Ja, auch wir mussten erst mal
nachsehen wie dieses Ding eigentlich heisst, dass Jugendlichen auf den Dörfern ihre ersten Motocrosserfahrungen und Blechschäden beschert. Nicht Bodenwelle, nicht
Hubbel, nein: Bremsschwelle. Klar ist, das Ding macht Stress und verursacht bei falschem Gebrauch obendrein Kopf- und Nackenschmerzen. Kein Wunder, dass sich jemand an die technologische Aufgabe gemacht hat, das zu verhindern. Jae-yun Kim & Jong-Su Lee haben eine entwickelt, die den Druck des ankommenden Autos spürt und sich ganz flach macht, wenn man mit einer lässigen, sprich erlaubten, Geschwindigkeit über das Ding rast. Ziel: soll Belästigung der Lansamfahrer verhindern und obendrein dafür sorgen, dass man nicht zwischen den Bremsschwellen Gas gibt. Letzteres ein Traum. Das Problem: Vermutlich werden die eigentlich als billiges Verkehrsberuhigungsding gedachten Teile dadurch ganz schön teuer (und gehackt) und obendrein funktioniert das nur (jedenfalls bevor wir ins Nanozeitalter eintreten, in dem wir hoffentlich andere Sorgen haben, als Raser in verkehrsberuhigten Zonen) bei nicht in den Asphalt eingebetteten Bremsschwellen und die sind hierzulande eher selten.