestellt, dieses Jahr zeigt man ein Update des Geräts, das mit neuen Specs versehen wurde und dann "Anfang 2016" in die Läden kommen soll - allerdings wurde dazu kein Preis genannt und einen echten Produktnamen hat das Teil auch noch nicht, es firmiert also bis auf weiteres als Project Morpheus. Die neuen Specs bringen vor allem eine verbesserte Display-Leistung (1.920 x 1.080 RGB-OLED mit 5,7 Zoll Diagonale, 120 Hz Wiederholungsfrequenz, 18 Millisekunden Latenzzeit und 100-Grad-Blickwinkel), außerdem wurde die Zahl der blauen Tracking-LEDs von 6 auf 9 erhöht.

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