
Es passiert nicht jeden Tag, dass ein Hersteller eine neue Vollformatkamera herausbringt, tatsächlich nicht mal jedes Jahr. Sonys brachte sein letztes High-end Model, die A900, vor vier Jahren heraus, also sollte man besser glauben, dass der Nachfolger so einiges an Verbesserungen mit sich bringt. Die Alpha A99 übertrifft jede andere Sony-Kamera mit ihren Fähigkeiten um ein weites, sowohl wenn es um Fotos geht, als auch in Sachen HD-Video. Mit dem 2.800-Dollar-Monster zielt die Firma auf professionelle Fotografen und Filmemacher ab und versucht beiderseitig mit einem Haufen von Features zu überzeugen. Das Hauptaugenmerk liegt auf dem neuen, größeren 24,3-Megapixel-Exmor-Sensor mit einer Lichempfindlichkeit von bis zu ISO 102.400. Laut Sony verfügt die Kamera zudem über das weltweit erste Dual-Autofocus-System, welches aus zwei verschiedenen AF-Systemen besteht, dem 19 Punkt System bekannt aus der A77 und einem zusätzlichen 102 Punkt System.
Filmemacher finden hier 1080/60p und 24p Optionen mit AVCHD 2.0, unkomprimierte Ausgabe durch HDMI (mit gleichzeitiger Ausgabe auf dem Monitor) und Phase-Detect Focus im Video-Modus. Es gibt außerdem einen Burst-Mode mit 6 Frames pro Sekunde, ein 14-Bit-RAW-Format für Fotos und dasselbe 921k-dot Xtra Fine schwenkbare LCD Display, das auch an der A77 zu finden ist, mit WhiteMagic und TruBlack, und dem selben OLED-Bildsucher wie bei der A77, NEX-6 und NEX-7 mit ein wenig verbesserten Fähigkeiten, dank des Vollformat-Sensors. Die Kamera verfügt über einen 34-Grad-Sichtwinkel und Einstellungsmöglichkeiten für den Farbton. Durch den Einsatz eines durchscheinenden Spiegels war es Sony möglich das Prisma wegzulassen und damit die Größe der Kamera zu reduzieren. Dadurch wird die DSLR leichter als die Nikon D800 oder die Cannon 5D Mark III. Nach dem Break gibt es das Hands-on.


























