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Beiträge zu Finanzen

Google Quartalszahlen: alles in Butter, sogar jenseits des Anzeigen-Business




Google ist trotz Motorola-Verkauf nicht auf seinem Höhenflug zu stoppen. Letzterer zählt zwar noch nicht in die letzten Quartalsergebnisse des letzten Jahres, so dass wir die wirklichen Auswirkungen erst in 3 Monaten mitbekommen, aber bislang sieht alles rosig aus, auch wenn Motorola im letzten Quartal mit 384 Millionen Dollar noch tiefer in die roten Zahlen.

16,86 Milliarden Dollar Einnahmen, 3,92 Milliarden Gewinn. Den größten Happen machen mit 67% die eigenen Seiten aus, das Netzwerk steigert sich leicht um 3% auf 23% und die Hardware und andere Sparten steigern sich um 99% auf 10% des Gesamtertrages. D.h. Chromecast, Nexus Geräte, Chromebooks und der Play Store laufen perfekt. Insgesamt konnte sich Google im Jahr 2013 um 22% steigern.

Dies zeigt auch, dass die Befürchtung die man haben mochte, dass der NSA Skandal auf die "Datenkrake" abfärbt, nicht wirklich zum Tragen kommt. Vermutlich aber auch, weil das Cloud Business, in dem sich so eine Auswirkung als erstes zeigen könnte, bei Google letztendlich sehr marginal ist.

Das Nest Team soll laut Techcrunch übrigens die neue Hardware-Zentrale bei Google werden, aber anders als zunächst erwartet nicht unbedingt ihre Thermostate und umliegende Heimautomation weiter entwickeln, sondern generell den Hardware-Markt für Google weiter erobern. Wearables und Connected Devices werden wohl auch in Zukunft der Fokus von Google bleiben und klassische Segmente wie Notebooks, Smartphones, Tablets etc. eher mit Partnern bestritten werden. Auch wenn die Entwickler für Smartphone-Futurismus (wie Project Ara) vom Motorola-Verkauf nicht betroffen waren.

Die offenen Fragen bezüglich der Zukunft von Motorola sind zur Zeit übrigens, ob weiterhin Geräte in den USA gebaut werden und ob Lenovo überhaupt rechtlich den Zuschlag bekommt, denn die Spannungen zwischen chinesischen Firmen und den Regulatoren in den USA sind ja seit Huawei durchaus bekannt. D.h. zunächst ein Mal darauf zu bestehen, dass weiter in den USA gebaut wird, könnte durchaus ein wichtiges Argument für Lenovo werden.

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Quartalsergebnisse: Amazon mit 17 Milliarden und 1382 neuen Robotern



Jeff Bezos hat gut lachen. Im letzten Quartal hat er fluffige 17,09 Milliarden Dollar eingenommen. Nicht dass er damit Gewinn machen würde, der Verlust liegt tatsächlich bei 41 Millionen Dollar, aber die Einkünfte haben sich um 24% gesteigert im Vergleich zum Vorjahresquartal. Wesentliche Details gibt es wie immer nicht, dafür aber wissen wir jetzt, dass sie eine Flotte von 1382 Kiva Robotern haben und - falls ihr befürchtet, das geht Hand in Hand mit Massenentlassungen - 70.000 neue "Angestellte" stehen bereit für die Weihnachtssaison. "Millionen" Prime-User sollen sie auch noch hinzugewonnen haben. Irgendwann wird die Zeit kommen, da Amazon alle Konkurrenten so weit vom Markt gefegt hat, dass sie die Preise anziehen können und dann vielleicht auch mal Gewinn machen. Nur wann? PR nach dem Break.

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Google Quartalsergebnisse: alles gut bis auf Motorola



Keine Frage, Motorola hat noch nicht vom Moto X profitieren können. 250 Millionen Dollar Minus hat Motorola im letzten Quartal gemacht. Android hingegen ist nun bei einer Milliarde Geräte insgesamt und freut sich bester Gesundheit. 1,5 Millionen Aktivierungen gibt es zur Zeit pro Tag. Mobile Videoseher machen mittlerweile 40 Prozent von YouTubes Einnahmen aus. Chromebooks laufen gut, mit mittlerweile 8000 Verkaufsstellen und 20 Prozent der Schuldistrikte in den USA. Das R&D Budget ist auf 1 Milliarde Dollar gestiegen und Larry Page würde da gerne noch einen drauflegen. Doch endlich zu den Zahlen: 14,9 Milliarden Dollar Einnahmen, 12% Steigerung zum Vorjahresquartal, und 3,44 Milliarden Gewinn. 26% mehr Clicks auf Anzeigen sind dafür verantwortlich. Und der Verfall der Preise pro Click steht bei 8%. 2.97 Milliarden der Einnahmen von Clicks gingen an die Partner.

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HTC wieder ohne Beats: Komplett zurückgekauft für 265 Millionen Dollar



Beats war ja 2011 zu 50,1% an HTC gegangen, damals hatten sie 300 Millionen dafür bezahlt. 25% davon hatte Beats schon wieder gekauft, jetzt kauft Beats sich auch noch den Rest zurück und gibt 265 Millionen Dollar dafür aus. Partner bleiben sie dennoch. Die Gründe wurden offiziell nicht bekannt, Beats kann sich jetzt aber an die weitere Expansion in Richtung Boxen, Auto und Online-Streaming machen, ohne HTC auf die Füsse zu treten.

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Google Quartalsergebnisse: Motorola drückt



Auch Google hält sich stabil. Mit Einnahmen von 14,11 Milliarden Dollar liegen sie knapp über dem letzten Quartal und im Jahresvergleich bei einer Steigerung von 19 Prozent. Wie immer generieren sich die Gewinne zum allergrößten Teil aus den Anzeigeneinnahmen (12,1 Milliarde). Motorola bleibt das Sorgenkind mit einem Verlust von 342 Millionen. In Gewinne übersetzt sind es immerhin 3,23 Milliarden (im Vorjahresquartal 2,27). Mittlerweile macht Google 55% der Gewinne ausserhalb der USA. Für Detailverliebte: die Preise der Anzeigen sind im Durchschnitt um 6% gesunken, die Anzahl der bezahlten Clicks aber um 23% gestiegen. Die Cash-Reserven belaufen sich mittlerweile auf 54,4 Milliarden Dollar.

Im Call gab es von Larry Page noch ein paar Details. 900 Millionen Android Geräte sind aktiviert worden, 1,5 Millionen pro Tag mittlerweile, 50 Milliarden Apps sind aus dem Play Store geladen worden.

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Microsoft Quartalsergebnisse: Halbwegs stabil trotz Surface Problem



Microsoft hat seine Quartalszahlen für das vierte Quartal 2013 (so zählen die das) vorgestellt und wie erwartet (ausser von manchen Stockholdern) sind die Einkünfte mit 19,90 Milliarden Dollar (20,49 im letzten) halbwegs stabil geblieben. 4,97 Milliarden sind Gewinn (6,09 zum Vergleich). 900 Millionen werden abgezogen aufgrund von "Surface RT Inventar-Umstellungen". Das dürfte besonders weh tun, denn anstatt für Microsoft die fallenden PC-Verkäufe aufzufangen, ist die Hoffnung hier - die Preisreduzierungen kamen da wohl sicher zu spät - nicht ganz aufgegangen.

Die Sparten in denen es gut geht: Cloud-Services, Skype, etc. Auch im Business-Bereich scheint der PC ein kleines Wachstum zu generieren, was aber den Verfall im Konsumentenbereich nicht auffängt.

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Nokia legt Quartalszahlen vor: 7,4 Millionen Lumias verkauft, weniger Einkommen


Fangen wir mit den guten Nachrichten an. 7,4 Millionen Lumias hat Nokia im 2. Quartal 2013, das ist das bislang beste Ergebnis, seit das finnische Unternehmen auf Windows Phone setzt. Im ersten Quartal gingen 5,6 Millionen Geräte über den Ladentisch, im Q4 2012 waren es 4,4 Millionen. Beim Einkommen sieht es nicht ganz so rosig aus. 5,69 Milliarden Euro wurden auf das Firmenkonto überwiesen, das ist deutlich weniger als im Vorjahreszeitraum. Was die Verluste angeht, ist Nokia jedoch auf einem sehr guten Weg. Die 115 Millionen Euro sind zwar immer noch schmerzhaft, aber weit entfernt von den mehr als 1 Milliarde US-Dollar des 2. Quartals 2012. Sowohl die Hardware- als auch die Software-Sparte sind für den Verlust verantwortlich. So wird der Verlust der Karten-Abteilung "Here" allein mit 89 Millionen Euro beziffert. Auf der anderen Seite generierte Nokia Siemens Networks, erst vor kurzem vollständig übernommen, lediglich 8 Millionen Euro Gewinn.

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Lenovo legt Rekordzahlen vor


Lenovo hat Quartalszahlen und das Finanzergebnis für 2012 vorgelegt und es scheint, als wäre das chinesische Unternehmen auf Erfolgskurs. 127 Millionen US-Dollar Reingewinn konnten für das vergangene Quartal gebucht werden, 635 Millionen hat das Jahr 2013/13 ins die Kassen gespült. Rekorde. Das Einkommen lag bei 7,8 Milliarden für das Quartal bzw. 34 Milliarden auf das ganze Jahr gerechnet. Ein kleiner Wehmutstropfen: Das Laptop-Geschäft verlor zwei Prozentpunkte im Vergleich zum Vorjahr. Wirklich ins Gewicht fällt diese Tatsache nicht, wuchs das Notebook-Geschäft im heimischen China doch um 74 Prozent, wo Lenovo auch die Nummer 2 der Smartphone-Anbieter ist.

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Bericht: Sharp entlässt 5000 Mitarbeiter, will sich auf kleinere Displays konzentrieren


Vor einigen Monaten kamen von Sharp endlich wieder gute Nachrichten - eine Finanzspritze von Samsung - heute hingegen sieht es weniger rosig aus. Laut The Asahi Shimbun wird das japanische Unternehmen am kommenden Dienstag einen dreijährigen Umstrukturierungsplan publik machen, der die Rückkehr zu schwarzen Zahlen auch mit der Entlassung von 5000 Beschäftigten erreichen will. Betroffen seien hauptsächlich Mitarbeiter außerhalb Japans, aber auch die Firmenzentrale in Osaka werde nicht ungeschoren davon kommen. Die Hälfte der dortigen Belegschaft soll entlassen und auch das Management deutlich verkleinert werden. Außerdem heißt es in dem Bericht, dass Sharp seine regionalen Verkaufsstrategien neu ausrichten werde und sich in Zukunft mehr auf kleinformatige Bildschirme für Smartphones und andere Geräte konzentrieren wolle. Gerüchten zufolge soll Sharp im Juni mit der Produktion von LCD-Bildschirmen für das nächste iPhone beginnen.

[Via TechEye]

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Sony schreibt nach fünf Jahren wieder schwarze Zahlen


Endlich kehrt Sony nach fünf Jahren in die Gewinnzone zurück. Wie der japanische Elektronikgigant heute bekanntgab, belief sich im Geschäftsjahr 2012 / 2013 (es endet am 31. März) der Gewinn auf 43 Milliarden Yen, das entspricht etwa 331 Millionen Euro. Vor einem Jahr hatte Sony noch einen Nettoverlust von 457 Milliarden Yen melden müssen. Zum Erfolg trug neben dem Verkauf von Immobilien auch der in jüngster Zeit schwächere Yen-Kurs bei. Um dauerhaft für schwarze Zahlen zu sorgen, muss Konzernchef Kazuo Hirai das Kerngeschäft wettbewerbsfähiger machen. Die TV-Sparte ist seit Jahren nicht profitabel, und der Verkauf von Digitalkameras und Spielkonsolen wird nach Einschätzung von Sony in diesem Geschäftsjahr zurückgehen. Das Unternehmen setzt seine Hoffnungen derweil auf die Smartphone-Sparte, wo die Konkurrenten Apple und Samsung die Nasen allerdings ganz weit vorn haben.

[Via Reuters]

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