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Beiträge zu DNA

Forscher erzeugen aus DNA treffende Fahndungsfotos


Wenn ein Verbrecher am Tatort seine DNA hinterlässt, diese aber in der Datenbank nicht auffindbar ist, werden die Fahnder in Zukunft dennoch sein Gesicht kennen. Davon sind zumindest Wissenschaftler der Pennsylvania State University und der belgischen Catholic University of Leuven überzeugt: Sie haben dreidimensionale Scans der Gesichter von 600 Freiwilligen mit deren Genen abgeglichen und konnten so eine Vielzahl von Merkmalen herauskristallisieren. Die Methode sei noch nicht reif für kriminaltechnische Labors, wird aber laut New Scientist bereits testweise bei der Suche nach einem Serienvergewaltiger eingesetzt. Mit ihrer Hilfe könnten zudem Opfer von Verbrechen leichter identifiziert werden und - spätestens jetzt wird es unheimlich - vor langer Zeit Verstorbene ein Gesicht erhalten. New Scientist hat ein Beispiel veröffentlicht, das schon ziemlich gut gelungen ist. Bild: PLoS Genetics.

[Via The Verge]

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DIY-Wunderkind: 17-jähriger Brite baut daheim eigene DNA-Testmaschine



Wären die Eltern von Fred und Gus Turner früher mit der Wahrheit rausgerückt, Fred hätte sein großartiges Talent vielleicht nie entdeckt. Fred und Gus sind Brüder. Fred ist 17, Gus 14. Fred hat braunes, glattes Haar. Gus hat rote Locken. Bereits in der Schule wurden die Geschwister aufgezogen, dass mit den Eltern irgendwas nicht stimmen könnte und genervt von der Multivatermobberei, beschloss Fred seine eigene DNA-Testmaschine zu bauen. Mit Hilfe von alten Geräten wie einem Videospieler ging Fred Turner seiner eigenen Theorie auf den Grund: Sein Bruder ist zwar sein richtiger Bruder hat aber eine genetische Mutation, was zu seinen roten Locken führen musste. Zuhause fing Fred an, die DNA von ihm und seinem Bruder zu vergleichen und siehe da: Er hatte Recht. Neben dieser Gewissheit gewann Fred auch noch den Preis "UK's Young Engineering of the Year" und einen Studienplatz in Oxford für Biochemie konnte er sich ebenfalls ergattern. Dem Jungen steht eine große Karriere bevor. Seht ein kurzes Interview nach dem Break.

[Via DVICE]

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SelectaDNA Knarre: Mit DNA auf Verbrecher schießen

Höchst eigenwillige Idee. Das SelectaDNA High Velocity System ist eine Pistole mit der man kleine farbige Kügelchen verschiesst, die speziell kodierte DNA auf Einbrechern hinterlassen, die nach Wochen noch nachweisbar sein soll. Ein ähnliches Prinzip wie bei der DNA-Dusche also, die schon in diversen Tankstellen in Deutschland eingesetzt wird, nur als Pistole. Das Ganze ist vor allem gedacht für Aufstände oder Demonstrationen. Wir sind gespannt ob wir dem Ding beim 1. Mai begegnen. Video nach dem Break.

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Wird immer kleiner: NEC präsentiert portable DNA-Analyse



Zugegeben, der Begriff Miniatur ist immer eine Auslegungssache. Dennoch dürfte dieses DNA-Analysegerät von NEC eines der kleinsten seiner Zunft sein. Handelt es sich bei der DNA-Analyse doch um ein Unterfangen, das sonst millionenschwere Apparaturen und vor allem auch viel Zeit erforderte. Nun also in Reisekoffergröße und ab 2014 soll es global gelauncht werden zu einem geschätzten Preis von ca. 100.000 Euro. Von da an könnten DNA-Analysen an einem Tatort direkt durchgeführt werden. 25 Minuten dauert eine eine partielle Analyse. Neben Institutionen wie die Polizei sollen aber auch Rettungsteams bei Katastrophen durch dieses neuartige Device unterstützt werden.

[Via Übergizmo]

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Harvard Universität speichert 704 Terabyte in einem Gramm DNA (Video)


Wir lassen uns das noch mal kurz auf der Zunge zergehen. Ein Team von Wissenschaftlern an der Harvard Universität hat es geschafft 96Bits in einen DNA-Strang zu packen und sie über einen Microfluid-Chip zu synthetisieren. 704TB gehen so in einen Kubizentimeter DNA. Klingt nach SciFi? Keine Frage. Das Hauptproblem. Sinnvoll in einer brauchbaren Zeit auslesen lässt sich das nicht, die organische Festplatte aus DNA-Fleisch ist also noch eine Weile hin und wenn man lebende Organismen nehmen würde, dann wäre es auch nichts mit der Datensicherheit. Dafür aber: die Möglichkeit allen Unsinn den wir so verzapfen zu speichern ist einen Schritt näher gekommen. Video nach dem Break.

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MinION: DNA-Analysebox mit USB für unter 700€ macht Klonen kellertauglich


Nicht dass wir Spezialisten in dem Gebiet wären. Wir gehen aber davon aus, dass DNA-Analysen noch vor 10 oder15 Jahren horrend teuer und aufwendig gewesen sein mussten und somit nur hochtechnisierten Laboren vorbehalten war. Nun zeigt dieses neue Gerät namens MinION von Oxford Nanopore, dass in Zukunft auch im Bereich Genetik vieles anders werden wird. Diese kleine USB-kompatible Box analysiert Gensequenzen innerhalb von Sekunden und soll zu einem Preis von etwa 900 Dollar (682 Euro) erhältlich sein. Die Auswertung lässt sich einfach auf den Rechner spielen und schon lässt sich allerhand Paranoia- oder Genhackingschabernack betreiben. Der Privatdetektiv hätte ein weiteres Tool, um seine Observationsobjekte noch besser ausfindig zu machen, Sorgen bezüglich ungewollter Überwachung und Missbrauch bleiben irgendwo dann aber doch. Lest die gesamte PM hinter der Quelle.

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Künstliches DNA-Hirn beantwortet Quizfragen (Video)



Wissenschaftler des California Institut of Technology (Caltech) haben zum ersten Mal künstliche Intelligenz nicht in einem Chip, sondern in einem Reagenzglas erzeugt. Den Erfolg ihres neuronalen Netzwerks aus DNA-Molekülen bewiesen sie mit einem Quiz: Zuerst wurde das "DNA-Hirn" trainiert, vier Wissenschaftler aufgrund von jeweils vier mit ja oder nein zu beantwortenden Fragen zu erkennen. Wurden mit einem Teil dieser Antworten korrespondierende DNA-Stränge in das Glas gegeben, kommunizierte das Netzwerk über fluoreszierende Signale seine Antwort - und lag dabei bei 100 Prozent der Fragen richtig. Die Wissenschaftler hoffen, dass solche Systeme in Zukunft innerhalb von Zellen agieren könnten, um beispielsweise bei medizinischen Diagnosen zu helfen. Wie das das winzige "Hirn" geboren wurde, und wie man mit der Neuronensuppe ein Quiz spielt, erklären zwei Videos nach dem Break.

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Bioprinter an der Cornell Universität drucken ein erstes 3D-Ohr



Erinnert ihr euch noch an diese Maus mit dem genetisch angewachsenen Nachwuchsohr auf dem Rücken? Das waren Zeiten. Aber mit dem Ohr scheint es immer anzufangen. An der Cornell Universität werden jetzt schon mal 3D Printer benutzt um Körperteile in Silikon zu drucken statt wie üblich in Plastik. In zwanzig Jahren soll es so weit sein, dass man seine - hoffentlich vorher eingescannten - Körperteile nachdrucken kann. Herzklappen sind als nächstes dran. Jetzt fehlt nur noch die passende DNA-Tinte für diesen Drucker. Video nach dem Break.

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Printer-sized Personal Genome Machine launched


Ehrlich gesagt haben wir nicht den geringsten Schimmer, ob dieses Gerät völliger Humbug ist oder aber ein wichtiger Meilenstein der Genforschung. So oder so ist der DNA-Sequenzierer "Personal Genome Machine" ein beeindruckendes Stück Zeitgeist, denn er verspricht einen Quantensprung in der DNA-Sequenzierung "wie es Point-and-Shoot Digicams für die Fotografie waren" und das Ding hat ein iPhone-Dock. Was letzteres soll oder kann, ist uns wiederum schleierhaft, aber es passt prima zu einer Maschine mit Touchscreen-Interface von der Größe eines Bürodruckers, die nur 30 Kilo auf die Waage bringt und DNA innerhalb "weniger Stunden" aufschlüsselt. Preis und Verfügbarkeit verrät Life Technologies übrigens nicht. Verwirrend aber toll.

[via gizmag]

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Neue Apple-Patente "erforschen" biometrische Datenerfassung für das iPhone



Aus den Kreisen des AppleInsider wurde bekannt, dass Apple anscheinend an Identifikationstechniken per Biometrie arbeitet. Wird in Zukunft das iPhone also nur noch per Fingerabdruck-Login zu benutzen sein? Außerdem sollen auch noch individuelle Spracherkennung und DNA-Analysen erforscht werden. Hallo HAL?! Es graust und läuft einem seltsam den Nacken runter. Technik nur der Technik willen? Die irgendwann stattfindende Keynote wird uns dann mit "Sicherheit" die Vorzüge dieser Ideen aufzeigen, wenn es denn soweit kommt. Mehr Informationen unter der Quelle.



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