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AOL Tech

RE-Timer stellt die körpereigene Uhr zurück, soll Jetlag verhindern (Video)


RE-Timer soll es ermöglichen, Jetlag, Schlaflosigkeit und andere Probleme mit der körpereigenen Uhr zu bekämpfen. Dazu strahlt die auf angeblich fünfundzwanzigjähriger Forschung an der australischen Flinders University beruhende brillenartige Konstruktion ein sanftes grünes Licht aus, was die entsprechende Region im Gehirn austricksen soll. Wenn man den RE-Timer in bestimmten Intervallen benutzt, soll man die körpereigene Uhr nach Belieben einstellen können. Hauptentwickler Professor Leon Lack behauptet außerdem, dass der Einsatz wesentlich schonender und effizienter ist, als der Gebrauch von entsprechenden Medikamenten. RE-Timer ist für 260 Dollar zu haben, Video nach dem Break.

Bildergalerie: RE-Timer

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Fraunhofer-Institut: Drucksensor-Implantat im Kopf soll Demenzfrüherkennung erleichtern


Allein Vorstellung so einen Sensor in den Kopf implantiert zu bekommen, verursacht Kopfschmerzen: auch wenn das Teil von derzeit ein mal zwei Zentimetern noch schrumpfen soll. Aber für viele Menschen könnte ein implantierter Drucksensor, der per Funk abgelesen wird, eine riesige Erleichterung bedeuten: für Patienten mit erhöhtem Risiko, an einem Hirndruck-Anstieg zu erkranken, der schleichend Demenz verursacht, ist nämlich bisher jede Kontrolluntersuchung eine wahre Tortur, weil die Druckmessung durch die geöffnete Schädeldecke mehrere Tage dauert. Und Implantat-Lösungen scheiterten bisher daran, dass die Geräte aus biologisch verträglichem Kunststoff einfach nicht dicht genug waren. Forscher vom Fraunhofer-Institut für Biomedizinische Technik IBMT haben jetzt ein Implantat vorgestellt, das das Problem lösen soll, und zwar mit einer Hülle aus "hochwertigem Metall" und einem Silizium-Drucksensor aus Automobilindustrie.
[Im Bild: noch nicht "fertig gekapselter Hirndrucksensor"]

[via gizmag]

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Video: Handprothese bebionic3 macht intuitive Alltagshandgriffe möglich, weckt Terminator-Ängste


Der Neuseeländer Nigel Ackland hat vor fünf Jahren seine rechte Hand in einem bösen Arbeitsunfall mit einem Industriemixer verloren, aber wenn er seine Armprothese bebionic3 vorführt, möchte man eher glauben, dass es sich um einen Halloween-Grusel-Effekt handelt: das neuste Produkt der britischen Firma RSL Steeper wird intuitiv mit den Muskeln im Unterarmstumpf gesteuert und führt derart präzise alle möglichen Alltagshandgriffe vom harten Zupacken übers Mausklicken bis hin zum Händeschütteln aus, dass man unwillkürlich vom Terminator-Grusel erfasst wird. Natürlich gibt es das Teil auch mit hautfarbenem Gummiüberzug, aber Ackland scheint genau wie wir die SciFi-Ritter-Optik zu mögen. Video nach dem Break.

[via geekologie]

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Video: Roboter-Rollstuhl nutzt Räder als Beine und überwindet so Stufen


Wissenschaftler des japanischen Chiba Institute of Technology haben einen speziellen Rollstuhl entwickelt, der mit vier Rädern ganz normal durch die Gegend rollt und dennoch vor Stufen nicht kapituliert. Zuerst verraten schlaue Sensoren dem Roboterstuhl die Höhe und die Entfernung des Hindernisses, woraufhin er sich in eine stabile Ausgangsposition bringt. Dann hebt er seine Räder ähnlich wie Beine und kraxelt hoch. Und das ist nicht alles: der Stuhl sorgt auch automatisch dafür, dass sein Nutzer nicht in Schieflage gerät, und er dreht sich bei Bedarf um die eigene Achse. Im Video nach dem Break präsentieren die Wissenschaftler noch kein ausgereiftes Gerät sondern erst ein Konzept, das aber seine Aufgabe schon recht überzeugend meistert.

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Dünn trotz Donut und Döner: Forscher entwickeln Fett-Weg-Spritze


Das Geheimnis einer schlanken Linie treibt auch die Wissenschaft immer weiter an. Immerhin lässt sich mit neuartigen Fettweg-Therapien auch eine Menge Geld verdienen. Waren es im 19. Jahrhundert noch Pillen, die mit Bandwürmern versetzt waren, haben Forscher der Ohio State University und des Sanford-Burnham Medical Research Institute eine Injektion entwickelt, die quasi im Schlaf an die Fettreserven der Probanden geht und diese "auflöst". Bei den Probanden handelt es sich allerdings noch um Mäuse. Dort konnten aber Gewichtsabnahmen von 10 Prozent des Körpergewichts innerhalb eines Monat festgestellt werden, trotz einer kalorienreichen Ernährung. Bewegungsfaule Dauerdiätisten bekommen bei solch einer Nachricht natürlich große Augen. Das Prinzip der Xenotransplantation ist allerdings nicht ohne Schwierigkeiten. Es handelt sich bei den Injektionen um genetisch modifizierte Tierzellen, die für die Fettverbrennung zuständig sind. Die Forscher wollen als nächstes die Therapie an Hunden ausprobieren, bei Erfolg könnte in frühestens sechs Jahren mit einer Anwendung beim Menschen zu rechnen sein. Bis dahin müssen wir alle noch ein bisschen auf Bewegung und Essen achten.

[Via Inventor Spot]

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Zukunftsmedizin: Selbstauflösende Chips im Körper


Unser erster Gedanke bei diesen wasserlöslichen Chips war natürlich: ah, endlich kann man die Speicherkarte aus Fotoapparaten essen um kompromittierende Photos für immer aus dem Verkehr zu ziehen. Darum geht es den Universiäten von Illinois, Tufts und Northwestern allerdings nicht. Die Idee ist Diagnosegeräte in den Körper zu implantieren, die man später nicht umständlich wieder herausholen muss, Sensoren für Umweltkatastrophen zu entwickeln, die sich nicht selber zur Katastrophe aufmüllen und selbst-kompostierbare Komponenten für schnelllebige Gadgets zu entwickeln, damit unser Elektroschrott-Nachlass nicht ganz so schmerzhaft wird. Letzteres scheint schon jetzt der Fall zu sein, wann hat man schon mal ein Gerät, dass die Garantiezeit weit überlebt, nur ohne den umweltfreundlichen Touch. Der Trick bei dem Ganzen: Die Geräte in Seide einpacken, die relativ berechenbar zu vergehen scheint. Bislang sind auf diese Weise schon Solar-Zellen, Dioden, Transistoren und sogar eine Kamera gebaut worden.

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Reise ins Innere des Kopfes mit Projektor und 3D Puppe

An der Gifu Universität wird an einem anatomischen Modell gearbeitet, mit dem man die Nervenstränge und Muskeln im Kopf mittels Projektoren auf eine Plastikpuppe rendert. Damit sollen Studenten die Strukturen der Anatomie des Kopfes besser kennenlernen, und wir können uns wieder mal über ein sehr freakiges Video freuen. (Nach dem Break).

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Blutgefässe sekundenschnell in 3D drucken

Was bisher mehr oder weniger nur in 2D möglich war, können Nano-Ingenieure der University of California dank einer neuer Technology nun auch in 3D. Innerhalb von Sekunden werden dort auf Mikro-Ebene Gewebe erstellt und in verschiedenste Formen gebracht. In naher Zukunft lassen sich damit Zellen besser erforschen, auf lange Sicht jedoch will man vor allem neues Gewebe für die regenerative Medizin drucken. Schäden durch Herzinfarkte könnten dann zum Beispiel einfach durch Gewebe ersetzt werden, das da aus dem Drucker gerollt kommt. Die Technologie nennt sich Dynamic Optical Projection Stereolithography (DOPsL). Bisher wurden mit Stereolithography vor allem Werkzeuge und Autoteile hergestellt, bald wohl auch Nieren oder Leber gedruckt.

[via aninews]

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Intelligente Wundnähte mit Sensoren


Es ist bislang mehr ein Vorschlag, als ein wirkliches Forschungs-Projekt, aber in der Studie die im Small Journal veröffentlicht wurde, wirkt das sehr durchdacht. Nähte werden mit dünnen flexiblen Sensoren versehen, die die Wunde überwachen, um so den Heilungsprozess auf technologische Weise zu beschleunigen. Bislang wurde es an Tieren getestet und die Idee ist in Zukunft aufgrund der gesammelten Daten dieser Nähte Medikamente automatisch zu verabreichen. Ein weiter Schritt von den rot werdenden Infektionspflastern, die uns vor zwei Jahren hier mal begegnet sind.

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Nie wieder Deo? Mira Dry zerschießt Schweißdrüsen mit Mikrowellen


Menschen mit Transpirationsproblemen wollte die Industrie schon immer helfen. Im Bereich Kosmetik und Körperpflege ist das Deodorant gar nicht mehr wegzudenken und ein schauriger Gedanke für die Produzenten, wenn irgendwann keiner mehr ein Deo kauft. Das will nämlich dieses Gerät erreichen. Mira Dry ist eine Mikrowellenpistole, die die nervigen Schweißdrüsen in der Achselhöhle einfach zerballert. Hasta la vista und nie wieder Flecken am Shirt. Klingt so einfach, stimmt uns aber nachdenklich, so hat doch jeder Ausfluss auch irgendeine Funktion. Aber der Menschheit ist ja häufig nicht zu helfen und so wird auch dieses Gadget seine Kunden finden. Mehr in dem Video nach dem Break. Vor der Ganzkörperanwendung raten wir als Nichtmediziner aber jetzt schon ab.

[Via Gizmodo]

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Die Verkabelung im Hirn ist einfacher als gedacht (Video)


Wer mal sehen möchte, wie so ein Hirn intern verkabelt ist, dem empfehlen wir das Video nach dem Break. Am Martinos Center for Biomedical Imaging steht ein neuer Scanner der die 10-fache Auflösung bisheriger schafft und in ersten Tests gezeigt hat, dass der Aufbau des Cortex einem 3-dimensionalen Gitter entspricht, das einfacher ist, als oft vermutet. Das nächste Rätsel das es nun zu lösen gibt, ist, wie Neuronen an verschiedensten Stellen dieses Gitters auf den Gedanken kommen gleichzeitig zu feuern und uns so befähigen diese wundervollen Maschinen zu entwickeln mit denen wir uns beim Denken zusehen können.

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Harvard-Wissenschaftler entwickeln neuartigen chirurgischen Bohrer (Video)



Bei ihrer Tour durch die Harvard-Labore sahen sich unsere US-Kollegen auch mit so ausgefallen Gadgets wie einem chirurgischen Bohrer zum Öffnen von Schädeln konfrontiert. Wie der verantwortliche Forscher Conor Walsh erklärt, bohren Neurochirurgen heute kleine Löcher von Hand in den Schädel - was er im Video mit der entsprechenden Drehgeste unterstreicht - und erkennen aufgrund von Übung, wann der Knochen endet und das Hirngewebe beginnt. Was ja nicht schlecht ist, auch wenn uns dabei etwas gruselt. Weil bei Notfällen aber nicht immer ein Neurochirurg bereit steht, kann es auch mal vorkommen, dass unerfahrene Ärzte bohren müssen. Diese bräuchten mit dem Harvard-Sicherheitsbohrer nicht zu befürchten, das Gehirn des Patienten zu verletzen, da der Bohrer stoppt, sobald er nicht mehr auf harten Knochen stößt. Video nach dem Break.

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Bombenopfer sammeln Daten: Sensorpack für US-Soldaten in Afghanistan


Die US-Armee hat zusammen mit dem Georgia Tech Research Institute ein Sensor-Pack ausgetüftelt, das auf den Namen "Soldier Body Unit" (nicht im Bild) hört und jede Menge Daten sammelt, wenn der entsprechende Soldat Opfer einer Sprengfalle (IEDs, Improvised Explosive Devices) wird. IEDs stellen seit einiger Zeit die größte Gefahr für US-Soldaten in Afghanistan und im Irak dar und nun will man möglichst noch viele Details zum Verletzungshergang erfahren, bevor die US-Truppen sich 2014 aus Afghanistan zurückziehen. Daher sollen ab August rund 1000 Soldaten die rund einen Kilogramm schwere "Soldier Body Unit" tragen. Ziel der Datenerhebung sind natürlich verbesserte Behandlungsmethoden und nur hartgesottene Zyniker könnten dabei auf die Idee kommen, dass von "Soldier Body Unit"-Trägern jetzt geradezu erwartet wird, Bombenopfer zu werden.

[via ubergizmo]

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Rattenzellen-Qualle aus dem Reagenzglas als Herzmuskelprothese (Video)


Harvard-Schlaumeier haben eine Qualle im Reagenzglas gezüchtet, die aus Rattenzellen auf einer dem Quallenpumpmuskel nachempfundenen Silikon-Basis besteht. Und tatsächlich "funktioniert" die so geschaffene Rattenqualle in dem Sinn, dass sie sich quallenartig fortbewegt, sobald ihr Wasserbad rhythmisch unter Spannung gesetzt wird. Fernziel der Forschung sind Herzmuskelprothesen, die eines Tages Nerven-getriggert ihren Pumpjob verrichten sollen. Video nach dem Break.

[via theregister]

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Klaviersstunden mit vibrierenden Handschuhen helfen Patienten mit Lähmungen (Video)



Wissenschaftler der Georgia Tech haben einen Handschuh entwickelt, der Gefühl und Feinmotorik von Patienten mit Rückenmarksverletzungen verbessert. Er vermittelt dem Träger über Vibration der einzelnen Finger, welche Tasten er auf einem Keyboard spielen soll und erreicht damit überraschende Resultate. Nach einer achtwöchigen Studie waren einige Teilnehmer das erste Mal wieder in der Lage, die Textur ihrer Kleidung zu fühlen. Andere konnten Dinge einfacher greifen, und eine Person berichtete, dass sie die Wärme einer Kaffeetasse sofort und nicht mehr verzögert wahrnehme. Bemerkenswert sind diese Veränderungen auch deshalb, weil sich die Studienteilnehmer vor mehr als einem Jahr verletzt hatten. Zu diesem Zeitpunkt bringen Therapien meistens keine großen Fortschritte mehr. Wie das Mobile Music Touch getaufte System funktioniert, zeigt Projektleiterin Tanya Markow im Video nach dem Break. Weiterführende Infos findet ihr hinter dem Quelle-Link.

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