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Beiträge zu Synthesizer

WebSID: C64-Synthesizer im Browser spielen


Mit WebSID bringt Igor Zinken den Soundchip des C 64 als Synthesizer in den Browser: Spielen lässt er sich über die Rechnertastatur oder den Touchscreen, inklusive Filter, Hüllkurve und billigem Echoeffekt - sogar das sidtypische Arpeggiatorverhalten wird mit der oberen Tastatur emuliert. Der Sound wird mit der WebAudio API erzeugt. WebSID funktioniert am besten mit Chrome, sollte aber auch mit Safari ab Version 6 laufen. Hier könnt ihr ihn ausprobieren.

[Via De:Bug]

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Hands- und Ears-On: Roland AIRA TR-8, TB-3 und VT-3 (Klangbeispiele)


Rolands AIRA-Serie die die eigenen Geräteklassiker wiederbeleben will ist jetzt fast komplett bei uns angekommen: die TR-8 (emuliert TR-808 und TR-909), die TB-3 (emuliert die TB 303) und der Vocoder VT-3. Alle drei kommen praktischerweise mit integriertem USB Audio/MIDI Interface über das sie sich mit fester Samplefrequenz von 96 kHz in DAWs einschleifen und/oder direkt aufnehmen lassen. Die Bedienung der Sequenzer ist denkbar simpel und orientiert sich weitestgehend an den Originalen, bei der TB-3 ist der Sequenzer allerdings wesentlich einfacher zu benutzen. Praktisch ist dabei, dass sowohl die TR-8 als auch die TB-3 ihre Sequenzerdaten via MIDI weitergeben können, so dass man auch externes Equipment oder Plugins im Rechner damit steuern kann. Der Klang ist, trotz oder gerade wegen dem von Roland statt analoger Klangerzeugung verwendeten Analog Circuit Behavior-Modeling (ACB) recht nahe an den Originalen dran, die TB-3 bietet über diverse TB 303-Sounds hinaus eine gute Auswahl an weiteren Synthsounds an. In die TR-8 lassen sich externe Signale einschleifen und per Sidechain zum Pumpen bringen, dazu gibt es mit Reverb und Delay zwei stepbasierte Effekte und den ebenfalls auf der TB-3 zu findenden Scatter-Effekt, der Teile des Audiosignals umdreht, verwurstet und neu zusammensetzt, wie man es von diversen Dubstep-Tracks a la Skrillex kennt. Bei uns sind die AIRAs (mit Ausnahme des Synthesizers System 1, der erst im Juni kommt) ab März zu haben, die TR-8 kostet 499 Euro, die TB-3 299 und der VT-3 199 Euro. Ein paar Klangbeispiele haben wir für euch hinterm Break geparkt.

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Ears-On: Ploytec Pi L Squared


Ploytec sind eigentlich vor allem als Zulieferer für diverse Instrumentenhersteller bekannt, mit dem winzigen Hardwaresynth Pi L Squared haben sie aber jetzt ihren ersten Synthesizer am Start. Der ist auf das allernötigste eingedampft: in dem kleinen schwarzen Plastikkästchen das nur knapp größer als ein 2-Euro-Stück ist, stecken der Chip samt D/A-Wandler, an Anschlüssen gibt es lediglich einen MIDI-Eingang, einen mini USB und einen Monoausgang als Cinch. Strom bekommt der Synthwürfel wahlweise über USB oder den MIDI-Eingang. Trotz dieser extrem reduzierten Oberfläche ist er von den inneren Werten durchaus ein vollwertiger Synthesizer, der sich komplett über MIDI-Control Changes fernsteuern lässt und ausgewachsene, wenn auch ungewöhnliche Synthesefeatures bietet: der duophone 8-Bit-Synthesizer kommt nämlich mit zwei Rechteck-Oszillatoren mit Pulsweiten-Modulation, denen sowohl ein analoges, als auch ein digitales Filter und eine analoge Sättigungsstufe folgt. Das und die Modulationsmöglichkeiten (LFO, ADSR-Hüllkurve und ModWheel, das bis zu sieben Parameter gleichzeitig steuern kann) sorgen für einen sehr speziellen Sound, der nicht unbedingt nur nach 8-Bit klingt, sondern sowohl weicher und dicker, als auch wesentlich noisiger klingen kann. Einen Schwung Soundbeispiele findet ihr nach dem Break, der Pi L Squared ist für 99 Euro zu haben.




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Korg Gadget: 13 Korgs in einer App



Korg hat sein App Portfolio soeben mächtig aufgemotzt. Die neue App, Korg Gadget, beinhaltet 13 Synths, Effektgeräte und Drummachines die in verschiedenster Weise kombiniert werden können. Bis zu zwanzig Spuren soll ein neues iPad gleichzeitig schaffen und natürlich ist das Ganze in einem Sequenzer arrangierbar. Selbst an die etwas lahmeren iPads hat man gedacht und man kann einzelne Sequenzen "freezen", d.h. als Audiospur von Prozessorbelastung befreien. Eine DAW die definitiv elektronisch infizierten Kids mehr bringt als Garage Band und Ähnliche. Der Einführungspreis ist 25,99 €. Videos die die Funktionsweise und das Interface verdeutlichen nach dem Break.

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NAMM 2014: Korg bringt den originalen MS-20 als DIY-Kit


Korg haben das Recycling ihres legendären Analogsynthesizers MS-20 noch nicht abgeschlossen: nach den monotrons im Westentaschenformat, der Monotribe und schliesslich dem letztes Jahr auf der NAMM vorgestellten MS-20 mini gibt es nun ein DIY-Kit für den MS-20 in Originalgrösse. Das soll komplett ohne Lötkolben und Vorkenntnisse zusammenzusetzen sein, die verschiedenen Filtergenerationen lassen sich per Switch im Inneren auswählen. Anders als beim Original (und genau wie beim MS-20 mini) hat das Kit MIDI und MIDI über USB. Billig ist das Bastelvergnügen allerdings nicht: 1399 Dollar werden für den Bausatz fällig.

[via De:Bug]

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Synthesizer-Weihnachtslied in Knet-Stopmotion (Video)


Die Band Hyperbubble haben sich für ihren Synthpop-Song "A Synthesizer for Christmas" ein ziemlich ausgeklügeltes Synthesizer-Video von Knet- Stopmotion-Animatorin Ambar Navarro basteln lassen, in dem sogar genau zu erkennen ist, welche Synthesizer mitspielen. Das Video ist auf jeden Fall sehenswert, der Song auch ganz ok. Alle beide nach dem Break.

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Meeblip anode: Kompakter kleiner Open Source-Synthesizer


Kleiner schwarzer Kasten mit ordentlich Bass: der Meeblip anode ist ein kompakter Synthesizer mit zwei digitalen Oszillatoren, die durch ein analoges Filter laufen. Der Sound ist herzhaft crunchig-bissig, alle klangformenden Parameter finden sich für den direkten Zugriff auf der Oberfläche. Die Struktur ist relativ klassisch: die zwei Rechteck-Oszillatoren bieten PWM mit einem PWM-Sweep und Detune, einer von ihnen lässt sich wahlweise eine Oktave höher spielen, dazu gibt es einen LFO (für Pitch oder Frequenz) sowie eine ADS-Hüllkurve. Entworfen und gebaut wurde der Meeblip anode wie schon sein Vorgänger von James Grahame (Blipsonic) und Peter Kirn (CDM), ab heute ist er vorbestellbar. Der Meeblip anode kommt zwar zusammengebaut und sofort spielbereit, lässt sich, da Open Source, aber mit einer individuellen Firmware versehen. Bis zum 3. Dezember ist er nach dem Quelle-Link unter Angabe des Codes "THANKSGIVING" für 109,95 Euro zu haben, danach für 129,95 Euro. Klangbeispiele findet ihr nach dem Break.



[via De:Bug]

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Trailer: Elektro Moskva, Doku über die Geschichte der Synthesizer in der Sowjetunion


"Elektro Moskva" ist eine Doku von Elena Tikhonova und Dominik Spritzendorfer, die die Geschichte der elektronischen Musik in der Sowjetunion nacherzählt. Von Pionieren wie Leon Theremin, der mit dem Theremin eins der ersten elektronischen Instrumente überhaupt erfand geht es über obskure Abhörgeräte des KGB, die Space-Age-Szene der Sechziger und schließlich zur Massenproduktion in den Achtzigern, die größtenteils Abfallprodukt der Militärindustrie war. Der Film lief bereits auf diversen Festivals, mit ein bisschen Glück könnt ihr ihn im Programmkino bei euch in der Nähe sehen. Trailer nach dem Break.

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Arturia MicroBrute: Kleiner Analogsynthesizer mit eingebautem Sequenzer (Videos)


Arturia, bisher vor allem für detailgetreue Software-Emulationen klassischer Synthesizer bekannt, hat jetzt seinen zweiten monophonen Analogsynthesizer MicroBrute vorgestellt. Das handliche kleine Teil soll auf kleinstem Raum die klanglichen Vorzüge von Analogsynthese, einem eingebauten Sequenzer mit acht Patterns, einer kleinen Patchbay mit CV-Ein- und Ausgängen und der Steuerbarkeit via USB-Anschluß mit Editor auf dem Rechner kombinieren. Der MicroBrute bietet einen VCO mit Suboszillator, ein Steiner Multimode-Filter und mit dem Brute Factor eine eingebaute Verzerrung Ab dem 1. November für 329 Euro zu haben, Videos nach dem Break.

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TrueGrid: Virtuelles Strippenziehen mit HTML 5 im Browser


Ein Modularsystem ist im Normalfall etwas für Spezialisten, die sich genau auskennen, ausprobieren lassen sich Module in den meisten Geschäften nicht, viele sind überhaupt nur bei Kleinsthändlern zu bekommen. Die Moduldatenbank ModularGrid hat jetzt TrueGrid gestartet, ein auf HTML 5 aufgebautes Online-Modularsystem, mit dem sich eine große Anzahl von Modulen bequem vom Rechner aus im virtuellen Rack verkabeln und austesten lassen. Die Eigenkreationen lassen sich dann auch mit anderen teilen. Funktioniert bisher nur verläßlich mit Google Chrome, ausprobieren könnt ihr es hier.

[via De:Bug]

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