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Beiträge zu AR

Augmented World Expo zeigt über dreißig Datenbrillen


Einige Google Glass-Prototypen sind bekannt, aber die Ahnenliste ist natürlich sehr viel länger. Dank der Augmented World Expo können wir jetzt einen Blick auf eine Reihe dieser Vorgänger werfen, denn die Austellungsmacher haben eine große Zahl mehr oder weniger historischer Datenbrillen zusammengetragen, welche sie diese Woche in Santa Clara in Kalifornien dem Publikum präsentieren. Von Steve Manns handgemachten WearComp 1- und EyeTap-Prototypen bis zu den Glass-Vorboten von Optinvent und Vuzix ist alles dabei - insgesamt sind dort über dreißig Brillen und Headsets versammelt, aber seht selbst unten in der Galerie.

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Cast AR: Jeri Ellsworth stellt ihre 3D-Brille auf der Maker Faire vor (Video)



Jeri Ellsworth ist nach ihrem kurzen Gastspiel bei Valve nicht untätig geblieben und hat mit dem ebenfalls von Valve gefeuerten Programmierer Rick Johnson auf der Maker Faire 2013 ihr neues Projekt Cast AR als Prototyp vorgestellt. Das System besteht aus einer 3D-Brille mit durchsichtigem Glas, einem Stab zur Interaktion und einer Art Leinwand, dem Retro-Reflektor. Auf der Brille sitzen zwei Mini-LCD-Projektoren, die Bilder von einem angeschlossenen Rechner auf die Leinwand projezieren. Über eine in die Brille eingebaute Kamera wird die Kopfposition bestimmt. Das Teil soll als Game-Interface dienen (wobei der Stab eine Art Joystick wird, aber auch andere Interfaces wie hier ein Xbox Controller möglich sind) und fühlt sich laut unseren US-Kollegen angenehmer als zum Beispiel eine Oculus Rift an, da die Umgebung immer sichtbar bleibt, was ungewollte körperliche Reaktionen verhindert, ohne dabei die 3D-Erfahrung zu schmälern. Mit ihrer neuen Firma Technical Illusions will Ellsworth Cast AR dieses Jahr via Kickstarter finanzieren, der Preis der fertigen Datenbrille mit Stab und dem Retro-Reflektor soll unter 200 Dollar betragen. Video-Interview nach dem Break.

Bildergalerie: Hands-On: Cast AR

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Komplette Liste der Google-Glass-Sensoren ausgebuddelt, erinnert an erweiterte Erwartungen



Das Motto der Google-Glass-Einführung heißt ja offensichtlich: scheibchenweise extrafein. Vielleicht ist da ja noch mehr medialer Werbemehrwert drin, als in Apples Black-Box-Masche, abwarten. Jedenfalls ist es nicht erstaunlich, dass nun ein Entwickler beim Rumprobieren die vollständige Liste der Sensoren in der Datenbrille ausgebuddelt hat und diese nicht direkt von Google kam. Tatsächlich bemerkenswert an der Liste ist die Erinnerung an AR-Anwendungen, um die es bislang eher ruhig war, dabei sollte die erweiterte Realität doch eigentlich die Killer App (fieser Begriff, eh klar) werden und nicht die Spannervideokapazitäten.

Sensoren:
MPL Gyroscope
MPL Accelerometer
MPL Magnetic Field
MPL Orientation
MPL Rotation Vector
MPL Linear Acceleration
MPL Gravity
LTR-506ALS Light sensor
Rotation Vector Sensor
Gravity Sensor
Linear Acceleration Sensor
Orientation Sensor
Corrected Gyroscope Sensor

Positionsbestimmung:
Network
Passive
GPS

[via karthikk]

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Kein Aprilscherz: Baidu Eye, der chinesische Konkurrent für Google Glass


Das Bild oben stammt zwar vom ersten April, aber Baidu ist anscheinend tatsächlich dabei, seine Version von Google Glass zu bauen. Das behaupten nicht nur eine Reihe von Artikeln in Tencent Tech und Sina Tech, nach denen der chinesische Suchmaschinenriese etwas entwickelt, das sich dann doch sehr deutlich an den Specs von Google Glass orientiert (Qualcomms "neuester Stromspar-Chip mit bis zu 12 Stunden Akkulaufzeit" usw), jetzt aber, mit ein paar Einschränkungen, vom internationalen Sprecher Kaiser Kuo von Baidu bestätigt wurde: "Wir arbeiten tatsächlich an etwas, das in seiner Funktionalität dem ähnelt, was unter anderem bei Sina Tech und anderen chinesischen Medien geschrieben wurde; die Berichte stimmen in Bezug auf die Hauptfeatures, auch wenn ein paar Details falsch sind (was wohl auf einen Aprilscherz zurückzuführen ist). Der interne Projektname ist Baidu Eye. Ich bin nicht sicher, ob das der endgültige Name sein wird. Wir testen es gerade in kleinem Rahmen intern bei Baidu um zu sehen, in welche Richtung es weitergeht. Deswegen haben wir bisher noch keine offizielles Ankündigung dazu gemacht." Auch das Foto oben bestätigte Kuo als eines, das bei Baidu gemacht wurde, war sich aber nicht ganz sicher, ob es sich dabei tatsächlich um den Prototypen handelt. Warten wirs ab.

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Besitzer einer Parrot AR.Drone: ESA sucht eure Hilfe bei Weltraummanöver (Video)


Die Europäische Weltraumagentur ESA sucht über Crowdsourcing Hilfe bei der Entwicklung autonomer Raumsonden. Sie hat eine iOS-App namens "AstroDrone" veröffentlicht, mit der Besitzer einer Parrot AR.Drone ihren Quadrocopter an einer simulierten Internationalen Raumstation andocken können. Mit den gesammeltem Daten zu diesen Manövern will die ESA ihre Algorithmen trainieren. „Menschen sondieren ihre Position und Bewegungen intuitiv und auf verschiedenen Wegen auf Basis ihrer Umgebung und auf dem, was sie vor sich sehen", sagt Guido de Croon, Mitglied des Forscherteams. „Mit dieser neuen App können wir praktische Beispiele dieses Verhaltens erstellen, was ein erster Schritt ist, um dieses Verhalten irgendwann mithilfe künstlicher Intelligenz zu kopieren". Wie die App funktioniert, erklärt er im Video nach dem Break gleich selbst. Kostenloser Download hinter dem zweiten Quelle-Link.

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iPhone-App "Face Stealer" maskiert dein Gesicht in Echtzeit (Video)


Yahoo Japan hat die Augmented Reality-App "Face Stealer" veröffentlicht, mit der ihr euch die Gesichter anderer Lebewesen überziehen könnt. So gut wie jede Maske scheint machbar zu sein, egal ob Tierbaby oder Promi, und es geht ratzfatz, denn die iPhone-App erkennt automatisch Augen und Mund der Vorlage und passt sie in Echtzeit der eigenen Mimik an. "Beispielsweise könnte ein Mann sich für einen Videochat das Gesicht einer hübschen Frau aufsetzen", meint Yahoo Japan. Verführerisch? Hm, seht selbst im Video nach dem Break oder probiert es einfach aus, kostenloser Download hinter dem zweiten Quelle-Link.

[Via Nerdcore]

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Datenbrille Google Glass: Analysten erwarten Preis von 400 Dollar


Analysten von IHS Insight rechnen damit, dass Googles Augmented-Reality-Brille Glass etwa 400 Dollar kosten wird. "Wir taxieren den Durchschnittspreis für derartige Brillen, nicht nur die von Google, auf 400 Dollar", sagt IHS-Analyst Theo Ahadome laut Technology Review. Das ist wesentlich weniger als Entwickler für eine frühe Ausgabe von Google Glass bezahlten: Der sogenannte Explorer Edition-Prototyp kostete 1500 Dollar. Der Preis ist dem Bericht zufolge das kleinste Problem, da in der Brille die gleichen Standard-Komponenten wie in Smartphones steckten und sie preislich daher mit diesen vergleichbar sei. Entscheidender sei für den Erfolg, dass Google ein modischeres, weniger industrielles Design - woran angeblich fleißig gearbeitet wird - und die berühmte "Killer App" findet.

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Gesichtserkennung ist so last season: Google Glass lernt Dresscodes, will Freunde einfacher auffindbar machen


Die Applikation InSight, die an der Duke University (USA) für Google Glass entwickelt wurde, ist in der Lage Freunde in einer bspw. großen Menschenmenge anhand der Kleidung zu identifizieren. Auf großen Rockfestivals mit Sicherheit ein großer Stresstöter. Alle, die in der Clique sind, machen dazu ein Selbstportrait, welche die App daraufhin als Schablone speichert und bei Übereinstimmung dem Träger übermittelt. Vielleicht geht mit so einem Tool das nächste Blind Date auch nicht mehr schief. Toll, wenn Technik so viel kann.

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Steve Mann: 35 Jahre mit AR-Brillen


Steve Mann trägt sich seit ca. 35 Jahren mit dem Gedanken von AR-Brillen wie Google Glass und trägt verschiedenste selbstentwickelte Prototypen seit Ewigkeiten. Seine Geschichte bei Ieee-Spektrum zeigt nicht nur seine Erfahrungen mit solchen Brillen, die Vor- und Nachteile, sondern auch welche Fehler man als Google eigentlich nicht machen sollte, gerade wenn es um die Positionierung und Art der Kamera geht. Wir sind ihm hier zuletzt mit seinem DarthVader Schweißhelm begegnet. Selbst für ihn sind die Privatsphäre-Auswirkungen uneinschätzbar, aber natürlich kann er sich eine Zukunft ohne AR-Brille nicht mehr vorstellen. Definitiv der Lesestoff des Wochenendes.

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Metaio bringt AREngine Augmented Reality Chipset mit ST-Ericsson (Video)

Mit Google Glass spätestens dürfte der Damm für Augmented Reality gebrochen sein. Metaio und ST-Ericsson haben jetzt ein Abkommen geschlossen, dass ST-Ericsson ermöglicht 3D-AR-Funktionen auf Chiplevel zu integrieren. Metaio verspricht sich davon ähnlich revolutionäres wie bei der Einführung der GPU für Games. Auf dem Mobile World Congress soll es eine erste öffentliche Vorstellugn geben. Doch jetzt schon ein Video nach dem Break.

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