Eine Reihe von
iOS Apps bedienen sich ungefragt an den Adressen aus dem Adressbuch und schicken sie auf ihre eigenen Server. Das hatte diese Woche Arun Thampi zuerst bei der App Path entdeckt und publik gemacht. Gleiches gilt zum Beispiel für Hipster und das populäre Foursquare, das allerdings inzwischen upgedatet wurde, wie The Verge herausfand. Apple hat zwar in seinen Richtlinien festgelegt, dass Apps den User darauf hinweisen müssen wenn sie das Adressbuch auslesen, daran haben sich aber anscheinend nicht alle gehalten. Nun soll die Nachfrage nach den Kontaktdaten mit einem Update des iOS auf Systemlevel festgeschrieben werden, wann ist aber noch unklar. Die Kongressmitglieder Henry Waxman und G.K. Butterfield hatten diesbezüglich Apple CEO Tim Cook einen Brief geschickt (nach dem Break), in dem sie ihn unter anderem fragten, wieviele Apps diese Praxis verfolgen und ihm eine Frist zur Beantwortung bis zum 29. Februar gesetzt.