FOLGE ENGADGET


Laut Business Insider arbeitet Apple daran, Siri auf Telefonate antworten zu lassen. Und Nachrichten im Anrufbeantworter zu transkribieren. Letztes ein Feature, das man von Google Voice gut kennt und - oft eher wegen alberner Übersetzungsfehler - schätzen gelernt hat.

Google selbst hatte vor kurzem versprochen, in diesem Sektor jetzt 50% besser geworden zu sein. Wie genau das Feature bei Apple umgesetzt werden soll steht verständlicherweise noch in den Sternen, die Einführung soll allerdings auch frühestens mit iOS 10 im nächsten Jahr stattfinden. Wir stellen uns das so vor, dass Siri bspw. wenn gute Freunde anrufen, während man gerade wieder in einer Konferenz ist, dem Anrufer bestellt, doch nach der Konferenz der Telefonie eine neue Chance zu geben.

Weshalb der Ruf von Nachrichten auf den digitalen Anrufbeantwortern (z.B. Apples "visual Voicemail") so schlecht ist, während beispielsweise bei WhatsApp Sprachnachrichten als eine Art Killerfeature gehandelt werden, darf als eins der Mysterien dieser Zeit gelten, die auch Siri nicht lösen können wird.

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Keinen Bock gehabt auf Kickstarter, Vorbestellung, Warterei und Rumsitzen bei Zoll? Dann ist jetzt die richtige Gelegenheit, sich komfortable Sommerkleidung anzuziehen und auf Shopping-Tour zu gehen: Pebble Time kommt heute im deutschen Handel an. 250 Euro kostet die neue Uhr. Berlinerinnen und Berliner können ab morgen außerdem im ersten Popup-Store des Start-ups voll und ganz ins Pebble-Universum eintauchen.

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Nachdem sich eine russische Website am Wochenende bereits proaktiv um die Pressearbeit gekümmert hatte, kann Sony nun gemütlich den Schalter umlegen und die Verfügbarkeit des Xperia M5 und C5 Ultra für "ausgewählte Märkte" ankündigen.

Beide Smartphones verfügen über 13-Megapixel-Kameras auf der Vorderseite und sollen so mal wieder zum Killer-Tool für Selfie-Süchtige werden. Beim C5 Ultra bietet die Kamera auf der Rückseite ebenfalls eine 13-MP-Auflösung und kommt mit einem 6"-Display bei voller HD-Auflösung. Das zieht sich links und rechts zwar praktisch ohne Ränder bis an das Gehäuse des Smartphones, oben und unten jedoch sieht die Sache schon anders aus. So bringt es das 187 Gramm schwere Telefone auf eine stattliche Bauhöhe von 164,2 mm. Der Prozessor kommt von MediaTek, läuft mit 1,7 GHz und bietet acht Kerne. 2 GB RAM, Android 5.

Das M5 besitzt ein 5"-Display (ebenfalls HD), 3 GB RAM, ist spritzwassergeschützt und bringt auf der rückseitigen Kamera 21,5 Megapixel mit. Der Prozessor taktet mit 2 GHz und stammt ebenfalls von MediaTek.

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Zubehör für einen digitalen Sprachassistenten? Hersteller Satechi denkt, dass das Sinn macht und bringt den "Cortana BT Button" in den Handel, einen kleinen Bluetooth-Knubbel, mit dem sich Microsofts Cortana aktivieren lässt, ohne dabei einen Klick auf dem Rechner tätigen zu müssen. Außerdem schont man so den Akku seiner Windows-Geräte, weil die Zuhör-Funktion von Cortana deaktiviert werden kann.

A propos Batterie: Die des neuen Knopfs soll zwei Jahre durchhalten. Wo man den kleinen Helfer nun positioniert, ist so offen wie frei wählbar: am Schlüsselbund oder auch am Lenkrad des Autos sind denkbare Szenarien. Den dafür nötigen Klebestreifen hat der Knopf schon. In den USA soll der Button Ende August in den Handel kommen: 23 Dollar.

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Bitte helft mir. Ist Projekt Mirror jetzt ein riesiger Blödsinn, eine zwangsläufige Entwicklung oder eh ganz praktisch? Ein Aufsatz für Ein-Bildschirm-Handys, um sich selbst beim Selfie-Schießen mit der hochauflösenderen Kamera auf einem niedrig auflösenderen Extra-Bildschirm beobachten zu können. Oder, wie es das Projektvideo (diese Hintergrundmusik-Masche MUSS. STERBEN.) beschreibt: Wenn Leute sich selbst sehen, wenn man ein Foto von ihnen macht, sind sie weniger sie selbst, sondern können sich zusammenreißen und Selbstbewusstsein heucheln.

Nein, so im Klartext sagt das natürlich niemand im Video, aber... ach, warum Zweifel ich überhaupt noch. Lustige Idee, maßlose Selbstüberschätzung* und verstörende Bettelpräsentation. Oder was meint ihr?

Video nach dem Break.

* Ich würde mich mit Lästern zurück halten, wenn diese Leute nicht so widerlich ranschmeißerisch um Geld betteln würden. Und dazu zählt auch diese Hintergrundmusik. Das ist die "Ich will dein Geheeeeld"-Musik der Crowdfunding-Nervkasper, die nicht verstehen, dass eine Lustig-Sonnenschein-Kindergeburtstagsmusik nicht ausreicht, um davon abzulenken, dass sie nur unser Geld wollen.

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Statista hat eine interessante Studie zum weltweiten Tablet-Markt aufbereitet. Die Kurven sind eindeutig - aber was bedeutet das? Dass Apple und Samsung nach unten hin konvergieren und die "sonstigen" Tablet-Hersteller abheben - während die Tablet-Verkaufszahlen insgesamt bergab gehen?

Vielleicht ist es ja so einfach: Der Markt ist voller billiger und trotzdem funktionierender Tablets - misst man einfach nur die Anzahl der Geräte auf einem entwickelten Markt, kommt immer automatisch so eine Verteilung zustande. Dazu kommt: Der Lebenszyklus der Tablets ist viel länger als der von Smartphones, es tut sich wenig innovatives auf dem Markt und die Preise sind noch immer recht hoch - warum also wechseln?

Interessanter wäre eine Gegenüberstellung mit den Umsätzen mit Tablets und dem sekundären Markt der Apps, Gadgets und dem Zubehör.

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Dieses hübsche Video von Disney erklärt mit dem Charme alter Disney-Cartoons und sehr zugänglich, wie mithilfe von Path Tracing 3D-Szenen in animierten Disney-Filmen berechnet und Computer vor Überlastung geschützt werden.

Das Video gehört - schreibt Hacker-News-Leser/In Solidangle - zur Erklärseite für Disneys Hyperion-Rendering-Engine.

Video nach dem Break.

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Ihr habt vielleicht diese Screenshot-Sammlung gesehen (nach dem Break), die zeigen soll, wie massiv Microsoft mit Windows 10 in Eure Privatsphäre eingreift. Einzelne Funktionen erinnern geradezu an Malware: Windows will Kontakte, Passwörter, W-Lan-Verbindungen, Tastatureingaben und so weiter abschnüffeln, eure Internet-Brandbreite anzapfen - und einzelne Funktionen lassen sich nicht einmal deaktivieren, andere lassen sich auf einer Skala "von 1 bis 10" nur zwischen "5 und 10" justieren, den Microsoft Defender aktiviert Microsoft sogar nach ein paar Tagen selbst wieder, obwohl man ihn absichtlich deaktiviert hat usw. usf.

Und ich muss sagen: Als ich Windows 10 zum ersten mal installiert habe, war ich auch sauer. Bei der Installation setzt Microsoft Dark Patterns ein, um durch eine geschickte Nutzerführung die Nutzer zur Auswahl für sie schädlicher Optionen zu bringen oder Einstellmöglichkeiten vor ihnen zu verstecken.
Und die Auswahl der Standard-Apps für Musik, Fotos,... ist geradezu ein dreckiger Trick: Hier wird eine Wahlmöglichkeit formell eingeräumt, die aber voller Absicht versteckt und unintuitiv gemacht wurde.

Jedenfalls: Zu Betriebssystemen muss man ein enges Vertrauensverhältnis haben, immerhin sind sie das Universum unseres Computer- und Internetverhaltens. Und egal, was Microsoft mit diesen Daten macht, egal, wie gut es das Unternehmen angeblich mit uns meint und egal, wie schlimm es bei Apple, Facebook, Google eh schon aussieht: Wenn es Tricks wie Dark Patterns benutzt, um seine Kunden zu verarschen, dann ist das ein massiver Vertrauensbruch und ein Zeichen dafür, dass es im Zweifelsfall gegen und nicht für uns arbeitet.

Oder wie sehr ihr das?

Hat Microsoft mit Windows 10 euer Vertrauen verspielt?

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Eigene Apps hat der Echo ja schon. Nun aber, in einem zweiten Schritt, stellt Amazon mit dem "Alexa Voice Service" (AVS) die Software hinter der digitalen Sprachassistentin auch für andere hardware zur Verfügung. Egal ob große Hersteller oder DIY-Enthusiasten: Die Preview steht für alle bereit. Funktionieren soll das genau so wie in Amazons Lautsprecher, der in Deutschland nach wie vor nicht erhältlich ist.
  • Ask their device all kinds of questions, like math problems or facts about famous people, dates and places
  • Stay informed on the news with Flash Briefing, a customizable news feed that includes podcasts and headlines from sources like ABC News, Good Morning America, Fox Sports and more...
  • Play and buy music by artist, song, album or genre from Amazon Music
  • Explore Prime Music, which provides unlimited, ad-free access to over a million songs, hundreds of playlists and personalized stations – free with Amazon Prime
  • Enjoy podcasts, music and live radio from iHeartRadio
  • Listen to audiobooks from Audible using their Audible or Kindle Unlimited subscription
  • Add items to their To-Do and Shopping lists
  • Get traffic updates for their daily commute
  • Check the weather in their home town or in other locations around the world
  • Access millions of Wikipedia articles
  • Check appointments or weekend plans in Google Calendar
  • Listen to jokes
  • Play Simon Says
  • Hunt for fun Easter Eggs, like "Alexa, I am your father"
  • Set voice triggers for recipes created in If This Then That (IFTTT)
  • Access new capabilities that you and other developers create using the Alexa Skills Kit
  • Use the free Alexa companion app (available on Fire OS, Android, iOS and desktop browsers)
Wie groß das Interesse wohl sein wird? Abwarten.

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Reise zu ende für den elektrischsten Hitchhiker, den die Straßen der Welt je gesehen haben: Der HitchBOT, das Projekt einiger Forscher der kanadischen Universitäten McMaster und Ryerson, wurde nächtens in Philadelphia zerstört, zu den genaueren Umständen äußert sich das Team nicht.

Auf der HitchBOT-Website heißt es:

Oh je, mein Körper wurde beschädigt. Aber ich lebe jetzt zuhause bei all meinen Freunden. Manchmal passieren eben guten Robotern schlimme Dinge! Meine Reise ist erstmal zu Ende, aber meine Liebe für die Menschen endet nie. Danke, meine Freunde.

HitchBOTS "Familie" wolle jetzt herausfinden, was man aus dem ganzen Dinge, dem Roboter, der Reise, dem Unfall lernen könnte und zukünftige Abenteuer für Mensch und Roboter entwickeln. Alle Infos zum HitchBOT-Unglück würden am 5. August bekannt gegeben.

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