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Beiträge zu umwelt

Infragram: günstige Infrarot-Digicams für Gärtner und Umweltaktivisten


Von der Umweltgruppe Public Lab initiiert, gehen bei Kickstarter gerade günstige Infrarot-Kameras ihrer Realisierung entgegen: Das nötige Kapital zur Produktion ist bereits im Kasten, wobei drei Varianten angeboten werden: das Bastelset für 10 Dollar (plus 2 Dollar internationaler Versand), mit dem eine vorhandene Webcam modifiziert werden kann, die Infragram Webcam für 35 Dollar und die Infragram Point and Shoot für 95 Dollar (jeweils plus 15 Dollar internationaler Versand). Mit den Infragram-Cams kann man dann Infrarot-und reguläre Fotos aufnehmen, die dann online zu einem Analysebild gerechnet werden, das Aufschluss über den Gesundheitszustand der abgebildeten Vegetation erlaubt. Video nach dem Break.



[via cnet]

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Fairphone: Android-Smartphone soll Ausbeutung & Umweltsauereien minimieren


In der Elektronikindustrie wird gemeinhin nur dann ernsthaft auf Arbeitsbedingungen, problematische Rohstoffquellen und Umweltverträglichkeit geachtet, wenn es Druck von Seiten der Konsumenten bzw. der Politik gibt. Dabei sind unsere Gadgets im Zweifelsfall durch und durch problematische Produkte, angefangen bei Rohstoffen wie Coltan, mit dem sich kongolesische Warlords finanzieren, über die Produktion unter miesen Arbeitsbedingungen wie beim iPhone-Fertiger Foxconn, bis hin zum Designs, die sinnvolles Recycling verhindern. All diese Probleme sollen beim Fairphone berücksichtigt werden, das derzeit von der gemeinnützigen Waag Society in Amsterdam entwickelt wird. Wobei die Macher zugeben, dass es ein durch und durch faires Smartphone wohl nicht geben kann. Das immerhin fairstmögliche Smartphone wird dann wahrscheinlich unter Android laufen, es soll im Frühjahr 2013 auf einer Crowdsourcing-Plattform vorgestellt werden und, wenn alles gut geht, im Herbst ausgeliefert werden. Das behalten wir Auge. Video nach dem Break.

[via taz]

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Umweltbundesamt-Chef: Tablets/Smartphones ohne austauschbaren Akku verbieten


Der Präsident des Umweltbundesamtes, Jochen Flasbarth (nicht zu verwechseln mit: Flashbart), hat gegenüber der Frankfurter Rundschau den Vorschlag geäußert, Geräte mit fix eingebautem Akku schlicht zu verbieten. Hört sich in unseren Ohren ausnahmsweise Mal nach einer vernünftigen Verbotsforderung an und manchmal muss man die Industrie eben auch zum Guten zwingen: siehe EU-Roaming-Regulierung. Die Nachteile fest montierter (am besten verklebter) Akkus liegen wohl klar auf der Hand: Reparieren wird schwer bis unmöglich, wodurch Rohstoffe verschwendet und der Elektroschrotthaufen anschwillt.

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Umwelt-Zertifizierung EPEAT: Apple und weitere Hersteller von ultradünnen Notebooks bestehen die Tests



Vor ein paar Monaten kehrte Apple dem Umweltbewertungssystem EPEAT den Rücken zu, um nach heftiger Kritik nur wenige Tage später wieder einzutreten. Jetzt hat die EPEAT bestätigt, dass ein "ultradünnes" Apple-Laptop den Verifizierungsprozess erfolgreich durchlaufen habe. Beim noch nicht genauer bezeichneten Gerät dürfte es sich allerdings eher um das MacBook Air handeln als um das das MacBook Pro, welches im Sommer als Auslöser für den Austritt diskutiert wurde. Die Tests bezogen sich auch nicht auf Apple-Produkte, sondern auf ultradünne Laptops: Insgesamt fünf solche Geräte von Apple, Lenovo, Samsung und Toshiba wurden in Bezug auf ihre Umweltverträglichkeit auf Herz und Nieren geprüft. Pressetext nach dem Break.

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Apple kehrt zurück zur Umwelt-Zertifizierung EPEAT



Vor einer Woche wurde bekannt, dass Apple seine Computer nicht mehr vom Umweltbewertungssystem EPEAT zertifizieren lassen will. Die Entscheidung stieß auf heftige Kritik, und die Stadt San Francisco erklärte umgehend, keine Apple-Produkte mehr zu kaufen. Jetzt rudert Apples Senior Vice President Bob Mansfield zurück: In einem offenen Brief an die Kunden spricht er von einer Fehlentscheidung und kündigt den sofortigen Wiedereinstieg Apples bei der EPEAT an.

Apple nennt keine Gründe für den Aus- und eiligen Wiedereintritt. Es wurde vermutet, dass das Retina MacBook Pro der Auslöser sein könnte, weil es wegen seiner eingeklebten Batterie iFixit zufolge nur eingeschränkt recyclebar ist - neuerdings führt Apple aber auf der Produktseite des Laptops die Gold-Zertifizierung der EPEAT auf. iFixit steht dieser Deklarierung skeptisch gegenüber und weist darauf hin, dass Firmen zuerst selbst festlegen, welcher EPEAT-Stufe ihr Gerät angehört. Von der EPEAT offiziell bestätigt wird die Selbsteinschätzung erst nachträglich. Wie iFixit betont, verlangt der EPEAT-Standard eine Zerlegung "mit herkömmlichen Werkzeugen oder von Hand", was bei ihrem Teardown des Retina Mac Book Pro nicht geglückt war.

Die Prüfung des Retina Mac Book Pro durch die EPEAT steht noch aus, soll aber EPEAT-CEO Robert Frisbee zufolge wegen der aktuellen Ereignisse wahrscheinlich vorgezogen werden.

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Apple pfeift auf die Umwelt-Zertifizierung EPEAT


Apple lässt Laptops und Desktops nicht mehr vom Umwelttbewertungssystem EPEAT zertifizieren. US-Behörden dürften diese Apple-Produkte somit nicht mehr kaufen, da das EPEAT-Umweltrating für sie verpflichtend ist. Auch viele Schulen und Firmen wie HSBC und Ford richten sich beim Kauf ihrer Computer nach dem Rating. iFixit zufolge ist es kein Zufall, dass Apple diese Entscheidung kurz nach der Einführung des kaum zu reparierenden Mac Book Pro mit Retina-Display trifft: Die Batterie des Laptops ist am Case festgeklebt und lief sogar aus, als iFixit sie zu entfernen versuchte. Während die EPEAT-Richtlinien verlangen, dass Geräte für das Recycling "mit herkömmlichen Werkzeugen oder von Hand" zu zerlegen sein müssen, scheint für Apple leider das leichte und kleine Design der Produkte Vorrang zu haben. Der Kommentar aus Cupertino steht noch aus.

[Via Wall Street Journal]

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UUV-Putzerfische: U-Boot-Drohnen sollen unseren Dreck aus dem Meer keschern


Vielleicht es ja eine brillante Idee, die Ozeane von UUVs (Unmanned Underwater Vehicle) reinigen zu lassen, vielleicht bedeutet es aber auch schlicht und einfach die maritime Müllkippe um einen ordentlichen Haufen toxischen Roboterschrott zu erweitern. Jedenfalls hört sich das Konzept einer Designergruppe für saubere Meere arg nach blauäugigem Technikoptimismus an: eine Unterwasserdrohne soll in Roomba-Manier Müll aus küstennahen Gewässern fischen und dabei mittels "spezieller Sensorik" den Fischen kein Haar krümmen. So einfach wird das aber leider nicht laufen.

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Einseitiger Werbespot: Mercedes macht F-Cell mit LEDs "unsichtbar"



Mercedes pappt LEDs auf die eine Seite eines F-Cell-Modells und eine Canon 5D Mark II auf die andere - und schwupps - schon ist die Karre unsichtbar. Natürlich nur auf der Vorderseite, aber mit der Unsichtbarkeit für die Umwelt verhält es sich ja auch nicht anders. Unfreiwillige Karikatur des 0,0-Versprechens im Video nach dem Break.

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PaperKarma: Smartphone-App gegen unerwünschte Werbepost


Junkmail kann eine nervige Sache sein, der Vorteil bei der E-Mail ist allerdings, dass man sie schnell löschen und abbestellen kann. Bei Papierwerbung im Briefkasten ist das bei weitem schwieriger, zumal mit dem weggeworfenen Papier auch immer ein Minus in der Umweltbilanz zu vermerken ist. Nun gibt es PaperKarma, eine Smartphone-App für iOS, Android und WP, mit der man ein Foto von der ungewünschten Werbepost macht und an PaperKarma sendet. Dort identifizert man, von wem die Broschüre stammt und kümmert sich im Namen des Users um die Abbestellung. Klappt das, erhält man eine Bestätigung. Mehr Infos und Links zu den App bekommt ihr hinter der Quelle.

[Via Übergizmo]

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Tastatur und Maus aus Bambus zum Ramschpreis von 19,57 Euro


Normalerweise ist das Preisschild happig, sobald bei Gagdets Bambus ins Spiel kommt, schließlich wird das Material gerne als ultimativ grüner Werkstoff angepriesen - egal was an Elektronikumweltsauereien im Gehäuse steckt. Zumindest was den Preis angeht, sind die exklusiven Bambustage aber wohl vorbei, denn jetzt hat der Trashhändler Chinavasion aus Shenzhen Tastatur und Maus aus Bambus zum unschlagbaren Kombipreis von 19,57 Euro im Angebot. Da wird das Greewashing wenigstens für alle leistbar.

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