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Beiträge zu NSA

Pulitzer-Preis für NSA- und Snowden-Leaks


Der renommierte Pulitzer-Preis für Medien und Journalisten geht dieses Jahr in der Kategorie Public Service an den Guardian und die Washington Post für ihre Enthüllungen rund um die weltweit überbordenden Spionageaktivitäten der NSA und Edward Snowden. Der Guardian erhält den Preis für die Arbeit des Teams um Glenn Greenwald, der direkt mit Snowden zusammenarbeitete und die diversen Überwachungsprogramme nicht nur der NSA sondern auch des GCHQ und deren Partnerdienste offenlegte, die Washington Post für die Serie zum gleichen Thema von Laura Poitras, die den ersten Kontakt zu Snowden hatte, das umfangreiche Material sichtete und die Finanzierung der globalen Ausspähung nachvollzog. Greenwald und Poitras haben dieses Jahr zusammen mit Jeremy Scahill mit The Intercept ihr eigenes Medium gegründet. Der Pulitzer-Preis wird Ende Mai verliehen.

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Banksy sprüht britischen Spionen ein Graffiti-Mahnmal vor die eigene Haustür


Das britische Städtchen Cheltenham ist die Heimat des NSA-Pendants GCHQ (Government Communications Headquarters) und seit heute Nacht um eine Attraktion reicher: Eine Streetart-Arbeit, die ziemlich wahrscheinlich vom berühmt-berüchtigten Phantomkünstler Banksy stammt und drei Schlapphüte zeigt, die rund um eine Telefonzelle platziert ihrer Lauschobsession nachgehen. Mehr Bilder gibt´s bei Streetart News.

[via theverge]

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200 NSA Dokumente jetzt mit eigener Datenbank zum fröhlichen Leak-Suchen


Es war eines der größten journalistischen Ereignisse des Jahrzehnts und die Snowden Leaks dauern ja immer noch an, so dass kaum einer noch wirklich durchblickt. Jetzt wurden 200 der geleakten Dokumente von der American Civil Libertins Union in eine Datenbank gepackt und durchsuchbar gemacht. Das taugt zum einen zur Auffrischung der halb vergessenen Details von Mystic etc, zum anderen ist es eine perfekte Referenz. Wir hoffen die Datenbank bleibt öffentlich und bekommt keinen Ärger mit der NSA.

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Überraschung: NSA hat Huawei überwacht



Nein, es ist nicht wirklich eine Überraschung, was jetzt über den Spiegel geleakt wurde. Die NSA hat - neben diversen Teilen der chinesischen Regierung - auch Huawei überwacht. Shotgiant heißt die Aktion, die wohl seit 2009 läuft und natürlich darauf hinauslief, an die Software zu kommen, die auf Huawei-Routern läuft. Diverser Source-Code soll so in die Hände der NSA gelangt sein. Ein Huawei Sprecher nimmt es gelassen und weist auf die Ironie hin, denn in der USA wurde ständig behauptet, dass China über Huawei Spionage in den USA betreibt. Dass die Papiere von Edward Snowden kommen, brauchen wir vermutlich gar nicht mehr zu erwähnen.

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Brutalstmögliche Offenheit: NSA will eigene Transparency Reports veröffentlichen



Der Witz des Tages. Die NSA will jetzt ihre eigenen Transparency Reports veröffentlichen. So wie die Internet-Firmen auch, sagt Richard Legett. Dass die allerdings dafür gegen den ausdrücklichen Willen der NSA erst mal haben Kämpfen müssen, wird nicht erwähnt. Und da die Firmen ihre Berichte jetzt selbst schon online stellen dürfen, wird die Beratung darüber, dass die NSA dies auch tut, letztendlich nur dazu führen, dass man sie zwei mal lesen kann. Wir würden uns ja wünschen, die NSA Transparency Reports kämen mit den üblichen geschwärzten Stellen. Das würde zumindest einen gewissen Spass beim Lesen bringen.

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Gmail jetzt dank NSA ein wenig sicherer



Gmail war immer schon einer der Mail-Services, der sehr früh auf HTTPS gesetzt hat und auch in anderen Sicherheits-Methoden nicht faul. Jetzt wurde die Möglichkeit HTTPS selbst zu deaktivieren gleich ganz gekippt und zusätzlich werden die E-Mails intern auch nur noch verschlüsselt über die diversen Datenzentren verschickt. Das schützt ein klein wenig mehr vor den Fangarmen der NSA. Aber notfalls gehen die einfach via zwielichtiger Richterentscheidung über deren Kopf hinweg.

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Zuckerberg beschwert sich bei Obama über Spionage persönlich

President Barack Obama talks on the telephone with President Francois Hollande of France to discuss the situation in Ukraine, in Key Largo, Florida, March 8, 2014.(Official White House Photo by Pete Souza)


Jetzt reißt so langsam die Geduld. Mark Zuckerberg hat Obama angerufen. Warum? Spionage. Es wurde wohl bekannt, dass die NSA durch selbst gebastelte Fake-Facebook-Seiten Millionen von Computern mit Malware zu infizieren plant. Und auch direkt an das Internet wendet er sich. Mit einem Post auf Facebook natürlich. Und da vergleicht er ganz direkt die US-Regierung mit Kriminellen.

"Das Internet funktioniert, weil die meisten Menschen und Firmen das gleiche tun. Wir arbeiten daran, diese sichere Umgebung zu kreieren und unseren geteilten Ort für die Welt immer besser zu machen.

Deshalb bin ich so frustriert und verwirrt über die wiederholten Berichte über das Verhalten der US-Regierung. Während unsere Ingenieure unermüdlich daran arbeiten die Sicherheit zu stärken, denken wir, wir schützen euch vor Kriminellen, nicht vor unserer eigenen Regierung."

Das Weisse Haus hat ein Statement veröffentlicht in dem es die Berichte auf die sich Zuckerberg bezieht, als falsch bezeichnet.

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Britischer Geheimdienst speicherte Webcam-Bilder von Millionen Yahoo-Nutzern


Der britische Geheimdienst GCHQ hat mithilfe der NSA Webcam-Bilder von Millionen Yahoo-Nutzern gespeichert, gegen die keinerlei Verdacht vorlag. Darunter auch eine bedeutende Anzahl Bilder sexueller Natur. Das berichtet The Guardian und beruft sich dabei auf Dokumente von Edward Snowden. Das Überwachungsprogramm mit dem Decknamen "Optic Nerve" (Sehnerv) lief demnach von 2008 bis mindestens 2012. Es griff aus Videochats des Yahoo Messengers alle fünf Minuten ein Bild ab und wählte dabei seine Opfer nicht gezielt aus. Yahoo reagierte The Guardian gegenüber wütend, stritt jegliche Mitwisserschaft ab und sprach von „einer völlig neuen Ebene der Verletzung der Privatsphäre unserer Nutzer". So wenig sich der Geheimdienst um die Privatsphäre der Yahoo-Nutzer kümmerte - bei den eigenen Angestellten scheint man zartbesaitet zu sein: Sie wurden ausdrücklich gewarnt, dass sich die unfreiwillige Sichtung von anstößigen Bildern nicht vermeiden lasse - auch wenn über Gesichtserkennungs-Systeme Bilder aussortiert wurden, die kein Gesicht zeigten. Das GCHQ beharrte der Zeitung gegenüber darauf, dass alle seine Handlungen verhältnis- und rechtsmäßig seien.

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Blackphone: NSA-sicheres Smartphone ab heute vorbestellbar


Das Blackphone ist ein gemeinsames Produkt der Firmen Silent Circle und Geeksphone und möchte das zurückbringen, was in Zeiten von NSA und Co. fast in Vergessenheit geraten ist, die Privatsphäre. Seit heute startet der Vorverkauf des "weltweit ersten Smartphone, das Privatsphären und Kontrolle darüber in die Hände des Users legt". Im Januar hatten wir bereits darüber berichtet. Das Betriebssystem nennt sich PrivatOS und basiert auf Android.

Für 629 Dollar gibt es darüber hinaus einen 2GHz Quadcore-CPU, 4,7 Zoll IPS-Display. LET, 2GB RAM, 16 GB Speicher und eine 8MP-Kamera. Dazu gibt es einen Batzen eigener Apps, die sich Silent Phone, Silent Text und Silent Contact nennen und stets auf Verschlüsselung setzen. Klar ist, dass sich die Macher des Smartphones auf die Angst in der Snowden-Ära beziehen und daraus auch Geld machen wollen. Wenn die angepriesenen Features allerdings das halten, was sie versprechen, dann sollten sich auch andere Hersteller ein Beispiel an Blackphone nehmen.

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Goto Fail: Verbindungen von Apples Sicherheitslücke und NSA Prism?



John Gruber und ein paar weitere stellen die These auf, dass der einfache Software-Fehler, eine doppelte "goto" Zeile in der SSL Verifizierung nicht nur zu einer Sicherheitslücke ab iOS 6 geführt hat, sondern der Grund ist warum Apple im Oktober 2012 ins NSA Prism Programm aufgenommen wurde. Nicht so sehr weil - laut Gruber - Apple die Zeile extra für die NSA eingeführt hat, sondern weil der NSA das einfach aufgefallen ist. Je nach Paranoia-Level (Gruber führt die extra für uns auf), kann man aber auch denken, dass ein NSA-Angestellter die dort eingeführt hat, oder Apple eben mit der NSA zusammenarbeitet. Der Fix für OS X steht wohl noch aus. Auf Twitter läuft die Diskussion über diese Programmierungs-Lappalie mit großen Folgen unter #gotofail.

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