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Franziska Weiss
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Bericht: Apple erwägt Radikalkur für iTunes


iTunes Radio scheint nicht viel gegen die sinkenden Musik-Download-Zahlen ausrichten zu können. Laut Billboard erwägt Apple deswegen die „dramatischste Überholung des iTunes Music Stores der letzten Dekade". iTunes Radio bewegt wohl nur ein bis zwei Prozent der Nutzer zum Kauf von Musik. Gleichzeitig soll der gesamte Musik-Download um bis zu 15 Prozent gesunken sein. Außerdem soll ein Label erklärt haben, dass iTunes nur noch für 50 Prozent der Einnahmen verantwortlich sei. 2012 seien es noch 70 Prozent gewesen. Vor gut zwei Wochen berichtete Billboard bereits, dass Apple mit der Musikindustrie über einen eigenen Streamingdienst ähnlich wie Spotify spreche und über eine Androidversion der iTunes-App nachdenke, die Steve Jobs ausgeschlossen hatte.

Teardown: iFixit zerlegt das Galaxy S5 (Video)


Die Reparaturprofis von iFixit habe das Galaxy S5 in seine Einzelteile zerlegt. Das Samsung-Flaggschiff erreicht 5 von 10 maximalen Punkten auf der Reparierbarkeitsskala und erhält damit eine schlechtere Note als das Galaxy S4 mit 8 Punkten. Positiv fiel auf, dass der Akku „unglaublich" leicht zu entfernen ist. Weiter geht die Zerlegung aber nur, wenn man es schafft, das verklebte Display unter Einsatz von Hitze zu demontieren. Dafür gibt es am meisten Abzug, denn diese Aktion ist nicht risikofrei: Das Glas könnte zerspringen oder Kabel kaputt gehen. Die bebilderte Schritt-für-Schritt-Anleitung findet ihr hier. Video nach dem Break.

Interface-Designer Greg Christie verlässt Apple


Greg Christie, der eine Schlüsselrolle bei der Entwicklung des ersten iPhones spielte, verlässt Apple. Das berichtete zuerst die Webseite 9to5Mac, mittlerweile bestätigt The Financal Times den Bericht. Der Vice President Human Interface soll mit Chef-Designer Jonathan Ive über iOS 7 gestritten haben. Wenig überraschend nimmt Apple zu den angeblichen internen Problemen keine Stellung ein: Laut einem Firmensprecher handelt es sich um ein geplantes Ausscheiden nach knapp zwanzig Jahren bei Apple. "He has made vital contributions to Apple products across the board, and built a world-class Human Interface team which has worked closely with Jony for many years", heißt im offiziellen Statement. Auf Christie sollen Hunderte Apple-Patente zurückgehen, unter anderem auch das umstrittene „Slide To Unlock". Wie 9to5Mac berichtet, übernimmt Jony Ive damit die direkte Leitung des Software-Designer-Teams.

BlackBerry schließt Ausstieg aus dem Smartphone-Markt nicht aus (Update)


BlackBerrys neuer CEO John Chen will, dass sein Unternehmen im Jahr 2016 wieder schwarze Zahlen schreibt. Und für dieses Ziel ist er offensichtlich auch bereit, die Smartphone-Sparte zu opfern. Es sei durchaus denkbar, dass sich BlackBerry aus dem Mobiltelefongeschäft zurückziehe, wenn dieses nicht profitabel laufe. Das äußerte Chen Bloomberg und Reuters gegenüber. Mehr als auf Smartphones setzt der Manager auf Geschäfts- und Regierungskunden, Software und eine Ausweitung der QNX-Plattform über Autos und den heutigen Einsatz in der Industrie hinaus. Chen geht davon aus, dass Blackberry mit zehn Millionen verkauften Smartphones im Jahr Gewinne machen kann.

Update: John Chen erklärt im hauseigenen Blog, dass im Reuters-Artikel seine Aussagen zum Geräte-Geschäft aus dem Kontext gerissen wurden: „Ich versichere, dass ich nicht beabsichtige, dieses Geschäft irgendwann demnächst zu beenden."

Nikon kündigt Androidkamera Coolpix S810c an


Nikon wagt einen zweiten Versuch mit einer Androidkamera. Die Kompaktkamera Coolpix S810c läuft mit Android 4.2.2 und kommt neu mit einem größeren 3,7 Zoll-Touchscreen, 16 Megapixel-Sensor und einem 12fach optischem Zoom. Gleichzeitig ist das Gehäuse kleiner als beim Vorgänger S800c. Mit dabei sind auch GPS, Kopfhörereingang und alles, was man von einem Android-Gerät erwarten kann wie Zugang zum Google Play Store oder Internet. Der Verkauf startet im Mai, als Preis nennt Nikon 350 Dollar. Komplette Pressemeldung mit allen Details nach dem Quelle-Link.

Fraunhofer forscht an Frachter ohne Mannschaft


Rolls-Royce will bekanntlich unbemannte, ferngesteuerte Containerschiffe entwickeln. Und von der EU kommt Unterstützung: Fraunhofer-Forscher tüfteln gemeinsam mit Partnern aus fünf Ländern am Konzept für einen Massengutfrachter, der ohne Besatzung über die Weltmeere schippert. Eine neue Pressemitteilung beschreibt das Ziel des EU-Projekts MUNIN so: Bis 2015 soll eine umfassende Computersimulation entstehen, mit der die Experten ihre Ideen virtuell testen und überprüfen können. Der Beweggrund: „In Europa ist die Seefahrt als Beruf nicht mehr sonderlich beliebt. Die Branche hat Nachwuchsprobleme", so Projektkoordinator Burmeister. Als Kern des unbemannten Frachters dient eine zentrale Software, die das Schiff autonom kotrolliert. Ein Mensch überwacht das Geschehen per Satellit und kann, wenn nötig, eingreifen und das Schiff fernsteuern. Auch beim An- und Ablegen soll der Mensch das Ruder übernehmen: In Hafennähe muss eine Crew an Bord sein.

Auf einer modernen Schiffsbrücke ist schon jetzt vieles automatisiert, dafür sorgen Autopilot, Tempoautomatik, Radargeräte oder Schiffserkennungssysteme. Zusätzlich soll ein autonomes Schiff mit weiteren Sensoren bestückt werden: Herkömmliche und Infrarot-Kameras sollen die Meeresoberfläche beobachten und Treibgut oder Schiffbrüchige erkennen. Auch wenn der Drohnenfrachter noch Zukunftsmusik ist - von Entwicklungen wie einem automatischen Ausguck-System oder einem verbesserten Warnsystem für Kollisionen könnte laut Burmeister auch die bemannte Schifffahrt profitieren.

[Bild: MUNIN ]

Slow Life: Korallen und Schwämme bewegt und en détail (Video)


Nicht nur für Tauchfans - das Zeitraffer-Video nach dem Break. Was sonst den Augen verborgen bleibt, zeigt Daniel Stoupin in dreieinhalb Minuten und 150.000 gestochen scharfen Bildern: Schwämme und Korallen führen ein bewegtes Leben. Er weist ausdrücklich darauf hin, dass ihr seinen Film auf einem möglichst großen Bildschirm abspielen sollt: „Auf einem Smartphone werdet ihr diesen Clip nicht richtig schätzen können. Ihr seht nicht, wie sich einzelne Zellen eines Schwamms bewegen." Mehr zum verwendeten Equipment und zum Inhalt erfahrt ihr hier und da.

Google-Firma Nest stoppt Verkauf des Rauchmelders Protect


Peinlich: Das Start-Up Nest - im Januar erst von Google für über drei Milliarden Dollar aufgekauft - muss den Verkauf seines Rauchmelders Nest Protect vorübergehend einstellen. Probleme bereitet ausgerechnet ein Alleinstellungsmerkmal, nämlich die Abstellfunktion via Gestensteuerung. Eigentlich dient sie dazu, den Rauchmelder bei einem Fehlalarm mit einem Wink zu deaktivieren. Offensichtlich funktioniert das aber auch unbeabsichtigt, sollte jemand zufälligerweise unter dem Gerät eine ähnliche Bewegung machen. Gründer Tony Fadell betont in einem offenen Brief, dass es bisher keine Vorfälle gegeben habe und sich das Feature abschalten lasse.

Sturztest: HTC One M8 vs. Samsung Galaxy S5 vs. Apple iPhone 5s (Video)


Beschränkt aussagekräftig, aber immer beliebt: Todernste Drop-Tests, welche brandneue Gadgets im freien Fall zeigen. Als Gladiatoren treten heute das One M8, das Galaxy S5 und das iPhone 5s an. Vier Absturzhöhen werden getestet: Jackentasche, Ohr, Über-Kopf und Über-Kopf-auf-dem-Tisch-stehend. Für eines der drei Smartphones war schon bei der zweiten Stufe Schluss. Über die Sinnigkeit von Stufe drei und vier könnte man sich streiten, aber es darf nun mal nur einen Sieger geben. Seht selbst im Video nach dem Break.

[Via BGR]

Street View in Italien: Google zahlt eine Million Euro Strafe


Street View beschert Google immer wieder mal Geldstrafen - zuletzt berichteten wir über das unrechtmäßige Sammeln von WLAN-Daten in Südkorea, das auch schon in Deutschland und Frankreich Bußen nach sich zog. Auch in Italien hat sich Google nicht an die Datenschutzauflagen gehalten und musste deswegen eine Million Euro bezahlen, berichtet nun Reuters. Die Gründe: Die Menschen wurden nicht ausreichend auf kommende Street-View-Aufnahmen hingewiesen, und die Google-Fahrzeuge waren nicht deutlich als solche zu erkennen. Der Konzern soll prompt reagiert und die geforderten Maßnahmen wie die Ankündigung via lokale Medien eingeführt haben.

Kaspersky zeigt Cyber-Bedrohungen in Echtzeit-Karte


Cyberbedrohungen rund um den Globus, in Echtzeit und vor zappendusterem Hintergrund: Der russische Antiviren-Hersteller Kaspersky hat eine interaktive Karte gebastelt, auf der ihr rumzoomen und die aktuelle Lage in verschiedenen Ländern unter die Lupe nehmen könnt. „Beispielsweise wie viele schädliche Links zur Mittagszeit in den USA angeklickt werden oder ob aktuell Nutzer in Österreich oder der Schweiz gefährlicher surfen", erklärt Kapersky in dieser deutschsprachigen Pressemitteilung. Direkt zur Weltkarte mit dem fröhlich sich reimenden Namen "Cyberthreat Real Time Map" geht es hier.

Ativ SE: Samsungs Windows Phone kommt nicht nach Deutschland


Beim US-amerikanischen Mobilfunkunternehmen Verizon ist das 5 Zoll große ATIV SE seit gestern vorbestellbar. In Deutschland wird das Smartphone mit Windows Phone 8 (nicht wie vermutet mit Windows Phone 8.1) hingegen nicht erscheinen, wie ComputerBase berichtet. Das habe Samsung direkt bestätigt. Hier trotzdem kurz die wichtigsten Specs: eine 2,3GHz Snapdragon 800 Quad-Core CPU, LTE, 2GB RAM, eine 13-Megapixel-Kamera und ein 2600mAh Akku. Die US-Produktseite findet ihr hinter dem zweiten Quelle-Link.

iFixit zerlegt Amazon Fire TV


Die Teardown-Könige von iFixit haben Amazons neue TV-Box in ihre Einzelteile zerlegt. Amazon Fire TV erwies sich als recht simpler Kandidat: Die Box besteht aus wenigen Teilen und ein normaler Schraubenzieher reicht aus, um an die Innereien zu kommen. Ein Fix-It-Yourself-Paradies ist das Kistchen dennoch nicht: Auf der Reparierbarkeitsskala erhält Fire nur 6 von maximal 10 Punkten. Auch hier ist mal wieder Kleber mit von der Partie. Und weil sich auf dem Motherboard alle entscheidenden Komponenten befinden, wird es teuer, wenn eine davon defekt ist. Die bebilderte Schritt-für-Schritt-Anleitung findet ihr hier.

Will.i.am will im Juli eigene Smartwatch zum Telefonieren rausbringen


Will.i.am von Black Eyed Peas versucht es wieder. Nach einem Kamera-Add-On fürs iPhone hat er jetzt in der britischen TV-Show „Alan Carr: Chatty Man" seine eigene Smartwatch präsentiert. Wie er dort behauptet, ist seine schlaue Uhr gleichzeitig auch ein Telefon und kann via Bluetooth Musik abspielen. Da versteht es sich von selbst, dass das namenlose Wunderding auch Twitter, Facebook und Instagram bieten soll. Wie er später über Twitter mitgeteilt hat, wird er sein Wearable noch in diesem Sommer, nämlich im Juli, unter die Leute bringen. Und „really real" soll es sein, betont er in einem zweiten Tweet. Das kann ja heiter werden. Video nach dem Break.

Amazon Dash: Barcode-Scanner für den Hausgebrauch (Videos)


Shopping kinderleicht gemacht: Ein quäkiges Stimmchen stellt im Video nach dem Break „Amazon Dash" vor. Mit dem Barcode-Scanner wandert die reale Müslischachtel vom Frühstückstisch direkt in den virtuellen Warenkorb. Das winzige Gadget ergänzt den Lebensmittel-Lieferdienst Amazon Fresh, der Waren - insbesondere frisches Obst, Gemüse oder Fleisch, Fisch und Milchprodukte - innerhalb eines Tages nach Hause liefert. Angeblich soll Amazon Fresh im Herbst auch nach Deutschland kommen, bestätigt hat Amazon diese Gerüchte allerdings nicht. Den Barcode-Scanner Dash hat Amazon bisher nur einzelnen Kunden zur Verfügung gestellt, da er sich noch in der Testphase befindet.


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