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Beiträge zu militär

Premiere: Senkrechtstarter-Kampfjet F-35B legt saubere Senkrechtlandung auf die Piste (Video)


Die Weiterentwicklung des Kampfjets Lockheed Martin F-35 zum ersten Senkrechtstarter (STOVL, Short Take Off and Vertical Landing) mit Überschallgeschwindigkeit, der zudem auch noch Tarnkappenfähigkeiten hat, ist eine typische Militär-Beschaffungsgeschichte aus endlosen Verzögerungen und ausufernden Kosten, aber jetzt scheint das futuristische Kampfvehikel am Ziel zu sein, Lockheed Martin zeigt jedenfalls jetzt zum ersten Mal ein Video von der Senkrechtlandung eines F-35B-Serienmodells: im Video nach dem Break.

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16 Gramm Drohne: Briten schicken Nanocopter Black Hornet nach Afghanistan


Wir haben eine Weile nichts mehr gehört, von Prox Dynamics Nanocopter Black Hornet, aber in der Zwischenzeit hat sich der possierliche Flieger (16 Gramm schwer, 10 Zentimeter lang) offensichtlich zur militärischen Einsatzreife gemausert: das britische Militär hat gerade die ersten Mini-Aufklärungs-Drohnen an Soldaten im Afghanistaneinsatz geliefert, insgesamt hat Prox Dynamics für 20 Millionen Pfund (23,4 Mio. Euro) 160 Black Hornets an die Briten geliefert. Mit technischen Details halten sich alle Beteiligten zurück, aber die Drohnen sollen auch bei stärkeren Winden Kamerabilder vom Feind hinterm übernächsten Gebüsch liefern.

[via yahoo]

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SelectaDNA Knarre: Mit DNA auf Verbrecher schießen

Höchst eigenwillige Idee. Das SelectaDNA High Velocity System ist eine Pistole mit der man kleine farbige Kügelchen verschiesst, die speziell kodierte DNA auf Einbrechern hinterlassen, die nach Wochen noch nachweisbar sein soll. Ein ähnliches Prinzip wie bei der DNA-Dusche also, die schon in diversen Tankstellen in Deutschland eingesetzt wird, nur als Pistole. Das Ganze ist vor allem gedacht für Aufstände oder Demonstrationen. Wir sind gespannt ob wir dem Ding beim 1. Mai begegnen. Video nach dem Break.

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Video: Militärbot LS3 aka AlphaDog folgt aufs Wort und in schwieriges Gelände


Wir sehen ja ein, dass der tumbe Charme bei steigender Effizienz nachlässt, aber wir finden den LS3 immer noch ebenso lustig wie furchteinflößend. Der hundeartige Darpa-Militärbot - man kennt ihn auch als AlphaDog - wird nämlich immer schlauer: Er hört neuerdings auf seinen Namen und andere Befehle, folgt seinem Herrchen über Stock und Stein und kann dank GPS auch im Dunkeln navigieren. Zudem wurde seine Lautstärke auf 70 Dezibel runtergedreht, was etwa dem Pegel eines Staubsaugers oder Autos entspricht. Sogar nach einem Sturz in ein Schlammloch berappelt er sich wieder, aber seht selbst im Video nach dem Break.

[Via The Verge]

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Selbstfliegender Black Hawk Helicopter mit Kommentar aus dem Cockpit (Video)


Ein selbstfliegender, nicht einfach ferngesteuerter Black Hawk Helikopter klingt nach einem Rezept für Desaster. Das Video des Flugs vom 5. November zeigt den Hubschrauber bei seinem eigenwilligen Flug und einer guten Landung, während die Beobachter im Cockpit sichtlich nervöser werden. Beeindruckend zu hören wie die Piloten a.D. gelegentlich wirklich keine Ahnung haben was der Hubschrauber in dem sie sitzen nun als nächstes machen könnte. Video nach dem Break.

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Kampfroboter lernen Täuschen und Tricksen - von Eichhörnchen und Sperlingen (Video)


Forscher am Georgia Institute of Technology versuchen derzeit Robotern das Täuschen und Tricksen beizubringen, wobei die Vorbildverhaltensmuster aus der Tierwelt entlehnt werden, während das potentielle Einsatzgebiet der hinterhältigen Roboter wohl militärisch sein soll - nicht zuletzt weil die Forschung vom Office of Naval Research finanziert wird. Konkret haben die Wissenschaftler ihren Bots Verhaltensmuster von Eichhörnchen und einer afrikanischen Sperlingsart beigebracht: im ersten Fall geht es darum, versteckte Vorräte vor potentiellen Räubern zu schützen, indem vor vermeintlichen - sprich: leeren -Verstecken patrouilliert wird, im zweiten Fall um geblufftes Drohverhalten gegenüber eindeutig stärkeren Gegnern, um diese vor einem Angriff abzuhalten. Und auch wenn diese Verhaltensweisen nicht direkt zu Killerrobotern führen, deren Verbot erst neulich von Human Rights Watch gefordert wurde, macht sich der federführende Professor, Ronald Arkin, dennoch wohl nicht ganz unberechtigt Sorgen, ob solche hinterhältigen Roboter ethisch vertretbar sind. Im Video nach dem Break sehen die Strategieübungen allerdings zugegebenermaßen noch ziemlich undramatisch und lahm aus.

[via phys.org]

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Künstliche Hundenase: Nanosensor schnüffelt Sprengstoff, braucht weniger Gassi




An der UC Santa Barbara wurde ein neuer Sensor entwickelt, der in Zukunft unter Umständen Schnüffelhunde an Flughäfen arbeitslos machen könnte. Der Sensor erkennt Sprengstoff mit Hilfe von Mikrofluiden und soll laut Entwicklern noch besser und akkurater als das vierbeinige Vorbild sein. Da sowohl die DARPA als auch die US Army in das Projekt investiert haben, dürfte diese Technologie wohl zuerst auf den Kriegsschauplätzen dieser Welt Anwendung finden. Dass man sich bemüht, den Sensor auch für die zivilen Gebrauch zu etablieren, könnte nur noch eine Zeitfrage sein. Mehr in dem Video nach dem Break.

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Human Rights Watch fordert Verbot von "Killer-Robotern bevor es zu spät ist"


Human Rights Watch hat zusammen mit der Harvard Law School International Human Rights Clinic einen Appell veröffentlicht, mit dem ein Verbot von "Killer-Robotern" gefordert wird "bevor es zu spät ist". Gemeint sind in erster Linie immer autonomere Drohnen, aber auch Landroboter, die immer selbstständiger werden und potentiell bewaffnet werden können. Mit dem Appell soll der Entwicklung zu vollautonomen, bewaffneten Maschinen Einhalt geboten werden, bevor die technische Entwicklung Tatsachen geschaffen hat - was erfahrungsgemäß leider nicht funktioniert, bislang wurden Kriegstechnologien jedenfalls immer erst reguliert/gebannt, nachdem sie ihr grausames Potential voll entfaltet hatten, wie etwa Chemiewaffen im ersten Weltkrieg. Trotzdem oder gerade deswegen eine vernünftige, unterstützenswerte Initiative. Video nach dem Break.

[via theverge]

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Dronestagram: Satellitenbilder von Drohnenangriffszielen zeitgeistig als Instagram/Tumblr-Feed


Das wäre dann wohl ein Fall für eine mittelgroße Feuilleton-Debatte: Dronestagram. Ist genau das, was man sich spontan darunter vorstellt: Satellitenbilder von Orten, die zum Ziel von Drohnenangriffen wurden, inklusive einer knappen Erklärung der Umstände samt Zahl der Opfer. Das Projekt wurde von James Bridle initiiert, der uns schon mal mit Google-Maps-Collagen aufgefallen war, und natürlich stellt sich die Frage, ob das Thema für die zeitgeistige Präsentation geeignet ist oder in der Instagram/Tumblr-Bildermühle als ästhetischer Gag unter die Räder kommt.

[via nerdcore]

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Tragbares System vermisst und kartiert Innenräume in Echtzeit (Video)


Schlaumeier vom MIT haben ein tragbares System ausgetüftelt, das von allen Räumen, durch die es getragen wird, in Echtzeit detaillierte Pläne anfertigt. Dabei soll die schlaue Kombination der Messdaten diverser Sensoren (Gyroskop, Accelerometer, Laser-Entfernungsmesser) garantieren, dass Räume nicht doppelt erfasst und Stockwerke nicht durcheinander gebracht werden. Zusätzlich knipst eine modifizierte Kinect-Kamera alle paar Meter Fotos, die mit dem Ort verknüpft und gründlich analysiert werden, um die Stelle im Zweifelsfall wiedererkennen zu können. Offiziell wird das System selbstverständlich als Tool für Rettungskräfte entwickelt, allerdings ist der mögliche Nutzen für Sicherheitskräfte und Militär wohl nicht zu übersehen. Video nach dem Break.

[via gizmag]

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