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AOL Tech

Touchy: Großartiger Kamerahelm reagiert auf Berührung, stellt sich sonst blind


Wenn der blaue Overall von Maywa Denki auftaucht, wissen wir bescheid. Jetzt kommt ein Gadget, das eher durch Dada-Poesie und mit neuen Sichtweisen auf Technologien aufwartet. Touchy nennt sich dieser Kamerahelm, der ein bisschen den ewigen Fotowahn der Social Media-Ära karikieren möchte. Der Träger des Helms ist im Regelfall blind, sprich, er sieht nichts, es sei denn, er wird durch jemand anderes berührt, wodurch sich die Blenden öffnen und Licht auf den "Sensor" treffen kann. Währenddessen kann der Träger nun Fotos machen, die dem Gesehenen entsprechen, bis die Blenden sich wieder schließen und er darauf warten muss, dass er wieder körperlich berührt wird. Irgendwie schön, mal wieder. Seht mehr in dem kitschigen Video nach dem Break. Mehr Infos hinter der Quelle.

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Fly Viz: Neuartiger Kamerahelm ermöglicht 360 Grad-Sicht



Zugegeben, noch sieht das Konzept FlyVIZ nicht wirklich verkaufstauglich aus, soll es aber u.U. auch noch gar nicht. Dieser Kamerahelm schafft dennoch etwas Unglaubliches. Es erlaubt dem Träger eine 360 Grad-Perspektive. Ein bisschen, als wäre es ein Google Street View für den Individualisten. Für Paranoiker, die Angst haben verfolgt zu werden, genauso spannend, wie für Polizisten, Soldaten oder Feuerwehrmänner in kritischen Situationen. Ebenfalls könne es aber auch zu Forschungszwecken in den Neurowissenschaften angewandt werden. Wie wirkt sich eine neue 360-Grad-Wahrnehmung aufs Gehirn aus? FlyVIZ wurde kürzlich auf der digitalen Erfindermesse INRIA in Paris vorgestellt. Wie bereits angedeutet, noch ist das Gerät ein wenig sperrig und unhandlich, das Potential ist dennoch erstmal beachtlich. Mehr in dem Demo-Video nach dem Break.

[Via Oh Gizmo]

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Muse: Hirnwellen-Kopfband soll Gehirn trainieren und glücklich machen (Video)


Neuro-Feedback/Brain Machine Interface zum Mitnehmen: Muse heisst ein Sensor-Kopfband, das mit vier Sensoren ausgestattet das Steuern von Apps und Games ermöglichen und das Hirn trainieren können soll. Es basiert auf dem Prinzip des Neuro-Feedback (stark verkürzt: wenn man seine eigene Hirnaktivität sieht, kann man sie gezielt trainieren) und soll den User entspannen, die Konzentration steigern und das Gedächtnis verbessern helfen. Das bereits vor Ablauf der Frist überfinanzierte Indiegogo-Projekt wurde heute auch auf der Le Web 2012 gezeigt, ausgeliefert sollen die Kopfbänder nächstes Jahr im Juni werden, für Entwickler gibt es ein SDK. Mehr dazu im Video nach dem Break und hinter dem Quelle-Link.

Bildergalerie: Muse

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Umschnall-Katzenschweif Tailly wedelt synchron zum Herzschlag


Das Konzept des Umschnallschweifs für Menschen als emotionale Ausdruckserweiterung geistert schon seit geraumer Zeit in Form diverser Prototypen durch unsere Gefilde, jetzt hat sich Shota Ishiwatari, der Mann hinter Neurowear, ein Herz gefasst, aus der Idee ein konkretes Produkt gemacht und dieses auf Kickstarter gestellt: der Umschnall-Katzenschweif Tailly kommt in vier Farben und wedelt synchron zum Puls des Trägers bzw. der Trägerin. Für 74 Euro plus 12 Euro Versandgebühr nach Deutschland seid ihr mit einem der ersten Exemplare dabei. Video nach dem Break.

Bildergalerie: Tailly @ Kickstarter



[via technabob]

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Nebula 12: Wettervorhersage durch Indoor-Wolken plastisch im Wohnzimmer darstellen (Video)


Die Zürcher Firma Micasa Lab ist dieser Tage extrem rührig, nach dem Schaukelstuhl iRock und der Möbelblase Cocoon 1 kommen sie mit dem Konzept Nebula 12 ums Eck, mit dem die Wettervorhersage plastisch im Wohnzimmer dargestellt wird: eine Deckenlampe empfängt per WiFi die meteorologischen Aussichten, um sie dann durch entsprechendes Licht und Wolkenbildung darzustellen - Wolkenbildung? Richtig, Wolkenbildung: Nebula 12 produziert mittels flüssigem Stickstoff und Wasser Indoor-Bewölkung, die einen Eindruck von den Verhältnissen vor der Tür vermitteln sollen. Ob es dieses Konzept auch zum Produkt schaffen wird, bleibt - tscha - nebulös. Video nach dem Break.

Bildergalerie: Nebula 12



[via gizmag]

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Vmo: Augmented Information mit Smartphone und QR Code


Vmo ist ein cleveres Konzept, das Smartphones, Sprachnotizen und QR Codes zusammenbringt. Zu Dokumenten lassen sich per Sticker dazugehörige Tonaufnahmen abspeichern und bei Bedarf wieder abspielen. Sei es während einer Vorlesung oder, dass man Postkarten dem Adressaten einen gesprochenen Gruß hinzufügt. Für die Macher ist das aber weitaus mehr als nur ein neues Anwendungsgebiet für QR Codes, sie sprechen gleich von einer gänzlich "neuen Cloud Service Design-Strategie". Mehr in dem Video nach dem Break.

Bildergalerie: VMO



[Via Yanko]

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Contructable: Lasercutter mit Stift-Interface


Jeder, der schon mal in in Kontakt mit einem Lasercutter gekommen ist, weiß wie großartig diese Geräte sein können. Am Hasso-Plattner-Institut in Potsdam wurde mit Constructable das Konzept des Lasercuttings um eine haptische Ebene ergänzt. Dank diverser "Stifte" (genauer Laserpointer) wird die Interaktion zwischen Designer und Maschine noch intuitiver und Schnittvorlagen lassen sich quasi aus dem Handgelenk gestalten, statt sich umständlicher CAD-Interfaces zu bedienen. Mehr dazu in den Videos nach dem Break.

[Via Notcot]

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Uniqlo bringt Magic Mirror: Farbauswahl ohne lästiges Umziehen


Vor einiger Zeit eröffnete in San Francisco die fünfte US-Filiale der japanischen Bekleidungskette Uniqlo. Prominent am Union Square gelegen, gibt es mit dem Magic Mirror sogar eine geekige Sehenswürdigkeit zu bewundern. Man kennt die Leier, ein Pulli, zehn Farben, bis man alle einzeln anprobiert hat ist der Tag schon um. Das geht mit diesem Hightech-Spiegel, der eigentlich ein Display ist, dank Kinect und anderen Spielereien nun einfacher. Die Farben des Kleidungsstücks können nach Belieben geändert werden. So muss man sich nur einmal anziehen und klickt sich sozusagen zu seiner Farbwahl.

[Via Damn Geeky]

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WizDish: Im Wohnzimmer durch virtuelle Welten schlurfen ohne gegen den Schrank zu laufen


Während die Möglichkeiten, im eigenen Wohnzimmer mit der Datenbrille auf der Nase durch virtuelle Welten zu stromern, immer reeller und leistbarer werden, steigt für Heim-VR-Pioniere die Gefahr, im Überschwang vor die Schrankwand zu laufen und sich echte blaue Flecken in der analogen Welt einzufangen. Der Tüftler Julian Williams hat für dieses Problem eine Lösung ausbaldowert, mit der man zwar eher durch die Gegend schlurft statt zu laufen, dafür könnte sie kostengünstig als Produkt realisiert werden: WizDish heißt der fliegende Teppich für VR-Trips und besteht grob gesagt aus einer runden, leicht konkaven Scheibe, auf der man in Spezialschuhen (WizShoes) das Laufen simuliert. Sieht beknackt aus, hört sich blöd an, soll aber seinen Zweck recht brav erfüllen. Videos nach dem Break.

[via roadtovr]

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Disney: Touchscreens sollen Nutzer am kapazitiven Fingerabdruck unterscheiden



Touchscreens als Spielfeld für Games sind eine feine Sache, allerdings nicht wenn mehrere Spieler gleichzeitig involviert sein sollen, weil ihre Berührungen sich zunächst nicht voneinander unterscheiden. Disney-Forscher haben nun eine Lösung für dieses Problem ausgetüftelt, die auf dem "kapazitiven Fingerabdruck" basiert, also salopp gesagt der Leitfähigkeit eines Nutzers. Diese variiert allerdings abhängig von der Kleidung und anderen Faktoren, weshalb das System vor jeder Anwendung auf die Mitspieler kalibriert werden muss. Video nach dem Break.

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Video: Sensor-Anzug interagiert in Echtzeit mit der Unreal Engine, Skaarj pflückt Blümchen


Die Firma Yost Engineering Inc. (YEI) hat ein Ganzkörper-Sensor-Set und die passende Software ausgetüftelt, die es ermöglicht mit der Unreal Engine in Echtzeit zu interagieren, also mittels Motion Capture vollständig in die virtuelle Realität des Spiels einzusteigen. Das Resultat ist wirklich beeindruckend, sowohl von Außen als auch aus der Ego-Perspektive betrachtet. Nur die Wahl der Demo-Moves irritiert dann doch etwas: dieser Skaarj tanzt behäbig vergnügt zu einem Trance-Track und versucht sich im Blümchenpflücken. Aber vielleicht wird die Game-Zukunft ja auch genau so verwirrend neuartig. Video nach dem Break.

[via technabob]

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Daten-Musikalisierung: Nachtschlaf als Klavierstück anhören


Hannu Toivonen, Professor für Computer Science an der Uni Helsinki, hat ein System ausgetüftelt, mit dem Schlaf in Musik umgesetzt wird: dazu werden die Daten des Schlafsensors Beddit, der Schlafphasen, Bewegungen, Pulsrate und Atemrhythmus erfasst, von einer Software in kleine Klavierstücke umgesetzt. Sinn und Zweck der Übung ist natürlich die Erkundung alternativer Möglichkeiten zu konventioneller Darstellung von Daten und wenn man sich ein paar Beispiele der Schlafmusik anhört, kriegt man tatsächlich eine Ahnung von der Verschiedenartig der zugrunde liegenden Nachtruhen. [Foto: cc by rlcalamusa1]

[via gizmag]

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Flutter: knappes Designer-Kleidchen zeigt durch Flattern an, wo die Musik spielt


Schlaumeier von der University of Colorado haben ein Sensor-Kleid ausgetüftelt, das nicht nur modisch etwas hermacht, sondern auch mit spezieller Funktionalität für Hörgeschädigte aufwartet: der Flutter getaufte Fetzen zeigt nämlich durchs Flattern der Stoffblätter an den Borten an, aus welcher Richtung gerade laute Sounds tönen, was sich dann "vibrotactile feedback" nennt. Nice.

[via yankodesign]

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Japan: Gesichtssteuerung von Avatar mit einfacher Webcam möglich


Gesichtserkennung und -analyse ist ohne weiteres mit einer einfachen Webcam machbar. Wie das auch zur Steuerung eines Avatars genutzt werden kann, zeigt ein Projekt des Dozenten Yasue Mitsukara von der Keio Universität in Japan. Dort werden Ausdruck und Mimiken in Echtzeit an einen animierten Character übertragen. Dafür, dass das Equipment relativ simpel ist (einfaches Laptop und Webcam), ist das Ergebnis sehr präzise und beeindruckend. Man hofft natürlich auf den Einsatz im Sektor Gaming, vor allem bei Multiplayer-Onlinegames wie WoW könnten Spieler und Character noch tiefer miteinander verschmelzen. Eine Demo im Video nach dem Break.

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Syntact: Gestenkontrolle mit taktilem Feedback per Ultraschall (Video)


Neue Dimension für Gestenkontrolle: mit Syntact von der slowenischen Firma Ultrasonic Audio bekommt die Gestenkontrolle taktiles Feedback. Der Controller ist zwar als Midi-Controller gedacht, könnte aber natürlich auch zur Erstellung von 3D-Modellen, Telepräsenz oder diversen anderen Anwendungen genutzt werden. Er besteht aus einer Schüssel mit einer eingebauten Kamera, die die Bewegungen einer Hand analysiert, und 121 Ultraschall-Übertragern, die ein auf der Haut fühlbares Feedback erzeugen. Noch ist es ein Prototyp, bis zur Auslieferung dürfte es aber nicht mehr allzulange dauern. Video nach dem Break.

Bildergalerie: Syntact



[via CDM]

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