Bloomberg berichtet, dass
Apple in Erwägung zieht, sich von
Intel-Prozessoren für Desktops und Laptops zu trennen. Sollte dies wirklich passieren, würde das den dritten Chip-Wechsel in Apple Geschichte markieren. Seit 2005 setzt Apple auf Intel, nachdem zunächst Prozessoren von
Motorola und dann die
PowerPC-Architektur von
IBM zum Einsatz kam. Die Alternative? Natürlich die ARM-Architektur, die jetzt bereits in den iOS-Geräten zum Einsatz kommt. Prozessoren, in deren Entwicklung Apple in letzter Zeit sehr Geld und Resourcen gesteckt hat. So ist der A6- und der A6X-Prozessor im
iPhone 5 bzw. im iPad der vierten Generation eine faktische Eigenentwicklung. Die Kooperation mit
Samsung, dem Unternehmen, das die Chips für iOS-Geräte bislang lieferte, ist zwar nicht beendet, viel mehr als die Herstellung übernimmt die koreanische Firma aber nicht mehr.
Mit einem erneuten Wechsel bei den Prozessoren ist nicht unmittelbar zu rechnen, Quellen gehen von 2017 als frühestes Datum aus. In diesen fünf Jahren wird sich die Computer-Landschaft drastisch verändern und die ARM-Prozessoren, die heute mit guter einem guten Verhältnis von Rechenleistung und Power Management glänzen, werden noch ordentlich zulegen. Und immerhin hat Apple schon vor Jahren den Halbleiter-Hersteller P.A. Semi gekauft. Wir bleiben da mal dran.