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Beiträge zu Zensur

Türkisches Gericht beendet Twitter-Abschaltung vorerst


Nachdem die türkische Regierung vor sechs Tagen Twitter gesperrt hatte (mehr oder weniger erfolgreich, aber mit Nachdruck) hat nun ein türkisches Gericht laut der Hürriyet eine Aussetzung der Vollziehung verfügt. Die gilt so lange, bis die Richter alle Klagen gegen die Verfügung geprüft haben und zu einer Entscheidung darüber kommen, was natürlich ein wenig dauern, aber durchaus Erfolg haben könnte, denn Premierminister Recep Tayyip Erdoğan hat sich in Justizkreisen mit seiner umstrittenen Justizreform, die die Macht der Justiz weitgehend beschneidet nicht gerade Freunde gemacht.

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YouTube: 200 privilegierte Super-Flagger arbeiten Google als Zensur-Hilfssheriffs zu


Wenn YouTube-Nutzern Inhalte übel aufstoßen, weil sie vermeintlich nicht jugendfrei sind oder auf irgendeine andere Art und Weise Googles Nutzungsbestimmungen zu verletzen scheinen, können sie ein Markierungsfähnchen setzen, um YouTube darauf aufmerksam zu machen und Videos mit Fähnchenballungen werden dann irgendwann von YouTube-Mitarbeitern genauer unter die Lupe genommen. Es gibt allerdings auch eine privilegierte Gruppe von Super-Markierern, deren Fähnchen besonderes Gewicht eingeräumt wird. Laut Informationen des Wall Street Journal gibt es derzeit rund 200 sogenannte Trusted Flaggers, darunter "weniger als zehn" Organisationen, von denen wiederum "einige" auch Regierungsstellen repräsentieren. Und wer selbst den Drang zum Zensur-Hilfssheriff verspürt: Kann sich hier als Trusted Flagger bewerben. Video nach dem Break.

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"Lügendetektor" für Twitter in Arbeit, soll Falschmeldungen und Gerüchte erkennen


Im Rahmen eines EU-Forschungsprojekt entsteht derzeit "ein Lügendetektor für Twitter", jedenfalls findet unter diesem gängigen Titel gerade die Berichterstattung zum Projekt Pheme statt, bei dem es aber nicht um Tweets untreuer Ehegatten geht, sondern ums Erkennen von Falschmeldungen/Gerüchten/Lügen in den Feeds sozialer Netzwerke. Namensgeber ist die römische Gottheit des Ruhmes und des Gerüchts Pheme (auf deutsch: Fama), Sinn und Zweck der Übung die automatische Analyse nutzergetriebener Informationsströme, um "in Krisen" gezielt gegensteuern zu können - was im Zweifelsfall auf Zensur hinausläuft. Pheme soll dabei mittels umfangreicher Wühlarbeit im Big-Data-Bergwerk "gefährliche" Falschinfos in Echtzeit erkennen, ihre Verbreitung überwachen und natürlich den Urheber ausfindig machen. Gruselig. [Foto: gemeinfrei]

[via slashgear]

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Disarming Corruptor: Software entstellt 3D-Files um Waffenfiltern ein Schnippchen zu schlagen (Video)


Waffen aus dem 3D-Drucker und der Ruf nach einem Verbot gehören wohl unauflösbar zusammen und auch wenn es noch keine ernstzunehmenden Vorschläge gegeben hat, wie so ein Verbot denn formuliert sein müsste und wie es umgesetzt werden könnte, fühlen sich 3D-Waffendrucker wohl gerne zensiert. Genau dort setzt dann die Software Disarming Corruptor an, die es ermöglicht 3D-Files bis zur Unkenntlichkeit zu entstellen, um sie ohne Angst vor Zensur teilen zu können. Potentielle Nutzer von Waffen-Files müssen dann das richtige Passwort besitzen, um Originalform wiederherzustellen. Ob die Software, die sich in einem frühen Entwicklungsstadium befindet, allerdings wirklich ernst gemeint ist, bleibt unterdessen fraglich: ihr Erfinder Matthew Plummer-Fernandez ist uns bislang nämlich vor allem als Glitch-Künstler untergekommen. Video nach dem Break.

[via forbes]

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China erlaubt Videospiele und Konsolen!



Wie bitte? Videospiele und Konsolen waren in China verboten? Die haben doch trotzdem wie blöd gespielt oder? Ja, genau, wie man oben unschwer sehen kann. Und es gab ja auch immer mal Ausnahmen wie den China-eigenen iQue (iWhat?). Alles andere lief über den Schwarzmarkt. War ja eh auch gut für das inländische Raubkopie-Business. Nun ist das Verbot gefallen und man muss sich nur in Shanghai registrieren, damit man in den Rest von China auch Spiele und Konsolen exportieren darf. Allerdings, Problem, die Ordnungswächter im Kulturministerium wollen sich die Spiele vorher mal ansehen, ob sie nicht staatszersetzend sind und führen eine Liste über erlaubte Spiele.

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China bohrt ein Loch in die Great Firewall, aber nur für die Freihandelszone Shanghai


Laut einem Bericht der South China Morning Post plant China eine kontrollierte, eng begenzte Öffnung der Great Firewall: demnach soll es in der Freihandelszone Shanghai unzensierten Internet-Zugang geben, womit im restlichen Land blockierte Sites wie Facebook, Twitter oder die New York Times ohne weiteres zugänglich sein werden. Die Freihandelszone umfasst insgesamt 28,78 Quadratkilometer, in denen neben der Sonderwirtschaftszone Waigaoqiao auch der Hafen Yangshan und der internationale Bereich des Shanghaier Flughafens liegen. Mit dem Schritt will man vor allem die Freihandelszone für ausländische Firmen attraktiver gestalten, aber die zensurfreie Zone könnte auch als Versuchsballon für weitere Lockerungen verstanden werden - schließlich wurden die Reformen der letzten Jahrzehnte fast durchgehend zunächst in "Sonderzonen" ausprobiert. Abwarten.

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Great Firewall of Porn: Filter für Internetsex, nur nicht wie erwartet

Die Diskussion über die Zensur von pornographischen Inhalten im Internet, grassiert gerade in Großbritannien im großen Stil. Der Programmierer [sicksad] hat nun eine Firewall gebaut, die genau das ermöglicht, allerdings nicht im wirklichen Sinne von Englands Premier David Cameron. Die Firewall zeigt jede Seite mit Erwachseneninhalten an, alle anderen Seiten werden dafür blockiert. Der Coder hat seine Arbeit bei GitHub zur Verfügung gestellt (Quelle). Außerdem gibt es ein kleines Video mit Anleitung, kleinen politischen Kommentar mit eingeschlossen (nach dem Break).

[via Hack a day]

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Google erneuert Bildersuche. Anrüchiges und gewalttätiges Material sollen besser gefilter werden




Google hat den Suchalgorithmus für Bilder erneuert. Damit soll das zufällige Stolpern über pornografisches Material verhindert werden. "Wir zensieren keinen expliziten Inhalt, wir wollen dem User nur das zeigen, wonach er auch wirklich sucht. Uns geht es darum, sexuelle Inhalte nur dann aufzuzeigen, wenn auch wirklich danach gesucht wird", erklärte ein Sprecher von Google gegenüber CNET, "Die Bildersuche funktioniert bei uns jetzt genau so wie die Textsuche." Der neue Algorithmus hat es aber nicht nur auf nackte Haut abgesehen, auch sollen Bilder von Gewalt und jene mit "irritierendem Inhalt" besser gefiltert werden können.

[Via TrustedReviews]

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Google in China zum Parteitag geblockt


Google ist zurzeit in China teilweise geblockt. Wie uns auch unsere Kollegen vom chinesischen Engadget bestätigen, war zeitweise der Zugang zu sämtlichen Diensten des Internetgiganten gesperrt, sowohl die Suchmaschine als auch Gmail funktionierten nicht. Google teilte mit, dass der Fehler nicht bei ihnen liege und man nicht wisse, woher die Störung komme. Auch internationale Tunneldienste zur Umgehung der "Großen Firewall" werden seit Tagen attackiert und funktionieren oft nicht mehr. Vermutet wird ein Zusammenhang mit dem zurzeit in Peking stattfinden Parteitag der Kommunistischen Partei, bei dem ein Führungswechsel bestätigt werden soll.

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Eigenes Netz: Iran plant nationales, isoliertes Internet


Große Webservices wie YouTube, Google oder auch Gmail sind in Iran schwer zu erreichen. Die staatliche Zensur versucht sich in großflächiger Blockade internationaler Dienste. Nun hat das Land verkündet, dass man ein eigenes, isoliertes, nationales Netzwerk plane. Die Nachrichtenagentur Reuters berichtet, dass die Regierung dafür das interne nationale Informationsnetzwerk für die Bürger des Landes öffnen möchte. Bis zum März nächsten Jahres soll die Umstellung vollzogen sein. Die iranische Studentennachrichtenagentur geht davon aus, dass einer der Gründe der YouTube-Film "Innocence of Muslims" sein soll, der bislang zu verheerenden Protesten geführt hat. Eine offizielle Stellungnahme dazu, gab es aber von offizieller Seite bislang nicht.

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