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Beiträge zu Fraunhofer

40 Gbit/s per Richtfunk: Langstreckendemonstrator in Karlsruhe stellt drahtlosen Datenrekord auf


Schlaumeier vom Fraunhofer-Institut haben gemeinsam mit Schlaumeiern vom Karlsruher Institut für Technologie einen Geschwindigkeitsrekord in Sachen drahtloser Datenübertragung aufgestellt: auf ihrer Richtfunkstrecke im Bereich 240 GHz mit einer Länge von einem Kilometer erreichten die Forscher 40 Gbit/s. Der Versuchsaufbau auf den Dächern zweier Karlsruher Hochhäuser hört auf den wunderbaren Namen "Langstreckendemonstrator" und stellt laut Fraunhofer durchaus Anlass zum Optimismus dar, weil ländliche DSL-Löcher zukünftig mit der Richtfunktechnik geschlossen werden könnten. Die Nutzung des Frequenzbereichs um 240 GHz ermöglicht dabei hohe Datenraten bei kompakter, robuster Technik.

[via phys.org]

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Fraunhofer: Schutzhandschuh sieht bei Gefahr blau


Forscher des Fraunhofer Instituts haben einen ausgesprochen praktischen Handschuh entwickelt: Wenn sich in der Umgebungsluft toxische Stoffe befinden, verfärbt er sich dank Sensorfarbstoffe umgehend blau. Neben dem Schutz von Mitarbeitern, beispielsweise in der chemischen Produktion, könnten Farbindikatorsysteme auch zur Prüfung von Gasleitungen auf Lecks eingesetzt werden. Oder sie könnten auf Lebensmittelverpackungen verdorbene Waren kenntlich machen. Das ist aber noch Zukunftsmusik, derzeit beschäftigt die Forscher vor allem die maßgeschneiderte Entwicklung der Sensorfarbstoffe. Es gilt einiges zu beachten: "Das Farbstoffmolekül muss gezielt einen speziellen Analyten erkennen, nur dann erfolgt eine chemische Reaktion. Außerdem muss der Farbstoff sicher haften, er darf nicht ausgewaschen werden", erklärt Sabine Trupp, Leiterin der Gruppe Sensormaterialien der Fraunhofer-Einrichtung für Modulare Festkörper-Technologien. Spezielle Farbwünsche des Kunden werden ebenfalls berücksichtigt.

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Fraunhofer SHORE: Gesichtserkennung mit Alter, Geschlecht und Stimmung als Demo

Fraunhofer hat eine neue Software zur Gesichtserkennung vorgestellt, die neben üblichen Funktionen auch Geschlecht, Alter und Stimmung erkennen soll und ein Tracking erlaubt. Ein Gedächtnis hat sie obendrein noch und erkennt Gesichter bis zu einer Pixelgröße von 24x24. Das ganze lässt sich für Windows auch als Demo-Version herunterladen. Game on Google Glass.

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Fraunhofer schafft Wiederbelebung des Infrarot-Ports mit 1Gbps


Erinnert ihr euch noch an die Zeit, als jedes Handy einen Infrarot-Port hatte? Habt ihr ihn vermisst? Es könnte glatt sein, dass er eine Wiederauferstehung feiert, denn das Fraunhofer
Institut hat eine neue Generation der Technologie entwickelt, die bis zu 1Gbps Übertragungsraten liefert, und bis ca. 3Gbps Luft nach oben hat in der jetzigen Entwicklungsphase. Das besondere: die Technologie passt auf einen Raum in der Größe eines Kinder-Fingernagels. Frank Deicke, Hauptentwickler sieht sogar Chances das ganze bis zu 10Gbps auszubauen und macht sich Hoffnungen, auf einen neuen Standard der von der Infrared Data Association angenommen werden könnte. Mehr schnelle Verbindungen auf kurze Entfernungen sind nie falsch.

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Fraunhofer: Strom ohne Kabel dank magnetischer Kopplung



Forscher des Fraunhofer Instituts haben eine neue Methode entwickelt, um mikroelektronische Implantate berührungslos mit Strom zu versorgen. Das System besteht aus einem Sender- und einem Generatormodul: Das Sendergerät ist so klein, dass es sich am Gürtel befestigten lässt. Da es eine Reichweite von etwa 50 Zentimetern hat, kann sich das Empfängergerät fast überall im Körper befinden oder sogar in ihm unterwegs sein. Beispielsweise ließe sich so der Medikamentenwirkstoff einer Dosierkapsel zielgenau freisetzen.

Aber wie funktioniert das Verfahren? Ein durch einen Motor angetriebener Magnet im Sender erzeugt ein magnetisches Drehfeld, welches eine Magnetkugel im Empfänger in Rotation versetzt und dadurch Strom erzeugt. "Durch die magnetische Kopplung lässt sich die Energie durch alle nichtmagnetischen Materialien wie etwa biologisches Gewebe, Knochen, Organe, Wasser, Kunststoff oder sogar verschiedene Metalle transportieren. Außerdem hat das so hergestellte Magnetfeld keine schädlichen Nebenwirkungen für den Menschen", erklärt Holger Lausch vom Fraunhofer. Es existieren bereits Prototypen, die hinsichtlich "Reichweite, Baugröße und Leistungsfähigkeit skalierbar sind". Das ermöglicht den Einsatz der patentierten Technik auch in ganz anderen Gebieten als der Medizin: So könnten die Module Akkus kabellos aufladen oder in Bauteilen eingeschlossene Sensoren mit Energie versorgen.

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Fraunhofer präsentiert Full-HD Voice over LTE auf dem MWC

Während wir bestenfalls auf unseren Smartphones mit VoIP herumgurken, präsentiert Fraunhofer schon mal die nächste Generation. Voice over LTE, aka VoLTE, bekommt eine neue Technologie die sich Full-HD Voice nennt und die Experten vom Fraunhofer IIS sagen, die Stimmqualität ist so als würde man sich gegenüber stehen. 4-fache Bandbreite eines normalen Gesprächs. Zunächst soll es das nur für Android geben. Ein Demo zum Unterschied der Qualität von Full-HD Voice gegenüber HD Voice und normalem Gespräch kann man sich schon mal auf der Fraunhofer-Seite im Link ansehen.

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Fraunhofer IOSB startet Ballon- und Quadcopter-Überwachung auf Festivals

Beim SWR-Fest in Heidenheim, irgendwo in der Gegend um Stuttgart, Ulm und Augsburg, wird zum ersten Mal die eigentlich für militärische Zwecke entwickelte AMFIS Sicherheitssystemtechnik eingesetzt, die vor allem aus einem HD-ausgestatteten Videostreaming vom Heliumballon besteht, aber zusätzlich noch mobile Quadcopter-Einsatzkräfte in Anschlag bringen kann. "Sie feiern und wir passen auf Sie auf" nennt das das Fraunhofer IOSB, der CCC nennt es Totalüberwachung. Ob man sich sicherer fühlt, weil das IOSB versichert, dass man ja nur von oben gefilmt wird, deshalb also keine Identifikation der Personen stattfindet, lassen wir mal dahingestellt. Einer der Gründe für eine solche Testphase ist das Loveparade-Desaster, und man hofft so die Menschenmengen besser im Griff zu haben.

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IFA 2011: Fraunhofer Interactive Shop Window (Video)

Das Fraunhofer Heinrich-Hertz-Institut HHI hat mit dem Interactive Shop Window endlich die Lücke geschlossen zwischen Kinect Hackern und Handelsketten. Tracking scheint auf der IFA über zwei Geräte zu laufen die Infrarot- Bewegungssensoren und Tiefenkamera nutzen. Die einfache Idee. In einem Schaufenster via gewohnter Touchbewegungen Dinge während Ladenschlusszeiten einkaufen. Scheint, wie man im Video nach dem Break sehen kann, schon sehr flüssig zu funktionieren, auch wenn man sich wohl einarbeiten muss, wie wir bezahlen ist uns allerdings nicht klar. Es geht wohl eh mehr um feine Werbung, die sich zumindest im Interface dem Alltagsfuturismus anpasst.

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Kleinste Videokamera der kommerziellen Welt misst 0,99 Millimeter im Durchmesser


Wahrscheinlich können wir uns schon mal drauf einstellen, dass demnächst Spionageperücken in Mode kommen - mit neugierigen Objektiven in jeder Haarspitze. In annähernd diese Dimension hat nämlich die israelische Firma Medigus ein Videosystem für den medizinischen Einsatz geschrumpft: die fadenförmige Kamera misst nur 0,99 Millimeter im Durchmesser und filmt dabei immerhin noch mit 220 mal 220 Pixeln. In der PicoCam versieht ein CMOS-Sensor des Chipherstellers TowerJazz seinen Dienst - ja, die Firma heißt tatsächlich so. Und, ja, die endoskopische PicoCam vom Fraunhofer Institut hat eine bessere Auflösung.

[via gizmag]

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Fraunhofer: Kamera auf einen Quadratmillimeter geschrumpft


In 2012 - so das Fraunhofer IZM - sollen die neuen Microkameras deren Größe gerade mal 1 Quadratmillimeter ist, auf den Markt kommen und nur ein paar Euro kosten. Damit passt sie locker auf ein Endoskop und hat dabei dennoch eine Auflösung von immerhin 62.500 Pixeln. Wegwerfkameras für Körperdurchleuchtung in Salzkorn-Größe. Wenn man jetzt noch das Kabel loswerden könnte dann würden wir freiwillig auf Googles Body Browser verzichten.

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