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Beiträge zu Medizin

Forscher an der Princeton entwickeln bionisches Superohr mit speckigem Aussehen


Forscher an der Princeton Universität haben ein bionisches Ohr entwickelt, das weitaus besser "hören" kann als das menschliche Ohr. Je nach Einstellung könnten sogar Radiosignale empfangen und gehört werden. Die Forscher haben die Ohrmuschel mit einer Mischung aus Zellen vom Kalb, Hydrogel und einer Antenne aus Silber-Nanopartikeln aus dem 3D-Drucker gezaubert. Wieso das Ergebnis so unschön aussehen musste können wir uns nicht erklären. Die Zeit, wo man Batman-mäßig die Nachbarn belauschen kann, die scheint unterdessen allmählich gekommen zu sein.

[via PhysOrg]

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Medizin: Leber aus dem 3D Drucker wird Realität (Video)


Von der ausdruckbaren Leber haben wir hier das erste Mal schon 2009 gehört, jetzt hat Organovo auf der Experimental Biology Conference bekanntgegeben, dass sie mit einem neuen Prozess nun tatsächlich in der Lage sind, Leberzellen in 500 Micron Dicke auszudrucken, was 20 Zellenlagen entspricht. Die Zellen können Cholesterol und einige andere Enzyme (Albumin und Cytochrome P450s) herstellen, wie das auch die natürliche Leber kann, aber noch nicht alle. Das reicht noch nicht für eine vollständige Leber, soll aber die Erforschung von Leber- und anderen Medikamenten in Bezug auf Wirkung und Verträglichkeit deutlich vereinfachen, denn bisher müssen solche Medikamente mit Leberproben getestet werden und funktionieren dann beim Patiententest oft nicht. Organovo CTO Sharon Presnell ist zuversichtlich, dass es in ihrer Lebenszeit zur vollständig ausdruckbaren Leber aus dem 3D Drucker kommen wird. Video nach dem Break.

[via Physorg]

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Implantat sendet aktuelle Blutwerte ans Smartphone, sagt Herzattacken voraus (Video)


Schweizer Wissenschaftler von der EPFL in Lausanne haben ein kleines Implantat entwickelt, das aktuelle Blutwerte via Bluetooth ans Smartphone senden kann. Es wird direkt unter die Haut implantiert und kann dann über fünf Sensoren Werte wie Blutzuckergehalt, Cholesterol oder die Wirkung einer Chemotherapie senden. Es soll sogar in der Lage sein, anhand von Veränderungen im Blutstrom schon Stunden vor einer Herzattacke diese vorauszusagen. Bisher wurde es nur im Tierversuch getestet, schon bald soll es aber mit Patienten getestet werden, deren Krankheiten häufige Bluttests und Überwachung der Blutwerte notwendig machen, trotzdem soll es noch einige Jahre dauern, bis es auf den Markt kommt. Mehr dazu im Video nach dem Break.

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Kinect Fusion Augmented Reality für Neurochirurgen (Video)


Es ist zwar nur eine Puppe, die hier unter das Messer kommt, aber die Idee ist, dass man so mit einem in den Schädel projizierten Gehirn einfach besser weiss wo man ansetzen soll. Das ganze funktioniert über eine Kinect die auf ein Tablet geklebt wurde und ehrlich, so gerne wir Fusion und Kinect zusammensehen würden (beim nächsten Dev Kit Release soll es endlich soweit sein) wir hoffen wir kommen nie in die Verlegenheit mit diesem Chirurgie-Hack in Berührung zu kommen. Video nach dem Break.

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Patient erhält Implantat aus dem 3D-Drucker, das 75 Prozent seines Schädels ersetzt


Mit 3D-Druckern kann man bekanntlich mehr als nur harmloses Plastikspielzeug herstellen. Immer wieder hört man von beunruhigenden Versuchen, Waffenteile auszudrucken, aber es gibt auch erfreuliche Nachrichten: In dieser Woche wurde in den USA zum ersten Mal einem namentlich nicht genannten Mann in einer Operation ein Implantat aus Polyetherketonketon eingesetzt, das drei Viertel seines Schädels ersetzt und aus dem 3D-Drucker stammt. Polyetherketonketon (PEKK) ist ein biokompatibles Polymer, das für Röntgengeräte kein Problem darstellt. Zuerst wurde der Kopf des Patienten dreidimensional gescannt, danach wurde das passgenaue Implantat gedruckt. Erstellt wurde das Schädelimplantat von der Firma Oxford Performance Materials, welche für das Vorgehen im Februar die Zulassung der US Food and Drug Administration erhielt. Oxford Performance Materials zufolge könnten in den USA monatlich etwa 500 Personen von der neuen Technologie profitieren, mit der vergleichsweise einfach individuelle Implantate hergestellt werden können.

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Studie: Senioren, die Videospiele mögen, sind glücklicher


Sind Gamer die glücklicheren Menschen? Zumindest auf ältere US-Amerikaner scheint das zuzutreffen, wie Wissenschaftler der North Carolina State University mit einer Studie belegen wollen. Sie befragten 140 Menschen in einem Alter von mindestens 63 Jahren, ob und wie häufig sie Videospiele spielten. Danach unterzogen sich die Senioren einer Testreihe zur Bewertung ihres emotionalen und sozialen Befindens. Das Resultat: wer gelegentlich spielt, fühlt sich besser als diejenigen, die mit Videospielen nichts am Hut haben. "Die Untersuchung lässt vermuten, dass es einen Zusammenhang zwischen Gaming und Wohlbefinden gibt", wie Studienautor Dr. Jason Allaire feststellt. Die Frage, ob zuerst das Huhn oder das Ei da war, scheint aber noch offen zu sein, denn laut Allaire sind weitere Studien notwendig um festzustellen, ob digitale Spiele tatsächlich die psychische Verfassung älterer Erwachsener verbessern.

[Via derStandard, MedicalXpress]

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Argus II: Bionische Augen kommen

Second Sight hat jetzt auch in den USA das Go für ihre Bionischen Augen bekommen. Die elektronische Netzhaut, die 115.000 Dollar kosten soll, wird bislang nur in der Schweiz, Frankreich und Großbritannien als Augen-Ersatz operiert. Eine Kamera in einer Spezialbrille leitet die Daten an einen Chip nahe der Netzhaut weiter, der dann die Netzhaut direkt über 60 Elektroden stimuliert. Einfache Objekte sind damit erfassbar und größere Linien, manchmal ist auch das Lesen sehr großer Buchstaben möglich. Mehr geht bislang allerdings noch nicht. Video nach dem Break.

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Nadelpflaster statt Spritze: Forscher am King's College wollen Impfung revolutioniert haben


Am Londoner King's College haben Mediziner eine neuartige Methode zur Impfung entwickelt, die gänzlich ohne Spritzen auskommt. Das Forscherteam wurde von der Bill & Melinda Gates Foundation unterstützt und beide Parteien erhoffen sich, dass durch diese Erfindung die Behandlung und Impfung von Malaria, Tuberkulose und HIV vor allem in ärmeren Gegenden dieser Erde Fortschritte machen könnten. Die Kosten sind im Vergleich zur traditionellen Methode um einiges niedriger. Wird bei einer klassischen Injektion der Impfstoff flüssig verabreicht, finden sich die Wirkstoffe bei diesem Nadelpflaster in getrockneter Form. Flüssige Impfstoffe müssen teils bei Temperaturen von -80 Grad gelagert und transportiert werden, was die Handhabung kompliziert macht. Bei dieser neuen Verabreichungsform könnten die Impfungen auch bei Zimmertemperatur gelagert werden, so die Forscher. Mehr in dem Video nach dem Break.

[Via Medgadget]

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Sensorpillen überwachen Vitalwerte australischer Feuerwehrleute im Einsatz


Im australischen Bundesstaat Victoria hat die Feuerwehr einen Feldversuch gestartet, bei dem Basiskörperfunktionen von Feuerwehrleuten im Einsatz durch Sensorpillen überwacht werden. Konkret kommt eine Pille namens EQ02 LifeMonitor der britischen Firma Equivital zum Einsatz, die Temperatur, Herz- und Atemfrequenz an einen kleinen Router überträgt, der auf der Brust getragen wird, von dem die Daten dann an den Rechner der Einsatzleitung gefunkt werden. Mit der Technik, die auch bei Felix Baumgartners Weltraumsprung zum Einsatz kam, sollen Belastungsspitzen in Echtzeit registriert und betroffene Feuerwehrleute möglichst prompt von der vordersten Front zurückgezogen werden, um bleibende Schäden zu vermeiden. Entscheidender Vorteil der geschluckten Datenpille ist dabei, dass sie die Kerntemperatur misst - durchaus vergleichbar mit dem Einsatz eines Bratenthermometers bei der Zubereitung eines feinen Sonntagsbratens im Ofen.

[via popsci]

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Google erweitert Knowledge Graph um Infos zu Medikamenten


Vor etwa zehn Tagen veränderte Google auch in Deutschland das Design seiner Suche, so dass rechts neben den Ergebnissen Platz für den Knowledge Graph entstand. Mittlerweile ist das Zusatzwissen allerdings aus unerfindlichen Gründen wieder verschwunden, bei uns hier zumindest. In den USA hingegen wurde der Knowledge Graph gerade erweitert und liefert neu auch Informationen zu Medikamenten. Neben einer kurzen Zusammenfassung der Eigenschaften des Arzneimittels werden alternative Namen, verwandte Wirkstoffe und Risiken aufgelistet. Die Daten stammen unter anderem aus Quellen des Kriegsveteranenministeriums, der Food and Drug Administration und der National Library of Medicine.

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