
Es ist gerade neun Monate her, da transformierte Apple das MacBook Air von einem reinen Objekt der Begierde in eines, bei dem man sich vorstellen konnte, es als tägliches Arbeitsgerät zu verwenden, und dabei auch noch den Rücken zu schonen. Vergessen waren die Zeiten, als im dünnsten und leichtesten Laptop aus Cupertino Komponenten verbaut waren, die jedem auch nur halbwegs ernsthaften Computer-Arbeiter die Tränen in die Augen trieb. Die langsamste Festplatte der Welt, schwacher Prozessor, wenig Speicher, Grafikleistung im unteren Drittel. Dazu kamen Display-Scharniere, die gerne kaputt gingen. Das hatte man seit dem Titanium PowerBook nicht mehr erlebt. Dann also, 2010, wurde aus der Handtasche, die irre gut aussah, in die aber wenig reinpasste, ein Hackenporsche mit Turboantrieb und ordentlich Stauraum. Wenn auch die verbauten Core 2 Duos zum Zeitpunkt der Markteinführung schon längst überholt waren, der Wechsel zu SSD-Speicher machte aus den ultraportablen Rechnern echte Flitzer. Dazu kam ein hochaufgelöstes Display und ein kleines Modell mit 11"-Display. Fast schon niedlich. Und auch in Sachen Konnektivität holte Cupertino auf: zwei statt nur einem USB-Anschluss (prost!), der 2010 obligatorische MiniDisplay-Port und beim 13"-Modell ein SD-Kartenleser. Mit ordentlich RAM konnte und kann man mit dem MacBook Air aus dem vergangenen Jahr seine alltäglichen Arbeiten am Schreibtisch locker bewältigen. Und noch mehr, wie wir in unserer Review im letzten Herbst bereits feststellen konnten. Auch Audio-Produktion war auf dem 2010er-Modell denkbar, machbar, steckte den damaligen Vegleichsrechner ziemlich überzeugend in die Tasche.
Jetzt hat Apple nachgelegt. Vor allem in Sachen Prozessoren. Die neuen MacBook Airs sind standardmäßig mit i5-Chips von Intel ausgerüstet. Wer will, kann sich auch einen i7-Prozessor verbauen lassen. Bringen die Sandy-Bridge-Chips den gewünschten Performance-Zuwachs? Und was ist sonst noch neu? Lest unsere Review hinter dem Break.