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Beiträge zu Fraunhofer-Institut

Fraunhofer-Institut: Drucksensor-Implantat im Kopf soll Demenzfrüherkennung erleichtern


Allein Vorstellung so einen Sensor in den Kopf implantiert zu bekommen, verursacht Kopfschmerzen: auch wenn das Teil von derzeit ein mal zwei Zentimetern noch schrumpfen soll. Aber für viele Menschen könnte ein implantierter Drucksensor, der per Funk abgelesen wird, eine riesige Erleichterung bedeuten: für Patienten mit erhöhtem Risiko, an einem Hirndruck-Anstieg zu erkranken, der schleichend Demenz verursacht, ist nämlich bisher jede Kontrolluntersuchung eine wahre Tortur, weil die Druckmessung durch die geöffnete Schädeldecke mehrere Tage dauert. Und Implantat-Lösungen scheiterten bisher daran, dass die Geräte aus biologisch verträglichem Kunststoff einfach nicht dicht genug waren. Forscher vom Fraunhofer-Institut für Biomedizinische Technik IBMT haben jetzt ein Implantat vorgestellt, das das Problem lösen soll, und zwar mit einer Hülle aus "hochwertigem Metall" und einem Silizium-Drucksensor aus Automobilindustrie.
[Im Bild: noch nicht "fertig gekapselter Hirndrucksensor"]

[via gizmag]

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Fraunhofer verspricht 3D-Plakatwerbung nach dem Wackelbildprinzip für 2011


Forscher am Fraunhofer-Institut für Physikalische Messtechnik IPM in Freiburg haben mit Unterstützung der Universität Kiel und der Firma RealEyes eine 3D-Plakat-Technik entwickelt, die "eine bislang unerreichte Raumwirkung" erzielen soll und zwar ohne 3D-Brille. "Die Displays funktionieren ähnlich wie die Wackelbilder, die man von Postkarten kennt", sagt Dr. Dominik Giel, Gruppenleiter am IPM. "Statt der Rillenfolie, die auf dem Bild klebt, verwenden wir ein Linsenarray. Es besteht aus 250.000 Einzellinsen mit einem Durchmesser von jeweils zwei Millimetern." Die Plakate liefern so für nicht weniger als 30.000 unterschiedliche Betrachtungswinkel jeweils eine eigenständige Ansicht, derzeit existiert ein Prototyp in DIN-A0, 2011 sollen kommerzielle, bis zu 5 Quadratmeter große Plakate folgen.

[via 3d-display]

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Fraunhofer-Institut entwickelt RFID-Chip für Metallbauteile



Wo sind sie heute noch nicht zu finden, die RFID-Chips? Auf Metallbauteilen, weil diese bei enormer Hitze bearbeitet werden, und die Chips mit Temperaturen über 100 Grad Celsius nicht fertig werden. Die Forscher vom Fraunhofer-Institut haben nun ein Verfahren entwickelt, bei welchem das dreidimensionale CAD-Modell direkt von einer Maschine in Schichten aufgebaut und mit Laser verschmolzen wird. Letztlich ist der RFID-Chip völlig vom Material umschlossen (siehe das hintere Metallteil auf dem Bild, das vordere zeigt einen gießtechnisch integrierten Chip). Neben der Speicherung von Informationen birgt diese Technik den Vorteil, dass die Hersteller ihre Metallbauteile so auch fälschungssicher machen können, denn an den Chip kommt nur ran, wer ihn zugleich auch zerstört.

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Sensor misst den Reifegrad von Ananas und Schweinen



Das Fraunhofer-Institut hat ein Gerät entwickelt, das anhand von flüchtigen Komponenten - also Gasabsonderungen - erkennt, ob Lebensmittel wie z.B. eine Ananas richtig reif sind. Es baisiert auf Metalloxidsensoren, wie sie auch in Autos eingebaut werden, damit im Tunnel die Lüftungsklappen automatisch geschlossen werden. Der Clou: das soll auch bei Schweinen funktionieren. Nach der Geschlechtsreife entwickeln männliche Schweine einen Geruch, den die schweinische Damenwelt anziehend findet, auf Fleichkonsumenten aber weniger lecker wirkt. Deswegen werden Eber im zarten Ferkelalter kastriert, auch wenn sie meistens sowieso schon vor der Geschlechtsreife geschlachtet werden. Der neuartige Sensor könnte das Fleisch von Frühpuberts mit einem Geruchstest vor dem Verpacken aussortieren - und so den armen Schweinen die meist überflüssige Schnipselei ersparen.

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IT schluckt mehr als zehn Prozent des in Deutschland konsumierten Stroms



"Abschätzung des Energiebedarfs der weiteren Entwicklung der Informationsgesellschaft" heisst die Studie, die das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie beim Fraunhofer-Institut in Auftrag gegeben hat. Die Ergebnisse liegen nun vor: 10,5 Prozent des gesamten Stromvergrauchs in Deutschland entfallen auf die Informationstechnologie, und das ist deutlich mehr als der globale Durchschnitt. Als Hauptschuldige wurden mit 60 Prozent des IKT (Informations- und Kommunikationstechnologien) -bedingten Stromverbrauches die privaten Haushalte ausgemacht. Dabei fallen vor allem Fernseher und Computer mit immer größer werdenen Bildschirmen ins Gewicht (siehe obenstehendes Bild von Fraunhofer IZM, Fraunhofer ISI). Alleine 30 Prozent des Stromverbrauchs der privaten Haushalte gehen ausserdem auf Kosten von Geräten im Standby-Modus. Bei Unternehmen sind es vor allem Server und Rechenzentren, die viel Strom fressen. Wenn nicht gegengesteuert wird, muss laut Studie bis 2020 mit einer Steigerung des ITK-bedingten Stromverbrauches um 20 Prozent gerechnet werden. Weiterführende Infos gibt es unter dem Quelle-Link.

[Via Heise]


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