
Das hätte so gut werden können: Auf der IFA stellen Fraunhofer-Forscher vor, wie ein Spieleabend aussieht, bei dem sich die Mitspielerinnen und Mitspieler via Internet gegenüber sitzen, schreibt die Fraunhofer-PR-Maschine. Doch wer an EyeToy- oder Project-Natal-ähnliche Konferenzgames denkt, denkt nicht wie die F-Forscher. Ihre "leistungsstarken Komprimierungstechnologien" führen sie lieber mit Memory, Mensch ärger dich nicht und Schiffe versenken vor. "Eines von vielen Exponaten, die vier Fraunhofer-Institute im TecWatch in Halle 5.3. zeigen."
Den Fraunhofern geht es freilich weniger um Unterhaltung und Multiplayer-Action als darum, das kranke Pferd "Telekonferenz" mithilfe von verbesserten Übertragungstechniken zu retten. Wie sexy dieses Thema ist, beweist schon das Mission Statement des dahinter stehenden EU-Projekts TA2: "How can technology help to nurture family-to-family relationships? This is the question asked by the collaborative project "Together Anywhere, Together Anytime"(TA2)." Was wir uns bei so viel Forscherforschheit fragen: Noch nie was von Skype gehört?
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