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Beiträge zu Cyborg

Smarthand: Die Cyborg-Handprothese mit Gefühl


Im ARTS Lab der Scuola Superiore in Sant'Anna bei Pisa in Italien ist die Entwicklung der Smarthand oder auch Cyberhand genannten Prothese mittlerweile weit fortgeschritten. Die Sensoren der Finger sind über die Nerven mit dem Gehirn verbunden und - bei der BBC gibt es ein Video in Action - geben Empfindungen weiter, während die Motoren Impulse zur Bewegung empfangen können. Nach 10 Jahren Entwicklung funktionieren die Prototypen jetzt schon so gut, dass der glückliche Schwede im Ghandishirt sich einen Schluck Wasser eingiessen kann. Cyborgs sind im kommen.

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Video: Echte Insekten fliegen ferngesteuert



Eine unter Tierschutzaspekten mehr als zweifelhafte Methode zum Einsatz von lebendigen Insekten als Cyborg-Drohnen haben Forscher an der University of California, Berkeley, entwickelt. Wie zu vermuten war, wird das Programm von der DARPA (Defence Advanced Research Projects Agency), einer Behörde des Pentagons, die es ja schon einige Male mit ähnlichen Projekten auf unsere Seiten geschafft hat, unterstützt. Den Insekten wurden Elektroden ins Hirn und die Muskeln implantiert, die sie über Impulse zum Abflug und zur Landung anregen. Auch der Flug selbst kann beeinflusst werden. Das Problem der Energieversorgung der Elektroden dürfte allerdings schwer zu lösen sein, so dass die Ergebnisse nach Einschätzung von Forschern, die nicht am Projekt beteligt sind, zwar den Biologen zu Rückschlüssen auf die Flugfähigkeiten der Insekten verhelfen können, aber kaum zu einer militärischen Nutzung führen werden.

[Via NewScientist]

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EyeSeeCam: Du siehst, der Rechner sagt dir was


In Münchner Universitätskrankenhaus hat man eine eigenwilliges update zur Cyborgbrille entwickelt, das wirklich nicht sonderlich bequem aussieht. Gebaut dafür, die Augenkontrolle und das Sehverhalten zu analysieren, überträgt sie jede Bewegung des Kopfes und der Augen auf den Rechner via WiFi und lässt einen so in den virtuellen Raum tauchen. Wir denken eine der besten Anwendungen könnte sich direkt im OP zwei Stockwerke drüber befinden, wenn der Arzt gerade mal nicht vor Ort ist. 752x480 Auflösung, 4ms Latenzzeit und eine Samplerate von 600Hz sollten jedenfalls genug sein. Mehr Infos im PDF.

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Jerry Jalava hat den Stick immer in der Hand



Dieser Mann meint es ernst mit dem Cyborgtum: nachdem Jerry Jalava bei einem Motorradunfall letztes Jahr einen Finger eingebüsst hat, nahm er die Gelegenheit wahr, sich einen 2 GB USB-Stick in seine Prothese einbauen zu lassen, auf dem sich die Billy Linux Distribution und der Film Freddy Got Fingered befindet. Da kann der Finger mit Picoprojektor ja nicht mehr weit sein...

Lesen - Jerry Jalava auf Flickr

[Via Grinding.be]

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Cyborg Käfer im Testflug


Die DARPA will ja schon seit langem Cyborgs aus Insekten machen, einfach weil man dann unauffälliger in Feindgebieten herumsurren, und die Schwerstarbeit (das Fliegen) auch noch den willigen 6-beinigen Sklaven überlassen kann. Mit DARPA Mitteln finanziert ist es jetzt an der Universität von Berkley gelungen einen ersten Nashornkäfer über Radiosignale gesteuert herumfliegen zu lassen. Nur 6 Elektroden - verbunden mit Hirn und Muskeln - reichen um mit einem 1,3 Gramm leichten Chip den lässigsten Helikopter der Welt zu haben. Und 1,7 Gramm könnte er noch an Zusatzlast für Sensoren packen, bis die Wissenschaftler ausgefuchst haben, wie man an die eingebaute Sensorik des Käfers rankommt. (Leider ist uns keine Information über Batterielaufzeiten bekannt).

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Cinemizer: iPod Cyborgbrille (immer noch 80er)


Nicht wirklich das neueste, aber man muss ja wissen was man auf der IFA nun endlich mal testen will. Cinemizer, die iPod-Brille von Carl Zeiss z.B. wäre so ein Kandidat. Cyborgbrillen haben ja nicht nur einen schlechten Ruf weil sie so schlecht aussehen, sondern meist auch weil das Bild nur so halb überzeugt. Mit der simulierten Bildschirm-Diagonale von 115cm aus 2 Meter Entfernung legt Zeiss jedenfalls ganz schön was vor. Und nicht nur die Bügel lassen sich (samt Nasenpolster) individuell einstellen, sondern auch die Dioptin-Zahl lässt sich von minus 3,5 bis plus 3,5 variieren. Für 350 Euro allerdings auch nicht ganz unteuer. Und, nein, das Problem des obskuren 80er Jahre Looks ist immer noch nicht gelöst, aber wir hängen nach dem Klick doch noch ein paar Bilder dran, um euch entscheiden zu lassen ob der Slogan "looking for adventure" nicht vielleicht am besten mit "willst du Stress?" übersetzt werden könnte.

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