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China: Apple einigt sich mit Proview, legt 60 Millionen Dollar auf den Tisch



Rund 60 Millionen US-Dollar hat es sich Apple kosten lassen, um den Rechtsstreit mit Proview in China beizulegen. Im Zentrum der Auseinandersetzung standen die Markenrechte am Namen "iPad". Die taiwanesische Dependance des Unternehmens hatte den Namen um die Jahrtausendwende herum schützen lassen. Für einen All-in-one-PC, der dem iMac ähnelte. Als Apple das iPad 2 in China auf den Markt bringen wollte, rasselte Proview mit den Säbeln und erst kürzlich sah es so aus, als ob das chinesische Unternehmen den Rechtsstreit gewinnen würde. Beide Seiten gaben sich gesprächsbereit, Proview setzte rund 400 Millionen US-Dollar als Kompensation an. Mit deutlich weniger geht die Firma jetzt nach Hause, gelohnt haben dürfte sich der Streit aber dennoch. Apple hingegen soll das Geld bereits überwiesen haben und kann das Tablet weiterhin ohne Sorgen in China verkaufen.

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Chinesische Behörde: iPad-Namensrechte gehören nicht Apple sondern Proview


Apples Aussichten, das chinesische iPad-Namensrechtschlamassel irgendwie in den Griff zu kriegen, sind gerade deutlich gesunken: ein hochrangiger Vertreter der staatlichen Industrie- und Handelsverwaltung hat nämlich erklärt, seine Behörde würde die iPad-Namensrechte glasklar Apples Kontrahenten Proview zuordnen. Nach den für uns merkwürdigen Mechanismen der chinesischen Justiz dürfte dieses Statement scheinbar erheblichen Einfluss aufs laufende Verfahren vor dem Berufungsgericht haben, mit dem Apple ein Urteil zugunsten Proviews anfechten will. Wer immer schon mal wissen wollte, wie sich so eine Verlautbarung im autoritär geführten Kapitalismus anhört, dem sei das Video nach dem Break ans Herz gelegt.

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Proview will weitgehendes iPad-Verkaufsverbot oder Geld von Apple



Nein, das ist kein iMac, sondern das iPad, das Proview Technology in China seit 1998 verkauft. Das dahinschlingernde Unternehmen hat jede Menge Schulden und will jetzt ein Verkaufsverbot für das iPad 2 in Schanghai erreichen, einem der größten Märkte in China, nachdem es in einigen kleineren Städten bereits nicht mehr verkauft werden darf. "Beide Seiten haben die Bereitschaft zum Verhandeln gezeigt", so Proviews Anwalt Roger Xie gegenüber Reuters, allerdings haben die Verhandlungen noch nicht begonnen. Dass Apple zahlen wird, ist dagegen sehr ungewiss, denn sie stehen auf dem Standpunkt, Proview die Rechte bereits abgekauft zu haben. Apples Anwalt in China, Hu Jinnan: "Proview hat kein Produkt, keine Märkte, keine Kunden und keine Zulieferer. Sie haben nichts." Nach Verhandlungsbereitschaft hört sich das nicht an.

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