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Beiträge zu forschung

Cyberwalk: Laufband für Freigeister




Der CyberWalk ist das erste Laufband der Welt, das in alle Richtungen läuft, in welcher der Benutzer geht. Das kann sowohl für therapeutische und trainingsbedingte Zwecke sinnvoll sein, sowie für Games, auch wenn die Größe des Gerätes noch nicht wohnzimmertauglich ist. Das Video nach dem Break.

[Via TechEBlog]

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Smart Hand: Roboterhand mit Gefühl (mit Video)



Italienische und schwedische Forscher haben zehn Jahre an der Entwicklung der so genannten "Smart Hand" gearbeitet, einer Prothese, deren Fingerspitzen Gefühle übermitteln können. In einer Operation wurde die Hand vor kurzem einem Testpatienten aufgesetzt. Sie ist mit vier Motoren und vierzig Sensoren bestückt, die direkt mit dem Hirn verbunden sind. Die Nervenenden des Patienten wurden mit den Rezeptoren der Smart Hand verbunden, so dass er nun mit den Fingerspitzen der Prothese fühlen kann, was zu größerer Präzision und Geschicklichkeit im Umgang mit der Kunsthand führt, wie im Video nach dem Break zu sehen ist. Die Hand soll noch verbessert werden - ist aber schon so ziemlich beeindruckend.

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ALPS zeigt Datenübertragung mit Handkontakt (E.T.)



Der Elektronikhersteller ALPS nutzt für eine Demo auf der CEATEC-Messe, dem japanischen CES-Pendant, den menschlichen Körper als Übertragungsmedium zwischen zwei Geräten. Mittels ihres "Electric Field Communication Models" könnten zum einen Menschen via Handkontakt mit einer Maschine Daten austauschen, zum Beispiel, um Kontaktdaten von einem Werbeplakat abzurufen. Zum anderen, das wurde auf der CEATEC gezeigt, können auch zwei Menschen Daten austauschen - durch bloßen Handkontakt. Spezielle Geräte, die sie dabei in der anderen Hand halten, nehmen die Daten auf, die durch die Körper geleitet wurden. Ein Video nach dem Break zeigt das ganze in Echt und verständlich. Ach ja, Übertragungsgeschwindigkeit: 100kbps

Bildergalerie: ALPS ET-Technologie

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IFA 2009: Beamforming mit akustischer Kamera


Eins der sympathischeren Projekte der Tec Watch auf der IFA war mit Sicherheit das "Beamforming mit der Akustischen Kamera" mit dem man in einer Auflösung von 10x10 Punkten Geräusche zwischen 200Hz und 18Khz auf ein Videobild Mappen kann und somit Verkehrsüberwachung auch anhand der Geräusche betreiben kann, oder interaktive Monitore und Klanginstallationen in den Griff bekommt, bei denen vor allem der Klang über die Steuerung entscheiden soll. Schall sehen ist allerdings immer noch etwas pixelig wie ihr in der Galerie sehen könnt. Wir freuen uns allerdings auf Anwendungen in der "Epistemologie der technischen Konstruktion von Existenz und Realität: Augmented Phenomenology". (Video nach dem Klick).

Bildergalerie: Beamforming

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Weniger ist mehr: Stanford - Studie ergibt, dass Multitasking ineffizient ist



Hier noch ne Mail checken, da was posten, mal eben telefonieren und zwischendurch noch Kaffee kochen während die letzte Folge der Lieblingssoap geguckt wird klingt zwar effizient, ist es aber laut einer Studie von Clifford Nass, Professor an der Universität von Stanford, überhaupt nicht. Nachdem er 100 Studenten in drei Tests einem Multimediagewitter ausgesetzt hatte, kam er zu diesem Ergebnis: "Sie konzentrieren sich vor allem auf Irrelevantes und beinahe alles lenkt sie ab". Demnach haben Multitasker auch keine besonderen Fähigkeiten, eher im Gegenteil: in einem Test mussten die High-Multitasker und Low-Multitasker verschiedenfarbige Rechtecke unterscheiden, wobei die High-Multitasker wesentlich schlechte abschnitten. "In Situationen wo sie viele Informationen gleichzeitig bekommen, sind sie nicht fähig, diese nach Relevanz zu ordnen, was sie schlussendlich langsamer macht", so Wagner, Psychologieprofessor in Stanford. Woher das kommt, ist unklar: eine Theorie lautet, dass High-Multitasker eine angeborene Konzentrationsschwäche haben könnten, eine andere, dass erst das verstärkte Multitasking ihre Konzentrationsschwierigkeiten auslöst. Also: eins nach dem anderen, dann klappts auch mit der Konzentration!


[via Physorg]

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Elektro-Online-Auto OLEV: Koreaner bringen Induktionsstrom auf die Strasse


Wir haben schon immer vermutet, dass unter dem Pflaster kein Strand liegt, aber Stromleitungen die die Autos darüber über Magnete aufladen, das ist uns neu. Am Korea Advanced Institute of Science and Technology (KAIST) jedenfalls hat man das als Prototyp schon mal geschafft. Die Idee dahinter ist, das lästige Aufladen der Stromautos an der Steckdose zu verhindern und gleichzeitig mit weniger Batterielösung auskommen zu können. 80% der Energie soll es bei einem Abstand von nur einem Centimeter von unter dem Pflaster bis ins Auto schaffen. Hoffen wir, dass uns die Haare demnächst nicht bei jedem Fussgängerüberweg zu Berge stehen.

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Künstliche Knochen aus Holz: Neuer Durchbruch in der Implantat-Chirurgie?



Künstliche Knochen waren bislang in der Regel aus Metall oder Keramik. Nun haben italienische Forscher eine Technik entdeckt, Knochen aus Holz entstehen zu lassen, die dann in die Körper verpflanzt werden können. Ausgewählte Holzsorten werden erhitzt bis sie in reine Kohle umgewandelt werden. Daraufhin werden diese Carbonstücke mit Kalziumkarbid bearbeitet. Die Vorteile sollen vor allem darin liegen, dass die Struktur des so gewonnen Knochens der natürlichen Struktur um einiges ähnlicher sein soll, als die bisherigen Substitute.
[Via Gizmo Watch]

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Video: BrainPort lässt Blinde mit der Zunge sehen



Das Video nach dem Break ist unglaublich. Der blinde Erik Weihenmeyer spielt mit seiner Tochter eine Art Schiffe-Versenken und kann Kreuze und Kreise auf dem Papier unterscheiden und ihre Position erkennen ohne mit den Fingern zu tasten. Er trägt eine Brille mit Kamera, die mit einem Plättchen in seinem Mund und einem kleinen Gerät verbunden ist. Dieses System mit dem schönen Namen BrainPort übermittelt Kamerasignale an das Plättchen, wo sie als Prickeln auf der Zunge wahrgenommen werden. Das Hirn formt daraus Bilder, ein Prozess, den Blinde allerdings erst wie eine Sprache lernen müssen. BrainPort soll schon 2010 auf den Markt kommen und 10,000 Dollar (ca. 7040 Euro) kosten. Schaut euch das Video nach dem Break an!

[Danke, Toy]

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DNS Bausatz Origami: Besser als Lego


In einer Kollaboration der TU München und der Harvard University hat man es hinbekommen, DNS so zu falten, dass man diverse dreidimensionale Objekte daraus bauen kann. Erste Maschinenteile für kleine Nanomaschinchen. Der Vorteil: DNS ist nicht nur bestens dokumentiert, sondern obendrein höchst stabil, beweglich und programmierbar. Eine Software mit der sich diverse Nanodesignvorstellungen realisieren lassen gibt es auch schon.

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Microfluid Chip: 1000 parallele chemische Reaktionen


Teraflops sind uns mittlerweile ja durchaus bekannte Größen, aber chemische Microprozessoren haben durchaus immer noch etwas exotisches. Und sehen auch so aus. Dieser hier oben, von der California State University, UCLA und Chinas Wuhan Universität, kann 1024 chemische Reaktionen gleichzeitig verarbeiten. Gebaut worden ist er um herauszufinden welche Giftmischung sich am besten mit welchen Proteinen verträgt, und da Enzyme schon mal sehr teuer sein können, beschleunigt das nicht nur die Arbeit, sondern macht sie auch noch billiger. Wir freuen uns also schon jetzt auf billigere und schnellere Entwicklung in der Pharmaindustrie.

[Via Medgadget]

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