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40 Sekunden-Zahnbürste für Putzmuffel



Guten Morgen! Zähne schon geputzt? Nein? Es soll ja Mitmenschen geben, die es auch nach jahrelangen Ermahnungen, saftigen Zahnarztrechnungen und geschwollenen Backen kaum hinter sich bringen können. Und wenn einem Problem mit Vernunft nicht beizukommen ist, bleibt bekanntlich als letzte Hoffnung der technische Fortschritt: die 40 Sekunden-Zahnbürste reinigt mit vier Bürstenköpfen und Highspeed gleichzeitig sechs Zahnflächen - Kaufläche plus Vorder- und Rückseite von jeweils einem oberen und einem unteren Zahn (siehe Bild nach dem Break) - in 40 Sekunden sind so beide Reihen ratzfatz durch. Zu bestellen unter dem Quelle-Link für 99,95 Dollar (ca. 72 Euro). Wer trotzdem nicht Zähne putzen will, kann damit immer noch Bananen tätowieren. Vielleicht sogar mehrere gleichzeitig?

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Bio-Topmodel: Grün leuchtende Miniäffchen


Schon der Name dieser Äffchen, Marmosetten, bedeutet uns, das etwas nicht stimmt. Und wenn es nur die Tatsache ist, dass Gadgets und Gentechnologie manchmal eine unheilige Allianz verspüren lassen. Die Äffchen jedenfalls leuchten unter ultraviolettem Licht Grün. Gezüchtet werden sie aber nicht als extravagante Disco-Deko wie wir zunächst vermutet hätten, sondern um sie mit feinen menschlichen Gendefekten auszustatten (Parkinson etc.). Mit dem Leuchten haben die Forscher in Japan bewiesen, dass auch die Kindeskinder noch ihre Gendefekte behalten. Nature jedenfalls feiert sie schon als Biomedizinische Supermodels.

Implantat gegen chronische Schmerzen ist kleiner als ein Reiskorn



MicroTransponder, ein Startup aus Dallas, hat ein winziges Implantat zur Neurostimulation gegen chronische Schmerzen entwickelt, dessen geringe Größe auf der z.B. in Klamottenläden zur Diebstahlsicherung eingesetzten RFID-Technik (radio-frequency identification) beruht. In einer nur dreißig Minuten dauernden Prozedur werden mittels Injektion Elektroden in den Körper eingepflanzt, die dann vom RFID-Signal stimuliert werden können. Anders als in ähnlichen Geräten entfällt damit Batterie- und Kabelwechsel. Einstellungen können über ein PDA oder Laptop verändert werden.
Momentan befindet sich diese Technik allerdings noch in einem frühen Entwicklungsstadium, und es gibt Zweifel, ob der Stimulationslevel des Implantats ausreichend ist. Sollte es sich aber als erfolgreich erweisen, sind weitere Anwendungen denkbar, z.B. wollen die Entwickler dann testen, ob es sich auch für die Behandlung von Tinitus einsetzten ließe.

[Via technologyreview]

Video: Portable Ultraschall-Lösung für Windows Mobile macht Schwangerschaften billiger



Oder senkt zumindest die Kosten für solche Untersuchungen. An der Washington Universität in St. Loius hat ein Team diese portable Ultraschall-Lösung entwickelt, die auf einer Software (Open Source) für Windows Mobile und einem USB-Ultraschallgerät basiert. Paketpreis: unter 400 Dollar. Video nach dem Break.

[via Slashgear]


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Samsungs Popcorn Yet U5 zählt verbrauchte Kalorien



Wir geben gerne zu, dass Samsung einfach zu clever für uns ist. Sinn und Zweck des Popcorn Yep U5 will uns einfach nicht einleuchten. Ein kleiner Fitness-Helfer soll es sein, den man demnächst in Korea kaufen kann. Pedometer und Ergebnismesser für alle MBA-Freunde (Mountain·Bike·Athletics) in einem, weiß man zukünftg immer genau über seinen verbrauchten Kalorien bescheid. Der Name "Popcorn" irritiert uns aber weiterhin.

[via Akihabara News]

OLED-Pflaster für gezieltere Wundheilung



Es gibt Salben, deren Wirkung sich erst im Zusammenspiel mit Licht entfalten kann, eingesetzt werden sie z.B. in der Hautkrebstherapie. Nun hat das britische Unternehmen Polymertronics ein mit organischen Mini-Leuchtdioden bestücktes Pflaster entwickelt. Patienten, die heute in der Klinik mit teuren Lampen oder Lasern bestrahlt werden, könnten mit den neuartigen OLED-Pflastern in Zukunft auch zuhause behandelt werden. Ein weiterer Vorteil sei die Verringerung der Gefahr von Augenirritationen durch den gezielteren Einsatz der Pflaster.
Neben Polymertronics beschäftigt sich auch die schottische Firma Lumicure mit Lichtpflastern.

[Via heise online]

Furzintensitätsmesser - Fortschritte in der Flatulenzdiagnostik



Vielleicht habt ihr ja schon vom Fürze twitternden Bürostuhl gehört – eine wunderbare Einrichtung, leider aber ohne jede weitere Furzdifferenzierung. Fleißige Studenten haben sich des Problems angenommen und für ihre Abschlussarbeit einen Furzintensitätsmesser konstruiert. Er misst den Sound, die Temperatur und die Komposition jedes einzelnen Furzes. Der Furz wird auf einem LCD-Bildschirm graphisch dargestellt, durch einen Piepston angezeigt und sogar ab einer gewissen Intensität von einem Gebläse weggeweht. Und durch die Aufnahmefunktion kann man besonders schöne Fürze sogar beliebig oft und zu jeder Gelegenheit wiederholen!

[Via hackaday]

EyeSeeCam: Du siehst, der Rechner sagt dir was


In Münchner Universitätskrankenhaus hat man eine eigenwilliges update zur Cyborgbrille entwickelt, das wirklich nicht sonderlich bequem aussieht. Gebaut dafür, die Augenkontrolle und das Sehverhalten zu analysieren, überträgt sie jede Bewegung des Kopfes und der Augen auf den Rechner via WiFi und lässt einen so in den virtuellen Raum tauchen. Wir denken eine der besten Anwendungen könnte sich direkt im OP zwei Stockwerke drüber befinden, wenn der Arzt gerade mal nicht vor Ort ist. 752x480 Auflösung, 4ms Latenzzeit und eine Samplerate von 600Hz sollten jedenfalls genug sein. Mehr Infos im PDF.

Video: Neue Malaria-Diagnose per Mikrochip



Momentan hält zwar die Schweinegrippe die Menschheit in ihre Angstzwänge, aber weiterhin ist Malaria ein großes Problem in Afrika. Forscher aus UK haben nun eine Technologie entwickelt, mit der anhand eines Mikrochips, das gefährliche Fieber sofort erkannt werden kann. Kostbare Zeit könnte so gespart werden. Einfach einen Bluttropfen auf die Apparatur und prompt wird das Ergebnis angezeigt. Mehr dazu in dem Video nach dem Break.

[Via GizmoWatch]

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PediSedate: Narkose - Headset für Kids



Das ist mal wirklich ein sicker Ansatz: dieses nette bunte Plastikheadset soll den Kids die Angst vor dem Arzt nehmen, und sie dann betäuben. Zunächst kann man einen CD-Player oder einen Game Boy anschliessen, mit dem sich das Kind berieseln lässt, sobald der Schnorchel nach vorne geklappt wird, überprüft PediSedate die Atemtätigkeit und leitet Narkosegas durch den Schnorchel. Sollte uns wundern, wenn das nicht zu einer Generation mit schwer gestörtem Verhältnis zu Schnorcheln und Headsets führt...

Bildergalerie: PediSedate



[Via BoingBoing]

Pedisedate: Mit dem Gameboy in den Anästhesiehimmel


Was man mit Kindern alles so machen kann... Und sie lachen trotzdem. Pedisedate hatten wir zunächst mal für einen Witz gehalten, aber nein, das ist wirklich ein Produkt. Einfach die Haube aufsetzen und schon strömen passend zum Spiel dufte Chemikalien zur Ruhigstellung über den Schnorchel in die Kindernase. Wie man dem Gameboymodell entnehmen kann, ist das nicht gerade die neuste Erfindung, aber auch alte Schocker können entzücken. (PS: das Video nach dem Klick ist nur etwas für erfahrene Krankenhausserienschauer).

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Forscher wollen Asthma-Zerstäuber mit GPS ausstatten



Wieso sollte man in der Asthmaforshung GPS gebrauchen? Eine einleuchtende Frage, aber David Van Sickle von der University of Wisconsin-Madison meint, dass lokalbasierte Informationen viel Auskunft geben könnten, wann und wo Asthma besonders häufig auftaucht, bzw. der Zerstäuber besonders häufig benutzt wird. Zum Beispiel hätten Forscher acht Jahre gebraucht, um festzustellen, dass in den 80er Jahren am Hafen von Barcelona durch Sojabohnenstaub eine besonders heftige Asthmawelle losbrach. Das will man durch GPS-Daten in Zukunft besser analysieren können.

Neuseeländerin wird Meerjungfrau, Herr-der-Ringe Spezialisten bringen Prothesen-Technik voran



Die Neuseeländerin Nadya Vessey verlor als Kind beide Beine bei einem Unfall und kann jetzt endlich wieder lachen. Vor zwei Jahren nahm sie Kontakt auf mit Weta Workshop, einer Firma die u.a. für die Herr-der-Ringe-Filme die Spezialeffekte betreut hat, auf der Suche nach einer Meerjungfrau-Prothese. Und bitte: Zwei Jahre später ist sie fertig. Aus Taucheranzugs-Material und Spezialkunststoff hergestellt, kann Frau Vassey jetzt schwimmen wie eine Nixe.

Atemanalyse im Handy soll Diabetes, Lungenkrebs, Asthma und andere Übel auspüren



Die britische Firma Applied Nanodetectors (AND) hat einen Sensor entwickelt, der im Atem von Handy-Nutzern alle möglichen Krankheiten entdecken soll, darunter Diabetes, Lungenkrebs und Asthma. Dazu erkennt der schlaue kleine Sensor angeblich auch noch Lebensmittelvergiftungen und wieviel Alkohol der Nutzer intus hat. Angeblich verhandelt AND bereits mit Nokia über den Einbau des Atemanalysesensors in "Gesundheits-Handys". Wir gruseln uns derweil schon mal vor dem Big Brother-Telefon, mit dem die Telkos unseren Gesundheitszustand ins Visier nehmen.

Tattooartiger Nanosensor überwacht den Blutzuckerspiegel und vergrößert deinen Coolness-Faktor



Damit wir uns nicht falsch verstehen, es gibt so einiges an schlauen Methoden zur Blutzuckerüberwachung, aber das hier ist mit Sicherheit die einfachste und aufregendste Lösung. Die Draper Laboratories aus Massachusetts sind auf einen Nanosensor gestoßen, der zumindest theoretisch die lästige Stecherei beenden könnte, mit der sich heute viele Diabetiker Tag für Tag rumschlagen müssen. Die sogenannte "einspritzbare Nanotech-Tinte" – klingt das etwa nicht cool? – würde so ähnlich wie ein Tattoo funktionieren, müsste aber laut Heather Clark von Draper "kein großes, sich über die Schulter erstreckendes Tattoo sein". Eine Größe von ein paar Millimetern wäre schon genug. Test sollen bald folgen, was normalerweise bedeutet, dass wir uns noch ein paar Jahre Zeit fürs Traumtattoo lassen können.

[Via medGadget]

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