FOLGE ENGADGET


Wikipedia hat zum ersten Mal einen Jahresrückblick veröffentlicht - Video nach dem Break. Er nutzt ausschließlich Texte, Fotos und Videos, die auf Wikipedia erschienen sind - von der FIFA Fussball-Weltmeisterschaft bis zu den Wahlen in Indien, von der Ice Bucket Challenge bis zum Ebola-Ausbruch in Westafrika. Und ehrt damit, wie Katherine Maher, Chief Communications Officer Wikimedia Foundation, im Wikimedia Blog schreibt, gleichzeitig die Freiwilligen, die gemeinschaftlich zur Online-Enzyklopädie beigetragen haben:

More than anything, it celebrates those who come to Wikipedia to learn and understand the complexity of our world, and those who edit and contribute information so that others might do the same.

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Das brandneue und zugleich durch und durch traditionelle BlackBerry Classic ist bereits bei unserem New Yorker Kollegen Chris gelandet, so dass wir euch schon jetzt mit einer Reihe Fotos ohne Pressepolitur versorgen können. Chris ist vom Retro-Charme des Classic durchaus angetan und freut sich über die gute Qualität des 3,5-Zoll-Displays. Für Aussagen zur Tatstatur ist es noch zu früh - negativ aufgefallen ist sie bisher jedenfalls nicht. Ein ausführlicher Test folgt demnächst.

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Ja, ich nutze Netflix. Nein, ich bin nicht zufrieden. Das hat weniger mit der bescheidenen, bzw: der langweiligen Auswahl an Inhalten zu tun, sondern eher mit meiner DSL-Situation zu Hause. ZUM KOTZEN. Ich persönlich würde mir also einen Offline-Modus unbedingt wünschen. Wird aber nichts. "It's never going to happen", sagte Netflix-Manager Cliff Edwards gegenüber Tech Radar. Schade eigentlich. Denn die verheißungsvolle Welt der ständigen Verfügbarkeit aller nur denkbarer Inhalte steht und fällt eben mit der digitalen Infrastruktur. Wenn man da im "Funkschatten" lebt - das geht auch mitten in der Berliner City, in meinem Fall, dann kauft man eben weiter DVDs und Schallplatten.

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SIMSme, der Messenger der Deutschen Post, schlug im Sommer in den App Stores ein wie ... tja, wie eigentlich? Eine Fliege auf der Windschutzscheibe? Ich kenne jedenfalls niemanden, der die App nutzt. Wenn das bei euch anders ist: Kommentar hinterlassen, vielleicht ist das der Beginn wundervoller neuer Freundschaften. Anyways, kurz vor Weihnachten bekommt der Service zahlreiche Updates verpasst.

Größte Neuerung: Ab sofort lassen sich auch Sprachnachrichten verschicken. Bislang war das Angebot auf Text, Video und Bild beschränkt. Genau wie bei diesen Kommunikationswegen lassen sich auch die Videos mit einem Selbstzerstörungs-Timer versehen. Auch neu: iPhone-Nutzer können jetzt TouchID verwenden, um in die App einzusteigen. Unter Android stet ein passwort-Schutz zur Verfügung. Wenn sich jemand aus eurem Adressbuch für den Service anmeldet, werdet ihr benachrichtigt, außerdem können aus den Chats direkt Anrufe abgesetzt und E-Mails geschrieben werden.

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BlackBerry, dank des quadratischen Smartphones Passbook in einer nicht mehr in ganz so großen Finanz- und Identitätskrise, hat gestern den (das?) BlackBerry Classic vorgestellt. Wir waren vorbereitet. Was wie ein klassischer BlackBerry Bold aussieht, wurde an den unterschiedlichsten Stellen grundsaniert. 3,5"-Touchscreen mit 720p-Auflösung, Snapdragon-Prozessor (1,5 GHz), 8 bzw. 2 Megapixel auf den Kameras, 3 GB RAM, 16 GB Speicher (erweiterbar auf bis zu 128 GB) und natürlich Blackberry 10.3 als Betriebssystem. Ein großer Sprung gegenüber dem letzten Bold-Modell, auch wenn die faktischen Spezifikationen recht bescheiden wirken. Damit ist die Zielgruppe des neuen Smartphones schnell ausgemacht: Diejenigen, deren alter Bold auseinanderfällt, aber auf die Tastatur nicht verzichten wollen, können jetzt upgraden. Prognose: Viele werden es nicht sein. Viel Glück trotzdem!

BlackBerry Classic ist ab sofort verfügbar. Preis: 429 Euro.

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In den Niederlanden wird derzeit ein Smart Fahrrad entwickelt, das speziell älteren Radfahrern mehr Sicherheit im Verkehr bieten soll, wofür dann Automobil-Sensorik aufs Zweirad übertragen wird. Konkret wird mit Radar und Kameras das Geschehen vor und hinter dem Rad beobachtet, um den Fahrer vor potentiellen Gefahrensituationen zu warnen, was durch Vibrieren in den Griffen oder über das Display am Lenker geschieht - dass es dieses überhaupt gibt, hört sich für uns allerdings nicht besonders sicherheitsorientiert an. So oder so: De intelligente fiets wird ganz amtlich im Auftrag des niederländischen Forschungsministeriums weiterentwickelt und soll in zwei Jahren marktreif sein - Abwarten. Den reichlich klobigen Prototyp gibt´s im Video nach dem Break zu sehen.

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Der Techno-Produzent Trevor Jackson hat sich für sein erstes Album nach 14 Jahren eine Distributions-Extravaganz ausgedacht, von der wir nicht recht wissen, ob wir sie großartig oder affektiert finden sollen: Das Album mit dem programmatischen Titel Format besteht aus 12 Tracks, die sich jeweils auf einem von 12 Medien befinden: Vinyl (7, 10 und 12"), CD, Mini CD, Kassette, USB-Stick, VHS, Mini Disc, DAT, 8-Spur-Kassette und - last but not least - klassisches Tonband. Was die limitierte Edition mit der Dead-Media-Sammlung, die im Februar kommt, kosten wird, scheint noch unklar, wer es weniger verwirrend mag, kriegt das Album aber auch einen Monat später auf CD oder Vinyl.

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Nettes Studentenprojekt des Ingenieurstudienganges an der San Jose State University: Eine Metallkugel rollt frei auf einer berührungsempfindlichen Platte, kugelt aber dank Sensorik, die zuverlässig für Ausgleichsbewegungen der Platte sorgt, nie über den Rand, nicht einmal wenn Platte oder Ball kräftig geschubst werden. Nice. Video nach dem Break.

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Wir haben zwar schon Tierprothesen aus dem 3D-Drucker gesehen, aber bestimmt keine so komplex konstruierten, wie die federnden Beinprothesen mit denen ein Hund namens Derby nun trotz seiner von Geburt an fehlgebildeten Vorderbeine durchs Hundeleben hüpfen kann. Das Glück im Unglück war in Derbys Fall, dass Frauchen Tara Anderson beim 3D-Drucker-Hersteller 3D Systems arbeitet und damit Zugriff auf Ressourcen und Expertise hat, von denen andere Hunde nur träumen können. Video nach dem Break.

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Automatisch startende Werbefilmchen persönlichen Feeds sind bei einem Teil der Nutzer so richtig unbeliebt, aber ein echter Bringer in Sachen Werbeumsatz, wie das Beispiel Facebooks zeigt, wo es seit letztem Jahr kommerzielle Clips mit Autoplay gibt. Was dann auch für Twitter ein starkes Argument wäre, die neulich erst eingeführte Einbindung von Werbevideos in persönliche Feeds mit der Autoplay-Funktion aufzubrezeln und die Werbekunden glücklich zu machen, die das Autogegniedel ob des höheren Aufmerksamkeitsfaktors lieben. Bei Twitter ist die Autoplay-Frage laut einem Bericht von AdWeek gerade zur Glaubensfrage geworden, über die firmenintern heftiger als üblich debattiert und gestritten wird - Abwarten.

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