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Livestream: Notfall-Außeneinsatz im All wegen ISS-Leck


Gestern berichtete die NASA von einem Leck im Kühlsystem der ISS. Die beiden Astronauten Tom Marshburn und Chris Cassidy versuchen gerade jetzt in einem kurzfristig anberäumten Außeneinsatz, das Problem zu beheben, und wir können hinter dem Break aus sicherer Distanz live mitfiebern.

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Fraunhofer: Schutzhandschuh sieht bei Gefahr blau


Forscher des Fraunhofer Instituts haben einen ausgesprochen praktischen Handschuh entwickelt: Wenn sich in der Umgebungsluft toxische Stoffe befinden, verfärbt er sich dank Sensorfarbstoffe umgehend blau. Neben dem Schutz von Mitarbeitern, beispielsweise in der chemischen Produktion, könnten Farbindikatorsysteme auch zur Prüfung von Gasleitungen auf Lecks eingesetzt werden. Oder sie könnten auf Lebensmittelverpackungen verdorbene Waren kenntlich machen. Das ist aber noch Zukunftsmusik, derzeit beschäftigt die Forscher vor allem die maßgeschneiderte Entwicklung der Sensorfarbstoffe. Es gilt einiges zu beachten: "Das Farbstoffmolekül muss gezielt einen speziellen Analyten erkennen, nur dann erfolgt eine chemische Reaktion. Außerdem muss der Farbstoff sicher haften, er darf nicht ausgewaschen werden", erklärt Sabine Trupp, Leiterin der Gruppe Sensormaterialien der Fraunhofer-Einrichtung für Modulare Festkörper-Technologien. Spezielle Farbwünsche des Kunden werden ebenfalls berücksichtigt.

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IBM macht kleinstes Stop-Motion-Video mit Atomen (Video)


IBM sucht nach den besten Möglichkeiten Atome in Datenspeicher zu verwandeln, und hat dabei unter einem Monstermikroskop ein paar Atome hin und her geschoben, um damit die "Geschichte" eines kleinen Jungen uns seines Atoms zu basteln. Das Ganze in 100 Millionenfacher Vergrößerung. Videos nach dem Break.

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Obake: Touchscreens die einen anfassen wollen (Video)



Keine Frage, Touchscreens sind nicht das Ende der Welt. Am MIT Media Lab entwickelt man Obake, einen Touchscreen der auf einen zukommt und den man selber in einem gewissen Maß in Form zwirbeln kann. Die Hardware dafür soll nur schlappe 60 Dollar kosten. Der gummiartige Screen wirkt im Video nach dem Break etwas merkwürdig pampig, aber man sieht schon welche Applikationen dafür gemacht wären.

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Nano Haut: Roboter werden richtig touchy


Zhong Li Wan von der Georgia Tech hat eine neue Form von Transistoren aus Nanodrähten entwickelt, die auf einem transparenten, flexiblen Plastik montiert werden können und deren Oberfläche so sensitiv sein soll wie Haut. Damit wären Applikationen wie fühlende Roboter nur noch ein Klacks. Wenn man jetzt nur noch die Signale richtig interpretiert, was sich die Gruppe rings um Wang als nächstes vorgenommen hat. Weiter Applikationen wären extrem sensitive Sensoren, die z.B. für die Verifikation von Unterschriften online geeignet wären. Aber warten wir es erst ein Mal ab.

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IBM experimentiert mit neuartigen Sonnenkollektoren



Ein Forschungsprojekt von IBM verspricht einen großen Fortschritt bei der Nutzung der Sonnenenergie. Durch ein spezielles wasserbasiertes Kühlsystem werden die Zellen vor der Überhitzung geschützt und sollen so bis zu 2.000 Mal mehr Energie aufnehmen können als herkömmliche Bauteile der Photovoltaik. Das verwendete Wasser kann außerdem gefiltert als Trinkwasser oder anderweitig wiederverwendet werden, z.B. für Klimaanlagen. Ein Hoch auf die Effizienz. Derzeit werden einige Prototypen getestet. Wann die neue Technik in Serie gebaut werden wird, ist noch nicht klar.

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Video: Was passiert, wenn man im Weltraum einen Waschlappen auswringt


ISS-Kommandeur Chris Hadfield ist ein alter Bekannter, der uns schon mehrfach über die Tücken der Hygiene in der Schwerelosigkeit aufgeklärt hat. Trotz involviertem Waschlappen ist sein neuester Streich aber kein Erfahrungsbericht aus dem lustigen Astronautenleben: Die Idee dazu stammt diesmal von High School-Studenten, die mit einem Experiment zur Oberflächenspannung von Wasser im Weltall einen nationalen Wissenschaftswettbewerb der kanadischen Weltraumbehörde gewannen. Video nach dem Break.

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Samsung tüftelt an Tablet mit Gedankensteuerung


Sind Fingerabdrücke auf Tablets und Smartphones irgendwann Geschichte? Samsung arbeitet tatsächlich zusammen mit Forschern der Universität Texas an einer Tabletbedienung per Gedankensteuerung. Während mit einer EEG-Kappe die elektrische Aktivität am Schädel der Probanden gemessen wird, blinkt auf dem Tablet ein Icon auf. Konzenriert sich der Nutzer auf das blinkende Icon, kann er mit einer App interagieren. Klingt gut, aber von heute auf morgen wird diese Technik sicher nicht auf unseren Geräten landen. Derzeit steckt das System noch in den Kinderschuhen, und auch optisch ist die Kappe noch weit entfernt von Alltagstauglichkeit. Die Wissenschaftler hoffen aber, die Elektroden in Zukunft in eine unauffälligere Kopfbedeckung integrieren zu können.

[Via BGR]

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Casting für Marsmission startet im Juli, TV-affine Charaktere mit lebenslangen Ambitionen gesucht


Das Projekt Mars One legt in diesem Sommer mit dem Casting für die Marsmission los, die bis 2023 ein Team aus 40 Astronauten auf den rote Planeten führen soll. Und da sich das Unternehmen als "größtes Medienereignis der Weltgeschichte" finanzieren will und ein Rückflug nur optional angedacht ist, sollten potentielle Kandidaten wohl besser lebenslang TV-affin sein - nicht auszudenken, was passieren könnte, wenn auf halben Weg zum Mars die Einschaltquoten einbrechen! Um Eintagsastronauten abzuschrecken und die Kassen schon ein wenig zu füllen, wird auf die Bewerbung eine Gebühr von "maximal 25 Dollar" erhoben werden, Details sollen am 22. April bei einer Pressekonferenz bekannt gegeben werden.

[via theverge]

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Hawaii: 2014 beginnt der Bau des "30 Meter Telescopes"



Nach langanhaltenden Protesten der Bewohner der Gegend um den Vulkan Mauna Kea auf Hawaii hat eine lokale Behörde jetzt den Bau des 30 Meter Telescopes (TMT) genehmigt. 2014 sollen die Arbeiten am bis dato größten Spiegelteleskops der Welt beginnen: 2021 soll es fertig sein. Erforschen wollen die Wissenschaftler Galaxien, die bis zu dreizehn Milliarden Lichtjahre entfernt sind und somit nahe am Ursprung des Universums liegen. Gleichzeitig geht es darum, mehr über die Entstehung der Sterne zu erfahren. Dank des Umfangs des neuen Teleskops erhofft man sich Bildmaterial, das bis zu drei Mal schärfer ist, als es bisher technisch möglich ist. Das Projekt wird von zahlreichen Universitäten, aber auch von Ländern wie China und Indien koordiniert und unterstützt.

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US Navy holt die erste Drohne mit der Laserkanone LaWS aus dem Himmel (Video)



Die US Navy hat dieses Video veröffentlicht, in dem die Laserkanone Laser Weapon System (LaWS) von Bord der USS Dewey aus eine Drohne abschiesst. Das ist zwar noch ein Testsystem, aber bereits zwei Jahre früher als geplant, nämlich schon 2014, soll das erste Schiff mit einem SSL-Laser ausgerüstet werden. Die Dinger kosten 32 Millionen Dollar pro Stück, sollen aber pro Schuss unter einem Dollar kosten, was deutlich billiger ist als die Munition herkömmlicher Geschütze. Neben der Zerstörung kann der Laser aber auch so eingestellt werden, dass er nur die Sensoren des Ziels stört. Gruselig trotz der augenscheinlichen Drohnenattrappe: das Video nach dem Break

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Laserscanner nimmt Objekte aus einem Kilometer Entfernung in 3D auf


3D-Scanner mit einer Reichweite von einem Kilometer klingt erstmal unglaubwürdig, soll aber mit einer Laserkamera, die an der Heriot Watt University in Edinburgh entwickelt wurde, möglich sein. Auf dem Bild oben sieht man ganz gut, wie das funktioniert: die Laserstrahlen werden vom Ziel zurückgeworfen und die Länge ihres Rückwegs wird präzise genug gemessen, um Unterschiede im Millimeterbereich zu erkennen. Die Forscher glauben, dass sie die Reichweite schon bald bis auf 16 Kilometer ausweiten können, und die Kamera in weniger als fünf Jahren klein genug sein wird, um sie bequem mitnehmen zu können. Das einzige Problem ist die menschliche Haut, die die Laserstrahlen nicht gleichmässig genug reflektiert, so dass das Hightech-Teil wohl nicht zur Gesichtserkennung taugen wird. Stattdessen schlagen die Forscher vor, mit dem Scanner die Bewegung von Felsen oder der Vegetation zu beobachten.

[Via BBC News]

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Fuwatoro Egg: Die Revolution des Frühstückeis



Das gekochte Ei war vielleicht eines der ersten Speisen, die der halbwegs zivilisierte Mensch überhaupt auf dem Zettel hatte. Wir brauchten scheinbar Jahrhunderte, um das Frühstücksei auf das nächste Level zu bringen. Diese Revolution nennt sich Fuwatoro Egg und kommt aus Japan. Mit Hilfe einer Art Zentrifuge werden vor der Zubereitung die Eier in Hochgeschwindigkeit geschleudert, so dass sich Eiweiß und Dotter zu einer cremigen Emulsion verbinden. Nach dem Kochen soll dann das softeste Ei überhaupt auf dem Teller landen. Die Erfinder versprechen sich neben dem Frühstück auch die Anwendung für Süßspeisen. Sieht man allerdings die laborähnliche Maschine dazu, dürften wohl nur Haubenküchen und 5-Sternehotels auf die Idee kommen, das Fuwatoro-Gerät in die Küche zu stellen. Hochambitioniert. Seht das Video dazu nach dem Break.

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DIY-Wunderkind: 17-jähriger Brite baut daheim eigene DNA-Testmaschine



Wären die Eltern von Fred und Gus Turner früher mit der Wahrheit rausgerückt, Fred hätte sein großartiges Talent vielleicht nie entdeckt. Fred und Gus sind Brüder. Fred ist 17, Gus 14. Fred hat braunes, glattes Haar. Gus hat rote Locken. Bereits in der Schule wurden die Geschwister aufgezogen, dass mit den Eltern irgendwas nicht stimmen könnte und genervt von der Multivatermobberei, beschloss Fred seine eigene DNA-Testmaschine zu bauen. Mit Hilfe von alten Geräten wie einem Videospieler ging Fred Turner seiner eigenen Theorie auf den Grund: Sein Bruder ist zwar sein richtiger Bruder hat aber eine genetische Mutation, was zu seinen roten Locken führen musste. Zuhause fing Fred an, die DNA von ihm und seinem Bruder zu vergleichen und siehe da: Er hatte Recht. Neben dieser Gewissheit gewann Fred auch noch den Preis "UK's Young Engineering of the Year" und einen Studienplatz in Oxford für Biochemie konnte er sich ebenfalls ergattern. Dem Jungen steht eine große Karriere bevor. Seht ein kurzes Interview nach dem Break.

[Via DVICE]

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3D-Drucker der Universität Oxford produziert synthetisches Gewebe (Videos)


Wasser und Fett - das sind die Hauptbausteine, aus denen Forscher der Universität Oxford die oben abgebildete Kugel erstellt haben. Oder besser gesagt, sie haben das kaviarartige Gebilde mithilfe eines speziellen 3D-Druckers ausgedruckt. Anders als die meisten 3D-Drucker schichtet er das Ausgangsmaterial nicht in dünnen Schichten, sondern druckt in Tropfen. Dabei entstehen keine Figürchen, Schusswaffen oder Schädelteile, sondern ein neuartiges Gewebe, das eine ähnliche Konsistenz wie Hirn- oder Fettgewebe aufweist und sich wochenlang hält.

Besitzen die Tropfen unterschiedliche Salzkonzentrationen, bilden sie nach dem Druck dank Osmose sogar von alleine Formen aus, die der Drucker so nicht liefern kann. Zurzeit spuckt er einen Tropfen pro Sekunde aus und setzt maximal 35.000 Tropfen zusammen. Letztlich begrenzen aber alleine Zeit und Geld die Ausdehnung der Strukturen. Längerfristig stellen sich die Wissenschaftler einen medizinischen Einsatz ihrer 3D-Netze im menschlichen Körper vor, so könnten sie beispielsweise Medikamente transportieren oder beschädigtes Gewebe ausfüllen. Videos nach dem Break.

[Via National Geographic]

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