FOLGE ENGADGET


Gute Nachrichten für menschenfeindliche Blechkameraden: Wissenschaftler aus Frankreich und den USA arbeiten emsig an den Grundlagen der Robokalypse und haben jetzt dazu einen sechsbeinigen Bot kreiert, der sich im Schadensfall selbst beibringen kann, trotz ausgefallener Teile seine Mission zu erfüllen. Das Notfall-Procedere nach dem Prinzip intelligent trial and error basiert auf einer Mischung aus Schadensanalyse-Technik, vorprogrammierten Notlösungen und Entscheidungs-Routinen, mit denen der Spinnenroboter neue, situationsgerechte Bewegungsarten entwickeln/erlernen kann. Der namenlose (das könnte sich noch rächen ...) Testbot soll so innerhalb "weniger Minuten" mit dem Verlust oder Teilausfall von bis zu zwei Beinen zurecht kommen: Video nach dem Break.

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Der japanische Superzug JR-MagLev hat durch Geschwindigkeitsrekorde schon vor dem regulären Betrieb für Aufsehen gesorgt, jetzt hat Takara Tomy eine adäquate Spielzeugversion des Flitzers präsentiert, die standesgemäß als Magnetschwebebahn über die Miniaturbahn fliegt, wobei der Linear Liner bis zu 7 km/h macht, was dann wiederum maßstabsgerecht zur Reisegeschwindigkeit des Vorbilds von 500 km/h sein soll. Der Spielzeug-MagLev kommt mit transparenten Bahnrändern, um den Schwebeeffekt optimal zur Geltung zu bringen, das Set soll 37.800 Yen (280 Euro) kosten. Video nach dem Break.

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Heute und morgen findet in San Francisco die alljährliche I/O statt, Googles Entwicklerkonferenz. Los geht es wie üblich mit der großen Keynote, bei der wir erste Details zur kommenden Android-Version für Telefone und Tablets hören werden, aber natürlich auch über Neuigkeiten zu Android Wear – dem Smart Watch OS – und Android Auto informiert werden. Wie üblich bei solchen Veranstaltungen gilt auch heute: Überraschungen sind vorprogrammiert. Stellt Google ein spezielles Betriebssystem für das Internet der Dinge vor? Wird die neue Version von Google Glass präsentiert? Sehen wir vielleicht sogar schon heute die neuen Nexus-Geräte?

Google streamt die Keynote, los geht's um 18.30 Uhr deutscher Zeit. Gute Unterhaltung.

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Apple behält ja gerne die Kontrolle über seine Produktwelt, aber eine solche Geheimniskrämerei führt wohl zwangsläufig zu Absurditäten und ungeahnten Sicherheitslücken. In die erste Kategorie fällt der versteckte Wartungs-Port, den die Firma Reserve Strap an der Apple Watch entdeckt und natürlich auch gleich erkundet hat. Fazit: Über den Port kann man das Gerät per Kabel laden, was dann immerhin rund 5 Prozent schneller geht als mit der offiziell allein vorgesehenen Induktionsmethode. Die Jungs von GadgetHacks sind derweil auf eine ernsthafte Bedrohung für Apple-Watch-Nutzer gestoßen: Fingerfertige Diebe können die Smartwatch mopsen ohne dass sich das dumme Gerät in den Ruhezustand versetzt, indem sie mit einen Finger den Sensor abdecken, der eigentlich überprüfen soll, ob das Gadget noch am Handgelenk sitzt. Fazit in diesem Fall: Kein lästiges Passwort steht dem Shopping per Apple Pay im Weg. Videos nach dem Break.

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Im Eurobricks-Forum berichtet ein Noppenfan mit dem Nutzernamen Vassal von einem bemerkenswerten Fund: In einem Lego-Set 60097 (City Square) fand er einen Werbezettel für ein soweit unbekanntes Produkt namens Lego Worlds mit dem Motto Explore. Discover. Create. Unter der URL www.lego.com/worlds/ findet sich zwar derzeit noch nichts, aber die Spekulationen über eine kommende Lego-Software á la Minecraft kommen natürlich mächtig in Wallungen. Denn mit einem Lego-Digital-Universum könnte sich der Bauklotzkreis endgültig schließen, nachdem mit der Lego Minecraft Micro World das digitale Spielprinzip bereits in die Feststoffwelt (rück)übertragen wurde - Abwarten.

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Smartphones mit integrierten Projektoren waren mal ein mittelgroßes Zukunftsversprechen, außer Samsung hat sich letztendlich aber kein Hersteller wirklich daran versucht. Nun will Lenovo das Konzept wieder aufgreifen. Dass sich der chinesische Hersteller auskennt mit Pico-Projektoren, wissen wir spätestens seit dem Yoga Tablet 2 Pro, einem 13"-Androiden, dessen Projektor beeindruckende Ergebnisse liefert. Für das Smart Cast setzt Lenovo jedoch auf Laser-Technik.

Neben klassischen Einsatzszenarien, also dem Projizieren z.B. eines Films auf eine Wand, ist es der so genannte "Surface Mode" (huch!), der das Telefon so interessant und besonders macht; vorausgesetzt, die Technologie funktioniert wirklich. So lässt sich das Telefon auf dem Tisch "aufbocken", das Projektor-Modul drehen und dann soll schwuppdiwupp auf dem Schreibtisch eine multifunktionale Touchscreen-Oberfläche werden. Schreiben, Spielen: Praktisch jede App soll sich so nutzen lassen. Das Video verspricht Großes. Sollte man das Prinzip je ausprobieren können, überzeugen wir uns selbst von der tatsächlichen Praktikabilität.


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Jawbone startet in der kommenden Woche den Verkauf des neuen Fitness-Trackers UP2 in Deutschland. UP2 ist der direkte Nachfolger des UP24, kostet mit einem Listenpreis von 120 Euro immerhin zehn Euro weniger als sein Vorgänger, ist 45% kleiner und überzeugt durch eine deutlich bessere Verarbeitung und wird somit – hoffentlich – länger halten, als das UP24. Die Sollbruchstellen des alten Trackers (Akku im gesamten Gehäuse, wackliger Knopf) hat Jawbone zumindest ersetzt. Bedient wird UP2 lediglich über Berührungen der Oberfläche.

Wer mit dem UP3 liebäugelt, muss sich hingegen noch ein wenig gedulden. Der mit Bioimpedanz-Sensoren ausgestattete Tracker soll laut Jawbone im Juli in Deutschland in den Handel kommen und 180 Euro kosten.

Jawbone hatte den UP3 bereits im November 2014 vorgestellt; die Auslieferung verzögerte sich jedoch aufgrund von Herstellungsproblemen immer wieder. Wer auch die zusätzlichen Sensoren des UP3 und die so gesammelten extra Informationen zum Ruhepuls verzichten kann, fühlt sich beim UP2 gleich wie zu Hause.

Der Verkauf am 2. Juni startet zunächst über Jawbones eigenen Online-Shop sowie die Apple Stores in Deutschland. Wenig später sollen Amazon, Saturn, Gravis, Media Markt etc. folgen.

Beide neuen Tracker liegen in der Redaktion seit heute als Testgeräte vor, mehr Infos und Erfahrungen demnächst auf diesem Kanal. Wenn ihr Fragen habt, am besten via Twitter.

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Microsoft und Dolby haben eine Partnerschaft für Windows 10 bekannt gegeben, die vor allem ein besseres Audio-Processing im neuen Windows-Browser Edge in den Fokus nimmt. Der Browser setzt von Beginn an auch Dolby-Technik, um Ton besser wiederzugeben. Da die Technik jedoch systemweit zur Verfügung steht, können auch andere Apps – auch die von Drittanbietern – auch die Algorithmen zugreifen und so eine vermeintlich bessere Audioqualität liefern. Voraussetzung ist ein x86-System.

Interessant dürfte diese Neuigkeit vor allem für diejenigen sein, die Audio- und Videostreaming im Browser nutzen. Ob die Verbesserung der Klangqualität tatsächlich messbar sein wird, bleibt abzuwarten.

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Yeah, das wird richtig geil. Die NY Times berichtet, das Jawbone den erfolgreichen Mitbewerber im Fitness-Tracker-Geschäft Fitbit verklagt. Das Verfahren hat nichts Patenten zu tun, sondern vielmehr mit dem angeblichen Versuch von Fitbit, massiv Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Jawbone abzuwerben. Bedingung: Am letzten Arbeitstag noch schnell vertrauliche Informationen von den Jawbone-Servern zu sichern und ins neue Büro mitzubringen. Sollte sich dieser Vorwurf bestätigen, dann ist das natürlich verwerflich und nicht gutzuheißen. Pikant ist aber der Zeitpunkt: Fitbit hat gerade den Börsengang angekündigt.

Jawbone gibt an, diverse Fälle dieser "industriespionage" dokumentieren zu können. Das Verfahren wurde gestern an einem kalifornischen Gericht beantragt.

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Mit einem zweiten Display, das in das Chassis integriert ist, will Lenovo gleich zwei Fliegen mit einer Smart-Watch-Klappe schlagen: Das Recht auf Privatsphäre einerseits und die Darstellungsbegrenzungen, die kleine Displays wie auf Uhren eben mit sich bringen. Anschnallen, jetzt kommt Science Fiction.

Die Uhr – vorgestellt auf der aktuell in Peking stattfindenden Tech World Konferenz von Lenovo – erinnert im aktuellen Prototypen-Design sehr an Motorolas Moto 360 – keine Überraschung –, ist jedoch mit einem zweiten Display im Armband ausgestattet. Dieser Screen ist zwar faktisch noch kleiner als das runde Haupt-Display, soll mit Hilfe "optischer Reflexionen" die dort angezeigten Inhalte jedoch 20 Mal größer darstellen, als es das Display tatsächlich hergibt. Science Fiction eben. Um das Display zu aktivieren, muss man lediglich seinen Arm heben und Augenkontakt mit dem Screen herstellen.

Und was soll es dort zu sehen geben? Karten, Bilder (eine Art 3D-Ansicht dank des Beschleiunigungssensors inklusive) und sogar Videos. Da das DIsplay nur anspringt, wenn man es selbst aktiviert, eignet es sich natürlich auch für die Art von Benachrichtigungen etc., die man lieber für sich behalten will. Android Central berichtet, dass die Uhr mit einer speziellen Android-Version läuft. Und einen Namen hat sich auch schon: Magic View.

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