Alien-Optimisten hoffen ja immer noch darauf, dass es auf dem Jupitermond Europa Leben gibt, auch wenn es wohl keine besonders hochentwickelten Kreaturen sein dürften, die sich in den Ozeanen unter der kilometerdicken Eishülle des Himmelskörpers verbergen, auf dessen Oberfläche -160 Grad schon die wärmsten Sommergefühle darstellen. Das bislang detaillierteste Bild der Europas hat nun die NASA aus ihrem Archiv destilliert, indem Aufnahmen, die die Raumsonde Galileo Ende der 90er Jahre geschossen hat, digital aufgebrezelt und kombiniert wurden: Das Foto in voller Pracht gibt´s hier, Hintergründe im Video nach dem Break.

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Das kanadische Duo Brand & Grotesque hat eine Technik ausbaldowert, mit der Gamer bei ihrer Lieblingsbeschäftigung an den Ernst des Lebens erinnert werden und im Zweifelsfall dann auch gleich eine gute Tat vollbringen sollen: Blood Sport heißt das Konzept für einen modifizierten Game Controller, der dem Spieler immer dann ein bisschen Blut abzapft, wenn es eigentlich nur ordentlich vibrieren soll. Die Erfinder wollten ihre Idee mittels einer Kickstarter-Kampagne umsetzen, um anschließend Blood Donation Gaming Events zu veranstalten, aber Kickstarter war das Projekt dann irgendwie nicht richtig geheuer (obwohl Blood Sport durchaus Limits beim Blutabzapfen vorsieht) und hat die Kampagne beendet - Ob Blood Sport bald bei Indiegogo wiederaufersteht? Video nach dem Break.

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Forscher der Stanford University arbeiten seit zehn Jahren im Auftrag der US-Militärbehörde DARPA am Projekt Z-Man, einer Art Spider-Man-Technik, um in Gecko-Manier glatte Wände hinaufzuklettern. Und nachdem 2010 aus dem Projekt bereits der Gecko-Roboter Stickybot hervorgegangen war, wurde in diesem Sommer verlautbart, dass die Klebeklettertechnik der Geckos nun auch für Menschen adaptiert worden wäre, allerdings blieb man den Beweis in Form von Fotos oder Videos schuldig. Diesen reicht nun Stanford-Forscher Elliot Hawkes nach, der mit seinen Gecko Gloves tatsächlich eine Glasfassade erklimmt, auch wenn die Aktion noch etwas mühsam aussieht. Unklar bleibt dabei, inwieweit es sich um die gleiche Technik handelt, die für die DARPA entwickelt wurde, also ob die zivile Welt nur Wissenschaftsbrösel zu sehen bekommt und der wirklich gute Stoff den Militärs vorbehalten bleibt. Video nach dem Break. [Foto: Elliot Hawkes]

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Forschern des Monterey Bay Aquarium Research Institute sind rund 600 Meter unter dem Meeresspiegel die wahrscheinlich ersten Aufnahmen eines Tiefseeteufels (aka Schwarzangler aka Melanocetus) in freier Wildbahn gelungen. Das Monster aus der Dunkelheit gehört zur Gattung der Anglerfische und ist eigentlich gar nicht mehr so gruselig, wenn man seine Größe kennt: Das von ferngesteuerten U-Boot gefilmte Exemplar misst gerade einmal 9 cm, generell werden weibliche Tiefseeteufel nicht länger als 18 cm - und männliche Tiefseeteufel bringen es auf nur 3 cm. Video nach dem Break.

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Um die neue "Opal Card" zu bewerben, eine Chip-Karte, mit der man in Sydney ÖPNV-Fahrten bezahlt, hat sich der Opal-Betreiber ein Spiel ausgedacht, den Weekly Travel Reward, den man durch Absolvieren einiger Aufgaben erhält: Eine bestimmte Anzahl von Kurzstrecken, Trips und Herausforderungen. Klar, dass dieses Spiel quasi sofort von findigen Australiern gehackt wurde, wie Mashable nun erzählt. Bei Reddit war das schon vor 5 Monaten ein Thema: Wie man für 20 australische Dollar eine Woche umsonst fahren kann. Das Problem: Diese Methode brauchte 28 Trips - dauerte also ewig.

Aber Hacking ist schön, und weil es schön ist, treibt es Blüten. Der neue Ansatz: Mithilfe einer Strecke zwischen zweien außerhalb der Stadt gelegenen Haltestellen sammelt man "Reisen" anstatt von "Trips" an - das ist günstig. Dann noch ein bisschen Rennerei und innerhalb einer halben Stunde ist die Challenge gewonnen und der künftige Kurzverkehr umsonst.

Schönes Detail: Die Entwickler er Opal-App machen beim Trip-Hacking mit. Video vom neuen Hack nach dem Break.

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Pinc will der aktuellen Welle an Smartphone-Vorschalthalterungen für den Kopf mit einer besonders leichten Konstruktion und einem neuen Controller noch einen drauf setzen: Das Pinc ist für das iPhone 6 designt - und dient auch als Schutzhülle. Spannender sind hingegen die Controller-Ringe, die man über die Finger zieht. Das sind in Wirklichkeit LEDs, die mittels der iPhone-Kamera für Fingergesten getrackt werden können. Angeblich sind damit nicht nur zwei Curser benutzbar, sondern auch eine virtuelle Tastatur. Pinc wird 99 Dollar kosten und kann über Indigogo vorbestellt werden. Videos nach dem Break.


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Das amerikanische Verteidigungsministerium will in den nächsten zehn Jahren Satelliten ins All schicken, die länger als bisher ein einziges Ziel im Blick halten können. Das erklärte Michael Vickers, der amerikanische Staatssekretär des Verteidigungsministeriums mit Spezialgebiet Aufklärung auf einer Rüstungskonferenz in Washington, D.C. - Video nach dem Break.

"Zum ersten Mal wollen wir in Sachen weltweite Erfassung wirklich dauerhafte Überwachungsmöglichkeiten aus dem All ermöglichen [...], also wirklich in der Lage sein, ständig ein Gebiet für wirklich lange Zeit an zu starren[.]"

Sobald das verwirklicht sei, sei das eine "richtig, richtig wichtige Sache", mindestens ebenbürtig mit allem, was sie in den letzten 50 Jahren hinbekamen. "Aber das zu verwirklichen dauert über zehn Jahre."

Vickers erklärte nicht, was das Pentagon vor habe. Eine Möglichkeit ist ein erweitertes Netzwerk vieler kleiner Satelliten und anderer Überwachungsmethoden. Traditionell ist das Problem der Überwachung aus dem Weltraum, dass geostationäre Satelliten zu weit weg von der Erde sind - und nur schwerlich frei im Orbit navigieren können (Treibstoffmangel). Und dass Satelliten mit einem erdnäheren Orbit bestimmte Bereiche der Erde nur sehr kurz überfliegen und somit ein bestimmtes Ziel nicht "im Auge behalten" können. Bislang wurden dazu Satelliten in verschiedenen Orbits zusammengeschaltet, etwa beim Raketenstart-Detektorsystem SBIRS.

(Bild: Der deutsche Spionagesatellit SAR-Lupe / Marshall80 / GNU Free Documentation License, Version 1.2)

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Es gibt Firmen und Büros, die verbieten Facebook am Arbeitsplatz. Das könnte sich, wie wir wissen, ändern. Laut dem Wall Street Journal plant Facebook bereits für den 1. Januar eine eigene Plattform, die sich auf die Bedürfnisse von Kommunikationen am Arbeitsplatz spezialisieren will. Unter dem Arbeitstitel "Facebook at Work" sollen produktive Gruppenkommunikation und Chats unter Mitarbeitern ermöglicht werden. Wie viel der Service kosten soll ist weiterhin unklar, es könnte allerdings sein, dass der Dienst vorerst umsonst ist, um eine Userbase aufbauen zu können. Der Markt für Arbeitskommunikation ist im Moment spannend. Microsoft hat die Services Skype und Lync für bessere Firmenkommunikationen zusammen geführt. Auch der Neuling Slack wurde kürzlich auf eine eine Milliarde Dollar bewertet. Ob man neben den privaten Daten nun auch noch empfindliche Firmeninformationen dem Zuckerberg-Imperium überlassen will, muss dann jeder für sich selbst entscheiden.

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Bug oder Feature? Der XDA Developer JMUT hat bei seinem neuen Google Nexus 6 ein interessantes Hardwaredetail gefunden. Hinter dem Lautsprecher auf der Frontseite versteckt sich eine kleine LED, die rot, grün und blau leuchten kann. Nichts Neues mögen einige denken, allerdings sollte das Smartphone gar keine LED haben, zumal Android Lollipop Licht-Notifikationen gar nicht unterstützt und die Lampe auch erst über einen komplizierten Root aktiviert werden kann. Wieso also verbaut Motorola eine LED und macht die wieder aus? Plant Google doch noch Blinklichtnachrichten für die Zukunft? Oder hat man auf bestehende Bauteile gesetzt und dann festgestellt, dass eine Lampe zu viel verbaut gewesen ist?

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Wenn die Weihnachtssaison beginnt und alle Hersteller versuchen, ihre Produkte auf die Gabentische der Welt zu bringen, darf auch mit härteren Bandagen gekämpft werden. Microsoft bewirbt das Lumia 830 im direkten Vergleich zum iPhone. Hier treffen die Sprachassistenten Cortana und Siri aufeinander und ziemlich frech will Cortana wissen, was das neue iPhone denn so alles kann. Scheinbar nicht viel, aber: "Es ist OK, im Winter ein bisschen fetter zu werden." Uncharmant? Clip nach dem Break.

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