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Sascha Koesch
Berlin - http://

Zazzz: Der Haschisch-Automat feiert sein Debut in den USA



Tranzbyte und American Green haben gestern ihren ersten Haschisch-Automaten vorgestellt, Zazzz, der ab heute in Betrieb gehen soll. Dabei muss man natürlich seine ID verifizieren lassen, das Alter wird auch noch mal biometrisch gegengecheckt, und man kann nur einkaufen, wenn man einen medizinischen Grund für seinen Haschisch-Konsum hat und die entsprechende Karte. Wir sind gespannt wie sich das entwickelt. Video nach dem Break.

Honda NM4: Das perfekte Motorrad für Batman und Mangaliebhaber



Honda scheint sich mit seinem neuenen Motorrädern NM4-01 und NM4-02 (Bild nach dem Break) eine ganz eigene Zielgruppe auszusuchen. Superhelden und solche die es werden wollen. Die eindeutig von Mangas inspirierten Motorräder - die zunächst von einigen aufgrund des Aussehens für ein Konzept gehalten wurden - sollen schon am 21. April in Japan für ca. 7000 Euro in den Verkauf gehen. Hierzulande soll das Motorrad mit 55PS 11.755 Euro kosten und im Juni auf dem Markt sein. Selbst das Cockpit ist dem futuristischen Design angeglichen und lässt sich farblich einstellen. Video nach dem Break.

Galerie: Honda NM4

Fukushima: Mit der Drohne im Unland


Drone Adventures zeichnen sich dadurch aus, dass sie unzugängliche Gebiete mit Drohnen erschliessen. Jetzt haben sie sich den Nachwirkungen des Erdbebens und der folgenden Nuklearkatastrophe gewidmet und sind in das Fukushima-Gebiet gereist, wo immer noch 150.000 Bewohner evakuiert sind und die Aufräumarbeiten längst noch nicht abgeschlossen sind. Der Bericht und die Fotogalerie sind ein gespenstisches Statement gerade jetzt, wo die japanische Atomindustrie wieder angeschoben wird.

Vom Gesicht gerissen: Merke, Google Glass in San Francisco besser nicht tragen


Kyle Russell, ein Journalist aus der Bay Area, wollte über die Proteste in San Francisco berichten, die sich dieser Tage gegen einen Google-Anwalt richten, der wohl ein Haus gekauft hat und danach die Bewohner (darunter Lehrer) vor die Tür setzte. Dabei hatte er die wagemutige Idee (besser gesagt Angewohnheit) sein Google Glass aufzusetzen. Auf der Straße wurde ihm dann mit lauten "Glass"-Kriegsruf die Brille von der Nase gerissen und hinterher mit offensichtlich politisch getriebenem Hass auf Google zerstört. So wie man früher auf seine iPods und iPhones in der Öffentlichkeit aufpassen musste, scheint es zumindest in San Francisco schon so weit zu sein, dass man aufgrund der Stimmung gegen Google besser nicht mit Glass rumlaufen sollte. Das wird schlicht als Statement für Gentrification verstanden.

Foto via @kylebrussell

Turkei: Erdogan will Twitter wegen Steuerhinterziehung verfolgen



Erdogan hat in der Türkei noch nicht aufgegeben, die Macht von Twitter, die sich in den Leaks neulich zeigte, zu beschränken, auch wenn das eigene Verfassungsgericht ihm nicht gerade Recht gibt. Die neueste Angriffsstelle: Steuern. Und Twitter dürfte nur die erste Stelle sein an der er versucht diesen Hebel anzusetzen, denn auch YouTube und Facebook wurden in der Fernsehansprache genannt. Das Verfassungsgericht bekam auch sein Fett weg, ihm wurde politische Einmischung vorgeworfen.

Bild via @BennyRaccah

Vorschnell: Die ersten iPhone 6 Cases gesichtet (in 4,7 und 5,7 Zoll)



Die Zubehör-Industrie reagiert gelegentlich auf Gerüchte. Bei Mobilefun.co.uk will man jetzt schon erste Hüllen für das kommende iPhone 6 im Herbst gesichtet haben. 4,7 und 5,7 Zoll. Phabletgröße also. Dass die so größenkonservativen Apple aber gleich zwei neue Formate bringen, erscheint uns doch etwas übertriebene Vorfreude der Gerüchteküche, selbst wenn (Bild nach dem Break) auch in einer japanischen Zeitung schon über ähnliche Größen spekuliert wurde, inklusive technischer Zeichnungen. Die Japaner sollen allerdings mit Japan Display schon am kommenden iPhone 6 stark beteiligt sein.

3D High-Fashion zum Selberdrucken



3D-Druck und Mode tut sich ja noch etwas schwer, ist aber auf den Laufstegen der High-End Fashion-Welt ab und an zu sehen. Das Francis Bitonti Studio in New York hatte vor kurzem einen Workshop organisiert und hat jetzt ein erstes der dort entstandenen, schwer tragbaren Fashion-Objekte unter Creative Commons Lizenz bei Thingiverse online gestellt. Laufsteg-Experimente zum selber drucken und teilen. Sogar mit angepassten Größen. Möglich via MakerBot.

84% allen Online-Entertainments in Spanien ist Piraterie



Eine Studie (die allerdings von der entsprechenden Industrie in Auftrag gegeben wurde) bestätigt den Ruf Spaniens als Piraterie-Hochburg. Satte 84% aller online ergatterten Musik, Filme und Games sollen dort im letzten Jahr illegal runtergeladen worden sein. Die Zahlen kommen nicht gerade aus dem Nichts, denn der Ruf Spaniens als illegale Download-Speerspitze hat dort ja auch schon zu härterer Gesetzgebung geführt. Die scheint sich allerdings bislang nicht auszuwirken, auch wenn die illegalen Downloads einen Hauch zurückgegangen sind. Satte 50% der Spanier gaben übrigens an, dass sie angefangen haben selbst illegale Downloads zu machen, als die Steuern auf Kulturgüter im Jahr 2012 auf 21% stiegen. Die extrem hohe Jugendarbeitslosigkeit von über 50% in 2013 dürfte ein weiterer Grund sein.

Schmutzige Tablet-Wäsche: Samsung soll bei Verkaufszahlen kreativ übertrieben haben



Laut Dokumenten die im Laufe des Patentstreits zwischen Apple und Samsung aufgetaucht sind und die Apple irgendwie aus einem Internen Samsung "Top Secret" Memo haben will, soll der Verkaufsstart von Galaxy Tabs im Jahr 2011 alles andere als sensationell gewesen sein. Damals wurde an diversen Stellen verkündet, dass Samsung innerhalb von nur 6 Wochen Anfang 2011 zwei Millionen Tablets verkauft hatte, was kurz darauf in "ausgeliefert" umgemünzt wurde. Sensationsmeldungen über iPad-Killer waren dennoch die Folge und die Android-Dominanz auf dem iPad-Markt endlich zum greifen nahe. Die Samsung-eigenen Zahlen sagen jetzt aber, dass sie im gesamten Jahr 2011 nur eine Millionen Tablets verkauft haben. Damals ein noch geringerer Anteil am Gesamtmarkt als die mittlerweile völlig verschwundenen Nooks. Das diese Info jetzt im Laufe des Prozesses zwischen Apple und Samsung zu Tage kommt, dürfte Apple im Prozess bestenfalls eine schadenfreudige Randnotiz bescheren, macht sie allerdings nicht wesentlich substantieller. Es gilt einfach immer: sensationelle Verkaufszahlen sind mit Vorsicht zu genießen. Mittlerweile soll Samsung aber bei einem Marktanteil von 19% liegen und 37 Millionen Tablets im letzten Jahr verkauft haben, während Android tatsächlich mit über 60% Marktanteil endlich dominiert. Es hat nur einfach etwas länger gedauert.

SkyGo jetzt umsonst für alle Sky-Kunden



Bislang musste man SkyGo, den Online-Video-Service von Sky noch hinzubuchen, jetzt aber ist er für alle Sky-Kunden kostenlos. Damit ist zumindest auch unterwegs die Versorgung mit neuen Game Of Thrones Folgen gesichert. Im letzten Jahr sollen sich die Nutzungszahlen von SkyGo laut der Pressemeldung verdoppelt haben. Ein neues Design und weitere Funktionalität sind für dieses Jahr auch noch angeplant. Das Programmangebot auf SkyGo beläuft sich mittlerweile auf 15.000 Stunden Programm, 90 Serien-Staffeln, 600 Blockbuster, 3000 Sportliveübertragungen und 700 Kindersendungen. Am erfolgreichsten dürfte SkyGo - neben Sport-Features - zuletzt durch exklusive Serien wie "House Of Cards", "True Detectives" und jetzt auch der neuen Staffel von "Game Of Thrones" kurz nach US-Sendetermin gewesen sein.

Amazon Prime Air: Die Drohne wird massiv weiterentwickelt



Hatte irgendwer noch Zweifel an der Echtheit der Amazon Prime Air Geschichte? Pakete via Drohne direkt vor die Haustür fliegen zu lassen, war die Idee, die nicht nur in den USA auf diverse Probleme mit den Regulierungsbehörden stößt, geschweige denn gesellschaftliche und sonstige Bedenken. In einem gerade veröffentlichten "2013 Letter to Shareholders" von Jeff Bezos wird allerdings kein Zweifel daran gelassen, dass das Projekt auf Hochtouren läuft.

"The Prime Air team is already flight testing our 5th and 6th generation aerial vehicles, and we are in the design phase on generations 7 and 8."


Ihr wollt noch mal sehen wie die Zukunft aussieht? Video nach dem Break.

Robo-Mini-Printer läuft selbstständig über das Papier (Video)



Wir können Drucker auch nicht ausstehen. Nicht nur sind sie kleine Erpresser, die ständig meinen einem Toner vorenthalten zu müssen, haben Lüfter, die eher einer Konzertanlage gleichen und sind normalerweise so voller Software-Bugs, dass man ständig im Internet nach irgendwelchen Hacks suchen muss. Nein, das schlimmste: die nehmen viel zu viel Platz weg. Der Pocket Printer von Zuta Labs, der gerade via Kickstarter seinen Siegeszug antritt, hat aber noch andere Vorteile außer seiner Taschengröße. Der Mini-Drucker läuft wie ein Roboter über das Papier und kann logischerweise nicht nur unterwegs alles volldrucken, sondern ist auch für beliebige Papiergrößen einsetzbar. Ein Traum. Video des kleinen Wunderwerks (hoffen wir jedenfalls, so lange bis wir ihn selbst mal scheitern sehen) nach dem Break.

Twitter jetzt mit eigenem Chat und sonstigen Realtime-Notifications auf der Webseite



Wenn man zum angekündigten Redesign schon reflexartig an Facebook dachte, dann ist die Wandlung der Twitter-Webseite zum klassischen Social Network mit der neuesten Ankündigung perfekt. Notifications wie Direct Messages, Retweets, etc. soll es jetzt direkt in Pop-Up-Fenstern auf der Webseite geben. Wir haben die Einstellungen in unserem Account noch nicht gefunden, aber Rollouts dauern ja gewöhnlich immer eine Weile. Glücklicherweise lassen sich die Pop-Ups aber auch abstellen, wenn man keine Lust hat, ständig unterbrochen zu werden.

Google Glass für alle (jedenfalls kurzfristig und in den USA)



Das Google Glass Explorer Programm von Google wird am 15. April kurzfristig die Türen für alle öffnen, die bereit sind 1500 Dollar für das Gadget auszugeben. Bislang brauchte es immer eine Einladung. Wer sich anmelden möchte, kann den Link hinter der Quelle versuchen, allerdings gilt das Angebot nur für die USA. Über 18 muss man auch noch sein. Zeit für die wahren Glassholes jetzt die Verwandtschaftsbeziehungen in den USA wieder aufzufrischen.

​BMW plant OLED Rücklichter für kommende Autos (Video)



Rücklichter sind nicht gerade bekannt dafür, dass sie das Design eines Autos verschönern. Viel zu groß, hässlich reflektiv, wenn sie nicht leuchten und nahezu einheitlich im Design, da die Leuchtstärke schon bestimmte Größen erzwingt. BMW will jetzt in Zukuft OLED einsetzen um zum einen beim Design mehr Freiheiten zu haben, zum anderen weil sie nur einen Bruchteil der Energie verbrauchen. Geplant sind eigenwillige 2D- aber auch 3D-Formen. Video nach dem Break.


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