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Beiträge zu mobilfunk

Samsung testet erfolgreich 5G, verspricht Marktreife für 2020


1 Gbps im Download hat die Technik-Abteilung von Samsung als Download-Geschwindigkeit bei kürzlich durchgeführten Tests erreicht: 5G! Sicher, das geht auch deutlich schneller, und die aus insgesamt 64 Teilen zusammengebaute Antennen-Infrastruktur muss auch noch optimiert werden. Samsung rechnet jedoch damit, dass die neue Technologie im Jahr 2020 den Konsumenten zur Verfügung stehen wird: alles zu seiner Zeit.

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Offline: Nordkorea schaltet mobiles Internet für Touristen ab


Das ging schnell, war aber auch zu erwarten. Im Zuge der nordkoreanischen Drohgebärden hat das Land die mobile Internet-Nutzung für Touristen abgeschaltet. Ende Januar hatte der Mobilfunker Koryolink damit begonnen, SIM-Karten an Besucher zu verleihen, ab Februar war dann auch der Zugang zum Internet via 3G freigeschaltet. Nun ist damit Schluss. Das berichtet ein chinesisches Tourismus-Unternehmen, das zahlreiche Reisen nach Nordkorea organisiert. Seine Mobiltelefone könne man weiterhin mit sich führen, auch SIM-Karten für Gespräche in die Heimat können man leihen, nur das Netz ist blockiert.

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Osterfreude bei o2: Berlin und München bekommen LTE


o2 startet am Ostersonntag den LTE-Betrieb in Berlin und München. Nach Frankfurt/Main, Leipzig, Köln, Dresden und Nürnberg kommen somit zwei weitere Ballungsräume in den Genuss des schnellen Internets unterwegs. Wie hoch der Datendurchsatz dann tatsächlich ist, bzw. bleibt, wenn mehr und mehr LTE-Geräte im Netz unterwegs sind, bleibt abzuwarten. Die maximale Geschwindigkeit liegt bei 50 Mbps. LTE nutzen kann man als o2-Kunde, wenn man den Blue-All in L oder XL hat. Für 39,99 € bzw. 49,99 € bekommt man neben den üblichen Flatrates 2 GB bzw. 5 GB aDatenvolumen vor der Drosselung. Für die preiswerteren Tarifmodelle S und M gibt es für 9,99 € pro Monat ein Upgrade, der Download-Tacho bleibt jedoch bei 21 Mbps stehen.

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Fotoserien: Handymasten als invasive Flora in Gestalt von Fichten, Palmen und Kakteen


Der südafrikanische Fotograf Dillon Marsh hat eine nette Serie namens "Invasive Species" mit der merkwürdigen Mobilfunkflora produziert, die sich seit fast 20 Jahren in seiner Heimat ausbreitet: Handymasten, die sich als Fichten, Palmen oder Kakteen tarnen und als Serie betrachtet eine eigene Gattung bilden - diese Gewächse sind halt immer ein wenig zu schlank, zu grade und symmetrisch geraten. Dem gleichen Thema hat übrigens auch Robert Voit die Serie "New Trees" gewidmet, die Exemplare aus den USA, Koreas und Südeuropa umfasst. Beide sehenswert und wohl noch lange nicht langweilig.

[via crackjack]

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Wlan To Go: Telekom kooperiert mit Fon, will größtes WiFi-Netz in Deutschland


2,5 Millionen neue WiFi-Hotspots will die Telekom bis 2016 in Deutschland an den Start bringen. Helfen soll dabei eine Kooperation mit Fon, die heute auf der CeBIT-Pressekonferenz angekündigt wurde. Das Prinzip ist so einfach wie irritierend. Das Geschäftsmodell von Fon basiert auf Sharing Is Caring: Man stellt sein eigenes WiFi auch anderen Nutzern zur Verfügung und kann genau davon profitieren, wenn man unterwegs ist. Wlan to go nennt die Telekom den neuen Dienst, der im Sommer diesen Jahres live gehen soll. Aktuell unterhält das Unternehmen rund 12.000 Hotspots. Ob die Idee ein Erfolg wird, bleibt abzuwarten. Das Telekom-Wlan ist schon jetzt oft verstopft und auch wenn man gerne mit über zwöf Millionen Breitbandanschlüssen prahlt, dürfte es sich bei den meisten um normale DSL-Verbindungen handeln, bei denen man im Zweifelsfall keine Mitsurfer ob geringer Bandbreite haben möchte. Ob das Mobilfunknetz also durch diese Kooperation mittelfristig entlastet werden kann, bleibt zweifelhaft.

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NTT DoCoMo testet erfolgreich 5G



Gemeinsam mit dem Tokyo Institute of Technology hat der japanische Mobilfunker erfolgreich einen Datenübertragunsgtest mit 10Gbps abgeschlossen und damit gezeigt, wie schnell 5G sein könnte. Der Test, bereits im Dezember in Ishigaki durchgeführt, zeigte außerdem, warum das Gerangel um aktuell belegte oder ungenutzte Frequenzspektren so wichtig für die Provider zu sein scheint: Der Test lief im 11GHz-Frequenzband mit 400MHz Bandbreite. 24 Antennen waren bei diesem Feldversuch im Einsatz, der, geht es nach DoCoMo, hoffentlich bald auch realistischeren Frequenzbändern mit ähnlichen Geschwindigkeiten durchgeführt werden kann. LTE ist noch lange nicht das Ende der Fahnenstange.

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E-Plus baut LTE-Netz mit ZTE


(Bild: E-Plus Gruppe)
Beim Thema LTE hinkt E-Plus bislang der Konkurrenz in Deutschland hinterher, jetzt lässt der Mobilfunkanbieter vermelden, dass man gemeinsam mit ZTE den schnellen Datenverkehr für Endkunden so schnell wie möglich verfügbar machen will. Aktuell unterhält E-Plus lediglich einige wenige Testnetze, zum Beispiel in Düsseldorf. Die Umrüstung auf die Long-Term Evolution sei jedoch problemlos realisierbar, heißt es in einer Pressemeldung, ein Großteil der UMTS-Basistationen sei bereits LTE-fähig, gemeinsam mit ZTE, dem Hauptzulieferer in Sachen Technik bei E-Plus wolle man jetzt "bedarfsorientiert" nachlegen. Konkret geht es um die Frequenz 1.800 MHz. E-Plus nennt die Strategie "Smart LTE". Das bedeutet, dass nicht auf die mehr oder weniger flächendeckende Versorgung gesetzt wird, sondern der Ausbau nur dort vorangetrieben werden soll, wo es am meisten Sinn macht. Einen konkreten Zeitplan liefert E-Plus nicht, die LTE-Tests sollen 2013 fortgesetzt werden.

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Warum denn auch nicht: Google installiert eigenes Mobilfunknetz auf dem Campus in Mountain View



Dass Google Interesse daran hat, nicht nur Inhalte anzubieten, sondern die entsprechenden Leitungen gleich mit, ist allgemein bekannt und seit Google Fiber in Kansas City auch Realität. Jetzt hat sich das Unternehmen mit der FCC darauf verständigt, ein eigenes Mobilfunknetz auf dem Campus einrichten zu dürfen. Die Frequenzen, 2524-2625 MHz werden in den USA von Clearwire gehalten und sind derzeit nicht in Verwendung, in Brasilien, Japan und China jedoch sind Netze bereits in Bau. Zentrum des neuen Netzwerks wird das Gebäude auf dem Google-Campus, in dem das Fiber-Team arbeitet: passt also. Bleibt die Frage, was Google ausprobieren will, bzw. was der langfristige Plan ist.

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Nordkorea: Touristen dürfen erstmalig SIM-Karten ausleihen


Die nordkoreanische Regierung scheint sich, wenn auch in sehr kleinen Schritten, weiterhin der "Öffnung" des Landes zu widmen. So dürfen sich ausländische Besucher erstmalig am Flughafen Pyöngyang SIM-Karten vom Provider Koryolink ausleihen (Kosten um die 60 Euro), die einem Telefonate in Botschaften, Konsulate, internationale Hotels, aber weiterhin keine lokalen Telefonate zu Einheimischen erlaubt. Auch mit dem mobilen Internet bleibt es so eine Sache, nichtmal EDGE darf der Tourist nutzen. Es ist aber mehr als gar nichts. Abwarten, was als nächstes kommt.

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Schocker: Eric Schmidt fordert Internet-Anbindung für Nordkorea


Nachdem Google-Manager Eric Schmidt in Südkorea seine Tanzkünste unter Beweis gestellt hatte, zog es ihn in den vergangenen Tage nach Nordkorea. Die Gründe für die Reise sind unklar, vermutet werden Verhandlungen, die vor allem die Freilassung von Journalisten betreffen. Bei einem Zwischenstopp in Peking zeigte sich Schmidt verwundert darüber, dass die Regierung der Bevölkerung keinen Zugang zum Internet gewähre. Das wäre mittels des bestehenden 3G-Netzes im Land ganz einfach, "man müsse es nur anschalten". Hoffentlich hat er wenigstens ein Stück Hardware als Souvenir mitgenommen.

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