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Tabakpflanzen als neue Hoffnung für Krebspatienten?



Ironie der Geschichte, eine der Hauptgründe für Lungenkrebs, Tabak, erweist sich jetzt als neue Hoffnung in der Krebsbehandlung. Eine spezielle Tabakpflanze, Nicotania Alata soll ein Protein Namens NaD1 in seinen Blüten haben, das Krebszellen bekämpfen kann. Die spezielle Form des Proteins soll dabei - anders als sonst - harmlose Zellen in Ruhe lassen. Herausgefunden wurde das an der La Trobe Universität in Australien vom Team rings um Dr. Mark Hulett. Bis aus Tabak allerdings ein Mittel in der Krebsbekämpfung werden wird, dürften noch ca. 10 Jahre vergehen, denn es bedarf natürlich zunächst mal ausführlicher Tests.

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Endlich: Die Kamera für das Arterien-Selfie


Selfies nur außerhalb des Körpers? Nicht genug. Bilder vom Darmtrakt? Auch nicht so ansehnlich. An der Georgia Tech hat man jetzt eine Kamera entwickelt, die fähig ist durch die Blutbahn zu fahren. Tatsächlich funktioniert sich nicht als Kamera im üblichen Sinn, sondern macht 3D-Schnappschüsse über Ultrasound-Sensoren, die dann direkt an den Monitor in Krankenhäusern gebeamt werden können, denn dafür ist sie natürlich entwickelt worden. Mit einem Durchschnittsverbrauch von nur 20 Milliwatt soll die Kleine über einen Draht an Stellen gehen, die nie zuvor ein Mensch gesehen hat. Noch ist sie aber nicht zugelassen.

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Foldscope: 50-Cent-Mikroskop kommt als Bastelbogen, soll Malaria-Diagnose vereinfachen (Video)


Forscher an der Stanford University haben ein Mikroskop entwickelt, das die Krankheitsdiagnose in Entwicklungsländern verbessern soll: Das sogenannte Foldscope soll in der Massenproduktion zwischen 50 Cent und einem Dollar kosten, außerdem besonders leicht zu transportieren und zu bedienen sein. Um das zu erreichen, besteht das Foldscope aus einem vorgestanzten Karton fürs Gehäuse und dazu Linse, Knopfbatterie und LED. Auf dem Karton findet sich dann auch gleich noch die Bau/Bedienungsanleitung, abhängig von der Linse soll die Konstruktion für bis zu 2000fache Vergrößerungen gut sein, die LED-Farbe kann zudem auch die Suche nach bestimmten Krankheitserregern abgestimmt werden. Video nach dem Break.



[via wired]

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iPhone-Case Wello misst Blutdruck, Temperatur und mehr


Gesundheits-Gadgets sind groß im Kommen. Auch Wello, ein neues iPhone-Case, verspricht eine Kontrolle verschiedenster Körperfunktionen: Es misst Puls, Blutdruck, Temperatur sowie Blutsauerstoffgehalt und zeigt ein EKG an. Mit einem kleinen Zusatzteil zum Reinatmen kann sogar die Lungenfunktion überwacht werden. Unsere Kollegen vom US-amerikanischen Engadget haben diese Woche einen Prototypen getestet: Hält man die leichte und dünne Hülle in der Hand, spuckt sie sekundenschnell Ergebnisse aus. Wello ist mit dem Phone 4S, 5 und 5S kompatibel, für Android-Nutzer soll es statt einem Case ein Standalone-Gerät geben. Der Verkaufsstart ist für diesen Herbst geplant, der Preis liegt bei 145 Euro, und vorbestellen könnt ihr jetzt hier. Video nach dem Break.

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Video: Prothese gibt Schlagzeuger dritten Arm


Vor zwei Jahren verlor Schlagzeuger Jason Barnes einen Unterarm. Passiert ist das Unglück aufgrund eines elektrischen Schlags bei der Reinigung eines Restaurantofens. Gil Weinberg vom Georgia Insitute of Technology - kein Unbekannter in Sachen Musikroboter - hat für Jason eine Drum-Handprothese mit zwei Sticks gebastelt. Den einen Stick kann er über Muskelsensoren kontrollieren. Der zweite Stick begleitet ihn dabei taktsynchron und mit wählbarer Geschwindigkeit, was Jason zu einer Art Cyborg-Drummer mit drei Armen macht. Am 22. März spielt er am Atlanta Science Festival vor Publikum. Da werden wohl die wenigsten vorbeigucken können, aber: Video nach dem Break.

[Bild: Rob Felt/Georgia Tech, Flickr]

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Analyse: Viele Ohrhörer, Tastaturen und Mäuse sind Giftbomben


Erschütternd nennt Heise die c't-Analyse von 28 Technikprodukten, und das kann wohl man so stehen lassen: Krebserregende Giftstoffe - teilweise in hohen Konzentrationen - finden sich in Tastaturen und Mäusen ebenso wie in Ohrhörern - also in Produkten, die man täglich stundenlang berührt. "Die Funde sind ein Fall für die Marktaufsicht", bestätigt Dr. Johanna Wurbs vom Umweltbundesamt die Ergebnisse. Ein Viertel der Produkte enthielt demnach den verbotenen krebserregenden Stoff SCCP. Interessanterweise scheint ein starker Chemiegeruch nicht auf eine besonders hohe Belastung hinzuweisen. Wer wissen will, welche Produkte belastet waren, und wie man Schadstoffauskünfte von Händlern anfordert, liest den ausführlichen Testbericht im Heft c't 5/14, das ab Montag am Kiosk zu haben ist. Ein Video-Interview mit Heiko Hinrichs vom Bureau Veritas zur Einordnung von Gerüchen seht ihr hier bei Heise.

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Spermbots: Mikroröhrchen mit Spermiumantrieb und Magnetfeld-Fernsteuerung


Diese Meldung ist kurz vor Weihnachten irgendwie ein bisschen untergegangen, dabei bietet sie astreine SciFi aus Dresdner Labors: Forscher des Leibniz-Institut für Festkörper- und Werkstoffforschung haben Spermien und magnetische Mikroröhrchen zu Spermbots kombiniert. Das Spermium dient dabei als Antrieb während das Mikroröhrchen eine Steuerung durch die Manipulation eines Magnetfelds ermöglicht, derweil die Geschwindigkeit der Spermbots durch die Temperatur beeinflusst werden kann. Die Spermbots könnten irgendwann bei der künstlichen Befruchtung zum Einsatz kommen oder sogar als Transportvehikel, mit denen Medikamente extrem exakt und gezielt irgendwo im Körper ausgeliefert werden.

[via gizmag]

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Röntgenblick-Brille für medizinisches Personal zeigt Venen (Video)


Die Firma Evena Medical hat eine Röntgenblick-Brille entwickelt, mit der medizinisches Personal sozusagen durch die Haut von Patienten blicken und damit klar und deutlich sämtliche Venen erkennen kann, womit das Gestocher beim Spritzengeben entfallen soll. Das Gerät namens Eyes On ist mit einem Akku-Pack und einen mobilen Rechner verbunden, die am Gürtel getragen werden, dafür können die Venenbilder denn auch gleich per Bluetooth/WiFi/3G gestreamt werden. Die Technik in der Brille basiert laut Evena auf zwei "hyper-sensiblen Kameras" und einer patentierten Auswertungs-Software, was der Röntgenblick kostet, bleibt unklar. Video nach dem Break.

[via technabob]

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Video: Forscher entwickeln digitalen Lollipop


Forscher der Nationaluniversität Singapur haben einen Geschmackssimulator ausgetüftelt, der über Elektroden die vier bekannten Geschmacksqualitäten salzig, süß, sauer und bitter simulieren kann. Als erste konkrete Anwendung schwebt ihnen ein Lutscher vor - sie nennen das Ding „digital Lollipop" - der nach Zucker schmeckt, ohne den Blutzuckerspiegel zu beeinflussen. Viele weitere Geschmacksrichtungen und selbst Texturen sollen später dazukommen. Und so werden wir, vorausgesetzt das Video nach dem Break meint das ernst, irgendwann den Kuchen vom Bildschirm lecken. Die Forschern können sich unter anderem auch ein auf Geschmack basierendes Belohnungssystem für Games vorstellen - mit süßen, minzigen oder sauren Belohnungen. Offensichtlich misst man Saurem in Asien eine positive Bedeutung zu, bei Fehlern gäbe es dann aber hier wie dort eine bittere Pille zu schlucken, oder besser gesagt - lutschen.

[Via NYT, NewScientist]

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Kinsa: Smartes Thermometer für Quantified Self-Hypochonder


Kinsa ist ein Thermometer, das via Kopfhörerbuchse an das iPhone angeschlossen werden kann. Ganz in der Tradition des Quantified Self kann man nun seine Körpertemperatur speichern und über einen längeren Zeitraum kontrollieren. Mit einer dazugehörigen App können zudem Krankheitssymptome eingegeben werden, um eine Diagnose zu vereinfachen. Außerdem zeigt die App an, wo in der Nähe Grippewellen oder andere Krankheiten grassieren. Solch ein Tool kann den Besuch beim Arzt auch in Zukunft nicht ersetzen. Klingt aber nach einer smarten Idee für Gegenden, die nicht so dicht medizinisch versorgt sind. Seht eine Präsentation von Kinsa vom NY Tech Meetup nach dem Break.

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Fraunhofer: Gewebe und Organe einfach ausdrucken


Was macht ein Tintenstrahldrucker im Labor? Biotinte drucken. Die durchsichtige Flüssigkeit besteht aus tierischem Material und lebenden Zellen, die Basis bildet Gelatine. Nach dem Druck bestrahlen Wissenschaftler des Fraunhofer Instituts die Biotinten mit UV-Licht, woduch sie sich zu Hydrogelen vernetzen. Diese lösen sich weder unter Wärmeeinfluss noch in Wasser auf und können die Eigenschaften unterschiedlicher Gewebe nachbilden.

Letztlich ist das Ziel, feine Blutgefäßmodelle aus synthetischen Materialien zu produzieren: "Um zukünftig ganze Organe drucken zu können, ist dieser Schritt sehr wichtig. Erst wenn es uns gelingt, Gewebe zu produzieren, die durch ein Blutgefäßsystem versorgt werden können, ist der Druck von größeren Gewebestrukturen möglich", erklärt Kirsten Borchers vom Instituts für Grenzflächen- und Bioverfahrenstechnik IGB. Auch andere Projekte beschäftigen sich mit dem Druck von Gewebe für medizinische Zwecke - wir erinnern uns an diesen 3D-Drucker der Universität Oxford, der sehr schmucke, kaviarartige Gebilde produziert.

Noch verfügen die Labor-Drucker der IGB über weniger Düsen und Tanks als ihre Büro-Pendants, aber das soll laut Borchers nicht so bleiben: "Zusammen mit anderen Fraunhofer-Instituten und der Industrie wollen wir deren Zahl erhöhen, um gleichzeitig verschiedene Tinten mit unterschiedlichen Zellen und Matrices auszudrucken. So nähern wir uns der Herstellung komplexerer Strukturen und unterschiedlicher Gewebe". Die IGB-Technologie ist auf der Biotechnica von 8. bis 10. Oktober 2013 in Hannover zu sehen.

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Yaskawa stellt neuartige Gehschiene für Schlaganfallpatienten vor


Yaskawa Electric hat ein Gerät zum vereinfachten Laufen vorgestellt, das die Fußknöchel vor allem bei Schlaganfallpatienten unterstützen und somit die Rehabilitation vereinfachen soll. Bei ersten Versuchen mit Patienten konnte man bereits positive Effekte feststellen. 2015 soll die hypermoderne Gehhilfe kommerziell erhältlich sein. Seht ein Video dazu nach dem Break.

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Hypochonder-Alarm: Google Grippe-Trends


Rechtzeitig bevor uns die erste Grippewelle flachlegt, stellt Google eine Echtzeit-Analyse der Grippe-Trends ins Netz. Schon mal vorneweg: es besteht kein Grund zur Aufregung, die Grippe-Häufigkeit bewegt sich derzeit überall in Deutschland zwischen "minimal" und "niedrig". Woher Google das nun wieder weiß? Für die Schätzungen werden Suchdaten zu Begriffen genutzt, die mit Grippeerkrankungen in einem Zusammenhang stehen. Das scheint ziemlich gut zu funktionieren, so heißt es im hauseigenen Blog, dass die Resultate von Googles Grippenwelle-Analyse in der Vergangenheit eine starke Übereinstimmung mit traditionellen Grippeüberwachungssystemen auswiesen. Die Google Grippe-Trends gibt es neben Deutschland für 28 weitere Länder.

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Google Calico: Google will dem Altern die Stirn bieten


Noch ist unklar, was die neue Google-Firma Calico genau will. Es geht um Gesundheit, und das vorwiegend im Zusammenhang mit dem Älterwerden, aber was Calico im Detail erforschen wird, verrät Google nicht. Wie Google-Chef Larry Page im hauseigenen Blog erläutert, wird Calico Millionen Leben verbessern. Das klingt bekannt, und tatsächlich schreibt Page auf Google Plus, dass das Investment zwar außerhalb des Kerngeschäfts liege, "Technologie aber insgesamt ein enormes Potenzial biete, das Leben der Menschen zu verbessern". Wie Page in einem Interview mit dem Time Magazin anmerkt, versteht er darunter größere Schritte als die Heilung von Krebs: "We think of solving cancer as this huge thing that'll totally change the world. But when you really take a step back and look at it, yeah, there are many, many tragic cases of cancer, and it's very, very sad, but in the aggregate, it's not as big an advance as you might think". Chef von Calico wird der Wissenschaftler und Geschäftsmann Arthur D. Levinson, früherer CEO und heutiger Verwaltungsrat der Biotech-Firma Genentech, der zugleich auch Verwaltungsrat von Apple ist.

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Fraunhofer: Schlafanalyse per Smartwatch


Smartwatches eignen sich nach neuesten Erkenntnissen des Fraunhofer Instituts bestens zur Schlafanalyse. Forscher vom Institut für Graphische Datenverarbeitung IGD haben hierzu eine Software entwickelt, die auf handelsüblichen schlauen Uhren läuft. "Für die Schlafforschung bieten diese mit Beschleunigungssensoren ausgestatteten Kleinstcomputer viele Möglichkeiten", erläutert Gerald Bieber vom Fraunhofer IGD. "Unser Algorithmus erkennt Bewegungen und vergleicht diese mit bereits bekannten Schlaf- und Wachmustern. Dabei werden sowohl durch Atmen oder den Pulsschlag ausgelöste Mikrobewegungen als auch Makrobewegungen wie Zucken der Beine registriert". Praktisch: die Patienten können die Daten von zuhause aus an das Schlaflabor schicken.

Mit der Smartwatch-App können aber nicht nur Schlafstörungen analysiert werden, sondern auch lebensbedrohliche Bewusstlosigkeiten im Schlaf, wie sie bei Diabetikern oder Epileptikern vorkommen, rechtzeitig entdeckt werden. Selbst eine Stromsparfunktion schwebt den Forschern vor: Schläft man vor dem Fernseher ein, könnte ihn die Smartwatch per Funk ausschalten. Zurzeit wird die Software in einer Pilotstudie getestet.

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