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Roboter behandelt Hirnblutungen mit lenkbaren Nadeln (Video)


Wissenschaftler der Vanderbilt University arbeiten an einem Roboter, der schon bald mit einer lenkbaren Nadel in Teile des menschlichen Hirns vordringen soll, deren Lage für eine Operation gegenwärtig als zu gefährlich gilt. Intrazerebrale Blutungen, also Blutungen innerhalb des Hirngewebes, sind, wenn überhaupt, schwierig zu operieren und verlaufen bei 40 Prozent der Betroffenen innerhalb eines Monats tödlich. Der Roboter, der dies ändern soll, wirkt überraschend simpel: Er besteht im wesentlichen aus einem geraden äußeren und einem gebogenen inneren Röhrchen und wird über einen CT-Scan gelenkt. Mehr zur Entwicklung und Funktionsweise des Systems erklärt das Team aus Neurochirurgen und Maschinenbauern im Video nach dem Break.

[Via Dvice]

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Kite Patch: Aufkleber macht Träger für 48 Stunden vor Mücken "unsichtbar"


Sommerzeit ist Mückenzeit und natürlich gibt es dutzende Abwehrmechanismen, von Spray, Netzen, bis hin zu Rauchvertreibern und vielem mehr, die aber häufig mehr schlecht als recht schützen. Dieses Produkt ist allerdings neu. Kite ist ein Aufkleber, der den Träger für 48 Stunden gegenüber Insekten "unsichtbar" macht. Dafür soll es reichen, den Aufkleber einfach auf die Kleidung aufzukleben. Wenn auch nicht wirklich klar, wie es genau funktionieren soll, wenn aber das, was in dem Demonstrationsvideo gezeigt wird, stimmt, dann dürfte es sich um eine großartige Erfindung handeln. Vorausgesetzt es gehen keine gesundheitlichen Schäden davon aus. Momentan befindet sich das Produkt noch in der IndieGogo-Crowdfundingphase. Die Macher haben bei der Entwicklung auch besonders an den Schutz von afrikanischen Kinder gedacht. Dort, wo die Krankheitsübertragung von bspw. Malaria ein großes Problem darstellt. Eine erste Förderung erhielt das Projekt von der Bill and Melinda Gates Foundation, was dafür stehen dürfte, dass es sich nicht um irgendein Scharlatanprojekt handelt. Seht das Video nach dem Break.

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Medizin: Sauerstoff direkt injizieren statt atmen


Ein Team von Forschern am Boston Children's Hospital hat eine Methode entwickelt, bei der sie mit gasgefüllten Mikropartikeln (eine einzelne Schicht aus Lipiden) das Blut schnell und direkt mit Sauerstoff anreichern können, ohne dass der Patient atmen muß (oder falls er nicht mehr atmen kann). Die Erfindung soll es ermöglichen, Patienten zwischen 15 und 30 Minuten am Leben zu erhalten, selbst wenn ihre Atmung komplett versagt, wodurch unter anderem auch viele Hirnschäden durch Sauerstoffmangel verhindert werden könnten. Laut dem Kardiologen John Kheir, der die Idee mit seinen Kollegen bereits seit 2006 verfolgt, wird das Gemisch aus Lipiden und Sauerstoff mit einem Ultraschallprozessor erzeugt und lässt sich dann problemlos mit Blut mischen. Dabei wird das Blut mit drei bis vier mal soviel Sauerstoff angereichert, wie die roten Blutkörper normalerweise transportieren, da die Partikel aber nur 2-4 Micrometer klein sind, passen sie auch durch die Kapillargefäße. Wann das Verfahren in großem Stil angewendet werden kann, ist aber noch unklar.

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Teleskop-Kontaktlinsen auf tragbare Größe geschrumpft, Superman-Adlerblick für alle


Schlaumeier von der Uni San Diego haben Kontaktlinsen mit Teleskop-Optik ausbaldowert, die nur 1,17 Millimeter dünn sind und damit im tragbaren Bereich. Und mittels einer polarisierten Brille, die eigentlich fürs 3D-TV-Glotzen gemacht ist, lässt sich die Sicht sogar per Knopfdruck von Normal- auf 2,8-fachen Zoom umschalten. Bevor es den Superman-Adlerblick beim Optiker um die Ecke zu kaufen gibt, muss noch ein wenig Materialentwicklung betrieben werden, die aber durchaus machbar scheint (derzeit besteht die Zoom-Linse aus PMMA [Polymethylmethacrylat], das früher durchaus für Kontaktlinsen üblich war, aber einen miesen Tragekomfort hat).

[via extremetech]

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E-Ink-Display statt Gipsgraffiti: Konzeptarmschiene schließt Kulturtechniklücke


Darauf haben wir dringend gewartet - jedenfalls im Prinzip: Das sich endlich jemand der ausgestorbenen Kulturtechnik des Gipsarm/bein-Bekritzelns annimmt. Der Designer Kyuho Song springt nun als erster in Lücke und zwar mit einem Konzept für eine Armschiene, wie sie inzwischen bei Brüchen statt dem traditionellen Gips zum Einsatz kommen. Der Entwurf namens Comfort Cast ist zeitgeistig vernetzt und sieht neben einem Feedback medizinischer Daten auch ein E-Ink-Display für Genesungswünsche von Freunden und Verwandten vor, was dann immerhin ein neuer Anfang für die untergegangenen Gipsgraffiti ist.

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IntelligentM: Armband soll Arzthände noch sauberer machen



Wenn jemand saubere Hände während der Arbeit braucht, dann sind es Chirurgen und Ärzte. Gerade in Krankenhäusern ist Sterilität das A und O und dennoch versterben jährlich viele Krankenhauspatienten aufgrund bakterieller Infektionen. IntelligentM ist ein neues Startup, das genau das verhindern bzw. verbessern möchte. Es handelt sich um ein Armband, das mit Hilfe von RFID-Chips überprüft, wie gründlich der Arzt seine Hände gewaschen hat. Sind die Hände ausreichend gereinigt, vibriert das Band einmal, wenn nicht, gibt es mit drei Vibrationen Alarm und somit die Bitte zum hygienischen Nachsitzen. Die Daten können via microUSB an einen Computer übertragen werden, um so eine Statistik darüber zu haben, wir gründlich man ist. An drei Krankenhäusern in Florida wird die Technologie erprobt. Seht mehr in dem Video nach dem Break.

[via DVICE]


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Placebo App: Start-up will suggestive Handy-Heilmethoden entwickeln


Da rappelt die Science Fiction im Crowdsourcing-Karton: Auf Indiegogo probiert dieser Tage ein Start-up namens Placebo Effect das Kapital zur (Weiter-)Entwicklung einer Placebo App einzusammeln. Hört sich erstmal ein bisschen weit hergeholt an, aber der Stand der Placebo-Forschung deutet wohl tatsächlich darauf hin, dass die Matrix-mässige Entscheidung für eine virtuelle rote Pille bei der Behandlung bestimmter Krankheiten hilfreich sein könnte. Videos nach dem Break. [Pillenfoto: cc by v1ctor]



[via theverge]

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TitanArm: Studenten entwickeln günstiges Exoskelett (Video)


Exoskelette müssen nicht wahnsinnig teuer sein: Weniger als 2000 Dollar steckte ein Team der University of Pennsylvania in die Herstellung ihres "TitanArm", ein System, das neben dem Arm aus einem "Rucksack" und einem Controller besteht. In erster Linie schwebt den Studenten für ihr Projekt ein medizinischer Einsatz vor - beispielsweise in der Physiotherapie - aber auch beim Heben schwerer Lasten könnte der TitanArm behilflich sein. Wie schon erwähnt wird er derzeit noch mit einem Controller gesteuert, in Zukunft sollen aber Sensoren Muskelaktivität registrieren und den Arm so zu den gewünschten Bewegungen veranlassen. Am Cornell Cup, einem von Intel gesponserten Studenten-Wettbewerb, haben sich unsere US-Kollegen den "TitanArm" vorführen und erklären lassen: Video nach dem Break.

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Forscher an der Princeton entwickeln bionisches Superohr mit speckigem Aussehen


Forscher an der Princeton Universität haben ein bionisches Ohr entwickelt, das weitaus besser "hören" kann als das menschliche Ohr. Je nach Einstellung könnten sogar Radiosignale empfangen und gehört werden. Die Forscher haben die Ohrmuschel mit einer Mischung aus Zellen vom Kalb, Hydrogel und einer Antenne aus Silber-Nanopartikeln aus dem 3D-Drucker gezaubert. Wieso das Ergebnis so unschön aussehen musste können wir uns nicht erklären. Die Zeit, wo man Batman-mäßig die Nachbarn belauschen kann, die scheint unterdessen allmählich gekommen zu sein.

[via PhysOrg]

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Medizin: Leber aus dem 3D Drucker wird Realität (Video)


Von der ausdruckbaren Leber haben wir hier das erste Mal schon 2009 gehört, jetzt hat Organovo auf der Experimental Biology Conference bekanntgegeben, dass sie mit einem neuen Prozess nun tatsächlich in der Lage sind, Leberzellen in 500 Micron Dicke auszudrucken, was 20 Zellenlagen entspricht. Die Zellen können Cholesterol und einige andere Enzyme (Albumin und Cytochrome P450s) herstellen, wie das auch die natürliche Leber kann, aber noch nicht alle. Das reicht noch nicht für eine vollständige Leber, soll aber die Erforschung von Leber- und anderen Medikamenten in Bezug auf Wirkung und Verträglichkeit deutlich vereinfachen, denn bisher müssen solche Medikamente mit Leberproben getestet werden und funktionieren dann beim Patiententest oft nicht. Organovo CTO Sharon Presnell ist zuversichtlich, dass es in ihrer Lebenszeit zur vollständig ausdruckbaren Leber aus dem 3D Drucker kommen wird. Video nach dem Break.

[via Physorg]

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Handprothese i-limb: Rotierender Daumen und Smartphone-Bedienung (Video)


Die schottische Firma Touch Bionics hat ihre Handprothese i-limb weiter verbessert: Ein rotierender Daumen erhöht ihre Fingerfertigkeit, und sie lässt sich jetzt auch über eine Smartphone-App steuern. Damit ist die neue Version "i-limb ultra revolution" laut Touch Bionics die erste Prothese für die oberen Gliedmaßen, die über eine mobile App kontrolliert werden kann. Die App bietet Zugang auf 24 unterschiedliche Griffmuster. Natürlich steuert der Träger die Prothese nicht alleine über das Telefon, sondern wie bei den Vorgängermodelle auch über Elektroden, welche in den Muskeln erzeugte elektrische Spannung an sie weiterleiten. Video und Pressebericht nach dem Break.

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Amphibische Beinprothese soll gleichermaßen Strandlaufen und Schwimmen ermöglichen


Das Design-Team Murr-Ma hat eine Fuß/Bein-Prothese ausgetüftelt, die Unterschenkelamputierten sowohl das Laufen am Strand als auch sportliches Schwimmen ermöglichen soll - das ganze Baywatch-Programm sozusagen. Die Form der Prothese wurde von der Rückenflosse des Fächerfischs inspiriert, tragendes Material soll Kohlefaserverbundstoff sein - wenn das Konzept denn tatsächlich realisiert werden sollte.



[via yankodesign]

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3D-Drucker der Universität Oxford produziert synthetisches Gewebe (Videos)


Wasser und Fett - das sind die Hauptbausteine, aus denen Forscher der Universität Oxford die oben abgebildete Kugel erstellt haben. Oder besser gesagt, sie haben das kaviarartige Gebilde mithilfe eines speziellen 3D-Druckers ausgedruckt. Anders als die meisten 3D-Drucker schichtet er das Ausgangsmaterial nicht in dünnen Schichten, sondern druckt in Tropfen. Dabei entstehen keine Figürchen, Schusswaffen oder Schädelteile, sondern ein neuartiges Gewebe, das eine ähnliche Konsistenz wie Hirn- oder Fettgewebe aufweist und sich wochenlang hält.

Besitzen die Tropfen unterschiedliche Salzkonzentrationen, bilden sie nach dem Druck dank Osmose sogar von alleine Formen aus, die der Drucker so nicht liefern kann. Zurzeit spuckt er einen Tropfen pro Sekunde aus und setzt maximal 35.000 Tropfen zusammen. Letztlich begrenzen aber alleine Zeit und Geld die Ausdehnung der Strukturen. Längerfristig stellen sich die Wissenschaftler einen medizinischen Einsatz ihrer 3D-Netze im menschlichen Körper vor, so könnten sie beispielsweise Medikamente transportieren oder beschädigtes Gewebe ausfüllen. Videos nach dem Break.

[Via National Geographic]

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Implantat sendet aktuelle Blutwerte ans Smartphone, sagt Herzattacken voraus (Video)


Schweizer Wissenschaftler von der EPFL in Lausanne haben ein kleines Implantat entwickelt, das aktuelle Blutwerte via Bluetooth ans Smartphone senden kann. Es wird direkt unter die Haut implantiert und kann dann über fünf Sensoren Werte wie Blutzuckergehalt, Cholesterol oder die Wirkung einer Chemotherapie senden. Es soll sogar in der Lage sein, anhand von Veränderungen im Blutstrom schon Stunden vor einer Herzattacke diese vorauszusagen. Bisher wurde es nur im Tierversuch getestet, schon bald soll es aber mit Patienten getestet werden, deren Krankheiten häufige Bluttests und Überwachung der Blutwerte notwendig machen, trotzdem soll es noch einige Jahre dauern, bis es auf den Markt kommt. Mehr dazu im Video nach dem Break.

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Video: Nigel Ackland bindet Schuhe und spielt Karten mit der Handprothese bebionic3



Nachdem Nigel Ackland im November zum ersten Mal seine brandneue Hand- und Unterarmprothese vorführte, zeigt er nun in einem zweiten Video, welche Fortschritte er seither gemacht hat. Am meisten beeindruckt, dass er mit der von Muskeln im Unterarmstumpf gesteuerten bebionic3 anscheinend mühelos eine feinmotorisch so anspruchsvolle Aufgabe wie das Binden von Schuhen meistert. Während dieser komplizierte Ablauf trotz der gewollten Terminator-Ästhetik seiner Prothese einigermaßen natürlich wirkt, sieht das einfachere Öffnen einer tief gelegenen Schublade vergleichsweise eigenwillig aus, weil er das Handgelenk nicht biegen kann, sondern stattdessen die Hand um das Gelenk rotieren lässt. Video nach dem Break.

[Via The Awesomer]

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