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AOL Tech

PayPal weiht Passwörtern einen Grabstein

Wie PayPals Chief Information Security Officer, Michael Barrett, neulich an der IT-Konferenz Intertop verkündete, sind die Tage von Passwörtern und PINs gezählt. Laut MacWorld soll Barret seine Ansage mit dem Bild eines Grabsteins mit der Inschrift "1961 bis 2013" illustriert haben. Die meisten Menschen hätten mittlerweile sehr viele Accounts, würden sich für zu einfache und somit unsichere Passwörter entscheiden, und diese dann auch noch mehrfach nutzen. Barret ist Präsident der FIDO-Allianz, die Authentifizierungsmaßnahmen mittels Fingerabdruck-Scanner oder Stimmerkennung weiterentwickelt und mit anderen Lösungen kombiniert.

Über PayPals Passwort-Pläne ließ Barret nichts verlauten. Er versicherte aber, dass es noch dieses Jahr mehrere FIDO-fähige Geräte auf dem Markt geben werde und gab dabei einen Wink Richtung Apples iPhone: "Es wird viel darüber gesprochen, dass ein großer Technikkonzern in Cupertino später in diesem Jahr ein Mobiltelefon mit einem Fingerprint-Reader herausbringen wird".

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Kissinger Cables: WikiLeaks meldet sich zurück



WikiLeaks meldet sich zurück. Über die vergangenen Jahre wurde es ein bisschen still um die Plattform um den kauzig-undurchschaubaren Julian Assange. Aber nun gibt es mit den sogenannten "Kissinger Cables" mit über 1,7 Mio. diplomatischen Dokumenten und Einträgen von 1973-1976 den wohl größten Leak in der Geschichte. Unter anderem geht es in den Dokumenten um die US-Beziehungen zu Franco-Spanien und Diktatoren in Lateinamerika. Außerdem hat WikiLeaks erstmalig eine Suchfunktion eingeführt, die das Verwalten der massiven Informationsmenge um einiges vereinfachen dürfte. Warten wir ab, was für interessante diplomatische Details in Zukunft aufgedeckt werden können. Noch am heutigen Montag soll in Washington eine Pressekonferenz stattfinden.

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Neuer Phishing-Trend: QR Codes im öffentlichen Raum überkleben



Alles nur eine Frage der Zeit. In den letzten Jahren ist die Zahl der QR Codes im öffentlichen Raum explodiert. Zu Werbezwecken, für Filmtrailer und viele andere Anwendungen, sei es am Bahnhof, an der Bushaltestelle usw. Sicherheitsexperten warnen, dass in jüngster Vergangenheit der Missbrauch von QR Codes rasant gestiegen sei. Nebulöse Betreiber von Phishing-Seiten und anderen unseriösen Dienstleistungen überkleben QR Codes an Flughäfen und anderen frequentierten Orten mit eigenen Stickern, die dann entweder Traffic produzieren oder gar zum Datenklau missbraucht werden könnten. Das nächste Mal also besser hinschauen, ob nicht vielleicht ein Aufkleber auf dem Filmplakat ist, zumal es bei QR Codes gemeinhin schwierig ist, auf dem ersten Blick zu erkennen, ob der Link seriös ist oder nicht.

[Via The Register]

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LTE: 4G-Netz lässt sich einfacher sabotieren als gedacht


Noch benutzt nur ein kleiner Teil der Smartphone-User LTE, das allerdings zum neuen Standard im Mobilfunk werden wird. Im Vergleich zu 3G ist es schneller, aber ist es auch sicherer? Forscher an der Virginia Tech wollen herausgefunden haben, dass sich das 4G-Signal mit wenigen einfachen Mitteln sabotieren lässt. Mit elektronischem Equipment, das nicht mehr als 650 Dollar kostet, sollen LTE-Netze im Umkreis von Kilometern still gelegt werden können. Das sei deshalb möglich, da 4G Frequenzen anders nutzt als bisherige 2G/3G-Netzwerke und dabei scheinbar einige Sicherheitslücken offenbart hat. Der Forschungsleiter Jeff Reed erklärt, dass ein Einzelner mit ein bisschen Knowhow und einem präparierten Aktenkoffer tausenden Usern das Netz wegnehmen könne. Mit einem Verstärker könnten ganze Städte und Regionen still gelegt werden. Noch gibt es keinen internationalen LTE-Standard, wenn auch Bemühungen in diese Richtung bereits vorgenommen wurden. Vielleicht ist das dann doch ein Grund, sich noch mal neu an den Tisch zu setzen und diese Punkte auszumerzen.

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Petraeus-Affäre: Ex-CIA-Chef wollte Mails mit Terroristen-Trick von Vorgestern geheim halten


Die Affäre, über die CIA-Direktor David Petraeus gerade gestürzt ist, wurde ja offensichtlich durch eifersüchtige Droh-E-Mails ausgelöst, wogegen auch ausgefeilte Konspiration nicht gewappnet ist. Dass das FBI bei anschließenden Untersuchungen dann auf Liebes-Mails stieß, war dagegen einfach nur fahrlässig und während es bisher so aussah, als wären die Risiken eines Google-Accounts Petraeus schlicht gleichgültig gewesen, wirft eine AP-Meldung ein anderes Licht auf die Geschichte: demnach haben Petraeus und seine Geliebte sich eines Gheimhaltungtricks bedient, allerdings eines uralten, der vor Jahren sogar schon mal im semi-öffentlich-rechtlichen PBS als Terroristen-Kniff erklärt wurde: Draft-Folder eines Web-Mail-Account als toten Briefkasten nutzen, weil damit keine Mails durch die Gegend geschickt werden. Da hätten wir von einem ausgewachsenen CIA-Chef irgendwie mehr erwartet. [Foto: CC by DIVISHUB]

[via geekosystem]

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MasterCard bringt Kreditkarte mit Touchpad und Display für mehr Sicherheit

Nicht dass schon genügend Gegenstände in unserer Alltagswelt mit Display und Tasten ausgestattet wären, kommt der Kreditkartenanbieter MasterCard nun mit der sogenannten Display Card. Eine Kreditkarte mit kleinem LCD-Screen und Tastatur. Im Grunde genommen bleibt es eine Geldkarte mit all ihren bekannten Funktionen. Integriert ist hier jedoch ein TAN-Generator für Online-Bankingaktivitäten. So lässt sich das Schleppen des taschenrechnergroßen Geräts in Zukunft beiseite schaffen. Neben einigen europäischen Banken wird die Display Card auch in Singapur von nun an angeboten. Wenn das Konzept Erfolg hat, dürften in Zukunft vielleicht mehr Karten so aussehen, wie die oben abgebildete.

[Via CNET]

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Civil Rights Captcha: Multiple-Choice-Empathie gegen Spam


Die genauso nützliche wie nervige Mensch-Authentifizierungsmethode Captcha muss ohnehin dauernd optimiert werden, um dem anhaltenden Maschinenschlaumeiertum gerecht zu werden, warum also nicht durch ein Empathie-Element? So argumentiert jedenfalls die schwedische Menschrechtsgruppe Civil Rights Defenders, die eine Captcha-Variante mit Extra-Gewissensfrage entwickelt haben. Civil Rights Captcha soll dabei gleichermaßen praktisch sein und zum Nachdenken anregen, was erstmal nett gemeint ist, aber im Detail natürlich schnell fragwürdig wird, spätestens wenn autoritäre Regierungen das Prinzip übernehmen, aber auch weil man Problembewusstsein wohl kaum mittels Multiple-Choice-Logik entsteht.

[via gizmag]

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Mehr Sicherheit: Dropbox führt Two Step Verification ein

Der Cloudspeicher Dropbox hat jüngst seine Sicherheitsstandards einem Update unterzogen und bietet von nun an eine Two-Step-Verification an, die man von Google oder auch den Webapps von Facebook oder Amazon kennt. Damit soll die Wahrscheinlichkeit verringert werden, dass der Account gehackt wird und das scheint in Zeiten, in denen immer mehr persönliche Daten, ob Bilder oder Dokumente, in der Cloud vorhanden sind, erstmal nur sinnvoll. Entweder wird ein Code per SMS auf das Mobiltelefon verschickt, oder man entscheidet sich für eine zusätzliche Frage, die beantwortet werden muss. Aktivieren könnt ihr das Ganze hinter der Quelle, vorausgesetzt ihr habt einen Account.

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Grappa: Einkaufstasche ist zugleich Sicherheitshelm im Katastrophenfall


Dass jemand Einkaufstaschen und Katastrophenschutz in einem Produkt zusammen bringt, darauf hätten die kühnsten Wettprofis nicht gesetzt. Grappa ist aber genau so eine Tasche, die einmal entleert auf dem Kopf getragen werden kann, um im Falle eines Erdbebens nötigen Schutz gegen Hauptverletzungen bieten zu können. Damit man nicht gänzlich im Dunkeln bleibt, ist die Seite mit einem Mesh-Textil ausgestattet. Der Taschenboden ist mit einem EPS-Schaum ausgestattet, der auch in Sicherheitshelmen zum Einsatz kommt. Fair erscheint hingegen der Preis: 1000 Yen (9,38 Euro) kostet die Tasche. Seht mehr in dem Video nach dem ...

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Kim Dotcom wird auf Kaution freigelassen



Jetzt kann er seine Modern Warfare 3-Krone zurückerobern, wenn auch nicht im Netz: in Neuseeland ist Megaupload-Chef Kim Dotcom auf Kaution freigelassen worden. Er darf keinen Internet-Zugang haben, sich nicht weiter als 80 Kilometer von seinem Haus entfernen, außerdem dürfen keine Hubschrauber auf sein Gelände fliegen. Die USA haben jetzt bis zum 2. März Zeit, die Auslieferungspapiere einzureichen, Dotcoms Anwälte argumentieren, dass es eine Zivilklage sei, die keine Auslieferung rechtfertigt.

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SOPA und PIPA-Protest: Internet bleibt stellenweise schwarz



Heute ist in großen Teilen des Netzes ein 24-stündiger Blackout als Protest gegen den Entwurf des US-Gesetzpakets SOPA (Stop Online Piracy Act) und PIPA (Protect Intellectual Property Act), das von diversen Medienkonzernen wie zum Beispiel der News Corp und der MPAA (Motion Picture Association of America) und Teilen der Musikindustrie angestrengt wurde, um Datenpiraterie zu bekämpfen. Die Kritiker befürchten, dass mit der geplanten Infrastruktur die das Sperren ausländischer Webseiten mit geklauten Inhalten vereinfacht, auch Zensur und Einschränkung der Meinungsfreiheit einhergehen wird. Zu den Kritikern gehören neben Wikipedia, deren englischsprachige Seite nur über Umwege zu erreichen ist auch Google, Mozilla, BoingBoing, Hackaday, Craigslist, Reddit, Wordpress, Facebook, ebay, Techcrunch, The Verge, Twitter und unzählige weitere.

Bildergalerie: SOPA und PIPA Protest

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Japanische Cyberwar Gegenwehr will infizierte Rechner abschalten


Wir alle hatten letztes Jahr genug mit den Geschichten rings um den "Cyberwar" zu tun. Ein Hochjahr für Hacker sozusagen. Keine Frage, die Regierungen sind beunruhigt. Japans Verteidigungsministerium hat jetzt einen eigenwilligen Plan vorgelegt, der virale Infektionen sozusagen mit einer Ursachenbekämpfung begegnen will. Das hiesse: sollte ein Rechner der unter Umständen auch unfreiwillig Teil einer Attacke ist, diesem Sicherheitssystem auffallen, dann geht die Gegenwehr soweit, den Rechner abzuschalten. Fujitsu hat den Vertrag über 178,5 Millionen Yen bekommen und wir sind gespannt ob sich das wirklich so realisieren lässt.

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