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Beiträge zu Überwachung

Cryo: Megaqualle als Überwachungsroboter



Forscher an der Virginia Tech haben einen autonomen Unterwasser-Roboter mit dem Namen Cryo entwickelt. Das Vorbild in der Natur ist recht eindeutig. Wie eine riesige, glibberige Qualle wandert Cryo gemächlich durch die Gewässer, um für Militär und Meeresforscher Überwachungsbilder und andere Daten senden zu können. Aufgrund der sehr energieeffizienten Antriebsweise brauchen Cryos auch nur alle paar Monate an die Steckdose, um die Batterien wieder aufzuladen. Das erklärt auch die immense Größe dieser Roboter. Umso größer die Oberfläche, desto weiter können sie sich nach vorne stoßen. Video dazu nach dem Break.

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Mit LED-Brille gegen Gesichtserkennung


Am Tokyoter Institut für Informatik ist man offensichtlich eher über die mangelnde Privatsphäre besorgt, als über einen Mangel an Style und hat diese Brille entwickelt, die Überwachungskameras daran hindern sollen, das eigene Gesicht durch die Gesichtserkennungssoftware rattern zu lassen. Die LEDs leuchten an der Infrarot-Grenze, sind also für das bloße Auge nicht zu erkennen, auch wenn das Photo oben das suggeriert, blenden übliche Kameras aber so, dass von dem Gesicht nicht sonderlich viel übrig bleibt. Ein Versprechen, das uns aufhorchen lässt, ist, dass die finale Version nur einen Dollar kosten soll, also durchaus ein massentaugliches Produkt werden könnte.

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SECOMs private Überwachungsdrohne verfolgt Einbrecher



Das beste Feature der SECOM Überwachungsdrohne dürfte definitiv sein, dass es Einbrechern mittels Laser-Sensor in sicherem Abstand folgen kann. Die generelle Idee ist, eine Drohne dort sehen zu lassen wo sonst Überwachungskameras einen toten Winkel hätten, aber wir freuen uns erst Mal auf den eigentümlichen Blick der Verbrecher wenn ihnen auf ein Mal eine Drohne folgt, die man hoffentlich noch mit einem roten Warnlämpchen ausstattet. Wir können uns vorstellen, die Sicherheitsangestellten jeder Firma haben dann sofort mit dem Quadcopter ein neues Hobby. Ab April soll das Ding in Japan losfliegen und wird für ca. 45 Euro im Monat verliehen.

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Zipper: Ballonkamera mit Präzisionsantrieb für Spione und Filmemacher


Ein ungewöhnliches Kamerakonzept stammt von Emami Design. Der Zipper ist ein Gasballon mit integrierter Kamera und zwei Elektromotoren, mit denen sich das Gerät präzise durch die Luft per Joystick oder Smartdevice navigieren lässt. Neben ungewohnten Kamerafahrten für die Filmproduktion, lässt sich der Ballon auch zur Überwachung in Kaufhäusern u.ä. einsetzen. Mit zusätzlichen Sensoren ausgestattet lassen sich Radioaktivität und andere Werte in schwer zugänglichen Gegenden messen. Das beste Feature für Filmemacher ist wohl aber, dass Kamerafahrten vorher minutiös mit einer 3D-Software programmiert werden können. Damit nichts dem Zufall überlassen bleibt. Wenn die Qualität der Optik dem Hollywood-Standard genügt, dann verspricht Zipper interessante Perspektiven.

Bildergalerie: Zipper Spy Cam


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Kinsight: mit Kinect gegen die Vergesslichkeit


Im Grunde ist die Idee relativ einfach. Shahriar Nirjon und John Stankovic, die Entwickler von Kinsight nennen es ein Google für Zuhause. Ein paar Kinects werden in der Wohnung verteilt und bauen eine Datenbank von Objekten auf, wann immer sich eins bewegt wird dessen neue Position mit einer Genauigkeit von 13 Zentimetern aufgezeichnet. Bislang muss man die einzelnen Objekte allerdings noch taggen, damit das System auch wirklich den Schlüssel findet, den man schon seit einer halben Stunde verzweifelt sucht. Eine Smartphone App soll das ganze dann noch einfacher zu handeln machen. So, und jetzt lasst Unordnung walten, aber besser nicht so viel wie auf dem Bild oben, da findet auch das beste Kinsight vermutlich nicht mehr viel.

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FBI will eine Hintertür für Facebook und Google+


Als gäbe es nicht schon genug Überwachung, hat das FBI scheinbar, so sagt CNET, vor den Communications Assistance For Law Enforcement Act (CALEA) so zu erweitern, dass soziale Netzwerke wie Facebook oder Google+ ihnen eine Hintertür öffnen müssen für die Überwachung, ähnlich wie bei Telefonüberwachung. Ein richterlicher Beschluss wäre dafür notwendig, aber auch bei Telefongesprächen in den USA ist die Grenze da fließend. Apple und Skype sind davon auch betroffen, denn die Erweiterungen sollen auch für VoIP wie Facetime und Skype gelten.

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IBM Patent: Multi-Touch als Fußboden

Wir haben uns schon öfter mal gefragt, wann Multi-Touch eigentlich aus den Bildschirmen auf andere Oberflächen wandelt, und scheinbar ging es IBM ähnlich. Mit dem Patent, das sie am 20. März bekommen haben, soll ein Fußboden jetzt Multi-Touch-fähig werden und damit das berühmte Smart-Home (wann?) mit mehr Informationen füttern können. Es gibt wohl eine Datenbank, die Bewohner des Hauses an ihrem Gewicht und ihrer Schuhgröße erkennt, und so lassen sich ungewünschte Eindringlinge erkennen, oder auch ob jemand einfach umgefallen ist. (Nein, kein Baum, jemand in Not). Obendrein ist es perfekt zur Überwachung der kleinen Racker bei Impromptu-Partys wenn die Eltern nicht da sind, oder falls sie sich heimlich nachts rausschleichen wollen.

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The Sprit of UK: CCTV soll englischen Versicherungsmuffeln den Tankhahn abdrehen


Die Briten zeigen weiterhin europaweit die geringsten Skrupel, was den Einsatz von Überwachungsmethoden wie CCTV anbetrifft. Nun wurden die nächsten Zielobjekte der panoptischen Kamerasichtung bekannt gemacht: Autofahrer, die ihre Karren nicht versichert haben. Insgesamt 1,4 Mio. Autos sollen im Königreich ohne gültige Versicherung im Verkehr sein. Um dem ein Ende zu setzen, plane man, so der der Mirror, all diesen Autos an Tankstellen keinen Sprit mehr zu geben.

Das soll mit der so genannten Technologie ANPR (Automatic Number Plate Recognition) vonstatten gehen. Autofahrer müssten demnach mit einem "gültigen" Kennzeichen die Tanksäule freischalten, um an das transitnotwendige Petrol zu kommen. Meldet das System "Da stimmt was nicht", kann der Weg zur Arbeit oder Urlaub schnell am Tankenbistro enden. Einer von 25 Fahrern habe in England keine Versicherung. Das sei westeuropäischer Negativrekord. Ebenso gingen 160 Unfälle mit Todesfolge und 23.000 Unfälle jährlich auf das Konto unversicherter Kfz-Halter.

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Rover: Überwachungsbot für Kids mit WiFi, Video und iPad App

Es ist nicht das erste Ding seiner Art, aber so langsam scheinen sich Videokameras auf kleinen Robotern zu einem Kinderspielzeug zu entwickeln. Irgendwann werden sie dann auch schmerzhaft feststellen, dass so ein WiFi nicht überall hin reicht, und dann die Kiste schnell mal unüberwacht von einem Neugierigen gehijackt werden kann. Bis dahin aber könnte man Spass damit haben. Der Stream kommt mit Video und Sound, kann selber auch Sounds von sich geben (gut also als Hausgeist-Prankmaschine) und macht Schnappschüsse mit der Kamera die sich obendrein bewegen lässt. Hinzu kommt noch Infrarot-Video und natürlich die Apps für iPad, iPod Touch und iPhone. Video nach dem Break.

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Fraunhofer IOSB startet Ballon- und Quadcopter-Überwachung auf Festivals

Beim SWR-Fest in Heidenheim, irgendwo in der Gegend um Stuttgart, Ulm und Augsburg, wird zum ersten Mal die eigentlich für militärische Zwecke entwickelte AMFIS Sicherheitssystemtechnik eingesetzt, die vor allem aus einem HD-ausgestatteten Videostreaming vom Heliumballon besteht, aber zusätzlich noch mobile Quadcopter-Einsatzkräfte in Anschlag bringen kann. "Sie feiern und wir passen auf Sie auf" nennt das das Fraunhofer IOSB, der CCC nennt es Totalüberwachung. Ob man sich sicherer fühlt, weil das IOSB versichert, dass man ja nur von oben gefilmt wird, deshalb also keine Identifikation der Personen stattfindet, lassen wir mal dahingestellt. Einer der Gründe für eine solche Testphase ist das Loveparade-Desaster, und man hofft so die Menschenmengen besser im Griff zu haben.

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