
Nintendo hat auf der Electronic Entertainment Expo in Los Angeles pflichtgemäß den Nachfolger der Erfolgs-Konsole Wii vorgestellt: Vorhang auf für die Wii U. Das Teil soll irgendwann zwischen Ostern und Weihnachten 2012 zu haben sein und die Wii-Masche konsequent weiterführen, also die Zielgruppe weiter verbreitern und dazu den Controller in den Mittelpunkt stellen. Dementsprechend ist die Wii-U-Konsole keine spektakuläre Angelegenheit und Nintendo macht sich auch nicht Mühe, die Kiste dem interessierten E3-Publikum näher vor die Nase zu halten. Weil es ja um den Controller geht und der hat es in sich: mit seinem 6,2-Zoll-Touchscreen im 16:9-Format könnte man es glatt für eine autonome Konsole in der PSVita-Klasse halten, aber das soll der Wii-U-Controller ausgerechnet nicht sein. Über sein Display können zwar auch Spiele ohne TV-Gerät gespielt werden, aber dies ist explizit als Ausnahme gemeint, beispielsweise um ein Game zu beenden, wenn der Mitbewohner-Rüpel unbedingt die Tagesschau sehen muss.
Neben dem Touchscreen hat der Wii-U-Controller dann noch 1 Steuerkreuz, 2 Analogsticks, 4 Knöpfe und 2 Taster zur Eingabe, einen eigenen Akku, Frontkamera, Mikro, Lautsprecher, eine Vibrationsfunktion und natürlich jede Menge Bewegungssensoren. In der Konsole selbst arbeitet ein PowerPC-Prozessor von IBM, Spiele kommen auf einem neuen Disc-Format, Speicher soll das Teil vor allem via USB bzw. Flash-Karten bekommen. Zuletzt kann die Wii U natürlich noch HD, allerdings nicht am Controller-Display. Videos nach dem Break.
































