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Weltkarte: Wie schwierig ist es, ein Land vom Internet abzuschneiden?



Das Sicherheits- und Intelligence-Unternehmen Renesys hat sich angesichts der Internet-Blackouts in Syrien und Ägypten gefragt, wie wahrscheinlich ein solcher in einzelnen Ländern ist. Unter dem Titel "Könnte es auch in deinem Land passieren?" stellt Renesys in der oben abgebildete Weltkarte das jeweilige Risiko einer Internetunterbrechung dar. Entscheidend für die Einstufung ist die Dezentralisierung des Internets. So wird für Länder, die den grenzüberschreitenden Datenverkehr nur über einen oder zwei Telekommunikationsdienste abwickeln, ein "hohes Risiko" angenommen. Sind es weniger als zehn Dienste, geht Renesys von einem "bedeutenden Risiko" aus. Mit zwischen zehn und vierzig international angeschlossenen Internetprovidern sei das Risiko indes nur noch "gering": Es würde wohl Tage oder Wochen dauern, ein Blackout herzustellen, und dieser wäre dann nur schwer aufrecht zu erhalten. Als "resistent" gelten der Untersuchung zufolge Staaten mit mehr als vierzig Providern. Dazu gehören vor allem Länder auf der Nordhalbkugel, darunter auch Deutschland, Österreich und die Schweiz. Mehr Details findet ihr hinter dem Quelle-Link. Foto: renesys

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Wie Syrien aus dem Netz verschwand (Video)



Gestern wurde Syrien aus dem Internet geschmissen. Der Syrische Informations-Minister hat - nachdem lange Zeit gar nichts mehr zu erfahren war - verkündet, Terroristen hätten die Leitungen gekappt. Aus Syrischen Nachrichtenquellen war aber zu vernehmen, dass nicht nur Internet, sondern auch Handys und sogar Festnetzanschlüsse abgeschaltet wurden. Bei Cloudflare hat man sich dem Ganzen etwas mehr im Detail gewidmet und herausgefunden, dass Syrien mit nur vier Leitungen (drei durchs Meer, eine direkt in die Türkei) mit dem Netz über den einzigen Provider im Land, Syrian Telecommunications (roter Punkt im Video nach dem Break), mit drei Telekom-Unternehmen verbunden ist. Alle Leitungen wurden laut dieser Untersuchung auf ein Mal gekappt und das wäre für einen Terroranschlag höchst unwahrscheinlich und sie denken eher, dass ein Routerupdate systematisch den Zugang gesperrt hat. Video nach dem Break.

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