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Beiträge zu Medizin

Video: Freedom Leg sorgt für mehr Armfreiheit - bye bye Krücke




Gebrochene Beine oder andere Handicaps am Laufgeweih beeinträchtigen die Betroffenen immens. In der Regel muss man sich Hilfe durch Krücken oder Rollstühle schaffen, damit man dennoch irgendwie mobil bleiben kann. Aber mal eben einen Capuccino kaufen gehen, Geld aus der Tasche holen, das wird alles relativ kompliziert. Nun will der Freedom Leg all den Unglücklichen, die an einer Fraktur sich die Zähne ausbeissen, ein bisschen mehr Lebenskomfort geben. Laufen ganz ohne Krücken. Wie das Ganze aussehen soll, zeigt das Video nach dem Break. Ob das die hiesigen Krankenkassen zahlen, bleibt natürlich eine ganz andere Frage. Wir sagen dennoch: fortschrittlich.

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Sensium: Das digitale Drahtlospflaster


Vermutlich wird niemand hier jetzt losziehen und eins kaufen wollen, schliesslich beginnen auch erst mal in den USA die klinischen Testversuche, aber irgendwie machen uns solche Dinge immer Neugierig. Das Sensium Pflaster misst Herzrasen, Fieber und Schweiss und schickt die wichtigen Daten drahtlos über das Body Area Network AMx an jeden Willigen Arzt der bereit ist über den Zustand seiner Patienten via Smartphone Notifications informiert zu werden.

[Via Popgadget]

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Smart Hand: Roboterhand mit Gefühl (mit Video)



Italienische und schwedische Forscher haben zehn Jahre an der Entwicklung der so genannten "Smart Hand" gearbeitet, einer Prothese, deren Fingerspitzen Gefühle übermitteln können. In einer Operation wurde die Hand vor kurzem einem Testpatienten aufgesetzt. Sie ist mit vier Motoren und vierzig Sensoren bestückt, die direkt mit dem Hirn verbunden sind. Die Nervenenden des Patienten wurden mit den Rezeptoren der Smart Hand verbunden, so dass er nun mit den Fingerspitzen der Prothese fühlen kann, was zu größerer Präzision und Geschicklichkeit im Umgang mit der Kunsthand führt, wie im Video nach dem Break zu sehen ist. Die Hand soll noch verbessert werden - ist aber schon so ziemlich beeindruckend.

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Das EKG an der Halskette für die lückenlose Herzüberwachung im Alltag



Renter und andere notorisch wackelige Zielgruppen sollen ja nach gängiger Meinung in Zukunft ihre medizinischen Werte dauernd an ihren Hausarzt funken. Ein flotter Schritt in diese Richtung könnte das EKG an der Halskette sein, das jetzt als Prototyp auf einer US-Konferenz vorgestellt wurde. Was freuen wir uns drauf endlich Rentner zu werden!

[via gizmodiva]

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Microneedle: Nadelkissen wiederauferstanden als Grippepflaster


Jeder hat Angst vor zu großen Spritzen. Nadeln müssen immer schön klein sein. Dachte sich auch Mark Prausnitz am Georgie Institute of Technology und hat mit der Microneedle (genaugenommen ein kleines Kissen mit lauter Nadeln, jede einzelne nicht dicker als ein Haar) einen neuen Weg gefunden z.B. Grippeshots zur Heimarbeit zu machen. Appliziert man ähnlich wie ein Pflaster. Die laborüblichen Ratten jedenfalls fanden das schon mal gut. (PS: Ja, wir dachten bei diesem Bild auch zuerst an eine SIM-Karte für SM-Liebhaber.)

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Dr. Gadget: Littmann Electronic Stethoscope analysiert mit


Viel zu oft scheinen wir die wunderbare Welt der medizinischen Gadgets zu vernachlässigen, dabei gibt es da so coole Dinge wie das Littman Electronic Stethoscope mit Bluetooth und Aufnahmefunktion nebst Noise Cancelling und Klangverbesserungstechnologien und gebundelter StethAssist Software, die uns jetzt sagen könnte ob dieses warme Pumpen in der Pumpe, das wir gerade verspüren, noch normal oder schon pathologisch ist. 379 Dollar sind dafür wirklich nicht zuviel.

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Künstliche Knochen aus Holz: Neuer Durchbruch in der Implantat-Chirurgie?



Künstliche Knochen waren bislang in der Regel aus Metall oder Keramik. Nun haben italienische Forscher eine Technik entdeckt, Knochen aus Holz entstehen zu lassen, die dann in die Körper verpflanzt werden können. Ausgewählte Holzsorten werden erhitzt bis sie in reine Kohle umgewandelt werden. Daraufhin werden diese Carbonstücke mit Kalziumkarbid bearbeitet. Die Vorteile sollen vor allem darin liegen, dass die Struktur des so gewonnen Knochens der natürlichen Struktur um einiges ähnlicher sein soll, als die bisherigen Substitute.
[Via Gizmo Watch]

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Microfluid Chip: 1000 parallele chemische Reaktionen


Teraflops sind uns mittlerweile ja durchaus bekannte Größen, aber chemische Microprozessoren haben durchaus immer noch etwas exotisches. Und sehen auch so aus. Dieser hier oben, von der California State University, UCLA und Chinas Wuhan Universität, kann 1024 chemische Reaktionen gleichzeitig verarbeiten. Gebaut worden ist er um herauszufinden welche Giftmischung sich am besten mit welchen Proteinen verträgt, und da Enzyme schon mal sehr teuer sein können, beschleunigt das nicht nur die Arbeit, sondern macht sie auch noch billiger. Wir freuen uns also schon jetzt auf billigere und schnellere Entwicklung in der Pharmaindustrie.

[Via Medgadget]

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Bio-Topmodel: Grün leuchtende Miniäffchen


Schon der Name dieser Äffchen, Marmosetten, bedeutet uns, das etwas nicht stimmt. Und wenn es nur die Tatsache ist, dass Gadgets und Gentechnologie manchmal eine unheilige Allianz verspüren lassen. Die Äffchen jedenfalls leuchten unter ultraviolettem Licht Grün. Gezüchtet werden sie aber nicht als extravagante Disco-Deko wie wir zunächst vermutet hätten, sondern um sie mit feinen menschlichen Gendefekten auszustatten (Parkinson etc.). Mit dem Leuchten haben die Forscher in Japan bewiesen, dass auch die Kindeskinder noch ihre Gendefekte behalten. Nature jedenfalls feiert sie schon als Biomedizinische Supermodels.

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Implantat gegen chronische Schmerzen ist kleiner als ein Reiskorn



MicroTransponder, ein Startup aus Dallas, hat ein winziges Implantat zur Neurostimulation gegen chronische Schmerzen entwickelt, dessen geringe Größe auf der z.B. in Klamottenläden zur Diebstahlsicherung eingesetzten RFID-Technik (radio-frequency identification) beruht. In einer nur dreißig Minuten dauernden Prozedur werden mittels Injektion Elektroden in den Körper eingepflanzt, die dann vom RFID-Signal stimuliert werden können. Anders als in ähnlichen Geräten entfällt damit Batterie- und Kabelwechsel. Einstellungen können über ein PDA oder Laptop verändert werden.
Momentan befindet sich diese Technik allerdings noch in einem frühen Entwicklungsstadium, und es gibt Zweifel, ob der Stimulationslevel des Implantats ausreichend ist. Sollte es sich aber als erfolgreich erweisen, sind weitere Anwendungen denkbar, z.B. wollen die Entwickler dann testen, ob es sich auch für die Behandlung von Tinitus einsetzten ließe.

[Via technologyreview]

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