Weiter zur Homepage

AOL Tech
Beiträge zu Arbeitsbedingungen

Hinweise auf Billig-iPhone im Plastikgehäuse in Bericht über miese Arbeitsbedingungen


Gestern hat die Organisation China Labor Watch die miesen Arbeitsbedingungen beim Apple-Fertiger Pegatron angeprangert, heute haben hartnäckig iPhone-Abhängige den Bericht ganz genau studiert und prompt neue Hinweise auf ein möglicherweise kommendes Billigmodell im Polykarbonat-Gehäuse entdeckt. Sollten sich die entsprechenden, schon länger kursierenden Gerüchte am Ende eines nahen Präsentationstages als richtig erweisen, sollte also alle Welt wissen, dass der günstige Preis auch durch Sicherheitsmängel und Gesundheitsgefahren möglich wird.

[via 9to5mac]

Weiterlesen Hinweise auf Billig-iPhone im Plastikgehäuse in Bericht über miese Arbeitsbedingungen

China Labor Watch berichtet: Arbeitszustände bei Apples neuem Zulieferer Pegatron "noch schlimmer" als bei Foxconn



Apple hat in jüngerer Vergangenheit einige neue Zulieferer an Land gezogen, wie zum Beispiel Pegatron aus Taiwan. Wie China Labor Watch berichtet, seien die Arbeitszustände in den dortigen Fabriken aber "noch schlimmer" als bei Foxconn. Neben Sicherheitsmängel und schlechten gesundheitlichen Bedingungen, fand China Labor Watch zudem miserable Zustände in den Unterkünften. Außerdem würden Mitarbeiter genötigt ihre Personalien und Geldkarten abzugeben. Apple teilte mit, dass Pegatron ausführlich untersucht wurde, bevor ein Zulieferervertrag unterschrieben wurde. Bezüglich der Angelegenheit mit den unterschlagenen Personalausweisen, würde man sich aber sofort damit auseinandersetzen und Untersuchen angehen.

[Via WSJ]

Weiterlesen China Labor Watch berichtet: Arbeitszustände bei Apples neuem Zulieferer Pegatron "noch schlimmer" als bei Foxconn

Fairphone: Android-Smartphone soll Ausbeutung & Umweltsauereien minimieren


In der Elektronikindustrie wird gemeinhin nur dann ernsthaft auf Arbeitsbedingungen, problematische Rohstoffquellen und Umweltverträglichkeit geachtet, wenn es Druck von Seiten der Konsumenten bzw. der Politik gibt. Dabei sind unsere Gadgets im Zweifelsfall durch und durch problematische Produkte, angefangen bei Rohstoffen wie Coltan, mit dem sich kongolesische Warlords finanzieren, über die Produktion unter miesen Arbeitsbedingungen wie beim iPhone-Fertiger Foxconn, bis hin zum Designs, die sinnvolles Recycling verhindern. All diese Probleme sollen beim Fairphone berücksichtigt werden, das derzeit von der gemeinnützigen Waag Society in Amsterdam entwickelt wird. Wobei die Macher zugeben, dass es ein durch und durch faires Smartphone wohl nicht geben kann. Das immerhin fairstmögliche Smartphone wird dann wahrscheinlich unter Android laufen, es soll im Frühjahr 2013 auf einer Crowdsourcing-Plattform vorgestellt werden und, wenn alles gut geht, im Herbst ausgeliefert werden. Das behalten wir Auge. Video nach dem Break.

[via taz]

Weiterlesen Fairphone: Android-Smartphone soll Ausbeutung & Umweltsauereien minimieren

Arbeiter der Foxconn-Fabrik in Zhengzhou streiken wegen erhöhter Qualitätsstandards fürs iPhone 5



In der Foxconn-Fabrik im chinesischen Zhengzhou streiken Tausende Arbeiter, weil sie an Feiertagen arbeiten sollen. Grund sind China Labor Watch zufolge erhöhte Qualitätsstandards fürs iPhone 5, welche die Toleranzen für Kratzer und ähnliches auf maximal 0,02 mm reduzieren. Zudem wurden die Arbeiter wohl ohne vorhergehende Schulung mit den neuen Qualitätsanforderungen konfrontiert. "Es ist hart, solch strikte Qualitätsanforderungen zu erfüllen", schreibt Foxconn-Angestellter Yefudao auf Sina Weibo. "Ein Mangel im Erscheinungsbild in der Größenordnung von 0,02 mm ist von bloßem Auge nicht mehr zu erkennen. Mit solchen Anforderungen wird der mentale Druck für die Arbeiter so enorm, dass er sich entladen muss". Anders als in einem anderen Foxconn-Werk vor zwei Wochen gab es in Zhengzhou bisher keine Tumulte. Es soll aber zu einzelnen Handgreiflichkeiten zwischen Fließbandarbeitern und Aufsichtspersonal gekommen sein, und die Produktion ist zurzeit lahmgelegt.

Weiterlesen Arbeiter der Foxconn-Fabrik in Zhengzhou streiken wegen erhöhter Qualitätsstandards fürs iPhone 5

Shanghai Evening Post: Undercover-Report aus der iPhone-5-Produktion bei Foxconn


Ein Reporter der Shanghai Evening Post hat beim Auftragsfertiger Foxconn den Wallraff gemacht und sich als Arbeiter in der iPhone-5-Fertigung anheuern lassen - allerdings hat er dabei nicht gerade wallraffsches Durchhaltevermögen an den Tag gelegt, jedenfalls hat er die Undercover-Recherche schon nach acht Tagen Training und zwei Tagen am Fließband abgebrochen ... Und auch wenn sein Bericht zudem in Details nicht wirklich konsistent zu sein scheint, bleibt die Zusammenfassung der Jungs von MICgadget lesenswert:

Nach Psychofragen im Einstellungstest, korrupten Werkschützern, stinkenden Schlafräumen, gemeinen Vertragsklauseln, einer rigiden Hausordnung und wilden Partys auf dem Spielplatz des Werksgeländes, mit denen die Arbeiter ihren Stress abbauen, geht es am achten Tag tatsächlich in die iPhone-5-Produktion, wo den neuen Arbeitern zuerst erklärt wird, dass es eine Ehre für sie sei, an der Herstellung des ÜberPhones beteiligt zu sein. Anschließend kriegt der wackere Undercover-Journalist die Krise, ob des eintönigen Jobs im Extremakkord: alle 3 Sekunden muss er eine iPhone-5-Schale vom Band nehmen, an vier Stellen mit einem Spezialstift markieren und akkurat wieder zurücklegen, wobei die Vorarbeiter permanent kontrollieren, rügen und Tempo machen. Der Stress war dann wohl so groß, dass der Reporter seinen Selbstversuch als Foxconn-Arbeiter nach 2 Tagen in der Produktion abbrach.

Weiterlesen Shanghai Evening Post: Undercover-Report aus der iPhone-5-Produktion bei Foxconn

FLA bescheinigt Apple und Foxconn Fortschritte auf dem Weg zu menschenwürdigen Arbeitsbedingungen


Die Fair Labor Association (FLA) beobachtet seit Jahresbeginn die Arbeitsbedingungen beim weltgrößten Auftragsfertiger Foxconn, der in China unter anderem Apples Paradeprodukte herstellt. Denn nachdem die Konsumentenöffentlichkeit Berichte zu miesen Zustände in der iPhone/iPad-Produktion nicht witzig fand, haben sich Apple und Foxconn verpflichtet, die gröbsten Missstände bis 2013 abzustellen und diesen Prozess von der FLA beobachten zu lassen. Nun hat die Organisation einen Zwischenbericht vorgelegt, in dem Foxconn sogar eine Übererfüllung des vereinbarten Fahrplans bescheinigt wird, was dann wohl endlich mal eine gute Nachricht für die Arbeiterschaft ist, die für unsere Konsumwünsche schuftet. Dabei sollte man allerdings auch nicht aus dem Auge verlieren, dass das Versprechen bis 2013 die chinesischen Arbeitsschutzrichtlinien zu erfüllen, eigentlich eine überfällige Selbstverständlichkeit darstellt und Apple und seinen Auftragsfertiger noch lange nicht zu großzügigen Arbeitgebern macht.

[via macrumors]

Weiterlesen FLA bescheinigt Apple und Foxconn Fortschritte auf dem Weg zu menschenwürdigen Arbeitsbedingungen

China Labor Watch: Samsung-Auftragsfertiger soll Kinder beschäftigt haben


Die unabhängige Organisation China Labor Watch berichtet in einem Report (hier als pdf) über miese Arbeitsbedingungen und Fälle von Kinderarbeit beim Auftragsfertiger HEG Electronics, der für Samsung Handys und DVD Player produziert. Demnach sind in der HEG-Fabrik in Huizhou nach regulären Achtstundenschichten drei bis fünf Überstunden obligatorisch, außerdem hat China Labor Watch bei seinen Undercover-Recherchen vor Ort sieben Kinder unter 16 Jahren in der Produktion angetroffen. Samsung erklärte in einer Stellungnahme, dass man die Vorwürfe mittels zusätzlicher Inspektionen überprüfen und mögliche Missstände umgehend beseitigen werde.

[via bloomberg]

Weiterlesen China Labor Watch: Samsung-Auftragsfertiger soll Kinder beschäftigt haben

Studenten in China: Zwangspraktikum in der Gadget-Fabrik von Foxconn


Der Auftragsfertigungskonzern Foxconn beschäftigt insgesamt 1,2 Millionen Arbeiter, die für zahllose Marken Geräte produzieren, unter anderem iPads und iPhones für Apple. Und nachdem Foxconn immer wieder wegen miesen Arbeitsbedingungen Schlagzeilen machte, berichtet die chinesische Site MICgadget jetzt von Studenten, die von ihrer Uni zum Praktikum bei Foxconn gezwungen werden: Ohne die zwei Monate in der Gadget-Fabrik gibt es angeblich an der TU von Xi'an keinen Abschluss, was auch für technikferne Studiengänge wie Sozialwissenschaften gelten soll. Das Praktikum ist zwar bezahlt, aber nach Abzug der Kosten für Unterbringung und Verpflegung bleiben den Studenten angeblich monatlich nur 705 Yuan (87,5 Euro). Und während Studenten, die das Praktikum bereits absolviert haben, berichten, dass sie nur stupide Hilfsarbeiten verrichten mussten, versichert die Universität Xi'an, keinerlei finanzielle Vorteile von der Partnerschaft mit Foxconn zu haben.

[via micgadget]

Weiterlesen Studenten in China: Zwangspraktikum in der Gadget-Fabrik von Foxconn

Foxconn hebt die Löhne um 16-25%


Halb China jubelt. Bei Foxconn gibt es jetzt für die Arbeiter mehr Geld. Die Löhne werden wohl ab diesem Monat um 16-25 Prozent angehoben. Man vermutet es ist eine Reaktion darauf, dass seit dem 14. Februar von Apple angeleierte Überraschungsinspektionen durch die Fair Labor Association durchgeführt werden. Der Einstiegslohn beträgt nun 1.800 Yuan und man kann sich auf 2.200 Yuan hocharbeiten. Vor drei Jahren waren es magere 900. Wer es nachrechnen möchte. 1.800 Yuan machen 216 Euro im Monat. Vielleicht sollte man lieber daran denken eine Foxconn-Arbeiter-Patenschaft zusammen mit dem neuen Handykauf einzurichten, wenn man sich ob dieser Nachricht jetzt beim Gadget-Konsum besser fühlen möchte.

Weiterlesen Foxconn hebt die Löhne um 16-25%

Bericht prangert Arbeitsbedingungen der iSklaven in neuer Foxconn-Fabrik an


Die heutige Apple-Show, auf der das iPhone 5 erwartet wird, wirft ihre Schatten voraus und das nicht nur zum Vorteil des Konzerns aus Cupertino. So erinnert ein neuer Bericht über die Arbeitsbedingungen bei Apples chinesischem Auftragsfertiger Foxconn an den sozialen Preis fürs fancy Smartphone in westlichen Konsumentenhänden: laut einem Beitrag der taz hat sich an den Arbeitsbedingungen bei Foxconn entgegen Apples Beteuerungen nichts grundlegendes geändert, nach wie vor dominieren rigide Disziplin, Überstundenzwang und Vorarbeiter-Rüpel das Leben der "iSklaven", die wahrscheinlich auch das neue iPhone zusammenbauen.

Weiterlesen Bericht prangert Arbeitsbedingungen der iSklaven in neuer Foxconn-Fabrik an



Die Neusten Galerien