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Beiträge zu energie

Battery Family: gutes Design, fragwürdiger Nutzen

Schade aber toll: Das Konzept der Battery.Family (es ist aktuell nur ein Konzept und ehrlich gesagt würde es uns sehr wundern, wenn sich das ändern würde) ist gar nicht schlecht. Eine kleine AAA-Batterie liefert Strom und kann mit Hilfe der anderen Dummys auch in größeren Fächern verwendet werden. Das Behältnis selbst im Stil der Matrjoschka hilft dabei, keine Einzelteile zu verlieren. Wie gut eine AAA-Batterie dann aber in energiehungrigen Geräten funktioniert und ob überhaupt: Wer weiß das schon. Eine Batterie-Größe für einen Apparat sind jedoch, klare Sache, vollkommen aus der Mode.

Bildergalerie: Battery Family

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Energiewende: Forscher aus Hong Kong explorieren Strom aus Leitungswasser

Wasserenergie, teils aus riesigen Staudammanlagen, war für China schon immer ein wichtiger Stromlieferant. Ingenieure aus Hong Kong haben aber nun eine Technologie entwickelt, mit der anhand von kleinen Turbinen Strom aus Wasserleitungen erzeugt werden kann. Hong Kong verfügt über 7.800 km an Wasserleitungen. Städtische Leitungen stellten für die Energieerzeugung vor allem deshalb eine Herausforderung dar, weil sie über wenig Wasserdruck verfügen und die Rohre relativ schmal sind. Dank eines neuartigen sphärischen Designs, das an der Polytechnischen Universität unter Prof. Hong-Xing Yang entwickelt wurde, ist nun aber eine einzelne Turbine in der Lage bis zu 80 Volt zu erzeugen, was für vier Glühbirnen reichen würde. Auf dem ersten Blick nicht viel, wenn man solch ein System flächendeckend installierte, würde sich für die Kommune ein beträchtlicher Anteil an Stromkosten gesenkt werden, so die Forscher. Ein weiteres Bild nach dem Break.

[Via Inhabitat]

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Tado: Deutsches Startup macht die Heizung smart


Ausgesprochen passend: In der Redaktion ist gerade die Nebenkostenabrechnung reingeflattert, der Stromanbieter hat über die neuen Tarife informiert, unser Leben wird in den Basics immer teurer. Da ist es nur gut und recht, wenn es mehr intelligente Heizungssteuerungen gibt, tado° ist eine davon. Das Ganze funktioniert ähnlich wie das Nest, das in den USA in diesem Jahr die Startup-Szene aufgemischt hat. Im Zentrum des Systems steht die tado° Box, die mit der Heizungsanlage verbunden ist und das Thermostat ersetzt. Die Box ist mit dem Internet verbunden und kommuniziert mit einer Smartphone-App (iOS und Android) und kann so genau programmiert werden. Heizung runter, wenn alle das Haus verlassen haben, Heizung hoch, wenn tado° die Bewohner zurückerwartet. Außerdem werden die lokalen Wetterberichte analysiert und das Heizverhalten entsprechend angepasst.
Tado° ist jetzt erhältlich und lockt die ersten 1.000 Kunden mit der Box für umme, die jährliche Nutzungsbegühr des Services liegt bei 99 Euro.

Bildergalerie: Tado

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Sensoren im Körper decken Energiebedarf mit HipHop-Bässen


Die Schlaumeier am Birck Nanotechnology Center der Purdue University haben ein MEMS (Micro Electro Mechanical Systems, hierzulande schlicht Mikrosystem gerufen) ausgetüftelt, das aus den Schwingungen von HipHop-Bässen Energie für Sensoren im Patientenkörper gewinnt. Damit soll das lästige Batterieproblem medizinischer Sensoren gelöst werden, die direkt im Körper ihren Dienst verrichten. Laut den Forschern braucht es nur "ein paar Minuten" solide Beschallung mit Bass Sounds zwischen 200 und 500 Hz, um einen MEMS-Kollegen, der Temperatur oder Druck misst, für eine Stunde mit Saft zu versorgen. Damit werden in der SciFi-Zukunft aus schnöden Wartezimmern dann wohl pumpende Tanzflächen.

[via gizmag]

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Green Wheel: Open Air Hamsterrad für grünen Strom


Dass gerade beim Sport viel kinetische Energie "verschwendet" wird, ist kein Geheimnis. Der Designer Nadim Inaty dachte sich das anscheinend auch und hat dafür das Green Wheel entworfen. Ein öffentliches "Hamsterrad", das die erzeugte Jogger-Energie in Strom umwandelt, um Energie für umliegende Ampel- oder Laternenanlagen anbieten zu können. Ob und inwiefern so etwas realisierbar scheint, müssten die jeweiligen Kommunen entscheiden. Besser als auf einer Tretmühle im Fitnessstudio sich abzuhampeln, scheint die Idee aber allemal.

Bildergalerie: Human Hamster Wheel





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Millionenfach Strom sparen: Magnetische Microprozessoren


Jeffrey Bokor und Brian Lambson arbeiten in Berkley an der Konstruktion von Magnetischen Microprozessoren, deren Stromverbrauch im Vergleich zu strombasierten Prozessoren eine Millionen Mal geringer sein könnte. Weniger lassen die Gesetze der Thermodynamik wohl auch nicht zu. 18 Millielectron Volt pro Operation. Mit praktischem Einsatz ist allerdings in der nächsten Zeit nicht zu rechnen, da immer noch mit Strom gearbeitet wird um die Polarität der Nanomagneten zu ändern und obendrein elektromagnetische Felder den Prozessoren zu schaffen machen. Ganz davon abgesehen, dass bislang erst kleine Rechenoperationen damit gelungen sind.

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NASA STEREO: Aufwendiges Projekt schafft erstmalig 360°-Sicht der Sonne


Zum ersten Mal in der Menschheitsgeschichte wurde es möglich, eine vollständige Abbildung der Sonne zu generieren. Das ist das Ergebnis des NASA-Projekts namens STEREO (Solar TErrestrial Relations Observatory), wo zwei Satelliten in entgegengesetzte Umlaufbahnen geschickt wurden. STEREO ist in der Lage, gänzlich neues Wissen über die Sonne und unser Planetensystem zu schaffen, bislang konnte immer nur eine Hälfte, nämlich die von der Erde aus sichtbare Seite observiert werden. Hochinteressant. Mehr in dem Video nach dem Break.

[Via TechEBlog]

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Nokia-Kit zum Handy-Laden mit dem Fahrraddynamo jetzt für 30 Euro zu haben


Das Kit zum Laden von Handys mittels Fahrraddynamo, das Nokia letzten Sommer angekündigt hatte, ist jetzt tatsächlich in Europa zu haben, allerdings nicht für die angepeilten 15 sondern für 30 Euro. Dafür bekommt man einen Dynamo, eine Handy-Halterung, das eigentliche Ladegerät und die passenden Kabel. Zehn Minuten mit mindestens 6 km/h radeln soll laut Nokia für knapp eine halbe Stunden Telefonieren reichen. Ob das wirklich hinhaut oder nicht, werden wir hoffentlich bald herausfinden, die Testfahrer der Redaktion stehen jedenfalls schon in den Startlöchern.

[via allaboutsymbian]

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Line Block: Großartige Kabelidee erfordert leider viel Investition


Werte Elektrogerätehersteller dieser Erde, schaut euch dieses Designkonzept an. Line Block lässt den Kabelsalat endlich Vergangenheit sein, denn dank puzzleartiger Form lassen sich die Stromkabel zusammenschieben, was aber auch erwartet, dass so ziemlich alle Geräte mit den selben Kabeln ausgestattet werden. Die Designer Lee Ji Eun, Yi-Seo Hyeon, Heo-Hyeoksu und Jeong Minhui wollen also ziemlich viel mit ihrer Idee, auch mit drei Geräten in zwei Stecksdosen gehen. Wir würden uns über elegantere Kabelwürste aber auf jeden Fall freuen.

Bildergalerie: Line Block Kabeldesign




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Solarpilz ist ein Kommunikationshub


Ist das nur gut gemeint oder auch gut? Geht es nach dem englischen Designer Alexander Williams, könnten solche Solarpilze (Solar Sanctuaries, solare Schutzzonen) künftig Kommunikationspunkte in Innenstädten werden: Sie bieten Schutz vor Sonne, Regen, Taubenschiss, sind ein Wifi-Hotspot und werten durch ihr doofes Äußeres den Schutzsuchenden Nerd auf. Mehr Bilder nach dem Break.

[via Designboom]

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