
Arbeiter der Foxconn-Fabrik in Zhengzhou streiken wegen erhöhter Qualitätsstandards fürs iPhone 5

Tumulte bei Foxconn, die Arbeit ruht

Die Fabrik scheint vor allem Zuliefer-Tätigkeiten im Foxconn-Universum durchzuführen und verschiedene Metalle, aber auch LEDs für Laptops, Smartphones und andere Produkte für die Endfertigung aufzubereiten. Berichten zufolge werden hier auch die Rückschalen des iPhone 5 hergestellt. Westlichen Medien zufolge ist die Polizei vor Ort, die Arbeit in der Fabrik eingestellt. Bis zu drei Tage soll die Arbeit ruhen.
iPad Mini: 5 Millionen Stück/Monat in Produktion, Masterplan Gerüchteküche übererfüllt

Die taiwanesische Economic Daily News berichtet, dass die Massenproduktion des iPad Mini angelaufen sei, womit der Masterplan Gerüchteküche wie am Schnürchen läuft: demnach soll das 7,85-Zoll-Gerät im Oktober vorgestellt und dazu eben noch im September eine Produktionskapazität von 4 Millionen/Monat angeworfen werden. Allerdings soll es sich jetzt laut Economic Daily sogar um eine Kapazität von 5 Millionen/Monat handeln, die durch den Auftritt des Auftragsfertigers Pegatron in der Oberliga möglich werden: demnach soll der kleine Konkurrent mit knapp mehr als 100.000 Mitarbeitern 50 bis 60 Prozent des iPad-Mini-Auftrags eingesackt haben, den Rest übernimmt weiterhin Apples Hoflieferant Foxconn. Der kommt scheinbar mit dem iGerätemachen kaum noch hinterher, jedenfalls soll Pegatron obendrein noch vor Jahresende auch in die iPhone-5-Herstellung einsteigen.
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Shanghai Evening Post: Undercover-Report aus der iPhone-5-Produktion bei Foxconn

Ein Reporter der Shanghai Evening Post hat beim Auftragsfertiger Foxconn den Wallraff gemacht und sich als Arbeiter in der iPhone-5-Fertigung anheuern lassen - allerdings hat er dabei nicht gerade wallraffsches Durchhaltevermögen an den Tag gelegt, jedenfalls hat er die Undercover-Recherche schon nach acht Tagen Training und zwei Tagen am Fließband abgebrochen ... Und auch wenn sein Bericht zudem in Details nicht wirklich konsistent zu sein scheint, bleibt die Zusammenfassung der Jungs von MICgadget lesenswert:
Nach Psychofragen im Einstellungstest, korrupten Werkschützern, stinkenden Schlafräumen, gemeinen Vertragsklauseln, einer rigiden Hausordnung und wilden Partys auf dem Spielplatz des Werksgeländes, mit denen die Arbeiter ihren Stress abbauen, geht es am achten Tag tatsächlich in die iPhone-5-Produktion, wo den neuen Arbeitern zuerst erklärt wird, dass es eine Ehre für sie sei, an der Herstellung des ÜberPhones beteiligt zu sein. Anschließend kriegt der wackere Undercover-Journalist die Krise, ob des eintönigen Jobs im Extremakkord: alle 3 Sekunden muss er eine iPhone-5-Schale vom Band nehmen, an vier Stellen mit einem Spezialstift markieren und akkurat wieder zurücklegen, wobei die Vorarbeiter permanent kontrollieren, rügen und Tempo machen. Der Stress war dann wohl so groß, dass der Reporter seinen Selbstversuch als Foxconn-Arbeiter nach 2 Tagen in der Produktion abbrach.
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FLA bescheinigt Apple und Foxconn Fortschritte auf dem Weg zu menschenwürdigen Arbeitsbedingungen

Die Fair Labor Association (FLA) beobachtet seit Jahresbeginn die Arbeitsbedingungen beim weltgrößten Auftragsfertiger Foxconn, der in China unter anderem Apples Paradeprodukte herstellt. Denn nachdem die Konsumentenöffentlichkeit Berichte zu miesen Zustände in der iPhone/iPad-Produktion nicht witzig fand, haben sich Apple und Foxconn verpflichtet, die gröbsten Missstände bis 2013 abzustellen und diesen Prozess von der FLA beobachten zu lassen. Nun hat die Organisation einen Zwischenbericht vorgelegt, in dem Foxconn sogar eine Übererfüllung des vereinbarten Fahrplans bescheinigt wird, was dann wohl endlich mal eine gute Nachricht für die Arbeiterschaft ist, die für unsere Konsumwünsche schuftet. Dabei sollte man allerdings auch nicht aus dem Auge verlieren, dass das Versprechen bis 2013 die chinesischen Arbeitsschutzrichtlinien zu erfüllen, eigentlich eine überfällige Selbstverständlichkeit darstellt und Apple und seinen Auftragsfertiger noch lange nicht zu großzügigen Arbeitgebern macht.
[via macrumors]
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Gerücht: iPad Mini wird in Brasilien produziert und kommt vor Weihnachten

[Via AppleInsider]
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Studenten in China: Zwangspraktikum in der Gadget-Fabrik von Foxconn

Der Auftragsfertigungskonzern Foxconn beschäftigt insgesamt 1,2 Millionen Arbeiter, die für zahllose Marken Geräte produzieren, unter anderem iPads und iPhones für Apple. Und nachdem Foxconn immer wieder wegen miesen Arbeitsbedingungen Schlagzeilen machte, berichtet die chinesische Site MICgadget jetzt von Studenten, die von ihrer Uni zum Praktikum bei Foxconn gezwungen werden: Ohne die zwei Monate in der Gadget-Fabrik gibt es angeblich an der TU von Xi'an keinen Abschluss, was auch für technikferne Studiengänge wie Sozialwissenschaften gelten soll. Das Praktikum ist zwar bezahlt, aber nach Abzug der Kosten für Unterbringung und Verpflegung bleiben den Studenten angeblich monatlich nur 705 Yuan (87,5 Euro). Und während Studenten, die das Praktikum bereits absolviert haben, berichten, dass sie nur stupide Hilfsarbeiten verrichten mussten, versichert die Universität Xi'an, keinerlei finanzielle Vorteile von der Partnerschaft mit Foxconn zu haben.
[via micgadget]
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Foxconn Riot: Arbeiter liefern sich zweistündige Straßenschlacht mit der Polizei

Der Auftragsfertigungskonzern Foxconn, der insgesamt 1,2 Millionen Arbeiter beschäftigt, gerät immer wieder wegen mieser Arbeitsbedingungen in die Schlagzeilen, aber wie angespannt die Lage in vielen Fabriken, in denen unsere Gadgets gefertigt werden, wirklich ist, zeigte sich jetzt in Chengdu, Hauptstadt der chinesischen Provinz Sichuan: In der Nacht von Montag auf Dienstag eskalierte dort ein banaler Streit zwischen Arbeitern und Werkschützern zu einem offenen Aufstand, der in einer zweistündigen Straßenschlacht mit den Sicherheitskräften und mehreren Polizei-Hundertschaften mündete, Dutzende Arbeiter wurden festgenommen. Foxconns Werk Chengdu stellt in erster Linie Displays her, unter anderem fürs iPhone.
[via micgadget]
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Video: Foxconn-CEO führt durch die iPhone-Fabrik

Foxconn gewährt nicht oft Einblicke in seine umstrittenen Produktionsstätten, zurzeit arbeitet der chinesische Auftragsfertiger aber offensichtlich fleißig an einer Imagekorrektur. Neben dem offiziellen Firmenvideo ist auf Youtube nun auch noch eine Tour durch die Fabrik in Zhengzhou aufgetaucht: Foxconn-CEO Terry Gou zeigt einem chinesischen Reporter höchstpersönlich die Anlagen, über deren Bänder in diesem Jahr 70 Prozent aller iPhones laufen sollen. Zuerst drehen die beiden eine Runde im Helikopter über das ausgedehnte Gelände, danach durchschreiten sie endlose Hallen - vom iPhone-Display über Motherboards bis zur iPhone-Kamera-Produktion. Video nach dem Break.
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