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Beiträge zu forschung

Katzen Schnurrhaare sollen Robotern das Fühlen erleichtern



Keine Frage, Katzen und ihre Schnurrhaare, die sind schon oft besungen worden. Wir alle wissen, extrem sensitive Härchen sind es. Und Roboter sollen die nach dem Willen der University of California Berkeley jetzt auch bekommen. Die testen Roboter mit Kohlenstoff-Nanoröhren mit Silber-Nanopartikeln die ultrasensitiv auf Berührung reagieren. Die Zeit in der wir uns über Roboterscherze amüsieren konnten, in denen die Blecheimer tapsend irgendwo gegen getorkelt sind, wären dann definitiv vorbei. 10 Mal sensitiver als ein Touchscreen Display sollen die Röhren sein und sogar den eigenen Herzschlag messen können. Den wiederum haben Roboter aber nicht. Aber wer weiss, vielleicht geben uns die Roboter ja ein paar Schnurrhaare für unsere kommenden Wearables ab.

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Die erste Zelle aus Plastik ist da



Das Team um Jan van Hest von der Radboud Universität Nijmegen und Sébastien Lecommandoux von der Universität in Bordeaux haben eine erste Zelle aus Plastik gebaut, die der natürlichen Zelle bis ins Detail nachempfunden ist. Das ganze ist mit Enzymen gefüllt und sogar schon fähig erste chemische Reaktionen nachzuvollziehen, die sich wie so oft in Glo-In-The-Dark-Effekten ausdrücken. Das ganze ist rings um einen Wassertropfen aufgebaut und soll in Zukunft für sehr diverse Dinge dienen. Und man verspricht sich von diesem "Nachbau" die Effizienz der Zellstruktur auch bei künstlichen Konstrukten zu verwirklichen. Die genaue Beschreibung des erreichten Wunderwerks lässt uns allerdings ein wenig sprachlos.
Enzyme-filled polystyrene-b-poly(3-(isocyano-l-alanyl-aminoethyl)thiophene) (PS-b-PIAT) nanoreactors are encapsulated together with free enzymes and substrates in a larger polybutadiene-b-poly(ethylene oxide) (PB-b-PEO) polymersome, forming a multicompartmentalized structure, which shows structural resemblance to the cell and its organelles. An original cofactor-dependent three-enzyme cascade reaction is performed, using either compatible or incompatible enzymes, which takes place across multiple compartments.

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Google Kontaktlinsen: Nein, nicht die Zukunft von Google Glass



Wenn man hört, dass Google an Kontaktlinsen arbeitet, ist natürlich der erste Gedanke: Wozu dann noch Google Glass? Doch die Kontaktlinsen die Google derzeit in Testversuchen herstellt, sind keinesfalls dafür gedacht, dass man über sie Videos direkt auf die Netzhaut gebeamt bekommt, sondern sie sind dafür da, Diabetikern die Messung des Blutzuckerspiegels über Glukose in der Tränenflüssigkeit zu erleichtern. Dennoch. Es wird an Notifikationen via LED in der Linse gearbeitet. Bislang aber läuft all das noch über das Smartphone. Und dann denken wir doch wieder, dass die Zukunft von Glass vielleicht weniger albern aussehen könnte. Denn auch wenn es schon einige Prototypen gibt, die über Kontaktlinsen Bilder wiedergeben können, ein Schwergewicht wie Google wird diese Entwicklung sicherlich schneller vorantreiben können.

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Spermbots: Mikroröhrchen mit Spermiumantrieb und Magnetfeld-Fernsteuerung


Diese Meldung ist kurz vor Weihnachten irgendwie ein bisschen untergegangen, dabei bietet sie astreine SciFi aus Dresdner Labors: Forscher des Leibniz-Institut für Festkörper- und Werkstoffforschung haben Spermien und magnetische Mikroröhrchen zu Spermbots kombiniert. Das Spermium dient dabei als Antrieb während das Mikroröhrchen eine Steuerung durch die Manipulation eines Magnetfelds ermöglicht, derweil die Geschwindigkeit der Spermbots durch die Temperatur beeinflusst werden kann. Die Spermbots könnten irgendwann bei der künstlichen Befruchtung zum Einsatz kommen oder sogar als Transportvehikel, mit denen Medikamente extrem exakt und gezielt irgendwo im Körper ausgeliefert werden.

[via gizmag]

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Smartphone-Konzept mit LiFi-Sensor erlaubt Datenübermittlung mit Licht (Video)

SONY DSC

Oledcomm sind Spezialisten für Licht und haben mit LiFi eine Technologie entwickelt, mit der Highspeed-Datenübertragung mit pulsierendem Licht möglich ist. Das Pulsieren ist dabei so schnell, dass es mit dem Auge nicht sichtbar ist. Auf der CES haben sie die Lichtübermittlung anhand von ein paar Demos gezeigt, unter anderem mit einem MacBook, das mit 10 Mbps mit einem Router verbunden war, die interessanteste Anwendung war aber ein Konzept-Smartphone, das unterschiedliche Daten von ein paar Lampen gefüttert bekam. Video mit einem Rundgang über den Stand: nach dem Break.

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Pass the Pufferfish: Teenager-Delfine kauen Kugelfische um sich zu berauschen



Die Nachricht klingt erstmal sehr nach Boulevard, kommt aber von der BBC: im Rahmen einer Delfin-Doku haben Naturfilmer entdeckt, dass jugendliche Delfine sich anscheinend durch das vorsichtige Kauen auf einer bestimmten Art von Kugelfischen berauschen, die sie auch untereinander herumreichen. Die Kugelfische sondern wenn sie gereizt werden ein Nervengift ab, das in hohen Dosen tödlich ist, in kleinen Dosen aber berauschende Wirkung hat. Das gleiche Prinzip kommt auch bei der Zubereitung des japanischen Fugu-Gerichts zum Tragen, bei dem zwar die giftigen Organe sorgfältig entfernt werden, eine kleine Menge des Gifts in der Sosse aber für ein gewisses Prickeln auf der Zunge und einen leichten Euphorieschub sorgt. Der Zoologe Rob Pilley, einer der Produzenten der Doku, beschreibt das Verhalten der Delfine in der Sunday Times: "Nachdem sie vorsichtig auf den Kugelfischen rumgekaut hatten, die sie sich gegenseitig weitergaben, begannen sie sich sehr auffällg zu verhalten und mit ihren Nasen an der Oberfläche zu schwimmen, als ob sie von ihrer eigenen Reflexion fasziniert wären."

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Frankreich: Erstes künstliches Herz implantiert



Im Georges Pompidou Hospital in Paris ist jetzt zum ersten mal ein Herz implantiert worden, das eine reine Bioprothese ist. 5 Jahre soll es halten und in Zukunft dafür sorgen, dass Patienten die auf eine Transplantation warten, zwischenzeitlich mit einem künstlichen Herz sicherer sind. Das Herz wurde in Zusammenarbeit mit der EADS entwickelt und enthält neben mechanischen Bestandteilen auch organische, die die Abwehrreaktionen des Körpers im Zaum halten sollen.

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MYON: Ein Roboter als Praktikant an Berliner Oper, Ausbildungsziel Hauptdarsteller


An der Komischen Oper Berlin hat gestern ein Roboter als Praktikant angefangen: MYON ist ein experimenteller Blechkamerad, mit dem das Labor für Neurorobotik der HU Berlin seit 2010 künstliche Intelligenz und Lernmechanismen erforscht. Das Opernprojekt hat man zusammen mit der Performance-Bande Gob Squad ausgetüftelt, die MYON am Ende seines zweijährigen Praktikums als Star der Oper My Square Lady auf die Bühne bringen wollen. Schwer unklar ist wohl noch, ob die Aktion als Marketing-Gimmick endet oder ernsthaft Erkenntnisse produzieren wird: Abwarten. Einen Bericht von MYONs erstem Praktikumstag gibt´s hier beim Tagesspiegel.

[via tagesspiegel]

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3D Scans im Dunkeln? Kein Problem mit der Photonen-Scanner des MIT



Überwachung ist langweilig geworden, weil die Kameras selbst bei Kunstlicht nur unscharfe Fotos rausrücken wollen? Kein Problem dachte man sich am MIT, machen wir doch einen Scanner für Photonen. Das ganze basiert auf Standard-Photonen-Detektoren, die Berechnung macht aber aus einem fusseligen Bild am Ende ein astreines 3D Bild selbst bei geringster Beleuchtung. Für den Scan oben hat es z.B. nur ca. 1 Millionen Photonen gebraucht, was viel klingt, aber im Vergleich zu den hundert Trillionen, die eine Smartphone-Kamera dafür gebraucht hätte, eher ein Witz ist.

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Video: Fliegende Qualle flattert im Labor


Diese Mikroflieger von Forschern der New York University erinnert an Festos Botkreationen und hat mit diesen denn auch das natürliche Vorbild gemein: die fliegende Qualle ist ein MAV (micro aerial vehicle), das sich auch in widrigen Windverhältnissen behaupten soll und zwar nur durch sein Flügeldesign und nicht durch Sensoren und geballte Rechenkapazität, die das Gewicht der Mikroflieger empfindlich anschwellen lassen. Der Jellyfish-Flieger ist unterdessen noch im Prototyp-Stadium, unter anderem hängt er noch an der Stromleine, aber das Prinzip scheint zu funktionieren: Video nach dem Break.

[via gizmag]

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