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Drybox Rescue Station: Heißlufthilfe für nasse Handys


Der nächste Wasserschaden kommt bestimmt. Kloschüssel, Bierglas, Baggersee: Ist das Handy nass, dann ist es nass und guter Rat meistens nutzlos. Es sei denn, eine Rescue Station ist in der Nähe. Behauptet zumindest DryBox. Mit Wärme, Licht und einer Vakuum-Pumpe sollen rund 80 Prozent aller nass gewordenen Handys vor dem sicheren Tod bewahrt werden. Voraussetzung: Zwischen Unfall und Eintreffen im Brutkasten liegen nicht mehr als 36 Stunden, danach sinken die Chancen auf Wiederauferstehung rapide.

Für den Hausgebrauch eignet sich der kleine Hochofen nicht wirklich, der Hersteller hofft darauf, dass die Apparate im klassischen Handy-Shop stationiert werden und pro erfolgreicher Trocknung ein paar Dollar an DryBox gehen. Rund 25 Minuten dauert ein Durchgang. iPhones weisen laut DryBox übrigens die höchste Erfolgsquote auf. Ob das an der Konstruktion oder aber an der Tatsache liegt, dass Apples Telefone bei so vielen Menschen in den Taschen stecken, ist nicht bekannt. Wir tippen: letzteres.

Samsung Galaxy S4 knackt die 10-Millionen-Grenze


Vollzug! Der Galaxy-Sack ist voll. Zehn Millionen Einheiten des neuen Smartphones hat Samsung verkauft, in Rekordzeit, versteht sich. Damit stellt das koreanische Unternehmen die eigene Bestzeit des Vorgängermodells ein. Zum Vergleich: Das S II brauchte rund fünf Monate für die 10-Millionen-Grenze, das erste Galaxy sieben Monate.

Zur Feier des Tages gibt es neue Farben. Noch im Sommer wird das Handy in blau und rot erwartet, gen Herbst gesellen sich pink und braun dazu.

Neue kabelgebundene iPad-Tastatur von Logitech kommt im August


Es geht groß, klein und ohne Kabel oder eben so. Logitech sieht das Einsatzgebiet der neuen Tastatur vor allem im Bildungsbereich. Dafür wird auf die drahtlose Bluetooth-Verbindung zum Tablet verzichtet. Der Vorteil: kein Akku-Trouble und Kompatibilität mit dem Lightning- und 30Pin-Anschluss. Und natürlich: volle Tastengröße, die jeweils bis zu fünf Millionen Anschläge verkraften sollen. Frohes Tippen! Wobei man durchaus auch mal einen Kaffee umwerfen kann. Mit Spritzwasser kommt das Keyboard laut Hersteller gut klar. Nur warten muss man noch eine ganze Weile auf das neue Keyboard. Im August wird die Lightning-Variante erwartet, die für den rüstigen 30Pin-Connector leider erst im November. 60 US-Dollar werden fällig, über die Verfügbarkeit in Deutschland ist aktuell noch nichts bekannt.

Curiosity-Alltag: Neun Monate Bilder vom Mars im Zeitraffer (Video)


Seit dem letzten August kurvt der Curiosity-Rover nun unermüdlich (mal abgesehen von ein paar kurzen Verschnaufpausen) über den Mars, bohrt nach Wasser, verschickt Neujahrsgrüsse, bekommt ein OTA-Update und macht vor allem eines sehr ausdauernd und regelmäßig: Fotos. Und zwar nicht nur hochauflösende in Farbe, sondern mit seinen Hazcams auch in Schwarzweiss. Karl Sanford hat sich die Mühe gemacht, alle Fotos der linken Hazcam zwischen Sol 0 (8. August 2012) und Sol 281 (21. Mai 2013) zu einem Zeitraffer-Video zusammenzustoppeln das ihr euch nach dem Break ansehen könnt.

[via Petapixel]

Eyes-On: 5-Zoll HD Oxide Display von LG



LGs flexibles OLED-Display ist nur eins von vielen Displays, die sie auf der SID zeigen. Das nächste ist ein 5-Zoll HD-Prototyp, der mit stromsparender TFT Oxide-Technologie arbeitet und extrem dünn ist. Wie das flexible 5-Zoll Modell kommt es mit einem 1 mm dünnen Rahmen, durch IPS-Technologie soll es auch sehr weite Blickwinkel ermöglichen. Das Modell was ihr hier seht hat 250 nits, aber LG erwartet, dass es zur Marktreife eine deutlich größere Helligkeit erreichen wird. Wann das sein wird? "So schnell wie möglich" laut LG.

DIY: Vine-Hack fürs iPhone erlaubt präzise Zeitraffer-Vines (Video)


Sechs Sekunden sind verdammt kurz, was einerseits den Charme von Vines ausmacht, andererseits aber manchmal schlicht zu wenig Zeit ist. Dachte sich auch Sean Hodgins, der sich diesen Zeitraffer-Recorder für sein (ziemlich ramponiertes) iPhone gebastelt hat, bei dem ein Arduino über einen Servo einen Stylus steuert, der die Aufnahmefunktion (Vine nimmt nur auf, wenn der Finger auf dem Auslöser ist) in sehr kurzen Intervallen antriggert, um den letzten Frame aus den sechs Sekunden nutzen zu können, wobei die verbleidende Restzeit auf einem Display angezeigt wird. Einigermassen umständlich zwar, aber funktioniert ziemlich gut, wie ihr im Video nach dem Break sehen könnt.

[via Hackaday]

Video: Xbox One Event in 101 Sekunden auf den Hund gebracht (Call of Duty!)


Die Jungs von DarkbeatDK haben das gestrige Präsentationsspektakel zu Microsofts neuer Konsole Xbox One auf den Punkt (bzw. Hund) gebracht: Danach dauert die Show nur noch 101 Sekunden und offenbart in einer Art dadaistischem Rapp die zentralen Begriffe der Xbox-One-Offenbarung: TV, TV, TV, Sports, Sports, Sports, Television, Call of Duty, Call of Duty, Call of Duty - und der Schäferhund aus Call of Duty. Der helle Wahnsinn lässt Wahrheiten aufblitzen: im Video nach dem Break.

[via nerdcore]

Google schaltet die Konversationssuche für Chrome frei


Mit dem letzten Update für die Desktopversion von Chrome auf 27 hat Google jetzt auch die an der Google IO vorgestellte Konversationssuche freigeschaltet. Die kann tatsächlich deutlich mehr als herkömmliche Spracherkennung, denn sie plappert munter los, wenn man auf das Mikrofon-Icon klickt und eine Frage stellt und kann auch auf kontextbezogene Fragen reagieren und sie verstehen. Zum Beispiel reagiert sie auf die Frage "Wer ist die Bundeskanzlerin?" und die nachfolgende "Und wie alt ist sie?" richtig und versteht, dass mit "sie" Angela Merkel gemeint ist, was sich tatsächlich auch noch weiterführen lässt. Leider ist die Funktion momentan nur selten zu erreichen, da hat sich Google wohl ein wenig bei den Kapazitäten verschätzt, denn meistens gibt es die Fehlermeldung "keine Internetverbindung". Aber wenn es funktioniert, dann ziemlich überzeugend.

White Noise Machine packt lästigen Lärm in weiße Psychowatte


Dieses Gerät hat allein wegen seines Namens unsere wohlwollende Aufmerksamkeit verdient: White Noise Machine. Das Teil gibt dann für die vorher eingestellte Zeit (30, 60 oder 90 Minuten) weißes Rauschen in 10 verschiedenen Varianten von sich, was lästigen Lärm subjektiv etwas leiser erscheinen lässt. Streng genommen braucht man dafür natürlich kein eigenes Gerät für 60 Dollar, weil die Rauscherzeugung keine Rocket Science darstellt, was ausgerechnet die Hörbeispiele der Rauschen Nr.1 bis Nr. 10 der White Noise Machine klar machen.



[via coolest-gadgets]

Schweizer Lego-Taschenmesser ist voll funktionstüchtig (beim Auf- und Zuklappen)


Der Bastler Robiwan_Kenobi hat nach jahrelanger Tüftelei zwei Gadget-Ikonen fusioniert: Schweizer Taschenmesser und Lego. Sein Lego Swiss Army Knife besteht unter anderem aus Teilen der Lego-Serien Technic und Bionicle und ist in Sachen Klappmechanismen voll funktionstüchtig. Jenseits dessen ist die Kreation natürlich völlig sinnfrei, wer´s mag kann trotzdem auf der Lego-Plattform Cuusoo für eine Realisierung als offizielles Lego-Set stimmen.

[via geekologie]

Neuer Trailer: Man of Steel "Fate of Your Planet" (Video)


Der neue Trailer zum Superman-Film "Man of Steel" ist der bisher düsterste und wirkt fast wie die Batman-Trilogie von Christopher Nolan, was auch kein Wunder ist, da das Script tatsächlich von ihm stammt. Klar geht es bei Superman auch immer darum, den Weltuntergang unter den widrigsten Umständen zu verhindern, aber bisher musste er unseres Wissens nach dafür nicht durch einen Schädelberg krabbeln. Video: nach dem Break.

Samsung kauft 10 Prozent vom Rivalen Pantech


Samsungs Kassen sind gut gefüllt, da gönnt man sich doch gern mal ein paar Anteile eines kleineren Rivalen. Laut Yonhap News haben sie sich für 50 Millionen Dollar zehn Prozent vom koreanischen Smartphone-Hersteller Pantech gesichert. Interessant dabei ist, dass der südkoreanische Staat anscheinend nichts gegen die Transaktion einzuwenden hatte, obwohl Pantech in Südkorea immerhin die Nummer drei im Handymarkt ist und nur Qualcomm und eine staatliche Bank ein paar mehr Anteile halten als Samsung, so dass das schon ein bisschen nach Monopolisierung aussieht. Ein Sprecher von Samsung: "Die Investition soll unser Verhältnis mit Pantech weiter verstärken", aber: "Samsung wird sich in keiner Form in Pantechs Geschäft einmischen." Pantech hatte zuletzt große Schuldenprobleme und brauchte dringend ein paar Investoren, die ihnen da raushelfen.

Franzose macht 263 km/h auf dem Fahrrad, Raketenantrieb sei Dank (Video)


Der Franzose François Gissy hat zusammen mit der Schweizer Firma Exotic Thermo Engineering (toller Name übrigens) seinen Drahtesel mit einem Raketenantrieb gepimpt. Mit diesem suspekten Vehikel hat Gissy dann am Wochenende satte 263 km/h erreicht, was für ein Fahrrad auf jeden Fall wahnwitzig viel zu schnell ist, egal wie der Streit um die Frage ausgeht, ob Gissy nun irgendeinen Rekord aufgestellt hat oder nicht (wenn überhaupt ist es ein Raketenfahrradrekord, den absoluten Geschwindigkeitsrekord auf dem Fahrrad hält nämlich so oder so Fred Rompelberg mit 268,831 km/h). Video nach dem Break.

[via technabob]

40 Gbit/s per Richtfunk: Langstreckendemonstrator in Karlsruhe stellt drahtlosen Datenrekord auf


Schlaumeier vom Fraunhofer-Institut haben gemeinsam mit Schlaumeiern vom Karlsruher Institut für Technologie einen Geschwindigkeitsrekord in Sachen drahtloser Datenübertragung aufgestellt: auf ihrer Richtfunkstrecke im Bereich 240 GHz mit einer Länge von einem Kilometer erreichten die Forscher 40 Gbit/s. Der Versuchsaufbau auf den Dächern zweier Karlsruher Hochhäuser hört auf den wunderbaren Namen "Langstreckendemonstrator" und stellt laut Fraunhofer durchaus Anlass zum Optimismus dar, weil ländliche DSL-Löcher zukünftig mit der Richtfunktechnik geschlossen werden könnten. Die Nutzung des Frequenzbereichs um 240 GHz ermöglicht dabei hohe Datenraten bei kompakter, robuster Technik.

[via phys.org]

LG zeigt flexiblen, unkaputtbaren OLED-Screen, Smartphone-Einsatz noch dieses Jahr (Video)


LGs flexibler OLED-Screen für Smartphones ist ein Highlight auf der Display-Messe SID 2013 in Vancouver: Das Display mit 5 Zoll Diagonale fasziniert allein, weil es laut LG noch dieses Jahr in einem Smartphone zum Einsatz kommen und damit in ungeschickte Konsumentenpatschehände fallen soll. Auf der SID kann man den Prototyp schon mal befingern (fühlt sich, wie zu erwarten, wie ein dickes Stück Film an) aber auch mit einem Hammer bearbeiten - was das gute Stück nicht Bohne kratzt (OK: man sollte wohl nicht seitlich draufhauen). Das flexible und robuste Display ist dann obendrein auch noch vergleichsweise spottbillig in der Herstellung - Träumchen. Video nach dem Break.



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