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Beiträge zu deal

HTC und Apple legen Patentstreit bei und treffen Lizenzvereinbarung über zehn Jahre


Wie HTC und Apple heute offiziell bekanntgeben, legen die beiden Unternehmen alle Patentstreitigkeiten bei, beenden sämtliche Gerichtsverfahren und schließen eine zehnjährige Lizenzvereinbarung. Der Streit begann im März 2010, als Apple Klage bei der Internationalen Handelskommission der Vereinigten Staaten und bei einem US-Bezirksgericht einreichte. Dabei ging es um zwanzig iOS-Patente, die HTC verletzt haben sollte. Daraufhin folgten Klagen von HTC, die Patentschlacht weitete sich immer mehr aus. Unter welchen Bedingungen das Kriegsbeil nun begraben wurde, verraten die Unternehmen nicht, aber selbstverständlich zeigten sich sowohl HTC-Boss Peter Chou als auch Tim Cook von Apple in ihren kurzen Statements (mehr nach dem Break) erfreut:

"HTC is pleased to have resolved its dispute with Apple, so HTC can focus on innovation instead of litigation," sagt Peter Chou, CEO von HTC.

"We are glad to have reached a settlement with HTC," sagt Tim Cook, CEO von Apple. "We will continue to stay laser focused on product innovation."

Die Lizenzvereinbarung erstreckt sich auf alte und neue Patente, so dass in den nächsten Jahren keine Gerichtsverfahren mehr zwischen den beiden Unternehmen zu erwarten sind. Zumindest an der Patentfront sollte jetzt Ruhe herrschen.

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Apple schlug Samsung Lizenz-Deal vor: 30 Dollar pro Smartphone und 40 Dollar pro Tablet



Apple hatte offensichtlich versucht, den aktuellen Patentstreit mit Samsung zu vermeiden: 2010 bot das Unternehmen dem Rivalen eine Lizenzvereinbarung an. Wie Apple-Manager vor Gericht aussagten, seien sie "geschockt" gewesen, als Samsung die ersten Galaxy-Phones rausbrachte. Apple habe Samsung gewarnt, dass der Konzern das iPhone kopiere und Patente verletze. Da der südkoreanische Konzern einer der wichtigsten Lieferanten für Apple ist, habe man zwei Monate später aber die Lizenzierung eines Patentpakets vorgeschlagen, für welches Samsung pro Smartphone 30 Dollar und pro Tablet 40 Dollar zahlen sollte. Apple bot zudem eine zwanzigprozentige Ermäßigung an, falls Samsung seinerseits Patente an Apple lizenziere. Warum die Verhandlungen scheiterten, ist nicht bekannt. Das Dokument dazu könnt ihr hinter dem Break einsehen.

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Weltgrößter Festplattenhersteller Seagate übernimmt LaCie



Nachdem Seagate im April 2011 bereits die Festplattensparte von Samsung gekauft hat, ist nun auch der Deal zwischen Seagate und LaCie abgeschlossen: In einer Pressemitteilung teilen die beiden Firmen mit, dass der US-amerikanische Festplattenhersteller die französische Konkurrenz übernommen hat. Wie schon im Mai angekündigt, sind 64,5 Prozent der LaCie-Aktien nun für 4,05 Euro pro Aktie in den Besitz von Seagate übergegangen. Damit wird LaCie mit rund 146 Millionen Euro bewertet. Falls Seagate in den kommenden sechs Monate seinen Anteil auf 95 Prozent erhöht, könnte der Preis noch auf 4,17 Euro je Aktie steigen. Den kompletten Pressetext findet ihr nach dem Break.

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Google spendiert 300 Millionen Dollar pro Jahr für Mozilla


Die Überschrift ist etwas verwirrend. Natürlich ist das keine Spende, sondern der Betrag den Google für die nächsten drei Jahre jeweils an Mozilla zahlt, damit sie weiterhin Default-Searchengine des Browsers bleiben. Mit im Pitch waren wohl Microsoft und - man glaubt es kaum - Yahoo. Damit ist die Weiterentwicklung von Mozilla erst mal gesichert obwohl Chrome mittlerweile sogar an IE vorbeiziehen kann. Und Mozilla könnte sogar noch schneller releasen, denn bisher hatten sie von Google "nur" 100 Millionen Dollar pro Jahr bekommen, und das war schon 84% ihrer Einnahmen. Genaueres ist über den Deal bislang nicht zu erfahren.

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Microsoft will Skype schnupfen - Kostenpunkt 8,5 Milliarden Dollar


Microsoft versucht seit geraumer Zeit in Sachen Webservices ein Fass aufzumachen und zuletzt sah es mit Bing-Fortschritten, Xbox-360-Vernetzung und Windows-Phone-Hoffnungen gar nicht mal so schlecht aus für den Konzern. Aber ein Coup geht anders. Zum Beispiel so: laut Wall Street Journal will Microsoft Skype schnupfen und für den IP-Telefonisten 7 bis 8 Milliarden Dollar berappen, inklusive der Skype-Schulden würde der Deal dann bis zu 8,5 Milliarden schwer sein. Und irgendwie passen die Unternehmen ja dufte zueinander: der proprietäre Dinosaurier und die proprietäre Telefonanstalt.

[via heise]

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Samsung verkauft HDD-Sparte und SSD-Nachhilfe für 1,375 Milliarden an "Partner" Seagate


Es könnte so einfach sein: Samsung findet, dass rotierende Festplatten keine glorreiche Zukunft haben und verkloppt seine HDD-Sparte an Seagate, die 1,375 Milliarden Dollar auf den Tisch legen - aber warum nur? Wo doch rotierende Festplatten keine glorreiche Zukunft haben? Ebent. Darum haben Samsung und Seagate auch keinen schnöden Handel ausgemacht sondern ihre "Partnerschaft vertieft". Soll heißen? Erstens dass Seagate zukünftig Flash-Speicher-Technik und -Patente von Samsung abkriegt, um bei SSDs vorne dabei sein zu können. Und heißt zweitens dass Samsung die Hälfte des Kaufpreises für seine HDD-Sparte in Seagate-Aktien erhält, also indirekt sehr wohl auch noch im HDD-Busisness vertreten ist. Und heißt drittens, dass in Samsung-Produkten zukünftig bevorzugt Seagate-HDDs zum Einsatz kommen.

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Sony lizenziert 3D-TV-Technik von RealD



In den USA wurde letztes Jahr ein NFL-Spiel (Oakland Raiders vs. San Diego Chargers) testweise in 3D übertragen, die Technik kam dabei von den Firmen 3ality und RealD. Letztere hat jetzt einen Lizenz-Deal mit Sony abgeschlossen, der Konzern will bereits nächstes Jahr Fernseher und "andere Produkte" mit RealDs 3D-Zauber auf den Markt bringen.

[via sonyinsider]

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Video: Vom knapp fünfminütigen YouTube-Clip zum dreissig Millionen Dollar schweren Hollywood-Deal


Hier kommt eine krasse "vom Tellerwäscher zum Millionär"-Story: Im letzten November hat Fede Alvarez das für 300 Dollar selbstgebastelte Video "Ataque de Panico" (Panikattacke) in YouTube reingestellt. Ein Titel der unvermutet gut passte, denn panikähnliche Gefühle haben dann auch die kurz darauf reinschneienden Hollywoodangebote bei ihm ausgelöst, wie Herr Alvarez erzählt. Sein Video zeigt, wie Robotergiganten Uruguays Hauptstadt Montevideo stürmen und in Schutt und Asche legen. Fede Alvarez hat nun einen dreissig Millionen-Filmdeal angenommen und wird einen Sci-Fi-Thriller produzieren, der allerdings nicht auf dem Video nach dem Break beruhen soll.

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Samsung zahlt Qualcomm 870 Millionen Euro für weitere Kooperation im Wireless-Geschäft




Der koreanische Elektronikgigant Samsung und Qualcomm haben einen neuen Cross-Licensing-Deal abgeschlossen. Für satte 1,3 Millarden Dollar (ca. 870 Millionen Euro) kann Samsung für die nächsten 15 Jahre 3G- und 4G-fähige Wirelessgeräte bei Qualcomm produzieren. Dafür darf Qualcomm auf 57 Mobiltechnologiepatente der Koreaner zurückgreifen. Das klingt nach einer längerfristigen Zusammenarbeit, beim Chiphersteller aus San Diego dürften erstmal die Sektknorken knallen. Über nähere Details schweigt sich Samsung noch aus.

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Dr. Dre will zusammen mit HP die digitale Musikwelt retten



Eine Zusammenarbeit von Dr. Dre und HP, das klingt wie die Marketingidee einer Computerfirma zum Verkauf von Produkten, die irgendwas mit Musik zu tun haben. Laut CNET soll aber mehr hinter dem Deal stecken, an dem neben HP und Dr. Dre auch das Plattenlabel Interscope beteiligt ist. Das selbstgesteckte Ziel der Allianz ist, man höre und staune, "die Rettung der digitalen Musikwelt": Ein neues digitales Musik-Ökosystem soll - vom Soundfile über den Laptop bis zum Kopfhörer- die Audioqualität der gesamten Produktkette verbessern. Die Marke "Beats by Dr. Dre" steht schon in den Startlöchern und in diesem Herbst soll es richtig losgehen. Da schlackern uns die Ohren...

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