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Beiträge zu datenschutz

Samsung Galaxy S5: Fingerabdrucksensor schon überlistet (Video)


Das ging richtig flott: der erste Hack für den Fingerabdruckscanner des Galaxy S5 ist da. Mit einem Abdruck des richtigen Fingers lässt sich die biometrische Erkennung genauso einfach überlisten wie schon beim iPhone 5s (SRLabs haben tatsächlich den gleichen Fingerabdruck wie fürs iPhone benutzt), allerdings gibt es beim S5 den doppelten Boden zusätzliche Passworteingabe nicht: wer sich einmal identifiziert hat, kann zum Beispiel mit der Paypal App auf große Einkaufstour gehen. Video nach dem Break.

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Neue Nutzungsbedingungen: Google gibt zu dass alle Emails gescannt werden


Google hat seine Nutzungsbedingungen geändert und erklärt in der neuen Version (die aktuell noch nicht auf Deutsch übersetzt wurde), dass Algorithmen die Inhalte aller Gmail-Mails und Google Drive-Dokumente analysieren. Dass das so ist, war schon länger klar, in den letzten Monaten war Google in den USA aber immer wieder wegen der Verheimlichung dieser Praxis verklagt worden und ist wohl nur knapp an einer Sammelklage vorbeigekommen. Im entsprechenden Passus heisst es: "our automated systems analyze your content (including emails) to provide you personally relevant product features, such as customized search results, tailored advertising, and spam and malware detection. This analysis occurs as the content is sent, received, and when it is stored."

[via Reuters]

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Pulitzer-Preis für NSA- und Snowden-Leaks


Der renommierte Pulitzer-Preis für Medien und Journalisten geht dieses Jahr in der Kategorie Public Service an den Guardian und die Washington Post für ihre Enthüllungen rund um die weltweit überbordenden Spionageaktivitäten der NSA und Edward Snowden. Der Guardian erhält den Preis für die Arbeit des Teams um Glenn Greenwald, der direkt mit Snowden zusammenarbeitete und die diversen Überwachungsprogramme nicht nur der NSA sondern auch des GCHQ und deren Partnerdienste offenlegte, die Washington Post für die Serie zum gleichen Thema von Laura Poitras, die den ersten Kontakt zu Snowden hatte, das umfangreiche Material sichtete und die Finanzierung der globalen Ausspähung nachvollzog. Greenwald und Poitras haben dieses Jahr zusammen mit Jeremy Scahill mit The Intercept ihr eigenes Medium gegründet. Der Pulitzer-Preis wird Ende Mai verliehen.

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Street View in Italien: Google zahlt eine Million Euro Strafe


Street View beschert Google immer wieder mal Geldstrafen - zuletzt berichteten wir über das unrechtmäßige Sammeln von WLAN-Daten in Südkorea, das auch schon in Deutschland und Frankreich Bußen nach sich zog. Auch in Italien hat sich Google nicht an die Datenschutzauflagen gehalten und musste deswegen eine Million Euro bezahlen, berichtet nun Reuters. Die Gründe: Die Menschen wurden nicht ausreichend auf kommende Street-View-Aufnahmen hingewiesen, und die Google-Fahrzeuge waren nicht deutlich als solche zu erkennen. Der Konzern soll prompt reagiert und die geforderten Maßnahmen wie die Ankündigung via lokale Medien eingeführt haben.

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Microsoft warnt: Sicherheitslücke in Word erlaubt Rechnerzugriff über RTF-Dokumente


Microsoft warnt vor einer Sicherheitslücke in Word, die sich nicht nur in aktuellen Versionen findet: mit einem präparierten RTF-Dokument könnten Angreifer Code ausführen, der ihnen die gleichen Rechte wie dem angemeldeten User gibt. Das Problem betrifft nicht nur Word, sondern bereits das Ansehen in der Vorschau in Outlook. Betroffen sind unter anderem Microsoft Word 2013, Microsoft Word 2010, Microsoft Office Word 2007 und Microsoft Office Word 2003. Aktuell arbeitet man an einem Fix, als Workaround bieten sie einen Fix an, der das Laden von RTF-Dokumenten deaktiviert.

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Sicherheitslücke: WhatsApp-Chats können ausgelesen werden


WhatsApp-Chats können mit manipulierten Android Apps ausgelesen werden. Laut dem niederländischen Sicherheitsexperten Bas Bosschert ist es relativ einfach möglich, die auf dem Phone abgespeicherte Message-History abzugreifen, wenn der User Apps den Zugriff auf die SD-Karte erlaubt.Der Code dazu könnte problemlos auch in alle möglichen Apps eingebaut werden und so zum Beispiel in einem Game beim Laden eines Levels im Hintergrund auch gleichzeitig die Chat-History hochladen. Ob es für das schön öfter durch Sicherheitslücken aufgefallene WhatsApp einen Fix geben wird ist noch unklar. Bis dahin solltet ihr also auf jeden Fall den Zugriff auf die SD-Karte verhindern und möglichst nur den Play Store benutzen, der einen gewissen Schutz vor Malware bietet, falls ihr neue Apps installieren wollt.

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Google weist auf französischer Startseite auf Geldstrafe hin


Vor einem Monat hat Frankreichs Datenschutzbehörde eine Geldstrafe von 150.000 Euro gegen Google verhängt. Die Begründung: Googles 2012 eingeführte Regeln zum Umgang mit Nutzerinformationen entsprechen nicht dem französischen Recht, dennoch wollte sie der Konzern nicht ändern. 150.000 Euro sind für Google natürlich ein Pappenstiel, aber der Internetriese soll die Strafe auch an prominenter Stelle öffentlich bekanntgeben - auf der Startseite, 48 Stunden lang. Nun argumentierte das Unternehmen vor Gericht, dass Google damit irreparabler Schaden zugefügt würde. Auch sei der Fall juristisch noch nicht abgeschlossen. Ohne Erfolg, wie ihr hier sehen könnt. Und zwar zum ersten Mal - das Wall Street Journal zitiert eine empörte Google-Sprecherin: „Das haben wir noch nie zuvor gesehen. Google hat diese Seite immer in einem unberührten Zustand gehalten."

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New Yorks Polizei testet Google Glass


Warum sind wir nicht überrascht? Das New York Police Department interessiert sich für Google Glass. Wie VentureBeat schreibt, testet das NYPD momentan, wie und ob es die Datenbrillen bei Ermittlungen - insbesondere beim Streifendienst - einsetzen könnte. "We think it could help impact patrol operations in New York City. We shall see", sagte ein Beamter des NYPD. Aufgrund der umstrittenen „stop and frisk"-Taktik ist es Polizeibeamten in New York momentan noch erlaubt, Personen ohne konkreten Verdacht anzuhalten und zu durchsuchen. Von der Forderung, dass Polizisten in den betroffenen Zonen Kameras tragen sollten, war das NYPD bisher wenig begeistert, aber klar - in Kombination mit Gesichtserkennung und fixem Datenabgleich ist die Idee einer tragbaren Kamera gleich viel verlockender.

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Sicherer Surfen auf Android mit HTTPS Everywhere


Surfen auf Android-Geräten ist gerade ein klein wenig sicherer/verschlüsselter geworden: die Electronic Frontier Foundation hat ihr Firefox Add-On HTTPS Everywhere jetzt auch für Firefox auf Android veröffentlicht. Das sucht sich automatisch die HTTPS-Seiten der angesurften Seiten, wenn sie denn welche haben. Die Seiten werden über verschlüsselte Verbindungen geladen, so dass ihr dann deutlich abhörsicherer eure Mails checken, einkaufen oder sonstige Dinge im Netz tun könnt. Das Add-On lässt sich direkt auf der EFF-Seite aus Firefox installieren, die neuste Firefox for Android-Version vorausgesetzt.

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App zeigt, was Facebook-Entwickler über Nutzer wissen


Wirtschaftsinformatikstudenten der WU Wien haben eine sogenannte „Privacy Awareness App" entwickelt. Sie erlaubt Facebook-Nutzern den Zugriff auf Ihre Daten, den auch die Entwickler von Facebook-Apps haben. Dafür haben die Studenten die offene Schnittstelle für Entwickler verwendet. Facebook bietet den Entwicklern über diese API mehr Informationen als den Nutzern selbst. „Die App zeigt, was Dritte über dich rausfinden können. Das ist ganz schön viel", sagte Datenschutzaktivist Max Schrems gegenüber der Futurezone. Rechtlich widerspreche die App keinen Richtlinien von Facebook. Eine Stellungnahme von Facebook gibt es bisher nicht.

Um die „Privacy Awareness App" nutzen zu können, müsst ihr euch mit den Facebook-Zugangsdaten anmelden (und dieser sehr viele Rechte gewähren). Danach erhaltet ihr diverse Auskünfte, unter anderem in Form einer Tag-Cloud zu den am häufigsten verwendeten Begriffen, eines Aktivitäten-Streams oder einer Karte mit Orten, von denen aus gepostet wurde.

[Via Futurezone]

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