In China ist das Keyboard nicht populär. Während man in den USA und in Europa beim Internet-Gebrauch gängigerweise mit einer Hand das Keyboard und mit der anderen die Maus bedient und sich dabei zum Monitor hinbeugt, gestaltet sich das im chinesischen Kulturkreis wohl anders. Dort lehnt man sich nach hinten, lässt also die Information auf sich zukommen, sucht kaum, bedient den Computer hauptsächlich mit der Maus und lässt die andere Hand herunterhängen. Das hat zumindest der Firefox-Direktor Mike Beltzner bei seinem China-Besuch herausgefunden und prompt reagiert, indem er
Firefox entsprechend anpassen lassen hat. Die
Firefox China Edition, die gerade als Beta herausgekommen ist und optional zur gängigen Version heruntergeladen werden kann, integriert statt Shortcuts verstärkt Maus-basierte Bedienung beispielsweise die Tab-Anwahl per Doppelklick oder einen Drop-Down-Button in der Toolbar, durch den ein Notizzettel, ein Bildbearbeitungstool u.a. gestartet werden können. Es bleibt abzuwarten, ob diese kulturbezogene Software-Version großen Anklang findet. Falls ja, könnte das ein neuer Trend werden.
[Via
ReadWriteWeb]