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Beiträge zu frankreich

Durchbruch: 55% aller europäischen Handys sind jetzt Smartphones. Für Apple wird die Luft immer dünner


Die fünf wichtigsten, europäischen Märkte haben 2012 eine vielleicht nicht unbedeutende Schwelle überschritten. Die Smartphone-Penetration stieg auf insgesamt 55 Prozent. In Deutschland, GB, Frankreich, Spanien und Italien lagen im Vorjahr die Quoten allesamt noch unter 50 Prozent. Das ergeben die neuesten Erhebungen des Marktforschungsinstitut Comscore.

In Spanien stieg die Zahl auf 63,2% (Anstieg um 14,8%), Großbritannien konnte die Quote von 48.1% auf 62,3% erhöhen. Deutschland ist erwartungsgemäß Schlusslicht. 48,4% nutzen nun hierzulande ein Smartphone, im vergangenen Jahr waren es "nur" 34,2%. Für den englischen Markt wurde des weiteren herausgefunden, dass die Luft vor allem für Apple immer dünner wird. In UK hat Googles Android einen Marktanteil von mittlerweile 46,6%. Im Bereich Smartphones wuchs der Absatz von Samsung-Geräten um knapp 13 Prozent. Apples Wachstum beläuft sich laut dieser Studie auf gerade mal 1,5 Prozent. Weitere Zahlen und Fakten findet ihr nach dem Break.

[Via TechCrunch]

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Leistungsschutzrecht: Google droht französischen Medien mit Ausschluss aus dem Index

In Frankreich, ähnlich wie bei uns, baut man auf ein Gesetz, dass den traditionellen Medien einen Teil der Einkünfte aus Googles Anzeigen-Einnahmen sicher soll. Jetzt hat Google - wie die BBC berichtet - mit einem Brief an diverse Ministerien in Frankreich erstmals öffentlich dazu Stellung bezogen und scheint damit zu drohen, dass sie - sollte es dazu kommen - schlichtweg alle Medien in Frankreich aus dem Index werfen. Hierzulande wird uns wohl genau die gleiche Reaktion drohen, wenn unser Leistungsschutzrecht

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Schweiz: Schafe bekommen Herzschlag-Messgerät, schicken SMS bei Gefahr


Auf der Alm gibt es vielleicht keine Sünde, dafür aber hoffentlich ein Mobilfunksignal. Das brauchen die Schäfer in der Schweiz dringend, nicht nur, um Wetterwarnungen auf Facebook zu posten. In einem Pilotversuch wurden jetzt Schafe mit einem kleinen Gerät ausgerüstet, dass deren Herzschlag misst. Hintergrund: Man will herausfinden, ob der Herzschlag der Tiere messbar schneller wird, wenn Gefahr in Verzug ist. Nach einem simulierten Wolfsangriff auf die Herde was das Ergebnis klar: Nähert sich ein wildes Tier der Herde, steigt die Herzschlagfrequenz der Tiere spürbar von 60-80 auf bis zu 225 Schläge pro Minute. Im kommenden Jahr sollen die kleinen Messgeräte soweit sein, dass im Fall der erhöhten Herzfrequenz automatisch eine SMS an den Hirten geschickt und der so auf potenzielle Gefahren für die Herde hingewiesen wird. Ausprobieren will man die Technik auch in Frankreich.

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Frankreich: Google soll in Zukunft Begriffe wie Torrent und Rapidshare zensieren

Der oberste Gerichtshof in Frankreich hat eine neue Regelung gegen Datenpiraterie verabschiedet, die Google dazu nötigen könnte, Suchergebnisse in Zukunft zu zensieren. Im Kern geht es um die automatische Vervollständigungsfunktion. Die französische Musikverwertungsgesellschaft SNEP drängt schon seit Jahren darauf, Google zu unterbinden, Suchen nach Musik mit Begriffen wie Torrent, RapidShare und anderen Filesharingservices in Verbindung zu bringen. Die Argumentation: Google würde damit Piraterie unterstützen und öffentlich machen. 2010 und 2011 ging die SNEP mit diesem Anliegen vor Gericht, wurde aber zweimal abgeschmettert. Nun scheint sich aber auch die Meinung des Gerichts am letzten Donnerstag geändert zu haben. Die Sachlage wird nun neu aufgerollt. Es bleibt also weiterhin kompliziert im Lande Urheberrecht.

[Via GigaOM]

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Jetzt auch Videos: Quadrocopter bauen sechs Meter hohen Turm



Die Architekten Gramazio & Kohler und der Roboterspezialist Raffaelo d'Andrea, alle drei von der ETH Zürich, stellen in der Nähe von Paris zurzeit ihre Kunstinstallation "Flight Assembled Architecture" aus. Fotos der spektakulären Aktion haben wir bereits vor einer Woche vorgestellt. Seit gestern gibt es nun aber auch Videos (nach dem Break), die zeigen, wie vier Quadrocopter einen sechs Meter hohen Turm aus Styropor-Steinen bauen. Die Steuerung wurde übrigens in der "Flying Machine Arena" der ETH entwickelt, die wir von diesem Kinect-Quadrocopter her kennen.

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Quadrocopter-Kunst: Autonome Flugbots bauen sechs Meter hohen Turm


Wer diesen Winter zufällig in Orleans sein sollte, darf das Projekt von Gramazio & Kohler und Raffaelo d'Andrea nicht verpassen, das am dortigen FRAC Centre ausgestellt wird. Das Team will nämlich mit autonomen Quadrocopter-Bots einen sechs Meter hohen Turm errichten mit einem Durchmesser von 3,5 Metern. Insgesamt 1.500 Styropor-Module werden dafür verbaut. Es handelt sich um die erste Kunstinstallation, die durch fliegende Maschinen gebaut wird. Vom 2. Dezember bis zum 19. Februar 2012 wird das Werk zu bewundern sein. Für Fans der Robotik natürlich eine besonders spannende Angelegenheit.


[Via Dezeen]

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Waste Landscape: Wo CDs zum Sterben hingehen

Keine Frage, CDs sind ganz schön aus der Mode gekommen. Nicht dass sie deshalb einfach vom Planeten verschwinden würden. Die belasten ihn logischerweise ganz schön arg. Clémence Eliard und Elise Morin haben jetzt als Ausstellung mal 65.000 davon zusammengezwirbelt und im Centquatre in Paris eine Art Landschaftsausstellung daraus gebastelt, die uns zumindest eine Zukunft für CDs deutlich macht: Statist in den nächsten dystopischen Sci-Fi Filmen. Video nach dem Break.

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Ne me quitte pas: France Télécom verabschiedet sich 2012 von Minitel


Die Franzosen hatten schon immer ein Faible für ihre eigenen elektronischen Süppchen. Eine der größten nationalen Errungenschaften dürfte aber Minitel gewesen sein. In den 70er Jahren wurde es im Auftrag der französischen Regierung entwickelt und 1982 auf den Markt gebracht. Ein Vorläufer des heute bekannten Internet gewissermaßen und dem deutschen BTX, das aber nicht so lange gehalten hat, gar nicht unähnlich. Noch immer nutzen Franzosen das Minitel für Bahntickets und Banktransaktionen, aber nun wurde bekannt gegeben, dass am 30. Juni 2012 endgültig Schluss ist. Wir sagen: Chapeau, und überlassen das Wort Jacques Brel. Seine Ode nach dem Break.

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Frankreich verbietet die Wörter "Facebook" und "Twitter" in Radio- und TV-News


Oh, mon dieu. In Frankreich ist es von nun an verboten, als Radio- und TV-Nachrichtenmoderator die Wörter "Facebook" und "Twitter" in den Mund zu nehmen, es sei denn es geht dezidiert um die beiden Firmen als Nachrichteninhalt. Französische Nachrichtenorganisationen dürfen neben dem auch nicht mehr die Zuschauer darauf hinweisen, die jeweilige Facebook-, oder Twitter-Seite zu folgen oder zu checken. Grund dieser Verbannung ist ein Erlass der französischen Regierung vom 27. März 1992, das die Promotion von kommerziellen Unternehmen in News-Formaten verbietet.

Interessant die Stellungnahme des Conseil Supérieur de l'Audiovisuel (CSA). Die CSA-Sprecherin Christine Kelly erklärt die Sachlage wie folgt: "Wieso sollten milliardenschwere Firmen wie Facebook bevorzugt werden? Gibt es nicht viele andere soziale Netzwerke, die genauso Beachtung finden sollten? Das verzerrt den Wettbewerb. Wenn Facebook und Twitter genannt werden, ist es als würde man Pandoras Büchse öffnen, andere Social Networks werden sich beschweren, wieso nicht sie genannt würden." In alter französischer Tradition schlagen wir indes die Alternativen "Gazouiller" und "Visagelivre" vor.

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Origami von Geisterhand zum Zweiten - schlappe Entfaltung im Wasserbad (Video)



Der französische Künstler Étienne Cliquet entwirft am Computer maschinell geschnittene Miniatur-Origami, die er von Hand faltet, um sie mit einer Pinzette sachte ins Wasser zu stupsen, wo sie sich dann wieder entfalten. Er denkt dabei an Nanotechnologie, wir an bunte Papierblumen aus China, die wir ja auch mal ganz toll fanden. Lange ist's her. Aber wir haben uns deswegen die selbstfaltenden Origami der Wissenschaftler des MIT Cambridge mal wieder angesehen. Und die sind wirklich faszinierend.

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