MicroTransponder, ein Startup aus Dallas, hat ein winziges Implantat zur Neurostimulation gegen chronische Schmerzen entwickelt, dessen geringe Größe auf der z.B. in Klamottenläden zur Diebstahlsicherung eingesetzten
RFID-Technik (radio-frequency identification) beruht. In einer nur dreißig Minuten dauernden Prozedur werden mittels Injektion Elektroden in den Körper eingepflanzt, die dann vom RFID-Signal stimuliert werden können. Anders als in ähnlichen Geräten entfällt damit Batterie- und Kabelwechsel. Einstellungen können über ein PDA oder Laptop verändert werden.
Momentan befindet sich diese Technik allerdings noch in einem frühen Entwicklungsstadium, und es gibt Zweifel, ob der Stimulationslevel des Implantats ausreichend ist. Sollte es sich aber als erfolgreich erweisen, sind weitere Anwendungen denkbar, z.B. wollen die Entwickler dann testen, ob es sich auch für die Behandlung von Tinitus einsetzten ließe.
[Via
technologyreview]