
Da haben sich zwei gefunden: die chinesische Regierung wirft Apple vor "selbstgerecht und hohl" zu sein. Natürlich nicht per Regierungssprecher, aber über prominent platzierte Schlagzeilen in den größten staatsnahen Medien. Begonnen hat die Geschichte mit dem im landesweiten CCTV lancierten Vorwurf, Apple würde im Garantiefall chinesische Kunden schlechter behandeln als solche in den USA. Der Konzern hat die Vorwürfe zwar prompt in einem Statement zurückgewiesen, war aber nicht auf Details eingegangen. Was die Zeitung The People's Daily nun als "selbstgerecht und hohl" bezeichnete und mit Bemerkung untermauerte, Apple reagiere ja auch nicht auf Interviewanfragen chinesischer Journalisten. Was hinter den Angriffen steckt, kann nur vermutet werden, aber dass die chinesische KP jemand Phrasengedresche und Selbstgefälligkeit vorwirft, ist auf jeden Fall ein echter Mao-Schenkelklopfer. [Foto: CC by Filippo Minelli]


Nicht dass der 3D-TV-Sender, der dieser Tage seinen Testbetrieb in China aufgenommen hat, der weltweit erste wäre, in Japan, Südkorea und Indien wird nämlich schon munter dreidimensional gesendet. Trotzdem verknüpfen die Hersteller große Hoffnungen an den offiziellen Start zum chinesischen Neujahrsfest Ende des Monats, denn der neue 3D-Sender wird unter anderem vom staatlichen Sender CCTV betrieben, was 3D sozusagen einen offiziellen Anstrich gibt. Und potentiell 500 Millionen 2D-Glotzen mit dem Elektroschrottplatzschicksal bedroht, weil sich ihre Besitzer für den Kauf einer Settop-Box und eines passenden 3D-Geräts entscheiden könnten.























