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AOL Tech

Ab morgen: 80.000 historische Videos von British Pathé auf YouTube


Ab dem 15. April, morgen also, sollen auf YouTube 80.000 Videos aus dem Archiv von British Pathé zur Verfügung stehen. Das entspricht rund 3.500 Stunden Material der Nachrichtenagentur, die von 1910 bis 1970 aktiv war und deren Filme man aus allerhand Dokumentationen kennt. Das Material, das man heute klassisch als Wochenschau-Clips bezeichnen könnte, umfasst Politik, beide Weltkriege und Kurzweiliges aus Gesellschaft und Kultur. Das Projekt für YouTube wurde gemeinsam mit der Münchener Mediakraft Networks initiiert. Wir sind gespannt, was da morgen so auf uns zukommt. Wer heute schon schnuppern will: British Pathé hat schon jetzt einen Kanal auf Googles Video-Portal.

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Autobahn mit Game-Optik dank fluoreszierender Fahrbahnmarkierung


Der umtriebige Designer Daan Roosegaarde ist uns zuletzt mit einen Business-Anzug aufgefallen, der transparent wird, wenn sein Träger lügt, jetzt macht Roosegaarde mit einem gänzlichen Projekt Schlagzeilen: auf 500 Metern der niederländischen Autobahn N329 wird eine fluoreszierende Fahrbahnmarkierung getestet, die Teil von Roosegaardes Konzept für einen "Smart Highway" darstellt. Auf das Autobahnteilstück in der Gemeinde Oss wurde mit einer speziell entwickelten Farbe der Baufirma Heijmans eine Dreifachlinie aufgetragen, die im Scheinwerferlicht giftgrün leuchtet und eine ziemlich psychedelische Optik erzeugt. Jetzt muss sich die Leuchtfarbe in der Praxis bewähren, wobei neben der Belastbarkeit vor allem die Leuchtkraft im Winter, wenn die Tage kurz sind und wenig Licht "geladen" werden kann, im Fokus steht. Ziel des Versuchs ist es, durch die fluoreszierende Fahrbahnmarkierung Energie für Straßenbeleuchtung zu sparen.



[via slashgear]

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Frisches Gemüse für Astronauten: NASA schickt Gemüsebeet zur ISS


Wenn heute Abend eine Falcon-9-Rakete den SpaceX-Dragon-Raumtransporter auf den Weg zur internationalen Raumstation bringt, wird unter anderem ein auffaltbares Gemüsebeet an Bord sein, das Vegetable Production System (Veggie). Mit Veggie will die NASA prinzipiell die Möglichkeiten des Gemüseanbaus in der Schwerelosigkeit erkunden, der ein wichtiger Faktor auf längeren Weltraumflügen werden könnte. Denn mit Systemen wie Veggie könnten Astronauten in den Genuss frischen Gemüses kommen, darüber hinaus sind Pflanzen im Weltraum aber auch ein stabilisierender Faktor für die Astronauten-Befindlichkeit, wie bisherige Experimente mit Pflanzen auf der ISS bereits gezeigt haben.



[via gizmag]

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Volvo testet neues Schlechtwetter-Warnsystem für Autos


Blitzeis und Schneeverwehungen in Mitteleuropa? Nichts gegen die skandinavische, alljährliche Realität. So ist es keine Überraschung, dass von Volvo jetzt ein neues Sicherheitssystem kommt, das Autofahrer bei kritischen Straßenverhältnissen rechtzeitig warnen soll, quasi in Echtzeit. Über das Mobilfunknetz sollen Informationen zu Gefahrenstellen an andere Wagen verteilt werden und gleichzeitig die eigene Geschwindigkeit und andere Faktoren mit einbeziehen. Schliddert der "Melder" also mit 80 km/h durch eine glitschige Kurve, die man selbst ansteuert, wird nur dann eine Warnung ausgegeben, wenn man ebenfalls schnell oder zu schnell unterwegs ist.

Die Informationen zur Straßenlage sollen außerdem automatisch an den Winterdienst weitergeleitet werden, so dass die Räumfahrzeuge entsprechend reagieren können.

Aktuell wird das System mit lediglich rund 50 Autos getestet. Im kommenden Winter jedoch soll der Radius schon deutlich ausgeweitet werden.

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Bessere Sprachqualität: E-Plus startet HD Voice


Wer im Mobilfunk-Netz unterwegs ist und ein kompatibles Telefon besitzt, kann ab sofort auf deutlich bessere Sprachqualität hoffen. Der deutsche Netzbetreiber hat HD Voice freigeschaltet, flächendeckend in Deutschland. Zumindest dort, wo UMTS verfügbar ist und von E-Plus zu E-Plus telefoniert wird: Das sind die Voraussetzungen, um von der größeren Bandbreite bei der Telefonie zu profitieren.

Der Adaptive Multirate Codec / Wide-Band (AMR-WB) stellt den Frequenzbereich bis 7 kHz für Telefonate zur Verfügung, früher lag der Standard bei 3,4 kHz. Eine Liste der kompatiblen Telefone findet ihr bei Wikipedia.

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Neuer Standard: o2 stellt die 3-in-1-SIM-Karte vor



Eine für alle. Als erster deutscher Mobilfunker setzt o2 fortan auf eine SIM-Karte, die für alle Größen adaptierbar ist: Nano, Micro und Mini. Mit leichtem Druck auf den roten bzw. blauen Punkt kann das jeweils benötigte Format herausgebrochen werden. Wer ein Telefon mit "regulärer" SIM nutzt, muss außer dem Einsetzen ins Gerät nach wie vor gar nichts tun. Die neue SIM-Karte verliert außerdem den in der Regel aus Kunststoff hergestellten Kartenträger.

Die neuen Karten werden ab sofort ausgegeben.

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WILL: Wacom initiiert einen Standard für digitalisierte Handschrift


Wie geil wäre es eigentlich, wenn es einen Standard gäbe für digitalisierte handgeschriebene Notizen und Zeichnungen? Keine Kompatibilitäts- oder Darstellungsprobleme mehr und plattformunabhängige Möglichkeiten zur Weiterbearbeitung? Wacom will genau das jetzt auf den Weg bringen, mit WILL. Das steht für "Wacom Ink Layer Language". Egal ob Browser, App, PC, Tablet, iOS, Android, Windows oder OS X. WILL verarbeitet nicht nur die Schrift, bzw. die Zeichnung, sondern auch die Strichstärke, den Druck und natürlich den Nutzer, bzw. den verwendeten Stylus. So kann gemeinsam an Projekten gearbeitet werden, à la Google Docs.

Wacom will demnächst ein entsprechendes SDK zur Verfügung stellen (iOS, Android, Windows, OS X, aber auch Browser und Cloud-Dienste), damit Entwickler das System ausprobieren und für ihre Apps nutzen können. Einsatzszenarien reichen von handschriftlichen Notizen in Dokumenten bis zur digitalen Unterschrift. Mehr Informationen in der Pressemeldung hinter dem Klick.

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"Lügendetektor" für Twitter in Arbeit, soll Falschmeldungen und Gerüchte erkennen


Im Rahmen eines EU-Forschungsprojekt entsteht derzeit "ein Lügendetektor für Twitter", jedenfalls findet unter diesem gängigen Titel gerade die Berichterstattung zum Projekt Pheme statt, bei dem es aber nicht um Tweets untreuer Ehegatten geht, sondern ums Erkennen von Falschmeldungen/Gerüchten/Lügen in den Feeds sozialer Netzwerke. Namensgeber ist die römische Gottheit des Ruhmes und des Gerüchts Pheme (auf deutsch: Fama), Sinn und Zweck der Übung die automatische Analyse nutzergetriebener Informationsströme, um "in Krisen" gezielt gegensteuern zu können - was im Zweifelsfall auf Zensur hinausläuft. Pheme soll dabei mittels umfangreicher Wühlarbeit im Big-Data-Bergwerk "gefährliche" Falschinfos in Echtzeit erkennen, ihre Verbreitung überwachen und natürlich den Urheber ausfindig machen. Gruselig. [Foto: gemeinfrei]

[via slashgear]

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Indische Marsmission kostet weniger als der letzte Raumspaziergang aus Hollywood


Die New York Times betreibt muntere Preisvergleiche zum Stichwort "Raumfahrt": Die aktuelle NASA-Marsmission MAVEN kostet 671 Millionen Dollar, der Hollywood-Weltraumspaziergang Gravity 100 Millionen und die aktuelle indische Marsmission Mangalyaan 75 Millionen. Was Verschwörungstheoretiker begeistern dürfte, die die Mondladung für eine (verdammt gute) Studioinszenierung halten, aber ansonsten wohl nicht wahnsinnig aussagekräftig ist, schließlich spielt MAVEN mit einem Startgewicht von rund 2,5 Tonnen in einer anderen Liga als der indische Satellit, der rund 500 kg auf die Waage bringt. Gemein ist MAVEN und Mangalyaan unterdessen, dass sie nie im Marsleben das siebenfache ihrer Produktionskosten an Kino- oder sonstigen Kassen einspielen werden. [Foto: cc by Nesnad]

[via boingboing]

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Google kauft SlickLogin - Einloggen dank Ultraschall


Mit dem Zukauf der israelischen Firma SlickLogin könnte Google zukünftig Bewegung in die mitunter frustrierende Login-Orgie bringen, die unser digitales Leben bestimmt. Die patentierte Technologie ermöglicht das Einloggen mit Hilfe von Ultraschall. Das Smartphone spielt den für menschliche Ohren nicht wahrnehmbaren Ton, das Mikrofon des Computers registriert ihn und schon ist man drin. Bleibt abzuwarten, wie und wann Google die neue Technik erstmals einsetzen wird. Das Team, das weiterhin in Israel arbeiten wird, sei "bereits dran".

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SSL-Verschlüsselung bei T-Online demnächst Pflicht

Die Verschlüsselung im Handy-Netz soll besser werden, im E-Mail-Verkehr fällt am 1. April ebenfalls der Hammer. Oder besser: ein Hammer. Denn von diesem Zeitpunkt an müssen alle T-Online-Mails verschlüsselt werden. Wer den Telekom-Dienst nur online nutzt, muss sich keine Gedanken machen, in den entsprechenden Apps auf Rechner, Smartphone und Tablet jedoch müssen unter Umständen Einstellungen geändert werden. Wer nicht weiß, was zu tun ist: Eine spezielle Webseite der Telekom informiert, auch mit genauen Anleitungen für die Standardprogramme. Handlungsbedarf besteht: Mails gehen unverschlüsselt ab dem 1. April nicht mehr ab.

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Killer Soundsystem: ESA-Lautsprecher simulieren die Akustik bei Raketenstarts mit 154 dB


Das brutalste Soundsystem Europas steht nicht in einer Techno-Bummsbude und auch nicht auf einem Metal-Acker, sondern im ESTEC Prüfungszentrum der ESA in den Niederlanden: in der Large European Acoustic Facility (LEAF) werden Satelliten der Geräuschkulisse eines Raketenstarts ausgesetzt, um sicherzustellen, dass sich durch die fiesen Vibrationen ja kein Schräubchen löst. Dazu erzeugen eine Reihe von Hörnern in einem Spektrum von 25 Hz - 10 KHz einen Schalldruck von bis zu 154 dB, was nicht tödlich ist aber jedes Trommelfell zum platzen bringen würde. LEAF wurde bereits im September 2013 installiert, jetzt hat die ESA neue Fotos der Anlage veröffentlicht.



[via geek]

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Ohne Knopfdrücken: Smart Fahrstuhl weiß, in welche Etage du willst


Die Zukunft wird immer bequemer: Amazon verschickt Dinge, bevor man sie bestellt hat, und der Fahrstuhl bringt einen ohne dieses oberlästige, supermühsame, kraftraubende Knopfdrücken immer genau dahin, wo man sowieso hin will. Letzteres hat Microsoft Research ausgetüftelt und zwar mit dem Projekt Smart Elevator. Laut Forschungschef Peter Lee hat man bereits erfolgreich ein System getestet, das allein auf Basis der Körpersprache der Beförderungswilligen und den Mustern des täglichen Bürotrotts selbstständig erkennt, wer in welchen Stock will, aber das soll erst der Anfang sein, denn in einer Sensor-gespickten, so richtig gründlich vernetzten Zukunft sollen Fahrstühle auch jenseits des Routinebetriebs über unsere Zieletagen ganz genau Bescheid wissen - Und, ja, manchmal macht man bei Microsoft Research auch Skynet-Witze, aber so schlimm wird es bestimmt nicht werden (wie Lee hier ab Minute 2:40 erklärt). [Foto: cc by kio]

[via geek]

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WunderBar: Internet der Dinge-Kit im Dickmacheroutfit



Das Internet der Dinge steht quasi vor der Tür. Theoretisch schon lange ein wichtiges Thema, wurde auf der CES gerade im Bereich der Automobile deutlich, dass das Internet of Things sich der Massenkompatibilität nicht mehr lange verwehren wird. Einen Beitrag dazu leistet WunderBar. Das in Amsterdam ansässige Start-up Relayr zeigt sich für das "süße" Gerät verantwortlich. Von außen wie eine Tafel Schokolade aussehend, möchte das aus sieben Modulen bestehende Kit, das smarte Programmieren und Hacken von Dingen für jedermann zugänglich machen.

Das Hauptmodul besteht aus einem NXP ARM 1800-Microcontroller und WiFi. Dazu gibt es diverse Sensoren: Lichtsensor, Gyroskop, Beschleunigungssensor, Temperatursensor etc. Damit ließen sich vor allem auch Apps besser programmieren, da es sonst recht schwer gewesen ist, einzelne Sensoren zu bekommen, um mit ihnen zu experimentieren. Seht mehr in dem Video nach dem Beak. Alles weitere zu dem Projekt findet ihr hinter der Quelle.

[via Gizmag]

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Nabaztag ist wieder da, Internet der Dinge bekommt mütterliches Gesicht (Video)

SONY DSC

Schlaue Püppchen haben auf der CES Tradition und wenn Nabaztag-Erfinder Rafi Haladjian hinter dem Sensoren-Aufpasser steckt: umso besser. Mother heißt das neue Helferlein. Wer kann bei so einem freundlichen Lächeln schon widerstehen?

Das Prinzip ist einfach: Mother empfängt Signale so genannter Cookies, also von kleinen Sensoren, die überall im Haus verteilt und denen spezifische Aufgaben zugeteilt werden können. Misst einer der Sensoren dann von der Norm abweichendes Verhalten, wird ein Alarm ausgelöst. So lassen sich die kleinen Teile u.a. als Türstopper einsetzen: praktisch, wenn man nicht zu Hause ist, und sich die Tür dann dennoch öffnet. Oder man platziert einen Sensor bei den Medikamenten, die man ein Mal täglich zu einer bestimmten Uhrzeit einnehmen soll. Wird dann keine Aktivität gemessen, geht der Alarm los. Eine echte Mutter halt.

Insgesamt 14 programmierte Einsatzgebiete stehen zu Beginn zur Verfügung. Ein Jahr lang sollen die kleinen Batterien durchhalten. Wieder aufladen kann man sie nicht, aber immerhin nachkaufen: 99 US-Dollar kostet der Viererpack. Bis zu 24 Sensoren können gleichzeitig mit einer "Mutter" verbunden werden. Mother wird im März ausgeliefert. Preis: 222 US-Dollar.



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