"Abschätzung des Energiebedarfs der weiteren Entwicklung der Informationsgesellschaft" heisst die Studie, die das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie beim Fraunhofer-Institut in Auftrag gegeben hat. Die Ergebnisse liegen nun vor: 10,5 Prozent des gesamten Stromvergrauchs in Deutschland entfallen auf die Informationstechnologie, und das ist deutlich mehr als der globale Durchschnitt. Als Hauptschuldige wurden mit 60 Prozent des IKT (Informations- und Kommunikationstechnologien) -bedingten Stromverbrauches die privaten Haushalte ausgemacht. Dabei fallen vor allem Fernseher und Computer mit immer größer werdenen Bildschirmen ins Gewicht (siehe obenstehendes Bild von Fraunhofer IZM, Fraunhofer ISI). Alleine 30 Prozent des Stromverbrauchs der privaten Haushalte gehen ausserdem auf Kosten von Geräten im Standby-Modus. Bei Unternehmen sind es vor allem Server und Rechenzentren, die viel Strom fressen. Wenn nicht gegengesteuert wird, muss laut Studie bis 2020 mit einer Steigerung des ITK-bedingten Stromverbrauches um 20 Prozent gerechnet werden. Weiterführende Infos gibt es unter dem Quelle-Link.
[Via
Heise]