Weiter zur Homepage

AOL Tech
Beiträge zu Zensur

Google erneuert Bildersuche. Anrüchiges und gewalttätiges Material sollen besser gefilter werden




Google hat den Suchalgorithmus für Bilder erneuert. Damit soll das zufällige Stolpern über pornografisches Material verhindert werden. "Wir zensieren keinen expliziten Inhalt, wir wollen dem User nur das zeigen, wonach er auch wirklich sucht. Uns geht es darum, sexuelle Inhalte nur dann aufzuzeigen, wenn auch wirklich danach gesucht wird", erklärte ein Sprecher von Google gegenüber CNET, "Die Bildersuche funktioniert bei uns jetzt genau so wie die Textsuche." Der neue Algorithmus hat es aber nicht nur auf nackte Haut abgesehen, auch sollen Bilder von Gewalt und jene mit "irritierendem Inhalt" besser gefiltert werden können.

[Via TrustedReviews]

Weiterlesen Google erneuert Bildersuche. Anrüchiges und gewalttätiges Material sollen besser gefilter werden

Google in China zum Parteitag geblockt


Google ist zurzeit in China teilweise geblockt. Wie uns auch unsere Kollegen vom chinesischen Engadget bestätigen, war zeitweise der Zugang zu sämtlichen Diensten des Internetgiganten gesperrt, sowohl die Suchmaschine als auch Gmail funktionierten nicht. Google teilte mit, dass der Fehler nicht bei ihnen liege und man nicht wisse, woher die Störung komme. Auch internationale Tunneldienste zur Umgehung der "Großen Firewall" werden seit Tagen attackiert und funktionieren oft nicht mehr. Vermutet wird ein Zusammenhang mit dem zurzeit in Peking stattfinden Parteitag der Kommunistischen Partei, bei dem ein Führungswechsel bestätigt werden soll.

Weiterlesen Google in China zum Parteitag geblockt

Eigenes Netz: Iran plant nationales, isoliertes Internet


Große Webservices wie YouTube, Google oder auch Gmail sind in Iran schwer zu erreichen. Die staatliche Zensur versucht sich in großflächiger Blockade internationaler Dienste. Nun hat das Land verkündet, dass man ein eigenes, isoliertes, nationales Netzwerk plane. Die Nachrichtenagentur Reuters berichtet, dass die Regierung dafür das interne nationale Informationsnetzwerk für die Bürger des Landes öffnen möchte. Bis zum März nächsten Jahres soll die Umstellung vollzogen sein. Die iranische Studentennachrichtenagentur geht davon aus, dass einer der Gründe der YouTube-Film "Innocence of Muslims" sein soll, der bislang zu verheerenden Protesten geführt hat. Eine offizielle Stellungnahme dazu, gab es aber von offizieller Seite bislang nicht.

Weiterlesen Eigenes Netz: Iran plant nationales, isoliertes Internet

Microsoft zensiert Game in China wegen Klospülung

Das Mobile Game "Occupied Forever" des österreichischen Entwicklers Christian Zangl wurde von Microsoft für den chinesischen Windows Phone-Markt gesperrt. Dabei handelt es sich aber nicht um politische Spitzen oder Kritiken, die im Game vorkommen, sondern der Sound einer Klospülung. Microsoft argumentiert, dass der Inhalt zu "offensiv" für den chinesischen Markt sei. Auch wenn in asiatischen Gefilden Badezimmerbenimmregeln andere sein mögen als im Westen, scheint diese Form der Zensur ein wenig unangebracht. Oder kann ein chinesischer Leser uns über politische Brisanz einer Toilettenspülung aufklären?

[Via Game Politics]

Weiterlesen Microsoft zensiert Game in China wegen Klospülung

Schon wieder Google vs. China. In der Hauptrolle diesmal: Googlemail



Bereits letzte Woche begann die chinesische Regierung VPN-Zugänge im Land zu blockieren. Gleichzeitig wurde damit unmöglich gemacht, Gmail-Accounts im Land zu benutzen. Google erklärte nun offiziell, dass die Ursache dafür nicht auf ihrer Seite zu finden wäre: "Wir haben das Problem eingehend überprüft. Das ist eine Regierungs-Blockade, die so aussehen soll, als wäre es ein Problem mit Gmail." Auch der Japanquake Person Finder war für einige Zeit blockiert. Es scheint, als mache die chinesische Regierung Ernst mit weiteren Internetzensuren. Im Rahmen der Ägypten-Revolution organisierten sich auch in China Proteste gegen die Regierung. Die Organisation und der Informationsaustausch der vermeintlichen Dissidenten über das Internet ist den Regierenden scheinbar weiterhin ein Dorn im Auge. Zeit für die nächste Runde in der Schlammschlacht Google vs. China.

Weiterlesen Schon wieder Google vs. China. In der Hauptrolle diesmal: Googlemail

In Ägypten wird das Internet wieder angestellt, zumindest teilweise



Nachdem es vor ein paar Tagen per Killswitch abgestellt wurde, scheint das Internet in Ägypten seit heute morgen wieder zu funktionieren: sowohl Vodafone Egypt als auch der zweitgrößte ägyptische Provider Etisalat sind wieder erreichbar. Probleme soll es aber nach wie vor mit Social Networks geben, die ganz oder teilweise geblockt sind.

Weiterlesen In Ägypten wird das Internet wieder angestellt, zumindest teilweise

Apple verbannt Sony Reader App aus dem App Store, bald auch Kindle ?


Eigentlich hatte sich Apple in letzter Zeit ja etwas zurückgehalten, wenn es um Zulassungen zum App Store ging, aber jetzt scheint eine neue Runde im Zensur-Zirkus eingeläutet worden zu sein: Sonys Reader App für das iOS ist abgelehnt worden. Apple hat Sony als Begründung gesagt, dass in Zukunft keine Apps mehr zugelassen werden, die In-App-Käufe erlauben, die nicht über Apple laufen, außerdem auch keine, die Content zugänglich machen, der in externen Stores gekauft wurde. Das hiesse in letzter Konsequenz auch das baldige Aus für die Kindle App (und auch die Barnes & Noble App neben weiteren). Dazu haben sich aber weder Amnazon noch Apple bisher geäußert. Auf Sonys Reader Store Page (Quelle-Link) wird die Situation als "Sackgasse" beschrieben und versprochen, dass man bald andere Wege suche, um "die Reader Experience auf Apples mobile Devices zu bringen".

[via 9to5Mac]

Weiterlesen Apple verbannt Sony Reader App aus dem App Store, bald auch Kindle ?

Ägypten macht dicht: Internet, SMS, BlackBerry offline


In Ägypten ist jetzt auch der digitale Notstand ausgebrochen. Die Associated Press berichtet, dass Internetverbindungen ins Ausland nahezu komplett unterbrochen sind und nur noch ein einziger Provider überhaupt Verbindungen jenseits des Nils erlaubt. Obendrein scheinen SMS und BlackBerry-Kommunikation abgeschaltet. Auf Twitter findet man aber noch einige Leute in Kairo, die sind aber sichtlich extra erbost.

Weiterlesen Ägypten macht dicht: Internet, SMS, BlackBerry offline

Apple mag keine Android Magazine. Folge: Rauswurf



Android sind die neuen nackten Brüste. Das dänische Android-fokussierte Magazin Android Magasinet wurde vom Apple App Store verbannt. Am 11. November ging das Magazin an den Start, um zweimonatlich zu erscheinen. Diesen Plan kann man nun wieder vom Brot schmieren. Anscheinend passt Apple der Konkurrenz-Content nicht, andere Gründe ließen sich bislang nicht heraushören. Es ging um das Thema und den Inhalt, sagt der Magazin-Chef Brian Dixen. Einerseits würde man so einen Akt schon fast erwarten, allerdings steht diese Politik einem offenen Magazin- und Medienmarkt auf der iPad-Plattform ein bisschen quer.

[Via Android Spin]

Weiterlesen Apple mag keine Android Magazine. Folge: Rauswurf

Apples Zensurkapriolen revisited: Opera Mini erst ab 17


Des Apfels Wahn vor zu vielen Tüten. Apple wird immer mehr zum neuen China, nachdem die ganzen Seicht-Bikini-Boob-App-Skandale und die Zensur politischer Cartoons bereits die Runde machten, ist nun der beliebteste Smartphonebrowser Opera Mini dran. Wer ihn haben will muss 17 sein. Der Grund sei, dass das Programm "stark ausgeprägte Szenen mit erotischen Inhalten enthalte". Da haben entweder wir oder Apple das Konzept des Browsers nicht verstanden. Oder ist irgendwo ein obszönes Osterei versteckt, von dem wir noch nichts wussten? Oder kratzt es die Infinite Loop nur einfach enorm, dass Safari auf dem iPhone enorm an Popularitätsland eingebüßt hat, da Opera Mini einfach schneller ist?

[Via Area Mobile]

Weiterlesen Apples Zensurkapriolen revisited: Opera Mini erst ab 17

Nächste Seite >



Die Neusten Galerien