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Placebo App: Start-up will suggestive Handy-Heilmethoden entwickeln


Da rappelt die Science Fiction im Crowdsourcing-Karton: Auf Indiegogo probiert dieser Tage ein Start-up namens Placebo Effect das Kapital zur (Weiter-)Entwicklung einer Placebo App einzusammeln. Hört sich erstmal ein bisschen weit hergeholt an, aber der Stand der Placebo-Forschung deutet wohl tatsächlich darauf hin, dass die Matrix-mässige Entscheidung für eine virtuelle rote Pille bei der Behandlung bestimmter Krankheiten hilfreich sein könnte. Videos nach dem Break. [Pillenfoto: cc by v1ctor]

Bildergalerie: Placebo App



[via theverge]

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TitanArm: Studenten entwickeln günstiges Exoskelett (Video)


Exoskelette müssen nicht wahnsinnig teuer sein: Weniger als 2000 Dollar steckte ein Team der University of Pennsylvania in die Herstellung ihres "TitanArm", ein System, das neben dem Arm aus einem "Rucksack" und einem Controller besteht. In erster Linie schwebt den Studenten für ihr Projekt ein medizinischer Einsatz vor - beispielsweise in der Physiotherapie - aber auch beim Heben schwerer Lasten könnte der TitanArm behilflich sein. Wie schon erwähnt wird er derzeit noch mit einem Controller gesteuert, in Zukunft sollen aber Sensoren Muskelaktivität registrieren und den Arm so zu den gewünschten Bewegungen veranlassen. Am Cornell Cup, einem von Intel gesponserten Studenten-Wettbewerb, haben sich unsere US-Kollegen den "TitanArm" vorführen und erklären lassen: Video nach dem Break.

Bildergalerie: TitanArm

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Forscher an der Princeton entwickeln bionisches Superohr mit speckigem Aussehen


Forscher an der Princeton Universität haben ein bionisches Ohr entwickelt, das weitaus besser "hören" kann als das menschliche Ohr. Je nach Einstellung könnten sogar Radiosignale empfangen und gehört werden. Die Forscher haben die Ohrmuschel mit einer Mischung aus Zellen vom Kalb, Hydrogel und einer Antenne aus Silber-Nanopartikeln aus dem 3D-Drucker gezaubert. Wieso das Ergebnis so unschön aussehen musste können wir uns nicht erklären. Die Zeit, wo man Batman-mäßig die Nachbarn belauschen kann, die scheint unterdessen allmählich gekommen zu sein.

[via PhysOrg]

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Medizin: Leber aus dem 3D Drucker wird Realität (Video)


Von der ausdruckbaren Leber haben wir hier das erste Mal schon 2009 gehört, jetzt hat Organovo auf der Experimental Biology Conference bekanntgegeben, dass sie mit einem neuen Prozess nun tatsächlich in der Lage sind, Leberzellen in 500 Micron Dicke auszudrucken, was 20 Zellenlagen entspricht. Die Zellen können Cholesterol und einige andere Enzyme (Albumin und Cytochrome P450s) herstellen, wie das auch die natürliche Leber kann, aber noch nicht alle. Das reicht noch nicht für eine vollständige Leber, soll aber die Erforschung von Leber- und anderen Medikamenten in Bezug auf Wirkung und Verträglichkeit deutlich vereinfachen, denn bisher müssen solche Medikamente mit Leberproben getestet werden und funktionieren dann beim Patiententest oft nicht. Organovo CTO Sharon Presnell ist zuversichtlich, dass es in ihrer Lebenszeit zur vollständig ausdruckbaren Leber aus dem 3D Drucker kommen wird. Video nach dem Break.

[via Physorg]

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Handprothese i-limb: Rotierender Daumen und Smartphone-Bedienung (Video)


Die schottische Firma Touch Bionics hat ihre Handprothese i-limb weiter verbessert: Ein rotierender Daumen erhöht ihre Fingerfertigkeit, und sie lässt sich jetzt auch über eine Smartphone-App steuern. Damit ist die neue Version "i-limb ultra revolution" laut Touch Bionics die erste Prothese für die oberen Gliedmaßen, die über eine mobile App kontrolliert werden kann. Die App bietet Zugang auf 24 unterschiedliche Griffmuster. Natürlich steuert der Träger die Prothese nicht alleine über das Telefon, sondern wie bei den Vorgängermodelle auch über Elektroden, welche in den Muskeln erzeugte elektrische Spannung an sie weiterleiten. Video und Pressebericht nach dem Break.

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Amphibische Beinprothese soll gleichermaßen Strandlaufen und Schwimmen ermöglichen


Das Design-Team Murr-Ma hat eine Fuß/Bein-Prothese ausgetüftelt, die Unterschenkelamputierten sowohl das Laufen am Strand als auch sportliches Schwimmen ermöglichen soll - das ganze Baywatch-Programm sozusagen. Die Form der Prothese wurde von der Rückenflosse des Fächerfischs inspiriert, tragendes Material soll Kohlefaserverbundstoff sein - wenn das Konzept denn tatsächlich realisiert werden sollte.

Bildergalerie: Murr-Ma Beinprothese



[via yankodesign]

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3D-Drucker der Universität Oxford produziert synthetisches Gewebe (Videos)


Wasser und Fett - das sind die Hauptbausteine, aus denen Forscher der Universität Oxford die oben abgebildete Kugel erstellt haben. Oder besser gesagt, sie haben das kaviarartige Gebilde mithilfe eines speziellen 3D-Druckers ausgedruckt. Anders als die meisten 3D-Drucker schichtet er das Ausgangsmaterial nicht in dünnen Schichten, sondern druckt in Tropfen. Dabei entstehen keine Figürchen, Schusswaffen oder Schädelteile, sondern ein neuartiges Gewebe, das eine ähnliche Konsistenz wie Hirn- oder Fettgewebe aufweist und sich wochenlang hält.

Besitzen die Tropfen unterschiedliche Salzkonzentrationen, bilden sie nach dem Druck dank Osmose sogar von alleine Formen aus, die der Drucker so nicht liefern kann. Zurzeit spuckt er einen Tropfen pro Sekunde aus und setzt maximal 35.000 Tropfen zusammen. Letztlich begrenzen aber alleine Zeit und Geld die Ausdehnung der Strukturen. Längerfristig stellen sich die Wissenschaftler einen medizinischen Einsatz ihrer 3D-Netze im menschlichen Körper vor, so könnten sie beispielsweise Medikamente transportieren oder beschädigtes Gewebe ausfüllen. Videos nach dem Break.

[Via National Geographic]

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Implantat sendet aktuelle Blutwerte ans Smartphone, sagt Herzattacken voraus (Video)


Schweizer Wissenschaftler von der EPFL in Lausanne haben ein kleines Implantat entwickelt, das aktuelle Blutwerte via Bluetooth ans Smartphone senden kann. Es wird direkt unter die Haut implantiert und kann dann über fünf Sensoren Werte wie Blutzuckergehalt, Cholesterol oder die Wirkung einer Chemotherapie senden. Es soll sogar in der Lage sein, anhand von Veränderungen im Blutstrom schon Stunden vor einer Herzattacke diese vorauszusagen. Bisher wurde es nur im Tierversuch getestet, schon bald soll es aber mit Patienten getestet werden, deren Krankheiten häufige Bluttests und Überwachung der Blutwerte notwendig machen, trotzdem soll es noch einige Jahre dauern, bis es auf den Markt kommt. Mehr dazu im Video nach dem Break.

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Video: Nigel Ackland bindet Schuhe und spielt Karten mit der Handprothese bebionic3



Nachdem Nigel Ackland im November zum ersten Mal seine brandneue Hand- und Unterarmprothese vorführte, zeigt er nun in einem zweiten Video, welche Fortschritte er seither gemacht hat. Am meisten beeindruckt, dass er mit der von Muskeln im Unterarmstumpf gesteuerten bebionic3 anscheinend mühelos eine feinmotorisch so anspruchsvolle Aufgabe wie das Binden von Schuhen meistert. Während dieser komplizierte Ablauf trotz der gewollten Terminator-Ästhetik seiner Prothese einigermaßen natürlich wirkt, sieht das einfachere Öffnen einer tief gelegenen Schublade vergleichsweise eigenwillig aus, weil er das Handgelenk nicht biegen kann, sondern stattdessen die Hand um das Gelenk rotieren lässt. Video nach dem Break.

[Via The Awesomer]

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Patient erhält Implantat aus dem 3D-Drucker, das 75 Prozent seines Schädels ersetzt


Mit 3D-Druckern kann man bekanntlich mehr als nur harmloses Plastikspielzeug herstellen. Immer wieder hört man von beunruhigenden Versuchen, Waffenteile auszudrucken, aber es gibt auch erfreuliche Nachrichten: In dieser Woche wurde in den USA zum ersten Mal einem namentlich nicht genannten Mann in einer Operation ein Implantat aus Polyetherketonketon eingesetzt, das drei Viertel seines Schädels ersetzt und aus dem 3D-Drucker stammt. Polyetherketonketon (PEKK) ist ein biokompatibles Polymer, das für Röntgengeräte kein Problem darstellt. Zuerst wurde der Kopf des Patienten dreidimensional gescannt, danach wurde das passgenaue Implantat gedruckt. Erstellt wurde das Schädelimplantat von der Firma Oxford Performance Materials, welche für das Vorgehen im Februar die Zulassung der US Food and Drug Administration erhielt. Oxford Performance Materials zufolge könnten in den USA monatlich etwa 500 Personen von der neuen Technologie profitieren, mit der vergleichsweise einfach individuelle Implantate hergestellt werden können.

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Argus II: Bionische Augen kommen

Second Sight hat jetzt auch in den USA das Go für ihre Bionischen Augen bekommen. Die elektronische Netzhaut, die 115.000 Dollar kosten soll, wird bislang nur in der Schweiz, Frankreich und Großbritannien als Augen-Ersatz operiert. Eine Kamera in einer Spezialbrille leitet die Daten an einen Chip nahe der Netzhaut weiter, der dann die Netzhaut direkt über 60 Elektroden stimuliert. Einfache Objekte sind damit erfassbar und größere Linien, manchmal ist auch das Lesen sehr großer Buchstaben möglich. Mehr geht bislang allerdings noch nicht. Video nach dem Break.

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Nadelpflaster statt Spritze: Forscher am King's College wollen Impfung revolutioniert haben


Am Londoner King's College haben Mediziner eine neuartige Methode zur Impfung entwickelt, die gänzlich ohne Spritzen auskommt. Das Forscherteam wurde von der Bill & Melinda Gates Foundation unterstützt und beide Parteien erhoffen sich, dass durch diese Erfindung die Behandlung und Impfung von Malaria, Tuberkulose und HIV vor allem in ärmeren Gegenden dieser Erde Fortschritte machen könnten. Die Kosten sind im Vergleich zur traditionellen Methode um einiges niedriger. Wird bei einer klassischen Injektion der Impfstoff flüssig verabreicht, finden sich die Wirkstoffe bei diesem Nadelpflaster in getrockneter Form. Flüssige Impfstoffe müssen teils bei Temperaturen von -80 Grad gelagert und transportiert werden, was die Handhabung kompliziert macht. Bei dieser neuen Verabreichungsform könnten die Impfungen auch bei Zimmertemperatur gelagert werden, so die Forscher. Mehr in dem Video nach dem Break.

[Via Medgadget]

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Sensorpillen überwachen Vitalwerte australischer Feuerwehrleute im Einsatz


Im australischen Bundesstaat Victoria hat die Feuerwehr einen Feldversuch gestartet, bei dem Basiskörperfunktionen von Feuerwehrleuten im Einsatz durch Sensorpillen überwacht werden. Konkret kommt eine Pille namens EQ02 LifeMonitor der britischen Firma Equivital zum Einsatz, die Temperatur, Herz- und Atemfrequenz an einen kleinen Router überträgt, der auf der Brust getragen wird, von dem die Daten dann an den Rechner der Einsatzleitung gefunkt werden. Mit der Technik, die auch bei Felix Baumgartners Weltraumsprung zum Einsatz kam, sollen Belastungsspitzen in Echtzeit registriert und betroffene Feuerwehrleute möglichst prompt von der vordersten Front zurückgezogen werden, um bleibende Schäden zu vermeiden. Entscheidender Vorteil der geschluckten Datenpille ist dabei, dass sie die Kerntemperatur misst - durchaus vergleichbar mit dem Einsatz eines Bratenthermometers bei der Zubereitung eines feinen Sonntagsbratens im Ofen.

[via popsci]

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Video: Humanoide Kotzsimulation "Vomiting Larry" hilft Verbreitung des Norovirus zu verstehen


Das Norovirus ist ein unangenehmer Zeitgenosse, der unter anderem Durchfall und Erbrechen auslöst, wobei letzteres dann wieder zur Weiterverbreitung des Virus führt. Wie das genau passiert und welche Reichweiten der Erreger so zurücklegen kann, erforschen britische Virologen auch mit dem "kotzenden Larry", einer humanoiden Kotzsimulation. Die Wissenschaftler haben mit Hilfe des "kotzenden Larry" übrigens herausgefunden, dass Noroviren beim Erbrechen beeindruckende Hüpfer von 3 Metern hinlegen können. In Aktion sieht man "kotzenden Larry" dann ab 2:44 im Video nach dem Break.

[via nerdcore]

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Prinzip Bauschaum: DARPA entwickelt Schaum zur Wundversorgung (Video)


Gut, es ist kein Bauschaum, aber das was die DARPA da entwickelt hat, funktioniert sehr ähnlich: bei inneren Verletzungen des Bauchraums, die auf dem Schlachtfeld schnell zum Verbluten führen, soll der DARPA Wound Stasis System Foam die Blutungen bis zur Versorgung aufhalten. Der aus zwei Komponenten bestehende Schaum wird direkt in den Bauchraum gespritzt, wo er beginnt, sich auszubreiten und wie eine herkömmliche Tamponade Wunden zudrückt. Im Krankenhaus soll er sich dann problemlos vom Chirurgen wieder entfernen lassen. Video nach dem Break.

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