Seit Ende Januar 2014 ist klar, dass Motorola von Google abgestoßen und an Lenovo verkauft werden soll. Jetzt ist der Deal durch. Endlich, könnte man denken, aber solche Transaktionen brauchen eben Zeit. Lenovo wird somit faktisch zum drittgrößten Smartphone-Hersteller weltweit. Ein Geschäftszweig, der für das Unternehmen ohnehin immer wichtiger wird. Der Hauptsitz von Motorola verbleibt in Chicago, die rund 3.500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter weltweit werden in die Lenovo-Struktur integriert.

Motorola hat im Zuge der Übernahme außerdem eine Lizenz erhalten, die Patente, die auch nach dem Deal im Besitz von Google verbleiben, zu nutzen. Und auch die Marke Motorola wird erhalten bleiben. Alles andere wäre in Bezug auf den amerikanischen und europäischen Markt auch alles andere als klug. Wie lange es aber so bleiben wird, muss abgewartet werden. Auf dem heimischen chinesischen Markt hat Lenovo in Sachen Smartphones noch ganz andere Pläne.

Lenovo zahlt für Motorola rund 2,91 Milliarden US-Dollar.
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Lenovo schließt Akquisition von Motorola Mobility ab

Mit der Übernahme steigt Lenovo zum weltweit drittgrößten Smartphone-Hersteller auf


Stuttgart – 30. Oktober 2014 – Lenovo und Google haben heute Lenovos erfolgreiche Akquisition von Motorola Mobility bekannt gegeben. Mit der Übernahme der Marke Motorola und dem dazu gehörenden Produktportfolio innovativer Smartphones, wie dem Moto X, Moto G, Moto E, der DROIDTM Serie sowie der zukünftigen Motorola-Produkt-Roadmap befindet sich Lenovo auf Platz drei der weltweit größten Smartphone-Hersteller.

Lenovo wird Motorola als hundertprozentige Tochtergesellschaft mit Hauptsitz in Chicago führen und weltweit nahezu 3.500 neue Kolleginnen und Kollegen (davon alleine 2.800 in den USA) aus den Bereichen Design, Technik, Vertrieb und Support in das Unternehmen integrieren.

„Heute haben wir einen weiteren Meilenstein für Lenovo und Motorola erreicht. Zusammen können wir weiter wachsen und als starker Wettbewerber im globalen Smartphone-Markt ganz vorne mitspielen", freut sich Yuanqing Yang, Vorstandsvorsitzender und Chief Executive Officer (CEO) von Lenovo. „Als starke Nummer drei und würdiger Herausforderer der beiden führenden Anbieter im Smartphone-Business bieten wir Endanwendern größere Auswahl, stärkeren Wettbewerb und mehr Innovation. Diese Partnerschaft hat von Anfang an gepasst wie angegossen: Lenovo verfolgt eine ganz klare Strategie, agiert weltweit und hat mehrfach herausragende operative Fähigkeiten bewiesen. Motorola ist eine wahre Marken-Ikone und bringt neben seiner starken Präsenz in den USA und anderen entwickelten Märkten auch enge Carrier-Partnerschaften, ein starkes Patentportfolio und nicht zuletzt ein unglaublich talentiertes Team mit. Lenovo und Motorola Mobility – ein Sieger-Duo."

„Motorola ist bei Lenovo in sehr guten Händen, einem Unternehmen, das sich ganz darauf konzentriert großartige Produkte zu schaffen", sagt Larry Page, CEO von Google.

Liu Jun, Executive Vice President der Mobile Business Group bei Lenovo, wird Vorstandsvorsitzender, Rick Osterloh bleibt als Veteran des Unternehmens Präsident von Motorola.

„Motorola hat bereits ordentlich Schwung in den Markt gebracht. Vor allem die aktuellen Resultate zeigen, dass die Motorola-Produkte, die für elegantes Design stehen, eine große Zahl an Fans unter den Endanwendern haben", meint Liu Jun. „Ab sofort werden wir noch stärker werden. Inklusive Smartphones und Tablets rechnen wir mit dem Verkauf von über 100 Millionen mobilen Geräten in diesem Jahr. Hier setzen wir auf drei Säulen: Lenovos Präsenz in China, der gemeinsame Schwung in aufkommenden Märkten und Motorolas starkes Standbein in entwickelten Märkten wie beispielsweise den USA."

Motorola hat durch viele erfolgreiche Produktvorstellungen und bahnbrechende Innovationen ein starkes Momentum im Markt erreicht und. Neben Smartphones hat die Moto 360 Uhr für Aufsehen gesorgt und Motorola als ein expandierendes Unternehmen im Bereich der Mobile Devices etabliert. Lenovo erwartet das Erreichen der Profitabilität des Motorola Geschäfts innerhalb von sechs Quartalen.

Google behält einen Großteil der Patente aus dem Motorola Mobility Portfolio während Motorola eine Lizenz erhält, diese Patente zu nutzen. Darüber hinaus behält Motorola mehr als 2,000 Patente und eine große Zahl an gegenseitigen Patent-Lizenzvereinbarungen sowie das Markenportfolio von Motorola Mobility.

Vorbehaltlich bestimmter Anpassungen belief sich der Kaufpreis auf ca. 2,91 Milliarden US-Dollar bestehend aus ca. 660 Millionen US-Dollar in bar und 519.107.215 neuer Aktien im kumulierten Wert von 750 Millionen US-Dollar, was einem Anteil von ca. 4,7 % an Lenovos Aktien entspricht, die auf Google übertragen wurden. Die übrigen 1,5 Milliarden US-Dollar werden in Form eines dreijährigen Schuldscheindarlehens beglichen. Lenovo zahlt Google eine separate Barkompensation in Höhe von ca. 228 Millionen US-Dollar für Geschäftskapital und Barmittel von Motorola Mobility zum Zeitpunkt des Abschlusses der Transaktion.

Die Transaktion hat inklusive der Freigabe des Ausschusses für ausländische Investitionen der USA (CFIUS), der Europäischen Kommission und des chinesischen Handelsministeriums sowie Behörden in Brasilien und Mexico alle regulatorischen Anforderungen und üblichen Abschlussbedingungen erfüllt. Das ist nun das fünfte Mal, dass Lenovo die Freigabe der CFIUS erhalten hat, ein US-Unternehmen zu akquirieren.

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Der erst 2010 gegründete Smartphone-Hersteller Xiaomi hat im Heimatmarkt China die Nase ganz weit vorn und nimmt auch den globalen Markt im Sturm. Laut Strategy Analytics hat Xiaomi die Hürde zum weltweit drittgrößten Smartphone-Hersteller genommen und ist damit gleichzeitig zum ersten Mal unter die Top 5 aufgestiegen Damit hat das junge Unternehmen nun nur noch Apple und an der Spitze Samsung vor sich. Zurzeit ist Xiaomi vor allem in Asien stark, hat die Eroberung von weiteren Märkten aber bereits angekündigt. Der Schlüssel zu den neuen Erfolgszahlen ist dem Marktforscher IDC zufolge das Xiaomi-Flaggschiff Mi4.

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Wie von Google versprochen gibt es auf YouTube ab jetzt auch die Möglichkeit, Videos mit einer Bildrate von 60 fps hochzustellen. Um den Unterschied zu sehen - und der ist riesig - müsst Ihr bei der Qualität 720p oder 1080p einstellen. Laut The Verge sind die Resultate mit Chrome und Safari 8 perfekt, bei mobilen Browsern hingegen wohl nicht immer überzeugend. Wie der Upload von 60fps-Videos funktioniert, beziehungsweise wann er wo zur Verfügung steht? Das können wir euch nicht sagen, denn es ist derzeit noch kein Blogbeitrag von Google zum Thema erschienen. Dafür hat Kotaku bereits einen seidenglatt laufenden Mario Kart 8-Clip entdeckt: nach dem Break.

[Image credit: MK8 Records, YouTube]

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Nach Samsung und Apple steigt nun endlich auch Google in den Ring der Fitness-App-Anbieter. Google Fit nennt sich die Android-Anwendung, die jetzt zum Download erhältlich ist und Sport und Fitness wie alle anderen auch natürlich noch besser machen will. Die App nutzt die Sensoren in Android-Geräten, um Daten zu generieren. Aber auch Daten von Drittanbietern wie Strava, Runtastic und vielen anderen können hier zusammen geführt werden. Gewicht, Schritte, Puls und der ganze Rest auf einem Blick. Wir werden sehen, wie gut es in der Praxis funktioniert. Den Download findet ihr bei Google Play hinter der Quelle.

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Ein findiger Bastler hat eine Methode entdeckt, wie man den automatischen Verschluss der Nike-Sneaker aus Zurück in die Zukunft 2 nachbasteln kann. Wurde auch mal Zeit, immerhin schreiben wir bald das Jahr 2015, das Jahr in dem der Film aus dem Jahr 1989 spielt. Leider ist der Mechanismus nicht ganz so schnell wie bei Marty McFly. Aber mit dem Hoverboard hat es ja auch seine Zeit gedauert. Demovideos nach dem Break.


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Googles modulares Smartphone Ara macht seit einiger Zeit die Runde und könnte Dinge wie geplante Obszoleszenz in der heutigen Zeit grundlegend ändern. Neben Google und Motorola sind auch die Leute von Phonebloks mit im Boot, die die Idee damals mitgeprägt haben. Nun ist ein Video eines Ara-Prototypen veröffentlich worden, das einen ersten tieferen Blick liefert, was das Modul-Fon so alles können wird. Nächstes Jahr soll das Gerät offiziell vorgestellt werden und erscheinen. Wir sind weiterhin sehr gespannt. Clip nach dem Break.

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Microsoft hat wie erwartet jetzt endlich auch ein Fitnessarmband vorgestellt. Es trägt den schlichten Namen „Microsoft Band", kostet 199 US-Dollar und steht vorerst nur Kunden in den USA und auch das nur in „limitierter Anzahl" zur Verfügung. Designt wurde es von Quentin Morris, der auch den Xbox Controller entwickelte.

In das Band sind zehn Sensoren integriert, die nicht nur Puls, Schritte und Distanzen, sondern auch UV-Strahlung und Schlaf überwachen und darüber hinaus beim Kalorienzählen helfen. Kompatibel ist der Tracker mit iOS, Mac, Android, Windows und Windows Phone. So erreichen den Nutzer auf dem Display (319 x 102 Pixel) auch SMS und Notifications.Facebook, Twitter, Email - alles immer auf dem Schirm. Die Akkulaufzeit gibt Microsoft auf der Produktseite mit 48 Stunden an, vorausgesetzt, dass „Funktionen wie GPS" aus bleiben. Video nach dem Break.

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Eine 4K-Lösung auf 31"? Bitte sehr, LG beginnt dieser Tage mit dem Rollout des entsprechenden Monitors. Der LG 31MU97 entspricht den Anforderungen der "Digital Cinema Initiative" und soll ein extrem scharfes Bild bieten. Die Auflösung: 4096 x 2160 Pixel. Die Farbtiefe von 10 Bit soll Cutter, Filmschaffende, aber auch Grafiker glücklich machen. 99,5 Prozent des Adobe-RGB-Farbraums sollen laut LG dargestellt werden. Auch Apple-User können sich freuen: Kompatibilität ist gewährleistet, Thunderbolt inklusive.

Ausgeliefert wird - auch in Deutschland - schon diese Woche. Der Preis liegt bei rund 1.500 Euro.

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Unsere Kollegen von Engadget US haben sich die Neuauflage des Nintendo 3DS angeschaut - besser: die beiden Neuauflagen. Dieses Jahr hat Nintendo neue Geräte vorgestellt: eins größer, eins kleiner, beide mit neuen Buttons, einem zweiten Analogstick und einer verbesserten 3D-Darstellung. Sie heißen: New 3DS und New 3DS XL (in Japan: New 3DS LL) und sind erstmal nur in Japan und anderen Teilen von Asien, in Australienund Neuseeland zu haben.

Engadget-Reviewer Mat Smith ist sehr zufrieden mit Nintendos Politur. Der bessere 3D-Screen, der zweite Analogstick und der schnellere Prozessor machen das Spielen besser. Auf der Mängelseite: Manche Spiele funktionieren nun etwas anders, die austauschbaren Gehäuseplatten funktionieren nur mit dem kleineren 3DS und Spiele zu kaufen sei immer noch eine Qual. Smith rät sogar 3DS-Käufern zum Upgrade.

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