FOLGE ENGADGET


Ein Smartphone-Case der besonderen Art ist das Zero G Anti-Gravity Case, das dieser Tage erfolgreich bei Kickstarter finanziert wurde. Das Gimmick: Die Rückseite besteht aus einer haftenden Nano-Oberfläche, die auf jede glatte Fläche befestigt werden kann. Für das Badezimmer-Selfie kann man so das Telefon einfach an den Spiegel kleben. Aber auch auf Monitore und andere Flächen kann so das Smartphone befestigt werden. Video nach dem Break.

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Unverhofft kommt oft. Dass die 90er ein großes Revival feiern, ist zwar gemeinhin bekannt und dass es aus der Zeit viele Serien gibt, die man aus Nostalgiegründen vielleicht noch schaut, geht auch klar. Ob alte Dinge allerdings ein Remake brauchen, gute Frage. In der TV-Show Jimmy Kimmel Live hat der Schauspieler John Stamos, der den meisten aus der Serie "Full House" bekannt sein dürfte, bekannt gegeben, dass es 2016 auf Netflix die Serie "Fuller House" geben wird. Klingt alles wie ein Aprilscherz, scheint aber ernst gemeint. Nun gehört Full House mit den bekannten Olsen Twins nicht unbedingt zu den Highlights, was ambitioniertes Storytelling und so anbetrifft. Aber ein Großteil des Original-Staffs scheint auf jeden Fall am Start. Was kommt als nächstes? Knight Rider mit Ryan Gosling? Street Hawk im Rollstuhl? Das dürfte bei Erfolg nicht das letzte Remake-Format dieser Art sein.

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Die Spielereihe Assassin's Creed bekommt eine neue Serie: die Assassin's Creed Chronicles. Es wird insgesamt drei Teile geben. Die Parts spielen in China, Russland und Indien. Den Start machen die Assassin's Creed Chronicles: China. Das Game wird heute in den USA und ab morgen in Europa und Australien für PC, PS4 und Xbox One erhältlich sein. Nach dem Break findet ihr den Trailer zum Launch. Wann die weiteren Teile rauskommen steht noch nicht fest. Die 2D-Ansicht verspricht aber auf jeden Fall eine Menge Oldschool-Spaß.

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Displays als Fensterersatz sind ja schwer im Kommen und Fahrstühle sind dabei ein vielversprechendes Einsatzgebiet. Eine genauso unterhaltsame wie lehrreiche Variante solch einer virtuellen Aussicht kann man demnächst im One World Trade Center erleben: In den 47 Sekunden, die der Expresslift vom Boden ins 102ten Stockwerk braucht, wird man die Entwicklung der New Yorker Skyline im Zeitraffer bewundern können, von der unberührten Natur bis zum aktuellen Stand der Bebauung, wobei auch der Südturm des eingestürzten World Trade Centers kurz zu sehen ist. Video nach dem Break.

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Die Firma Hanson Robotics baut androide Bots oder vielmehr Botköpfe, die durch ihre natürliche Mimik in der Interaktion mit Menschen punkten sollen, auf deren Stimmung Hansons Androiden dann ganz natürlich und intuitiv reagieren sollen. Dazu hat man eigens ein spezielles Material für die Androiden-Gesichtshaut entwickelt, das feinfühlig Frubber genannt wird, was sich aus flesh und rubber zusammensetzt. Und auch wenn die Chat-Fähigkeiten von Hansons aktueller Kreation Han nicht wirklich überzeugen, scheint sich immerhin die Mühe mit der Fleisch-Gummi-Entwicklung halbwegs gelohnt zu haben, jedenfalls kommt Hans Mimik nicht ganz so gruselig rüber, wie man es sonst von Hunmaoiden gewöhnt ist. Videos nach dem Break.

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Schlaumeier von der University Of Sussex haben in einem Experiment die Möglichkeiten zur Übermittlung von Gefühlen ausgelotet und dabei angeblich ansehnliche Erfolge erzielt: Zum Einsatz kam ein Ultraschallgerät der Firma Ultrahaptics, mit dem gezielt bestimmte Bereiche der Hand stimuliert wurden - Ultrahaptics hat die Technik eigentlich als berührungslose Variante für haptisches Feedback entwickelt, sie kann aber eben auch verwendet werden, um eine über das Gerät gehaltene Hand gezielt zu anzustupsen oder zu kitzeln. In dem Versuch wurden damit die Hände von Versuchspersonen stimuliert und zwar jeweils passend zu parallel gezeigten Bildern, wobei das das emotionale ABC aus der Verhaltens- und Evolutionsforschung abgeleitet wurde. Im Ergebnis empfanden die per Ultraschall traktierten Versuchsteilnehmer die Bilder deutlich eindringlicher als die Vergleichsgruppe, die nur die Bilder zu sehen bekam. Video nach dem Break.

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YouTube-Nutzer Brazilian Danny hat offensichtlich einen wirklich miesen, subalternen Bürojob, sein Tagwerk besteht jedenfalls aus Kopieren, Aktenablage, Posteintüten und ähnlich dröschen Tätigkeiten, und das Trauerspiel findet auch noch in einer beliebigen Großraumbürolandschaft statt - hört sich total öde an und damit ziemlich nach dem Gegenteil von fetzigen Outdoor-Abenteuern, für die Actioncams á la GoPro stehen. Brazilian Danny hat es trotzdem geschafft, aus seinem Arbeitsalltag einen flotten Fake-Werbespot für eben diese Lifestyle-Kamera zu machen - alles eine Frage von Schnitt und Soundtrack. Video nach dem Break: Boring Office Job GoPro Commercial!

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Humoide Roboter sind soweit eher durch ihren Gruselfaktor und nicht durch täuschend echte Mensch-Mimikry aufgefallen und gleiches gilt wohl auch für Aiko Chihira, die höfliche Humanoide im Kimono, die Toshiba gerade als Grüßaugust im konzerneigenen Tokioter Kaufhaus installiert hat. Aiko Chihira soll zwar Menschen erkennen und begrüßen können und gesprochene Fragen auch verstehen, aber antworten kann die Blechkameradin nicht, jedenfalls nur mittels Zwinkern und Kichern. Videos nach dem Break.

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Dass Google immer alle greifbaren Nutzerdaten mitschneidet, ist irgendwie jedem User klar, wie das konkret aussieht und welche Dimensionen die Sammelwut erreicht, entzieht sich dagegen wohl eher dem Vorstellungsvermögen. Immerhin erlaubt Google nun wenigstens einen Blick auf (Teile) der gesammelten eigenen Daten zu werfen, konkret kann man hier ein Archiv der Suchverlaufdaten erstellen lassen (wobei der warnende Sicherheitshinweis auf Deutsch nur halb so lustig ist), das einem dann per Google Drive zugänglich gemacht wird. Wer sich immer brav in den Google-Account eingeloggt hatte, kann so die eigene Suche bis Anno Klick zurückverfolgen, was genauso faszinierend wie unheimlich sein kann.

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Mit unerbittlicher japanischer Technokraten-Präzision hat die Bahngesellschaft Central Japan Railway exakt nach Plan einen neuen Geschwindigkeitsrekord im Schienenverkehr aufgestellt: Die Magnetschwebebahn JR-Maglev erreichte bei einer Testfahrt flotte 603 km/h, womit der eigene Rekord von letzter Woche (590 km/h) wie vorgesehen pulverisiert und gleichzeitig die magische 600-km/h-Grenze durchbrochen wurde.

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