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Beiträge zu Fraunhofer

Fraunhofer forscht an Frachter ohne Mannschaft


Rolls-Royce will bekanntlich unbemannte, ferngesteuerte Containerschiffe entwickeln. Und von der EU kommt Unterstützung: Fraunhofer-Forscher tüfteln gemeinsam mit Partnern aus fünf Ländern am Konzept für einen Massengutfrachter, der ohne Besatzung über die Weltmeere schippert. Eine neue Pressemitteilung beschreibt das Ziel des EU-Projekts MUNIN so: Bis 2015 soll eine umfassende Computersimulation entstehen, mit der die Experten ihre Ideen virtuell testen und überprüfen können. Der Beweggrund: „In Europa ist die Seefahrt als Beruf nicht mehr sonderlich beliebt. Die Branche hat Nachwuchsprobleme", so Projektkoordinator Burmeister. Als Kern des unbemannten Frachters dient eine zentrale Software, die das Schiff autonom kotrolliert. Ein Mensch überwacht das Geschehen per Satellit und kann, wenn nötig, eingreifen und das Schiff fernsteuern. Auch beim An- und Ablegen soll der Mensch das Ruder übernehmen: In Hafennähe muss eine Crew an Bord sein.

Auf einer modernen Schiffsbrücke ist schon jetzt vieles automatisiert, dafür sorgen Autopilot, Tempoautomatik, Radargeräte oder Schiffserkennungssysteme. Zusätzlich soll ein autonomes Schiff mit weiteren Sensoren bestückt werden: Herkömmliche und Infrarot-Kameras sollen die Meeresoberfläche beobachten und Treibgut oder Schiffbrüchige erkennen. Auch wenn der Drohnenfrachter noch Zukunftsmusik ist - von Entwicklungen wie einem automatischen Ausguck-System oder einem verbesserten Warnsystem für Kollisionen könnte laut Burmeister auch die bemannte Schifffahrt profitieren.

[Bild: MUNIN ]

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Thomson Reuters gibt die 100 innovativsten Firmen der Welt bekannt



Jedes Jahr stellt die Agentur Thomson Reuters die 100 innovativsten Firmen der Welt vor. So auch in diesem Jahr. Die Liste ist nicht priorisiert, es geht also nicht um Ranglistenplätze. Fast klar, dass aus dem Technologiesektor sehr viele Firmen stammen. Microsoft, Google, BlackBerry, Apple und Samsung finden sich in den Top 100. Firmen wie HTC oder Huawei allerdings nicht. Aus Deutschland schaffen es das Fraunhofer Institut, Siemens und Infineon in die Auswahl. Findet die vollständige Liste hinter der Quelle.

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Fraunhofer: Gewebe und Organe einfach ausdrucken


Was macht ein Tintenstrahldrucker im Labor? Biotinte drucken. Die durchsichtige Flüssigkeit besteht aus tierischem Material und lebenden Zellen, die Basis bildet Gelatine. Nach dem Druck bestrahlen Wissenschaftler des Fraunhofer Instituts die Biotinten mit UV-Licht, woduch sie sich zu Hydrogelen vernetzen. Diese lösen sich weder unter Wärmeeinfluss noch in Wasser auf und können die Eigenschaften unterschiedlicher Gewebe nachbilden.

Letztlich ist das Ziel, feine Blutgefäßmodelle aus synthetischen Materialien zu produzieren: "Um zukünftig ganze Organe drucken zu können, ist dieser Schritt sehr wichtig. Erst wenn es uns gelingt, Gewebe zu produzieren, die durch ein Blutgefäßsystem versorgt werden können, ist der Druck von größeren Gewebestrukturen möglich", erklärt Kirsten Borchers vom Instituts für Grenzflächen- und Bioverfahrenstechnik IGB. Auch andere Projekte beschäftigen sich mit dem Druck von Gewebe für medizinische Zwecke - wir erinnern uns an diesen 3D-Drucker der Universität Oxford, der sehr schmucke, kaviarartige Gebilde produziert.

Noch verfügen die Labor-Drucker der IGB über weniger Düsen und Tanks als ihre Büro-Pendants, aber das soll laut Borchers nicht so bleiben: "Zusammen mit anderen Fraunhofer-Instituten und der Industrie wollen wir deren Zahl erhöhen, um gleichzeitig verschiedene Tinten mit unterschiedlichen Zellen und Matrices auszudrucken. So nähern wir uns der Herstellung komplexerer Strukturen und unterschiedlicher Gewebe". Die IGB-Technologie ist auf der Biotechnica von 8. bis 10. Oktober 2013 in Hannover zu sehen.

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Fraunhofer tester Augmented Reality App für Leber-OP



Wer das nächste mal unter dem Messer liegt, sollte sich nicht wundern, wenn der Chirurg ein iPad in der Hand hält. Fraunhofer MEVIS hat eine App getestet, die über das reale Bild eines offenen Körpers die Blutbahnen des Patienten legt, damit es für den Arzt besser ersichtlich ist, wo er schneiden soll, falls er im Anatomie-Unterricht doch nicht so gut war wie er dachte. Der Test verlief gut und es wird daran gearbeitet, dass die App bei anderen Operationen ebenso einsetzbar ist.

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Fraunhofer: Schlafanalyse per Smartwatch


Smartwatches eignen sich nach neuesten Erkenntnissen des Fraunhofer Instituts bestens zur Schlafanalyse. Forscher vom Institut für Graphische Datenverarbeitung IGD haben hierzu eine Software entwickelt, die auf handelsüblichen schlauen Uhren läuft. "Für die Schlafforschung bieten diese mit Beschleunigungssensoren ausgestatteten Kleinstcomputer viele Möglichkeiten", erläutert Gerald Bieber vom Fraunhofer IGD. "Unser Algorithmus erkennt Bewegungen und vergleicht diese mit bereits bekannten Schlaf- und Wachmustern. Dabei werden sowohl durch Atmen oder den Pulsschlag ausgelöste Mikrobewegungen als auch Makrobewegungen wie Zucken der Beine registriert". Praktisch: die Patienten können die Daten von zuhause aus an das Schlaflabor schicken.

Mit der Smartwatch-App können aber nicht nur Schlafstörungen analysiert werden, sondern auch lebensbedrohliche Bewusstlosigkeiten im Schlaf, wie sie bei Diabetikern oder Epileptikern vorkommen, rechtzeitig entdeckt werden. Selbst eine Stromsparfunktion schwebt den Forschern vor: Schläft man vor dem Fernseher ein, könnte ihn die Smartwatch per Funk ausschalten. Zurzeit wird die Software in einer Pilotstudie getestet.

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IE 10 soll der stromsparendste Browser sein



Laut einer von Microsoft bei Fraunhofer USA in Auftrag gegebenen Studie, ist der Energieverbrauch von Internet Explorer 10 bis zu 18% geringer als bei der Konkurrenz Firefox und Chrome. Wenn jeder Chrome und Firefox Nutzer zu IE 10 wechseln würde, könnte man eine Menge an Energie sparen, die ausreichen würde um 10.000 Häuser in den USA für ein Jahr zu füttern. So kann man sich fast 70% der Konkurrenz auch wegwünschen. Randbemerkung, auf Apple Rechnern ist nach unserer Erfahrung, die hauptsächlich auf CPU-Verbrauch basiert, Safari am stromsparendsten.

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40 Gbit/s per Richtfunk: Langstreckendemonstrator in Karlsruhe stellt drahtlosen Datenrekord auf


Schlaumeier vom Fraunhofer-Institut haben gemeinsam mit Schlaumeiern vom Karlsruher Institut für Technologie einen Geschwindigkeitsrekord in Sachen drahtloser Datenübertragung aufgestellt: auf ihrer Richtfunkstrecke im Bereich 240 GHz mit einer Länge von einem Kilometer erreichten die Forscher 40 Gbit/s. Der Versuchsaufbau auf den Dächern zweier Karlsruher Hochhäuser hört auf den wunderbaren Namen "Langstreckendemonstrator" und stellt laut Fraunhofer durchaus Anlass zum Optimismus dar, weil ländliche DSL-Löcher zukünftig mit der Richtfunktechnik geschlossen werden könnten. Die Nutzung des Frequenzbereichs um 240 GHz ermöglicht dabei hohe Datenraten bei kompakter, robuster Technik.

[via phys.org]

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Fraunhofer: Schutzhandschuh sieht bei Gefahr blau


Forscher des Fraunhofer Instituts haben einen ausgesprochen praktischen Handschuh entwickelt: Wenn sich in der Umgebungsluft toxische Stoffe befinden, verfärbt er sich dank Sensorfarbstoffe umgehend blau. Neben dem Schutz von Mitarbeitern, beispielsweise in der chemischen Produktion, könnten Farbindikatorsysteme auch zur Prüfung von Gasleitungen auf Lecks eingesetzt werden. Oder sie könnten auf Lebensmittelverpackungen verdorbene Waren kenntlich machen. Das ist aber noch Zukunftsmusik, derzeit beschäftigt die Forscher vor allem die maßgeschneiderte Entwicklung der Sensorfarbstoffe. Es gilt einiges zu beachten: "Das Farbstoffmolekül muss gezielt einen speziellen Analyten erkennen, nur dann erfolgt eine chemische Reaktion. Außerdem muss der Farbstoff sicher haften, er darf nicht ausgewaschen werden", erklärt Sabine Trupp, Leiterin der Gruppe Sensormaterialien der Fraunhofer-Einrichtung für Modulare Festkörper-Technologien. Spezielle Farbwünsche des Kunden werden ebenfalls berücksichtigt.

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Fraunhofer SHORE: Gesichtserkennung mit Alter, Geschlecht und Stimmung als Demo

Fraunhofer hat eine neue Software zur Gesichtserkennung vorgestellt, die neben üblichen Funktionen auch Geschlecht, Alter und Stimmung erkennen soll und ein Tracking erlaubt. Ein Gedächtnis hat sie obendrein noch und erkennt Gesichter bis zu einer Pixelgröße von 24x24. Das ganze lässt sich für Windows auch als Demo-Version herunterladen. Game on Google Glass.

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Fraunhofer schafft Wiederbelebung des Infrarot-Ports mit 1Gbps


Erinnert ihr euch noch an die Zeit, als jedes Handy einen Infrarot-Port hatte? Habt ihr ihn vermisst? Es könnte glatt sein, dass er eine Wiederauferstehung feiert, denn das Fraunhofer
Institut hat eine neue Generation der Technologie entwickelt, die bis zu 1Gbps Übertragungsraten liefert, und bis ca. 3Gbps Luft nach oben hat in der jetzigen Entwicklungsphase. Das besondere: die Technologie passt auf einen Raum in der Größe eines Kinder-Fingernagels. Frank Deicke, Hauptentwickler sieht sogar Chances das ganze bis zu 10Gbps auszubauen und macht sich Hoffnungen, auf einen neuen Standard der von der Infrared Data Association angenommen werden könnte. Mehr schnelle Verbindungen auf kurze Entfernungen sind nie falsch.

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