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Beiträge zu Großbritannien

Motorolas Sync-Patent in England für ungültig erklärt, bekommen iCloud-Nutzer in Deutschland Push E-Mail zurück?


iCloud-Nutzer müssen seit nunmehr fast einem Jahr auf iPhone und Co. auf Push E-Mail verzichten, Schuld ist eine Patentstreitigkeit zwischen Apple und Motorola, wir erinnern uns. Ein Gericht in Großbritannien hat das diesem Streit zugrundeliegende Patent von Motorola nun für ungültig erklärt. Die heutige Google-Tochter hatte das Patent 1995 eingereicht, 2002 wurde es erteilt. Entwickelt wurde das Protokoll ursprünglich für Pager. Motorola hatte ursprünglich gegen Microsoft geklagt - darauf bezieht sich auch die Entscheidung in London -, das gleiche Patent aber auch dazu genutzt, um in Deutschland gegen Apple vorzugehen. Der Richter am High Court argumentiert, dass das Patent einen Synchronisations-Vorgang beschreibt, der für Experten schon damals offensichtlich war und daher nicht patentwürdig sei. Die Entscheidung in London ist zunächst eine gute Nachricht für Microsoft und deren Live-Messenger- und Active-Sync-Protokolle. Aber auch in Deutschland dürfte das Urteil nicht unbemerkt bleiben.

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Google Nexus 7 das meist verkaufte Android-Tablet in UK, ever

Das Google Nexus 7 bleibt weiter auf der Erfolgsspur. Bereits drei Monate nach Einführung des von ASUS produzierten Android-Tablet ist es das erfolgreichste Gerät seiner Kategorie in Großbritannien geworden. Auch seit längerem auf dem Markt befindliche "Konkurrenten" wie Transformer Prime oder Samsungs Galaxy Tab sind in den Verkaufszahlen überholt worden, so der englische Telegraph. Da das Kindle Fire von Amazon in Europa noch nicht erhältlich ist (Deutschlandstart voraussichtlich am 25. Oktober), bleibt abzuwarten wie sich der Hauptkonkurrent im Niedrigpreissektor auf dem Markt schlagen wird, dem bisherigen US-Kundeninteresse nach zu beurteilen, wohl nicht allzu schlecht. Es wird erwartet, dass bis zum Ende des Jahres acht Mio. Nexus-Tablets verkauft werden können. Ursprünglich ist Google mit einer Prognose von drei Mio. Einheiten an den Start gegangen.

[Via BGR]

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Tönende Schaltkreise: Londoner U-Bahn-Karte wird Radio (Video)

London ist nach wie vor Hauptstadt der Piratensender, Internet hin oder her: UKW lebt im britischen Untergrund. Yuri Suzuki und Masahiko Shindo drehen den Spieß jetzt um und bauen ein Radio im Design des London Underground, der U-Bahn-Netzes der englischen Hauptstadt. Das ist alles wohl überlegt: Der Knubbelknopf für die Sendersuche (hier links im Bild), sitzt dort, wo die BBC ihr Hauptquartier hat, der Lautstärkeregler sitzt auf Höhe der Speaker's Corner im Hyde Park. Und wenn es gut passte, wurde die Stationsnamen auf der Netzspinne ... naja ... angeglichen. Bildmaterial gibt es hinter dem Quelle-Link, das Video hinter dem Klick.

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Keine Lust mehr auf Spionageverdacht: Huawei kooperiert mit britischen Geheimdiensten



Huawei hat in England ein "Cyber Security Evaluation Center" eröffnet. Das chinesische Unternehmen hat nach wie vor mit dem zweifelhaften Ruf zu kämpfen, Beziehungen zu den Sicherheitsdiensten des Landes zu unterhalten, der Boss von Huawei war früher hochrangiger Techniker in der Armee. Und wer sein Geld vor allem mit technischer Infrastruktur verdient, kann derartige Vorwürfe natürlich gar nicht brauchen, immerhin gehen so verlockende Aufträge immer wieder verloren. Mit dem neuen Zentrum in England soll alles besser werden. Die Anlage liegt in Banbury, nicht weit von Cheltenham, dem Hauptquartier des GCHQ, den britischen Oberlauschern. Hier möchte man die eigene Technik bis zum letzten Einzelteil sezieren und so ein für alle Mal klar machen, dass in den Routern, Antennen etc. von Huawei kein Bauteil unerlaubt nach China funkt. Mitarbeiter des GCHQ haben Zugang zu dem Zentrum und sollen sich so selbst von der Harmlosigkeit der Gerätschaften überzeugen.

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Kickstarter will ab Herbst 2012 auch UK-Projekte annehmen



Obwohl es auch deutsche Projekte wie die Berlin Boombox auf Kickstarter gibt - laut FAQ kann dort nur Projekte starten, wer über US-Postadresse und -Bankkonto verfügt, was mit den Bedingungen von AmazonPayments zusammenhängt. Per Twitter gab Kickstarter nun bekannt, bald auch in Großbritannien seine Crowdfunding-Dienste anbieten zu wollen. In diesem Herbst soll es soweit sein. Kommentieren wollte Kickstarter die Ankündigung bisher nicht, deswegen gibt es zurzeit auch noch keine Informationen zu weitergehenden Europa-Plänen.

[Via The Verge]

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Google Maps integriert in Großbritannien Wasserwege in die Routenplanung



Wer bei Google Maps eine Reise durch das schöne England oder Wales plant, erhält in Zukunft auch Vorschläge für Routen zu Wasser. Auf über 3000 km Kanal- und Flussstrecken werden in den kommenden Monaten Brücken, Schleusen und Einstiegsstellen aufgezeichnet. Dazu hat sich Google mit der gemeinnützigen Organisation Canal and River Trust zusammengetan, die ab Juli 2012 für die britischen Wasserwege verantwortlich zeichnet. Die Tageszeitung the Guardian zitiert dazu Ed Parsons, Spezialist bei Google für georäumliche Technologien: "Kanäle sind grüne Routen durch unsere Städte. Die Zusammenarbeit mit dem Canal and River Trust soll die Leute ermutigen, ihre lokalen Wasserwege zu entdecken". Das würde uns hier auch gefallen, ist aber, wie der Screenshot oben zeigt, selbst bei kurzen Überfahrten mit den Fähren der Berliner Verkehrsbetriebe leider nicht im Angebot.

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1500 nagelneue BlackBerrys für britische Müllabfuhr


Dass das BlackBerry vor allem als Firmenhandy bekannt ist, wissen wir alle. Dass aber jetzt auch 1500 Einheiten für englische Müllmänner von der privaten Stadtservice-Firma Biffa für ihre Mitarbeiter gekauft wurden, verwundert dann doch ein bisschen. Insgesamt 1,7 Millionen Pfund soll der Deal mit Vodafone gekostet haben, der neben den Handys auch Dongles und 3G-Karten beinhalten soll. Die Saubermacher sollen in den Genuss kommen, Straßenkarten zu laden, Kundendaten einzusehen oder auch firmenrelevante Fotos zu machen. Klingt erstmal sehr großzügig. Dass aber die RIM-Phones auch getrackt werden können, um genau zu sehen, wo sich die Müllwagen gerade befinden, sollte eine Option sein, die besonderes Firmeninteresse wecken dürfte. Nichts ist geschenkt, das sollten auch die überwachungssüchtigen Briten gut wissen.

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