FOLGE ENGADGET


Ausgelegt für extrem schwierige Lichtverhältnisse, richtet sich die neue Canon ME20F-SH vielleicht an eine eher kleine Zielgruppe. Aber auch und gerade die ist auf Hardware angewiesen, die vom Dunkelrestaurant bis zum Winterquartier kanadischer Braunbären gute Resultate liefert. Das darf dann auch schon mal 30.000 Dollar kosten.

Der Clou: Dank des neu entwickelten 2,26 Megapixel Vollformat-CMOS-Sensor und einen DIGIC DV4 Bildprozessor sind auch Farbaufnahmen möglich. In der Regel sind bei solchen Kameras ob des Infrarotstrahlers nur Aufzeichnungen in Schwarzweiß zu bewerkstelligen. Der maximale ISO-Wert liegt bei - festhalten! - 4 Millionen. Da ist es dann vielleicht auch schon fast egal, dass Filme nur in 1080p aufgezeichnet werden können.

Der Preis für Deutschland steht aktuell noch nicht fest, der Vertrieb jedoch soll nur über ausgewählte Shops und Partner erfolgen. Macht wohl sinn.

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Ah, der Kampf der südkoreanischen Giganten. Wenn LG mal wieder ein Klapphandy auf den Markt wirft, kann Samsung natürlich nicht hinten anstehen. Hallo Galaxy Folder!

Android 5.1, LTE, 2 GB RAM und ein 3,8" großes Display mit 800 x 480 Pixeln, eine 8-Megapixel-Kamera und genug Kapazität im Akku geht das Galaxy Folder in Südkorea für rund 250 US-Dollar über die Theke. Irgendwie putzig. Aber die Marktforschung wird die Richtung gewiesen haben. Und wenn man den Großeltern hier in Deutschland so ein Handy kaufen und dafür die Senioren-Abteilung bei Saturn meiden könnte, wäre das schon ganz geil.

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Ihr habt ein Honor 4X? Ihr spielt gerne? Vielleicht auch noch Gameloft-Titel? Dann weiterlesen. Für Galaxy-User mit einer Vorliebe für EA-Spiele gibt es hier nichts zu entdecken.

Für die Spiele Asphalt 8: Airborne, GT Racing 2: The Real Car Experience, Pastry Paradise, Brothers in Arms 3: Sons of War und World at Arms stehen ab sofort 50 Euro an In-Game-Credits bereit. Eingelöst wird das Guthaben in der Gameloft-App. Noch besser wäre es ja, wenn alle App-Anbieter diese Art der Monetarisierung komplett aufgeben würden, zu rechnen ist damit jedoch nicht. Also bedanken wir uns brav für die Kooperation von Smartphone-Hersteller und Spielestudio und widmen uns wieder dem Tagesgeschäft.

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Wem ein normales Fotoalbum nicht reicht, sondern thematische Bildersammlungen erst drucken und dann mit Videos zu echtem Leben erwecken will, für den hat Fujifilm mit dem "Fotobuch brillant Video" (heißt wirklich so - kannste dir nicht ausdenken) genau das Richtige. Das Buch gibt es in zwei Formaten: 30 x 30 und A4-Panorama. Beiden Büchern gemein ist ein im vorderen Deckel verbautes 7" großes Display, auf dem bis zu 30 Minuten Videomaterial in HD-Qualität abgespielt werden kann. 1 GB Speicher steht für die .avi- oder .mp4-Dateien zur Verfügung. Stereo-Lautsprecher sind ebenso an Bord wie Bedienelemente für Start/Stopp, vor- und zurückspulen sowie die Regelung der Lautstärke. Kopiert werden die Dateien via microUSB. Über den gleichen Port wird auch der Akku aufgeladen.

Ganz billig ist der Spaß nicht: Die A4-Panaroma-Variante kostet 140 Euro, die 30x30-Version 180 Euro.

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Je dünner das Smartphone, desto größer die Chance, dass der Kamerasensor sich nicht bündig ins Handy-Chassis integrieren lässt. Samsung weiß das seit dem Galaxy S6 ganz genau und liefert nun die Antwort, wie man das Problem lösen kann. Mit einem neuen Bildsensor auf ISOCELL-Basis. Das Prinzip ist ganz einfach: kleinere Pixel. 1 µm gegenüber 1,2 µm in der Vorgängerversion. Klingt nach wenig, lohnt sich aber: So lässt sich der Sensor rund 20 Prozent dünner designen.

Ganz ohne Kompromisse geht es natürlich nicht: Gerade bei schlechten Lichtverhältnissen sind ebensolche Ergebnisse zu erwarten. Es kommt eben darauf an, was einem wichtiger ist: ein Telefon ohne "Kamerabeule" oder gute Bilder. Samsung verbaut den Sensor nicht nur in eigenen Geräten, es ist also wahrscheinlich, dass andere OEMs sich bald dafür entscheiden und noch dünnere Smartphones bauen.

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Mit dem S40 stellt Cat ein neues strapazierfähiges Outdoor-Smartphone vor, das ab dem 10. August in Deutschland für 429 Euro erhältlich sein soll. Das Telefon ist wasser-, staub- und stoßfest, soll Stürze aus einer Höhe von bis zu 1,80 Metern überstehen, ist nach IP68 und dem Militärstandard 810G zertifiziert, lässt sich mit nassen Fingern genauso bedienen wie mit Handschuhen und bringt eine 3.000 mAh starken Akku mit. Die Vorderseite ist mit Gorilla Glass 4 geschützt.

Auf dem S40, das über 1 GB RAM und 16 GB Speicher verfügt, ist Android 5.1 vorinstalliert. Der Prozessor ist 1,1 GHz schnell, hat vier Kerne und kommt von Qualcomm, die Kameras bringen 8 bzw. 2 Megapixel mit. Daten können dank LTE mit bis zu 150 mbit/s aus dem Netz geladen werden. Ein Wermutstropfen ist das Display. Das hat mit 4,7" zwar eine angenehme Größe, löst jedoch nur mit 960 x 540 Pixeln auf. Der Rest ist gelernt: Nano-SIM, microSD (allerdings mit maximal 64 GB Kapazität), microUSB, WiFi und Bluetooth 4.1.

Freundliches Detail: Eine Auswahl von Handwerker-Apps ist vorinstalliert.

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Runa Sandvik und Michael Auger sind so etwas wie ein Hacker-Ehepaar und seit einem Jahr haben sie als solches auch ein gemeinsames Hobby: Das vernetzte Präzisionsgewehr XS1 hacken. Die Gadget-Waffe der Firma TrackingPoint scheint dafür ein dankbares Objekt zu sein, denn sie hat so viele Schwachstellen, dass Angreifer sogar per Netzwerkangriff die Kontrolle übernehmen können, womit man dem Schützen via Internet in den Arm greifen könnte oder die Waffe gleich ganz abschalten. Und damit nicht genug, ob der ausgeklügelten Zielfunktionen des Gewehrs könnten sogar die Ziele manipuliert werden und damit der Schütze zum nichts-ahnenden, ausführenden Organ von Mordplänen aus dem Netz. Denn eines können Hacker auf keinen Fall: Abdrücken. En Detail wollen Sandvik/Auger ihre Ergebnisse derweil nicht veröffentlichen, weil sie dies als unfair empfinden würden: Die Geschäfte bei TrackingPoint laufen derzeit nämlich so schlecht, dass die Firma sich keine Programmierer leisten kann, die die Löcher im smart Gewehr stopfen könnten. Video nach dem Break.

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Infografik: Location-Based-Services in Deutschland wenig genutzt | Statista

Das ist ja auch so ein Mythos, dass die Ortungsdienste von Mobilgeräten spannende Möglichkeiten für die Nutzer bieten würden. Die spannendsten Möglichkeiten haben noch immer Unternehmen und Organisationen, die gerne die Nutzer ein bisschen besser nutzen würden, beziehungsweise deren Geldbeutel, deren kognitive oder soziale Kraft.

Man könnte es auch weniger paranoid ausdrücken: Auf der Welt nutzt 2013 kaum jemand Ortungsdienste und schon gar nicht in Deutschland, ergibt jedenfalls eine statistische Erhebung der OECD, de Statista veröffentlicht hat.

Aber Achtung: Dabei geht es nicht um Kartendienste, sondern zum Beispiel um die Suche in Empfehlungsdiensten nach dem nächstbesten Restaurant usw.

Was nur in der Studie steht: In Ländern, wo nur wenige Ortungsdienste benutzen, benutzen auch nur wenige Routenplaner.

Wie sieht es bei Euch aus?

Nutzt Du Ortungsdienste (außer Kartendienste wie Apple/Google Maps usw)?

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Forscher der Duke University haben eine ultraschnell schaltende Lampe entwickelt, ein Stroboskop mit 90 Milliarden Blitzen pro Sekunde*. Das Flackern ist nicht gerade leicht herzustellen, dafür müssen erst die freien Elektronen an der Oberfläche eines winzigen Silberwürfels mithilfe eines Lasers zum Schwingen und damit Leuchten gebracht werden. Dieses so genannte Plasmon erzeugt ein starkes elektromagnetisches Feld zwischen dem Silberwürfel und einer dünnen Goldfolie, die nur 20 Atome entfernt angebracht ist. In dem engen Spalt bringen die Forscher Quantenpunkte unter, die dann gezielt zum Leuchten gebracht werden können - mit bis zu 90 Gigahertz.

Wer das genauer verstehen will, findet das entsprechende Paper in der neuesten Ausgabe der Nature Communications, und hier als Download mit CC-Lizenz.
Anwendung: ultraschnelle Datenübertragung.

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Google beginnt damit, Stoßzeiten nicht nur im Straßenverkehr, sondern auch in Geschäften anzuzeigen. Wie der Konzern auf Google+ mitteilt, wird weltweit über die Google Suche abrufbar sein, wann wir uns auf besonders lange Schlangen und Wartezeiten einstellen müssen - sei es im Kaffee, Supermarkt oder im Gym. Auf Englisch heißt das neue Feature "popular times".

Laut TechCrunch ist popular times bereits für Millionen von Geschäften rund um die Welt aktiviert. Verfügbar sein wird die Grafik zur Kundendichte demnach via mobile Google Suche auf Mobiltelefonen mit Internetverbindung, moderne mobile Webbrowser und der Google Suche-App für Android. Die Daten erhebt Google, wie auch solche zum Verkehrsaufkommen, über die Geräte von Nutzern.

Wie TechCrunch weiter schreibt, will Google Geschäftsinhabern keine detaillierteren Daten zum Kundenaufkommen verkaufen. Sie sollen, wie alle anderen auch, nur die über die Google Suche angezeigten Informationen zu sehen bekommen.

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