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Beiträge zu urheberrecht

Gema klagt gegen YouTube wegen Sperrhinweis



Wie die Wirtschaftswoche heute schreibt, hat die Gema wie angedroht beim Landgericht München eine Unterlassungsklage gegen YouTube eingereicht. Es geht um den bei gesperrten YouTube-Videos eingeblendeten Hinweis: "Leider ist dieses Video in Deutschland nicht verfügbar, da es Musik enthalten könnte, für die die Gema die erforderlichen Musikrechte nicht eingeräumt hat". Gema-Chef Harald Heker bezeichne den Text als "reine Stimmungsmache". Die Google-Tochter sperre mehr Videos als von der Gema gefordert. Die Gema verlangt je Musikvideoabruf 0,375 Cent, YouTube hingegen will "eine prozentuale Summe, da sonst alle unwirtschaftlichen Videos von der Plattform weichen müssten". Vor gut zwei Wochen hatte die Gema die Verhandlungen mit YouTube für gescheitert erklärt und angekündigt, eine Schiedsstelle beim Deutschen Patent- und Markenamt anzurufen.

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Google Library: US-Buchverlegerverband und Google einigen sich

Im Oktober 2005 reichten fünf Mitglieder des US-Buchverlegerverbands AAP (Association of American Publishers) Klage gegen Google ein, weil der Online-Gigant seit 2004 urheberrechtlich geschützte Bücher und Zeitschriften großer Bibliotheken digitalisiert, ohne vorher die Zustimmung der Rechteinhaber einzuholen. Fast genau sieben Jahre später wurde der Streit um das Projekt Google Library nun außergerichtlich beigelegt, wie Google und die Association of American Publishers heute bekanntgaben. US-amerikanische Verleger können demnach wählen, ob sie ihre Bücher aus der digitalen Bibliothek entfernen oder allgemein zugänglich machen wollen. Wer sich für letzteres entscheidet, erhält auf Wunsch eine digitale Kopie zum eigenen Gebrauch. Darüberhinaus können US-Verleger unabhängig von dieser Einigung weiterhin individuelle Abmachungen mit Google treffen. Wie es im Pressebericht hinter dem Quelle-Link heißt, läuft der Rechtsstreit zwischen Google und dem US-Autorenverband Author's Guild hingegen weiter.

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Google zeigt Webseiten mit gemeldeten Urheberrechtsverletzungen weiter unten an



Ab kommender Woche zeigt Google Webseiten, denen Urheberrechtsverletzungen vorgeworfen werden, weiter unten in den Suchresultaten an. Ein neuer Algorithmus wird dann auch die Anzahl gültiger Löschanträge wegen Urheberrechtsverletzungen berücksichtigen: Je mehr davon eine Webseite aufweist, desto weiter fällt sie im Ranking zurück. Wie Google sagt, sind für die Nutzer dadurch seriöse Angebote wie die von Hulu oder Spotify leichter zu finden.

Der eigentlich Grund dürfte aber der Druck sein, den die Unterhaltungsindustrie zusammen mit Regierungsvertretern auf den Web-Giganten ausübt. So weist Google in der Bekanntgabe des Updates auch darauf hin, heute an einem Tag mehr Löschanträge wegen Urheberrechtsverletzungen zu bearbeiten als während des gesamten Jahres 2009. Der Verband der US-Filmindustrie MPPA reagierte zufrieden, stellte aber im gleichen Atemzug klar, dass sie von Google weitere Schritte erwarten:
"We are optimistic that Google's actions will help steer consumers to the myriad legitimate ways for them to access movies and TV shows online, and away from the rogue cyberlockers, peer-to-peer sites, and other outlaw enterprises that steal the hard work of creators across the globe. We will be watching this development closely – the devil is always in the details – and look forward to Google taking further steps to ensure that its services favor legitimate businesses and creators, not thieves."

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Frankreich: Google soll in Zukunft Begriffe wie Torrent und Rapidshare zensieren

Der oberste Gerichtshof in Frankreich hat eine neue Regelung gegen Datenpiraterie verabschiedet, die Google dazu nötigen könnte, Suchergebnisse in Zukunft zu zensieren. Im Kern geht es um die automatische Vervollständigungsfunktion. Die französische Musikverwertungsgesellschaft SNEP drängt schon seit Jahren darauf, Google zu unterbinden, Suchen nach Musik mit Begriffen wie Torrent, RapidShare und anderen Filesharingservices in Verbindung zu bringen. Die Argumentation: Google würde damit Piraterie unterstützen und öffentlich machen. 2010 und 2011 ging die SNEP mit diesem Anliegen vor Gericht, wurde aber zweimal abgeschmettert. Nun scheint sich aber auch die Meinung des Gerichts am letzten Donnerstag geändert zu haben. Die Sachlage wird nun neu aufgerollt. Es bleibt also weiterhin kompliziert im Lande Urheberrecht.

[Via GigaOM]

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Urheberrecht: Google löscht 1 Millionen Seiten im Monat aus dem Index


Auf der Google Transperency-Report Seite kann man nun ganz genau nachverfolgen wie viele Seiten Google auf Anfrage pro Woche aus dem Index nimmt. Zur Zeit summiert sich das auf über eine Millionen im Monat. Hauptfeger im Netz ist scheinbar Microsoft mit 543.378 angemahnten URLs, die britische Plattenindustrie liegt mit 162.601 weit vor der RIAA mit nur 33.462 und NBC Universal halten mit 145.938 den dritten Platz. Am stärksten betroffen sind Filestube.com, Torrentz.eu, 4shared.com und zippyshare.com. Wir vermuten da geht alles mit rechten Dingen zu.

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SOPA und PIPA-Protest: Internet bleibt stellenweise schwarz



Heute ist in großen Teilen des Netzes ein 24-stündiger Blackout als Protest gegen den Entwurf des US-Gesetzpakets SOPA (Stop Online Piracy Act) und PIPA (Protect Intellectual Property Act), das von diversen Medienkonzernen wie zum Beispiel der News Corp und der MPAA (Motion Picture Association of America) und Teilen der Musikindustrie angestrengt wurde, um Datenpiraterie zu bekämpfen. Die Kritiker befürchten, dass mit der geplanten Infrastruktur die das Sperren ausländischer Webseiten mit geklauten Inhalten vereinfacht, auch Zensur und Einschränkung der Meinungsfreiheit einhergehen wird. Zu den Kritikern gehören neben Wikipedia, deren englischsprachige Seite nur über Umwege zu erreichen ist auch Google, Mozilla, BoingBoing, Hackaday, Craigslist, Reddit, Wordpress, Facebook, ebay, Techcrunch, The Verge, Twitter und unzählige weitere.

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Gameboy-Badeanzug auf- und schon wieder abgetaucht


Wenn das Gameboy-Kleid ein feuchter Nerd-Traum war, dann ist der Gameboy-Badeanzug eine triefnasser Geek-Fanatasie - blöd nur, dass der Badeanzug nur kurz auf der Site von Black Milk Clothing aufgetaucht und jetzt schon wieder verschwunden ist. Dahinter dürften dann Copyright-Kalamitäten stecken, die ja auch die weitere Porduktion des Gameboy-Kleids eher fraglich machen.

[via buzzaurus]

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