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Beiträge zu frankreich

Willkommen Orange, im Netz des Überwachungswahns



Frankreich wurde im Zuge der Überwachungsskandale schon sehr früh zu einem heftigen Mitspieler. Dann war allerdings wieder Stille angesagt. Jetzt veröffentlichte Snowden-Dateien zeigen, dass Orange ihre Daten willentlich mit dem französischen Geheimdienst geteilt haben. Von da aus gibt es natürlich einen direkten Draht zum Rest der Sicherheit-Community. 27 Prozent von Orange gehören übrigens dem Staat. Mitarbeiter von Orange sollen obendrein selber Tools zum Sammeln von Daten gebastelt haben. Der CEO von Orange wird mit den spärlichen Worten zitiert, dass er sich an die bestehenden Gesetze halte und nicht wüsste was die DGSE (so heisst die Überwachungsorganisation in Frankreich) tue.

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Google weist auf französischer Startseite auf Geldstrafe hin


Vor einem Monat hat Frankreichs Datenschutzbehörde eine Geldstrafe von 150.000 Euro gegen Google verhängt. Die Begründung: Googles 2012 eingeführte Regeln zum Umgang mit Nutzerinformationen entsprechen nicht dem französischen Recht, dennoch wollte sie der Konzern nicht ändern. 150.000 Euro sind für Google natürlich ein Pappenstiel, aber der Internetriese soll die Strafe auch an prominenter Stelle öffentlich bekanntgeben - auf der Startseite, 48 Stunden lang. Nun argumentierte das Unternehmen vor Gericht, dass Google damit irreparabler Schaden zugefügt würde. Auch sei der Fall juristisch noch nicht abgeschlossen. Ohne Erfolg, wie ihr hier sehen könnt. Und zwar zum ersten Mal - das Wall Street Journal zitiert eine empörte Google-Sprecherin: „Das haben wir noch nie zuvor gesehen. Google hat diese Seite immer in einem unberührten Zustand gehalten."

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WSJ: Netflix soll noch dieses Jahr nach Deutschland kommen


Die Gerüchte um einen Netflix-Start in Deutschland und Frankreich verdichten sich langsam. Laut den Quellen des Wall Street Journal verhandelt man gerade mit amerikanischen Conten-Lieferanten um Film- und Fernsehrechte für den europäischen Markt. "Wir planen für später in diesem Jahr eine substanzielle Erweiterung in Europa", so Netflix CEO Reed Hastings und CFO David Wells bei einem Treffen mit Investoren letzte Woche. Bisher ist Netflix in Europa in Großbritannien, Norwegen, Dänemark, Finnland, Schweden und den Niederlanden zu sehen. Deutschland und Frankreich sind der viert- und sechstgrösste Breitband-Markt weltweit und mehr und mehr europäische Konkurrenten drängen auf den Markt. Netflix macht zwar mit dem internationalen Geschäft noch immer Verluste (2013 noch 274 Millionen Dollar), diese werden aber von Jahr zu Jahr geringer und die Zahl der Abonnenten steigt kontinuierlich an. Noch gibt es aber kein offizielles Datum für einen Start in Deutschland.

[via TheVerge]

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Frankreich: Erstes künstliches Herz implantiert



Im Georges Pompidou Hospital in Paris ist jetzt zum ersten mal ein Herz implantiert worden, das eine reine Bioprothese ist. 5 Jahre soll es halten und in Zukunft dafür sorgen, dass Patienten die auf eine Transplantation warten, zwischenzeitlich mit einem künstlichen Herz sicherer sind. Das Herz wurde in Zusammenarbeit mit der EADS entwickelt und enthält neben mechanischen Bestandteilen auch organische, die die Abwehrreaktionen des Körpers im Zaum halten sollen.

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Air de Montcuq: Student verkauft Luft in Dosen, kann sich vor Bestellungen kaum retten



Der Student Antoine Deblay hatte eine Idee, die er unter Umständen bei Karl Valentin oder Konsorten abgeguckt haben könnte. Denn anders als die meisten kommt Deblay aus dem wunderschönen französischen Örtchen Montcuq. Luft kann man auch in Dosen abpacken und verkaufen. Das hatten die Schildbürger mit dem Licht doch auch schon gemacht, dachte sich wohl Antoine und verpackte einen Viertelliter seiner Heimatluft in eiserne Büchsen. Ein guter Scherz, dachten sich einige, eine wundervolle Geschenkidee wohl die meisten anderen. Denn mehrere tausend Bestellungen sollen bereits eingegangen sein. Ein Erfolg, den selbst den jungen Geschäftsmann überraschte.

[via Likecool]

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Durchbruch: 55% aller europäischen Handys sind jetzt Smartphones. Für Apple wird die Luft immer dünner


Die fünf wichtigsten, europäischen Märkte haben 2012 eine vielleicht nicht unbedeutende Schwelle überschritten. Die Smartphone-Penetration stieg auf insgesamt 55 Prozent. In Deutschland, GB, Frankreich, Spanien und Italien lagen im Vorjahr die Quoten allesamt noch unter 50 Prozent. Das ergeben die neuesten Erhebungen des Marktforschungsinstitut Comscore.

In Spanien stieg die Zahl auf 63,2% (Anstieg um 14,8%), Großbritannien konnte die Quote von 48.1% auf 62,3% erhöhen. Deutschland ist erwartungsgemäß Schlusslicht. 48,4% nutzen nun hierzulande ein Smartphone, im vergangenen Jahr waren es "nur" 34,2%. Für den englischen Markt wurde des weiteren herausgefunden, dass die Luft vor allem für Apple immer dünner wird. In UK hat Googles Android einen Marktanteil von mittlerweile 46,6%. Im Bereich Smartphones wuchs der Absatz von Samsung-Geräten um knapp 13 Prozent. Apples Wachstum beläuft sich laut dieser Studie auf gerade mal 1,5 Prozent. Weitere Zahlen und Fakten findet ihr nach dem Break.

[Via TechCrunch]

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Leistungsschutzrecht: Google droht französischen Medien mit Ausschluss aus dem Index

In Frankreich, ähnlich wie bei uns, baut man auf ein Gesetz, dass den traditionellen Medien einen Teil der Einkünfte aus Googles Anzeigen-Einnahmen sicher soll. Jetzt hat Google - wie die BBC berichtet - mit einem Brief an diverse Ministerien in Frankreich erstmals öffentlich dazu Stellung bezogen und scheint damit zu drohen, dass sie - sollte es dazu kommen - schlichtweg alle Medien in Frankreich aus dem Index werfen. Hierzulande wird uns wohl genau die gleiche Reaktion drohen, wenn unser Leistungsschutzrecht

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Schweiz: Schafe bekommen Herzschlag-Messgerät, schicken SMS bei Gefahr


Auf der Alm gibt es vielleicht keine Sünde, dafür aber hoffentlich ein Mobilfunksignal. Das brauchen die Schäfer in der Schweiz dringend, nicht nur, um Wetterwarnungen auf Facebook zu posten. In einem Pilotversuch wurden jetzt Schafe mit einem kleinen Gerät ausgerüstet, dass deren Herzschlag misst. Hintergrund: Man will herausfinden, ob der Herzschlag der Tiere messbar schneller wird, wenn Gefahr in Verzug ist. Nach einem simulierten Wolfsangriff auf die Herde was das Ergebnis klar: Nähert sich ein wildes Tier der Herde, steigt die Herzschlagfrequenz der Tiere spürbar von 60-80 auf bis zu 225 Schläge pro Minute. Im kommenden Jahr sollen die kleinen Messgeräte soweit sein, dass im Fall der erhöhten Herzfrequenz automatisch eine SMS an den Hirten geschickt und der so auf potenzielle Gefahren für die Herde hingewiesen wird. Ausprobieren will man die Technik auch in Frankreich.

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Frankreich: Google soll in Zukunft Begriffe wie Torrent und Rapidshare zensieren

Der oberste Gerichtshof in Frankreich hat eine neue Regelung gegen Datenpiraterie verabschiedet, die Google dazu nötigen könnte, Suchergebnisse in Zukunft zu zensieren. Im Kern geht es um die automatische Vervollständigungsfunktion. Die französische Musikverwertungsgesellschaft SNEP drängt schon seit Jahren darauf, Google zu unterbinden, Suchen nach Musik mit Begriffen wie Torrent, RapidShare und anderen Filesharingservices in Verbindung zu bringen. Die Argumentation: Google würde damit Piraterie unterstützen und öffentlich machen. 2010 und 2011 ging die SNEP mit diesem Anliegen vor Gericht, wurde aber zweimal abgeschmettert. Nun scheint sich aber auch die Meinung des Gerichts am letzten Donnerstag geändert zu haben. Die Sachlage wird nun neu aufgerollt. Es bleibt also weiterhin kompliziert im Lande Urheberrecht.

[Via GigaOM]

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Jetzt auch Videos: Quadrocopter bauen sechs Meter hohen Turm


Die Architekten Gramazio & Kohler und der Roboterspezialist Raffaelo d'Andrea, alle drei von der ETH Zürich, stellen in der Nähe von Paris zurzeit ihre Kunstinstallation "Flight Assembled Architecture" aus. Fotos der spektakulären Aktion haben wir bereits vor einer Woche vorgestellt. Seit gestern gibt es nun aber auch Videos (nach dem Break), die zeigen, wie vier Quadrocopter einen sechs Meter hohen Turm aus Styropor-Steinen bauen. Die Steuerung wurde übrigens in der "Flying Machine Arena" der ETH entwickelt, die wir von diesem Kinect-Quadrocopter her kennen.

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