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Franziska Weiss
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PayPal weiht Passwörtern einen Grabstein

Wie PayPals Chief Information Security Officer, Michael Barrett, neulich an der IT-Konferenz Intertop verkündete, sind die Tage von Passwörtern und PINs gezählt. Laut MacWorld soll Barret seine Ansage mit dem Bild eines Grabsteins mit der Inschrift "1961 bis 2013" illustriert haben. Die meisten Menschen hätten mittlerweile sehr viele Accounts, würden sich für zu einfache und somit unsichere Passwörter entscheiden, und diese dann auch noch mehrfach nutzen. Barret ist Präsident der FIDO-Allianz, die Authentifizierungsmaßnahmen mittels Fingerabdruck-Scanner oder Stimmerkennung weiterentwickelt und mit anderen Lösungen kombiniert.

Über PayPals Passwort-Pläne ließ Barret nichts verlauten. Er versicherte aber, dass es noch dieses Jahr mehrere FIDO-fähige Geräte auf dem Markt geben werde und gab dabei einen Wink Richtung Apples iPhone: "Es wird viel darüber gesprochen, dass ein großer Technikkonzern in Cupertino später in diesem Jahr ein Mobiltelefon mit einem Fingerprint-Reader herausbringen wird".

Bericht: Sharp entlässt 5000 Mitarbeiter, will sich auf kleinere Displays konzentrieren


Vor einigen Monaten kamen von Sharp endlich wieder gute Nachrichten - eine Finanzspritze von Samsung - heute hingegen sieht es weniger rosig aus. Laut The Asahi Shimbun wird das japanische Unternehmen am kommenden Dienstag einen dreijährigen Umstrukturierungsplan publik machen, der die Rückkehr zu schwarzen Zahlen auch mit der Entlassung von 5000 Beschäftigten erreichen will. Betroffen seien hauptsächlich Mitarbeiter außerhalb Japans, aber auch die Firmenzentrale in Osaka werde nicht ungeschoren davon kommen. Die Hälfte der dortigen Belegschaft soll entlassen und auch das Management deutlich verkleinert werden. Außerdem heißt es in dem Bericht, dass Sharp seine regionalen Verkaufsstrategien neu ausrichten werde und sich in Zukunft mehr auf kleinformatige Bildschirme für Smartphones und andere Geräte konzentrieren wolle. Gerüchten zufolge soll Sharp im Juni mit der Produktion von LCD-Bildschirmen für das nächste iPhone beginnen.

[Via TechEye]

Google Wallet kommt nicht als echte Kreditkarte


Google hat die Pläne für eine eigene Kreditkarte kurz vor der I/O-Entwicklerkonferenz begraben. Das berichtet AllThingsDigital kurz nachdem bekannt wurde, dass Wallet-Chef Osama Bedier bei Google den Hut nimmt. Angeblich trat CEO Larry Page letzte Woche abrupt auf die Bremse, weil bei einer Demonstration des Plastikgelds nicht alles rund lief. Ursprünglich wollte Google mit der Karte Wallet-Usern die Nutzung des Dienstes auch ohne NFC ermöglichen und gleichzeitig noch mehr Infos zum Kaufverhalten ihrer Besitzer gewinnen.

Gerüchteküche: Neue Microsoft-Konsole heißt "Xbox Infinity"


Die Einladung für das Xbox-Event am 21. Mai ist vor ein paar Wochen schon ins Haus geflattert. Details hingegen sind nach wie vor so gut wie keine bekannt, selbst der Name der neuen Xbox ist noch ein Rätsel. Dessen Lösung die International Business Times jetzt allerdings kennen will: Xbox Infinity. Xbox 720, Durango, Xbox 8 oder einfach nur Xbox wären demnach als Kandidaten aus dem Rennen. Ob's stimmt? Auch wenn die Webseite betont, dass ihre Quellen aus dem Umfeld der Xbox-Entwickler stammen, bleibt das unklar, denn Microsoft enthält sich jeden Kommentars.

[Via ars technica]

DIY: Feuerspuckende Piranha-Monsterpflanze aus Super Mario (Video)


Kaleb Craft von Hackaday hat aus Bauschaum und Pappe eine gigantische, feuerspuckende Piranha-Pflanze gebastelt, wie man sie aus Super Mario kennt. Der Clou und gleichzeitig die Knacknuss bei der ganzen Bastelei ist natürlich das Feuersystem, das er im Trial-und-Error-Verfahren zusammenfrickelte. Von zahlreichen Versuchen endeten nur zwei nicht in "flaming balls of failure", wie Kaleb so schön sagt. Als DIY-Projekt für ein heißes Wochenende im Vorgarten ist das Ganze somit ein bisschen zu riskant, aber seht selbst im Video nach dem Break.

Cloud Drive Photos: Amazons Foto-App jetzt auch für iOS


Nachdem eifrige iPad- und iPhone-Fotografen ihre Bilder bereits bei Dropbox, Flickr und anderen lagern können, reiht sich jetzt auch Amazon in die Foto-Cloud-Anbieter für iOS ein. Die iOS-Version der App Cloud Drive Photos unterscheidet sich nicht groß von Dropbox oder Apples Photo Stream. Es gibt die Möglichkeit, die Bilder auf Facebook, Twitter oder über E-Mail zu teilen, und 5GB Online-Speicher sind umsonst. Kostenloser Download im iTunes App-Store hinter dem Quelle-Link.

Video: Google Earth im Satelliten-Zeitraffer


Google hat zusammen mit der NASA, dem U.S. Geological Survey (USGS) und dem TIME Magazine ein Projekt ins Leben gerufen, welches Satellitenbilder im Zeitraffer zeigt. Unter anderem lassen sich so die Rodung des Amazonas-Regenwaldes oder das Wachstum von Las Vegas über ein Vierteljahrhundert beobachten. Neben acht ausgewählten Orten kann man aber auch in eine beliebige Gegend zoomen und zusehen, wie sie sich von 1984 bis 2012 veränderte. Los geht es entweder hier auf der Timelapse-Webseite der TIME oder hier bei Google. Mehr zur Geschichte hinter dem aufwendigen Vorhaben erfahrt ihr im Video nach dem Break.

Lumia 928: Nokia präsentiert neues Flaggschiff (Video)

Salamitaktik: obwohl die offizielle Vorstellung des Lumia 928 erst am kommenden Dienstag über die Bühne gehen wird, hat Nokia das neue Smartphone-Topmodell bereits beim US-amerikanischen Telekommunikationsunternehmen Verizon angekündigt. Auch einige Vorzüge seiner PureView-Kamera mit 8,7 Megapixel, Carl Zeiss-Objektiv, proprietärer Bildstabilisierung und Xenon-Blitz pries der finnische Konzern schon vor einigen Tagen mit diesem Video an. Wie wir nun erfahren, bietet das Windows Phone 8-Gerät zudem ein 4,5 Zoll großes OLED-Display, einen 1,5GHz Dual-Core Snapdragon S4-Prozessor, 32GB Speicher und einen 2.000mAH-Akku, der kabellos aufgeladen werden kann. Das Lumia 928 kommt in den USA am 16. Mai zum Preis von 99 US-Dollar (inklusive Vertrag) in den Farben Schwarz und Weiß auf den Markt. Video und Pressemitteilung nach dem Break.

Sony schreibt nach fünf Jahren wieder schwarze Zahlen


Endlich kehrt Sony nach fünf Jahren in die Gewinnzone zurück. Wie der japanische Elektronikgigant heute bekanntgab, belief sich im Geschäftsjahr 2012 / 2013 (es endet am 31. März) der Gewinn auf 43 Milliarden Yen, das entspricht etwa 331 Millionen Euro. Vor einem Jahr hatte Sony noch einen Nettoverlust von 457 Milliarden Yen melden müssen. Zum Erfolg trug neben dem Verkauf von Immobilien auch der in jüngster Zeit schwächere Yen-Kurs bei. Um dauerhaft für schwarze Zahlen zu sorgen, muss Konzernchef Kazuo Hirai das Kerngeschäft wettbewerbsfähiger machen. Die TV-Sparte ist seit Jahren nicht profitabel, und der Verkauf von Digitalkameras und Spielkonsolen wird nach Einschätzung von Sony in diesem Geschäftsjahr zurückgehen. Das Unternehmen setzt seine Hoffnungen derweil auf die Smartphone-Sparte, wo die Konkurrenten Apple und Samsung die Nasen allerdings ganz weit vorn haben.

[Via Reuters]

Hands-On und Video: Nokia stellt das Asha 501 vor


Kurz bevor Nokia am kommenden Dienstag die noch fehlenden Details zum Lumia 928 präsentieren wird, hat der finnische Konzern in Indien das Asha 501 vorgestellt. Typisch: der Kunde hat die Qual der Wahl aus einer bunten Palette von sechs Farben. Anderweitig unterscheidet sich das neueste Mobiltelefon der günstigen Asha-Reihe hingegen stark von seinem Vorgänger. Die QWERTY-Tastatur macht wieder einem Touchscreen Platz. Neu ist auch das Betriebssystem, von Nokia als "Asha software platform" bezeichnet. Das Display zeigt nun jederzeit Uhr und Notifications an, dennoch soll der Akku im Standby-Modus beachtliche 48 Tage lang durchhalten.

Für 99 US-Dollar bietet das 98 Gramm wiegende Asha 501 einen 3 Zoll großen Bildschirm und einen 1Ghz-Prozessor. Auf der Rückseite befindet sich eine 3,2-Megapixel-Kamera (ohne Blitz). Der interne Speicher, dessen Größe nicht bekannt ist, kann mit einer microSD-Karte um 32 GB erweitert werden, eine 4GB-Karte ist im Lieferumfang bereits enthalten. In Afrika und Indien erhalten Kunden der Telefongesellschaft Airtel zudem für eine "limitierte Zeitspanne" kostenlosen Zugang zu Facebook. Das Asha 501 soll im Juni 2013 als Single- und Dual-SIM-Variante in über neunzig Ländern den Markt erobern. Videos und Pressebericht nach dem Break.

Plant Samsung ein "Galaxy S 4 Zoom" mit 16-Megapixel-Kamera?


Im Juni oder Juli 2013 soll das erste "Camera Phone" von Samsung auf den Markt kommen. Das berichtet Sammobile. Sein Name: Galaxy S4 Zoom. Es wird angeblich einen 16 Megapixel-Kamerasensor bieten - möglicherweise den gleichen wie die Galaxy Camera, welche Samsung auf der letzten IFA in Berlin vorstellte. Der Bildschirm des Galaxy S4 Zoom soll mit 4,3 Zoll kleiner sein als der des Galaxy S4. Als weitere Spezifikationen listet die Webseite 8GB Speicher, MicroSD bis zu 64 GB, Bluetooth 4.0 LE, Wi-Fi 802.11 a/b/g/n, GPS und Android Jelly Bean. Das Zoom soll in Schwarz und Weiß erhällich sein.

Lumia 928 vs. iPhone 5 und Galaxy S 3: Videovergleich bei wenig Licht

Auch wenn wir noch nicht viel über das Lumia 928 wissen, existiert es doch mittlerweile offiziell. Jetzt hat Nokia zudem ein Video veröffentlicht, in welchem die Low Light-Videoqualität des Lumia 928 mit der des iPhone 5 und des Galaxy S III verglichen wird. Wie die PureView-Kamera mit 8,7 Megapixel, proprietärer Bildstabilisierung und Carl Zeiss-Objektiv dabei abschneidet, zeigt Nokia in einem kurzen Clip nach dem Break auf einer Achterbahnfahrt: DIe ersten 50 Sekunden wurden mit dem Lumia 928 gefilmt, danach geht es weiter mit einem direkten Seite-an-Seite-Vergleich.

Fraunhofer: Schutzhandschuh sieht bei Gefahr blau


Forscher des Fraunhofer Instituts haben einen ausgesprochen praktischen Handschuh entwickelt: Wenn sich in der Umgebungsluft toxische Stoffe befinden, verfärbt er sich dank Sensorfarbstoffe umgehend blau. Neben dem Schutz von Mitarbeitern, beispielsweise in der chemischen Produktion, könnten Farbindikatorsysteme auch zur Prüfung von Gasleitungen auf Lecks eingesetzt werden. Oder sie könnten auf Lebensmittelverpackungen verdorbene Waren kenntlich machen. Das ist aber noch Zukunftsmusik, derzeit beschäftigt die Forscher vor allem die maßgeschneiderte Entwicklung der Sensorfarbstoffe. Es gilt einiges zu beachten: "Das Farbstoffmolekül muss gezielt einen speziellen Analyten erkennen, nur dann erfolgt eine chemische Reaktion. Außerdem muss der Farbstoff sicher haften, er darf nicht ausgewaschen werden", erklärt Sabine Trupp, Leiterin der Gruppe Sensormaterialien der Fraunhofer-Einrichtung für Modulare Festkörper-Technologien. Spezielle Farbwünsche des Kunden werden ebenfalls berücksichtigt.

Ming Mecca: Videogames erzeugen mit dem Modularsynthesizer (Videos)

Control Core und World Core von Special Stage Systems sind zwei Eurorack-Module, mit denen sich gleich zwei Nerdwelten gleichzeitig abfrühstücken lassen: Videogames und Modularsynthesizer. Dabei kann man durch Steuerspannungen, wie sie Analogsynthesizer nutzen, verschiedene Aspekte einer Gamewelt (Sprites, Bitmaps, Physics usw.) erzeugen und manipulieren, während man gleichzeitig am Sound schraubt. Passenderweise lässt sich das Ganze mit dem Control Core-Modul auch noch per NES-Controller steuern, was das Game dann gleich mit dem höchstpersönlichen Synthesizersoundtrack versieht. Die Game-Elemente können via SD-Karte durch eigene ersetzt werden. Billig wird das multimediale Vergnügen allerdings nicht: Ming Mecca schätzen, dass das World Core-Modul knapp 1000 Dollar, und das Control Core-Modul 350 Dollar kosten wird. Wie das alles zusammenspielt, seht ihr in den Videos nach dem Break.

Raumkapsel Orion: Test simuliert Versagen von Fallschirmen (Video)


Idealerweise kehren die Astronauten in der Raumkapsel Orion zur Erde zurück, ohne dass einer der drei Haupt- oder zwei Bremsfallschirme versagt. Da die Verwendung von Fallschirmen an sich aber "chaotisch und schwer zu berechnen ist", untersucht die NASA genau, was bei einem Teilausfall des Systems geschieht. Am 1. Mai überstand ein Modell der Kapsel ein potenziell verhängnisvolles Szenario: Nachdem es von einem Flugzeug über Arizona aus einer Höhe von 7620 Metern abgeworfen wurde, öffnete sich bei einer Geschwindigkeit von 400 km/h - der bisher höchsten in der Testreihe - nur einer der beiden Bremsfallschirme. Danach fiel zudem bei einem der Hauptfallschirme das erste Stadium der Öffnung aus. Wirklich nachvollziehen können wir das im Video nach dem Break leider nicht - vielleicht kann uns da jemand weiterhelfen? Die erste Rückkehr der Orion aus dem All ist übrigens für 2014 geplant, selbstverständlich ohne Astronauten an Bord.


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