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Beiträge zu Musikindustrie

SoundCloud verhandelt mit der Musikindustrie


Ihr nutzt SoundCloud? Und wundert euch, dass manchmal Mixe und/oder andere Uploads plötzlich verschwinden? Das könnte sich bald bessern. Laut Re/Code hat die Plattform damit begonnen, Lizenzvereinbarungen mit den Rechteinhabern, also den Plattenfirmen, auszuhandeln. Details stehen im Moment noch aus. Mit der Lizenzierung des kompletten Katalogs ist aber wohl nicht zu rechnen, zumindest nicht zu Beginn.

Das Unternehmen mit Hauptsitz in Berlin hatte laut Wikipedia Anfang 2012 rund zehn Millionen registrierte Nutzer und hat im letzten Jahr eine neue Finanzierungsrunde mit 60 Millionen Dollar abgeschlossen. Der Service ist werbefrei. Wie die Streams bislang vergütet werden, ist nicht bekannt. Ein Problem. So ging SoundCloud laut Re/Code deshalb eine Partnerschaft mit Twitter für Twitter Music durch die Lappen. Kein großer Verlust, wie wir heute wissen.

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HP Connected Music in Kooperation mit Universal Music in Paris vorgestellt



Diese Woche präsentierte HP gemeinsam mit Universal Music in Paris den neuen, gemeinsamen Musikservice HP Connected Music. So können alle Kunden eines neuen Windows 8-Laptop/Desktop in Europa, Mittleren Osten und Afrika auf den großen Backkatalog des Majors inklusive seiner Sublabel (Motown, Def Jam, Deutsche Grammophon, Island u.v.m.) als Stream oder Download zugreifen. HP Connected Music bietet für die ersten 90 Tage kostenfreie Streams und zehn kostenlose Downloads (256 kbs-MP3) pro Monat an. Wie danach die Preispolitik genau aussehen soll, wurde noch nicht bekannt gegeben. HP-Kunden haben zudem die Möglichkeit an HP Private Events teilzunehmen, dabei handelt es sich um exklusive Konzerte von Universal-Artists (am Dienstag Abend gaben No Doubt nach längerer Auszeit ein Bühnenrevival in der französischen Hauptstadt, das einzige Europakonzert der Band in diesem Jahr).

Neben Verlosungen von Meet & Greets oder Besuchen von Studiosessions bekannter Musiker, sollen auch VIP-Packets angeboten werden: Konzertreisen der exquisiteren Sorte inklusive Flug, Hotel und anderen Nettigkeiten. So muss man also gespannt bleiben, wie das Feedback der Käufer aktueller Geräte wie z.B. Spectre One, den neuen Envy-Modellen etc. ausfallen wird. Ob der Universal-Katalog gegen andere Dienstleistungen wie Spotify, Rdio und Co. ausreicht, um dem Musikhörer einen zusätzlichen Kaufanreiz für jene Modelle zu geben, ebenfalls.

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Kein Bock mehr auf Musik: Neues japanisches Anti-Piraterie-Strafgesetz funktioniert, leider in die falsche Richtung


Zum 1. Oktober dieses Jahres wurde in Japan ein neues Datenpirateriegesetz eingeführt, das "illegale" Downloads von urheberrechtlich geschützten Audio-/ und Videoinhalten empfindlich bestraft. Bis zu zwei Jahren Gefängnis und zwei Mio. Yen (19.500 Euro) Strafe können vom Gericht verdonnert werden. Bis dahin war einer von zehn Tracks im japanischen Netz legal heruntergeladen worden. Die Musikindustrie Japans ist nach den USA die zweitgrößte der Welt, auch im Inland macht sie einen großen Wirtschaftsfaktor aus. Aktuellen Studien zufolge scheint das neue Gesetz zu greifen, die Zahl der Downloads auf illegalen Portalen soll rapide gefallen sein, aber auch die Absätze der Musikindustrie gehen weiter in den Keller. Heißt, in Japan wird scheinbar auf andere Medien ausgewichen und das generelle Interesse an Musik sinkt. Wieder eine Bestätigung der Aussage, dass man Menschen nicht zu ihrem Glück zwingen kann.

[Via Rocketnews24]

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Gerücht: Wird 2012 das letzte Jahr der CD?





Offiziell ist zwar noch nichts. Aber glaubt man den Ausführungen des Musikmagazins Side-Line, planen die Musik-Majors Sony, Universal und EMI der CD zum Ende des Jahres 2012 den Hahn abzudrehen. Konzentrieren tut man sich stattdessen vornehmlich auf digitale Downloads, womit der Perspektive Musik als Produkt endgültig die Blende vorgeschoben würde. CDs soll es wenn nur noch als Exklusiv-Packages geben (Limited Editions, Backkatalog etc.) und vornehmlich über Vertriebswege wie Amazon vermarktet werden. Läden wie Media Markt, Saturn oder HMV dürften sich also darum kümmern ihre Regale mit anderen Gütern zu befüllen. Nach dem "Ende" der Schallplatte, der Musikkassette und nun der CD, stellt sich nun nur noch die Frage, was in 10 Jahren den Download ablösen wird. Nicht, dass wir große Freunde der CD gewesen wären. Schade wäre dieser Umstand allemal, vor allem, da es sich bei der MP3 noch immer um ein defizitäres Medium handelt und Soundfetischisten noch immer, vielleicht auch zurecht, in Rage bringt.

[Via Techradar]




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