
Infractor - die New York Times zum Anfassen

Interface-Design: Die Welt dreht sich um die Uhr

Funbrella: Lautsprecher küsst Regenschirm

Dieser Funbrella weiß, wie sich Regen anfühlt: Mithilfe einer dem Mikrofon abgeschauten Technik zeichnet er das plockern der Regentropfen auf und gibt es bei Bedarf als Trippelgefühl im Schirmgriff wieder. Das funktioniert natürlich auch mit allerlei Unfug, den man über dem Schirm ausschüttet: Schlangen, Burger, Sand. Wie genau, zeigt das Video nach dem Break.
Besoders toll: Die Funbrella-Erfinder an der Osaka University können Regengefühle auch in Echtzeit via Internet übertragen. So kann ein zweiter Funbrella simulieren, wie sich der Regen auf der anderen Seite der Welt gerade anfühlt. Wie romantisch.
[via Oh!Gizmo]
BeMoved: Hüpfen für Kaffee

[Via Appliancist]
Die seltsame Reifmaus des Dr. Review-Fake?

Irgendwie hat es die Computermaus noch nicht aufs Wohnzimmersofa geschafft: Wer seinen Rechner an den Fernseher oder Beamer anschließt. hat's umbequem: Auf dem Sofa gibt's kein Mauspad. Aber Abhilfe naht: "Use the Hillcrest Labs Loop pointer, the in-air mouse replacement," heißt es auf der Amazon-Seite dieser Reifmaus, 95 Dollar. Elf bunte Review loben das Ding schon in den Himmel, aber Reviewer TechGeekFan warnt: "Wow, all these well-written (professional?) fantastic reviews for a product that hasn't shipped yet. Sounds fishy to me. Caveat emptor." Aber ansehen muss man sich das Ding trotzdem. Und dann ein wenig lachen.
[via 7gadgets]
USB-Fußschalter: Hässlich und toll

[via OhGizmo!]
10GUI: Interface-Konzept für Multitouchscreens

ALPS zeigt Datenübertragung mit Handkontakt (E.T.)

Der Elektronikhersteller ALPS nutzt für eine Demo auf der CEATEC-Messe, dem japanischen CES-Pendant, den menschlichen Körper als Übertragungsmedium zwischen zwei Geräten. Mittels ihres "Electric Field Communication Models" könnten zum einen Menschen via Handkontakt mit einer Maschine Daten austauschen, zum Beispiel, um Kontaktdaten von einem Werbeplakat abzurufen. Zum anderen, das wurde auf der CEATEC gezeigt, können auch zwei Menschen Daten austauschen - durch bloßen Handkontakt. Spezielle Geräte, die sie dabei in der anderen Hand halten, nehmen die Daten auf, die durch die Körper geleitet wurden. Ein Video nach dem Break zeigt das ganze in Echt und verständlich. Ach ja, Übertragungsgeschwindigkeit: 100kbps
Sensorkugel: Innovatives Spielkonzept aus Finnland

Robin Wauters von Crunchgear verliebte sich bei einem Trip nach Finnland in die klevere Computerspiel-Idee des finnischen Start-ups Ball-it. Das hat kleine Sensor-Bälle entwickelt, so groß wie ein Golfball, die merken, wie sie geworfen, gequetscht und gedreht werden. Per Funk verbinden sich die Blobos mit Computern, Spielkonsolen Handys. Ball-It bastelt dazu eine Wii-ähnliche Spielumgebung samt Onlineshop - und fertig ist die Kugelspielkonsole. Besonders gut hat Wauters gefallen, dass man die Spielbälle in die Hosentasche stecken kann und sie dann als zum einen als Pedometer funktionieren, zum anderen Rennspiele ganz in Echt austragbar machen.
VentureBeat hatte zwar schon vor fast einem Jahr einen Artikel über Ball-it veröffentlicht, aber Crunchgear's Video erst zeigt, was in den Blobos steckt. Video nachdem Break.
Auch ChipChick hat sich Blogo angeschaut und findet: "Wahrscheinlich DIE coolste Entwicklung in Sachen Videospiele ever! Ball-it wird das Videospielen revolutionieren." Das muss zwar nicht unbedingt stimmen, in ChipChicks Blogpost aber gibt's noch ein erhellendes Video samt wild rennendem Präsentator.
Stanzkamera verbindet digitale mit physischer Welt

Was für eine entzückende Idee: Matty Martin, Industriedesign-Student aus San Francisco, stellt ein Gadget-Konzept vor, das "digitale und physische Welt verbindet" - indem es Digitalbilder per Faustschlag auch in Visitenkarten stanzt. "Zu dieser Kamera wurde ich durch den Verlust greifbarer Erinnerungen inspiriert." Die PUNCH-Kamera nimmt traditionelle Digitalbilder auf, fungiert aber auch als Superlocher, der verschieden große Löcher in Papierkarten stanzen kann. Die Stanzbilder tragen darüber hinaus eine Code, mit dem die digitalen Bilder dann im Netz wiedergefunden werden können.
Matty hat das Konzept übrigens auch weiterentwickelt und auf Haarbügeleisen-Format getrimmt.
[via diskursdisko.de]
Neugier macht das Tentakel glüh

Peter Dalton, Industriedesigner aus England, will die Neugier der Menschen anzapfen, sie digital aufarbeiten und als Interaktionsangebot wieder zurückspeisen. Möglich machen sollen das zum Beispiel lustige Tentakel, die aus dem Boden strahlen und förmlich zum Anfassen einladen. Dalton stellte in einem Einkaufszentrum einen Prototyp auf: Berührt ein Passant den Tentakel erzeugt dieser über ein piezokeramisches Modul im Sockel einen elektrischen Impuls, der die Tentakelspitze zum Leuchten bringt. Einen RFID-Chip kann darüber hinaus Daten zum Beispiel an Handys weitergeben. Nur Spielerei? Yanko Design finden nicht: "Am aufregendsten an dem Konzept ist die Theorie dahinter. Man kann damit menschliches Verhalten besser verstehen und für zukünftige Produkte und Dienstleistungen anwenden, vor allem, wenn es um Energiequellen und Energiesparen geht." Oder natürlich, das verschweigt Yanko, um Menschen-fressende Roboterfallen in der Fußgängerzone.
CRISTAL bringt volle Raumkontrolle

Video: Sticky Light, wie geht das denn?

[Via Likecool]
Touchable Holography: Neue Screenforschung - 3D und fast anfassbar

[Via Gizmo Watch]
ClearPad 3000 Touchscreen von Synaptics punktet mit 10-Finger-Multitouch









